DE2848084A1 - Verdrehsicherung, insbesondere fuer kopfschrauben - Google Patents
Verdrehsicherung, insbesondere fuer kopfschraubenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verdrehsicherung, insbesondere für Kopfschrauben, bei der in der Schraube
zumindest ein in einer Bohrung, die in einer Außenfläche des Körpers ausmündet, aufgenommener Stift vorgesehen ist,
der zwischen einer Ruhestellung und einer Wirkstellung, in der sein äußeres Ende über die Außenfläche der Schraube
vorsteht, verschiebbar ist.
Eine Verdrehsicherung dieser Gattung ist in der PR-PS 949 733 für Holzschrauben beschrieben. Ein besonderes
Betätigungsorgan für die Sicherungsstifte ist bei der FR-PS 949 733 nicht vorgesehen, sondern es ist vielmehr
daran gedacht, die Sicherungsstifte durch Hammerschläge in ihre Wirkstellung zu verschieben. Falls die bekannte
Verdrehsicherung wieder gelöst werden soll, ist gemäß der FR-PS 949 733 ein als Hebel eingesetzter Schraubenzieher
zu verwenden.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Anordnung der eingangs angegebenen Gattung zu schaffen,
die einfach aufgebaut und zu bedienen ist und trotzdem eine wirksame Lagesicherung gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß ein am inneren Ende des Stiftes angreifendes, gegenüber dem
Schraubenkopf verstellbares Betätigungsorgan für die Verschiebung des Stiftes in seine Wirkstellung vorgesehen
ist und daß das innere Ende des Stiftes abgewinkelt ist und in eine Ausnehmung des Betatxgungsorganes eingreift. Befindet
sich der Schraubenkopf in der gewünschten Stellung, ist also beispielsweise die Kopfschraube in die gewünschte Stellung
gedreht worden, dann wird das Betätigungsorgan verstellt und die Stifte gelangen in ihre Wirkstellung, in der sie durch
Klemm- oder Kerbwirkung die Lage des Körpers gegenüber dem Gegenstand sichern. Ein weiterer, gegenüber der FR-PS 949
mit der erfindungsgemäßen Ausbildung erreichterVorteil besteht darin, daß die Lagesicherung durch das Betätigungsorgan
jederzeit wieder mühelos aufgehoben werden kann, wenn die Lage des Schraubenkopfes verändert werden soll. Dies ist beispielsweise
dann der Fall, wenn die Kopfschraube zur Nachstellung verdreht werden soll.
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Mit Vorteil ist im Rahmen der Erfindung vorgesehen, daß der Stift und vorzugsweise die Bohrung gekrümmt sind,
wobei die Hohlseite der Krümmung zur Außenfläche hin weist. Bei dieser Ausführungsform sind besonders günstige Bewegungsverhältnisse
bei dem Verschieben der Stifte gewährleistet.
Eine raumsparende Ausführungsform ergibt sich,
wenn der Stift in seiner Ruhestellung in einer nach außen offenen Nut im Betätigungsorgan teilweise aufgenommen ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen,
daß das Betätigungsorgan eine im wesentlichen kreiszylindrische Außenfläche besitzt und in einer im wesentlichen
kreiszylindrischen Ausnehmung des Schraubenkopfes aufgenommen
ist und daß die das abgewinkelte Ende des Stiftes aufnehmende Ausnehmung zur Außenfläche des Betatigungsorganes
hin offen ist. Diese Ausführungsform ist insoferne vorteilhaft,
als das Betätigungsorgan zur Verstellung der Stifte lediglich gedreht werden braucht. Hiebei hat es sich
als besonders günstig erwiesen, wenn die Bohrung im Schraubenkopf gegenüber einer Radialebene des Betatigungsorganes schräg
verläuft.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform zeichnet sich
die Erfindung dadurch aus, daß die Abwinklung des inneren Endes
des Stiftes als eine Querbohrung des Stiftes und eine Bohrung im Betätigungsorgan durchsetzender Kuppelstift ausgebildet
ist und daß das innere Ende des Stiftes in einer zur Umfangsfläche des Betatigungsorganes hin offenen und beidseitig von
Flanschen begrenzten Nut aufgenommen ist.
Dadurch, daß die Abwinklung erfindungsgemäß als Bohrungen im Stift und im Betätigungsorgan durchsetzender
Kuppelstift ausgebildet ist, ergibt sich nicht nur ein insgesamt einfacherer Aufbau der erfindungsgemäßen Verdrehsicherung,
sondern auch eine Vereinfachung des Zusammenbaues.
Dadurch, daß das innere Ende des Stiftes in einer beidseitig von Flanschen begrenzten Nut des Betatigungsorganes
aufgenommen ist, wird letzteres ohne zusätzliche Maßnahmen unmittelbar vom Stift im Schraubenkopf festgehalten.
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Im Rahmen der Erfindung kann noch, vorgesehen sein, daß das eine im wesentlichen kreiszylindrische Außenfläche
aufweisende Betätigungsorgan, das in einer im wesentlichen kreiszylindrischen Ausnehmung des Schraubenkopfes aufgenommen
ist, an seiner nach außen weisenden Stirnfläche einen Schlitz zum Ansetzen eines Schraubenziehers aufweist,
der mit zwei Schlitzen im Schraubenkopf bei in Ruhestellung befindlichen Stiften fluchtet. Diese Variante ermöglicht
eine besonders einfache Betätigung, da mit Hilfe eines Schraubenziehers, dessen Blattbreite dem Durchmesser des
Schraubenkopfes entspricht, sowohl der Schraubenkopf als auch das Betätigungsorgan gemeinsam bis in die gewünschte
Stellung gedreht werden können, worauf mit Hilfe^ines schmäleren
Schraubenziehers, dessen Breite höchstens dem Durchmesser des Betatigungsorganes entspricht, dieses zur Verschiebung des
Stiftes in seine Wirkstellung alleine/rerdreht werden kann.
Weiters kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, daß sich die den Stift aufnehmende Bohrung im Schraubenkopf
zur Außenfläche desselben hin bis auf eine etwa dem •Stiftquerschnitt entsprechende lichte Weite verjüngt, wobei
die eine Wand der Bohrung tangential zur kreiszylindrischen Ausnehmung des Schraubenkopfes und die dieser gegenüberliegende
Wand bezüglich des Schraubenkopfes radial verläuft. Bei dieser Ausführungsform ergibt sich auch bei nicht gekrümmt ausgebildetem
Stift ein günstiger Bewegungsablauf bei dessen Verschiebung in seine Wirkstellung. Darüber hinaus wird die
Verdrehbarkeit des Betatigungsorganes durch Anschlag des Stiftes an die bezüglich des Schraubenkopfes radial verlaufende
Wand der Bohrung begrenzt. Es braucht daher nicht besonders darauf geachtet zu werden, bei welcher Drehstellung
des Betatigungsorganes der Stift am weitesten über die Außenfläche des Schraubenkopfes vorsteht.
Es wird von den Eigenschaften des Gegenstandes,
an welchem der Stift eingreifen soll, abhängen, wie weit das äußere Ende des Stiftes in diesen eindringt. Zur Erleichterung
des Eindringens bzw. zur Erhöhung der Reibung, falls der Stift an einem Gegenstand aus hartem Werkstoff angreift, kann im
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Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, daß das äußere Ende
des Stiftes mit einer Spitze, Schneide od. dgl. oder mit einem reibungserhöhenden Ansatz versehen ist.
Schließlich kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, daß zumindest das äußere Ende des Stiftes plattenartig
ausgebildet ist und mehrere Spitzen trägt, die vorzugsweise zumindest in Höhenrichtung des Schraubenkopfes gegeneinander
versetzt angeordnet sind. Bei dieser Ausfuhrungsform ist die
Gefahr, daß der Gegenstand, gegenüber dem der Schraubenkopf gesichert werden soll, gespaltet wird, wesentlich verringert.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 im Axialschnitt eine Kopfschraube, die mit der erfindungsgemäßen Verdrehsicherung ausgerüstet ist,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig.1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Kopfschraube mit Verdrehsicherung im Axialschnitt,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. und die
Fig. 6 und 7 eine weitere Ausführungsform der
Verdrehsicherung.
Die in Fig. 1 gezeigte Kopfschraube 1 dient beispielsweise zur Befestigung von Platten 2 einer abgehängten
Decke. Hiezu ist es notwendig, daß der Schraubenkopf 3 der Kopfschraube 1 gegenüber den Platten 2 fixiert wird,
wenn die Platte 2 durch entsprechendes Drehen der Kopfschraube 1 in die richtige Höhenstellung gebracht worden ist.
In einer zentralen Ausnehmung des Schraubenkopfes ist ein im wesentlichen kreiszylinderförmiges Betätigungsorgan
4 verdrehbar aufgenommen und durch eine Scheibe 5, die beispielsweise mittels Schrauben 6 am Schraubenkopf 3 befestigt
ist, gegen Herausfallen gesichert. Zur Betätjging des
Betätigungsorganes 4 ist in diesem ein Sechskantloch zum Ansetzen eines Schlüssels vorgesehen.
Im Schraubenkopf 3 sind ferner vier Stifte 8 in
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Bohrungen 11 verschiebbar aufgenommen. Sowohl die Stifte 8
als auch die Bohrungen 11 sind gekrümmt, wobei die Hohlseite der
Krümmung zur Außenfläche 12 des Schraubenkopfes 3 hin weist.
In der Ruhestellung der Stifte 8 sind die äußeren Enden 9 innerhalb der Außenfläche 12 angeordnet, so daß der
Schraubenkopf 3 und damit die Kopfschraube 1 ungehindert
in der Platte 2 verdreht werden kann.
Die inneren Enden 10 der Stifte 8 sind abgewinkelt
und in zur Außenfläche 14 des Betätigungsorganes 4 hin offenen, parallel zu dessen Drehachse verlaufenden, nutförmigen Ausnehmungen
13 aufgenommen. In der Ruhestellung befinden sich die Stifte ferner teilweise in nach außen offenen Nuten 15
im Betätigungsorgan 4, so daß sich eine raumsparende Anordnung ergibt (Fig.2).
Durch Verdrehen des Betätigungsorganes 4 gegenüber dem Schraubenkopf 3 im Sinne des in Fig. 2 eingezeichneten
Pfeiles werden die über ihre inneren abgewinkelten und in die Ausnehmungen 13 eingreifenden Enden 1o mit dem
Betätigungsorgan 4 gekuppelten Stifte 8 nach außen in ihre Wirkstellung verschoben, in der die äußeren Enden 9 der
Stifte über die Außenfläche 12 des Schraubenkopfes 3 vorstehen. Je nach der Materialbeschaffenheit des Werkstoffes,
aus welchem die Platte 2 besteht, dringen die Stifte 8, deren Enden 9 beispielsweise zugespitzt oder schneidenartig
ausgebildet sind, mehr oder weniger weit in die Platte 2 ein. Ist die Platte 2 aus hartem Werkstoff gefertigt, dann
können die äußeren Enden 9 der Stifte 8 mit einem reibungserhöhenden Ansatz z.B. aus Gummi od. dgl. ausgerüstet
sein.
Durch Verdrehen des Betätigungsorganes 4 entgegen dem in Fig. 2 eingezeichneten Pfeil werden die Stifte 8
wieder in ihre Ruhestellung zurückgezogen, so daß eine nachträgliche Verdrehung des Schraubenkopfes 3 gegenüber
der Platte 2 ohne weiteres möglich ist.
Obwohl im gezeigten Ausführungsbeispiel vier Stifte 8 vorgesehen sind, genügt es im Prinzip, wenn zur
Verdrehsicherung des Schraubenkopfes der Kopfschraube gegenüber einem Gegenstand, beispielsweise einer Platte 2
einer abgehängten Decjke^ %%μηΒ^.$.%.Ϊ£<$τ Stift vorgesehen ist.
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Im Sinne einer erhöhten Sicherheit wird man jedoch in der Regel zwei oder mehr Stifte vorsehen, wobei mit Vorteil
eine symmetrische Anordnung derselben bevorzugt sein wird.
Gemäß einer nicht gezeigten Ausführungsform sind
die Stifte 8 an ihren äußeren Enden verbreitet und besitzen dort mehrere nach außen weisende Zacken. Bei dieser Ausführungsform
kann noch vorgesehen sein, daß das verbreiterte Ende der Stifte 8 in einer zur Achse des Schraubenkopfes 3
geneigten Ebene liegt. Dadurch wird erreicht, daß die Zacken an der Platte 2 über einen größeren Höhenberei/verteilt
angreifen. Es ist auch möglich, den Stift über seine ganze Länge verbreitert auszubilden, wobei ebenfalls die Ebene des
Stiftes zur Achse des Schraubenkopfes 3 geneigt sein kann.
Die in Fig. 4 gezeigte Kopfschraube 1 dient
beispielsweise zur Befestigung von Platten 2 einer abgehängten Decke. Hiezu ist es notwendig, daß der Schraubenkopf 3 der
Kopfschraube 1 gegenüber den Platten 2 fixiert wird,
sobald die Platte 2 durch entsprechendes Drehen der Kopfschraube 1 in die richtige Höhenstellung gebracht,
d.h. justiert worden ist.
Der Schaft 1' der Kopfschraube 1 kann mit dem
Schraubenkopf 3, wie in Fig. 4 gezeigt, einstückig ausgebildet oder als in den Schraubenkopf 3 eingeschraubte
Gewindestange ausgebildet sein.
Damit der Schraubenkopf 3 bei dünnen Platten 2 und, wie in Fig. 4 gezeigt, schräggestelltem Schaft 1'
der Kopfschraube 1 nicht über die Unterseite der Platte 2 vorsteht, besitzt er konvex gekrümmte Endflächen.
In einer zentralen Ausnehmung des Schraubenkopfes ist ein im wesentlichen kreiszylinderförmiges Betätigungsorgan
4 verdrehbar aufgenommen. Auch die nach außen weisende Stirnfläche des Betatxgungsorganes 4 ist konvex gekrümmt.
Im Schraubenkopf 3 sind ferner zwei Stifte 8 in Bohrungen 11 des Schraubenkopfes 3 verschiebbar aufgenommen.
In der Fig. 5 strichpunktiert eingezeichneten Ruhestellung der Stifte 8 sind die äußeren Enden 9 derselben
innerhalb der Außenfläche 12 des Schraubenkopfes 3 angeordnet, so daß der Schraubenkopf 3 und damit die Kopfschraube 1
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ungehidert in der Platte verdreht werden kann. Hiezu ist im Betätigungsorgan 4 ein Schlitz 16 vorgesehen. An die
beiden Enden des Schlitzes 16 schließen bei in Ruhestellung befindlichen Stiften 8 Schlitze 17 an. Auf diese Weise kann
mit Hilfe eines Schraubenziehers, dessen Blatt eine Breite aufweist, die gleich dem Durchmesser des Schraubenkopfes 3
ist, und der sowohl in den Schlitz 16 als auch in die
Schlitze 17 eingesetzt ist, der Schraubenkopf und das Betätigungsorgan zur Einstellung der gewünschten Drehlage
der Kopfschraube 1 gemeinsam verdreht werden. Soll nur das Betätigungsorgan 4 verdreht werden, dann nimmt man einen
entsprechend schmäleren Schraubenzieher, der nur in den Schlitz 16 des Betatigungsorganes 4 eingreift. Falls gewünscht,
kann durch Ansetzen eines Werkzeuges in die Schlitze 17 der Schraubenkopf 3 dabei festgehalten werden.
Die inneren Enden 10 der Stifte 8 sind mit dem Betätigungsorgan 4 durch Kuppelstifte 18, die eine Bohrung
im Stift 8 und Bohrungen im Betätigungsorgan 4 durchsetzen, gekuppelt. Die inneren Enden 10 der Stifte 8 sind weiters
in einer zur Außenfläche 14 des Betatigungsorganes 4 hin offenen Nut 19 aufgenommen, d.h. sie liegen zwischen den
durch die Nut 19 gebildeten Flanschen 20 und 21 des Betatigungsorganes 4. Dadurch wird das Betätigungsorgan 4
ohne zusätzliche Maßnahmen im Schraubenkopf 3 festgehalten.
Die besondereAusbildung der Bohrungen 11 im Schraubenkopf 3, in welchen die Stifte 8 aufgenommen sind,
ist in Fig. 5 gezeigt. Die Bohrungen 11 besitzen jeweils;
eine bezüglich des Schraubenkopfes 3 radial verlaufende Wand 22 und eine bezüglich des Betatigungsorganes 4 tangential
verlaufende Wand 23. Fig. 5 zeigt auch, daß die in Ruhestellung befindlichen Stifte 8 an der tangential verlaufenden
Wand 23 anliegen, wohingegen die Stifte 8 nach Verdrehung des Betatigungsorganes 4 um den Winkel Q^ an der radial verlaufenden
Wand 22 anliegen. Dadurch ergibt sich nicht nur eine leichte Verschiebbarkeit der Stifte 8, sonderti auch eine Begrenzung
der Verdrehbarkeit des Betatigungsorganes 4 gegenüber dem Schraubenkopf 3.
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In Fig. 5 ist nochmals gezeigt, daß der Schlitz 16 im Betätigungsorgan 4 bei in Wirkstellung befindlichen
Stiften 8 gegenüber den Schlitzen 17 um den Winkel oc
verdreht ist. Dies bedeutet mit anderen Worten, daß der Schlitz 16 bei in Ruhestellung befindlichen Stiften 8
mit den Schlitzen 17 fluchtet.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel besitzen die Stifte 8 spitz zulaufende, äußere Enden, wobei jedoch die
Enden je nach Beschaffenheit des Werkstoffes der Platte 2 auch anders ausgebildet sein können. Beispielsweise können die
Stifte 8 außen reibungserhöhende Ansätze oder Mehrfach-Zacken, wie sie auch um Stammpatent beschrieben sind, aufweisen.
Durch Verdrehen des Betätigungsorganes 4 können die Stifte 8 wieder in ihre Ruhestellung zurückgezogen werden,
so daß eine nachträgliche Verdrehung des Schraubenkopfes 3 gegenüber der Platte 2 ohne weiteres möglich ist.
Obwohl im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Stifte vorgesehen sind, genügt im Prinzip ein einziger Stift 8, wobei
man jedoch im Sinne einer erhöhten Sicherheit in der Regel zwei oder mehr Stifte vors-ehen wird.
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Bei der in den Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsform der Verdrehsicherung besteht der Schraubenkopf 24 aus zwei
Halbschalen 25 und 26. Im Schraubenkopf 24 sind drei Stifte 27 verschiebbar aufgenommen. Die Stifte 27 besitzen
an ihren innen liegenden Enden den Abwinklungen der Stifte (Fig. 2) entsprechende Ansätze 28, die in Ausnehmungen 29
eines Betätigungsorganes 30, das in einer Ausnehmung der Halbschale 26 verdrehbar aufgenommen ist. Durch Verdrehen
des Betätigungsorganes 30 z.B. mit Hilfe eines in seinen Betätigungsschlitz 31 eingesetzten Schraubenziehers od. dgl.
können die Stifte durch die öffnungen 32 aus dem Schraubenkopf 24 herausgeschoben und bei Bedarf wieder zurückgezogen
werden. Die^Halbschale 26 weist ebenfalls Schlitze 33 und
auf, die zum Verdrehen des gesamten Schraubenkopfes 24 und damit zur Höhenausrichtung der Platte 2 dienen,
wie dies auch bei der in Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsform
möglich ist.
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Claims (9)
- 2Θ48084Patentansprüche:ί 1./ Verdrehsicherung, insbesondere für Kopfschrauben, bei der in der Schraube zumindest ein in einer Bohrung, die in einer Außenfläche des Körpers ausmündet, aufgenommener Stift vorgesehen ist, der zwischen einer Ruhestellung und einer Wirkstellung, in der sein äußeres Ende über die Außenfläche der Schraube vorsteht, verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein am inneren Ende des Stiftes (8) angreifendes, gegenüber dem Schraubenkopf (3,24) verstellbares Betätigungsorgan (4,3o) für die Verschiebung des Stiftes (8,27) in seine Wirkstellung vorgesehen ist und daß das innere Ende(10) des Stiftes (8,27) abgewinkelt ist und in eine Ausnehmung (13) des Betätigungsorganes (4,30) eingreift.
- 2. Verdrehsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (8) und vorzugsweise die Bohrung (11) gekrümmt sind, wobei die Hohlseite der Krümmung zur Außenfläche (12) hin weist.
- 3. Verdrehsicherung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (8) in seiner Ruhestellung in einer nach außen offenen Nut (15) im Betätigungsorgan (4) teilweise aufgenommen ist.
- 4. Verdrehsicherung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (4) eine im wesentlichen kreiszylindrische Außenfläche (14) besitzt und in einer im wesentlichen kreiszylindrischen Ausnehmung des Schraubenkopfes (3) aufgenommen ist und daß die das abgewinkelte Ende (10) des Stiftes (8) aufn&mende Ausnehmung (15) zur Außenfläche (14) des Betätigungsorganes (4) hin offen ist.
- 5. Verdrehsicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (11)im Schraubenkopf (3) gegenüber einer Radialebene des Betätigungsorganes (4) schräg verläuft.
- 6. Verdrehsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß: die Abwinklung des inneren Endes (10) des Stiftes (8) als eine Querbohrung (81) des Stiftes und eine Bohrung im Betätigungsorgan durchsetzender Kuppelstift909818/0570 ORIGINAL INSPECTED(18) ausgebildet ist und daß das innere Ende (10) des Stiftes (8) in einer zur ümfangsfläche des Betätigungsorganes hin offenen und beidseitig von Flanschen (20,21) begrenzten Nut (19) aufgenommen ist.
- 7. Verdrehsicherung nach Anspruch 6, dadurchgekennzeichnet, daß das eine im wesentlichen kreiszylindrische Außenfläche (14) aufweisende Betätigungsorgan (4), das in einer im wesentlichen kreiszylindrischen Ausnehmung des Schraubenkopfes (3) aufgenommen ist, an seiner nach außen weisenden Stirnfläche einen Schlitz (16) zum Ansetzen eines Schraubenziehers aufweist, der mit zwei Schlitzen (17) im Schraubenkopf (3) bei in Ruhestellung befindlichen Stiften (8) fluchtet.
- 8. Verdrehsicherung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die den Stift (8) aufnehmende Bohrung (11) im Schraubenkopf (3) zur Außenfläche (12) desselben hin bis auf eine etwa dem Stiftquerschnitt entsprechende lichte Weite verjüngt, wobei die eine Wand (23) der Bohrung (11) tangential zur kreiszylindrischen Ausnehmung des Schraubenkopfes (3) und die dieser gegenüberliegende Wand (22) bezüglich des Schraubenkopfes (3) radial verläuft.
- 9. Verdrehsicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende (9) des Stiftes (8) mit einer Spitze, Schneide od. dgl. oder mit einem reibungserhöhenden Ansatz versehen ist.1o. Verdrehsicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest das äußere Ende (9) des Stiftes (8) plattenartig ausgebildet ist und mehrere Spitzen trägt, die vorzugsweise zumindest in Höhenrichtung des Schraubenkopfes (3) gegeneinander versetzt angeordnet sind.909838/0570
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