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DE2842960A1 - Bowdenzug - Google Patents

Bowdenzug

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Publication number
DE2842960A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
wire
bowden cable
tube
cable according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19782842960
Other languages
English (en)
Inventor
George Hawtree
Edgar Hoyle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bowden Controls Ltd
Original Assignee
Bowden Controls Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bowden Controls Ltd filed Critical Bowden Controls Ltd
Publication of DE2842960A1 publication Critical patent/DE2842960A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C1/00Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
    • F16C1/10Means for transmitting linear movement in a flexible sheathing, e.g. "Bowden-mechanisms"
    • F16C1/22Adjusting; Compensating length
    • F16C1/226Adjusting; Compensating length by adjusting the effective length of the sheathing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C1/00Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
    • F16C1/10Means for transmitting linear movement in a flexible sheathing, e.g. "Bowden-mechanisms"
    • F16C1/102Arrangements to mount end fittings of the sheathings to support walls or brackets
    • F16C1/103Arrangements to mount end fittings of the sheathings to support walls or brackets to a hole in the wall or bracket
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C1/00Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
    • F16C1/26Construction of guiding-sheathings or guiding-tubes
    • F16C1/262End fittings; Attachment thereof to the sheathing or tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Flexible Shafts (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

PATENTANWALT D. H. WERNER
DAHLERDYK 73a · 4150 KREFELD 1 . TELEFON (02151) 26461
Anmelder:
Bowden Controls Ltd.
Llanelli, Dyfed
South Wales SA 14 9TF
Großbritannien
Bowdenzug
Die Erfindung betrifft einen Bowdenzug, bestehend aus einer Führung, in der ein Draht oder Kabel zur Übertragung von Kräften, die auf ihn ausgeübt werden, längsverschiebbar ist.
Wenn solche Bowdenzüge montiert werden, wird die Führung festgehalten, damit sie sich bei Längsverschiebung des inneren Drahts oder Kabels nicht mit verschiebt. In manchen Fällen wird die Führung an den Enden oder nahe der Enden durch Befestigungsklemmen gehalten. In vielen Fällen ist eine Schraubbefestigung vorgesehen, bei der eine Schraubenmutter relativ zu der Führung auf verschiedenen Stellungen, wo sie gehalten werden soll, durch Schrauben verschiebbar ist, wodurch die Führung auf die wirksame Länge eingestellt wird. Wenn ein solcher Bowdenzug montiert ist und eine Kraft auf das innere Kabel ausgeübt wird, wird die Reaktionskraft auf die Führung über ein Befestigungsmittel auf die Befestigungsstelle übertragen.
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BANKVERBINDUNG: SPARKASSE KREFELD KONTO NR. 92004654
Bei manchen Bowdenzügen, die mit solchen Schraubbefestigungen ausgerüstet sind, ist die Führung durch nahe beieinander liegende schraubenförmig gewickelte Drahtwindungen gebildet, die auf der Außenumfangsfläche der Führung ein Außengewinde bilden, mit dem ein Befestigungselement in direktem Schraub eingriff ist. Solche Bowdenzüge sind bedeutsam für die Übertragung geringer Kräfte,
Bei Anwendungen, z.B. Automobil-Bremskabeln, wo größere Kräfte übertragen werden müssen, ist es für viele Jahre üblich gewesen, die flexible Führung mit einem Endfitting zu versehen, das ein Außengewinde hat, auf welches das Schraubenmutter-Befestigungselement aufgeschraubt wird. Ein solches Endfitting wird z, B„ durch Stauchen an dem Ende der flexiblen Führung befestigt. Das Endfitting stellt einen wesentlichen Teil der Kosten für den gesamten Bowdenzug dar.
In den letzten Jahren sind Bowdenzüge gebräuchlich geworden, bei denen die flexible Führung durch dicht beieinander liegende schraubenförmigineinander gewundene Drähte unterschiedlichen Querschnitts gebildet ist, von denen ein Draht die Flanke und der andere den Grund des Schraubengewindes bildet, auf das ein Schraubenmutter-Befestigungselement aufgeschraubt wird (GB-PS 1 409 526).
Während solche aus zwei schraubenförmig gewickelten Drähten gebildete Führungen erfolgreich eingesetzt worden sind, gibt es Umstände, in denen flexible Führungen anderer Ausbildung geeigneter wären. Für einige Fälle wäre es wünschenswert, wenn die Wand der Führung aus zwei oder mehreren Schichten oder Lagen besteht, um in der einen oder anderen Richtung eine Eigenschaftsverbesserung zu erzielen oder um bestimmte Eigenschaften ohne die eine oder andere Schicht oder Lage zu erzielen.
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Die Drähte einer solchen aus zwei schraubenförmig gewickelten Drähten gebildete Führung sollte so geformt sein, daß, wenn eine biegende Kraft auf die Führung ausgeübt wird, die benachbarten Drahtumgänge relativ zueinander in Richtungen senkrecht zur Achse der Führung gleiten können. Die Führung kann daher gebogen werden ohne eine aufgrund der Trennung der Drahtumgänge eintretende Längungo Die Erreichung dieses Ergebnisses bedingt bestimmte Begrenzungen hinsichtlich der Größe und Form der Drähte und der Wahl der gesamten Ausbildung der Führung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist nun die Schaffung eines Bowdenzüge, der eine flexible Führung aus einer mehrschichtigen Wand besitzt und mit Schraubbefestigungsmöglichkeiten ausgestattet ist, ohne daß die Führung mit einem metallischen Schraub-Endfitting versehen sein muß, das mit einem Schraubenmutter-Befestigungselement zusammenwirkt. Dabei soll der Bowdenzug mit einer Schraub-Befestigungsmöglichkeit ausgestattet sein, die direkt auf der hochzugfesten flexiblen Führung gebildet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß ein Bowdenzug der eingangs genannten Art vorgeschlagen, der dadurch gekennzeichnet ist, daß auf die im wesentlichen aus einem Rohr bestehende Führung ein Draht schraubenförmig unter Bildung von Abstand zueinander aufweisenden Umgängen entlang mindestens eines Endabschnitts der Führung gewickelt ist, so daß der Draht und die Führung ein Außengewinde bilden, und daß ein Befestigungsmittel vorgesehen ist, über welches axiale auf die Führung wirkende Reaktionskräfte auf ein Befestigungselement übertragbar sind, das aus wenigstens einer auf das durch Führung und um diese herumgewickelten Draht gebildete Außengewinde zu verschiedenen Befestigungspunkten entlang der Führung schraubbaren Schraubenmutter besteht.
90982A/0S9?
Die Erfindung bietet eine Reihe von Vorteilen. Ein bemerkenswerter Vorteil ist, daß die Schraubbefestigungsmittel auf verschieden ausgebildeten Führungen vorgesehen werden können, ohne daß die Notwendigkeit für die Anbringung eines Schraub-Endfittings an der Führung gegeben ist„ Durch das Herumwickeln des Drahts mit Abstand voneinander aufweisenden Umgängen wird die Flexibilität der Führung nicht wesentlich beeinträchtigte Vorausgesetzt, daß genügender Abstand zwischen dem Außengewinde und der Schraubenmutter besteht, kann die Schraubenmutter auf den Endabschnitt der Führung aufgeschraubt werden, selbt wenn dieses sich in gekrümmtem Zustand befindet. Dies ist von besonderer Wichtigkeit, weil es oft wünschenswert ist, daß ein Bowdenzug so montiert wird, daß ein Endabschnitt der Führung mittels einer Schraubenmutter an einer Befestigung befestigt wird und sich um diesen Befestigungspunkt bei Ausübung axialer Bewegungskräfte auf den in der Führung befindlichen inneren Draht durch ein drehendes Betätigungsoder betätigtes Element biegen kann. Dabei sind häufig Nachjustierungen notwendig; während der Abschnitt der Führung, der mit der Schraubenmutter in Eingriff steht, in gekrümmter Stellung ist.
In bestimmten Fällen ist es vorteilhaft, wenn sich der schraubenförmig um die Führung gewickelte Draht über die gesamte Länge der Führung erstreckt. Gewünschtenfalls kann ein Befestigungselement an jedem Ende der Führung vorgesehen sein. Der Einstellbereich der Schraubenmutter ist tatsächlich unbegrenzt. In einer anderen Ausführungsform kann der Draht entlang eines Teils der Rohrlänge mit nebeneinander liegenden Umgängen um die Führung herum gewunden werden, und zwar dort, wo ein Außengewinde nicht erforderlich ist. Eine solche dichte Wicklung des Drahts beeinträchtigt jedoch die Flexibilität der Führung und sollte daher nur in begrenztem Umfang vorgesehen werden.
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In einem anderen Ausführungsbeispiel ist ein Draht nur entlang eines Endabschnitts des Führungsrohrs um dieses herumgewunden unter Bildung eines Außengewindes an diesem Führungsendabschnitt. Alternativ können an beiden Endabschnitten des Führungsrohrs schraubenförmige Gewinde gebildet sein, so daß an jedem Ende des Bowdenzugs eine Befestigung erfolgen kann.
Wenn im folgenden von gewindeformendem Draht gesprochen wird, als ob nur ein solcher Draht vorhanden wäre, so geschieht dies nur zur Vermeidung von wiederholten Bezugnahmen auf die Alternative (Verwendung mehrerer Drähte an unterschiedlichen Abschnitten der Führung) und dient zur Vereinfachung der Beschreibung.
An einem oder beiden Enden der Führung kann eine einzige oder ein Paar von Schraubenmuttern vorgesehen sein. Eine einzelne Mutter kann gegen eine Befestigung liegen, um axiale Reaktionskräfte auf die Führung zu übertragen. Bei Anordnung eines Mutternpaares kann die eine als Begrenzung für die andere dienen, während diese an einer Befestigung anliegt. Oder die Muttern können gegen gegenüberliegende Seiten einer Befestigung geschraubt werden, um die Führung gegen axiale Bewegung in der einen oder anderen Richtung relativ zur Befestigung festzuklemmen.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung kann die Schraubenmutter wenigstens einen Schlitz in ihrem Schaftteil aufweisen, der dann zur Klemmung der Führung zusammenziehbar ist. Die Kombination
einer solchen Schraubenmutter mit einer Führung mit entsprechendem Außengewinde gemäß der Erfindung hat einen wesentlichen Vorteil, Nachdem die Schraubenmutter auf der Führung geklemmt worden ist,
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werden die Umgänge des gewindeformenden Drahts, die mit der Mutter in Eingriff stehen, entlastet oder werden in beträchtlichem Umfang von der Axialkraft unter den Reaktionskräften entlastet. Die Tiefe und Form des durch den schrauben-förmig gewickelten Draht gebildeten Gewindes kann daher ohne Abhängigkeit von den auftretenden Axiallastbedingungen gewählt werden. Auch kann ein wesentlicher Abstand zwischen dem Außengewinde der Führung und der Schraubenmutter toleriert werden. Ein solcher Abstand ist wertvoll, weil er die Befestigung erleichtert und weil er den Grad, zu dem der Teil der Führung.der im Eingriff mit dem Befestigungselement steht, gebogen ist, erweitert ohne daß die Drehung der Mutter zum Zwecke der Einstellung behindert wird.
Die Schraubenmutter hat vorzugsweise einen außen zum freien Ende hin konisch verjüngten Schaft, der sich um die Führung zusammenziehen kann, wenn er axial in die Öffnung einer Befestigungsplatte oder einer anderen Befestigung hineingedrückt wird. Diese Ausbildung hat bemerkenswerte Vorteile. Der Bowdenzug sollte so montiert werden, daß die Reaktionskraft, die auf die Führung ausgeübt wird, wenn eine Kraft auf den in der Führung axial beweglichen Draht ausgeübt wird, die Schraubenmutter tiefer in die Öffnung hineindrücken will, so daß die Klemmwirkung auf die Führung verstärkt wird.
Eine vorteilhafte Anwendung des erfindungsgemäßen Bowdenzüge ergibt sich für Automobil-Bremskabel, speziell Handbremskabel, wobei die vorbeschriebene Ausführung mit konischem Befestigungselement speziell für diesen Fall vorteilhaft ist.
Die Umgänge des gewindeformenden Drahts können z. B. durch Kleben mittels eines Klebers oder durch Anwendung der Schmelztechnik,
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* y μ
wenn das Material des Drahts oder des Führungsrohrs oder wenigstens einer der miteinander in Berührung stehenden Oberflächen dies ermöglicht, auf dem Rohr befestigt werden«, Jedoch ist eine Verbindung zwischen Drahtumgängen und Führungsrohr nicht unbedingt erforderlich,, Ein auf die Umgänge des gewindeformenden Drahts über die mit ihm in Eingriff stehende Schraubenmutter ausgeübter Axialdruck neigt dazu, den Draht auf dem Führungsrohr festzulegen. In diesem Sinn ist der Draht selbstklemmend. Auf der anderen Seite kann es vorteilhaft sein, die Drahtenden mit dem Rohr zu verankern. Diese Verankerung kann z.B. durch Kleben oder durch Klemmringe erreicht werden, die um gegenüberliegende Endabschnitte des Drahts gewunden werden und daneben als Begrenzung für die Bewegung der Schraubenmuttern auf der Führung dienen.
Eine weitere vorteilhafte Ausführung des erfindungsgemäßen Bowdenzugs sieht eine Schicht oder Beschichtung des Außengewindes mit Kunststoff vor. Dieser Kunststoffüberzug kann Z0B, durch Extrudieren eines geeigneten Kunststoffs direkt auf das Gewinde geformt werden. Die Dicke des Überzugs muß natürlich ausreichend dünn sein, um das Gewindeprofil zu erhalten. Der Kunststoff-Überzug kann die Drahtumgänge gegen axiale Versetzung auf dem Führungsrohr hindern, falls das notwendig ist, so daß die Hülldichte des Drahts nicht wichtig ist. Das Vorhandensein eines solchen Kunststoffüberzugs hat außerdem weitere Vorteile, z.B. die Verbesserung oder Erhaltung einer weichen Bewegung der Schraube und den Schutz des Gewindes vor Korrosion, falls eine solche Gefahr besteht. Die Wahl des Kunststoffs für den Überzug kann auf der Basis seiner Abnutzungsbeständigkeit, Schmierung und andere Eigenschaften erfolgen und hängt ab von dem Material des Führungsrohrs, auf das der Überzug aufgebracht wird. Ein geeigneter Kunststoff ist für viele Fälle Polypropylen, Ein anderes Beispiel für einen Kunststoff, der zum
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Einsatz kommen kann, ist Polyamid, Die Verbindung des Kunststoffüberzugs auf dem Führungsrohr kann erforderlichenfalls durch Vorbeschichtung mit einem Bindemedium oder Vorbehandlung der Oberfläche verbessert werden.
Der gewindeformende Draht kann in jeder gewünschten Steigung gewickelt werden,, Vorzugsweise ist die Steigung größer als bei normalen Standardgewinden und ist ähnlich einem ACME-Gewinde, so daß eine schnelle Befestigung erleichtert wird.
Der Querschnitt des gewindeformenden Drahts kann so gewählt werden, daß jedes beliebige Gewindeprofil erreicht wird. Der Drahtquerschnitt kann eine flache Basisfläche haben, die nicht in das Führungsrohr einschneidet. Die die Gewindeflanken bildenden Flächen können parallel, konvergierend oder divergierend von der Basisfläche ausgebildet sein. Ein Draht von rundem Querschnitt ist ebenfalls geeignet.
In einer bevorzugten Ausführung ist der Draht von länglichem Querschnitt und liegt mit einer seiner breiteren Flächen gegen das Führungsrohr, Ein solcher Draht kann einen Querschnitt von genügender Ausdehnung haben und doch verhältnismäßig einfach wickelbar sein. Die Verwendung eines gewindeformenden Drahts von trapezförmigem Querschnitt zur Ausbildung eines Gewindes mit schwalbenschwanzförmigem Querschnitt verdient besondere Erwähnung zur Übertragung entsprechender Axiallasten über die Schraubenmutter,
Die Ausbildung des Führungsrohrs, auf das der gewindeformende Draht gewickelt wird, kann in beliebiger Weise erfolgen.
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Als Beispiel kann das Führungsrohr aus einer oder mehreren Lagen schraubenförmig gewundener Metalldrähte gebildet sein, d.h., das Führungsrohr wird durch in dichter Lage schraubenförmig gewickelte Drähte gebildet, die in Gegenrichtung zu dem gewindeformenden Draht gewickelt sind. Zur Ausbildung eines Führungsrohrs, das widerstandsfähig gegen hohe Zuglasten ist, wie sie bei der Übertragung von Drucklasten über das in der Führung axial bewegliche Kabel auftreten, ist es vorteilhaft, das Führungsrohr als längslagig verseiltes Metallrohr herzustellen, d.h. ein Rohr gebildet durch eine Vielzahl von Metallstreifen, die mit langer Ganghöhe verseilt sind. Im allgemeinen sind die Stränge von längslagig verseilten Metallrohren mit solch einer Ganghöhe gewickelt, daß sie an allen Punkten eine Steigung von weniger als 45 , vorzugsweise weniger als 30 zur Achse des Rohrs haben. Es kann eine einzige Lage solcher längslagigen Konstruktion oder zwei oder mehrere solcher Lagen vorgesehen werden, wobei im letzteren Fall die Stränge der verschiedenen Lagen in umgekehrte Richtung gewickelt sein können. Ein längslagig verseiltes Metallrohr ist nicht sehr widerstandsfähig gegenüber Drucklasten, wenn es nicht mit einem Bindedraht umwickelt ist. In Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, bei denen ein solches längslagig verseiltes Rohr verwendet wird, kann der gewindeformende Draht gleichzeitig als ein solcher Bindedraht dienen.
Das Führungsrohr kann aus einer oder mehreren Lagen von Metalldrähten und einem oder mehreren Kunststoffüberzügen, z. B. einem inneren Kunststoffüberzug, der ein ganzes Kunststoffutter bildet, bestehen. Solch ein Futter kann dem in dem Führungsrohr längsverschieblichen kraftübertragenden Kabel ausgesetzt sein. Jedoch können Bowdenzüge gemäß der Erfindung auch ein Kunststoffutter enthalten, das separat von dem Führungsrohr hergestellt und in den Hohlraum des Führungsrohrs eingeschoben sein kann,
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Als eine weitere Ausgestaltung der Ausbildung des Führungsrohrs kann dieses vollständig aus Kunststoff oder aus in Kunststoff eingebettete metallische oder nichtmetallische Verstärkungseinlagen geformt sein. Als Beispiel kann das Führungsrohr aus einer oder mehreren Längen eines Polyester Dehnrohres bestehen.
Das innere kraftübertragende Kabel kann z.B. ein flexibler Draht sein, ein aus Drähten verseiltes Kabel einfacher oder zusammengesetzter Struktur, z. B, ein langlagiger verseilter Drahtkern, umwickelt durch ein oder mehrere schraubenförmig gebundene Bindedrähte oder einen Metallstreifen.
Die Erfindung ist vornehmlich als Zug- und/oder Druckmechanismus gedacht, bei dem das innere kraftübertragende Teil direkten Gleitkontakt mit der Führung oder einem Führungsfutter hat„ jedoch kann die Erfindung auch angewendet werden auf Mechanismen, die aus einem inneren kraftübertragenden Teil in Form eines metallischen Streifens besteht, welches von einem Kugel- oder Rollenlager in der Führung unterstützt wird,
Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Bowdenzugs sind in den Zeichnungen, Figuren 1 und 2, dargestellt, die einen teilweisen Längsschnitt zweier erfindungsgemäßer Bowdenzüge zeigen.
Der Bowdenzug gemäß Fig. 1 besteht aus einer flexiblen Führung 1, in der ein inneres Teil 2, z.B. in der Form eines aus Draht verseilten Kabels, längs verschiebbar angeordnet ist, um auf sein eines Ende wirkende Kräfte zu übertragen.
Die Führung 1 besteht aus einer zusammengesetzten Konstruktion, die aus einem langlagigen verseilten Metallrohr 3 und einem äußeren
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Draht 4 besteht, der schraubenförmig mit Abstand zwischen den Umgängen um das Rohr 3 gewickelt ist. Der Draht 4 hat einen flachen länglichen Querschnitt mit leicht gerundeten Ecken und liegt mit einer seiner breiteren Seitenflächen an dem Rohr 3. Der Draht 4 ist in derselben Weise entlang der gesamten Länge der Führung 1 gewickelt und die Enden des Drahts sind durch Metallringe an das Rohr 3 gestaucht. Der eine dieser Ringe ist in der Zeichnung mit 5 bezeichnet,,
Der Draht 4 bildet einen Bindedraht für die Stränge des langlagig verseilten Rohrs 3 und bildet außerdem das Außengewinde auf der Führung 1, wobei der Grund des Schraubengewindes durch die Abschnitte des Rohrs zwischen den Umgängen des Drahts 4 gebildet wird.
Eine Schraubenmutter 6 ist in Schraubeingriff mit dem Außengewinde der Führung 1. Die Schraubenmutter 6 kann einfach zu verschiedenen Stellen entlang der Führung 1 durch Handbetätigung gedreht werden. Die Schraubenmutter 6 besteht aus Kunststoff, z.B. Polyamid, und hat einen außen zum freien Ende hin zu konisch sich verjüngenden Schaft 7. Eine Anzahl axialer Schlitze 8, z.B. drei oder vier solcher Schlitze, sind verteilt auf den Umfang des konischen Schafts 7 angeordnet, von denen einer in der Zeichnung sichtbar ist. Die Segmente des konischen Schafts zwischen den Schlitzen 8 sind in der Lage, sich nach innen unter Druck zusammenzuziehen und dabei das Führungsrohr 3 zu klemmen, so daß die Schraubenmutter 6 in der eingestellten Lage gehalten werden kann. Diese Klemmwirkung kann einfach erreicht werden, in-dem der konische Schaft 7 der Schraubenmutter 6 zusammen mit dem von ihm umfaßten Abschnitt des Führungsrohrs 3 in die Öffnung 9 einer Befestigungsplatte 10 hineingedrückt wird. In der in der Zeichnung dargestellten Lage wird die Schraubenmutter 6 mit ihrem konischen Schaft 7 gerade in eine ebenfalls konische Bohrung 9 in der Befestigungsplatte 10 hineingedrückt.
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Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat das durch den Draht 4 gebildete Gewinde eine Ganghöhe von 6, 35 mm und eine Tiefe von 0, 63 mm.
In dem Rohr 3 ist ein Kunststoffutter 11. Dieses kann durch die Drähte, aus denen das Rohr 3 gebildet ist, geklemmt werden oder es kann als loses Teil innerhalb des Führungsrohrs 3 durch Flansche an dem Führungsrohr 3, z,B. durch Flansche an den angestauchten Endringen 5 axial gehalten werden.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor.4 daß eine Vielzahl von Änderungen des dargestellten Ausführungsbeispiels innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung gemacht werden können, Z, B. kann ein Draht von anderem Querschnitt, so z,B. in Schwalbenschwanz- oder V-Form anstelle des flachen Drahts 4 Verwendung finden. Die Führung kann anstelle des langlagig verseilten Rohrs aus einem Rohr gebildet sein, das durch enges schraubenförmiges Wickeln eines einzigen Drahts mit flacher Steigung und in der Gegenrichtung zur Wicklung des gewindeformenden Drahts entstanden ist. Oder ein Rohr kann durch schraubenförmiges Wickeln von Doppeldrähten nebeneinander mit dem gleichen Außen durchmesser geformt werden.
Anstelle der Mutter 6 kann ein Paar von Schrauben gewöhnlicher äußerer Form zum Festziehen an gegenüberliegenden Seiten einer Befestigungsplatte oder einer Bremse verwendet werden. Jedoch wie schon erwähnt hat es spezielle Vorteile, wenn man eine Schraubenmutter verwendet, die auf dem Führungsrohr festklemmbar ist.
Ein Überzug aus Kunststoff, z. B, Polyamid, kann vorteilhafterweise auf der Außenfläche der Führung angeordnet werden, d, h., daß der Draht 4 und die Abschnitte des Rohrs 3 zwischen den Umgängen des Drahts 4 überdeckt werden.
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Fig. 2 zeigt einen Teil des Bowdenzugs gemäß der Erfindung, bei dem ein Kunststoffüberzug auf der Führung vorgesehen ist. Der Bowdenzug besteht aus dem flexiblen Führungsrohr 3, in dem ein Kunststoff-Futterrohr 11 eingesetzt ist. Ein Innenteil, z.B. ein aus Draht verseiltes Kabel 2 ist in dem Futterrohr 11 zur Übertragung von Bewegungskräften längs verschiebbar angeordnete Das Führungsrohr 11 besteht aus langlagig verseilten Metallsträngen, und ist außen von dem Draht 4', der Abstand voneinander aufweisende Umgänge bildet, umwickelt. Dieser Bindedraht ist von rundem Querschnitt. Die Endabschnitte des Bindedrahts 4' werden durch Endkappen 17 an gegenüberliegenden Enden der Führung 1 gehalten.
Ein Überzug 18 aus Polypropylen ist über die Führung 1 gezogen, so daß es das Führungsrohr 3 und den Bindedraht 16 überdeckt. Dieser Überzug kann durch bekannte direkte Extrusion aufgebracht werden, Z. B. kann er durch direkte Extrusion von Polypropylen auf die Führung 1 aufgebracht werden, wenn sie durch den Kopf der Spritzmaschine geführt wird, dessen Öffnung die Führung umgibt. Der Kunststoffüberzug bildet an der Oberfläche der Führung ein Außengewindeprofil, das abhängig ist von der Form des auf der Oberfläche der unbeschichteten Führung gebildeten Gewindeprofils, davon jedoch geringfügig abweicht. Die Flanken des Gewindes, die an der Oberfläche des Kunststoffüberzugs gebildet werden, steigen weniger abrupt vom Gewindegrund zwischen den benachbarten Gewindeumgängen. Unabhängig von dieser Änderung des Gewindeprofils wird eine sehr sichere Verankerung der Führung mittels einer Schraubenmutter 6 erreicht, die ebenfalls aus Kunststoff sein kann und eine außen zum freien Ende hin konisch sich verjüngenden Schaft 7 mit Axialschlitzen 8 besitzen kann. Mit diesem geschlitzten Schaft 7 klemmt die Schraubenmutter 6 die Führung, wenn sie in eine Öffnung mit entsprechender Konizität in einer Bremse 22 eingeschoben wird.
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Für den Fachmann ist erkennbar, daß die dargestellte Konstruktion der Führung mit Schraubenmutter-Befestigung auch angewendet werden kann bei einem Bowdenzug, bei dem das Innenteil die Form eines Streifens hat, der durch ein Kugel- oder Rollenlager innerhalb der Führung unterstützt wird. Die Form des Innenteils und dessen Unterstützungselemente sind bekannt und benötigen daher keine detaillierte Beschreibung.
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Claims (10)

  1. Ansprüche
    l.y Bowdenzug, bestehend aus einer Führung, in der ein Draht oder Kabel zur Übertragung von Kräften, die auf ihn ausgeübt werden, längsverschiebbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf die im wesentlichen aus einem Rohr (3) bestehende Führung (1) ein Draht (4) schraubenförmig unter Bildung von Abstand zueinander aufweisenden Umgängen entlang mindestens eines Endabschnitts der Führung (1) gewickelt ist, so daß der Draht (4) und die Führung (1) ein Außengewinde bilden, und daß ein Befestigungsmittel (6) vorgesehen ist, über welches axiale auf die Führung (1) wirkende Reaktionskräfte auf ein Befestigungselement (10) übertragbar sind, das aus wenigstens einer auf das durch Führung (1) und um diese herumgewickelten Draht (4) gebildete Außengewinde zu verschiedenen Befestigungspunkten entlang der Führung (1) schraubbaren Schraubenmutter (6) besteht.
  2. 2. Bowdenzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel aus wenigstens einer Schraubenmutter (6) besteht, die einen mit Schlitzen (8) versehenen zur Klemmung der Führung (1) zusammenziehbaren Schaft (7) besitzt.
  3. 3. Bowdenzug nach Anspruch 2, ■ dadurch gekennzeichnet, daß die Toleranz der Gewinde von Schraubenmutter (6) und durch Führung (1) mit aufgewickeltem Draht (4) gebildetem Außengewinde größer als bei Standard-Schraubgewinde ist.
  4. 4. Bowdenzug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (7) der Schraubenmutter (6) zum freien Ende hin konisch verjüngt ausgebildet ist.
    SO9824/0S91
  5. 5. Bowdenzug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (1) eine Kunststoff-Beschichtung oder einen -überzug (10) aufweist, der die Windungen des Drahts (4) und die Abschnitte der Führung (1) zwischen den Drahtwindungen bedeckt, so daß sich das Profil des Außengewindes auf der Umfangsflache des Überzugs (18) abbil.det,
  6. 6. Bowdenzug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (11) aus einem längslagig verseilten Metallrohr (3) besteht oder ein solches umfaßt.
  7. 7. Bowdenzug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich der schraubenförmig gewickelte Draht (4) über die gesamte Länge der Führung (1) erstreckt.
  8. 8. Bowdenzug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der schraubenförmig gewickelte Draht (4) über eine flache Seitenfläche mit dem Rohr (3) in Berührung ist.
  9. 9. Bowdenzug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (4) einen länglichen Querschnitt hat und mit der längeren Seitenfläche mit dem Rohr (3) in Berührung ist.
  10. 10. Bowdenzug nach einem der Ansprüche 1 bis I3 dadurch gekennzeichnet, daß der schraubenförmig um das Führungsrohr (3) gewickelte Draht (4') runden Querschnitt besitzt.
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DE19782842960 1977-12-07 1978-10-02 Bowdenzug Ceased DE2842960A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publication Number Publication Date
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Family

ID=10458062

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782842960 Ceased DE2842960A1 (de) 1977-12-07 1978-10-02 Bowdenzug

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