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DE2841309A1 - Dosierwaage fuer futtermittel o.dgl. - Google Patents

Dosierwaage fuer futtermittel o.dgl.

Info

Publication number
DE2841309A1
DE2841309A1 DE19782841309 DE2841309A DE2841309A1 DE 2841309 A1 DE2841309 A1 DE 2841309A1 DE 19782841309 DE19782841309 DE 19782841309 DE 2841309 A DE2841309 A DE 2841309A DE 2841309 A1 DE2841309 A1 DE 2841309A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
conveyor
locking member
scales according
dosing scales
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782841309
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dipl Kfm Erbacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEPH ERBACHER FA
Original Assignee
JOSEPH ERBACHER FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEPH ERBACHER FA filed Critical JOSEPH ERBACHER FA
Priority to DE19782841309 priority Critical patent/DE2841309A1/de
Publication of DE2841309A1 publication Critical patent/DE2841309A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
    • G01G13/003Details; specially adapted accessories

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Dosierwaage für Futtermittel oder dergleichen
  • Die Erfindung betrifft eine Dosierwaage für Futtermittel oder dergleichen Schüttgut mit einem Förderer für das Schüttgut, sowie mit einem zwischen das Abgabeende des Förderers und ein Wiegegefäß in den Schüttweg bewegbar gelagerten Sperrglied für das Schüttgut.
  • Wird eine derartige Dosierwaage z. B. zum Befüllen von 25-kg-äcken mit melassiertem Nischfutter oder anderem, zur Klumpenbildung neigenden Schüttgut verwendet, so ist nachteilig, daß diese Klumpen bzw. Brocken in die Säcke gelangen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dosierwaage zu schaffen, welche trotz kompakter Bauweise ein sicheres Abscheiden größerer Klumpen aus dem den Wiegegefäß æuzaführenden Schüttgut gewährleistet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Dosierwaage der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß im Schüttweg zwischen dem Abgabe ende des Förderers und dem Sperrglied ein Sieb angeordnet ist, welches zwischen der Siebstellung und einer aufgerichteten Stellung mit einem Stelltrieb bewegbar gelagert ist. Ein derartiges Sieb hat gegenüber einem herkömmlichen Sieb, wie z. B. einem Sichter oder einem Schwingsieb,den Vorteil, daß es durch Aufrichten stets wieder von Klumpen befreit werden kann und nicht dazu neigt, durch anhaftendes Schüttgut bereits nach kurzer Zeit zugesetzt zu werden. Dies ist insbesondere beim Abpacken von melassiertem Mischfutter von Bedeutung, da dieses Nischfutter infolge des Melassegehaltes stark zum klumpenartigen Verklehen sowie zum Festkleben an Teilen der Dosierwaage neigt.
  • Eine sehr sicher arbeitende, einfache und raumsparende Bauweise ergibt sich, wenn das Sieb um eine etwa waagerechte Schwenkachse bewegbar gelagert ist, die vorzugsweise im Bereich der vom Förderer abgekehrten Seite des Siebes liegt, so daß zum Aufrichten des Siebes lediglich dessen dem Förderer zugkehrte Seite angehoben werden muß, wodurch diese Bewegung in keiner Weise durch das darunterliegende Sperrglied beeinträchtigt werden kann.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist das Sieb in der Siebstellung vom Förderer - insbesondere mit konvex gekrümmter Oberseite - abfallend angeordnet, wobei vorzugsweise die Schwenkachse im Bereich der tiefsten Stelle des Siebes liegt.
  • Über das derart wie eine Rutsche ausgebildete Sieb können aus dem Schüttgut abgeschiedene Brocken durch Cavitation bereits während des Siebvorganges abgeführt werden. Weitere evtl. am Sieb fester haftende Brocken werden dagegen erst am Ende des Siebvorganges durch Aufrichten des Siebes abgeführt.
  • Bei einer baulich einfachen und zum Zwecke der Wartung gut übersichtlichen Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes liegt die Schwenkachse des Siebes erfindungsgemäß annähern parallel zur Pendelachse des schwenkbar gelagerten Sperrgliedes und/oder zur Drehachse einer abgabeseitig liegenden Umlenkrolle des Förderers, über welche ein endloses Förderband zur Zufuhrung des Schüttgutes zum Abgabeende des Förderers läuft.
  • Insbesondere bei der Verarbeitung von Mischfutter mit hohem Melassegehalt ist es vorteilhaft, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der Stelltziieb zwei in ihrer Arbeitsrichtung gegeneinander begrenzt bewegliche Getriebeglieder aufweist, von denen das antriebsseitige Getriebeglied einen Mitnehmer für das abtriebsseitige Getriebeglied aufweist, welcher bei Siebstellung des Siebes im Abstand von der Mitnahmestellung liegt. Wird der Stelltrieb in Gang gesetzt, so gelangt der Mitnehmer erst mit einer durch seinen Leerweg bestimmten Zeitverzögerung in Mitnahmestellung, so daß dann das Sieb durch den bereits angelaufenen Stelltrieb schlag- bzw.
  • ruckartig aufgerichtet wird. Die dadurch auf das Sieb einwirkende stoßartige Erschütterung führt dazu, daß auch sehr fest am. Sieb klebende Teile des Schüttgutes abgerissen und abgeführt werden.
  • Nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Erfindung weist der Stelltrieb ein als Dämpfglied ausgebildetes Getriebeglied auf, das vorzugsweise durch eine zwischen dem Mitnehmer und der zugehörigen Gegenfläche angeordnete Druckfeder gebildet ist.
  • Mit diesem Dämpfglied kann eine Überlastung des Stelltriebes verhindert werden; ferner führt das durch eine Druckfeder gebildete Dämpfglied dazu, daß das zu seiner Siebstellung z. B.
  • durch seine Schwerkraft belastete Sieb nach dem ersten Auftreffen des Mitnehmers in seiner Mitnahmestellung durch den dabei vermittelten Schwung gegenüber dem Stelltrieb entgegen seiner Schwerkraft geringfügig voreilen und in einer rüttelnden Bewegung nachsehwingen kann, wodurch haftende Teile des Schüttgutes noch besser gelöst werden.
  • Der beschriebene, erfindungsgemäße Bewegungsablauf des Siebes kann in einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß der Stelltrieb als Hebelgetriebe ausgebildet ist, das vorzugsweise abtriebsseitig einen am Sieb befestigten Getriebehebel aufweist, welcher über ein Kniegelenk mit einem in Eingriff mit einem Antrie * tehenden Zwischenhebel verbunden ist. Zur beschriebenen, begrenzten Beweglichkeit zweier Getriebeglieder zueinander ist der Zwischenhebel verschiebbar in einer um die Kniegelenkachse schwenkbar am abtriebsseitigen Getriebehebel gelagerten Hülse angeordnet, wobei der Zwischenhebel an seinem aus der Hülse ragenden freien Ende den Mitnehmer trägt. Durch die Ausbildung des Stelltriebes als Hebelgetriebe können die Wege des Zwischenhebels in einfacher Weise auch so gewählt werden, daß der Mitnehmer am Anfang der Bewegung des Stelltriebes mit relativ geringerer Geschwindigkeit gegenüber dem abtriebsseitigen Getriebeglied bewegt wird, als gegen Ende der Aufrichtbewegung des Siebes.
  • Dieser Vorteil macht sich insbesondere bemerkbar, wenn der Stelltrieb in zwangsgesteuertem Eingriff mit dem Sperrglied steht, da dann trotz zwangsgesteuerter Verbindung erreicht werden kann, daß die Aufrichtbewegung des Siebes trotz fahrenden Stelltriebes erst dann beginnt, wenn das Sperrglied in seine Sperrstellung überführt worden ist und dadurch sicherstellt, daß kein weiteres Schüttgut in das Wiegegefäß gelangen kann; ferner ist dadurch auch gewährleistet, daß evtl. in das z. B.
  • schalenartig ausgebildete Sperrglied gelangendes Schüttgut bereits gesiebt ist und beim Öffnen des Sperrgliedes zu Beginn des nächsten Wiegezyklus ohne die Gefahr, Klumpen zu enthalten, in das Wiegegefäß überführt werden kann. Bei einer einfachen Ausführungaform der zwangsgesteuerten Antriebsverbindung zwischen dem Sperrglied und dem Sieb ist der Zwischenhebel an einem von der Pendelachse des Sperrgliedes abstehenden, starr mit dem Sperrglied verbundenen Hebelarm angelenkt, an welchem unmittelbar ein Antriebsglied in Form beispielsweise der Kolbenstange eines Arbeitszylinders,wie eines Druckluftzylinders angreifen kann0 Für den Antrieb des Siebes sind in diesem Fall lediglich zwei zusätzliche Hebel, nämlich der Zwischenhebel und der an diesem angelenkte abtriebsseitige Hebel erforderlich.
  • lXach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Stelltrieb seitlich außerhalb eines den Förderer, das Wiegegefäß und das Sperrglied aufnehmenden Gehäuses angeordnet, so daß die Funktion dieser Teile nicht durch das Schüttgut beeinträchtigt werden kann. Perner ist erfindungsgemäß das Sperrglied init beiderseits außerhalb des Schüttweges liegenden Achszapfen am Gehäuse gelagert, welche gegenüber einer über die Breite des Sperrgliedes durchgehenden Welle den Vorteil haben, daß sie nicht in Berührung mit dem Schüttgut gelangen und daher keine Angriffsfläche zum Festkleben des Schüttgutes bieten.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung liegt die vom Pörderer abgekehrte Seite des Siebes außerhalb des Gehäuses, wodurch die abzuscheidenden Brocken oder dergleichen in einfacher Weise aus dem Gehäuse herausgeführt werden können. Um trotzdem das Gehäuse verhältnismäßig gut nach außen abzuschließen, weist das Gehäuse eine mit einer beweglichen Dichtung im wesentlichen geschlossene Öffnung für den Durchtritt des Siebes auf.
  • Durch die zuletzt beschriebene Ausbildung ist es auch in einfacher Weise möglich, unterhalb der vom Förderer abgekehrten Seite des Siebes außerhalb des Gehäuses einen Auffang behälter anzuordnen, der zur sicheren Aufnahme des vom Sieb abgeführten Gutes zweckmäßig breiter als das Sieb ist und bis unter dessen Schwenkachse reicht.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ist das Sieb nach Art eines Rechens durch etwa parallel nebeneinander liegende Stäbe gebildet, die vorsugsweise an ihren, dem Pörderer zugekehrten Enden durch eine blerstange miteinander verbunden sind, so daß sich bei verhältnismäßig glattilächiger Ausbildung des Siebes eine hohe Stabilität ergibt.
  • Zur Erzielung einer sicheren und das Abführen der Schüttgutbrocken in keiner Weise beeinträchtigenden Lagerung des Siebes liegt eine Querstange, an welcher die vom Pörderer abgekehrten Enden der Stäbe befestigt sind, in der Schwenkachse des Siebes, wobei vorzugsweise diese Querstange mit beiderseits über das Sieb vorstehenden Endzapfen in Lager eingreift.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles naher erläutert. Es sind dargestellt in Fig. 1 ein Ausschnitt einer erfindungsgeniäßen Dosierwaage in Seitenansicht und Siebstellung, Pig. 2 die Dosierwaage gemäß Fig. 1 in Ansicht von links, Fig. 3 die Dosierwaage in einer Darstellung entsprechend Fig. 1, jedoch in Sperrstellung des Sperrgliedes, Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Teil einer Dosierwaage weist in einem Gehäuse 1 einen Förderer 2 auf, unter dessen Abgabe ende 3 ein Sperrglied 4 zwischen einer Offenstellung gemäß Fig. 1 und einer Sperrstellung gemäß Fig. 3 mit einem Stelltrieb 5 bewegbar gelagert ist. Unterhalb des in Sperrstellung stehenden Sperrgliedes 4 befindet sich ein nicht gutes näher dargestelltes, z. B. nach unten trichterförmig-7g Gegen gemäß. In dieses Wiegegefäß fällt vom Abfabeende 3 des chu gut Pörderers 2 bei geöffnetem Sperrglied 42 wobei der Förderer 2 das Schüttgut 6 beispielsweise unmittelbar von einem Mischer übernimmt und dem Wiegegefäß zufuhi't. Der Antrieb des dosiert zuführenden Förderers 2 ist dabei so gesteuert, daß Schüttgut 6 am Anfang eines Arbeitszyklus in einem Grobstrom mit relativ großer Geschwindigkeit zugeführt wird, wonach gegen Ende der Zufiiiirphase die Fördergeschwindigkeit verringert wird, bis über ein vom Wiegegefäß beeinflußtes Meßglied bei Erreichen des vorbestimmten Gewichtes des in das Wiegegefäß überführten Schüttgutes der Förderer 2 stillgesetzt und das Sperrglied 4 schlagartig in Sperrstellung überführt wird, so daß ausgeschlossen ist, daß Schüttgut vom Förderer 2 in das Wiegegefäß nachrieselt bzw. nachläuft. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Förderer 2 als horizontal liegender Bandförderer ausgebildet, dessen endloses Förderband 7 am Abgabeende 3 des Förderers 2 um eine Umlenkrolle 8 geführt ist, welche um eine horizontale Achse drehbar gelagert ist.
  • Das Sperrglied 4 ist mit zwei miteinander flAchtenden Achszapfen 9, 10 an den vertikalen, zueinander parallelen Seitenwangen 11, 12 des Gehäuses 1 um eine horizontale, zur Drehachse der Umlenkrolle 8 parallele Pendelachse schwenkbar gelagert.
  • Die Pendelachse 13 liegt mit Abstand unterhalb der Umlenkrolle 8, wobei eine gedachte,durch die Pendelachse 13 gelegte vertikale Axialebene in einem größeren, annähernd dem Durchmesser der Umlenkrolle 8 entsprechenden Abstand vor dem Abgabeende P.des Förderers 2 steht. Das annahernd bis zu beiden Seiten 11, 12 reichende Sperrglied 4 ist hängend mit zwei seitlichen Armen 14 an-den Achszapfen 9, 10 befestigt, deren einander zugekehrte Enden nur bis zu den Armen 14 bzw. bis zu den Seiten des Sperrgliedes 4 reichen. Im wesentlichen oberhalb des Sperrgliedes 4 ist ferner ein aufrechtes Leitblech 15 angeordnet, dessen obere horizontale bzw. zur Achse der Umlenkrolle 8 parallele Längskante 16 mit geringem Spaltabstand benachbart zu dem über die Umlenkrolle laufenden Abschnitt des Sörderbandes 7 und geringfügig unterhalb der horizontalen Asialebene der Umlenkrolle 8 liegt. Die untere, zur Pendelachse'l3 parallele Längskante des ebenen Leitbleches 15 reicht annähernd bis an die Bodenfläche des Sperrglied des 4, welche zylinderabschnittförmig um die Pendelachse 13 gekrümmt ist und an welcher das Leitblech 15 mit der Längskante 17 anliegen kann. Die Bodenfläche 18 ist durch ein entsprechend gekrümmtes Bodenblech 19 gebildet. Die durch die Rinnenenden gebildeten Seiten des Sperrgliedes 4 sind mit kreisabschnittförmigen Seitenwänden 20 verschlossen, deren Röhe gleich der Rinnenhöhe ist und an deren Außenseiten die symmetrisch zur Längsmittelebene des Sperrgliedes 4 liegenden Arme 14 befestigt sind0 In der Offenstellung des Sperrgliedes 4 gemäß Fig. 1 liegt die untere Längskante 17 des Leitbleches 15 unmittelbar benachbart zu der in dieser Stellung tiefer liegenden Längskante des Sperrgliedes 4. Dadurch wird erreicht, daß eventuell in das in Sperrstellung liegende Sperrglied 4 nachgefallenes Schüttgut 6 beim Überführen des Sperrgliedes 4 in die Offenstellung und somit ZU Beginn eines Wiegezyklus in das Wiegegefäß überführt und das Sperrglied 4 im wesentJichen vollständig von Schüttgut befreit wird.
  • Das Leitblech 15 ist unter einem Winkel von wenigen Grad derart geneigt angeordnet, daß sein unteres Ende von der vertikalen Axialebene der Unlienkrolle 8 weiter entfernt ist als sein oberes Ende. Das leitblech 15 rcicht nahezu bis zu beiden Seitenwänden 20 des Sperrgliedes 4.
  • Oberhalb des Sperrgliedes 4 ist ein im wesentlichen oberhalb der Pendelachse 13 liegendes, flächig ausgebildetes Seb 21 vorgesehen, dessen dem Abgabeende 3 des Förderers 2 zugekehrtes Ende in Siebstellung gemäß Fig. 1 geringfügig unterhalb der horizontalen Axialebene der Umlenkrolle 8 liegt und zweckmäßig derart auf der oberen Langslrante 16 des Leitbleches 15 aufliegt, daß es das Förderband 7 im Bereich der Umlenkrolle 8 nahezu spaltfrei tangiert. Das Sieb 21 ist in Förderrichtung Pfeil 22 mit zunehmender Entfernung von Abgabeende 3 des Förderers 2 progressiv abfallend ausgebildet, wobei sein zum Abgabeende 3 benachbarter Bereich unter einem Winkel von nur wenigen Grad zur Horizontalen geneigt ist; es ist auch denkbar, diesen Bereich annähernd horizontal vorzusehen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Sieb 21 derart um zur Pendelachse 13 parallele horizontale Achsen gekrümmt, daß es im Bereich oberhalb des Wiegegefäßes die stärkste Krümmung aufweist und sein unteres Ende nahezu eben ist. Im Bereich dieses unteren Endes ist das Sieb 21 um eine zur Pendelachse 13 parallele horizontale Schwenkachse 23 schwenkbar an dem Gehäuse 1 gelagert. Das obere, zum Abgabeende 3 des Förderers 2 benachbarte Ende des Siebes 21 liegt in Siebstellung dabei geringfügig oberhalb der gemeinsamen Axialebene der ')chwenleehse 23 und der Umlenkrolle 8, so daß das Sieb 21 aus der Siebstellung gemäß Fig. 1 ungehindert nach oben in eine stärker aufgerichtet Stellung gemäß Fig. 3 geschwenkt werden kann.
  • Das Sieb 21 ist nach Art eines Rechens durch mit gleichen Abe ständen nebkinander liegende, gleiche gekrümmte Stäbe ,'4 gebildet, deren dem Abgabeende 3 des Förderers 2 zugekehrte den mit ihren Endflächen an der Umfangsfläche einer Querstange 25 derart befestigt sind, daß die oberen Mantellinien der Stäbe 24 tangential in die Umfangsfläche der Querstange 25 übergehen.
  • In entsprechender Weise ist an den weiteren Endflächen der Stäbe 24 eine weitere Querstange 26 befestigt. Die Stäbe 24 und die Querstangen 25, 26 haben gleiche kreisrunde Querschnitte, so daß durch die beschriebene Ausbildung verhältnis~ mäßig glatte Oberflächen des Siebes 21 gewährleistet sind, durch welche dem Festkleben des Schüttgutes 6 entgegengewirkt wird0 Die untere Querstange 26 ist derart über die Seiten des Siebes 21 verlängert, daß beiderseits vorstehende Achszapfen 27, 28 gebildet sind, welche in am Gehäuse 1 stehend angeordneten Lagerböcken 29, 30 schwenkbar gelagert sind.
  • Der untere, vom Pörderer 2 abgekehrte Teil des Siebes 21 ist durch eine fensterartige rechteckige Öffnung 31 in einer vertikalen, zu den Seitenwangen 11, 12 rechtwinkeligen Stirn-.
  • wand 32 des Gehäuses 1 aus diesem Gehäuse herausgeführt, wobei die Schwenkachse 23 unmittelbar benachbart zur Außenseite dieser Stirnwand 32 liegt. Die Öffnung 31 ist mit einer flächenhaften flexiblen, in Fig. 2 nicht dargestellten er Dichtung 33 verschlossen, welche durch ein/über die Breite der Öffnung 31 ununterbrochen durchgehenden Dichtlappen oder durch einzelne Dichtungsstreifen gebildet sein kann, welche jeweils zwischen benachbarte Stäbe 24 des Siebes 21 eingreifen.
  • Durch diese- Dichtung 33 wird trotz guten Verschlusses der Öffnung 31 die Beweglichkeit des Siebes 21 nicht beeinträchtigt Unterhalb des unteren, bei jeder Siebstellung zum Abgabeende 3 des Förderers 2 geneigten Endes des Siebes ist auf einer Sockelfläche 34 des Gehäuses 1 ein Auffangbehälter 35 entfernbar angeordnet, der nahezu lückenlos an die Stirnillalld 32 anschließt und derart zwischergieitliche Stützen 36 eingreift, daß das untere Ende des Siebes 21 oberhalb seiner offenen Oborscito liegt. Auf den Stützen 36 sind die Lagerböcke 29, 30 argeordnet.
  • Das Schüttgut 6 wird z. B. in einem Melassiergerät und einer Mischeinrichtung zubereitet und dann durch den Förderer 2 dem Wiegegefäß zugeführt. Hierbei können sich ini Schüttgut brockenartige Klumpen 6a durch Verkleben des Schüttgutes bilden Diese Klumpen 6a werden beim Befüllen des Wiegegefäßes durch das Sieb 21 gemäß Fig. 1 abgeschieden, wobei solche Klumpen 6s bereits über das in Siebstellung befindliche Sieb 21 nach unten in den Auffangbehälter 35 gleiten können. Nachdem das Befüllen des Wiegegefäßes durch Stillsetzen des Förderers 2 und durch Überführen des Sperrgliedes 4 in Sperrstellung gemäß Fig. 3 beendet ist, wird das Sieb 21 ruckartig um die Schwenkachse 23 in die Stellung gemäß Figo 3 nach oben geschwenkt, wobei das Sieb 21 gleichzeitig einer rüttelnden Bewegung ausgesetzt sein kann, so daß evtl0 noch am Sieb 21 haftende Klumpen 6a mit Sicherheit in den Auffangbehälter 35 überführt werden Das Sieb21 wird dabei mit einer solchen Zeitverzögerung aufgerichtet, daß gewährleistet ist, daß kein weiteres Schüttgut, welches auch Klumpen 6a enthalten könnte, in das in Sperrstellung befindliche Sperrglied 4 nachrieseln kann. Nachdem das Sieb 21 von evtl. anhaftenden Klumpen 6a befreit und das Wiegegefäß z. B. durch Befüllen eines Sackes geleert ist, werden das Sieb 21 und das Sperrglied 4 annähernd simultan in ihre Stellungen gemäß Fig. 1 überführt. Die Siebstellung des Siebes 21 ist dabei durch Anschlag der Querstange 25 an der oberen Längskante 16 des Leitbleches 15 genau festgelegt; in dieser Stellung liegt die Mittelebene des teitbleches 15 in einer Axialebene der Querstange 25.
  • Der Stelltrieb 5 ist außer zur Steuerung der Bewegungen des Sperrgliedes auch zur Steuerung der Bewegungen des Siebes 21 ausgebildet, so daß nur ein einziger Stelltrieb benötigt wird.
  • Der als Hebelgetriebe ausgebildete Stelltrieb 5 weist zur Steuerung der Bewegungen des Siebes 21 zwei in ihrer Arbeitsrichtung gegeneinande begrenzt bewegliche Getriebeglieder auf, von denen eines durch einen im Bereich der Schwenkachse 23 an der Endfläche eines Achszapfens 28 des Siebes 21 befestigten Getriebehebel 37 und das andere durch einen Zwischenhebel 38 gebildet ist. Der Getriebehebel 3 und der Zwischenhebel 38 sind über ein Kniegelenk 39 aneinander angelenkt, dessen Gelenkachse parallel zur Schwenkachse 23 liegt An dem unteren, von der Schwenkachse 23 abgekehrten Ende des Getriebehebels 37 ist eine Hülse 40 um die Gelenkachse des Kniegelenkes 39 schwenkbar gelagert, deren Mittelachse diese Gelenkachse schneidet. In dieser Hülse 40 ist der z. B. durch eine zylindrische Stange gebildete Zwischenhebel 38 längs-verschiebbar gelagert. An der vom oberen Ende des Siebes 21 abgekehrten Seite der Hülse 40 ist an dem aus der Hülse 40 vorstehenden Ende des Zwischenhebels 38 ein z. B. scheibenförmiger Mitnehmer 41 befestigt, der in Längsrichtung des Zwischenhebels 38 gegenüber diesem verstellbar und feststelbar ausgebildet sein kann. Dieser Mitnehmer 41 liegt in Siebstellung des Siebes 31 gemäß Fig. 1 mit Abstand von der zugehörigen Endfläche der Hülse Xr°o Zwischen dieser Endfläche der Hülse 40 und dem Mitnehmer 41 ist ferner ein Dämpfglied 42 in Form einer auf de-m Zwischenhebel 38 zentrierten Druckfeder angeordnet. DieSes Dämpfglied 42 liegt in Siebstellung ebenfalls mit Abstand von der Hülse 40 von und/oder dem Mitnehmer 41. An einem Achszapfen 10 des Sperrgliedes 4 ist ein Hebelarm 43 drehfest angeordnet, an welchem das vom Mitnehmer 41 abgekehrte Ende des Zwischen hebels 38 um eine zur Schwenkachse 23 parallele Achse 44 gelenkfähig gelagert ist. Oberhalb dieser Achse 44 ist an dem Hebelarm 43 eine Gabel 45 um eine zur Achse 44 parallele Achse 46 gelenkig gelagert. Diese Gabel 4-5 ist am unteren Ende der Koltenstange 47 eines hEtnend angeordneten, pneumatisch zu betreibenden Arbeitszylinders 48 befestigt. Das obere Ende dieses Arbeitszylinders 48 ist an einem an der Außenseite einer Seitenwange 12 des Gehäuses 1 befestigten Lager 50 um eine zu den Achsen 44, 46 parallele Achse 49 schwenkbar gelagert. Der ilebelarm 43, der Zwischenhebel 38 und der Getriebehebel 37 liegen ebenfalls an der Außenseite dieser Seitenwange 12 Wird die Kolbenstange 47 aus der Stellung gemäß Fig. 1 in den Arbeitszylinder 48 eingefahren, so wird zunächst in der be schri.ebenen Weise das Sperrglied 4 schlagartig in seine Sperrstellung gemäß Fig. 3 überführt. In dem Augenblick, in welchem das Sperrglied 4 die Sperrstellung erreicht hat, nimmt der bis dahin gegenüber dem Getriebehebel 37 frei bewegliche Zwischenhebel 38 nunmehr über den Mitnehmer 41 und das Dämpfglied 42 den Zwischenhebel 37 und damit das Sieb 21 zu seiner aufgerichteten Stellung gemäß Fig. 3 mit, wobei das Anfahren des Siebes 21 ruckartig erfolgt und das Sieb 21 durch das Dämpfglied 42 und die Beweglichkeit der Hülse 40 gegenüber dem Zwischenhebel 38 noch nachschwingen kann.

Claims (14)

  1. Ansprüche 0 Dosierwaage für Futtermittel oder dergleichen Schüttgut mit einem Förderer für das Schüttgut, sowie mit einem zwischen das Abgabeende des Förderers und ein Wiegegefäß in den Schüttweg bewegbar gelagerten Sperrglied für das Schüttgut, dadurch gekennzeichnet, daß im Schüttweg zwischen dem Abgabeende (3) des Förderers (2) und dem Sperrglied (4) ein Sieb (21) angeordnet ist, welches zwischen der Siebstellung (Fig. 1) und einer aufgerichteten Stellung (Fig. 3) mit einem Stelltrieb (5) bewegbar gelagert ist.
  2. 2. Dosierwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (21) um eine etwa waagerechte Schwenkachse (23) bewegbar gelagert ist, die vorzugsweise im Bereich der vom Förderer (3) abgekehrten Seite des Siebes (21) liegt.
  3. 3. Dosierwaage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (21) in der Siebstellung (Fig. 1) vom Förderer (2) - insbesondere mit konvex gekrümmter Oberseite - abfallend angeordnet ist und daß vorzugsweise die Schwenkachse (23) im Bereich der tiefsten Stelle des Siebes (21) liegt.
  4. 4o Dosierwaage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (23) des Siebes (21) annähernd parallel zur Pendelachse (13) des schwenkbar gelagerten Sperrgliedes (4) und/oder parallel zur Drehachse einer abgabeseitig liegenden Umlenkrolle (8) des Förderers (2) liegt.
  5. 50 Dosierwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stelltrieb (5) zwei in ihrer Arbeitsrichtung gegeneinander begrenzt bewegliche Getriebeglieder (37, 38) aufweist, von denen das antriebsseitige Getriebeglied (38) einen Mitnehmer (41) für das abtriebsseitige Getriebeglied (37) aufweist, welcher bei Siebstellung (Fig. 1) des Siebes im Abstand von der Mitnahmestellung lieg-t.
  6. 6. Dosierwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stelltrieb (5) ein als Dämpfglied (42) ausgebildetes Getriebeglied aufweist, das vorzugsweise durch eine zwischen denn Mitnehmer (41) und der zugehörigen Gegenfläche angeordnete Druckfeder gebildet ist.
  7. 7. Dosierwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stelltrieb (5) als Hebelgetriebe ausgebildet ist, das vorzugsweise abtriebsseitig einen am Sieb (21) befestigten Getriebehebel (37) aufweist, welcher über ein Kniegelenk (39) mit einem in Eingriff mit einem Antrieb (48) stehenden Zwischenhebel (38) verbunden ist.
  8. 8. Dosierwaage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenhebel (38) verschiebbar in einer um die Achse des Kniegelenkes (39) schwenkbar am abtriebsseitigen Getriebehebel-(37) gelagerten Hülse (40) angeordnet ist und an dem aus der Hülse (40) ragenden freien Ende den Mitnehmer (41) trägt.
  9. 9. Dosierwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stelltrieb (5) in zwangsgesteuertem Eingriff mit dem Sperrglied ( 4) steht, wobei vorzugsweise der Zwischenhebel (37) an einem von der Pendelachse (13) des Sperrgliedes (4) abstehenden, starr mit dem Sperrglied (4) verbundenen Hebelarm (43) angelenkt ist.
  10. 10. Dosierwaage nach einem der Anspruche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stelltrieb (5) seitlich außerhalb eines den Förderer (2), das Wiegegefäß und das Sperrglied (4) aufnehmenden Gehäuses (1) angeordnet ist und daß vorzugsweise das Sperrglied (4) mit beiderseits außerhalb des Schüttweges liegenden Achszapfen (9, 10) am Gehäuse (1) gelagert.
  11. 11. Dosierwaage nach einem der Anspruche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Förderer (2) abgekehrte Seite des Siebes (21) außerhalb des Gehäuses (1) der Dosierwaage liegt und daß das Gehäuse (1) eine mit einer beweglichen Dichtung (33) im wesentlichen geschlossene Öffnung (31) für den Durchtritt des Siebes (21) aufweist.
  12. 12o Dosierwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der vom Förderer (2) abgekehrten Seite des Siebes (21) ein Auffangbehälter (35) angeordnet ist, der vorzugsweise breiter als das Sieb (21) ist und bis unter dessen Schwenkachse (23) reicht.
  13. 13. Dosierwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (21) nach Art eines Rechens durch etwa parallel nebeneinander liegende Stäbe -(24) gebildet ist, die vorzugsweise an ihren dem Förderer zugekehrten Enden durch eine Querstange (25) miteinander verbunden sind.
  14. 14. Dosierwaage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Querstange, an welcher die vom Förderer (2) abgekehrten Enden der Stäbe (24) des Siebes (21) befestigt sind, -in dessen Schwenkachse (23) liegt und vorzugsweise mit beiderseits über das Sieb vorstehenden Endzapfen (27, 28) in Lager (29, 30r eingreift.
DE19782841309 1978-09-22 1978-09-22 Dosierwaage fuer futtermittel o.dgl. Withdrawn DE2841309A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0039097A1 (de) * 1980-04-25 1981-11-04 Weegwerktuigenfabriek Alfra B.V. Fahrbarer Trichter zum Abwiegen
CN103625903A (zh) * 2013-12-10 2014-03-12 谢文娟 一种带降尘测重装置的传送带
CN120571765A (zh) * 2025-08-04 2025-09-02 成都丹楹科技有限公司 一种用于滑道的分拣机构

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