DE2844730C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B9/00—Fastening rails on sleepers, or the like
- E01B9/64—Rail fastenings gripping or encircling the sleeper
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B3/00—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Railway Tracks (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Abstützvorrichtungen zur Halterung ei
nes Eisenbahngleises, die paarweise in Querrichtung des Glei
ses im Abstand voneinander in einem Schotterbett verlegt sind
und jeweils einen in das Schotterbett eingreifenden Unterteil
und einen eine Schiene tragenden Oberteil aufweisen, wobei der
Oberteil als Kragen ausgebildet ist und sich aus einem den
Schienenfuß abstützenden oberen Boden, einem unteren Boden und
die Böden verbindenden Seitenteilen zusammensetzt, die einen
Hohlraum bilden, in den ein Ende einer als Spurhalter dienen
den Schwelle eingreift.
Bei einer bekannten Abstützvorrichtung (vgl. die GB-PS 2 24 473)
greift die Schwelle nur zum Teil in den Kragen ein und ist
dort mittels eines Keils befestigt. Diese Art der Gleisabstüt
zung kann zu einer sehr unterschiedlichen Belastung des Unter
grunds führen, der selbstverständlich aus Schotter bestehen
kann, auch wenn das in der genannten Druckschrift nicht er
wähnt ist. Beim Befahren des Gleises wird der Unterteil der
Abstützvorrichtung mit seiner waagerechten Lagerfläche zu
nächst in den Schotterunterbau hineingedrückt und bei der
nachfolgenden Rückfederung sofort wieder angehoben. Die Schwel
le macht die Bewegungen mit. Dabei kann es zu erheblichen Ver
lagerungen von Schotterteilen kommen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, durch derarti
ge Verlagerungen verursachte Ungleichmäßigkeiten im Schotter
unterbau weitgehend zu verhindern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hö
he des den Hohlraum des Kragens vollständig durchdringenden
Schwellenendes und die lichte Höhe des Hohlraumes des Kragens
so bemessen sind, daß zwischen der Oberfläche des Schwellenen
des und der Unterseite des oberen Bodens im Ruhezustand ein
Abstand verbleibt, der eine begrenzte Vertikalbewegung zwi
schen dem Kragen und der Schwelle zuläßt, daß im oberen Boden
des Kragens Öffnungen angeordnet sind, durch die in die aus
Holz bestehende Schwelle Schienennägel eingetrieben sind, de
ren Schaftteile seitliche Bewegungen der Schiene und des Kra
gens verhindern, und daß der Unterteil bei schräg nach außen
und unten verlaufenden Wänden eine glockenförmige, unten offe
ne Gestalt hat und damit in den Schotter einzubetten ist.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß die Schwellen und die
Kragen in der Vertikalrichtung zueinander beweglich sind, was
verhindert, daß beim Zurückfedern der Schienen und der Schwel
len nach dem Befahren des Gleises durch einen Zug der Unter
teil der Abstützvorrichtungen in dem Schotterbett hochgehoben
wird und dadurch eine Verlagerung von Schotterteilen eintritt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Ansprüche 2 bis 5.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von zwei in den Zeichnun
gen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 die Draufsicht eines Eisenbahngleisabschnittes, bei
dem die erfindungsgemäß ausgebildeten Abstützvor
richtungen verwendet sind,
Fig. 2 einen Querschnitt entsprechend der Linie 2-2 in
Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Abstützvorrichtung,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt entsprechend der Linie 4-4 in
Fig. 3,
Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung des zweiten Ausfüh
rungsbeispiels einer Abstützvorrichtung,
Fig. 6 eine Seitenansicht der in Fig. 5 dargestellten Ab
stützvorrichtung und
Fig. 7 die Draufsicht der in Fig. 5 dargestellten Vorrich
tung.
Wie insbesondere die Fig. 3 und 4 erkennen lassen, umfaßt die
Abstützvorrichtung einen mit dem Bezugszeichen 10 gekennzeich
neten Kragen zur Aufnahme des Endes einer Schwelle 24 und ei
nen vergrößerten Unterteil 14. Der Kragen 10 und der Unterteil
14 sind vorzugsweise als einstückiger, starrer Bauteil ausge
bildet und können aus Metall, wie Gußeisen oder Stahl, herge
stellt sein.
Der Kragen 10 hat die Form eines quadratischen oder rechtecki
gen Kastens mit offenen Seiten und mit einem Paar im Abstand
zueinander liegender, paralleler Seitenteile 16, die durch ei
nen oberen Boden 18 und einen unteren Boden 20 miteinander
verbunden sind. Der durch die Böden 18, 20 und die Seitenteile
16 begrenzte Hohlraum 22 ist ausreichend groß ausgebildet, da
mit er, wie in Fig. 2 dargestellt, ein Ende der Schwelle 24
lose verschiebbar aufnehmen kann, wobei die Schwelle vollstän
dig durch den Kragen 10 hindurch und etwas über diesen hinaus
steht. Der Hohlraum 22 ist vorzugsweise rechteckig, damit er
eine herkömmlich gestaltete, rechteckige Schwelle 24 aus Holz
aufnehmen kann, es ist jedoch auch möglich, den Hohlraum jeder
anderen Art, Größe und Formgebung einer Schwelle anzupassen.
In jedem Fall sind der Hohlraum 22 im Kragen 10 und/oder die
Außenabmessungen der Schwelle 24 so gewählt, daß die Schwelle
lose in der Aufnahme sitzt und nicht festsitzend oder festge
klemmt ist.
Der Unterteil 14 geht vom Kragen 10 aus auseinander und bildet
eine verhältnismäßig große Oberfläche zum Zusammenwirken mit
dem Schotter, wie dies die Fig. 1 und 2 erkennen lassen. Der
Unterteil 14 weist bevorzugt die dargestellte Form eines Hohl
teils einer Halbkugel auf, deren konkave Fläche 26 abwärtsge
richtet ist. Nach dem Einbau ist der Unterteil 14, wie die
Fig. 1 und 2 zeigen, im wesentlichen in den Schotter 28 einge
taucht, der aus dem üblicherweise verwendeten gebrochenen
Stein, Kies od. dgl. bestehen kann. Es ist darüber hinaus hin
zuzufügen, daß der Schotter 28 den abwärtsgerichteten konkaven
oder napfförmigen Innenraum des Unterteils 14 im wesentlichen
ausfüllt. Die Basis des Unterteils 14 ist im Durchmesser bzw.
im Flächenbereich wesentlich größer als die Breite bzw. der
Flächenbereich des Kragens 10.
Wie am besten die Fig. 2 erkennen läßt, zeigt der Unterteil 14
eine abwärtsgerichtete Fläche, die bei vertikal abwärtsgerich
teten Belastungen dazu neigt, den Schotter einzuschließen, an
statt ihn zu verdrängen, während zugleich eine ausgezeichnete
seitliche Festlegung erfolgt. Darüber hinaus hat der Unterteil
eine aufwärtsgerichtete Fläche, die das Anheben der Abstütz
vorrichtung weitgehend verhindern kann.
Der obere Boden 18 des Kragens 10 umfaßt ein Paar im Abstand
zueinander liegender Flansche 30, die einen Längskanal zur
Aufnahme des Schienenfußes 31 einer Schiene 32 bildet. Mit den
Flanschen in Längsrichtung fluchtend sind außerdem mehrere
Öffnungen 34 zur Aufnahme herkömmlicher Schienennägel 36 aus
gebildet, die durch die Öffnungen hindurch in die Schwelle 24
eingetrieben werden, so daß ihre Köpfe den Schienenfuß 31 über
greifen und die Schiene 32 in der vorgesehenen Lage festhal
ten. Die Schienennägel 36 dienen damit sowohl zur lagegerech
ten Festhaltung der Schiene 32 als auch zur Festlegung der
Schwelle 24 gegenüber dem Kragen 10, wobei sie eine Einrich
tung bilden, durch die die Schwelle und der Kragen in einer
festen Horizontallage gehalten werden, während sich die Schwel
le und der Kragen in Vertikalrichtung zueinander bewegen kön
nen. Beim Auftreten aufwärtsgerichteter Kräfte kann sich die
Schiene durch diese Nagelung in den Flanschen frei bewegen und
vom oberen Boden 18 des Kragens 10 abheben, wobei durch das
vertikale Spiel zwischen der Schwelle und dem Kragen 10 die
vertikalen Spannungen beseitigt werden und die Abstützvorrich
tung fest im Schotter 28 verbleibt. Diese Befestigungsanord
nung führt zu einer ausreichenden horizontalen Spurhaltung des
Gleisaufbaus.
Die beschriebene Art der Befestigung des Kragens 10 an der
Schwelle 24 ermöglicht wegen des vorhandenen Spiels eine Ab
wärtsbewegung des Kragens 10, ohne daß dabei die Schwelle 24
gequetscht oder zerbrochen wird.
Zur Verlegung des Gleises wird das Schotterbett 28 in der in
Fig. 2 dargestellten Weise vorbereitet, wobei der Unterteil 14
in ihm eingebettet wird. Wie die Fig. 1 zeigt, werden die Ab
stützvorrichtungen in parallelen Linien ausgerichtet, wobei
die Fußbereiche entweder in tangentialer Berührung stehen oder
im gleichmäßigen Zwischenraum liegen.
Vorzugsweise wird eine Vielzahl von Einheiten vorbereitet, die
jeweils aus einer Schwelle 24 und einem Paar im Abstand zuein
ander liegender Abstützvorrichtungen bestehen. Solche Einhei
ten können sehr einfach an die Gleisbaustelle gebracht und,
wie in Fig. 1 dargestellt, in benachbarter Anlage in Stellung
gebracht werden, woraufhin die Schienen 32 mit Schienennägeln
36 befestigt werden.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 5 bis 7 ist
der Kragen mit dem Bezugszeichen 10′ bezeichnet. Dieser Kragen
stimmt im wesentlichen mit dem in den Fig. 1 bis 4 dargestell
ten Kragen überein, ist jedoch zusätzlich mit Verstärkungsrip
pen 50 versehen, die von jedem Seitenteil 52 des Kragens 10′
zu der Außenfläche des Unterteils 14 verlaufen.
Die Rippen 50 können beim Gießen des Kragens mit hergestellt
werden und dienen hauptsächlich einer Erhöhung der Steifigkeit
und Festigkeit der Einheit gegen Vertikalkräfte. Es ist außer
dem zu bemerken, daß die Rippen 50 ganz bis zum oberen Boden
18′ verlaufen und dadurch eine zusätzliche Abstützung herbei
führen.
Claims (5)
1. Abstützvorrichtungen zur Halterung eines Eisenbahngleises,
die paarweise in Querrichtung des Gleises im Abstand voneinan
der in einem Schotterbett verlegt sind und jeweils einen in
das Schotterbett eingreifenden Unterteil und einen eine Schie
ne tragenden Oberteil aufweisen, wobei der Oberteil als Kragen
ausgebildet ist und sich aus einem den Schienenfuß abstützen
den oberen Boden, einem unteren Boden und die Böden verbinden
den Seitenteilen zusammensetzt, die einen Hohlraum bilden, in
den ein Ende einer als Spurhalter dienenden Schwelle eingreift,
dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des den Hohlraum des Kra
gens (10, 10′) vollständig durchdringenden Schwellenendes und
die lichte Höhe des Hohlraumes des Kragens (10, 10′) so bemes
sen sind, daß zwischen der Oberfläche des Schwellenendes und
der Unterseite des oberen Bodens (18, 18′) im Ruhezustand ein
Abstand verbleibt, der eine begrenzte Vertikalbewegung zwi
schen dem Kragen (10, 10′) und der Schwelle (24) zuläßt, daß
im oberen Boden (18, 18′) des Kragens (10, 10′) Öffnungen (34)
angeordnet sind, durch die in die aus Holz bestehende Schwelle
(24) Schienennägel (36) eingetrieben sind, deren Schaftteile
seitliche Bewegungen der Schiene (32) und des Kragens (10,
10′) verhindern, und daß der Unterteil (14, 14′) bei schräg
nach außen und unten verlaufenden Wänden eine glockenförmige,
unten offene Gestalt hat und damit in den Schotter (28) einzu
betten ist.
2. Abstützvorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die innere konkave Oberfläche (26) des Unterteils
(14, 14′) die Form einer Halbkugel hat.
3. Abstützvorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der obere Boden (18, 18′) ein Paar in Abstand befind
licher Flansche (30) trägt, die zwischen sich den Schienenfuß
(31) aufnehmen.
4. Abstützvorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Kragen (10′) und der Unterteil (14′) durch mehre
re Verstärkungsrippen (50) miteinander verbunden sind.
5. Abstützvorrichtungen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Verstärkungsrippen (50) von den Seitenteilen (52)
des Kragens (10′) nach außen vorstehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782844730 DE2844730A1 (de) | 1978-10-13 | 1978-10-13 | Eisenbahnschwellen-kragen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782844730 DE2844730A1 (de) | 1978-10-13 | 1978-10-13 | Eisenbahnschwellen-kragen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2844730A1 DE2844730A1 (de) | 1980-04-24 |
| DE2844730C2 true DE2844730C2 (de) | 1990-05-17 |
Family
ID=6052155
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782844730 Granted DE2844730A1 (de) | 1978-10-13 | 1978-10-13 | Eisenbahnschwellen-kragen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2844730A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4239383A1 (de) * | 1992-11-24 | 1994-05-26 | Euka Bauelemente Verkaufsgesel | Bahnkörper |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB189627779A (en) * | 1896-12-05 | 1897-10-09 | Alfred Richard Jones | An Improvement in Chair Sleepers for Railways. |
| US963844A (en) * | 1909-03-08 | 1910-07-12 | Adelbert Winn | Railway-track construction. |
| GB224473A (en) * | 1924-06-10 | 1924-11-13 | Guest Keen & Nettlefolds Ltd | Improvements in railway sleepers |
| GB224436A (en) * | 1924-02-26 | 1924-11-13 | Louis Green | Improvements in or relating to metal sleepers for supporting railway, tramway rails and the like |
-
1978
- 1978-10-13 DE DE19782844730 patent/DE2844730A1/de active Granted
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB189627779A (en) * | 1896-12-05 | 1897-10-09 | Alfred Richard Jones | An Improvement in Chair Sleepers for Railways. |
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| GB224436A (en) * | 1924-02-26 | 1924-11-13 | Louis Green | Improvements in or relating to metal sleepers for supporting railway, tramway rails and the like |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4239383A1 (de) * | 1992-11-24 | 1994-05-26 | Euka Bauelemente Verkaufsgesel | Bahnkörper |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2844730A1 (de) | 1980-04-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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