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DE2848184C2 - Ergänzungsfuttermittel für Rinder mit einem die Aufnahme des Ergänzungsfuttermittels begrenzenden Zusatz - Google Patents

Ergänzungsfuttermittel für Rinder mit einem die Aufnahme des Ergänzungsfuttermittels begrenzenden Zusatz

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DE2848184C2
DE2848184C2 DE2848184A DE2848184A DE2848184C2 DE 2848184 C2 DE2848184 C2 DE 2848184C2 DE 2848184 A DE2848184 A DE 2848184A DE 2848184 A DE2848184 A DE 2848184A DE 2848184 C2 DE2848184 C2 DE 2848184C2
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DE
Germany
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feed
intake
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supplementary feed
additive
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DE2848184A
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Norman Leo St. Louis Mo. Betz
Kent John Belleville Ill. Lanter
Danny Lee Manchester Mo. Williams
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Nestle Purina PetCare Co
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Ralston Purina Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
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Description

R-C
\
OR1
besteht, worin R eine Alkylgruppe mit 9 bis 17 Kohlenstoffatomen und R1 Wasserstoff, Methyl, Ethyl oder Propyl oder Natrium oder Kalium bedeuten, und daß der Zusatz in dem Ergänzungsfuttermitte! in einer Menge von mehr als 4 Gew.-% oder in Gegenwart von Fleischmehl. Ammoniumsulfat und/oder Diammoniumphosphat von mindestens 1 Gew.-% enthalten ist. 2>
JO
Bei der Fütterung von Tieren auf der Weide, insbesondere Rindern, ist es aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und rationellen Arbeitsweise oft vor» eilhaft, den Rindern die freie Aufnahme von Ergänzungsfutter zu gestatten, statt ihnen periodisch rationierte Mengen Ergänzungsfutter durch einen Landarbeiter vorzulegen. Ein Nachteil der freien Aufnahme von Ergänzungsfutter besteht jedoch darin, daß Tiere, wie Rinder, dazu neigen, eine größere Menge Ergänzungsfutter zu fressen, als für die gewünschte Gewichtszunahme oder die Erhaltung des Gewichts notwendig ist. Dies führt zu zusätzlichen Kosten für den Halter, der zusätzliche und unnötige Mengen Protein oder Ergänzungsfutter neben der Fütterung mit Gras oder Heu bereitstellen muß.
Es ist daher wünschenswert, die Aufnahme von Protein oder Ergänzungsfutter auf eine Menge zu begrenzen, die für die erwünschte Gewichtszunahme oder Gewichtserhalten notwendig ist. Man hai deshalb schon versucht, den Verbrauch von Ergänzungsfutter durch Beimischen von Salz oder Gips auf das erwünschte Maß zu beschränken. Diese beiden Stoffe haben aber den Nachteil, daß sie keinen Nährwert haben und in verhältnismäßig großen Mengen dem Ergänzungsfutter beigemischt werden müssen, um dessen Verbrauch zu verringern. Beispielsweise muß I Teil Salz 3 Teilen Protein oder Ergänzungsfutter zugemischt werden, um den Tagesverbrauch von Ergänzungsfutter für Rinder auf die erwünschte Menge zu senken. Bei einem derart hohen Salzzusatz kann eine «> Salzvergiftung der Tiere eintreten, falls Wasser nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht.
In der US-Patentschrift 36 69 676 wird eine andere Lösung des Problems der Futteraufnahmebeschränkung beschrieben, die die Nachteile der vorstehend beschrie- <« benen Methode vermeiden soll. Es wird ein die Aufnahme von Ergänzungsfutter beschränkender Zusatz empfohlen, der aus einer Mischung von Fischöl, Amnioniumsulfat, Diammoniumphosphat und Fleischmehl besteht. Diese Mischung kann dem Ergänzungsfutter, das den Tieren zur freien Aufnahme zur Verfügung gestellt wird, beigemischt werden. Die Bestandteile dieses Gemisches erhöhen den Nährwert des Ergänzungsfutters und begrenzen zugleich seine Aufnahme auf ein erwünschtes Maß. Dieser Zusatz hat sich als vorteilhaft und als wirksames Mittel zur Begrenzung der Ergänzungsfutteraufnahme erwiesen, doch ergab sich aus der beschränkten Zugänglichkeit gewisser Bestandteile und dem Bedürfnis nach weiteren Zusätzen zur Beschränkung der Ergänzungsfutteraufnahme die Aufgabe, einen weiteren Zusatz zu entwickeln, der nicht nur die Futteraufnahme begrenzt, sondern auch zum Nährwert des Ergänzungsfutters beiträgt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch angegebenen Maßnahmen gelöst.
Eine Besonderheit der Erfindung besteh, iarin, daß bei Verwendung einer Verbindung der im Anspruch angegebenen allgemeinen Formel in einem Ergänzungsfutter die Aufnahme des Ergänzungsfutters auch dann begrenzt wird, wenn das Ergänzungsfutter weder Fleischmehl noch Ammoniumsulfat oder Diammoniumphosphat enthält, sofern die Verbindung in einer Menge von mehr als 4 Gew.-% in dem Ergänzungsfutter enthalten ist. Eine bevorzugte Verbindung dieser Art enthält als R eine Alkylgruppe mit 11 Kohlenstoffatomen, während R1 Wasserstoff ist Diese Verbindung ist unter dem Namen Laurinsäure bekannt. Diese Verbindung begrenzt in sehr wirkungsvoller Weise die Aufnahme von Ergänzungsfutter auch ohne die Gegenwart zusätzlicher Komponenten, wie Fleischmehl, Ammoniumsulfat und Diammoniumphosphat, sofern sie in dem Ergänzungsfutter in einer Menge von mehr als 4 Gew.-% enthalten ist. Am besten wirkt jedoch eine Verbindung des oben bezeichneten Typs zusammen mit anderen Komponenten, wie einem Material aus der Gruppe Fleischmehl, Ammoniumsulfat und Diammoniumphosphat bzw. Mischungen davon, verwendet, da diese Stoffe sowohl die Nähreigenschaften des Ergänzungsfutters verbessern als auch eine gleichbleibende Zügelung der Futteraufnahme unter unterschiedlichen Umgebungsbedingungen gewährleisten.
Deshalb enhält der Zusatz zur Begrenzung der Ergänzungsfutteraufnahme am besten so viel Ammoniumsulfat, daß das Ergänzungsfutter nach dem Beimischen des Zusatzes zwischen 0,1 und 5 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 1 '.'fid 4 Gew.-%, Ammoniumsulfat enthält. Es kann jedes Ammoniuiv_sulfat verwendet werden, das für Futterzwecke geeignet ist und die erforderliche Reinheit hat, so daß es keine schädliche Wirkung auf die Tiere ausübt.
Ferner enthält der Zusatz am besten so viel Diammoniumphosphat, daß das Ergänzungsfutter nach dem Beimischen des Zusatzes zwischen 0,1 und 5 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 2 und 5 Gew.-%, Diammoniumphosphat enthält. Wiederum kann jedes Diammoniumphosphat-Produkt verwendet werden, das für Futterzwecke geeignet ist und die erforderliche Reinheit hat.
Schließlich enthält der Zusatz als weitere Komponente am besten auch noch Fleischmehl oder ein entsprechendes Produkt aus Fleischabfällen oder Fleischnebenprodukten in einer solchen Menge, daß das Ergänzungsfutter nach dem Beimischen des Zusatzes zwischen 0.1 und 20 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 3 und 17 Gcw.-o/o. Fleischmehl enthält.
Zu besonders bevorzugten Stoffen mit der vorstehend angegebenen Strukturformel gehören gesättigte Fettsäuren mit 10 bis 18 Kohlenstoffatomen. Ebenfalls geeignet sind die niedrigen (Ci- C3)-Alky!ester dieser Fettsäuren sowie deren Natrium- und Kaliumsalze. Eine besonders wirksame Verbindung ist die Laurinsäure. Diese Fettsäure und die anderen Verbindungen müssen in den Ergänzungsfutter in einer Menge von mindestens 1 Gew.-% zugegen sein, doch wird eine bessere Wirkung erzielt, wenn ihr Anteil zwischen 2 und 16 Gew.-% des Ergänzungsfutters beträgt. Die Reinheit dieser Fettsäuren ist von untergeordneter Bedeutung, und eine bequeme Maßnahme, diese Fettsäuren in dem Ergänzungsfutter bereitzustellen, besteht in der Zugabe gewisser Pflanzenfette und -öle. die hohe Anteile gesättigter Fettsäuren mit 10 bis 18 und insbesondere 10 bis 14 Kohlenstoffatomen enthalten. Besonders geeignete Pflanzenöle und -fette sind Kokosöl, Babassuöl und PalmkernöL Diese drei Öle haben die nachstehend angegebene durchschnittliche Zusammensetzung und enthalten, wie ersichtlich, hohe Anteile an Laurin- und Myristinsäure.
Tabelle I
Wichtigste gesättigte Fettsäuren typischer Pflanzenfette und -öle
Feit Hexan Oktan- Decan- Laurin Myristin Palmitin- Stearin Arachidin-
säure säure säure säure säure säure säure säur*;
C6 Q C10 C12 Cm C16 C,g C2
Gew.-% Gew.-% Gew.-% Gew.-% Gew.-% Gew.-% Gew.-% Gew.-%
Kokosöl 0,5 8,0 6,4 48,5 17,6 8,4 2,5 0,1
Babassuöl 0,4 5,3 5,9 44,2 15,8 8,6 2,9 0,1
Palmkernöl 0,3 3,9 4,0 49,6 16,0 8,0 2,4 0,1
Tucumanöl 0,2 2,£ 2,3 51,8 22,0 6.8 2,3 -
Muru-Muru-ÖI 0,1 1,3 1,5 46,2 32,4 5,6 2,2 0,2
Das betreffende Ol oder Fett wird in einer solchen Menge verwendet, daß der zur Begrenzung der Ergänzungsfutteraufnahme erforderliche Mindestgehalt an der jeweiligen Fettsäure ->der den Fettsäuren, nämlich mindestens 1 Gew.-°/o bei Verwendung zusammen mit anderen Futteraufnahmeziiglem oder mindestens 4 Gew.-°/o bei Verwendung als einziger Futteraufnahmebegrenzer, in dem Ergänzungsfutter erreicht wird. Falls beispielsweise der Gehalt des Ergänzungsfulters an Laurinsäure mit oder ohne andere Futteraüfnahmezügler 4% betragen soll, so muß eines der obengenannten Fette oder Öle in einer Menge von ungefähr 8 Gew.-% dem Ergänzungsfutter zugesetzt werden, um einen Mindestgehalt von 4 Gew.-% Laurinsäure in dem Ergänzungsfutter sicherzustellen.
Ein besonders vorteilhafter Zusatz zur Futteraufnahmebegrenzung besteht aus einer gesättigten Fettsäureverbindung sowie einem Material aus der Gruppe Ammoniumsulfat, Diammoniumphosphat, Fleischmehl und Mischungen davon. Diese Stoffe können dem Ergänzungsfutter gemeinsam als Vormischung oder als einzelne Komponenten beigemischt werden. Das Ergänzungsfutter selbst kann jede hierfür gebräuchliche Zusammensetzung haben, die für eine vollständige Ernährung der Tiere für notwendig angesehen wird, ausgenommen Rauhfutter. Das Ergänzungsfutter kann daher aus verschiedenen Getreide- oder Kornarten bestehen, die überwiegend Mehl oder Protein enthalten. Zu geeigneten proteinhaltigen Rohstoffen gehören Sojabohnen, Baumwollsamen oder Erdnüsse. Diese werden als hochwertige und gut verwertbare Proteinquellen für Tiere angesehen. Mehlhaltige Rohstoffe von geringerem Proteingehalt, die aber auch zur Deckung des tierischen Proteinbedarfs beitragen, sind beispielsweise Mais, MiIo, Klee sowie verschiedene Weizenprodukte und -nebenprodukte. Falls gewünscht, kann das Ergänzungsfutter auch andere Stickstoffverbindungen
60 als Proteine, wie Harnstoff oder Biuret, enthalten, die spezifisch Wiederkäuer verwerten und in Protein umwandeln können. Diese bilden daher eine billige und wirksame Stickstoffquelle in einem Wiederkäuerfutter. Das Ergänzungsfutter soll in der Regel auch Mineralstoffe und wasser- oder fettlösliche Vitamine enthalten, die für eine vollwertige Ernährung als notwendig angesehen werden.
Als weitere Bestandteile des «!rgänzungsfutters kommen auch verschiedene Medikamente oder Zusätze zur Verhütung von Krankheiten oder zur Verbesserung der Futterausnutzung in Betracht, beispielsweise Antibiotica, Bakteriostatica, Hormone usw.
Zur Erzielung bester Ergebnisse verfüttert man das Ergänzungsfutter zusammen mit cellulosehaltigen! Rauhfutter, wie Gras, Heu oder Silage, wobei man das Rauhfutter nach den örtlichen Gegenheiten wählen kann.
Das den die Futteraufnahme begrenzenden Zusatz enthaltende Ergänzungsfutter kann in jeder geeigneten Form an die Rinder verfüttert werden, z. B. in Form von PellPts oder Würfeln oder als große Preßblöcke, die den grasenden Tieren zur freien Aufnahme angeboten werden. Am besten wird das Ergänzungsfutter jedoch in Mehl- oder Maischeform dem Vieh so verabreicht, daß es freien und leichten Zugang dazu hat. Es scheint, daß die die Futteraufnahme begrenzende Wirkung bei Verabreichung des Ergänzungsfutters in Mehlform besser zur Geltung kommt als bei einer Verfütterung in Pellet- oder Würfelform.
An Hand nachstehender Beispiele wird die Erfindung näher veranschaulicht.
Beispiel 1
Zwecks Bewertung der Wirksamkeit des die Futteraufnahme begrenzenden Zusatzes wurde ein Ergänzungsfutter folgender Zusammensetzung hergestellt:
i 5 Bestandteil 28'
Miloschrot
Getrockneter Klee Gew.-%
Weizenmehl 56,63
Dicalciumphosphat 5,43
Salz 10,00
Sojabohnenmehl (44% Protein) 2,40
Harnstoff 5,00 ,
Laurinsäure 13,59
Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidans 2,80
4,00
0,15
Dieses Erganzungsfutter wurde fünf Tage an insgesamt neun Kühe zur freien Aufnahme zusammen mit nativem Grasheu verfüttert Der Verbrauch wurde bestimmt und betrug 1,72 kg je Kuh und Tag.
Beispiel 2
Zur Bewertung der Wirksamkeit des die Futteraufnähme begrenzenden Zusatzes wurde ein Erganzungsfutter nachstehender Zusammensetzung hergestellt:
Bestandteil Gew.-%
Miloschrot 52,63
Getrockneter Klee 5,43
Weizenmehl 10,00
Dicalciumphosphat 2,40
Salz 5,00
Sojabohnenmehl (44% Protein) 13,59
Harnstoff 2,80
Kokosöl 8,00
Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidans 0,15
184
angeboten. Der Verbrauch wurde bestimmt und betrug 2,05 kg Ergänzungsfutter je Tier und Tag.
i Beispiel 4
Ein Ergänzungsfutter von der Zusammensetzung des Ergänzungsfutters des Beispiels 3, bei dem jedoch der Anteil der Laurinsäure 2,00 Gew.-% und der Anteil des Miloschrots 58,05 Gew.-% betrug, wurde fünf Tage insgesamt neun Kühlen zusammen mit nativem Grasheu zur freien Aufnahme Angeboten. Der Verbrauch wurde bestimmt und betrug 1,18 kg Erganzungsfutter je Tier und Tag.
Beispiel 5
Ein Erganzungsfutter von der Zusammensetzung des Ergänzungsfutters des Beispiels 3, bei dem jedoch der Anteil der Laurinsäure 4,0 Gew.-°/o und der Anteil des Miloschrots 56,05 Gew.-% betrug, wurde zusammen mit nativem Grasheu fünf Tage an insgesamt neun Kühen verfüttert. Der Verbrauch wurü-: bestimmt und betrug 136 kg'Ergänzungsfutter je Tier und Tag.
Beispiele
Fin Erganzungsfutter von der Zusammensetzung des Ergänzungsfutters des Beispiels 5, in dem jedoch anstelle der 4 Gew.-% Laurinsäure 4,0 Gew.-% Myristinsäure (Cu-Säure) enthalten waren, wurde jo zusammen mit nativem Grasheu insgesamt sechs Kühen fünf Tage zur freien Aufnahme angeboten. Der Verbrauch wurde bestimmt und betrug 1,77 kg je Tier und Tag.
Dieses Erganzungsfutter wurde zusammen mit nativem Grasheu fünf Tage an insgesamt neun Kühe verfüttert. Der Verbrauch wurde bestimmt und betrug 1,68 kg Ertränzungsfutter je Kuh undTag.
Beispiel 3
Zur Bewertung der Wirksamkeit des die Futteraufnahme begrenzenden Zusatzes wurde ein Erganzungsfutter hergestellt, daß außer einer gesättigten Fettsäure bzw. eimern diese Fettsäure(n) enthaltendem Fett oder öl noch Fleischmehl, Ammoniumsulfat und Diammoniumphosphat enthielt und folgende Zusammensetzung hatte:
Bestanden Gew.-%
Miloschrot 59,05
Getrockneter Klee 5,00
Weizenmehl 10,00
Fleischmehl 12,00
Ammoniumsulfat 2,00
Dicalciumphosphat 2,40
Salz 5,00
Diammoniumphosphat 2,40
Laurinsäure 1,00
Harnstoff 1,00
Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidans 0,15
Dieses Ergänzungsfutter wurde Kühen zusammen mit nativem Grasheu fünf Tage zur freien Aufnahme
Beispiel 7
Ein Erganzungsfutter von der Zusammensetzung des Ergänzungsfutters des Beispiels 5, in dem jedoch die Laurinsäure durch 4 Gew.-% Decansäure (Cto-Säure) ersetzt war, wurde zusammen mit nativem Grasheu insgesamt sechs Kühen fünf Tage zur freien Aufnahme angeboten. Der Verbrauch wurde bestimmt und betrug 1,54 kg je Tier und Tag.
Beispiel 8
Ein Erganzungsfutter von der Zusammensetzung des Ergänzungsfutters des Beispiels 5, in dem jedoch die 4 Gew.-% Laurinsäure durch 4 Gew.-% Stearinsäure (Ci8-Säure) ersetzt war, wurde zusammen mit nativem Grasheu insgesamt neun Kühen vier Tage zur freien Aufnahme angeboten. Der Verbrauch wurde bestimmt und betrug 2,13 kg je Tier und Tag.
Beispiel 9
Ein Ergänzungsfutter von der Zusammensetzung des Ergänzungsfutters des Beispiels 5, in dem jedoch die Laurinsäure durch 4 Gew.-°/a Methyllaurat (Laurinsäuremethylester) ersetzt war, wurde zusammen mit nätivem Grasheu insgesamt neun Kühen fünf Tage zur freien Aufnahme angeboten. Der Verbrauch wurde bestimmt und betrug 1,00 kg je Tier und Tag.
Beispiel 10
Es wurde ein Ergänzungsfutter hergestellt, das als die Futteraufnahme begrenzenden Zusatz Palmkernöl.
Fleischmehl. Ammoniiimsulfat und Diammoniumphosphal enthielt und folgende Zusammensetzung haue:
Bestandteil (Jew.·"■·.,
Miloschrot 52,05
Getrockneter Klee 5,00
Weizenmehl 10,00
Ammoniumsulfat 2,00
Fleischmehl 12,00
Dicalciumphosphat 2,40
Salz 5,00
Diammoniumphosphat 2,40
Harnstoff 1,00
Palmkernöl 8,00
Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidans 0,15
Dieses Ergänzungsfutter wurde zusammen rr.it nativem Grasheu insgesamt fünf Kühen fünf Tage zur -'' freien Aufnahme angeboten. Der Verbrauch wurde bestimmt und betrug 0,50 kg je Tier und Tag.
B e i s ρ i e 1 11 ,
Ein Ergänzungsfutter von der Zusammensetzung des Ergänzungsfutters des Beispiels 10, das jedoch anstelle des Palmkernöls 8 Gew.-% Babassuöl enthielt, wurde zusammen mit nativem Grasheu fünf Tage insgesamt fünf Kühen zur freien Aufnahme angeboten. Der ": Verbrauch wurde bestimmt und betrug 0.64 kg je Tier und Tag.
Beispiel 12
Ein Ergänzungsflitter von der Zusammensetzung des Ergänzungsfutters des Beispiels 10, das jedoch anstelle des Palmkernöls 8 Gew.-% Palmitinsäure (Ci<,-Säure) enthielt, wurde zusammen mit nativem Grasheu insgesamt neun Kühen fünf Tage zur freien Aufnahme angeboten. Der Verbrauch wurde bestimmt und betrug 1.27 kg je Tier und Tag.
Beispiel 13
Das Ergänzungsfutter der im Beispiel 10 angegebenen Zusammensetzung, aber ohne zugesetztes Fett und mit 8% mehr Miloschrot wurde 18 Kühen auf der Basis freier Aufnahme mit nativem Grasheu während einer Zeit von fünf Tagen verfüttert. Die Aufnahme des Ergänzungsfutters wurde gemessen. Es ergab sich ein Durchschnittswert von 4,54 kg je Tier und Tag.
Das gleiche Erganzungslutter. aber mit δ Gew.-% Kokosöl anstelle des Palmkernöls und mit derselben Menge an Miloschrot wie in Beispiel 10 wurde 12 Kühen für eine Dauer von fünf Tagen auf der Basis freier Aufnahme verfüttert. Das Ergänzungsfutter wurde zusammen mit natürlichem Heu verfüttert. Die aufgenommene Menge des Ergänzungsfutters wurde gemessen und 3U 1.09 kg je Tier und Tag bestimmt.
Aus vorstehenden Beispielen ist ersichtlich, daß der die Futtei aufnahme begrenzende Zusatz den Verbrauch an Ergänzungsfutter wirksam auf eine Menge reduziert, die für die Gewichtserhaltung während eines bestimmten Zeitraums als wünschenswert und ausreichend angesehen wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Ergänzungsftittennittel für Rinder, das neben den üblichen Futterbestandteilen noch Fleischmehl, ϊ Ammoniumsulfat und/oder Diammoniumphosphat enthalten kann, mit einem die Aufnahme des Ergänzungsfuttermittels begrenzenden Zusatz, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz aus mindestens einer Verbindung der Formel ι ο
DE2848184A 1977-11-09 1978-11-07 Ergänzungsfuttermittel für Rinder mit einem die Aufnahme des Ergänzungsfuttermittels begrenzenden Zusatz Expired DE2848184C2 (de)

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