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DE2846770A1 - Zusatzeinrichtung fuer eine bohrmaschine - Google Patents

Zusatzeinrichtung fuer eine bohrmaschine

Info

Publication number
DE2846770A1
DE2846770A1 DE19782846770 DE2846770A DE2846770A1 DE 2846770 A1 DE2846770 A1 DE 2846770A1 DE 19782846770 DE19782846770 DE 19782846770 DE 2846770 A DE2846770 A DE 2846770A DE 2846770 A1 DE2846770 A1 DE 2846770A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drilling
drill
additional device
spindles
workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782846770
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Jung
Werner Lang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heyligenstaedt and Co Werkzeugmaschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Heyligenstaedt and Co Werkzeugmaschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heyligenstaedt and Co Werkzeugmaschinenfabrik GmbH filed Critical Heyligenstaedt and Co Werkzeugmaschinenfabrik GmbH
Priority to DE19782846770 priority Critical patent/DE2846770A1/de
Publication of DE2846770A1 publication Critical patent/DE2846770A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B39/00General-purpose boring or drilling machines or devices; Sets of boring and/or drilling machines
    • B23B39/16Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons
    • B23B39/161Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons with parallel work spindles
    • B23B39/162Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons with parallel work spindles having gear transmissions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

  • Zusatzeinrichtung für eine Bohrmasch#ine
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Zusatzeinrichtung zum Einspannen in einen Werkzeugkegel einer einspindligen Bohrmaschine.
  • Wenn bei der Massenfertigung mehrere Bohrungen von einer Seite aus in ein Werkstück gebohrt werden müssen, bedient man sich häufig mehrspindliger Bohrmaschinen, um diese Bohrungen gleichzeitig bohren zu können. Es handelt sich dabei um Sondermaschinen, bei denen die einzelnen Bohrspindeln über Gelenkwellen mit einem Antrieb verbunden sind und bei denen der gegenseitige Abstand der Bohrspindeln veränderbar ist.
  • Naturgemäß sind solche Maschinen teuer und werden deshalb nur bei hohen Stückzahlen eingesetzt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zusatzeinrichtung zum Einspannen in einen Werkzeugkegel einer einspindligen Bohrmaschine zu schaffen, welche genau wie ein Bohrwerkzeug in den genormten Werkzeugkegel einsetzbar ist und durch die auf diese Weise die Bohrmaschine in eine mehrspindlige Bohrmaschine umgewandelt wird.
  • Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Die Vorteile der vorliegenden Erfindung liegen in erster Linie darin, daß für verschiedene, zu bearbeitende Werkstücke verschiedene Zusatzeinrichtungen vorgesehen werden können, so daß diese lediglich bei Wechsel der zu bearbeitenden Werkstücke auszutauschen sind. Es entfällt das zeitaufwendige Einstellen des gegenseitigen Abstandes der Bohrspindeln und damit der Bohrer, wobei erfahrungsgemäß auch häufig Fehler gemacht wurden. Die einspindlige Bohrmaschine kann einen genormten Werkzeugkegel haben, in den der Werkzeugkegel der erfindungsgemäßen Zusatzeinrichtung eingesetzt werden kann.
  • Bei vielen Anwendungsfällen befinden sich die zu bearbeitenden Werkstücke ohnehin auf oder an einer Bohrmaschine, um verschiedene Bohrungen auszuführen. Wenn nun desweiteren zusätzlich mehrere Bohrungen gleichzeitig mit genauem gegenseitigen Abstand erzeugt werden sollen, dann müßte das Werkstück hierzu zu einer mehrspindligen Bohrmaschine transportiert werden. Dies ist naturgemäß recht aufwendig und wird in der Praxis nicht gemacht. Im Regelfall sind auch mehrspindlige Bohrmaschinen garnicht vorhanden, da sie teuer in ihrer Anschaffung sind. Deshalb wurden in vielen Anwedungsfällen Bohrungen kleinen Durchmessers von Hand erzeugt, beispielsweise die Gewindebohrungen zum Anschrauben der Rollkörper bei linearen Führungen.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Antriebswelle ein Antriebszahnrad hat, welches in Antriebszahnräder der einzelnen Bohrspindeln eingreift. Bei dieser Ausgestaltung ist der Drehsinn der die einzelnen Bohrer tragenden Bohrspindeln umgekehrt als der Drehsinn der Bohrspindel der Bohrmaschine. Dies ist in der Praxis Jedoch kein Nachteil, da die Bohrspindel von Bohrmaschinen auch im umgekehrten Uhrzeigersinn laufen kann, um übliche Bohrer in den Bohrspindeln der erfindungsgemäßen Zusatzeinrichtung verwenden zu können.
  • Durch die Art des Antriebs arbeitet die erfindungsgemäße Zusatzeinrichtung besonders schwingungsarm. Sie ist billig herstellbar und robust. Die Drehgeschwindigkeit der einzelnen Bohrwerkzeuge ist im Gegensatz zum Antrieb über Gelenkwellen völlig gleichmäßig.
  • Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausgestaltung der Erfindung, welche sich durch die in Anspruch 3 aufgeführten Merkmale auszeichnet. Durch die Bohrplatte wird die Zusatzeinrichtung auf das Werkstück fixiert. Die Bohrbüchsen führen die einzelnen Bohrer unmittelbar vor ihrer Schneide und verhindern so ein: Weglaufen der Bohrer, so daß die Lage der einzelnen Bohrungen sehr genau eingehalten wird.
  • Wenn gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung die Bohrplatte eine Führung hat, welche zum Aufnehmen eines entsprechend gestalteten Teils des Werkstückes ausgebildet ist, dann ist die Lage der Bohrungen in Bezug auf das Werkstück genau vorgegeben, wenn die Bohrplatte auf das Werkstück aufsitzt, so daß jegliches Ausrichten des Werkstückes entfallen kann.
  • Durch die in Anspruch 5 gekennzeichnete weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird erreicht, daß die Bohrplatte auf dem Werkstück verbleibt, wenn die Bohrer soweit zurückgezogen sind, daß sie außer Eingriff mit dem Werkstück kommen. Dadurch kann das Werkstück oder auch eine Anzahl gleicher Werkstücke in der Führung der Bohrplatte verschoben werden, so daß nach einem vorgegebenen Verschiebeweg erneut Löcher in das Werkstück oder in ein anderes gleiches Werkstück gebohrt werden können.
  • Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsmöglichkeiten zu. Eine davon ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Es zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Zusatzeinrichtung.
  • Fig. 2 einen horizontalen Schnitt entlang der Linie II-II durch die Zusatzeinrichtung gemäß Fig. 1.
  • Fig. 3 eine Seitenansicht der Zusatzeinrichtung gemäß der Fig. 1 und 2.
  • Die Fig. 1 und 3 lassen eine Bohrspindel 1 einer üblichen Bohrmaschine erkennen. In dieser Bohrspindel 1 ist ein genormter Werkzeugkegel 2 eingespannt, der Teil einer zentralen Antriebswelle 3 der erf ndungsgemäßen Zusatzeinrichtung ist. Diese Antriebswelle 3 ist mittels Kugellager 4 und 5 sowie Nadellager 6 und 7 in ein Gehäuse 8 der Zusatzeinrichtung axial und radial ortsfest gelagert.
  • Die Antriebswelle 3 hat ein Antriebszahnrad 9, welches in entsprechende Antriebszahnräder lo,lo',lo",lo' von Bohrspindeln ll,ll',llt',11"' greift. In diese Bohrspindeln 11,11?,11?,11!! sind Bohrer 12,12' gespannt.
  • In der dargestellten Position befinden sich die Bohrer 12,12' mit ihrem unteren Ende in Bohrbüchen 13,14 einer Bohrplatte 15. Die Bohrplatte 15 hat zwei Führungssäulen 16,17, mit der sie in Führungsbohrungen 18,19 des Gehäuses 8 ragt. Druckfedern 20,21 halten die Bohrplatte 15 in Abstand von dem Gehäuse 8.
  • Um die Bohrplatte 15 genau auf das zu bohrende Werkstück zu fixieren, ist an ihrer Unterseite eine Führung 22 vorgesehen, welche bei diesem Ausführungsbeispiel als Längsführung gestaltet ist. Ein Werkstück 23 hat eine entsprechende Führungsleiste 24, mit der es in die Führung 22 ragt.
  • Die beschriebene Zusatzeinrichtung wirkt wie folgt. Um in ein Werkstück beispielsweise 4 Bohrungen mit genauem gegenseitigen Abstand bohren zu können, wird in eine einspindlige Bohrmaschine die erfindungsgemäße Zusatzeinrichtung mit dem Werkzeugkegel 2 eingespannt. Dann wird die Bohrspindel 1 abgesenkt, bis daß die Führung 22 über die Führungsleiste 24 des Werkstückes 23 greift. Dadurch ist die Bohrplatte 15 in Bezug auf das Werkstück 23 genau fixiert. Bei weiterer Absenkung der Bohrspindel 1 werden die Druckfedern 21,22 zusammengedrückt, so daß sich das Gehäuse 8 der Bohrplatte 1 und damit dem Werkstück 23 nähert. Die Drehbewegung der Bohrspindel 1 überträgt sich von der Antriebswelle 4 über das An~riebszahnrad 9 auf die anderen Antriebszahnräder, so daß die einzelnen Bohrspindeln und damit die Bohrer 12;12' in Drehung versetzt werden. Sie gelangen durch die Bohrbüchsen 13,14, so daß die gewünschten Löcher erzeugt werden. Beim Wiederhochfahren der Bohrspindel 1 sorgen die Druckfedern 20,21 dafür, daß die Bohrplatte 15 auf dem Werkstück 23 verbleibt, während die Bohrer 12,12' innerhalb der Bohrbüchsen 13,14 hochgefahren werden.
  • Leerseite

Claims (5)

  1. Ansprüche 1 Zusatzeinrichtung zum Einspannen in einen Werkzeugkegel einer einspindligen Bohrmaschine, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) Die Zusatzeinrichtung enthält mehrere Bohrspindeln (11,11',11,11#) in festem, gegenseitigen Abstand.
    b) Die Bohrspindeln 11,11',11",11"' sindvoneiner zentralen Antriebswelle (3) angetrieben, welche mit einem Werkzeugkegel (2) aus der Zusatzeinrichtung herausragt und in die Bohrspindel (1) einspannbar Ist.
  2. 2. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Merkmal, c) daß die Antriebswelle (3) ein Antriebszahnrad (9) hat, welches in Antriebszahnräder (lo,lo' ,1o",1o"') der einzelnen Bohrspindeln (11,11',11",11"') eingreift.
  3. 3. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch die weiteren Merkmale: d) Am Gehäuse (8) ist eine Bohrplatte (15) axial verschiebbar befestigt.
    e) Die Bohrplatte (15) hat koaxial zu den Bohrspindeln (11,11',11",11"') Bohrbüchsen (13,14).
    f) Die Bohrplatte (15) ist zum Aufsetzen auf das zu bohrende Werkstück (23) gestaltet.
  4. 4. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß g) die Bohrplatte (15) eine Führung (22) hat, welche zum Aufnehmen eines entsprechend gestalteten Teils (Führungsleiste 24) des Werkstückes (23) ausgebildet ist.
  5. 5. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch die Merkmale, h) daß die Führung (22) als Längsführung ausgebildet und i) daß die Bohrplatte (15) mittels Druckfedern (20,21) am Gehäuse (8) abgestützt ist.
DE19782846770 1978-10-27 1978-10-27 Zusatzeinrichtung fuer eine bohrmaschine Withdrawn DE2846770A1 (de)

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DE2846770A1 true DE2846770A1 (de) 1980-05-08

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4408934A (en) * 1980-05-09 1983-10-11 Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha Drilling machine
US5085543A (en) * 1991-03-25 1992-02-04 Click William E Hinge/door drill
US5217331A (en) * 1992-02-27 1993-06-08 Ericksen Colin W Hardware installation tool
US6039514A (en) * 1997-11-13 2000-03-21 Mckenzie Forest Products. Inc. Apparatus and method for drilling holes in dimensional lumber

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US5217331A (en) * 1992-02-27 1993-06-08 Ericksen Colin W Hardware installation tool
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