[go: up one dir, main page]

DE2846649A1 - Fahrzeug zum transport von fertiggaragen o.dgl. - Google Patents

Fahrzeug zum transport von fertiggaragen o.dgl.

Info

Publication number
DE2846649A1
DE2846649A1 DE19782846649 DE2846649A DE2846649A1 DE 2846649 A1 DE2846649 A1 DE 2846649A1 DE 19782846649 DE19782846649 DE 19782846649 DE 2846649 A DE2846649 A DE 2846649A DE 2846649 A1 DE2846649 A1 DE 2846649A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
boom
lifting
garage
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782846649
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dipl Ing Bauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KALETKA GEB HUEBNER ROSEMARIE
Original Assignee
KALETKA GEB HUEBNER ROSEMARIE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KALETKA GEB HUEBNER ROSEMARIE filed Critical KALETKA GEB HUEBNER ROSEMARIE
Priority to DE19782846649 priority Critical patent/DE2846649A1/de
Priority to CH684479A priority patent/CH642014A5/de
Publication of DE2846649A1 publication Critical patent/DE2846649A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/14Conveying or assembling building elements
    • E04G21/16Tools or apparatus
    • E04G21/161Handling units comprising at least considerable parts of two sides of a room or like enclosed space

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Component Parts Of Construction Machinery (AREA)

Description

  • Fahrzeug zum Transport von Fertiggaragen od. dgl.
  • Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug zum Transport von Fertiggaragen od.
  • dgl. mit einem Fahrzeugrahmen, einem darauf angeordneten Hilfsrahmen und einem darauf nahe dem Führerhaus auf zwei mit Abstand hintereinander angeordneten Auflagern bzw Auflagerpaaren ruhenden Ausleger mit zwei oder mehr Teleskopabschnitten, von denen der äußere an seinem freien Ende eine am Boden oder an der Decke der Fertiggarage angreifende Hubeinrichtung aufnimmt.
  • Zum Transport von Fertiggaragen sind eine Vielzahl von Fahrzeugen bekannt. Der Aufbau dient in allen Fällen dem Zweck, die Fertiggarage im Betonwerk aufladen und an der Baustelle abladen zu können, ohne daß gesonderte Hebezeuge hierfür erforderlich sind. Dabei weisen die eingangs geschilderten Fahrzeuge mit einem Ausleger den besonderen Vorteil auf daß das Fahrzeug weder in die Garage hineinfahren, noch den Baustellenplatz befahren muß, da entweder der Ausleger nach hinten über das Fahrzeugheck hinaus ausfahrbar oder aber entsprechend teleskopierbar ist, so daß das Fahrzeug vor der Garage stehen bleiben kann.
  • Ebenso ist es an der Baustelle möglich, die Fertiggarage über das Fahrzeugheck nach hinten abzuladen.
  • Unter der letztgenannten Art von Fahrzeugen sind auch solche bekannt (DE-OS 24 24 921), bei denen der Ausleger auf einem Drehkranz sitzt, so daß die Garage nicht nur über das Fahrzeugheck, sondern auch nach den Seiten hin abgeladen werden kann. Letztere Möglichkeit bietet insbesondere den Vorteil, daß auch bei beengten Platzverhältnissen die Garage ohne Befahren des Baustellenplatzes abgeladen werden kann, da das Fahrzeug quer zum Abstellplatz der Garage stehen kann.
  • Da der Ausleger ein Biegeträger ist, muß er eine entsprechende statische Höhe aufweisen. Ist ein solcher Ausleger nun im Bereich des Führerhauses auf dem Hilfsrahmen des Fahrzeugs bzw. dem Drehkranz aufgelagert, so baut er entsprechend hoch mit der Folge, daß der äußere Teleskopabschnitt mit der Hubeinrichtung nicht mehr ohne weiteres in eine hinter dem Fahrzeugheck auf dem Boden stehende Garage eingefahren werden kann, ohne an der Decke anzustoßen, es sei denn, die Garage wird entsprechend hoch ausgebi Idet, was jedoch aus Gründen des Gewichts, der Architektonik und der Bauvorschriften häufig nicht möglich ist.
  • Diesem Problem begegnet man bei einem anderen bekannten Fahrzeug (DE-OS 27 11 599) dadurch, daß der Hilfsrahmen vom Auflager des Auslegers zum Fahrzeugheck hin abgeschrägt und der Ausleger entsprechend nach hinten geneigt ist, und daß im Bereich des Fahrzeughecks Stützen für die aufgesattelte Garage angeordnet sind, die aus einer abgesenkten Lage in eine Stützlage, in der ihre Stützfläche mit dem höchsten Niveau des Hilfsrahmens etwa fluchtet, verstellbar sind, um die Garage auf dem Fahrzeug horizontal absetzen zu können.
  • Durch die Abschrägung des Hilfsrahmens zum Fahrzeugheck hin kann die Längsachse des Auslegers gegenüber der Horizontalen nach hinten geneigt werden5 so daß beispielsweise der äußere Teleskopabschnitt in der ausgefahrenen Stellung unterhalb der Unterkante des Auslegers im Bereich dessen Auflagers liegt. Entsprechend niedriger kommt die Oberkante des äußeren Teleskopabschnittes bzw. der Hubeinrichtung, so daß diese ungehindert in die Garage eingefahren werden kann.
  • Mit dieser Ausbildung kann der Ausleger höher als bei herkömmlichen Fahrzeugen ausgebildet sein, und weist damit bei gleichem Gewicht eine größere Biegesteifigkeit auf.
  • Bei den Fahrzeugen des zuletzt genannten Aufbaus, bei dem also der äußere Teleskopabschnitt in schräg nach unten geneigter Lage in die Fertiggarage einfährt, ist die maximale Höhenlage der Hubeinrichtung, die den äußeren Teleskopabschnitt wegen des erforderlichen Hubwegs nach oben und auch nach unten überragt, durch die Höhe des Torsturzes bzw. des dort schon montierten Garagentors festgelegt. Damit ist aber auch zugleich die statische Höhe des Ausl egers begrenzt. Bei Garagen niedriger Höhe kommt es deshalb dennoch zu Problemen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Fahrzeug des zuvor geschilderten Aufbaus eine weitere Vergrößerung der statischen Höhe des Auslegers zu ermöglichen bzw. bei gleicher starischer Höhe ein reibungsloses Einfahren der Hubeinrichtung in die Garage zu ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das vordere Auflager des Auslegers als Schwenklager ausgebildet und das hintere Auflager um einige Zentimeter heb- und senkbar ist.
  • Mit der erfindungsgemäß vorgesehenen Hubbewegung des hinteren Auflagers soll nicht etwa die Fertiggarage angehoben bzw. abgesenkt, sondern nur der Ausleger mit den Teleskopabschnitten vor dem Einfahren in die Garage abgesenkt werden. Da die Auflager nahe dem Führerhaus liegen, ergibt sich auch bei einer Absenkung von nur wenigen Zentimetern am Ende des äußeren Teleskopabschnittes mit der Hubeinrichtung eine Übersetzung von etwa 1 : 10, die bei gleicher statischer Höhe des Auslegers bzw. der Teleskopabschnitte auch bei niedrig bauenden Garagen noch ein Einfahren der Hubeinrichtung in die Garage ermöglicht, ohne daß die Hubeinrichtung an den Torsturz bzw. an das montierte Garagentor anstößt. Durch die Absenkung liegt der Ausleger im Bereich des Fahrzeughecks dort annähernd auf 5 so daß zwischen Ausleger und Hilfsrahmen kein ausreicherreiraum mehr für den Boden der Garage beim Aufziehen derselben auf das Fahrzeug vorhanden ist. Es wird deshalb der Ausleger vor dem Anheben der Garage mittels der Hubeinrichtung und vor dem Einfahren der Teleskopabschnitte der Ausleger wieder um diese wenigen Zentimeter angehoben, wodurch dann ein ausreichender Freiraum zwischen Ausleger und Hilfsrahmen auch im Bereich des Fahrzeughecks vorhanden ist, so daß danach die Garage mit der Hubeinrichtung angehoben und anschließend auf das Fahrzeug aufgezogen wer den kann. Das Anheben und Absenken des Auslegers erfolgt ohne Last, so daß ein entsprechend einfacher Antrieb verwendet werden kann.
  • Es sind zwar Garagen-Transportfahrzeuge bekannt (DE-OS 21 25 241), bei denen der schräg nach hinten abfallend gelagerte Ausleger nahe dem Fahrzeugheck von einem Hubzylinder unterstützt ist, mittels dessen der Ausleger angehoben und abgesenkt werden kann. Dieser Hubzylinder stellt jedoch die gesamte Hubeinrichtung zum Anheben und Absenken der Garage dar, die also nicht -wie beim Anmeldungsgegenstand am äußeren Ende des äußeren Teleskoparms angeordnet ist. Bei diesem Fahrzeug kann der Ausleger nur eine sehr geringe statische Höhe aufweisen, mit der Folge, daß die Biegemomente mit einer entsprechend großen Konstruktionsmasse aufgenommen werden müssen. Im übrigen läßt sich diese Konstruktion nicht in Verbindung mit einem Drehkranz für den Ausleger verwenden, so daß ein seitliches Aufladen bzw. Absetzen der Garage nicht möglich ist. Schließlich muß in diesem Fall die Hubeinrichtung nicht nur das Gewicht der Garage, sondern auch des gesamten Auslegers über eine erhebliche Wegstrecke anheben. Da die Hubzylinder zusätzlich auf Biegung beansprucht sind, läßt sich diese Konstruktion kaum in die Praxis umsetzen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht das hintere Auflager aus einer am Ausleger befestigten Achse und einem diese lagernden Hubstück, das auf einer Gleitfläche am Fahrzeug aufliegt und mittels eines Hubzyl i nders aus einer Hochl age für die Achse in eine Tieflage und umgekehrt verstellbar ist. Die Verstellung des Auflagers erfolgt also nicht durch unmittelbaren Angriff eines Hubzyl inders an diesem, wodurch unerwünschte Biegekräffe auf den Hubzylinder wirken würden, sondern über ein Hubstück, so daß der Hubzylinder derart angeordnet werden kann, daß er frei von Biegekräften ist.
  • Das Hubstück kann dreieckförmig ausgebildet sein und mit zwei seiner Seiten auf der Gleitfläche aufliegen, während die Achse des Auslegers im Bereich einer von diesen beiden Seiten nicht eingeschlossenen Ecke des Dreiecks gelagert ist. Beim Verstellen des Auslegers in die Hoch-bzw. Tieflage kippt das Hubstück um die von den beiden Seiten eingeschlossene Ecke und rutscht dabei zugleich auf der Gleitfläche ab, so daß die Achse der Schwenkbewegung des Auslegers um das vordere Schwenklager ohne weiteres folgen kann. Bei dieser Ausführungsform liegt die Achse in der Tieflage nahe der Gleitfläche, während sie in der Hochlage des Auslegers von der Gleitfläche die größtmögliche Entfernung aufweist.
  • Zweckmäßigerweise ist an der der Gleitfläche nicht aufliegenden Seite des dreieckförmigen Hubstücks ein Hebel angeordnet, an dessen freiem Ende die Kolbenstange des am Ausleger angelenkten Hubzylinders angreift. Hiermit wird einerseits erreicht, daß der Hubzylinder praktisch frei von Biegekräften ist, andererseits greift der Hubzyl inder über eine Hebelübersetzung an, so daß die Antriebskraft entsprechend geringer sein kann.
  • Sofern das Fahrzeug, wie ansich bevorzugt, mit einem Drehkranz nahe dem Führerhaus ausgerüstet ist, auf dem der Ausleger aufgelagert ist, so ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß das Schwenklager und das Hubstück auf dem Drehkranz angeordnet sind, der zugleich die Gleitfläche für das Hubstück aufweist. Damit ist eine Neigungsverstellung des Auslegers trotz seiner Drehmöglichkeit gegeben.
  • Nachstehend ist die Erfindung anhand einer in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform beschrieben. In der Zeichnung zeigen: Figur 1 Eine Seitenansicht des Fahrzeugs und der Fertiggarage nach dem Absetzen bzw. vor dem Anheben derselben; Figur 2 das in Figur 1 dargestellte Fahrzeug mit aufgesatfelter Garage in Transportstel lung und Figur 3 eine vergrößerte Ansicht des Details lil gemäß Figur 3.
  • Das Fahrzeug 1 weist beim wiedergegebenen Ausführungsbeispiel vier Achsen 2 auf, die an dem Fahrzeugrahmen 3 aufgehängt sind.
  • An dem Fahrzeug 3 sind vordere und hintere Seitenstützen 4, 5 angeordnet, die nach der Seite hin ausfahrbar sind und absenkbare Stützfüße aufweisen. Auf dem Fahrzeugrahmen 1 ist ein Hilfsrahmen 6 befestigt, der aus einem vorderen, normal hohen Abschnitt 7 und einem etwa ab der Fahrzeugmitte zum Fahrzeugheck 9 hin abgeschrägten Abschnitt 8 besteht. Auf dem normal hohen Abschnitt 7 des Hi Ifsrahmens 6 ist nahe dem Führerhaus 10 ein Auflager 11 mit einem Drehkranz 12 für einen insgesamt mit 13 bezeichneten Ausleger vorgesehen.
  • Der Ausleger 13 liegt über zwei unterschiedlich hohe Auflager 14, 15 dem Drehkranz 12 auf, derart, daß er entsprechend dem abgeschrägten Abschnitt 8 des Hilfsrahmens 6 nach hinten abfallend geneigt ist.
  • Der Ausleger 13, der im Querschnitt über die gesamte Länge dreieckförmig mit oben liegender "Spitze" ausgebildet ist, besteht aus einem Tragteil 16 und zwei Teleskopabschnitten 17 und 18. Als Stellantrieb für die Teleskopabschnitte 17, 18 dient ein Hubzylinder 19 und ein nicht gezeigter, im Innern des Tel eskopabschni tts 17 angeordneter weiterer Hubzylinder.
  • An dem äußeren Teleskopabschnitt 18 ist eine insgesamt mit 20 bezeichnete Hubeinrichtung befestigt, die aus einer Auflagerplatte 21 oder zwei prallelen Auflagerbalken und vier Hubzylinder 22 an jeder Ecke besteht. Ggfs. kann die Hubeinrichtung 20 auch nur aus zwei Hubzylindern gebildet und noch um ihre vertikale Achse drehbar sein.
  • Im Bereich des Fahrzeughecks 9 sind an dem Fahrzeugrahmen 3 schwenkbare Stützen an beiden Seiten des Rahmens angeordnet. Diese Stützen 24, die als eine Art Konsolen ausgebildet sind, können linear ein- und ausfahrbar oder schwenkbar an dem Fahrzeugrahmen 3 angebracht sein.
  • Das nahe dem Führerhaus 10 angeordnete Lager 14 für den nicht verschiebbaren Teil 16 des Auslgers 13 ist als Schwenklager ausgebildet, so daß der Ausleger 13 um dieses Lager angehoben bzw. abgesenkt werden kann. Bei dem Schwenklager 14 kann es sich um ein durchgehendes Lager oder um zwei mit Abstand zur Längsmittelachse des Fahrzeugs angeordnete Einzel lager handeln. Mit Abstand von diesem vorderen Auflager 14 liegt der Ausleger 13 bzw. dessen festes Teil 16 einem weiteren Auflager 15 auf, welches um wenige Zentimeter höhenverstellbar ist. Dieses Auflager 15 ist in Figur 3 in vergrößerter Ansicht dargestellt.
  • Das Auflager 15 weist eine am festen Teil 16 des Auslegers 13 befestigte Achse 25 auf, die in einer Bohrung 26 eines Hubstücks 27 gelagert ist. Das Hubstück 27 ist im wesentlichen dreieckförmig bzw. prismatisch ausgebildet, wobei zwei Seiten 28, 29 des Dreiecks bzw Prismas als Gleitflächen ausgebildet sind und mit einer auf dem Drehkranz 12 vorgesehenen Gleitfläche 30 zusammenwirken. Die Achse 25 ist in einer Ecke des Dreiecks bzw. Prismas angeordnet, die nicht zwischen den beiden Gleitflächen 28, 29 eingeschlossen ist. An der dr-itten Seite 31 des Hubstücks 27 ist ein Übersetzungshebel 32 befestigt, an welchem die Kolbenstange 33 eines Hubzylinders 34 gelenkig angreift Der Hubzylinder 34 ist seinerseits über ein Gelenk 35 an dem festen Auslegertei 1 16 angebracht.
  • In Figur 3 ist die Hochlage der Achse 25 bzw. des Auslegerteils 16 dargestellt. Aus dieser Lage kann der Ausleger 16 in die gestrichelt wiedergegebene Tieflage abgesenkt werden, indem die Kolbenstange 33 den Übersetzungshebel 32 nach links verschwenkt. Dabei kippt das Hubstück 27 um die Kante 36 und rutscht aufgrund der Zwangsführung am vorderen Schwenklager 14 auf der Gleitfläche 31 des Drehkranzes 12 nach hinten, bis es die gestrichelte Lage einnimmt, in welcher die Achse 26 sich nahe der Gleitfläche befindet. Eine im Bereich des Auflagers 15 erfolgende, nur wenige Zentimeter betragende Absenkung führt am Ende des äußeren Teleskopabschnittes 18 (Figur 1) zu einer entsprechend übersetzten größeren Absenkung. Nachstehend ist die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Fahrzeugs beschrieben: Zum Aufladen einer Fertiggarage 23 wird das Fahrzeug 1 vor die Torwand der Garage gefahren (Figur 1). Anschließend werden die Teleskopabschnitte 17, 18 des Auslegers 13 bei abgesenktem Auflager 15, also stärker geneigtem Ausleger 13 ausgefahren. Durch die Absenkung läuft der äußere Teleskopabschnitt 18 dicht über dem Fahrzeugheck 9 in die Fertiggarage 23 ein, so daß die Hubeinrichtung 20 mit ihrer hinteren Kante nicht an den Torsturz der Fertiggarage bzw. an das schon montierte, geöffnete Garagentor anstoßen kann.
  • Sobald die Hubeinrichtung 20 diese Engstelle passiert hat, kann der Ausleger 13 wieder angehoben werden, indem die Hydraul ikei nheit 33, 34 das Hubstück 27 wieder in die in Figur 3 ausgezogen wiedergegebene Hochlage schwenkt, so daß der notwendige Abstand zwischen Ausleger und Hilfsrahmen für die Bodenplatte der Garage vorhanden ist.
  • Anschließend werden die Hubzylinder 22 in Tätigkeit versetzt, bis die Auflagerplatte 21 bzw. die Auflagerschienen an der Decke der Fertiggarage 23 angreifen können. Bei weiterer Aufwärtsbewegung der Hubeinrichtung 20 hebt sich die Garage vom Boden ab und erreicht schließlich eine Stellung oberhalb des Fahrzeughecks 9. Dann erst werden die Teleskopabschnitte 17, 18 eingefahren, so daß die Fertiggarage 23 auf das Fahrzeug gezogen wird. Hat die Garage etwa die in Figur 2 dargestellte Position erreicht, so werden die Stützen 24 in die in Figur 2 dargestellte Lage hochgeschwenkt und abgesteckt, so daß die Fertiggarage 23 mittels der Hubzylinder 22 der Hubeinrichtung 20 auf den vorderen horizontalen Abschnitt 7 und die Stützen 24 in horizontaler Lage abgesetzt werden kann. In dieser Stellung wird die Fertiggarage an die Baustelle verfahren und bei umgekehrtem Bewegungsablauf abgesetzt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche ) Fahrzeug zum Transport und Aufstellen von Fertiggaragen od. dgl.
    mit einem Fahrzeugrahmen, einem darauf angeordneten Hilfsrahmen und einem nahe dem Führerhaus auf zwei mit Abstand hintereinander angeordneten Auflagern bzw. Auflagerpaaren ruhenden Ausleger mit zwei oder mehr Teleskopabschnitten von denen der äußere an seinem freien Ende eine an dem Boden oder der Decke angreifende Hubeinrichtung aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Auflager (14) des Auslegers (13) als Schwenklager ausgebildet und das hintere Auflager (15) um einige Zentimeter heb- und senkbar ist.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Auflager (15) aus einer am Ausleger (13) befestigten Achse (25) und einem diese lagernden Hubstück (27) besteht, das auf einer Gleitfläche (30) am Fahrzeug (1) aufliegt und mittels eines Hubzylinders (33,34) aus einer Hochlage für die Achse in eine Tieflage und umgekehrt verstellbar ist.
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubstück (27) dreieckförmig ausgebildet ist und mit zwei (28,29) seiner Seiten auf der Gleitfläche (30) aufliegt, während die Achse (25) des Auslegers (13) im Bereich einer von diesen beiden Seiten nicht eingeschlossenen Ecke des Dreiecks gelagert ist.
  4. 4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Gleitfläche (30) nicht aufliegenden Seite (31) des dreieckförmigen Hubstücks (27) ein Hebel (32) angeordnet ist, an dessen freiem Ende die Kolbenstange (33) des am Ausleger (13) angelenkten Hubzylinders (34) angreift.
  5. 5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einem nahe dem Führerhaus angeordneten Drehkranz, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenklager (14) und das Hubstück (27) auf dem Drehkranz (12) angeordnet sind, der zugleich die Gleitfläche (30) für das Hubstück (27) aufweist.
DE19782846649 1978-10-26 1978-10-26 Fahrzeug zum transport von fertiggaragen o.dgl. Withdrawn DE2846649A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782846649 DE2846649A1 (de) 1978-10-26 1978-10-26 Fahrzeug zum transport von fertiggaragen o.dgl.
CH684479A CH642014A5 (en) 1978-10-26 1979-07-24 Vehicle for transporting unitised units, in particular for prefabricated garages

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782846649 DE2846649A1 (de) 1978-10-26 1978-10-26 Fahrzeug zum transport von fertiggaragen o.dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2846649A1 true DE2846649A1 (de) 1980-05-08

Family

ID=6053197

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782846649 Withdrawn DE2846649A1 (de) 1978-10-26 1978-10-26 Fahrzeug zum transport von fertiggaragen o.dgl.

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH642014A5 (de)
DE (1) DE2846649A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3033400A1 (de) * 1980-09-05 1982-04-22 Franz Dipl.-Ing. 7900 Ulm Bauer Fahrzeug zum transport und versetzen von fertiggaragen o.dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3033400A1 (de) * 1980-09-05 1982-04-22 Franz Dipl.-Ing. 7900 Ulm Bauer Fahrzeug zum transport und versetzen von fertiggaragen o.dgl.

Also Published As

Publication number Publication date
CH642014A5 (en) 1984-03-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3006213C2 (de) Heber
DE2222524A1 (de) Fahrbarer Turmkran
DE2250428A1 (de) Hebegeraet fuer fahrzeuge
DE1303306C2 (de) Neigbare lastgabel fuer hublader
DE1278708B (de) Transportabler Turmdrehkran
DE2641262A1 (de) Seitenlader fuer container
DE3435690C2 (de)
DE2846649A1 (de) Fahrzeug zum transport von fertiggaragen o.dgl.
DE2846781A1 (de) Fahrzeug zum transport von fertiggaragen o.dgl.
DE3619124A1 (de) Ladepritsche fuer fahrzeug
DE3035415C2 (de)
DE2927430C2 (de)
CH679029A5 (de)
DE2941611A1 (de) Transportfahrzeug fuer raumzellen, insbesondere stahlbetonfertiggaragen
DE2846554A1 (de) Fahrzeug zum transport von fertiggaragen o.dgl.
DE3033400A1 (de) Fahrzeug zum transport und versetzen von fertiggaragen o.dgl.
DE2114402B2 (de) Zusammenklappbarer Kran
DE3810070A1 (de) Von einem fahrzeug getragener hoehenfoerderer
DE2711599A1 (de) Fahrzeug zum transport von fertiggaragen o.dgl.
DE2200212C3 (de) Lastkraftfahrzeug zum Transport von Baukörpern
DE3401311C2 (de)
DE2315362A1 (de) Fahrzeug fuer den transport von stahlbetonraumzellen, insbesondere fertiggaragen
DE2947723C2 (de) Transportfahrzeug mit Hebevorrichtung für Fertiggaragen oder dergleichen
DE10157795B4 (de) Überladebrücke mit Absturzsicherung
DE1755980C3 (de) Lastkraftfahrzeug zum Transport von bodenlosen und zumindest einseitig offenen Bauwerkszellen

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee