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DE2848223A1 - Verfahren zum betrieb und zur steuerung einer blattsortiereinrichtung sowie eine einrichtung zum durchfuehren dieses verfahrens - Google Patents

Verfahren zum betrieb und zur steuerung einer blattsortiereinrichtung sowie eine einrichtung zum durchfuehren dieses verfahrens

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Publication number
DE2848223A1
DE2848223A1 DE19782848223 DE2848223A DE2848223A1 DE 2848223 A1 DE2848223 A1 DE 2848223A1 DE 19782848223 DE19782848223 DE 19782848223 DE 2848223 A DE2848223 A DE 2848223A DE 2848223 A1 DE2848223 A1 DE 2848223A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
copier
compartments
sheets
virtual
sorter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782848223
Other languages
English (en)
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DE2848223C2 (de
Inventor
Gary Alan Clark
Frederick William Johnson
Carl Allan Queener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US05/850,168 external-priority patent/US4200386A/en
Priority claimed from US05/850,175 external-priority patent/US4522486A/en
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE2848223A1 publication Critical patent/DE2848223A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2848223C2 publication Critical patent/DE2848223C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/65Apparatus which relate to the handling of copy material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H39/00Associating, collating, or gathering articles or webs
    • B65H39/10Associating articles from a single source, to form, e.g. a writing-pad
    • B65H39/11Associating articles from a single source, to form, e.g. a writing-pad in superposed carriers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Collation Of Sheets And Webs (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betrieb und zur Steuerung einer Blattsortier-
  • einrichtung sowie eine Einrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens Die Erfindung betrifft Sortiergeräte, wie sie zur Herstellung mehrerer sortierter Sätze mehrseitiger Dokumente verwendet werden, die gedruckt oder kopiert wurden, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Es sind verschiedenste Sortiergeräte bekannt, so wie sie beispielsweise in den Belgischen Patentschriften Nr. 858.293 und 858.301 sowie in der US-Patentschrift Nr. 4.026.543 beschrieben sind. Ein derartiger Sortierer erfüllt viele Kundenwünsche, erreicht seine Grenze jedoch, sobald Dokumente zu sortieren sind, deren Blattzahl die Kapazität eines Sortierfaches überschreitet. Die Sortierung kann dann in zwei oder mehr Schritten ausgeführt werden, dazu muß jedoch das Bedienungspersonal eingreifen, das die Teile dieser Sortiersätze zu vereinigen hat. Eine andere Grenze wird erreicht, sobald die Anzahl der zu sortierenden Sätze die Anzahl der verfügbaren Fächer im Sortierer überschreitet.
  • Auch dieses Problem kann widerum durch Eingreifen des Personals und Sortierung in mehreren Schritten gelöst werden.
  • Der Personaleinsatz ist jedoch kostspielig und kann Fehler durch falsches Sortieren der Sätze mit sich bringen.
  • Die Aufgabe vorliegender Erfindung besteht darin, die Leistungsfähigkeit und Kapazität von Sortierern zu verbessern, um diese besser auszunutzen, insbesondere über ihre eigentliche Sortierkapazität hinaus. Dazu soll ein entsprechendes Verfahren angegeben werden, um Sortierarbeiten ausführen zu können, die sowohl die Kapazität eines einzelnen Sortierfaches als auch die Gesamtkapazität des Sortierers übersteigen. Eine weitere Aufgabe besteht darin, eine Anpassung eines solchen Sortierers in einer Kombination mit einem Kopierer möglichst flexibel zu gestalten. Dabei sollen auch die Möglichkeiten des Kopierers, insbesondere bei einem Duplexkopierer flexibler gestaltet werden können.
  • Die Grundaufgabe wird durch die Anwendung der im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 beanspruchten Verfahrensmerkmale gelöst. Es ist klar ersichtlich, daß aufgrund der Angabe sowohl der Anzahl der zu sortierenden Blätter als auch der Anzahl der Blätter eines Satzes und der daraufhin erfindungsgemäß erfolgenden Prüfung und ggf. Bildung von virtuellen Fächern, die größer als die einzelnen tatsächlichen Fächer sind, die Flexibilität des Sortierers wesentlich gesteigert ist.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der prinzipiellen erfindungsgemäßen Lösung sind in den Unteransprüchen niedergelegt.
  • Dabei ist insbesondere vorteilhaft, die Steuerung bei der Kombination zwischen Sortierer und Kopierer so zu gestalten, daß die Transportmittel des Kopierers, ohne daß der Kopierer selbst in seinen bildherstellenden Teilen benutzt wird, zur Sortierung mit herangezogen werden können. Dies zeigt deutlich, wie durch die Erfindung und ihre Modifikationen die Flexibilität eines solchen Sortiergerätes, insbesondere auch bei Verwendung mit einem Kopierer erheblich gesteigert wurde.
  • Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausgestaltungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie seine Einrichtung zur Durchführung ergeben sich aus noch nicht genannten Unteransprüchen bzw. der nachfolgenden speziellen Beschreibung.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und wird anschließend näher beschrieben.
  • Es zeigen: Fig. 1A schematisch einen Kopierer mit einem integrierten Sortierer mit mehreren Ablagefächern, Fig. 1B die allgemeine Anordnung der Steuerung für Kopierer/Sortierer, Fign. 2A in einem Ablaufdiagramm die Ausführung des bis 2C erfindungsgemäßen Verfahrens, Fign. 3A die den Betrieb des Kopierers/Sortierers bis 3F steuernden logischen Schaltungen, Fig. 4 die Steuerschaltung des Kopierers, Fig. 5 einen zur Unterstützung der logischen Schaltung bei der Ausführung ihrer Steuerfunktionen angepaßten Prozessor.
  • Fig. 1A zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Form eines elektrophotographischen Kopierers mit integriertem Sortierer mit mehreren Ablagefächern. In diesem Beispiel kann der Kopierer natürlich durch einen Drucker ersetzt werden und bei dem Sortierer kann es sich um einen unabhängigen Apparat herkömmlicher Konstruktion handeln, der die hier beschriebel,en Funktionen ausführt.
  • Bevor das Ausführungsbeispiel weiter beschrieben wird, soll zuerst kurz die Arbeitsweise des schematisch in Fig. lA gezeigten Kopierers/Sortierers 101 erklärt werden. Ein nicht dargestelltes Original ist entweder von Hand oder halbautomatisch oder durch eine automatische Dokumentenzufuhr 103 auf die Glasplatte 102 zu legen. Das optische System 104 erzeugt ein optisches Bild, das dargestellt durch den Pfeil 105 auf die Photoleitertrommel 106 projiziert wird, die sich in der dargestellten Pfeilrichtung dreht. Bevor das Bild projiziert wird, wird eine gleichmässige elektrostatische Ladung durch eine Ladekorona 107 auf die Photoleiterfläche aufgebracht. Das auf die Photoleiterfläche projizierte optische Bild ändert die Ladungsverteilung, d.h. die Photoleiterfläche wird belichtet.
  • Das jetzt vorhandene Ladungsmuster wird latentes Bild auf dem Photoleiter genannt. Eine Löscheinrichtung 108 entlädt den Photoleiter in den nicht bildtragenden Bereichen.
  • Die folgende Station im elektrophotograpischen Prozess ist die Entwicklungsstation 109, die Toner oder Farbe von einem Vorratsbehälter 110 mit einer elektrostatischen Ladung empfängt, deren Polarität derjenigen der geladenen Bereiche der Photoleiterfläche entgegengesetzt ist.
  • Daher haften die Tonerpartikel elektrostatisch nur an den geladenen aber nicht an den entladenen Photoleiterbereichen.
  • Nach Verlassen der Entwicklerstation 109 hat der Photoleiter auf der Trommel 106 daher ein getöntes Bild, das in den hellen und dunklen Bereichen dem Originaldokument entspricht.
  • Dieses getönte Bild auf dem Photoleiter wird jetzt in die Uebertragungsstation 111 transportiert. Aus einem der drei Papiervorräte 112, 113 oder 114 wird Papier über die Papierbahn 115 an das Synchchronisiertor 116 geführt. In der Uebertragungsstation 111 wird das Papier mit der Photoleiterfläche der Trommel 106 unter dem Einfluss des elektrostatischen Feldes einer Korona in Berührung gebracht oder sehr dicht herangeführt. Dieses Feld überträgt das Tonerbild auf das Papier, und danach wird das ein Tonerbild tragende Papier vom Photoleiter abgestreift. Das haftende Tonerbild wird durch Schmelz rollen 117 auf der Papieroberfläche geschmolzen oder fixiert. Die so erzeugte Kopie läuft gelenkt von der Duplexschiene 120 entweder aus dem Kopierteil des Kopierers/Sortierers 101 über die Papierauslaufbahn 118 oder sie wird in das Duplexfach 114 geführt.
  • Auf der Photoleitertrommel 106 bleibt nach der Uebertragung des Bildes auf das Blatt Papier noch eine bestimmte Menge Toner übrig. Dieser restliche Toner wird in der Reinigungsstation 121 entfernt und der Bildbereich zur Vorbereitung des Empfangs der nächsten Ladung'an der Ladekorona 107 gereinigt. Dieser Zyklus wird dann in der oben beschriebenen Art wiederholt.
  • Bei der Erstellung von Duplexkopien, d.h. von Kopien, die auf beiden Seiten des Papierblattes Bilder tragen, wird die Duplexschiene 120 betätigt, nachdem die erste Seite kopiert ist, und dieses führt dann diese Halbkopie in das Duplexablagefach 114. Sobald das auf der anderen Seite der Duplexkopie zu druckende Bild auf der Photoleitertrommel 106 zur Verfügung steht, wird die "Halbkopie" aus dem Duplexfach 114 entnommen, und zum Empfang des zweiten Tonerbildes in die Papierbahn 115 geführt.
  • Hinterher wird das zweite Bild ebenfalls auf dem Papierblatt durch die Schmelzrollen 117 fixiert und die Kopie über die Papierausgangsbahn 118 durch entsprechende Einstellung der Duplexschiene 120 abgeführt. Die jetzt in der Papierausgangsbahn 118 laufende Kopie kann von einer Ausgabeschiene 122 entweder in den Ausgabebehälter 123 oder zum Sortierer 125 umgelenkt werden. Durch Betätigung der Ausgabeschiene 122 wird die Kopie so gelenkt, dass sie über die Sortierer-Papierbahn 130 läuft, bis sie das Transportband 128 erreicht. Der bewegliche Umlenker 126 läuft auf dem Transportband 128 und wird neben das gewählte Sortierfach 127 gestellt und führt das hereinkommende Blatt in dieses Fach.
  • Ein Blattwender 129 muss vorgesehen werden,sobald Duplexkopien zu sortieren sind, weil in dem in Fig. 1A gezeigten Kopierer/Sortierer die zuletzt abgebildete Seite im Sortierer unten liegt. D.h., eine die Bilder der Seiten 1 und 2 tragende Kopie würde mit der Seite zwei nach unten sortiert. Die nächste Duplexkopie mit den Bildern der Seiten drei und vier würde auf diese erste Kopie mit der Seite vier nach unten gestapelt usw. Wenn dieser Stapel aus einem der Sortierfächer genommen wird, ist die Seitenfolge 2, 1, 4, 3, 6, 5. Das ist nicht sehr nützlich, weil sie umgeordnet werden muss. Der Blattwender 129 wendet einfach jede in den Sortierer 125 hereinkommende Kopie um und dadurch sieht der oben beschriebene Stapel so aus: Seite 1, 2, 3, 4, 5 und 6 auf drei Kopieblättern. Daraus ist zu ersehen, dass die Wendeschiene 124 alle Duplexkopien über den Blattwender 129 und dann zum Sortierer 125 leiten muss.
  • Ein geeigneter Wendemechanismus ist in IBM Technical Disclosure Bulletin, Bd. 18 Nr. 1, Juni 1975 Seite 40 beschrieben.
  • Eine Bedientafel 131 umfasst einen Eingabebereich 133 für Eingaben durch das Bedienungspersonal wie etwa die Anzahl der zu erstellenden Kopien, die Anzahl der Blätter in einem Originalsatz, Sortierwahl, Hell/Dunkelkopie usw.
  • Weiterhin umfasst sie einen Nachrichtenanzeigebereich 132 mit mehreren Stellen zur Anzeige der gewählten Zahlen und anderer Information für den Dialog zwischen Bedienungskraft und Maschine.
  • Der integrierte Sortierer 125 besitzt verschiedene Schalter und Magnetanker, die in Fig. 1A der Einfachheit halber nicht dargestellt sind. Ein Papierschalter (nicht dargestellt) ist in der Papierbahn des beweglichen Umlenkers 126 eingebaut. Er liefert ein Sianal, wenn ein Blatt über den Umlenker 126 in ein Sortierfach 127 transportiert wird. Die Freigabe dieses Schalters zeigt an, dass ein Blattin ein Fach 127 gelegt worden ist. Ein Umlenker-Stellmanget (nicht dargestellt) dient zur Schrittschaltung des Umlenkers auf das nächstfolgende Sortierfach 127, das unterhalb des vorhergehenden liegt. Das erste Sortierfach 127 liegt oben im Sortierer. Ein Umlenker-Indexschalter (nicht dargestellt) wird immer dann betätigt, wenn der Umlenker vor einem Sortierfach 127 steht. Er schaltet ab, wenn der Umlenker 126 zwischen den Fächern steht, er schaltet ein, sobald der Umlenker das nächste Fach erreicht und bleibt eingeschaltet, bis der Umlenker 126 wieder weitergeschaltet wird.
  • Wenn ein Umlenker-Rückholer (nicht dargestellt) erregt wird, veranlasst er die Rückkehr des Umlenkers 126 zum ersten Ablagefach. Ein Schalter am Sortierfach Nr. 1 (nicht dargestellt) schaltet ein, sobald der Umlenker 126 vor diesem ersten Fach steht. Die obenerwähnten Schalter und Magnetanker kann ein Fachmann ohne Schwierigkeit einbauen. Beispiele finden sich in verschiedenen. Veröffentlichungen wie auch in der US-Patentschrift Nr. 4.026.543.
  • Fig. 1B zeigt in einem Blockdiagramm die allgemeine funktionelle Anordnung des in Fig. 1A dargestellten Gerätes. Der Kopiererteil wird direkt durch die genauer in Fig. 4 dargestellten Schaltungen gesteuert. Ausserdem sind diese Schaltungen mit Logik verbunden und von dieser gesteuert, die im einzelnen in den Fign. 3A bis 3E dargestellt ist und die mit einem genauer in Fig. 5 dargestellten Prozessor zusammenarbeitet. Dieser Prozessor steuert den Sortierrerteil des Gerätes und ist ebenfalls mit den Kopierersteuerschaltungen verbunden. Eine weitere Verbindung besteht zwischen dem Sortierer und den Kopierersteuerschaltungen.
  • Die gezeigte funktionelle Anordnung dient nur als Beispiel.
  • Sie kann durch einen oder mehrere programmgesteuerte Prozessoren ersetzt oder vollständig als funktionsbedingte Steuerung aufgebaut werden, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen.
  • Die weiteren Figuren zeigen im einzelnen die Verwirklichung des erfindungsgemässen Verfahrens und der Schaltungen zu seiner Ausführung. Die Fign. 2A bis 2C sind Ablaufdiagramme für das erfindungsgemässe Verfahren unter Verwendung der allgemein in Fig. 1A gezeigten Kopierer/Sortierer-Anordnung. Dabei werden die folgenden definierten Bezeichnungen verwendet: J = Anzahl der wirklichen Ablagefächer pro virtuelles Ablagefach, K = Gesamtzahl der wirklichen Ablagefächer im Sortierer L = Blattkapazität eines einzelnen wirklichen Ablagefaches, M = Anzahl der gewünschten Kopien pro Original/Anzahl von zu sortierenden Sätzen, N = Anzahl der Originale/Anzahl der Blätter im Satz, H = Anzahl der angesteuerten virtuellen Ablagefächer, Q = Anzahl der verfügbaren virtuellen Ablagefächer.
  • Die Fign. 3A bis 3F zeigen die logischen Schaltungen, die den Betrieb des Kopierers/Sortierers der Fig.
  • 1A steuern. Die Zahlen in den kleinen Rechtecken neben den logischen Blöcken in den Fign. 2A bis 2F beziehen sich auf die Teile der Fign. 3A bis 3F. Um das in den Fign. 2A bis 2C dargestellte Verfahren zu beschreiben, muss daher auch die Arbeitsweise der in den Fign. 3A bis 3F gezeigten Schaltungen beschrieben werden.
  • Die in den Fign. 3A bis 3D und 3F dargestellten logischen Schaltungen werden durch Taktsignale gesteuert, die von der in Fig. 3E gezeigten Taktschaltung kommen. Ein Oszillator 381 treibt einen drei Bit grossen Binärzähler 382, der wiederum mit einem 3-in-8-Leitungsdecodierer 383 verbunden ist. Die Ausgangssignale dieses Decodierers 383 sind bezeichnet mit CLKO bis CLK7. Ihre relative Position als Funktion der Zeit t ist in dem kleinen Diagramm in P 3E dargestellt.
  • Durch Drücken der betreffenden Tasten im Eingabebereich 133 der Bedientafel 131 (Fig. lA) < d.h. durch Drükken entweder der Taste 361 oder 362, die in Fig. 3C dargestellt sind, wählt der Bediener die Grundbetriebsart für den Kopierer/Sortierer. Man kann entweder die Betriebsart Kopieren und Sortieren", nachfolgend und in den Zeichnungen beschriftet mit COPCOL oder durch Drücken der Taste 362 die Betriebsart "nur Sortieren", nachfolgend COLLO genannt, wählen. Nach Darstellung in Fig. 3C stellen die beiden Tasten 361 und 362 die Kippschaltungen 363 und 364 ein, die wiederum entsprechende Ausgangssignale mit der Bezeichnung COPCOL und COLLO liefern.
  • Diese beiden Ausgangs signale COPCOL und COLLO gehen in das ODER-Glied 301 (Fig. 3B), dessen Ausgangssignal ZERODISP(1) die im Nachrichtenanzeigebereich 132 angezeigte Zahl über das ODER-Glied 403 (Fig. 4) auf null setzt und die Kippschaltung 303 einstellt. Durch das Signal dieser Schaltung 303 wird an der Bedientafel 131 im Nachrichtenanzeigebereich 132 die Nachricht MSG I angezeigt.
  • Diese Nachricht fragt nach der Zahl M der Kopien pro Original (Anzahl der sortierten Sätze), die im COPCOL-Betrieb erstellt werden sollen. Wenn vorher der COLLO-Betrieb des Kopierers/Sortierers gewählt wurde, wird die Zahl M der zu sortierenden Sätze erfragt. Für beide Zwecke kann der Anzeigebereich 132 eine Nachricht aufleuchten lassen wie z.B.: "Kopien/Sätze?". Die Frage kann aber von der Maschine auch mit Hilfe von Symbolen gestellt werden.
  • Fig. 3D zeigt die Startschaltung. Die Startdrucktaste 371 liegt im Eingabebereich 133 der Bedienungstafel 131 und steuert die Kippschaltung 375 über das UND-Glied 373, das durch das Taktsignal CLKO eingeschaltet wird. Das Ausgangssignal START der Schaltung 375 besteht aus einem Impuls, der mit dem Ausganssignal des Ul0D-Gliedes 373 bei CLKO einsetzt und zurückgestellt wird zur Zeit CLK? Di UND-Glieder 372 und 373 sowie die Kippschaltung 374 stellen sicher, dass dieser Impuls jedesmal nur einmal gegeben wird, wenn die Starttaste gedrückt wird. Das geschieht, wenn das Signal des UND-Gliedes 372 die Kippschaltung 374 einstellt, wenn das Startsignal und der Impuls CLK1 anliegen. Das inverse Ausgangssignal der Kippschaltung 374 sperrt das UND-Glied 373 und verhindert so eine weitere Erzeugung von Startimpulsen, bis die START-Taste 371 freigegeben wird, die Schaltung 374 ausgelöst und das UND-Glied 373 eingeschaltet wird.
  • Bevor der Bediener die Starttaste drückt, muss er mit den' vorhandenen Dateneingabetasten der Bedientafel 131 in die numerische Anzeige die Zahl M der anzufertigenden Kopien oder der zu sortierenden Sätze eingegeben haben.
  • Die durch Eintasten an der Datenanzeige des Eingabebereiches 132 der Bedientafel 131 gewählte Zahl M wird laufend vom Prozessor überwacht und im Anzeigeregister REG D (Fig. 5) gespeichert. Alle hier erwähnten Register liegen im Arbeitsspeicher 509 des in Fig. 5 gezeigten und später beschriebenen Prozessors. Wenn der Inhalt des Registers REG D von null verschieden ist, meldet das Prozessorsteuerprogramm "Anzeige nicht Null" DISPO, sonst wird das Signal zurückgestellt. Wenn die Zahl M nicht gewählt wurde, wird das Startsignal am UND-Glied 304 dadurch abgeschaltet, dass das Signal DISPO bis zu dem Zeitpunkt niedrigen Pegel hat, zu dem der Bediener eine Zahl eingibt und dann die Starttaste 371 drückt. Zu diesem Zeitpunkt erzeugt die in Fig. 3D gezeigte Startschaltung das Signal START und führt folgende Schritte aus.
  • Zuerst veranlasst das Signal REG M + REG D den Prozessor dazu, die Zahl im Anzeigeregister REG D in das Register REG M zu speichern, das in Fig. 5 gezeigt ist.
  • Dieses Signal wird durch das UND-Glied 307 erzeugt (Fig.3B), wenn es durch das Taktsignal CLKO ausgelöst wird. Der andere Eingang des UND-Gliedes 307 wird eingeschaltet durch das Ausgangssignal des UND-Gliedes 304, das als Eingang die Signale START, DISPO vom Prozessor als Funktion des Wertes, der im Register REG D (Fig. 5) gespeichert ist, und die Nachricht MSG I von der Kippschaltung 303 empfängt. Zur Zeit CLK1 ist das UND-Glied 308 eingeschaltet, wodurch die Anzeige auf Null gesetzt wird, indem sein Ausgangssignal ZERO DISP(2) über das ODER-Glied 403 (Fig. 4) weitergeleitet wird.
  • Zur Zeit CLK6 stellt das UND-Glied 309 die Kippschaltung 303 zurück und schaltet dadurch die Nachricht MSG I im Anzeigebereich der Bedientafel 131 ab. Die Kippschaltung 310 hat bereits die Nachricht MSG II im Anzeigebereich 132 der Bedientafel 131 eingeschaltet, die fragt, wieviele Blätter N ein Satz von Originalen bzw. jeder der zu sortierenden Sätze umfasst. Das kann beispielsweise durch eine Leuchtschrift "Seiten?" angezeigt werde. Jetzt hat der Bediener zwei Wahlmöglichkeiten. Er kann die Anzahl N der Originale im Satz eingeben durch Eintasten dieser Zahl N an der Steuertafel und anschliessendes Drücken der Starttaste 371. Dadurch wird die angezeigte Nahl N auch im Register REG N gespeichert, und zwar durch das Ausgangssignal REG N REG D vom UND-Glied 314 zur Zeit CLKO, wenn die Starttaste ein zweites Mal gedrückt wurde.
  • Die andere Möglichkeit besteht darin, keine Zahl N einzugeben. Dann wird N = 0 angezeigt und im Register REG N gespeichert. In diesem Fall führt der Sortierer eine normale Ablageoperation aus, ohne wirkliche Ablagefächer zu virtuellen Fächern zusammenzufassen. In jedem Fall muss der Bediener die Starttaste drücken und dadurch die Zahl N in das Register REG N speichern.
  • Jetzt ermittelt die Geräte logik aus den durch die Sortiererkonstruktion gegebenen Zahlen und den vom Bediener eingegebenen Zahlen, welche Gruppierung von Ablagefächern zu virtuellen Fächern die Anforderungen erfüllt.
  • Der nächste Entscheidungsblock in Fig. 2Á prüft, ob die Anzahl N von Originalen oder Blättern in jedem Satz grösser ist als die Blattkapazität L eines Ablagefaches.
  • Dazu vergleicht der Prozessor den Inhalt des Registers REG N mit der Konstanten L und steuert den Zustand des Ausgangssignales N > L entsprechend. Wenn N nicht grösser ist als L, wird das Register REG J auf die Konstante eins gesetzt und das Register REG H wird vom Prozessor auf den kleineren Wertder Konstanten K und der Zahl M gesetzt. Die Funktion wird eingeleitet zur Zeit CLK1 durch das Ausgangssignal des UND-Gliedes 313 mit der Bezeichnung REG J + 1 und REG H + (K oder M). D.h. in anderen Worten, jedes Ablagefach wird als virtuelles Fach benutzt, J = 1, oder dass die Zahl H der angesteuerten virtuellen Fächer gleich ist der Zahl K der wirklichen Fächer im Sortierer; H = K oder H = M, wenn M kleiner als K ist.
  • Wenn andererseits der Inhalt des Registers REG N grösser ist als die Konstante L, wird das Register REG J auf die nächste ganze Zahl gesetzt, die die Relation J > N/L erfüllt. Diese Funktion wird eingeleitet durch das Ausgangssignal REG J + ( > N/L) des UND-Gliedes 315 zur Zeit CLK1.
  • Mit anderen Worten, wenn N grösser ist als L, ist die Anzahl J der Ablagefächer pro virtuelles Fach bestimmt durch J >N/L. Damit ist sichergestellt, dass die Grösse eines jeden virtuellen Faches zur Aufnahme eines kompletten Satzes von N Blättern ausreicht.
  • Jetzt muss die Anzahl der virtuellen Fächer im Sortierer bestimmt werden. Das geschieht durch das Signal des UND-Gliedes 316 zur Zeit CLK2. Der Prozessor setzt das Register REG H auf die nächste ganze Zahl, die die Relation H <K/J erfüllt. Weil H . J < K ist (der Sortierer hat nur K Ablagefächer), ist auch H < K L/N richtig. Damit ist eine Grenze für die Anzahl der virtuellen Fächer für eine gegebene Aufgabe definiert.
  • Die folgenden Zahlen sollen dafür ein Beispiel geben. Es wird ein Sortierer mit K = 20 Ablagefächern als gegeben angenommen, wobei jeder Behälter eine Blattkapazität von L = 30 hat. Nachdem der Bediener entweder COPCOL oder COLLO durch Drücken der Taste 361 oder 362 (Fig. 3C) und M = 8 und N = 35 gewählt hat, d.h. acht Kopien sind von einem Dokument mit 35 Originalseiten zu erstellen, bestimmt die logische Schaltung folgende Vorgänge. Weil N = 35 grösser ist als L = 30, muss die Anzahl J der Ablagefächer pro virtuelles Fach nach der Beziehung J >N/L = 35/30 bestimmt werden. Weil J nur eine ganze Zahl sein kann, wird J = 2 gewählt. Di Zahl Q der verfügbaren virtuellen Fächer wird jetzt bestimmt nach der Beziehung Q < K/J = 20 / 2 = 10.
  • Für die gegebene Arbeit stehen also 10 virtuelle Fächer zur Verfügung, von denen jedes zwei wirkliche Ablagefächer umfasst. Da in diesem Fall die Anzahl M kleiner ist als Q, wird H gleichgesetzt mit M (M = 8), sonst würde H auf den Wert von Q festgelegt.
  • Wenn andererseits die Zahl N der Blätter pro Satz kleiner ist als die Blattkapazität L eines jeden Ablagefaches, kann jedes Fach als virtuelles Fach bezeichnet werden, d.h. J = 1. Das bedeutet, dass die Gesamtzahl Q der verfügbaren virtuellen Ablage fächer genauso gross ist wie die Gesamtzahl K der Ablagefächer im Sortierer, also Q = K. Die Zahl H der tatsächlich benutzten virtuellen Fächer wird auf den Wert von Q gesetzt, solange die Zahl M nicht kleiner ist als Q, dann nämlich wird die Zahl H auf den Wert von M gesetzt. Diese Möglichkeit ist im linken Zweig des Ablaufdiagrammes in Fig. 2A gezeigt.
  • Die Logikschaltung fühlt dann ab, welche der beiden Betriebsarten gewählt worden ist. Im COPCOL-Betrieb werden der Kopierer und der Sortierer benutzt, im COLLO-Betrieb wird nur sortieren. Wenn der COLLO-Betrieb nicht gewählt ist, muss der COPCOL-Betrieb gewählt sein und das UND-Glied 317 gibt zur Zeit CLK5 das Signal STARTMACH I aus. Dabei darf der Duplexbetrieb nicht gewählt sein. Wenn der Duplexbetrieb gewählt ist, verzweigt das Ablaufdiagramm zum Punkt c (Fig. 2C).
  • Jetzt wird geprüft, ob der Inhalt des Registers REG M grösser ist als der des Registers REG H. Wenn das der Fall ist, ist die Anzahl M der pro Original gewünschten Kopien oder der zu sortierenden Sätze grösser als die Zahl H der verfügbaren virtuellen Ablagefächer und es wird die Betriebsart COL 114 "Sortierüberlauf in Fach 114" eingeschaltet. Das Duplexfach 114 ist in Fig. 1 gezeigt. Das Papier wird über die Duplexpapierbahn 119 in dieses Fach geleitet, wenn die Duplexschiene 120 betätigt wird. Die Betriebsart wird COL 114 genannt. Das UND-Glied 318 gibt ein entsprechendes Signal COL 114 EIN ab und stellt damit die Kippschaltung 319 in Fig. 3A ein. Das Ausgangssignal dieser Kippschaltung veranlasst die in Fig. 4 im einzelnen gezeigte Kopierersteuerung dazu, die Betriebsart COL 114 ablaufen zu lassen.
  • Wenn für den Kopierer/Sortierer der Duplexbetrieb gewählt ist, kann das Duplexfach 114 nicht zum Sortieren benutzt werden, weil es während der Herstellung der Kopien belegt ist. Dann werden die überlaufenden Kopien in den Ausgangsbehälter 123 geleitet, d.h. es läuft die Betriebsart EPO ("Ueberlauf in Ausgabebehälter"). Dann verzweigt das Ablaufdiagramm zum Punkt C in Fig. 2C. Wenn der Duplexbetrieb nicht gewählt ist und der Inhalt des Registers REG M nicht grösser ist als der Inhalt des Registers REG H, dann tritt kein Ueberlauf auf, weil alle Kopien im Sortierer sortiert werden können. Dann ist die oben beschriebene Betriebsart COL 114 nicht nötig. Gemäss Darstellung in Fig. 2B kann die nach der Anzahl von Originalen im Satz fragende Nachricht MSG II jetzt abgeschaltet werden. Das geschieht zur Zeit CLK6 durch das UND-Glied 312 und die Kippschaltung 310. Die Kopierersteuerung startet jetzt die Maschine über das ODER-Glied 320 und erledigt den Kopierauftrag. Nach Beendigung dieser Arbeit wird die Nachricht MSG III durch den Endimpuls RUNOVER eingeschaltet. Dies geschieht durch die Kippschaltung 322 in Fig. 3A, die das Ausgangs signal MSG III abgibt. Diese Nachricht fordert dazu auf, den Sortierer zu leeren, beispielsweise durch ein Leuchtsignal "Sortierer leeren'" Mit einem an den Sortierfächern eingerichteten Schalter oder konventionellen Fühler kann festgestellt werden, ob der Sortierer geleert wurde. Der nächste Entscheidungsblock in Fig. 2B prüft dies. Ist das der Fall, wird ein entsprechendes Signal vom "Sortierer leer -Schalter 391 in Fig. 3F zur Zeit CLKO über das UND-Glied 392 gegeben und so die Kippschaltung 393 eingestellt und dadurch wieder ein Signal COLEMPTY abgegeben. Die Kippschaltung 393 wird zur Zeit CLK7 zurückgestellt. Das UND-Glied 394 und die Kippschaltung 395 stellen sicher, dass der Ausgangsimpuls der Schaltung 393 nur einmal pro Betätigung des "Sortierer leer-Schalters auftritt. Diese in Fig. 3F gezeigte Schaltung ist mit der oben in Fig. 3D beschriebenen Startschaltung in der Konstruktion identisch. Wenn vom "Sortierer leer" -Schalter 391 (Fig. 3F) das Signal COLEMPTY erzeugt wird, wird die Nachricht MSG III abgeschaltet, indem das UND-Glied 323 das UND-Glied 325 zur Zeit CLK6 einschaltet und so die Kippschaltung 322 zurückstellt. Zur Zeit CLKO stellt das UND-Glied 324 die Kopierersteuerschaltungen zurück und die Arbeit ist jetzt beendet.
  • Wenn die Zahl M der Kopien oder Sätze grösser ist als die Zahl H der definierten virtuellen Sortierfächer, würde die Sortierung mit Ueberlauf, die ja die Betriebsartenbezeichnung COL 114 hat, gestartet. Der Entscheidungsblock "COL 114 Modus EIN? in Fig. 2B wird dann über den JA-Ausgang verlassen. Die Kippschaltung 330 wird durch das Ausgangssignal MSG IV EIN des UND-Gliedes 327 zur Zeit CLKO mit weiteren Einschaltsignalen eingestellt, was zum Ausgangssiqnal MSG IV führt. Die Nachricht MSG IV zeigt an, dass ein Stapel Papier im Ueberlauf liegt, d.h. im Duplexfach 114 in Fig. 1, und dass die Starttaste zu drücken ist, um diesen Stapel licht sortierter Blätter zu sortieren. Die Anzeige kann z.B. den Wortlaut haben "Stapel im Duplexfach - Start drücken1,.
  • Jetzt werden die nachstehenden Rechenoperationen ausgeführt. Der Inhalt des Registers REG N wird um den Inhalt des Registers REG H vermindert und ebenso der alte Inhalt des Registers REG M um den Inhalt des Registers REG H. Diese beiden Operationen werden durch die Signale REG N + (REG N-REG H) und REG M + (REG M-REG H) vom UND-Glied 327 eingeleitet und vom Prozessor ausgeführt.
  • Dann wird die Nachricht MSG III über das UND-Glied 325 und die Kippschaltung 322 zur Zeit CLK6 abgeschaltet.
  • Nach Drücken der Starttaste 371 (Fig. 3D) liefert das UND-Glied 333 das Signal COLLO EIN. Dadurch wird die Kippschaltung 319 zurückgestellt und die Betriebsart COL 114 über das ODER-Glied 334 abgeschaltet. Die Betriebsart COLLO wird von der Kopierersteuerung, die im einzelnen in Fig. 4 gezeigt ist, über die Kippschaltung 335 eingeschaltet. Danach wird die Nachricht MSG IV über das UND-Glied 336 zur Zeit CLK6 abgeschaltet, wenn die Kippschaltung 330 zurückgestellt wird. Die Kippschaltung 337 ist jetzt über das ODER-Glied 348 eingeschaltet worden,was zu einem Ausgangssignal MSG V führt, was bedeutet, dass die Nachricht MSG V angezeigt wird. Die Nachricht MSG V besagt, dass die Maschine im reinen Sortierbetrieb läuft, d.h. in der definierten Betriebsart COLLO, in der die Kopiererfunktion unbenutzt bleibt. Wenn von Anfang an die Betriebsart COLLO gewählt war, führt der erste Entscheidungsblock in Fig. 2B direkt zum Einstellen der Kippschaltung 337, und zwar mit dem Ausgangssignal des UND-Gliedes 328 STARTMACH(3) über das ODER-Glied 348.
  • Nachdem die Nachricht MSG V über die Kippschaltung 337 eingeschaltet ist, prüft der erste Entscheidungsblock in Fig. 2C, ob der Inhalt des Registers REG N grösser ist als die Konstante L. D.h. die logische Schaltung prüft, ob die Anzahl N von Blättern pro Satz grösser ist als die Blattkapazität L pro Ablagefach. Wenn N grösser ist als L wird wieder nach der oben besprochenen Gleichung J > N/L die Zahl J der wirklichen Ablagefächer pro virtuelles Fach gewählt. Praktisch wird das Register REG J auf die ganze Zahl gesetzt, die der Relation J > N/L am nächsten liegt. Dann wird die Anzahl der verfügbaren virtuellen Ablagefächer nach der Gleichung Q <K/J gewählt, d.h.
  • das Register REG Q wird auf die nächste ganze Zahl gesetzt, die die Gleichung Q < K/J erfüllt. Die Zahl virtueller tatsächlich benutzter Fächer wird dann auf'den kleineren Wert von Q oder M gestellt. In Fig. 2C ist diese Entscheidung verbunden mit dem JA-Zweig des ersten Entscheidungsblocks.
  • Der NEIN-Zweig des ersten Entscheidungsblockes in Fig. 2C wird verfolgt, wenn die Zahl N der Blätter pro Satz gleich oder kleiner ist als die Blatt kapazität L pro wirkliches Ablagefach, d.h. wenn der Inahlt von REG N kleiner ist als L. Dann wird dieselbe Wahl getroffen wie oben in Fig. 2A beschrieben wurde. Register REG J wird auf 1 gesetzt und das Register REG H auf den kleinsten Wert von K oder REG M. Dieser Vorgang wird eingeleitet durch Eingang des Signales N > L in den Inverter 306, dessen Ausgangssignal zur Zeit CLK1 das UND-Glied 313 einschaltet.
  • Nach Darstellung in Fig. 2C wird in der folgenden Entscheidung geprüft, ob der Inhalt des Registers REG M grösser ist als der Inhalt des Registers REG H. Wenn das der Fall ist, führt der JA-Zweig des Entscheidungsblocks zu einem Block mit der Beschriftung EPO MODUS EIN ("Ausgabefach-Ueberlaufbetrieb"). Dieser EPO-Betrieb muss ausgeführt werden, sobald die Anzahl der im Duplexfach 114 gestapelten Blätter die Anzahl der virtuellen Ablagefächer im Sortierer 125 überschreitet, d.h., die Anzahl M der zu sortierenden Sätze überschreitet die Anzahl H der virtuellen Fächer. Der so bestehende Ueberlauf kann nicht wieder in das Duplexfach 114 geführt werden, sondern wird stattdessen in das Ausgabefach 123 des Kopierers/Sortierers transportiert. Das in Fig. 3A gezeigte UND-Glied 338 stellt zur Zeit CLK3 die Kippschaltung 339 ein, die dann das Ausgangssignal EPO an die Kopierersteuerung 400 gibt, die die Ausführu-g des EPO-Betriebes steuert.
  • Der folgende Entscheidungsblock in dieser Linie in Fig. 2C prüft, ob der Lauf fertig ist. Wenn das der Fall ist, wird die Nachricht MSG III angezeigt, die den Bediener auffordert, den Sortierer zu leeren, während der Endimpuls RUNOVER die Kippschaltung 322 in Fig. 3A einstellt. Ausserdem wird die Nachricht MSG VI eingeschaltet, die dazu auffordert, von Hand die in dem Ausgabefach 123 gestapelten Kopien in das Duplexfach 114 zu übertragen und die Starttaste wieder zu drücken. Die Nachricht kann z.B. lauten: "EPO in Duplex übertragen und Start"'. Dieser Vorgang wird eingeleitet durch Einstellen der Kippschaltung 342 über das UND-Glied 341. Der Bediener hat jetzt den Sortierer zu leeren, was im folgenden Entscheidungsblock in Fig. 2C geprüft wird. Wenn der Sortierer leer ist, wird die Nachricht MSG III, die zum Leeren des Sortierers auffordert, über die UND-Glieder 323 und 325, die die Kippschaltung 322 in Fig. 2A zurückstellen,ausgeschaltet.
  • Die Maschine führt jetzt die folgenden Prüfungen aus: Ist das Ausgabefach (EP) 123 leer? Ist das Duplexfach 114 nicht leer? Ist die Starttaste gedrückt? Wenn alle drei Fragen mit ja beantwortet werden, wird die Nachricht MSG VI über die die Kippschaltung 342 zur Zeit CLK6 zurückstellenden UND-Glieder 343 und 344 abgeschaltet. Das UND-Glied 345 sorgt zur Zeit CLKO mit seinem Ausgangssignal REG M + (REG M-REG H) dafür, dass der Inhalt des Registers REG M vom Prozessor um den Inhalt des Registers REG H vermindert wird.
  • Dann startet die Kopierersteuerung 400 die Maschine wieder über das Ausgangssignal des UND-Gliedes 345 und das ODER-Glied 320. Die Schleife zurück zum Punkt C in Fig. 2C zeigt diese Funktion an.
  • Wenn andererseits die zweite Entscheidung in Fig.
  • 2C NEIN lautet, d.h. wenn der Inhalt des Registers REG M nicht grösser ist als der Inhalt des Registers REG H, wird der EPO-Betrieb abgeschaltet, indem das UND-Glied 346 die Kippschaltung 339 zur Zeit CLK3 zurückstellt. Dann prüft die Logikschaltung, ob der Lauf beendet ist und wenn das der Fall ist, schaltet sie die Nachricht MSG III ein und zeigt damit an, dass der Sortierer zu leeren ist. Das erfolgt durch einen Ausgansimpuls RUNOVER von der Kopierersteuerung 400, der die Kippschaltung 322 in Fig. 3A einstellt. Wenn der Sortierer geleert ist, werden die Signalimpulse COLEMPTY, Nachricht MSG III und MSG V über das UND-Glied 325, das die Kippschaltung 322 zurückstellt, und das UND-Glied 340, das die Kippschaltung 337 zurückstellt, abgeschaltet. Zur Zeit CLKO wird das UND-Glied 324 eingeschaltet und dadurch die Kopierersteuerung 400 zurückgestellt, womit diese Arbeit beendet ist. Das Eingangssignal NUR EP/P und die Betriebsart "Nur Ausgabefach" (NUR EP) werden nur aktiviert, wenn der Kopierer im Duplexbetrieb mit einer ungeraden Zahl von Originalseiten läuft.
  • Allgemein gesprochen, lassen sich abhängig von der Anzahl N der Blätter pro Satz und der Anzahl M der Kopien oder zu sortierenden Sätze in bezug auf die Blattkapazität L eines jeden echten Ablagefaches und der Anzahl K der Ablage fächer im Sortierer vier verschiedene Fälle unterscheiden. Wenn weder die Zahl N der Blätter pro Satz die Blattkapazität L eines echten Ablagefaches noch die Zahl M der Kopien pro Original oder Anzahl der zu sortierenden Sätze die Zahl K der Ablagefächer im Sortierer übersteigt, N < L und M < K, wird normal sortiert. Eine Gruppierung der vorhandenen zu virtuellen Ablagefächern ist dann natürlich nicht nötig.
  • Wenn die Zahl g der Blätter pro Satz die Blattkapazität L eines vorhandenen Ablagefaches überschreitet, N > L, dann müssen virtuelle Ablagefächer gebildet werden. Die Anzahl Q der virtuellen Fächer, die gebildet werden können wird durch die erforderliche Blattkapazität eines jeden virtuellen Faches bestimmt. Wenn die Zahl M der Kopien oder zu sortierenden Sätze diese Zahl Q der definierten virtuellen Ablagefächer nicht überschreitet, kann ohne Ueberlauf sortiert werden.
  • Wenn wie oben die Zahl N der Blätter pro Satz die Blattkapazität L eines Ablagefaches übersteigt, N > L, und gleichzeitig die Anzahl M von Kopien oder zu sortierenden Sätzen grösser ist als die Anzahl Q der virtuellen definierten Ablagefächer, M > Q, dann ist die Menge der Kopien oder Blätter nachträglich noch zu sortieren, welche die Gesamtsortierkapazität überschreitet. Dazu ist offensichtlich eine Art Ueberlauffach erforderlich. Die Erfindung zeigt Verfahren auf, auch diese zusätzlichen Blätter oder Kopien zu sortieren. Dazu gibt es. zwei Möglichkeiten. Wenn zur Herstellung einfacher Kopien ein Duplexkopierer verwendet wird, können die Kopien, deren Zahl über die Sortierkapazität hinaus geht einschliesslich des oben beschriebenen Konzeptes für virtuelle Ablagefächer, im internen Duplexfach des Kopierers gestapelt werden.
  • In einem zweiten Durchgang kann der Kopierteil des Kopierers/Sortierers abgeschaltet werden und kann können die zusätzlichen Kopien aus dem Duplexfach in die Papierbahn geleitet und im Sortierer sortiert werden. In der obigen Beschreibung ist diese Betriebsart bezeichnet mit COL 114. In vielen Fällen können im zweiten Durchgang alle weiteren Kopien sortiert und somit die aktive Kapazität des Sortierers verdoppelt werden.
  • Wenn die Anzahl der'zusätzlichen Kopien im Duplexfach grösser ist als die Gesamtkapazität des Sortierers für diesen zweiten Durchgang, dann müssen die noch verbleibenden Kopien in ein zweites Ablage fach ausser dem Duplexfach geführt werden. Der in Fig. 1A dargestellte Kopierer/ Sortierer umfasst aussen ein Ausgabefach, das die beim zweiten Durchgang noch verbleibenden Kopien aufnehmen kann.
  • Nachdem der Durchgang beendet ist, kann der Stapel der Blätter im Aufgabe£ach von Hand in das Duplexfach gelegt und der Sortiergang wiederholt werden. Wenn angenommen wird,dass Duplexfach und Ausgabefach gross genug sind, kann dieses Verfahren mehrmals durchgeführt werden. So sind sehr grosse Sortierarbeiten durch mehrfache Benutzung eines Sortierers mit begrenzter Kapazität dank den im Gerät eingebauten Logikschaltungen durchführbar.
  • Wenn unter denselben Bedingungen, nämlich N > L und M > Q von einem Originalsatz Duplexkopien herzustellen sind, ist das Duplexfach belegt und kann nicht zur Speicherung des Ueberlaufes benutzt werden. In diesem Fall oder bei Verwendung eines Kopierers ohne Duplexfach dient das oben erwähnte Ausgabefach zur Aufnahme der Kopien, die in einem ersten Durchgang nicht sortiert werden können. Für den zweiten Durchgang muss man wie oben die im Ausgabefach gestapelten Kopien in das Duplexfach legen, das jetzt leer ist, oder diese in das Eingangsfach des Sortierers zurücklegen.
  • Dann kann sortiert werden. Durch mehrfache Anwendung dieses Verfahrens lässt sich, wie oben erklärt, die aktive Kapazität des Sortierers erweitern.
  • In dem vierten trivialen Fall übersteigt die Anzahl N der Blätter pro Satz die Gesamtkapazität des Sortierers, N > L K. Völlig unabhängig von der Anzahl M der Kopien oder zu sortierenden Sätze ist bei dieser Aufgabe eine sinnvolle Sortierung unter den gegebenen Bedingungen nicht möglich.
  • Fig. 4 zeigt die bereits erwähten und in den Fign.
  • 1B und 3A dargestellten Kopierersteuerschaltungen. Eine konventionelle Kopierlogik 401 steuert die verschiedenen elektrophotographischen Verarbeitungsstationen des Kopierteiles des in Fig. 1A dargestellten Kopierers/Sortierers. Die Ausgangssignale der Kopierlogik 401 über die UND-Glieder 407 bis 412 steuern die Ladekorona 107, die Löschstation 108, die Entwicklungsstation 109, die Uebertragunsstation 111, die Optik 104 und die Schmelzrollen 117. Die UND-Glieder 407 bis 412 werden durch das Signal COLLO MODUS abgeschaltet, das vom Inverter 406 invertiert wird. Das bedeutet, dass im reinen Sortierbetrieb des Kopierers/Sortierers die elektrophotographischen Verarbeitungsstationen abgeschaltet sind.
  • Ausserdem steuert die Kopierlogik 401 mit dem Signal COL 114, das über den Inverter 416 einen anderen Eingang zum UND-Glied 417 bildet, über letzteres und das ODER-Glied 418 die Duplexschiene 120. Diese lenkt die erzeugte Kopie entweder über die Duplexpapierbahn 119 in das Duplexfach 114 oder in ihrer anderen Stellung über die Papierausgabebahn 118 zur Ausgabeschiene 122. Die Ausgabeschiene 122 wird ebenso mit dem über das UND-Glied 419 und das ODER-Glied 420 kommenden Signal SORT.AUSGABE von der Kopierlogik 401 gesteuert. Das Signal EPO, das den Ausgabebetrieb definiert (Fig. 3A), bildet vom Inverter 415 invertiert den zweiten Eingang zum UND-Glied 419. Die UND-Glieder 413 und 414 empfangen ihren zweiten Eingang vom Komparator 402, der den Inhalt des Registers REG H (Fig. 5) mit der von der Kopierlogik 401 gelieferten Kopienzahl vergleicht. Das Register REG H enthält bekanntlich die Zahl der angesteuerten, im Sortierer gebildeten, virtuellen Ablagefächer. Der Komparator 402 liefert ein Signal, wenn die Kopienzahl von der Kopierlogik 401 gleich oder grösser ist als der Inhalt des Registers REG H, das die Zahl H der virtuellen Ablagefächer speichert.
  • Die drei Eingangssignale COLLO MODUS, COL 114 und EPO leiten über das ODER-Glied 404 in der Kopierlogik 401 den Sortierbetrieb ein. Andere Eingänge zur Kopierlogik werden von der Starttaste abgeleitet, die ein Startsignal liefert, und von einer Stop/Löschtaste über das ODER-Glied 403, die ein Null-Anzeigesignal liefer. Weitere Eingänge zum ODER-Glied 403 werden abgeleitet von der in Fig. 3B gezeigten Schaltung in Form der Signale ZERODISP. Ausserdem empfängt die Kopierlogik 401 ein Rückstellsignal zur vollständigen Rückstellung aller Funktionen.
  • Die Ausgangs signale der Kopierlogik 401 sind die obenerwähnten Steuerausgänge. Bei Wahl des Duplexbetriebes wird an das UND-Glied 421 ein Signal DUPLEX geliefert, das von dert an den Kopierer/Sortierer geht. Der Motorausgang startet eine monostabile Kippschaltung 405, die einen Signalimpuls RUNOVER an die logischen Schaltungen in Fig. 3A liefert. Ausserdem liefert die Kopierlogik 401 an die in Fig. 5 dargestellten Eingaberegister ein Eingangssignal für das Register REG D für die im Anzeigebereich 132 auf der Bedientafel 131 angezeigte Zahl Die Eingangssignale NUR EP von der in Fig. 3A gezeigten Schaltung und. BYPASS von der in Fig. 5 gezeigten Schaltung werden nur benutzt, wenn der Kopierer im Duplexbetrieb läuft und eine ungerade Zahl N von Originalen zu kopieren ist.
  • Fig. 5 zeigt den generellen Aufbau des Prozessors 501, vorzugsweise eines Mikroprozessors herkömmlicher Art.
  • Nach Darstellung in Fig. 1B arbeitet der Prozessor mit der in den Fign. 3A bis 3E gezeigten Logik, der Kopierersteuerung der Fig. 4 und dem Sortierer der Fig. 1A zusammen. Die Fig. 5 zeigt, dass der Prozessor 501 Taktimpulse von einem Taktgeber 502 empfängt. Ein Steuerspeicher 503 liefert programmierte Anweisungen über eine Datensammelleitung an den Prozessor 501. Ausgaberegister 507, Eingaberegister 508 und ein Arbeitsspeicher 509 werden auf Prozessorbefehl angesteuert. Der Arbeitsspeicher 509 ist vorzugsweise ein Speicher mit freier Wahl. Der Prozessor 501 adressiert den Steuerspeicher über die Datensammelleitung und die Adressammelleitung sowie über die Adressdecodierer 504, 505 und 506, die Register 507 und 508 und den Arbeitsspeicher 509.
  • Die Ausgaberegister 507 liefern verschiedene Signale an die logischen Schaltungen, die Xopierersteuerung und den Sortierer gemäss Darstellung in Fig. 1B. Der Komparator 402 der Kopierersteuerschaltung empfängt den Inhalt des Registers REG H. Die Steuerschaltungen in den Fign. 3A und 3B empfangen die drei Signale NUR EP/P, N > L und M > H. Der Sortierer 125 erhält das Signal INDEXSOL für die Magnetspule des Umlenkers 126, welche diesen auf das nächste Sortierfach 127 stellt, und das Signal RETSOL, das den Umlenker 126 aus jeder Position auf den Eingang zum ersten Sortierfach 127 zurückstellt.
  • Die Eingaberegister 508 empfangen Signale von dem Anzeigeregister in der Kopierlogik 401 sowie die Signale DUPLEX und SORT.AUSGABE der in Fig. 4 gezeigten Schaltung.
  • Vom Sortierer (Fig. 1A) erhalten die Eingaberegister 508 die Signale BINlSW, INDEXSW und DEFPAPSW. Das erste Signal, BINlSW, wird abgeleitet von dem obenerwähnten Schalter des Sortierfaches Nr. 1, der dieses Signal abgibt, sobald der Umlenker 126 vor dem ersten Sortierfach 127 steht. Das zweite Signal, INDEXSW, kommt vom Umlenkschalter, der anzeigt, wenn der Umlenker 126 vor einem Sortierfach 127 steht. Das dritte Signal DEFPAPSW kommt vom Papierschalter, der in der Papierbahn des Umlenkers 126 liegt. Dieses Signal ist solange vorhanden, wie Papier am Umlenker entlang geführt wird.
  • Das Signal wird abgeschaltet, wenn das Blatt in das gewählte Sortierfach einläuft.
  • Die nächsten acht Signale in Fig. 5 für die Eingaberegister 508 werden von den logischen Schaltungen in den Fign. 3A und 3B abgeleitet. Die Bedeutung dieser Signale ist der Beschreibung der Fign. 3A und 3B zu entnehmen.
  • Schliesslich umfasst der Arbeitsspeicher 509 noch eine Anzahl von Registern mit bestimmten Namen und Funktionen. Diese Register sind: REG P zum Zählen der Originale während des Kopierens (Eingabe von der Kopierlogik 401); REG D enthält die an der Bedientafel 131 angezeigte Zahl; REG M enthält die Zahl M der pro Original gewünschten Kopien; REG J speichert die Zahl J der Ablage fächer pro virtuelles Fach; REG H enthält die Zahl H der anzusteuernden virtuellen Fächer; REG Q enthält die Zahl der verfügbaren virtuellen Sortierfächer; REG N enthält die Zahl N der Originale und REG X + sind Zwischenpufferregister die für die Ausfüh-REG Y rung des Sortier- und Ablageverfahrens gebraucht werden.
  • Ein weiteres Register INDEXLIM im Arbeitsspeicher 509 steuert die Bewegung des Umlenkers und speichert eine Zahl die angibt, wie oft der Umlenker weitergeschaltet werden muss, um entweder das erste nicht volle Ablagefach innerhalb des nächstfolgenden virtuellen Faches oder das erste nicht volle Ablagefach innerhalb des virtuellen Faches Nr.l nach dem Rücklauf des Umlenkers zu erreichen.
  • Weiterhin umfasst der Arbeitsspeicher 509 vier Zählregister. Der Rücklauf/Ablagefachzähler RETBINCNT enthält eine Zahl, die angibt, in welches Ablagefach des ersten virtuellen Faches Blätter geführt werden müssen, nachdem der Umlenker in die Anfangsposition zurückgekehrt ist.
  • Mit anderen Worten diese Zahl definiert, wieviele Ablagefächer bereits voll sind. Der Blattzähler SHEETCNT überwacht die Anzahl der in jedem noch nicht vollen Ablagefach enthaltenen Blätter. Der Indexzähler INDEXCNT zählt die Anzahl der vom Umlenker-Indexschalter des Sortierers abgeleiteten Impulse,um die Position des Umlenkers vor den Ablagefächern zu bestimmen. Der Zähler für virtuelle Ablagefächer VBINCNT schliesslich zählt die virtuellen Fächer, die mit zu sortierenden Blättern beliefert wurden. Der Arbeisspeicher 509 enthält ausserdem eine Anzahl von Steuerbits oder Kennzeichen für die Ausführung des vom Prozessor gesteuerten Verfahrens.

Claims (10)

  1. P A T E N T A N 5 P R tl c H E 1. Verfahren zum Betrieb und zur Steuerung einer Blattsortiereinrichtung mit K Ablagefächern von vorzugsweise je L Blättern Fassungsvermögen und ggf. wenigstens einem Zusatzablagefach, mit einem Blattverteilmechanismus, Eingabe-/Anzeigevorrichtungen für Arbeitsdaten und mit einer Logik- bzw. Steuerschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß a) beim Sortieren von M Sätzen der Blattzahl N die beiden genannten Zahlen M und N in die Logik- bzw. Steuerschaltung eingegeben werden, b) ein Vergleich der Zahl N mit der Zahl L für das Blattfassungsvermögen jedes Ablagefachs (127) durchgeführt wird, um die Erfüllung der Relation N > L festzustellen, c) im Erfüllungsfall Steuersignale zur Gruppierung der tatsächlich vorhandenen Ablagefächer (127) in Q verfügbare, virtuelle Fächer von J Ablagefächern mit der neuen Kapazität L J ausgelöst werden, so daß die Relation L . J > N erfüllt ist, und d) bis zu Q vollständige Blattsätze in die virtuellen Fächer abgelegt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein zumindest eines Zusatzablagefaches (114, 123) die Relation M > Q geprüft wird, und bei Zutreffen H vollständige Blattsätze in die Q virtuellen Fächer abgelegt sowie die restlichen, zu sortierenden Blätter in das Zusatzablagefach (114, 123) abgeführt werden, daß nach Entfernung der bereits abgelegten Sätze aus den Q virtuellen Fächern die restlichen Blätter aus dem Zusatzablagefach (114, 123) ebenso nach Sätzen geordnet, in die virtuellen Fächer abgelegt werden und zwar so lange, bis H den Wert von M erreicht hat.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Abstimmung mit der Zahl der Zusatzablagefächer (114, 123) und deren Kapazität der Sortiervorgang und das Entfernen bereits abgelegter Blattsätze öfters wiederholt werden kann.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, gekennzeichnet durch Verwendung bei einer aus Blattsortiervorrichtung-und Kopierer gebildeten Baueinheit (101) und einer auf beide (101) gemeinsam wirkenden Logik- bzw. Steuerschaltung.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein eines Zusatzablagefaches (114, 123) der Kopierer/Sortierer (101) so gesteuert wird, daß beim Kopierer nur die benötigten Transportmittel des Kopiergerätes, jedoch nicht die sonst bei der Kopienherstellung im Kopiergerät selbst benötigten Teile gesteuert und betätigt werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Duplexbetrieb des Kopierers (101) und in die Steuerung eingegebener Zahl N eines Blattsatzes, die Kopie bzw. Kopien des letzten Originals automatisch direkt in ein Ausgabefach geleitet werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als ein Zusatzablagefach das im Duplexbetrieb vorhandene Zwischenspeicherfach (114) verwendet wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die virtuellen Fächer, in die sortiert wird, aus nebeneinander liegenden tatsächlichen Ablagefächern (127) bestehen.
  9. 9. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich speichernde Eingabe-und Ausgabemittel (508, 507) zur Entgegennahme von Arbeitsdaten bzw. Abgabe von Steuersignalen vorhanden sind, daß wenigstens ein Arbeitsspeicher (509) für Daten, Konstanten und Rechenergebnisse vorgesehen ist und daß schließlich ein Steuerspeicher (503) und eine Verarbeitungseinheit (501) für Vergleiche von Daten, Fällung logischer Entscheide und Auslösung entsprechender Steuersignale angeordnet und mit den Eingabe- und Ausgabemitteln (508, 507) sowie mit dem Arbeitsspeicher (509) zwecks Steuerung derselben verbunden sind.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Eingabe- und Ausgabemittel (508, 507), Arbeitsspeicher (509), Steuerspeicher (503) und Verarbeitungseinheit (501) Teile eines Rechners bzw. Mikroprozessors sind.
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