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DE2847419A1 - Anzeigeeinheit - Google Patents

Anzeigeeinheit

Info

Publication number
DE2847419A1
DE2847419A1 DE19782847419 DE2847419A DE2847419A1 DE 2847419 A1 DE2847419 A1 DE 2847419A1 DE 19782847419 DE19782847419 DE 19782847419 DE 2847419 A DE2847419 A DE 2847419A DE 2847419 A1 DE2847419 A1 DE 2847419A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
data
memory
character
raster line
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782847419
Other languages
English (en)
Inventor
Michael John Hargreaves
James Christopher Marshall
Roy Arthur Williams
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEC COMPUTERS Ltd
Original Assignee
GEC COMPUTERS Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEC COMPUTERS Ltd filed Critical GEC COMPUTERS Ltd
Publication of DE2847419A1 publication Critical patent/DE2847419A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09GARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
    • G09G5/00Control arrangements or circuits for visual indicators common to cathode-ray tube indicators and other visual indicators
    • G09G5/42Control arrangements or circuits for visual indicators common to cathode-ray tube indicators and other visual indicators characterised by the display of patterns using a display memory without fixed position correspondence between the display memory contents and the display position on the screen

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Controls And Circuits For Display Device (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

31. Oktober 1978 S/kn - 9245
GEC Computes Limited, Borehamwood, England
Anzeigeeinheit
Die Erfindung betrifft eine Anzeigeeinheit, bei der eine Anzeigefläche in Rasterform abgetastet wird und bei der ein Zeichen oder ein anderes Symbol auf der Anzeige- oder Sichtfläche dadurch erzeugt wird, daß eine Änderung in der Helligkeit eines oder mehrerer ausgewählter Abschnitte der Rasterzeile hervorgerufen wird.
Ein Beispiel einer derartigen zellenförmig abgetasteten Anzeigeeinheit oder Sichtanzeige ist eine Kathodenstrahlröhre, die so aufgebaut ist, daß sie nach Art eines Fernsehrasters abgetastet wird. Es sind jedoch auch andere Formen von zellenförmig abgetasteten Anzeigeeinheiten oder Sichtgeräten bekannt, beispielsweise eine Reihe von lichtemittierenden Dioden, die so angeordnet sind, daß sie elektronisch abgetastet werden, ein Schirm, der durch einen Laserstrahl abgetastet wird, oder irgendeine Anzeige-
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oberfläche, die effektiv eine regelmäßige Anordnung von Anzeigeelementen darstellt. Zellenförmig abgetastete Anzeigeeinheiten können verwendet werden, um eine alphanumerische Anzeige zu liefern, und in einer Form wird eine derartige Anzeige dadurch erzeugt, daß digitale Darstellungen solcher alphanumerischen Zeichen gespeichert und ausgelesen werden, um die Anzeige zu bilden. Eine derartige Einheit ist für übliche Anzeigen zufriedenstellend, bei welchen die Zeichen, die die Anzeige bilden, Abstand zueinander einhaltende Positionen entlang einer oder mehrerer, präzis definierter Reihen einnehmen, jedoch treten Schwierigkeiten auf, wenn die Zeichen von solchen Abstand zueinander einhaltenden Positionen verlagert werden müssen, beispielsweise wenn die Zeichen einander überlappen sollen oder tiefgesetzte oder hochgesetzte Indizes gegenüber anderen Zeichen bilden sollen. Ähnliche Schwierigkeiten ergeben sich bei Anzeigen anderer Symbole, beispielsweise um ein mimisches Diagramm zu bilden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anzeigeeinheit zu schaffen, bei der die vorstehend angegebenen Schwierigkeiten beseitigt sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Hauptanspruchs gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Anzeigeeinheit weist erste Datenspeichereinrichtungen auf, die so angeordnet sind, daß gegenüber jeder einer Mehrzahl von Rasterzeilen oder Rasterlinien der Anzeige eine seriell verbundene Datenfolge bezüglich der Identität und Rasterzeilenposition aller Zeichen oder anderer Symbole gespeichert werden, die Ursprünge auf der relevanten Rasterzeile haben, wobei Dateneinheiten einer derart
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seriell verbundenen Folge an unterschiedlichen Stellen in der ersten Datenspeichereinrichtung gespeichert sind. Eine zweite Datenspeichereinrichtung speichert bezüglich jeder der Rasterzeilen die Adressen des Platzes in der ersten Speichereinrichtung, an welcher eine Dateneinheit (Datenwort) der seriell verbundenen Datenfolge gespeichert ist, so daß das Lesen der Datenfolge erleichtert wird. Ferner sind Rasterzeilen-Speichsreinrichtungen, Einrichtungen zum Einschreiben von Informationen in Digitalform in den Rasterzeilenspeicher vorgesehen, welche eine Rasterzeile charakterisiert, wobei diese Information von einer Vielzahl von Datenfolgen abgeleitet wird, die durch die erste Datenspeichereinrichtung bezüglich der Zeichen oder anderer Symbole gespeichert ist, die zu der in Frage stehenden Rasterzeile führen. Eine Einrichtung dient zur Abgabe eines Videosignals zur Steuerung der Anzeige während einer Rasterzeile, wobei das Videosignal aus einer Information abgeleitet wird, die durch die Rasterzeilen-Speichereinrichtung gespeichert ist.
Vorzugsweise wird der Ursprung eines Zeichens oder anderen Symbols an der unteren linken Ecke des Zeichens oder Symbols oder der Zellenmatrix definiert, die durch das Zeichen oder Symbol belegt ist. Dies ist jedoch nicht wesentlich und der Usprung kann an der oberen linken Ecke des Zeichens oder Symbols oder der Zellenmatrix oder an jeder anderen leicht identifizierbaren Stelle an der Zellenmatrixkonfiguration sein.
Die erste Datenspeichereinrichtung kann auch Daten speichern, die Beziehung zu dem Zeichenhelligkeitswert und der Zeichenart haben, d.h. ob das Zeichen hell auf dunklem Hintergrund (normal) oder schwarz auf hellem Hintergrund (invertiart) erscheinen soll. Die erste Datenspeichereinrichtung kann auch Daten speichern, die
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Beziehung dazu haben, ob ein Zeichen "ständig" oder in intermittierend "aufleuchtender bzw, aufblitzender" Form vorliegen soll.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anzeigeeinheit zur Beschreibung weiterer Merkmale anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. la und Ib ein Blockschaltbild in schematischer Darstellung von der Anzeigeeinheit,
Fig. 2 bis 7 Diagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise einer Datenspeicheranordnung nach Fig. 1,
Fig. 8 typische Darstellungen der anzuzeigenden Zeichen,
Fig. 9a eine weitere typische Darstellung von anzuzeigenden Zeichen,
Fig. 9b ein Diagramm zur Erläuterung von Fig. 9a,
Fig. 10a und 10b Diagramme zur Erläuterung des Aufbaus der Zeilenspeicher nach Fig. 1,
Fig. Ha zwei überlappende Zeichen, und
Fig. 11b ein Diagramm zur Erläuterung, wie die Dateneingabe in die Zeilenspeicher in diesen Beispielen erfolgt.
Gemäß den Fig. la und Ib weist die Anzeigeeinheit einen Datenspeicher-Übertragungsweg 1 auf, über den die auf der Anzeigefläche einer Anzeigeeinheit 2 bzw. eines Sichtschirms anzuzeigenden Daten von einem Dateneingabespeicher geführt werden. Die Anzeigeeinheit 2 ist bekannter Art, bei welcher die Anzeigefläche in Rasterform abgetastet wird und bei der ein Symbol oder Zeichen dadurch auf der Anzeigeflüche erzeugt wird, daß eine Änderung
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hinsichtlich der Helligkeit bei ausgewählten Abschnitten der Rasterzeilen ausgeführt wird, z.B. eine Kathodenstrahlröhre, die in Form eines Fernsehrasters abgetastet wird. Zum Zwecke der Steuerung der Rasterabtastung ist die Anzeigeeinheit 2 mit einem Zeilen- und Bild-Zeitbasisschaltkreis versehen, der in den Zeichnungen nicht dargestellt ist.
Es wird darauf hingewiesen, daß viele der durch Linien in Fig. la und Ib dargestellten Verbindungen tatsächlich Mehrfachverbindungen, d.h. Verbindungen bestehend aus einer Vielzahl von Leitungen, sind, über die elektrische Signale parallel geführt werden. Der Übertragungsweg 1 stellt eine derartige Mehrfachverbindung dar. Zur Unterstützung der Identifizierung der Mehrfachverbindungen sind sie in den Zeichnungen durch dickere Linien dargestellt als es andererseits der Fall wäre. Typische alphanumerische Zeichen können jeweils in der Anzeige auf einer Matrix aus Punkten gebildet werden, die jeweils aus elf Reihen mit neun Punkten bestehen, wobei die Punktreihen jeweils mit einer der Rasterzeilen zusammenfallen. Jede Zeichenzelle-Punktmatrix hat ihren Ursprung an der unteren linken Ecke.
Die in dem Daten-Eingabespeicher 3 gespeicherten, anzuzeigenden Daten werden periodisch über den Übertragungsweg 1 und ein Pufferregister und eine Speichersteuerung 4 zu einem Display-Datenspeicher 5 übertragen, der einen Hinweis-Adressenspeicher 5 und ein Bildspeicher-Adressenregister 9 aufweist. Der Bildspeicher 8 läßt aufeinanderfolgend die dadurch hinsichtlich jeder Rasterzeile gespeicherten Daten an den einen oder anderen eines Paares von Zeilenspeichern 1OA und 1OB durch, die ihrerseits die Daten zu einem Videogenerator 11 hindurchlassen, der vorgesehen ist, um ein Videosignal zu erzeugen, welches die Anzeigeeinheit 2 steuert.
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Gemäß Fig. 2 weist der Hinweis-Adressenspeicher 6 einen Speicherplatz für jede Rasterzeile, typischerweise insgesamt 256, auf und jeder Speicherplatz ist so vorgesehen, daß er elf Datenbits speichern kann. Zehn der Datenbits P enthalten eine Bildspeicheradresse, während das elfte Datenbit V - wenn eine "1" gesetzt ist - anzeigt, daß die Bildspeicheradresse eine gültige Adresse ist, während bei gesetztem "0" angezeigt wird, daß kein gespeichertes Zeichen die bestimmte Rasterzeile y als vertikale Koordinate hat. Das Hinweisspeicher-Adressenregister 7 ist derart vorgesehen, daß es acht Datenbits speichern kann und hält die laufende Hinweis-Speicheradresse, die gleich der Zahl der jenigen Rasterzeilen Y ist, die jeweils verarbeitet wird.
Der Bildspeicher 8 hat einen Speicherplatz für jedes einer maximalen Zahl von Zeichen, die gleichzeitig durch die Einheit 2 dargestellt werden, beispielsweise insgesamt 1024, und jeder Speicherplatz ist angeordnet, um Datenbits wie folgt zu speichern:
C 10 Datenbits, welche den Zaehencode definieren - 7 Datenbits
Anzeigebetriebsart - 3 Datenbits
(Die 3 Bits für die Anzeigebetriebsart spezifizieren jeweils den Helligkeitswert des Zeichens, die Zeichenart (d.h. normal oder invertiert) und ob das Zeichen ständig oder wiederholt, d.h. aufblitzend, erscheinen soll).
X 9 Datenbits, welche den X-Positionscode des Ursprungsdes Zeichens definieren (Typischerweise kann der Usprung eines Zeichens irgendeine von 300 Positionen innerhalb einer Rasterzeile haben, die aus 45 Gruppen von acht Punktpositionen bestehen, und sechs der Bits (X. g) spezifizieren die spezielle Gruppe von acht Punkten, innerhalb welcher der Ursprung auftritt; die übrigen drei Bits (X1 „) spezifizieren die Position des Ursprungsinnerhalb einer derartigen Gruppe).
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N 10 Datenbits definieren die Bildspeicheradresse des nächsten Zeichens, das zu lesen ist, wenn Daten in den Zeilenspeicher 1OA oder 103 übertragen werden (Dies ist die Verbindung, durch welche alle Zeichen, deren Ursprünge die gleiche y-Koordinatenadresse haben, miteinander verkettet werden, unabhängig von der Ordnung, in welcher sie in dem Speicher 8 auftreten).
Vn, 1 Datenbit, das im Zustand "1" anzeigt, daß die Verbindungsadresse N gültig ist. Wenn auf 11O" gesetzt, zeigt es das Ende einer Kette an.
Aus Fig. la ist ersichtlich, daß der Bildspeicher 8 normalerweise drei RAMs 12, 13 und 14 enthält, die jeweils die C, X und N (mit \ Bits speichern (RAM = Speicher mit direktem Zugriff).
Das Bildspeicher-Adressenregister 9 ist derart aufgebaut, daß zehn Datenbits gespeichert und die Adresse N des Bildspeicherplatzes F, zu dem laufend ein Zugriff besteht, gehalten werden.
Die Art, auf welche die Daten in den Speicher 5 unter Steuerung der Taktsignale eingeschrieben werden, welche von der Steuerung zugeführt werden, wird im folgenden erläutert. Es wird angenommen, daß die Zeichendaten Zeichencodes, Anzeigebetriebsarten und X- und Y-Positionen des Ursprungs jedes Zeichens enthalten und daß diese Zeichendaten von dem Dateneingangsspeicher 3 über die Übertragungsleitung 1 zu der Speichersteuerung 4 geführt wurden. Außerdem wird angenommen, daß kein vorangehendes Zeichen - falls es vorgelegen hat - einen Ursprung auf der gleichen Rasterzelle Y hatte wie die Zeichen, die in Bezug zu den Daten stehen, die gegenwärtig behandelt werden. Abhängig zu der Y-Koordinate des ersten, eintreffenden Zeichens wird das Adressenregister 7 auf
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die Hinweis-Speicheradresse in dem Hinweisadressenspeicher 6 gesetzt, die gleich der Zahl der Rasterzeile Y ist. Zu diesem Zeitpunkt speichert das Adressenregister 9 die Adresse des nächsten verfügbaren Speicherplatzes F in dem Bildspeicher 8 (in dem das erste Zeichen CHl zu setzen ist) und die Daten, die vom Speicher 5 gespeichert sind, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist.
Das gültige Datenbit Vy in dem Speicher 6 wird durch die Steuerung 4 gelesen und es wird festgestellt, daß es 11O" ist, was anzeigt, daß das Zeichen CHl, welches gegenwärtig verarbeitet wird, das erste Zeichen ist, dessen Ursprung auf der Rasterzeile Y liegt. Die Adresse (Np1,,) des Bild-Speicherplatzes (der aus dem Adressenregister 9 gelesen wird), in welchen das erste Zeichen CHl einzugeben ist, wird dann in den laufenden adressierten Speicherplatz des Speichers 6 eingegeben und das gültige Datenbit Vy wird auf »Ί11 gesetzt. Die Identiät (Ccm) des Zeichens CHl und die X-Position (X_HJ dessen Ursprungs werden in den Speicher 8 in
den Platz FOTT1 eingegeben und V-, TT, wird auf Null gesetzt. In OHl L-ill
Vorbereitung auf die nächste Schreiboperation in den Speicher I wird die von dem Bildspeicher-Adressenregister gespeicherte Adresse erhöht auf !^„„.. + 1 und der sich ergebende Zustand des
oil I
Speichers 5 ist in Fig. 3 dargestellt.
Wenn ein zweites Zeichen CH2, welches einen Ursprung auf der gleichen Rasterzeile Y wie das Zeichen CHl hat, in den Speicher 5 eingegeben werden muß, wird das Adressenregister 6 wieder auf Y gesetzt, während das Adressenregister 9 auf den nächsten verfügbaren Platz N „_ in dem Bildspeicher 8 verweist, auf welchen das zweite Zeichen CH2 gesetzt werden soll (es wird angenommen, daß zwischen der Eingabe der Zeichen CHl und CH2 Zeichen, die einen Ursprung auf anderen Rasterzeilen haben, eingegeben wurden, so daß Ν«Η2 nichtfN^ + 1 ist). Die Adresse des
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Bildspeicherplatzes N ..., die vorher in den Hinweisadressen-Speicherplatz Y plaziert wurde, wird in das nächste Adressenteil des Bildspeicherplatzes N0 geschrieben und das Bit \TUO für gültige Daten wird gesetzt. Die Adresse des Sildspeicherplatzes Npuo/ an welchem das zweite Zeichen CH2 einzugeben ist, wird in den Hinweis-Adressenspeicher 6 am Platz Y eingegeben (an die Stelle der vorher gespeicherten Adresse) und das Bit Vy für gültige Daten wird dann auf "1" gesetzt. Das Zeichen CH2 wird in den Platz N,.,,o eingegeben und das Adressenregister 9 gesetzt, um auf den nächsten verfügbaren Platz ΝΓΗ? + 1 in dem Bildspeicher zu weisen, wie in Fig. 4 gezeigt ist.
Nach einem weiteren Intervall, während welchem andere Zeichen, die ihren Ursprung auf anderen Rasterzeilen haben, von dem Ein- ' gangsspeicher 3 übertragen werden, werden dritte und vierte Zeichen CH3 und CH4, die ihren Ursprung auf einer speziellen Zeile Y haben, übertragen und auf ähnliche V/eise wie die Zeichen CHl und CH2 gespeichert. Der Endzustand der verschiedenen Komponenten des Anzeige-Datenspeichers 5 nach der Übertragung und Speicherung ist in Fig. 6 gezeigt.
Es ist ersichtlich, daß die soweit beschriebene Anordnung der Datenspeicher 5 alle erforderlichen Daten hinsichtlich der von der Einheit 2 anzuzeigenden Zeichen jederzeit speichert, wobei diese Daten als eine Vielzahl von seriell verbundenen Datenfolgen organisiert sind, von denen jede Folge Beziehung zu all den Zeichen haben, die jeweils ihren Ursprung auf der gleichen Rasterzeile haben. Der Speicher 5 behält diese Daten so lange zurück, wie es die Anzeige erfordert, und zur Lieferung der Anzeige wird die Videoinformation für jede aufeinanderfolgende Rasterabtastung von den mehreren, gespeicherten Datenfolgen abgeleitet, die zu dieser Rasterzeile beitragen, und wird temporär in
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dem Zeilenspeicher 1OA oder lOB gespeichert. Das erforderliche Videosignal zur Steuerung der Anzeigeeinhsit 12 während jeder Rasterabtastung wird von der Videoinformation abgeleitet, die von dem Zeilenspeicher 1OA oder 1OB gespeichert ist, wie dies vorstehend erwähnt wurde; dabei wird einer der Zeilenspeicher 1OA und 1OB während jeder Rasterabtastung gelesen, während der andere Zeilenspeicher geladen ist und für die nächste Rasterabtastung bereit steht.
Die Signale, die zur Steuerung der Übertragung der Daten vom Speicher 5 in die Zeilenspeicher 10A und ΊΟΒ und für die Ableitung des Videosignals erforderlich sind, werden von einem Signalgenerator 30 erzeugt, der eine Impulsquelle 16 aufweist, an die sich fünf Zählschaltungen 17 bis 21 anschließen. Die von · der Zählschaltung 17 der Zählschaltung 18 zugeführten Impulse haben die Frequenz des Auftretens der Punkte auf der Anzeigefläche der Einheit 2, so daß die Schaltung 18 als Punktzähler betrachtet werden kann. Auf ähnliche Weise arbeiten die Schaltungen 18 und 19, um die Zahl der Punktgruppen (die jeweils aus acht Punkten bestehen) in einer Rasterzeile zu zählen, sowie die Zahl der Rasterzeilen und dienen zur Lieferung von Signalen über Wege 22 und 23.um in binärcodierter Form jede Gruppe (in einer Rasterzeile) und jede Rasterzeile zu charakterisieren. Dia über den Weg 23 zugeführten Signale werden tatsächlich benützt, um das Adressenregister 7 am Beginn jeder Folge des Schreibens der Rasterzeilendaten in die Zeilenspeicher 1OA und 1OB zu adressieren; es ist daran zu erinnern, daß jeder Speicherplatz dieses Registers auf einzigartige Weise mit einar speziellen Rasterzeile identifiziert ist.
Die Weise, auf welche die Rasterzeile Y, die vorher betrachtet wurde, zum Zwecke der Abgabe des Videosignals behandelt wird,
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wird nachfolgend beschrieben. Es wird jedoch angenommen, daß die Zeichen CHl und CH4 die einzig gespeicherten Zeichen sind, die ihren Ursprung jeweils auf der in Frage stehenden Rasterzeile haben. Wenn die Daten in den Zeilenspeicher 1OA oder 10B übertragen werden, werden die Daten, die in Beziehung zu den Zeichen stehen, welche ihre Ursprünge auf der Zeile Y haben, in umgekehrter Reihenfolge gegenüber der Reihenfolge bei der Eingabe gelesen, so daß die Daten eine seriell verbundene Datenfolge bilden, wie dies in Fig. 7 durch die Strichlinien 15 dargesidlt ist.
Wie bereits erläutert wurde, wird das Adressenregister für den Hinweis-Adressenspeicher 7 auf die vertikale Adresse Y für die laufende Anzeige gesetzt und das gültige Datenbit Vy für die Zeile Y in dem Hinweis-Adressenspeicher 6 wird durch die Steuerung 4 geprüft; es wird festgestellt, daß dieses Bit auf "1" gesetzt ist, was anzeigt, daß ein oder mehrere Zeichen CH ihren Ursprung auf der Zeile Y haben. Die Adresse NrH/,, di-e °n dem Speicherplatz Y des Hinweis-Adressenspeichers 7 festgestellt wird, wird benützt, um den Speicherplatz F_u. des Bildspeichers 8 zu
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lesen und die Datenbits C„,. werden benützt, um den RAM 24 zu
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adressieren (der als Zeichengenerator wirksam ist) und das Punktmuster, das auf diese Weise erzeugt wird, wird in den Zeilenspeicher 1OA z.B. an der Position gesetzt, die durch die Bits X H. angezeigt wird (zu diesem Zeitpunkt können die Datenwörter oder Dateneinheiten zwischen dem Zeichengenerator 24 und dem Zeilenspeicher 1OA ignoriert werden).
Das Bit VCHZf für gültige Daten im Speicherplatz FCH^,_<Jas der nächsten Bildspeicherplatz-Adresse NCH3 im Speicher 8 zugeordnet ist, wird dann geprüft und es wird festgestellt, daß dieses Bit "1" ist. Das Adressenregister 9 wird daher auf die Platzadresse NCR„ gesetzt, und der Platz FCH3 wird in den
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Bildspeicher 8 gelesen; die Datenbits C , Y werden benutzt, um das entsprechende Punktmuster für das Zeichen CH3 an dem korrekten Platz im Zeilenspeicher 1OA zu plazieren. Auf ähnliche
Weise werden die Plätze F^o unc' *γτπ *m Bildspeicher 8 in dieser Reihenfolge gelesen und die geeigneten Punktmuster für die Zeichen CH2 und CHl werden an die korrekten Plätze in dem Zeilenspeicher 1OA plaziert. Auf diese Weise werden all die Daten für Zeichen, die ihren Ursprung auf der Zeile Y haben und zur Anzeige in der Zeile Y dienen, in den Zeilenspeicher 1OA übertragen. Wenn jedoch das Datenbit VCH1 für das Zeichen CHl am Platz F^ geprüft und als "O"
erfaßt wird, zeigt dies an, daß das Ende der seriell verbundenen Datenfolge erreicht ist.
Da jedes angezeigte Zeichen in einer Zelle liegt, die eine Höhe " von elf Rasterzeilen hat, können jederzeit Zeichen vom Speicher gespeichert sein, wobei diese Zeichen ihre Ursprünge in elf benachbarten Rasterzeilen haben und wobei diese Zeichen erforderlich sind, um für jede einzelne Rasterzeilenanzeige beizutragen. Somit wird die in den letzten zwei Absätzen beschriebene Folge
zehnmal wiederholt, um die notwendigen Zeilendaten in dem Zeilenspeicher 1OA (oder 103) aufzubauen, der Zeichengenerator 24 wird derart gesteuert, daß die dadurch während jeder Folge erzeugten Signale in Beziehung zu der angemessenen Zuteilung des infrage
stehenden Zeichens für die jeweilige Rasterzeile stehen. Für
diesen Zweck ist ein Pufferregister 25 zwischen dem Zeilenzähler 20 und dem Adressenregister 27 angeordnet und ein Zähler 26 vorgesehen, um Signale asm Zeichengenerator 24 zuzuführen, damit die Reihe der daraus gelesenen Zeichendaten gewählt wird. Am Beginn eines Lesezyklus aus dem Speicher 5 in Beziehung auf die Rasterzeile Y werden das Register 25 und das Adressenregister 7 für den Hinweis-Adressenspeicher auf Y + 10 gesetzt (nicht auf Y, wie dies vorher zum Zwecke der Erläuterung angenommen wurde) und der Zähler
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wird auf "O" gesetzt, so daß der Zeichengenerator 24 den Zustand annimmt, um Signale in Bezug auf die erste Reihe jedes identifizierten Zeichens zu erzeugen. Wenn die Steuerung 4 ein Null-"Adresse gültig"-8it V in dem Bildspeicher 8 erfaßt, was das Ende einer Folge bedeutet (oder ein Null-"Adresse gültig"-Bit Vy im Speicher 6, wenn der Bildspeicher während der Folge nicht adressiert wurde), wird der Inhalt des Pufferregisters 25 um 1 reduziert und der Inhalt des Zählers 26 um 1 erhöht und der beschriebene Prozeß wird für die nächste Folge wiederholt usw.. Am Ende jeder Folge wird der Inhalt des Pufferregisters 25 mit dem Inhalt des Zeilenzählers verglichen und - wenn der Inhalt des Registers 25 größer als der Inhalt des Zählers 20 ist - wird der Inhalt des Registers 25 erniedrigt und der des Zählers 26 erhöht, jedoch hören diese Operationen auf, v/enn die beiden Inhalte die gleichen sind (da alle Daten für die in Frage stehende Rasterzeile dann in die Zeilenspeicher 1OA oder 1OB geschrieben sind).
Wie vorstehend erläutert wurde, werden die beiden Zeilenspeicher 1OA und 1OB wechselweise benützt, um Daten für aufeinanderfolgende Rasterzeilen der Anzeige zu speichern. Jeder dieser Speicher enthält einen RAM, der angeordnet ist, um die 360 Videoelemente (Punkte) einer einzelnen Zeile als 45 Bytes mit jeweils acht Bits zu speichern. Die Organisation dieses RAM ist in den Fig. 10a und 10b gezeigt, wobei 10a veranschaulicht, wie die Videoelemente (mit 0 bis 359 numeriert, wobei jedes aus einem Bit besteht) einer kompletten Zeile in Bytes aufgeteilt sind; Fig. 10b zeigt, wie diese Elemente in einem 45 χ 48 Matrix-Speicher gespeichert sind. Wenn die relevanten Zeilendaten eines Zeichens in den Speicher 1OA oder 103 eingeschrieben werden, wird die Position in dem Speicher, an welchem sie gespeichert wird, durch den X-Positionscode bestimmt, der aus dem Bildspeicher 8 gelesen wird; die sechs Bits X, „
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spezifizieren die Byte-Stelle, an welcher der Ursprung des Zeichens auftritt, die drei Bits X1 _ spezifizieren die Position des Ursprungs innerhalb der Byte-Stelle.
Nach Fig. Ib werden die parallel vom Zeichengenerator 24 zugeführten Bits zum Schreiben in den Zeilenspeicher 1OA oder 1OB in Bezug auf die Zeichen tatsächlich in Byte-Stellen eingeschrieben, die durch Signale bestimmt sind, welche durch ein Byte-Adressenregister 27 abhängig von den X-Positionsbits (X. _) zugeführt werden; die Zeichenbits werden exakt durch einen logischen Schiebekreis 28. positioniert (wie dies durch die X-Positionsbits X1 „ gefordert wird). Da bis zu neun Bits vorliegen können, um ein Zeichen in einer Rasterzeile zu definieren, entspricht im allgemeinen die Zeicheninformation, die in den Zeilenspeicher 10A (oder 103) eingeschrieben wird, nicht einem Byte. Wie im folgenden ersichtlich ist, ist es somit üblich, daß ein Teil der Information in eine Byte-Stelle eingeschrieben wird und der Rest in die nächste Byte-Stelle, wobei das Adressenregister 27 erhöht wird, damit vorstehende Operation vorgenommen werden kann.
Das über eine Leitung 29 zugeführte Signal, welches die Ziffer mit geringster Bedeutung der Zeilenzählung repräsentiert, die vom Zähler 20 ausgeführt wird, wird zur Steuerung der Betriebsart der Zeilenspeicher 1OA und 1OB benutzt. Dieses Signal wird erstens zur Steuerung eines Lese-/Schreib-Schalters 31, der entsprechende Signale an die Zeilenspeicher 10a und 1OB führt, zweitens zum Betrieb eines Adressenschalters 32 zur Lieferung der korrekten Adressensignale an die Speicher und drittens zur Steuerung eines Schalters 33 benutzt, der den Speicher bestimmt, von welchem die laufend einer Anzeige unterliegende Rasterzeile abgeleitet wird. Der Adressenschalter 32 arbeitet derart, daß beim Schreiben von Daten in den Zeilenspeicher lOÄ (als Beispiel) der Speicher durch
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die Signale adressiert wird, die von dem Byte-Register zugeführt werden, während folgende Bytes, die im Zeilenspeicher 1OB gespeichert sind, unter Steurung von Signalen ausgelesen werden, die von dem Punkt-Zähler 19 zugeführt werden, wobei diese Signale jeweils ein derartiges Byte repräsentieren, welches parallel durch den Schalter 33 geführt wird. Die Operation zum Lesen von Daten aus einem der Speicher 1OA oder 1OB beseitigt die Daten, so OaQ am Ende einer Zeilenauslesung der Speicher leer ist und bereitsteht, um die nächsten Zeilendaten zu empfangen. Der Videogenerator 11 weist einen Parallel-Serien-Konverter 34 auf, zu dem die Byte-Signale vom Schalter 33 zugeführt werden und der Konverter 34 liefert ein einzelnes Signal, welches die erforderliche Video-Information in Serienform trägt und dieses Signal wird mit einem synchronisierten Impulssignal kombiniert (welches die BiId- und Zeilensynchronisierimpulse in bekannter Weise enthält), das von einem Generator 35 erzeugt wird, bevor es durch einen Verstärker 3ό hindurch zur Anzeigeeinheit 2 gelangt.
Wie vorstehend erläutert, kann ein Zeichen durch die Anzeigeeinheit 2 auf unterschiedliche Weise angezeigt werden, was durch die Anzeigebetriebsart spezifiziert wird. Fig. 8 zeigt den Buchstaben H in der Wiedergabe in Normalforra und invertierter Form; in beiden Fällen ist der Ursprung 44 der Zeichenzellen-Punktmatrix an der unteren linken Ecke und kann überall in der 25ό χ 3<5O-Matrix der Anzeigefläche erscheinen. Kenn ein Zeichen in invertierter Form dargestellt wird, wird ein Signal von dem Sildspeüier 8 zur logischen Schaltung 38 geführt, um die erforderliche Umkehrung zu bewirken. Wenn auf ähnliche Weise ein die Anzeigebetriebsart bestimmendes Bit anzeigt, daß ein Zeichen in wiederholender, d.h. aufblitzender Form angezeigt werden soll, liefert der Bildspeicher ein Signal an eine Blitz-Schaltung 39; die Zeichenbits beginnen dann
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selektiv zu dem Zeilenspeicher 1OA (oder 10B) unter der Steuerung eines Signals zu gelangen, das vom Zähler 21 erzeugt wird. Wenn die Helligkeit jedes dargestellten Zeichens (durch das entsprechende Anzeigebetriebsart-Bit) gesteuert wird, um einen oder zwei Werte zu haben, ist es für die Speicherkapazität der jedes der Zeilenspeicher 1OA und 1OB (eni^rechend vorstehender Beschreibung) notwendig, doppelt vorzuliegen (um das relevante Anzeigebetriebsart-Bit zu speichern); der Videogenerator 11 muß modifizierbar sein, um die Amplitude Video-Punktsignale zu steuern, die dadurch in der erforderlichen Weise abhängig vom Helligkeitswert-Bit zugeführt werden.
Aus Fig. 9a ist ersichtlich, daß eine einzige Zeilenabtastung Beiträge für mehrere Zeichen enthalten kann, die ihre Ursprünge 44 " auf unterschiedlichen Rasterzeilen haben. Wenn die Videodaten für diese Zeilenabtastung in dem Zeilenspeicher 1OA oder 1OB assmebliert werden, müssen die Codes und Daten für all diese Zeichen in dem Speicher 8 enthalten und aus dem Speicher 8 gelesen werden. Wie vorstehend angegeben ist, wird dies durch den Aufbau des Speichers 8 und des Speichers 6 zustandegebracht, die zusammen mit dem Zeichengenerator 24 und der Schiebelogik 28 das erforderliche Muster der Videobits an die genaue Stelle in dem Zeilenspeicher 1OA (oder !OB) eingeben lassen. Aus Fig. 9b ist ersichtlich, daß die Videobits in der Zeilenabtastung Y im Hinblick auf das zweite H teilweise im Byte X und teilweise im Byte X + 1 auftreten.
Wenn eine Byte-Stelle im Zeilenspeicher 1OA (oder 10B) zum Zwecke des Schreibens in einem Byte adressiert ist, wird der laufende Inhalt dieser Stelle gelesen und nach dem Durchgang eines Schalters 41 (der unter Steuerung des über eine Leitung 29 zugefUhrten Signals zur Wahl des entsprechenden Zeilenspeichers betätigt
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wird) und einem Mehrfach-ODER-Glied 42 (an das außerdem die Signale von der Schiebelogik 28 angelegt werden) in den Zeilenspeicher an die gleiche Stelle wieder eingeschrieben. Betrachtat man zwei Zeichen H und T, die in einer sich überlappenden Konfiguration angeordnet sind, wobei sich ihre Punktmusterursprünge in Bytes X und X + 1 (Fig. 11) befinden und insbesondere die durch einen Pfeil angedeutete Zeilenabtastung die Zeile 6 des 11H" und die Zeile 0 von 11T" enthalten, ergibt sich folgendes: Es wird dabei angenommen, daß "H" und "T" die ersten Zeichen sind, die in dem Zeilenspeicher 1OA (oder 10B) zusammengesetzt, d.h. assetnbliert werden. Wenn das Punktmuster für die Zeile 6 von "H" am Ausgang der Schiebelogik 28 auftritt, wird der Zeilenspeicher 1OA (oder 10B) durch die Bits X. 9 adressiert, was die Position von 11H" charakterisiert; dieser Speicher liefert als Ausgänge 00000000, . den laufenden Inhalt der Byte-Stelle X. Der Inhalt des Bytes X und die acht Bits des verschiedenen Punktmusters (OOOOOIOO), die vier Bits enthalten, die zu dem "H" beitragen, werden durch das Glied 42 kombiniert und in die Byte-X-Stelle wieder eingeschrieben. Die Stelle des Bytes X -f 1 wird als nächste adressiert und der Inhalt dieses Platzes wird gelesen und mittels des Glieds 42 mit den acht Bits des verschobenen Punktrausters (OOOIOOOO) kombiniert, das fünf Bits enthalt, die zum "H" beitragen, und das Ergebnis wird in die Byte-Stelle X + 1 eingeschrieben.
Daraufhin erscheint das Punktmuster für die Zeile 0 von "T" am Ausgang der Schiebelogik 28. Zu diesem Zeitpunkt werden die Bits X. _, welche die X-Position der ""!""-Adresse identifizieren (die X + I-Byte-Stelle im Zeilenspeicher 10A (oder 10B) und der Inhalt (00010000)Sgelesen, j durch das Glied 42 mit den acht Bits des verschobenen Punktmusters (00111111) kombiniert; die letzten sieben Bits dieses Punktmusters entfallen auf das "T" und das Ergebnis wird
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in die Byte-Stelle X + 1 geschrieben. Die Byte-Adresse wird dann erhöht und das Byte X + 1 (OOOOOOOO) gelesen, mit dem verschobenen Punktmuster (lOOOOOOO) kombiniert,- die ersten beiden Bits sind dem 11T" zugeordnet/ danach erfolgt das Einschreiben in die Byte-Stelle X + 1. Auf diese Weise wird das Videomuster für die Zeilenabtastung allmählich durch Überlagerung aufgebaut.
Zum Zwecke der Ans.ge anderer Symbole, z.B. mit kürzerer Zeilenlänge, die assembliert werden können, um eine Mimik oder ein anderes Diagramm zu bilden, kann die vorstehend beschriebene Anzeigeeinheit durch Anordnung eines anderen Generators anstelle des oder zusätzlich zu dem Zeichengenerator 24 modifiziert werden. Dieser andere Generator speichert die erforderliche Symbolinformation und ist durch den Speicher 8 auf gleiche V'eise wie der Generator 24 adressiert; er kann die Form eines RAM haben, in den dia Information hinsichtlich der anzuzeigenden Symbole vor der Anzeige eingeschrieben ist.
Es wurde angenommen, daß die Operation des Einschreibens von Daten in den Speicher 8 und das Lesen der Daten aus dem Speicher 8 an ganz unterschiedlichen Zeiten erfolgt; üblicherweise kann die erstere Operation während der Fly-back-Perioden der Anzeigeeinheit 2 ausgeführt werden. Damit beide Operationen gleichzeitig ohne Beschränkung hinsichtlich der zu verändernden, gespeicherten Daten ausgeführt werden, können zwei identische Bildspeicher vorgesehen werden, die jeweils einen zugeordneten Hinweis-Adressenspeicher haben. Mit dieser Modifikation werden die beiden Bildspeicher in verzahnter V/eise benutzt, wobei der eine Speicher mit nauen Daten gefüllt wird, während der andere die Daten für die laufende Anzeige liefert.
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ObgJLeich in dem beschriebenen Beispiel angenommen wurde, daß jede Reihe von Punkten der Zeichenpunkt-Hatrix in der Anzeige mit einer einzigen Rasterzeile zusammenfällt bzw. übereinstimmt, kann die Größe jedes Punktes sowohl in X-als auch in Y-Richtung verdoppelt werden, so daß jeder Punkt auf einem Paar von benachbarten Rasterzeilen wiedergegeben wird.
Außerdem kann der Speicher 8 so vergrößert werden, daß der Speicher 12 an jedem Platz die Identität eines Zeichenpaares speichert, die ihren Ursprung auf der gleichen Rasterzeile haben, während der Speicher 13 ein zusätzliches Bit an jedem Platz speichert. Dieses zusätzliche Bit liefert ein V/eiterschalten bei einem Fehlerkennzeichen (sogenanntes"step-on flag"), das - wenn es auf "1" gesetzt ist - das zweite Zeichen des Paares eine Zelle nach rechts zum ersten Zeichen anzeigen läßt, während - auf "0" gesetzt - aas zweite Zeichen dem ersten Zeichen überlagern läßt. Diese Anordnung erhöht wesentlich die Anzeigefähigkeit der Einheit für eine einfache Erhöhung der Speicherkapazität des Bildspeichers 8.
Die erfindungsgemäße Anzeigeeinheit weist einen Datenspeicher auf, in welchem die anzuzeigenden Speicher als eine Vielzahl von verbundenen Datenfolgen gespeichert sind, wobei jede derartige Folge Bezug zu solchen Zeichen hat, die ihren Ursprung auf der gleichen Rasterzeile haben. Der Datenspeicher enthält einen Bildspeicher mit einer Vielzahl von Speicherplätzen, an welchen die einzelnen Datenwörter der verbundenen Datenfolge gespeichert sind, einen Hinweis-Adressenspeicher mit einem getrennten Speicherplatz für jede Rasterzeile, wobei in jedem dieser Speicherplätze die Adresse einer Bildspeicherstelle gespeichert werden kann; außerdem ist ein Adressenregister für den Hinweis-Adressenspeicher vorgesehen. Die an jeder Stelle des Bildspeichers gespeicherten Daten liefern die Identität für ein anzuzeigendes
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Zeichen, dessen Position in einer Rasterzeile und die Adresse (falls diese vorliegt) der Stelle im Bildspeicher des nächsten Datenwortes der verbundenen Daten. Die Videosignale für folgende Rasterzeilen werden abwechselnd von zwei Zeilenspeichern abgeleitet, von denen einer sich im Lesezustand befindet, während der andere mit Daten gefüllt wird, die von den verketteten Datenfolgen erhalten werden, wobei diese Daten in einem Datenspeicher gespeichert sind, und zwar in Bezug auf all diejenigen Zeichen, die zu der in Frage stehenden Rasterzeile beitragen.
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Claims (8)

  1. fcriw&Ua ' 2 8 A 7 4 1
    r.-lRfi. WU'..!- r:-U;h9l
    ilil-ΐίΐ. \Ζ·:;-' ;;M f:..-ii3l
    6 ir'rcij^.·.,,-. vi. hi. 1
    31. Oktober 1978 S/kn - 9245
    GEC Computers Limited, Borehamwood, England
    Patentansprüche
    Änzeigeeinheit, bei der eine Anzeigefläche nach" Art eines Rasters abgetastet wird,
    gekennzeichnet durch eine erste Speichereinrichtung (!GA) zur Speicherung einer in Serienverkettung stehenden Datenfolge bezüglich der Identität und Rasterzeilenposition von Zeichen oder anderen Symbolen mit dem Ursprung auf der relevanten Rasterzeile für jede einer Vielzahl von Rasterzeilen, wobei die Datenwörter einer derartigen in Serienverkettung stehenden Datenfolge an unterschiedlichen Speicherplätzen gespeichert werden, durch eine zweite Datenspeichereinrichtung (TOB) zur Speicherung für jede der Rasterzeilen die Stellenadresse in der ersten Speichereinrichtung, an welcher ein Datenwort der Datenfolge gespeichert ist, damit das Lesen der Datenfolge erleichtert wird, durch eine Ra sterzeilen-rSpeicher einrichtung,
    eine Einrichtung zum Einschreiben von Information in Digitalform in die Rasterzeilen-Speichereinrichtung, wobei die Digitalform eine Rasterzeile bezeichnet und die Information von einer Vielzahl von Datenfolgen abgeleitet wird, die in der ersten Datenspeicher-
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    einrichtung hinsichtlich Zeichen oder anderer Symbole gespeichert sind, die zu der in Frage stehenden Rasterzeile beitragen,und durch eine Einrichtung zur Abgabe eines Videosignals zur Steuerung der Anzeige während einer Rasterzeile aus der durch die Rasterzeilen-Speichereinrichtung gespeicherten Information.
  2. 2. Anzeigeeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ursprung eines Zeichens oder anderen Symbols auf der unteren linken Kante des Zeichens oder Symbols oder der Zellenmatrix definiert ist, die durch das Zeichen oder Symbol belegt ist.
  3. 3. Anzeigeeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Speichereinrichtung eine Vielzahl von Speicherplätzen aufweist, die jeweils derart angeordnet sind, daß Daten speicherbar sind, die wenigstens ein Zeichen oder Symbol bestimmen, die Position des Ursprungs des betreffenden Zeichens oder Symbols auf der Rasterzeile, und die Adresse des Speicherplatzes im ersten Datenspeicher, an welcher gegebenenfalls das nächste Datenwort der seriell verketteten Datenfolge gespeichert ist, das in Beziehung zu der in Frage stehenden Rasterzeile steht.
  4. 4. Anzeigeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Datenspeichereinrichtung eine Vielzahl von Datenspeicherplätzen aufweist, die jeweils einer unterschiedlichen Rasterzeile zugeordnet sind.
  5. 5. Anzeigeeinheit nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Datenspeichereinrichtung zur Speicherung von Daten angeordnet ist, die sich auf den Helligkeitswert beziehen und daß die Einrichtung zur Erzeugung bzw. Ableitung des Videosignals angeordnet ist, damit dieses Signal abhängig von den Hölligkeitswertdaten gesteuert wird.
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  6. 6. Anzeigeeinheit nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Datenspeichereinrichtung zur Speicherung von Daten vorgesehen ist, die sich auf die Anzeigebetriebsart eines Zeichens oder anderen Symbols bezieht und daß das Videosignal abhängig von diesen Daten gesteuert wird.
  7. 7. Anzeigeeinheit nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Datenspeichereinrichtung zur Speicherung von Daten vorgesehen ist, die sich darauf beziehen, ob ein Zeichen oder anderes Symbol konstant- oder in aufblitzender, intermittierender Form erscheint und daß das Videosignal abhängig von diesen Daten gesteuert wird.
  8. 8. Anzeigeeinheit nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche^ dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterzeilen-Speichereinrichtung zwei Rasterzeilenspeicher aufweist, die derart angeordnet sind, daß sie wechselweise benutzbar sind, so daß das Videosignal im Hinblick auf eine Rasterzeile von der Information abgeleitet wird, die vorher in einen Speicher eingeschrieben wurde, während die Information im Hinblick auf die andere Rasterzeile in den anderen Speicher geschrieben wird.
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DE19782847419 1977-11-03 1978-11-02 Anzeigeeinheit Withdrawn DE2847419A1 (de)

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