DE2843159A1 - Schaltungsanordnung zur gleichstrommaessigen signalisierung der wahlaufnahmebereitschaft bei fernmelde- insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur gleichstrommaessigen signalisierung der wahlaufnahmebereitschaft bei fernmelde- insbesondere fernsprechvermittlungsanlagenInfo
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Description
- Schaltungsanordnung zur gleichstrommäßigen Signali-
- sierung der Wahlaufnahmebereitschaft bei Fernmeldeinsbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur gleichstrommäßigen Signalisierung der Wahlaufnahmebereitschaft eines die Belegung einer Anschlußleitung durch eine Anschlußstelle erkennenden Anschlußorgans in zentral gesteuerten Fernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen.
- Mit der Einführung der Selbstwähltechnik bei Vermittlungen aller Art wurde es erforderlich, daß die Vermittlungsanlage automatisch einem anrufenden Teilnehmer in einer geeigneten Form Antwort gibt, so wie das zuvor die Telefonistin tat, um den Verbindungswunsch des Teilnehmers entgegen zu nehmen. Diese Antwort besteht in einem hörbaren Tonsignal und fordert den Teilnehmer auf, seine Wahlinformation zu senden. Der sogenannte Wählton wird erst dann gesendet, wenn die Vermittlungsanlage aufnahmebereit ist für den Empfang der Wahlinformation. Somit kann bei richtiger Benutzung der Fernsprecheinrichtung sichergestellt werden, daß die Wahlinformation nicht zu früh abgegeben wird. Dies trifft im allgemeinen zu, wenn der Wählton vom Teilnehmer erkannt und die Wahlinformation erst dann manuell abgegeben wird.
- Bei modernen Fernmelde-Einrichtungen, die an einer Anschlußstelle eingesetzt werden und über Anschlußleitungen mit einem Anschlußorgan verbunden sind, kommen jedoch immer mehr Apparaturen zum Einsatz, die eine automatische Aussendung von gespeicherten Wahl informationen ermöglichen. Um hierbei die zu frühe Abgabe von Wahlinformationen zu verhindern, ist es bekannt, den Wählton von der Vermittlungsstelle zu empfangen und auszuwerten. Der dafür notwendige Tonfrequenzempfänger ist ein relativ aufwendiges Gebilde und läßt sich nicht überall problemlos einfügen.
- Da in vielen Vermittlungsanlagen bei der Anschaltung eines Wahlempfangsorgans sich systembedingt elektrische Änderungen auf der Anschlußleitung ergeben, wurde auch schon versucht, diese Xnderungen zum Erkennen der Wahlaufnahmebereitschaft auszunutzen. Die Änderungen bestehen darin, daß beim Durchschalten der Anschlußleitungen zu einem Wahlaufnahmeorgan kurzzeitige Unterbrechungen entstehen können oder darin, daß nach Anschaltung eines Wahlaufnahmesatzes ein größerer Strom fließt.
- In modernen zentral gesteuerten Anlagen insbesondere solchen, die nach dem Zeitmultiplex-Prinzip durchschalten und auch in entsprechender Weise gesteuert werden, ist es vom System her nicht notwendig die Anschlußleitung galvanisch zu einem Wahlempfangsorgan durchzuschalten. Die Wahlinformation wird entweder am Anschlußorgan selbst abgenommen oder es wird ein Zeitmultiplex-Verbindungsweg zu einem Wahlempfänger aufgebaut.
- Daher ergeben sich keine elektrischen Änderungen auf einer Anschlußleitung, wenn die Anlage aufnahmebreit ist für dem Empfang der Wahlinformation.
- Um die Möglichkeit zu erhalten, die Wahlaufnahmebereitschaft einer Vermittlungsanlage gleichstrommäßig über die Anschlußleitungen auswerten zu können, schlägt die Erfindung vor, daß die zentrale Steuereinrichtung nach Auswertung eines durch das Anschluß organ aufgenommenen Belegungskennzeichens den zur Erfassung dieses Kennzeichens dienenden, zwischen der-Anschlußstelle und dem Anschlußorgan verlauf enden Gleichstromkreis im Anschlußorgan verändert und auf diese Veränderung ansprechende Schaltmittel der Anschlußstelle die Weitergabe der Wahl information freigeben.
- Die verschiedenen Möglichkeiten der änderungen am Stromkreis der Anschlußleitung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
- Es zeigt: Fig.1 Das Blockschaltbild eines Anschlußorgans (Teilnehmeranschaltesatz TRANS) Fig.2 bis Fig.6 Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung gemäß den Unteransprüchen.
- In der Fig.1 ist dargestellt, wie eine Anschlußleitung ASL mit den AderndL und bL mit dem Teilnehmeranschaltesatz TANS verbunden ist. Diese Einrichtung enthält eine Anschalteeinrichtung A und eine Erkennereinrichtung E. Die Erkennereinrichtung stellt fest, wenn auf der Anschlußleitung ein Belegungssignal ankommt und gibt dieses über die Ader B zur zentralen Steuereinrichtung ZSE. Auf dem umgekehrten Weg ist die zentrale Steuereinrichtung in der Lage, über die Ader W einen Befehl zur Anschalteeinrichtung A zu geben. Dieser Befehl kennzeichnet beispielsweise die Wahlaufnahmebereitschaft der Anlage und beeinflußt den Stromkreis auf der Anschlußleitung gemäß den in den Fig.2 bis 6 dargestellten Einzelheiten.
- Der Teilnehmeranschaltesatz TRANS ist mit einer Gabel verbunden, die den Zweidrahtweg in richtungsgebundene Vierdrahtwege aufteilt. Diese Vierdrahtwege sind über Filter F mit einer Sende-und Empfangseinrichtung SE verbunden. Die Sende-und Empfangseinrichtung stellt die Schnittstelle zum Koppelfeld dar, das die Sprachsignale beispielsweise in digitaler Form durchschaltet.
- In der Fig.2 ist ein Beispiel angegeben, wie gemäß Patentanspruch 2 der über die Widerstände R1 und R2 verlaufende Erkennungsstromkreis verändert werden kann.
- Nachdem vom Erkenner auf der Leitung B das Belegtkriterium zur ZSE gesendet wurde, gibt diese als Kennzeichnung der Wahlaufnahmebereitschaft auf der Leitung W einen Befehl zurück, der das Schalten der elektronischen Kontakte a,b bewirkt. Dadurch wird ein Stromkreis, der über die Drossel Dr verläuft parallel geschaltet, womit auf der Anschlußleitung ein stärkerer Strom fließen kann.
- Mit dem Befehl auf der Leitung W kann bei einer Anordnung gemäß Fig.3 durch Uberbrücken der Widerstände R3 und R4 ebenfalls ein stärkerer Stromfluß bewirkt werden.
- Die Fig.4 gibt an, daß in der Anschalteeinrichtung A angeordnete Eonstantstromquellen a und b von Befehl W beeinflußt werden können.
- Die in der Fig.5 dargestellte Anordnung zeigt, wie innerhalb der Anschalteeinrichtung A eine Unterbrechung des Erkennungsstromkreises bewirkt werden kann, wenn die Wahlaufnahmebereitschaft vorliegt. GemäB Anspruch 5 können die elektronischen Schaltmittel a und b durch die Zeitschalteinrichtung ZS für eine vorgegebene Zeit betätigt werden. Zu diesem Zweck enthält die Zeitschalteinrichtung eine monostabile Kippstufe. Die gleiche Anordnung ist auch einsetzbar, wenn entsprechend Anspruch 6 verfahren werden soll. Hierbei wird auch zunächst die monostabile Kippstufe wirksam, um eine Mindest-Öffnungszeit der elektronischen Kontakte zu bewirken. Gleichzeitig wird auch eine in der Zeitschalteinrichtung ZS zusätzlich angeordnete bistabile Kippstufe wirksam, die die Öffnung des Stromkreises solange aufrechterhält, bis über die Leitung W ein Rückstellimpuls von der ZSE gesendet wird. Die bistabile Kippstufe bietet außerdem der Erkennereinrichtung E über eine Leitung EH ein Kriterium an, damit. der Belegtzustand aufrecht erhalten bleiben kann.
- In der Fig.6 wird gezeigt, wie gemäß Patentanspruch 7 ~.aer ~~ -- -eine umpolung aer Potentiale aufVAnsculuBleitung innerhalb der Anschalteeinrichtung A vorgenommen wird, wenn auf der Leitung W das Signal Wahlaufnahmebereitschaft erscheint.
Claims (7)
- Schaltungsanordnung zur gleichstrommäßigen Signalisierung der Wahlaufnahmebereitschaft bei Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen Patentansprüche Schaltungsanordnung zur gleichstrommäßigen Signalisierung der Wahlaufnahmebereitschaft eines die Belegung einer Anschlußleitung durch eine Anschlußstelle erkennenden Anschlußorgans in zentral gesteuerten Bernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Steuereinrichtung nach Auswertung eines durch das Anschlußorgan aufgenommenen Belegungskennzeichens den zur Erfassung dieses Eennzeichens dienenden, zwischen der Anschlußstelle und dem Anschlußorgan verlaufenden Gleichstromkreis im Anschlußorgan verändert und auf diese Veränderung ansprechende Schaltmittel der Anschlußstelle die Weitergabe der Wahlinformation freigeben.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß dem zum Erkennen der Belegung dienenden hochohmigen Stromkreis ein niederohmiger Stromkreis parallel geschaltet wird.
- 3 Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im zum Erkennen der Belegung dienenden hochohmigen Stromkreis Xeilwiderstände überbrückt werden.
- 4.Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Konstantstromeinspeisung verändert wird.
- 5.Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorliegen der Wahlaufnahmebereitschaft der Stromkreis für eine vorgegebene definierte Zeit unterbrochen wird.
- 6.Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Erkennungsstromkreis nach erfolgter Belegungserkennung bis zum Zeitpunkt der Wahlaufnahmebereitschaft unterbrochen wird und dabei für eine vorgegebene Mindestzeit unterbrochen ist.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorliegen der Wahlaufnahmebereitschaft eine Umpolung der Potentiale an den Anschlußleitungen erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782843159 DE2843159A1 (de) | 1978-10-04 | 1978-10-04 | Schaltungsanordnung zur gleichstrommaessigen signalisierung der wahlaufnahmebereitschaft bei fernmelde- insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782843159 DE2843159A1 (de) | 1978-10-04 | 1978-10-04 | Schaltungsanordnung zur gleichstrommaessigen signalisierung der wahlaufnahmebereitschaft bei fernmelde- insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2843159A1 true DE2843159A1 (de) | 1980-04-24 |
Family
ID=6051295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782843159 Ceased DE2843159A1 (de) | 1978-10-04 | 1978-10-04 | Schaltungsanordnung zur gleichstrommaessigen signalisierung der wahlaufnahmebereitschaft bei fernmelde- insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2843159A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0589085A1 (de) * | 1992-09-24 | 1994-03-30 | Siemens Aktiengesellschaft | Teilnehmeranschlusssatz für den Anschluss einer Fernsprech-Nebenstellenanlage an eine öffentliche Fernsprechvermittlungsstelle |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2138285A1 (de) * | 1971-07-31 | 1973-02-08 | Tekade Felten & Guilleaume | Schaltungsanordnung zur einkopplung von schleifenstromkriterium und waehlzeichen auf die adern der zweidrahtleitung eines fernsprechamtes |
| DE2624132A1 (de) * | 1976-05-28 | 1977-12-08 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer eine fernsprechanlage zur feststellung einer verbindungsanforderung |
-
1978
- 1978-10-04 DE DE19782843159 patent/DE2843159A1/de not_active Ceased
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2138285A1 (de) * | 1971-07-31 | 1973-02-08 | Tekade Felten & Guilleaume | Schaltungsanordnung zur einkopplung von schleifenstromkriterium und waehlzeichen auf die adern der zweidrahtleitung eines fernsprechamtes |
| DE2624132A1 (de) * | 1976-05-28 | 1977-12-08 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer eine fernsprechanlage zur feststellung einer verbindungsanforderung |
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP0589085A1 (de) * | 1992-09-24 | 1994-03-30 | Siemens Aktiengesellschaft | Teilnehmeranschlusssatz für den Anschluss einer Fernsprech-Nebenstellenanlage an eine öffentliche Fernsprechvermittlungsstelle |
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