DE2843085A1 - Vorrichtung zum biegen von glasscheiben unter verwendung einer hydraulischen biegeform - Google Patents
Vorrichtung zum biegen von glasscheiben unter verwendung einer hydraulischen biegeformInfo
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Description
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Date
Date
29. Sept. 1978
Libbey-Owens-Ford Company 811 Madison Avenue, Toledo, Ohio, U.S.A.
Vorrichtung zum Biegen von Glasscheiben unter Verwendung einer hydraulischen Biegeform
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Biegen von Glasscheiben mit einer hydraulischen Biegeform und einem
Druck-Entlastungssystem für die die Biegeform betätigende Antriebsvorrichtung.
Gebogene Glasscheiben finden in wachsendem Maße Anwendung als Verglasungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge und
dergleichen. Die für diese Zwecke verwendeten Glasscheiben müssen in genaue Formen gebogen werden, deren Krümmungen
bestimmt sind durch die Form der Karosserie des Fahrzeuges und die Größe der Fensteröffnungen.
Kurvenförmig gebogene Glasscheiben für Kraftfahrzeuge werden in aller Regel vergütet zum Zwecke der Erhöhung ihres
Widerstandes gegen Stoßbeanspruchung und zur Verbesserung der Bruchcharakteristik des Glases, um beim Brechen der
Scheibe ein Zerfallen in relativ kleine harmlose Teile zu erreichen im Gegensatz zu den großen gefährlichen gezackten
Splittern, die sich bei nichtvergütetem Glas ergeben.
Bei einer bekannten üblichen Methode zur Herstellung gekrümmter, vergüteter Glasscheiben werden flache Glasscheiben
auf ihren Erweichungspunkt erhitzt, die erweichten Scheiben werden durch Druckanwendung in die gewünschte Form gebogen
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zwischen komplementären formgebenden Flächen einer Biegeform, und die gebogene Scheibe wird schnell in gesteuerter
Weise auf eine unterhalb des Entspannungsbereiches des Glases liegende Temperatur gekühlt. Im allgemeinen werden
diese Operationen in Aufeinanderfolge durchgeführt, während die Glasscheiben kontinuierlich auf einem Fördersystem
längs eines horizontalen Weges durch eine Heizzone, eine Biegezone und eine Kühl- oder Vergütungszone gefördert
werden, wobei die jeder Scheibe ursprünglich erteilte Wärme zur Erwärmung auf die Biegetemperatur auch für die
Vergütung der Scheibe ausgenutzt wird.
Die vorstehend erwähnten zwei komplementären form gebenden Flächen sind auf einer oberen und unteren Biegeformhälfte
angeordnet, die oberhalb und unterhalb des horizontalen Förderweges der Glasscheiben vorgesehen sind, um die Glasscheiben aufzunehmen. Die beiden Biegeforahälften sind
relativ gegeneinander bewegbar, u» die Glasscheiben in die gewünschte Form zu pressen. Die untere Biegeformhälfte
ist durch eine hydraulische Betätigungsvorrichtung nach aufwärts anhebbar, um die erhitzte Glasscheibe von de»
Fördersystem abzuheben und sie mit der formgebenden Oberfläche der gegenüberliegenden Oberen Biegefonahälfte in
Druckeingriff zu bringen.
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Um ein Auflaufen der Glasscheiben in der Heiζzone oder
auf dem Fördersystem vor der Biegezone zu vermeiden, wenn der hydraulische Druck ausfällt, wenn die untere
Biegeformhälfte sich in ihrer oberen ausgefahrenen Position in dem Förderweg der ankommenden Scheiben befindet, ist
ein Druck-Entlastungsventil in dem hydraulischen System
vorgesehen, um den Druck in der Betätigungsvorrichtung abzubauen, so daß die untere Biegeformhälfte sich in ihre
untere, außer Eingriff mit dem Fördersystem befindliche Stellung absenken kann. Die für diesen Zweck bekannten
Druck-Entlastungsventile arbeiten jedoch nicht immer befriedigend.
Üblicherweise werden Spindel ventile (spool valvejs)
benutzt. Da sie nur selten in Funktion treten und sehr enge gleitende Toleranzen besitzen, werden sie durch die
sich zwischen dem Ventil und seiner Bohrung ansammelnde Hydraulikflüssigkeit oder andere Frendmaterialien verklebt,
so daß8iS Bedarfsfalle nicht in Funktion treten und damit
ihre Sicherheitswirkung nicht ausüben können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein hydraulisches
Drucksystea zu schaffen, das «in Druck-Entlastungs«ystem
besitzt, das zuverlässig arbeitet und «in« einwandfreie
Rückkehr der unteren Biegeform in die abgesenkte Stellung
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gewährleistet, wenn der Druck in dem hydraulischen, der Betätigung der unteren Biegefornihälfte dienenden Steuersystem
ausfällt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Druckmittel-Entlastungsvorrichtung ein Gehäuse aufweist,
das eine mit dem unter Druck stehenden Druckmittel der Betätigungsvorrichtung
verbundene Eintrittsleitung, eine mit einem Behälter verbundene Austrittsleitung,einen in
dem Gehäuse aufgenommenen, in normaler Schließstellung die Leitungen trennenden Ventilkörper und eine Antriebsvorrichtung
zur überführung des Ventilkörpers in eine die Leitungen miteinander verbindende Stellung besitzt, und
die einen Steuerzylinder aufweist, dessen Kolben auf seiner einen Seite eine mit der Hauptdruckleitung eines hydraulischen
Systems verbundene Kammer bildet, und daß der Kolben mit der Betätigungsvorrichtung verbunden ist und durch seine
axiale Verschiebung bei einem wesentlichen Druckabfall des in der Kammer enthaltenen Druckmittels als Folge ein es
Druckausfalls in der Hauptleitung des hydraulischen Systems über die Antriebsvorrichtung, den Ventilkörper in eine die
Leitungen verbindende Stellung überführt.
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Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und es bedeutet:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Biegeform mit der erfindungsgemäßen Druckmitte1-Entlastungsvorri
chtung;
Fig. 2 perspektivische Darstellung einer Ausführungsform der Druck-Entlastungsvorrichtung;
und
Fig. 3 Schnitt gemäß Linie 3-3 der Fig. 2.
Die Fig. 1 zeigt eine Biege- und eine Vergütungsvorrichtung
10 zur Herstellung gebogener vergüteter Glasscheiben in einem kontinuierlichen Verfahren, bei dem die zu behandelnden
Scheiben in Aufeinanderfolge längs eines vorbestimmten Weges durch eine Heizzone, eine Biegezone und eine Vergütungszone
geführt werden. Die einzelnen Zonen sind unmittelbar aneinander angrenzend angeordnet, so daß eine
Scheibe unmittelbar aus einer Zone in die benachbarte Zone gelangt. Zu diesem Zweck besitzt die Vorrichtung 10 ein
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Fördersystem 12 zur Aufnahme aufeinanderfolgender Scheiben S in einer horizontalen Ebene, um sie längs eines bestimmten
horizontalen Förderweges durch die Heizzone 13, die Biegezone
15 und die Vergütungszone 16 zu führen, wobei die
Zonen 13, 15, 16 unmittelbar hintereinanderliegend angeordnet sind.
Die Heizzone 13 besteht aus einem Tunnelofen 17 mit einer Heizkammer 18, die dtich eine Decke 20, einen Boden 21 und
gegenüberliegende Seitenwände 22 gebildet wird, die aus feuerbeständigem Material bestehen. Die Kammer 18 kann in
an sich beliebiger Weise durch geeignete Vorrichtungen, wie beispielsweise Gasbrenner oder nicht dargestellte
elektrische Widerstandselemente beheizt werden, die in der Decke und den Seitenwandungen des Ofens 17 angeordnet sind.
Die Scheiben S werden durch die Heizkammer 18 auf einer Reihe von Förderrollen 23 bewegt, die Teil eines Fördersysteins
12 bilden, und sich vom nicht dargestellten Eingangsende des Ofens 17 zu dem gegenüberliegenden Austrittsende
bewegen. Die Scheiben S werden bei ihrem Durchgang durch die Kammer 18 auf die Erweichungstemperatur des Glases
erwärmt und beim Austritt aus der öffnung 24 des Ausgangsendes des Ofens 17 von einer zweiten Reihe von Börderrollen
25 übernommen, die ebenfalls einen Teil des Fördersysteme
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bilden und die Scheiben in der Biegezone 15 zwischen ein Paar von BiegeformhäIften bewegen, wie später beschrieben
wird, um den Scheiben S die gewünschte Krümmung zu verleihen. Die Betätigung der unteren Biegeformhälfte wird
gesteuert durch ein hydraulisches Drucksystem 26, dem die erfindungsgemäße Druckmittel-Entlastungsvorrichtung 27
zugeordnet ist.
Nach der Biegung werden die Scheiben S auf den Förderrollen 25 durch die Vergütungszone 16 bewegt, in der ihre Temperatur
schnell abgesenkt wird, um das Glas in gesteuerter Weise zu vergüten und ihm das gewünschte Spannungsbild
zu erteilen. Die Vergütungszone 16 besitzt obere und untere
der Kühlung dienende Blasköpfe 28, die oberhalb und unterhalb
des Förderweges der Glasscheiben angeordnet sind und Reihen von Bohren 29 besitzen, die Ströme eines Kühlmittels
beispielsweise Luft, auf die gegenüberliegenden Oberflächen der Scheiben S blasen.
Die Biegevorrichtung 10 besitzt eine obere Biegeformhälfte 30 und eine untere Biegeformhälfte 31, die einander
gegenüberliegende komplementäre formgebende Oberflächen besitzen, die der gewünschten SCheibenforn entsprechen.
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Die Biegeformhälften 30 und 31 sind relativ gegeneinander
bewegbar auf einer Tragkonstruktion 32 aufgenommen, die einen Rahmen aus senkrechten Säulen 33 und horizontalen
Balken 35 besitzen, die miteinander zur Bildung einer starren Rahmenkonstruktion verbunden sind. Zwischen den Säulen 33
ist ein Balken 36 vorgesehen, der als Basis zur Aufnahme der unteren Biegeformhälfte 31 und ihrer Teile dient. Die
obere Biegeformhälfte ist oberhalb der Förderrollen 25 senkrecht hin und her beweglich in der Tragkonstruktion 32
angeordnet, während die untere Biegeformhälfte 31 unterhalb der Förderrollen 25 liegt und in vertikaler Richtung gegenüber
der oberen Biegeformhälfte hin und her beweglich ist.
In dem Förderweg der Glasscheiben ist ein Paar von im Abstand zueinander abgeordneten Anschlägen 37 vorgesehen,
von denen nur einer in Fig. 1 gezeigt ist, um die Bewegung der Scheiben zu unterbrechen und diese in genauer Stellung
zu den Biegeformhälften 30 und 31 anzuordnen. Jeder Anschlag 37 ist auf dem Ende einer Kolbenstange 38 eines auf einem
Träger 41 angeordneten Zylinders 40 befestigt. Die Zylinder 4O bewegen die Anschläge 33 zwischen einer oberen, die
Förderrollen 25 übergreifenden und einer unteren, die Förderrollen 25 untergreifenden Stellung.
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Die obere Biegeformhälfte 30 ist eine sogenannte Ring-Biegeform lind besitzt eine umlaufende formgebende Schiene 42,
die mit einem Basisglied 43 durch eine Mehrzahl von Verbindungsstangen 45 verbunden ist. Die formgebende Schiene
42 entspricht der ümfangslinie der zu biegenden Glasscheiben und besitzt auf ihrer unteren Fläche eine konvexe, der
Biegung der Scheibe dienende formgebende Oberfläche 46.
Der Umfang der formgebenden Schiene 42 und die Krümmung der formgebenden Oberfläche 46 werden bestimmt durch die Abmessung
der zu biegenden Glasscheibe und können in weitem Umfange schwanken.
Zur Aufnahme der oberen Biegeformhälfte 30 auf der Tragkonstruktion
32 ist wenigstens ein Betatigungszylinder
vorgesehen, der auf einem der oberen horizontalen Balken montiert ist und einen nicht dargestellten Kolben besitzt,
der eine Kolbenstange 48 trägt, deren äußeres Ende mit einer in senkrechter Richtung hin- und herbewegbaren Platte 50
verbunden ist. Das Tragglied 43 der oberen Biegeformhälfte ist mit der Platte 50 verbunden durch Schienen 51, 52
und eine Tragplatte 53, die quer zu der Platte 50 gerichtet ist. Eine Mehrzahl von Führungsstangen 55 sind mit ihren
unteren Enden an den vier Ecken der Platte 50 angeordnet und erstrecken sich nach aufwärts durch Buchsen 56, die auf den
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oberen horizontalen Balken 35 angeordnet sind und die Führungsstangen 55 gleitend aufnehmen bei der Auf- und Abbewegung
der Platte 50.
Die untere Biegeformhälfte ist eben-falls eine Ringform
und besitzt ein an dem Träger 41 befestigtes Basisglied und eine formgebende Schiene 58, die mit dem Basisglied
durch eine Reihe von Stangen 60 verbunden ist. Die formgebende Schiene 58 entspricht dem Umfang der zu biegenden
Glasscheiben S und besitzt auf ihrer Oberseite eine konkave formgebende Oberfläche 61, die komplementär und gegenüberliegend
zu der formgebenden Oberfläche 46 angeordnet ist. Zur Verstellung der formgebenden Schiene 48 nach oben über
die Förderrollen 25 zum Anheben der Glasscheiben in Druckeingriff mit der formgebenden Oberfläche 46, besteht die
formgebende Schiene 58 aus einer Mehrzahl von im Abstand angeordneten Segmenten 62 zum Passieren durch die Förderrollen
25. Gegenüber den Rollen 23 sind die Durchmesser der Rollen 25 relativ klein, um ein maximales Spiel für
die Segmente 62 zu bilden.
Der Träger 41 ruht auf einem Paar von Führungsstangen 63
und ist durch einen auf dem Basisglied 36 befestigten Hydraulikzylinder 65 vertikal beweglich; der Zylinder 65
besitzt einen hin- und hergehenden Kolben 66 mit einer
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Kolbenstange 67, die mit ihrem oberen Ende an dem Träger befestigt ist. Der Zylinder 65 dient der Anhebung und Absenkung
der unteren Biegeformhälfte 31 zwischen ihrer unteren unterhalb der Förderrollen 25 liegenden Stellung und ihrer
oberen der Abhebung einer erwärmten Glasscheibe S von den Förderrollen 25 und dem Druckeingriff mit der oberen Biegeformhälfte
30 dienenden Stellung. Nach erfolgter Biegung wird die Kolbenstange 67 zurückgezogen, um die untere Biegeformhälfte
zwischen die Förderrollen hindurch abzusenken, die Glasscheibe auf diese abzusenken zur Weiterförderung
in die Vergütungszone 16.
Die Glasscheiben S werden einzeln hintereinander auf die Förderrollen 23 am Eingangsende des Ofens 17 aufgelegt und
durch die Heizkammer 18 bewegt, in der jede Glasscheibe S auf den Erweichungspunkt oder die Biegetemperatur erwärmt
wird. Die erwärmte Scheibe S tritt durch die öffnung 24 und wird auf die Förderrollen 25 übertragen, um sie in die
Biegezone 15 zu fördern. Wenn die Scheibe in die Biegezone eintritt, erregt eine Fotozelle oder eine andere geeignete
nicht dargestellte Vorrichtung ein ebenfalls nicht dargestelltes Zeitglied, das den Biegevorgang steuert. Das Zeitglied
ist so ausgelegt, daß dann, wenn der Vorderrand der Glasscheibe S mit den Anschlägen 37 in Eingriff tritt, der
Zylinder 65 betätigt wird zur Anhebung der unteren Biegeform-
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halfte 31, wobei die Scheibe von den Förderrollen 25
abgehoben und in Druckeingriff mit der formgebenden Oberfläche 46 der oberen Biegeformhälfte 3O gebracht wird.
Während des Aufwärtshubes der unteren Biegefonnhälfte 31
werden die Zylinder 40 betätigt, um die Anschläge 37 zurückzuziehen, damit die gebogene Scheibe weitergefördert
werden kann, wenn sie anschließend auf die Förderrollen 25 zurückgegeben wird.
Wenn die Glasscheibe zwischen den Biegeformhälften 30, 31 in die gewünschte Krümmung gebogen ist, wird die untere
Biegeformhälfte 31 durch den Zylinder 65 bis unter die Förderrollen 25 abgesenkt, um die gebogene Scheibe aus
der Biegezone 15 in die Vergütungszone 16 weiterzufordern.
Die gebogene Scheibe wird auf den Förderrollen 25 in und durch die Biegezone zwischen den gegenüberliegenden Rohren
29 der Blasköpfe 28 mit einer Geschwindigkeit bewegt, um durch eine genaue Kühlung die gewünschte Vergütung zu erzielen.
Wie schematisch in Fig. 1 gezeigt ist, besitzt das hydraulische System 26 zur Steuerung der Betätigung des Zylinders
65 eine elektrische Pumpe 70, die mit einer geeigneten nicht
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dargestellten Quelle eines hydraulischen Druckmittels verbunden ist, um das Druckmittel unter Drucksetzung einer Hau p|t
druckleitung 71 zuzuführen, die ein Rückschlagventil 72 besitzt, um einen Fluß des Mediums in einer Richtung zu
ermöglichen und einen Rückfluß in entgegengesetzter Richtung zu verhindern. Ein Speicher 73 ist ebenfalls in der Hauptdruckleitung
71 angeordnet, um die Pumpenstöße zu dämpfen und einen konstanten Druck in dem System zu gewährleisten.
Die Hauptdruckleitung 71 ist verbunden mit einem Schieberventil 75, das Austrittsleitungen 66, 67, die mit der oberen
und unteren Seite des Zylinders 65 oberhalb und unterhalb des Kolbens 66 verbunden sind; außerdem ist eine Abflußleitung
80 vorgesehen, die in einen Auffangbehälter 7δ führt. Das Ventil 75 ist ein Vier-Wege-Ventil mit drei Stellungen
und besitzt ein nicht dargestelltes Spindelventil, dessen Stellung durch die Magnete 81 und 82 gesteuert wird. An die
Leitung 77 ist eine Leitung 83 angeschlossen, die das untere Ende des Zylinders 65 unterhalb des Kolbens 66 mit einem
normalerweise geschlossenen Absperrventil 85 verbindet, das einen Teil der Druckmittel-Entlastungsvorrichtung 27 nach
der Erfindung bildet.
An der Hauptdruckleitung 71 ist eine Leitung 86 angeschlossen die zu einer Seite eines Steuerzylinders 87 führt, wie später
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beschrieben wird. In der Leitung 86 liegt eine Entlastungs-Ventilanordnung
88, die ein Rückschlagventil 89 und ein Druckdifferenz-Schieberventil 90 besitzt. Das Rückschlagventil
89 liegt in der Leitung 86, um den Zylinder 87 mit dem Druckmittel zu beaufschlagen und einen Rückfluß
zu verhindern. Die beiden Enden des Druckdifferenz-Schieber ventils 90 sind an die Leitung 86 an den beiden Seiten
des Rückschlagventils 89 mittels der Leitungen 91 und 92 angeschlossen. Das Druckdifferenz-Schieberventil 90 besitzt
eine mit der Leitung 86 verbundene Einlaßleitung 93, die in Strömungsrichtung hinter dem Rückschlagventil
89 liegt, und eine zu einem Auffangbehälter 78 führende Ausgangsleitung 95. Solange die Drücke auf den beiden
Seiten des Rückschlagventils 89 einander gleich sind, halten die unter diesen Drücken stehenden Leitungen 91,92
das Druckdifferenz-Schieberventil 90 in der Ruhestellung, in der die Leitungen 93 und 95 voneinander getrennt sind.
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, besteht das Absperrventil 85 aus einem Gehäuse 96, in dem ein als Kugel ausgebildeter
Ventilkörper 97 aufgenommen, der eine Durchbohrung 98 besitzt. Senkrecht zur Durchbohrung 80 ist in der ümfangsflaehe
des Ventilkörpers 97 ein Schlitz oder eine Nut angeordnet zur Aufnahme eines entsprechend ausgebildeten
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Kopfes 101 eines Bolzens 102, der an seinem aus dem Gehäuse vorstehenden Ende 103 mit Gewinde versehen ist. Auf dem
Ende 103 ist ein Zahnrad 105 drehfest angeordnet und wird durch eine Unterlegscheibe 16 und ein Paar von Muttern 107
und 108 gehalten, die auf das Gewinde des Endes 103 aufgeschraubt sind, und von denen die eine an der einen Fläche
des Zahnrades 105 und die andere an der Unterlegscheibe 106 anliegt, um das Zahnrad 105 durch Klemmwirkung zu
halten.
Das Gehäuse 96 besitzt eine Durchgangsöffnung 110, an die eine Leitung 83 angeschlossen ist, die über die Leitung 77
mit der unteren Seite des Zylinders 65 unterhalb des Kolbens 66 verbunden ist. Das Gehäuse 66 besitzt eine
zweite diametral gegenüberliegende Durchgangsöffnung 111, die durch eine Leitung 112 mit dem Auffangbehälter 78 verbunden
ist. In normaler Schließstellung des Ventilkörpers 97 gemäß Fig. 3 sind die beiden Durchgangsöffnungen 110 und
111 voneinander getrennt. Bei Drehung des Ventilkörpers 97 um 90° wird die Durchgangsbohrung 98 mit den Durchgangsöffnungen 110 und 111 ausgerichtet, so daß diese miteinande
in Verbindung stehen.
Das Zahnrad 105 steht in kämmendem Eingriff mit einer Zahnstange 115, die an dem freien Ende der Kolbenstange 116
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des in dem Zylinder 87 hin und her beweglichen Kolbens
117 befestigt ist. Der Kolben 117 teilt den Zylinder 87 in zwei Kammern 118 und 119. Die Kammer 118 an dem die
Kolbenstange 116 aufnehmenden Ende des Zylinders 87 ist mit der Leitung 86 verbunden, die unter dem in der
Hauptdruckleitung 71 herrschenden Druck steht, während die Kammer 119 am Kopfende des Zylinders 87 mit einer
Druckluftquelle 120 durch die Leitung 121 verbunden ist.
die
Die Druckdifferenz,zwischen dem Druck des Druckmediums und der Druckluft an den beiden Seiten des Kolbens 117 herrscht, hält diesen in seiner Stellung, in der über die Zahnstange 115 der Ventilkörper 97 in der Schließstellung liegt. Bei einem Ausfall des hydraulischen Druckes in der Kammer 118 bewegt die in der Kammer 119 anstehende Druckluft den Kolben 117 nach links gemäß Fig. 2, wobei die Zahnstange 115 ausgefahren wird. Hierdurch dreht sich das Zahnrad 105 und mit ihm der Bolzen 1Ο2 und der Ventilkörper 97 um 90°, wobei die Durchgangsbohrung 98 die Durchgangsöffnungen 110 und 111 miteinander verbindet. Bei einem Druckausfall in der Hauptdruckleitun<r
Die Druckdifferenz,zwischen dem Druck des Druckmediums und der Druckluft an den beiden Seiten des Kolbens 117 herrscht, hält diesen in seiner Stellung, in der über die Zahnstange 115 der Ventilkörper 97 in der Schließstellung liegt. Bei einem Ausfall des hydraulischen Druckes in der Kammer 118 bewegt die in der Kammer 119 anstehende Druckluft den Kolben 117 nach links gemäß Fig. 2, wobei die Zahnstange 115 ausgefahren wird. Hierdurch dreht sich das Zahnrad 105 und mit ihm der Bolzen 1Ο2 und der Ventilkörper 97 um 90°, wobei die Durchgangsbohrung 98 die Durchgangsöffnungen 110 und 111 miteinander verbindet. Bei einem Druckausfall in der Hauptdruckleitun<r
71, der durch Ausfall des elektrischen Stromes der Pumpe 70 erfolgen kann, wird, wenn die untere Biegeformhalfte
31 sich in ihrer oberen Stellung befindet, diese durch das unterhalb des Kolbens 66 befindliche Druckmediuih
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in dieser Stellung gehalten. Wenn dieser Zustand nicht unverzüglich von dem Bedienungspersonal erkannt und bei
einer kontinuierlichen Massenproduktion berichtigt wird, tritt die erste ankommende Glasscheibe mit der unteren
Biegeformhälfte 31 oder mit ihren Abstützungen in Eingriff
und die nachfolgenden Scheiben auf dem Fördersystem 12 verkeilen sich miteinander auf dem Fördersystem 12 oder
in dem Ofen 17. Die in dem Ofen 17 sich ansammelnden Glasscheiben werden hierbei stark überhitzt und beschädigen
die Förderrollen 25 und gegebenenfalls andere Ofenteile. Ein Ersatz der Förderrollen, der mit einer STillegung und
Auskühlung des Ofens verbunden ist, stellt eine schwerwiegende Beeinträchtigung der Produktion dar. Das in dem
hydraulischen Drucksystem 26 angeordnete Druckmittel-Entlastungssystem
27 und 88 verhindert das Auftreten derartiger Nachteile dadurch, daß eine Absenkung der
unteren Biegeformhälfte 31 bei einem Druckausfall in der Hauptdruckleitung 71 sichergestellt ist. Bei Druckausfall
in der Druckhauptleitung 71 fällt auch der Druck in der Leitung 86 aus, so daß das Rückschlagventil 89 schließt,
und an den beiden Enden des Schieberventils 90 über die Leitungen 91 und 92 eine Druckdifferenz entsteht. Hierdurch
erfolgt eine Verschiebung des Ventils 90, wobei die Leitungen 93 und 95 miteinander verbunden werden, um das
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in der Kammer 118 des Steuerzylinders 87 befindliche
Druckmedium über die Leitung 86, 93, das Schieberventil 90 und die Leitung 95 dem Auffangsbehälter 78 zuzuführen.
Die auf den Kolben 117 wirkende Druckluft der Kammer 119 bewegt den Kolben und fährt die Zahnstange 58 aus, dreht
das Zahnrad 105 und damit den Ventilkörper 97 um 90° und
verbindet die Durchgangsöffnungen 110 und 111 über die Durchgangsbohrung 98 miteinander. Das unterhalb des
Kolbens 66 in dem Zylinder 65 stehende Druckmittel wird über die Leitung 77, 83, die öffnung 110, die Durchgangsbohrung 98, die öffnung 111 und die Leitung 112 zu dem
Auffangb ehälter abgeführt, so daß die untere Biegeformhälfte
unter der Wirkung ihres Gewichtes in ihre untere Position unterhalb der Förderrollen 25 absinkt und damit
außerhalb des Förderweges der ankommenden Glasscheiben S liegt.
Das vorstehend beschriebene erfindungsgemäße Druck-Entlastungssystem
ist so ausgelegt, daß es tätig wird bei einem vollständigen Druckausfall in der Druckhauptleitung
71 oder bei einem erheblichen Druckabfall, um zu vermeiden, daß das unterhalb des Kolbens 76 im Zylinder befindliche
Druckmedium schon bei geringen Druckabfällen in der Hauptleitung 71, wie sie unter normalen Bedingungen vorkommen
können, abgeführt wird.
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Zu diesem Zwecke kann das Schieberventil 90 so ausgelegt sein, daß es beispielsweise bei einem Druckverhältnis
von 1 : 2 anspricht, also dann, wenn der in Strömungsrichtung
vor dem Rückschlagventil 98 anstehende Druck unter die Hälfte des vor ihm anstehenden Druckes abfällt. Selbstverständlich
kann das das Ventil 90 auslösende Druckverhältnis auch ein anderes sein.
Das Hydrauliksystem zur Betätigung der Biegeform besitzt ein neues bei Druckausfall ansprechendes Druck-Entlastungssystem, das die Biegeform bei Ausfall des Druckes in der
Hauptleitung absinken läßt. Die erfindungsgeraäße Druckmittel]-Entlastungsvorrichtung
27, 88 tritt automatisch in Funktion bei dem Druckausfall oder bei einem starken Druckabfall.
Die Erfindung kann auch Anwendung finden bei Biegeformen,
in die die erwärmte Scheibe unter Wirkung ihres Gewichtes absackt; sie kann auch überall dort Anwendung finden, wo
eine zuverlässige Rückführung eines hydraulischen Betätigung^ organes bei Druckausfall erforderlich ist.
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Claims (11)
1. Vorrichtung zum Biegen von Glasscheiben mit einer hin und herbewegbaren Biegeform, einer hydraulischen
Betätigungsvorrichtung zur Bewegung der Biegeform und einer Druckmittel-Entlastungsvorrichtung zur Ableitung
des unter Druck stehenden Druckmittels aus der Betätigungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet
, daß die Druckmittel-Entlastungsvorrichtung (27) ein Gehäuse (96) aufweist, das eine
mit dem unter Druck stehenden Druckmittel der Betätigung: vorrichtung (65) verbundene Eintrittsleitung (83), eine
mit einem Behälter (78) verbundene Austrittsleitung (112 einen in dem Gehäuse (95) aufgenommenen, in normaler
Schließstellung die Leitungen (83,112) trennenden Ventilkörper (97) und eine Antriebsvorrichtung (102,105)
zur Überführung des Ventilkörpers (97) in eine die Leitungen (83,112) miteinander verbindende Stellung
besitzt, und die einen Steuerzylinder (87) aufweist, dessen Kolben (117) auf seiner einen Seite eine mit der
Hauptdruckleitung (71) eines hydraulischen Systems (26) verbundene Kammer (87) bildet, und daß der Kolben (117)
mit der Betätigungsvorrichtung (102,105) verbunden ist und durch seine axiale Verschiebung bei einem wesent-
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lichen Druckabfall des in der Kammer (87) enthaltenen
Druckmittels als Folge eines Druckausfalls in der Hauptleitung (71) des hydraulischen Systems (26)
über die Antriebsvorrichtung (102,105), den Ventilkörper (97) in eine die Leitungen (83,112) verbindende
Stellung überführt.
2. Vorrichtung ach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (117) auf seiner anderen Seite eine
zweite Kammer (119) in dem Zylinder (87) bildet, die mit einer Druckluftquelle (120) über eine Leitung (121)
verbunden ist zur axialen Verschiebung des Kolbens (17OJ bei einem in der Kammer (118) auftretenden Druckabfall.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (102,105)
aus einem in dem Gehäuse (85) drehbar aufgenommenen, mit seinem innenliegenden Ende mit dem Ventilkörper
(97) verbundenen Bolzen (102) und aus einem auf dem aus dem Gehäuse vorstehenden Ende (103) des Bolzens
(102) befestigten Zahnrad (105) besteht, und daß das Zahnrad (105) mit einer an der Stange des Kolbens (117)
befestigten Zahnstange (115) in Eingriff steht.
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4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß mit der Hauptdruckleitung (71) eine
Entlastungs-Ventilanordnung (88) verbunden ist, die der Ableitung des unter Druck stehenden Druckmittels
aus der Kammer (118) bei einem Druckausfall in der Druckhauptleitung
(71) dient.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlastungs-Ventilvorrichtung (88) ein zwischen
der Hauptdruckleitung (71) und der Kammer (118) liegendes Rückschlagventil (89) besitzt, daß die Hauptdruckleitung
(71) über das Rückschlagventil (89) die Kammer (118) mit Druckmittel beaufschlagt, und daß ein auf eine auf beiden
Seiten des Rückschlagventils (89) auftretende DRuckdifferenz ansprechendes Schieberventil (9O) vorgesehen
ist, das das in der Kammer (118) befindliche unter Druck stehende Druckmittel bei Ausfall des Druckes in der
Druckhauptleitung (71) in einen Behälter (78) ableitet.
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6. Vorrichtung zum Biegen von Glasscheiben nach Anspruch mit einer Biegeform, einem hydraulischen System,
bestehend aus einem Auffangbehälter, einem hydraulischen Zylinder mit einem mit der Biegeform verbundenen
Kolben zum Heben und Senken der Biegeform, aus Leitungen zur Zuführung eines Druckmediums zu dem Zylinder zum
Ausfahren des Kolbens, aus einem das Druckmedium dem Zylinder zuführenden und einen Rückfluß verhindernden
Rückschlagventil, aus einer normalerweise geschlossenen, bei ihrer Betätigung die Leitung vor dem Rückschlagventil
mit dem Auffangbehälter verbindenden Ventilanordnung, dadurch gekennzeichnet daß an der Druckleitung (71) vor dem Rückschlagventil
(72) eine auf einen starken Druckabfall in der Leitung (71) ansprechende Ventilanordnung (88) vorgesehen ist
zur Öffnung der normalerweise geschlossenen Ventilvorrichtung (85) zur Verbindung der hinter dem Rückschlagventil
(72) liegenden Druckleitung )77) mit dem Auffangbehälter (78) zwecks Abführung des unter dem Kolben
(66) des Zylinders (65) befindlichen Druckmittels und Absenkung der Biegeform.
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7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerzylinder (87) vorgesehen ist, der einen
beweglichen auf einer Seite in dem Zylinder (87) eine Kammer (118) bildenden Kolben (117) besitzt, daß
die Kammer (118) mit der Druckleitung (71) vor dem Rückschlagventil (72) verbunden ist, daß der Kolben
(117) bei starkem Druckabfall in der Kammer (118) als Ergebnis eines Druckausfalls in der Hauptdruckleitung
(71) vor dem Rückschlagventil (72) anspricht und die normalerweise geschlossene Ventilvorrichtung
(85) öffnet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ventilkörper (97) der Absperrventilanordnung
(85) eine Betätigungsvorrichtung (102, 105) angeordnet ist, die mittels einer mit dem Kolben
verbundenen Vorrichtung (115) antreibbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (102,105) ein Zahnrad
(105) besitzt, das mit einer mit dem Kolben (117) verbundenen Zahnstange (115) in Eingriff steht.
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10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Entlastungs-Ventilanordnung
(88) vorgesehen ist, die an die Hauptdruckleitung (71) vor dem Rückschlagventil angeschlossen ist zur
Betätigung des Kolbens (117) des Steuerzylinders (87).
11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der anderen Seite des Kolbens (117) eine zweite
Kammer (119) in dem Steuerzylinder (87) angeordnet ist, die mit einer Druckluftquelle (120) in Verbindung steht t
die bei Druckabfall in der Kammer (118) den Kolben (117) verschieb t und den Ventilkörper (9 7) der Absperrventilanordnung
(85) in die Offenstellung führt, um das unter dem Kolben (66) der Antriebsvorrichtung
(65) befindliche Druckmittel abzuleiten.
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