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DE2840324A1 - Dichteinrichtung fuer teleskopisch ineinandersteckbare bauteile wie rohrverbindungen an bohrlochkoepfen und verfahren zu deren einbringung - Google Patents

Dichteinrichtung fuer teleskopisch ineinandersteckbare bauteile wie rohrverbindungen an bohrlochkoepfen und verfahren zu deren einbringung

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Publication number
DE2840324A1
DE2840324A1 DE19782840324 DE2840324A DE2840324A1 DE 2840324 A1 DE2840324 A1 DE 2840324A1 DE 19782840324 DE19782840324 DE 19782840324 DE 2840324 A DE2840324 A DE 2840324A DE 2840324 A1 DE2840324 A1 DE 2840324A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal
sealing
bore
ring
seal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782840324
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Donovan Morrill
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Smith International Inc
Original Assignee
McEvoy Oilfield Equipment Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by McEvoy Oilfield Equipment Co filed Critical McEvoy Oilfield Equipment Co
Publication of DE2840324A1 publication Critical patent/DE2840324A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B33/00Sealing or packing boreholes or wells
    • E21B33/02Surface sealing or packing
    • E21B33/03Well heads; Setting-up thereof
    • E21B33/04Casing heads; Suspending casings or tubings in well heads
    • E21B33/047Casing heads; Suspending casings or tubings in well heads for plural tubing strings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B33/00Sealing or packing boreholes or wells
    • E21B33/02Surface sealing or packing
    • E21B33/03Well heads; Setting-up thereof
    • E21B33/035Well heads; Setting-up thereof specially adapted for underwater installations
    • E21B33/0387Hydraulic stab connectors
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B2200/00Special features related to earth drilling for obtaining oil, gas or water
    • E21B2200/01Sealings characterised by their shape

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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

McEvoy Oilfield Equipment Company
3510 Dresser Tower
601 Jefferson
Houston, Texas 77002 / USA
beanspruchte Priorität: 15. Sept. 1977 USA
Nr. 833,553
Dichteinrichtung für teleskopisch ineinandersteckbare Bauteile wie Rohrverbindungen an Bohrlochköpfen und Verfahren zu deren Einbringung.
Die Erfindung betrifft eine für die Verwendung bei Erdölbohrungen bestimmte Anordnung, bei der eine mit Bohrlöchern versehene Vorrichtung und eine Einführungsvorrichtung unter Einfügung einer Dichteinrichtung teleskopisch in Eingriff bringbar sind.
Zur Abdichtung von Rohraufhängungen in Bohrlochköpfen wurden bisher verschiedene Einrichtungen verwendet, wie beispielsweise die O-Ringe und Packungselemente aus elastomerem Material, wie sie in der US-Patentschrift 2 83o 665 offenbart sind»
In jüngerer Zeit wurden Ölbohrungen niedergebracht, bei denen die-Drücke am Bohrlochboden Werte bis zu etwa 21oo bar (3o ooo psi) 'erreichen, die von den bisher gebräuchlichen Dichtungen nicht, g'ehalten werden können. Hinzu kommt, daß Bohrlochabschlüsse unter Wasser zuverlässige Dichtungen in Metall-Metall-Bauweise anstelle von elastomeren Dichtungen erfordern, da diese, wenn sie Chemikalien, Hitze oder Wasser für längere Zeiträume ausgesetzt sind, defekt werden.
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Metall-Metall-Dichtungen der verschiedensten Arten sind ebenfalls schon bei vielen Einrichtungen, auch Bohrlochköpfen verwendet worden. So zeigt die vorangehend genannte US-Patentschrift 2 830 665 die Verwendung einer Metallringdichtung zwischen zwei Flanschen des dort dargestellten Tannenbaumaufbaus.
Eine durch die US-Patentschrift 2 992 840 bekannte Metall-Metall-Dichtung ist mit einem kegelstumpfförmigen Querschnitt ausgebildet und zwischen zwei Planschen zusammengedrückt, die einen größeren Kegelwinkel haben, so daß sie verformt wird, wobei die Dichtungsränder "geprägt" sind und unter Bildung einer Metall-Metall-Dichtung den Flanschelementen eng anliegen.
Dichtungen, die augenscheinlich die gleiche Funktionsweise haben, wie die in der US-Patentschrift 2 992 840 dargestellte Dichtung, werden von der Firma Aeroquip Corporation of Los Angeles, California, unter den Handelsnamen CONOMASTER und CONOSEAL hergestellt und vertrieben.
Keines der zuvor erwähnten Dichtungssysteme kann eine zuverlässige Dichtung bei Drücken von etwa 1400 bar (20 000 psi) und noch viel weniger bei Drücken von etwa 2100 bar (30 000 psi) oder höher herbeiführen. Darüberhinaus sind Dichtungssysteme, wie sie die US-Patentschrift 2 992 840 zeigt, nicht zuverlässig, weil die Dichtungsringe oder Dichtungsscheiben sich kaltverfestigen können, wodurch eine Beschädigung der Dichtflächen verursacht werden kann. Diese Dichtungen dichten auch nicht zuverlässig gegen Drücke aus allen Richtungen ab, wie dies bei Rohraufhängungseinrichtungen erforderlich ist. Die bekannte Dichtung ist auch nachteilig wegen der mit dem Einbau in eine Aufhängungseinrichtung für Bohrlochrohre verbundenen Schwierigkeiten, da die Dichtung dabei an unzugänglichen Stellen eingebaut werden muß.
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Es sind auch Rohreinbringungsvorrlchtungeri rait Fernabdichtung zur teleskopartigen automatischen Dichtanlage an Bohrlöchern bekannt. Diese Vorrichtungen sind normalerweise für die vertikale Einführung vorgesehen und in zwei Arten ausgebildet. Die erste Bauart verwendet Fernverbinder, die die Vorrichtungen in die Bohrlöcher zieht bzw. diese Vorrichtungen und die das Bohrloch aufweisende Vorrichtung zur Aktivierung der Dichtung zusammendrückt bzw. zusammenzieht. Bei der zweiten Bauart wird das Gewicht der in das Bohrloch eingeführten Vorrichtung zur Herbeiführung der Dichtung benutzt. Diese Dichttechniken erfordern jedoch enge vertikale Toleranzen, um beispielsweise die Herstellung von Metall-Metall-Abdichtungen zwischen Anschlußnippeln und Rohraufhängungen zu ermöglichen., wenn die Anschlußnippel in die Rohraufhängung eingesetzt sind. Der eng tolerierte vertikale Abstand beispielsweise zwischen dem Kopfbereich der Rohraufhängung und dem Kopfbereich des Bohrlochkopfes ist sehr schwer zu steuern, da der Bohrlochkopf beispielsweise auf einer äußeren Mantelaufhängung einer Reihe von Mantelaufhängungen ruht, die ihrerseits aufeinandersitzen, während die Rohrleitungsaufhängung auf der inneren Mantelaufhängung der Mantelaufhängungsreihe sitzt. Jeglicher Schmutz bzw. jegliche andere Verunreinigung zwischen den Mantelaufhängungen im Tragbereich verändert daher den vertikalen Zwischenraum zwischen der Rohrleitungsaufhängung und der Oberseite des Bohrlochkopfes. Keines der zuvor genannten bekannten Dichtungssysteme ist frei von dem Erfordernis enger vertikaler Toleranzen.
Die vorliegende Erfindung schafft ein automatisch ferneinstellbares Rohreinsteck-Dichtsystem in Verbindung mit vorstehenden Bauteilen und diese teleskopartig aufnehmende umgebende Bohrlöcher. Das Dichtsystem verwendet eine Metall-Metall-Dichtung und kann an unzugänglichen Stellen wie in einem Bohrlochkopf bzw. in einer Rohrleitungsaufhängung verwendet werden. Das Dichtsystem ermöglicht eine zuverlässige
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Abdichtung bei Drücken von etwa 2100 bar (30 000 psi) oder höher, die entweder auf die Oberseite oder auf die Unterseite des Dichtsystems einwirken können. Darüberhinaus läßt sich mit der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Dichtsystems eine Vielzahl automatischer, ferneinstellbarer Metall-Metall-Dichtungen herstellen, wenn eine Reihe vorspringender Bauteile gleichzeitig in umschließende Bohrlöcher eingebracht wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine Abdichtung gegen auf beide Seiten der Dichtung einwirkende Drücke geschaffen, wie zwischen einem Anschlußnippel und einem Rohraufhängungs-Adapter zur Anpassung eines Rohrstrangs in einer Rohraufhängung an einen Tannenbaum beispielsweise mittels einer ringförmig, kegelstumpfförmig gestalteten Metalldichtung. Diese Dichtung sitzt zwischen der Innenfläche von Taschen in der Rohraufhängungsbohrung und der Außenfläche des Anschlußnippels, so daß die Ränder des Innen- und Außenumfangs der Dichtung diesen Flächen dicht anliegen. Das Dichtungssystem umfaßt eine Reihe von Dichtungseinheiten, die beispielsweise auf den Anschlußnippeln angeordnet sind. Jede Dichtungsanordnung umfaßt eine kegelstumpfförmige Metalldichtung und einen geschlitzten Ring, neben dem ein Betätigungsring angeordnet ist. Nach der Einführung der Anschlußnippel in die Bohrungen erzwingt die Zusammenziehung des Schlitzringes eine Bewegung des Betätigungsringes gegen die Metalldichtungen. Diese Bewegung bringt eine Kraft auf die Metalldichtungen auf, die ausreicht, um deren Ränder zu prägen und zwischen den Rändern der Dichtungen sowie den jeweiligen Innen- und Außenflächen der Taschen und der Anschlußnippel Metall-Metall-Abdichtungen 'herzustellen. Diese Abdichtungen werden mit einem Druck hergestellt, der ausreicht, zu verhindern, daß Medien aus dem Bohrloch in jeder Richtung um die Dichtungen herumfließen können. Bei der bevorzugten Ausführungsform können die Dichtungsanordnungen vertikal gegeneinander versetzt sein,
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damit die Metall-Metall-Abdichtungen nacheinander den und die erforderliche Kraft zum Einsetzen des Tannenbaums mit in die Bohrungen der Rohrleitungsaufhängung eingebrachten Anschlußnippeln verringert wird.
Die Erfindung oder ihre Weiterbildung können Merkmale aufweisen, die in der DE-OS 26 07 880 und/oder in der deutschen Patentanmeldung P 27 34 794,0 beschrieben sind. Der Inhalt dieser Anmeldungen soll Teil der Offenbarung der vorliegenden Anmeldung bilden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausfuhrungsform. Es zeigen:
Fig. 1 eine vertikale Schnittdarstellung eines Teils eines Bohrlochkopfes mit einer Rohrleitungsaufhängung für fc mehrere Rohrleitungen und hydraulische Steuerleitungen, sowie einen Teil eines Tannenbaums mit mehreren Anschlußnippeln und an diesen angebrachten Dichtungsanordnungen, wobei die Dichtungsanordnungen gegenüber dem Boden des Tannenbaums vertikal gestaffelt sind,
Fig. 2 einen vergrößerten Teilschnitt eines Dichtungsaufbaus der in Fig. 1 dargestellten bevorzugten Ausführungsform, wobei die linke Hälfte (Fig. 2A) die Dichtungsanordnung im unbelasteten Zustand zeigt, während die rechte Zeichnungshälfte (Fig. 2B) die Dichtungsanordnung im belasteten Zustand zeigt, nachdem sie in eine Tasche der Rohrleitungsaufhängung eingesetzt ist, und
Fig'- 3 einen Querschnitt des Metalldichtungsrings der Dichtungsanordnung vor seiner Zusammendrückung.
Die Fig. 1 zeigt einen Bohrlochkopf 1 und einen unteren Flansch 2 eines Tannenbaums 3, der auf einer Schulter 4 des Bohrlo'chkopfs 1 sitzt.Der Bohrlochkopf wird von einer herkömmlichen Mantelaufhängung(nicht dargestellt) gehalten, der wenigstens eine, gewöhnlich aber eine Reihe nebeneinander angeordneter innerer Mantelaufhängungen trägt, die in der Bohrung des
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Bohrlochkopfes aufgehängt sind. Die innerste Aufhängung der Mantelaufhängung trägt ein Rohrleitungsaufhängungssystem 6. In diesem Zusammenhang sei beispielsweise auf die US-Patentschriften 3 741 294 und 3 540 533 verwiesen. Das Rohrleitungsaufhängungssystem 6 wird in der Bohrung 7 auf einer Sphulter 8 der innersten Mantelaufhängung 5 gehalten. Einzelheiten der Halterung der Rohrleitungsaufhängung 6 durch die Schulter 8 und der Packung zwischen der Rohrleitungsaufhängung 6 und der daneben angeordneten äußeren Mantelaufhängung sind in den US-Patentschriften 3 741 294 und 3 540 offenbart. Die Rohrleitungsaufhängung 6 hält einen Satz von Rohrleitungssträngen 9, 10 und eine Hydraulikleitung 11, wie dies auf dem Fachgebiet bekannt ist. Die Hydraulikleitung 11 kann beispielsweise eine hydraulische Steuerleitung zur Steuerung der Stellung eines (nicht dargestellten) Absperrorgans in den Rohrleitungssträngen 9, 10 sein, die in der Bohrung 7 unter der Rohrleitungsaufhängung 6 angeordnet sind.
In der Rohrleitungsaufhängung 6 sind Bohrungen bzw. Taschen 200, 201 und 202 durch Bohrungen oder anderweitige bekannte Bearbeitungsarten hergestellt. Die Taschen 200, 201, 202 umfassen erste Gewindebohrungen 210r 211, 212, die koaxial zu den Rohrleitungssträngen 9, 10 bzw. der Hydraulikleitung 11 liegen, und weisen Öffnungen bei 213, 214, 215 auf der Unterseite 218 der Rohrleitungsaufhängung 6 auf. Die Rohrleitungsstränge 9r TO und die Hydraulikleitung 11 sind an Gewindebohrungen 210, 211 bzw. 212 durch die darin ausgebildeten Gewinde gehalten. Die Bohrungen 200, 201 und 202 weisen weiterhin im wesentlichen glatte Senkungen 220, 221, 222 auf, die an den Oberseiten 230 der Rohrleitungsaufhängung 6 öffnungen 223, 224 bzw.225 haben. Die glatten Senkbohrungen 220, 221, 222 verlaufen koaxial zu den Gewindebohrungen 210, 211 bzw. 212, haben jedoch einen größeren Durchmesser, so 'daß zwischen den Gewindebohrungen und den Senkungen Ringschultern 241, 242, 243 gebildet werden. Die Mündungen der
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Öffnungen 223, 224P 225 umfassen aufwärtsgerichtete, sich nach innen verjüngende Ringflächen 244, 245 bzw» 246..
Die Oberseite 230' der Rohrleitungsaufhängung 6 liegt der Unterseite 25Q1 des Tannenbaums 3 im Abstand gegenüber. Der Tannenbaum 3 umfaßt Bohrungen bzw. Taschen 25Tr 252, 253r die durch Bohren oder andere geeignete Arbeitsgänge hergestellt sind. Die Bohrungen 251, 252, 2 53 haben an der Unterseite 250 des Tannenbaums 3 Öffnungen« Die Bohrungen 251, 252, 253 verlaufen durch den Tannenbaum 3 aufwärts zu Absperrorganen und hydraulischen Verbindungen (nicht dargestellt) .
Die Anschlußnippel 261, 262, 263 sind koaxial an den Bohrungen 251,T 252 bzw» 253 durch Schweißnähte 264, 265, 266 oder andere geeignete Befestigungsmittel festgelegt. Die Anschlußnippel 261, 262, 263 hängen von der Unterseite 250 des Tannenbaums 3 herab. Die Anschlußnippel 261, 262, 263 haben unterschiedliche Längen, so daß ihre Enden 267, 268, 269 in parallelen Ebenen liegen, die in Vertikalrichtung gegeneinander versetzt sind.
Die Anschlußnippel 26T, 262, 263 werden teleskopartig von den glatten Senkbohrungen 22O, 221, 222 aufgenommen, wobei die Außenflächen 270, 27t, 2:72 der Anschlußnippel 261, 262, 263 im wesentlichen parallel zu den Innenwänden der Senkbohrungen 220, 221r 222 verlaufen. Auf den äußeren Flächen 270, 271, 272 der Anschlußnippel 261, 262, 263 sind Dichtungsanordnungen 280, 290, 300 in verschiedenen vertikalen Abständen von der Unterseite 2 50 des Tannenbaums 3 angebracht. Die Dichtungsanordnungen 280, 29O, 300 bilden Metall-Metall-Abdichtungen sowohl mit den Außenflächen 270, 271 bzw. 272 der Anschlußnippel 261, 262, 263 als auch mit den Innenflächen der Bohrungen 220, 221, 222.
Die Dichtungsanordnungen 280, 290, 300 sind gleich ausgehil-
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det, so daß hier nur.die Dichtungsanordnung 280 im einzelnen beschrieben werden soll. Die Fig. 2A zeigt die Dichtungsanordnung 280 in einer unbelasteten Lage, während die Fig. 2B die Dichtungsanordnung bei voller Belastung zeigt.
Der Anschlußnippel 261 (Fig. 2) umschließt eine Bohrung 223, die eine medienleitende Verbindung zwischen der Bohrung 200 und der Bohrung 251 herstellt. Der Ahschlußnippel 261 umfaßt weiterhin einen Bereich 310 mit kleinerem Durchmesser in dem Endbereich, der dem Boden der Bohrung 200 am nächsten liegt, wodurch eine Schulter 311 zwischen dem schmaleren Abschnitt 310 und dem übrigen Teil des Anschlußnippels 261 gebildet wird. Die Schulter 311 umfaßt einen äußeren, vertikal nach unten abstehenden, schmalen Ring 313, der den Rest der Schulter 311 umgibt, welche in Vertikalrichtung höher verläuft als der Außenring 313. Der unterste Teil 312 des Bereichs 310 ist auf der Außenseite mit einem Gewinde versehen, während der obere Teil 314 des Außenbereichs 10 im wesentlichen glatt ist.
Die Dichtungsanordnung 280 ist auf der Außenseite 270 des Anschlußnippels entlang des durchmesserkleineren Bereichs 310 angeordnet. Die Dichtungsanordnung 280 umfaßt einen Spaltring 320, einen Stellring 322, eine kegelstumpfförmige Metalldichtung 324 und eine Sicherungsmutter 326. Der untere Abschnitt der Sicherungsmutter 326 ist mit einem Innengewinde versehen, dessen Gewindegänge die gleiche Steigung haben wie das Außengewinde des untersten Abschnittes 312. Die Sicherungsmutter 326 ist mit ihrem Gewinde mit dem Gewinde des untersten Abschnittes 312 des Anschlußnippels 261 verbunden. Die Sicherungsmutter 326 hat außerdem eine äußere, konisch verjüngte Umfangsflache 328, deren Konizität der ,Konizität der Schulter 241 in der Rohrleitungsaufhän- ' gung' 6 entspricht. Die obere Fläche 331 der Sicherungsmutter 326 ist kegelstumpfförmig mit einem Winkel ausgebildet, der beispielsweise 15° gegenüber der Horizontalen betragen kann, der bei vielen Einrichtungen aber auch wesentlich
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kleiner oder wesentlich höher sein kann, beispielsweise zwischen O und 45 betragen kann.
Auf der Sicherungsmutter 326 sitzt der Metalldichtungsring 324 auf, der den im wesentlichen glatten zylindrischen Abschnitt 314 umschließt.
Die Dichtung 324 hat einen kegelstumpfförmigen Querschnitt, der in der Breite wesentlich größer ist als in der Dicke. Die untere äußere Kante 324 der Dichtung ist bei 332 abgerundet, so daß scharfe Kanten vermieden werden. Der Krümmungsradius der Kantenabrundung 33 2 der Dichtung 324 liegt beispielsweise im Bereich von 0,51 mm bis 1,02 mm (0.02 bis 0.04 inches). Die anderen Kanten sind vorzugsweise "gebrochen". Die Konizität der Metalldichtung 324 verläuft in der gleichen Richtung wie die Konizität der oberen Fläche 331 der Sicherungsmutter 326, hat jedoch einen kleineren Konuseinschlußwinkel. Die Unterschiede der Konuswinkel können von 10 bis 40 oder mehr gehen, je nach dem, welche besonderenMaterialien und Abmessungen der Elemente vorliegen. Bei einer Ausführung, deren zufriedenstellende Arbeitsweise festgestellt wurde, ist die Dichtung 324 etwa 12,7 mm (1/2 inch) breit und etwa 2,54 mm (0.1 inch) dick, wobei die obere Kegelstumpffläche 326 der Sicherungsmutter gegenüber der Horizontalen etwa einen Winkel von 15 (mit einem Konuswinkel· von 150°) hat, während die Flächen der Dichtung 324 einen Winkel von etwa 3O gegenüber der Horizontalen (bei einem Konuswinkel von 120°)haben. Der obere Rand des Innenumfangs der Dichtung 324 liegt der unteren Kegelstumpffläche 336 des Stellrings 332 an, der den zylindrischen oberen Bereich 314 des Anschlußnippels 261 mit engem Gleitsitz umschließt.
Der Stellring 321 ist ein massiver, fester Ring. Die untere Fläche 336 des Stellrings 322 ist kegelstumpfförmig ausgebildet und hat die gleichen Eigenschaften wie die obere
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Fläche 331. Die obere Fläche 330 des Stellrings 332 ist mit einem Winkel abgeschrägt, der beispielsweise etwas größer ist als 0° bis 45°. Die obere Fläche 330 des Stellrings 332 ist damit ebenfalls kegelstumpfförmig, wobei die Richtung der Schrägstellung der oberen Fläche 330 derjenigen der Schrägstellung der Fläche 336 entgegengesetzt ist. Die Fläche 330 liegt der entsprechenden Fläche 328' des Spaltrings 320 an.
Der Ring 320 ist als Spaltring ausgebildet, wobei sein Spalt etwas größer ist als die Umfangsänderung des Ringes 320, die dieser bei seiner Eindrückung in die Bohrung 220 erfährt, und beträgt beispielsweise bei einem Durchmesser von 91,4 min (3.6 inches) 20,3 mm (.8 inches). Die untere Fläche 328' des Stellrings 320 hat den gleichen Schrägwinkel wie die obere Fläche 330. Die Länge der Flächen 328" und 330 sollte dabei so groß sein, daß ein Druck auf die Dichtung 324 ausgeübt wird, wie dies zuvor in Verbindung mit den Flächen 331, 336 dargelegt worden ist. Der Außenumfang der Sicherungsmutter 326, der Stellring 332 und der Anschlußnippel 261 greifen vergleichsweise lose in den oberen Bereich der Bohrung 220 der Rohrleitungsaufhängung 6 ein. Der Ring 320 umfaßt weiter hin abgerundete Schultern 329 am untersten Ende der Fläche 328" am Außenendes des Ringes 320.
Die Zusammensetzung der Dichtungsanordnung erfolgt dadurch, daß zunächst der Spaltring 320 auf den schmaleren Abschnitt 310. aufgeschoben wird, bis er der Schulter 311 benachbart im Inneren des Ringes 313 liegt. Der Stellring 322 und die Metalldichtung 324 werden dann ebenfalls auf den schmaleren Bereich 310 aufgeschoben. Schließlich wird die Sicherungsmutter '326 auf den mit Gewinde versehenen unteren Bereich 312 des Anschlußnippels 261 aufgeschraubt. Durch die Festlegung der Sicherungsmutter 326 auf dem unteren Bereich 312 kommt die obere Fläche 330 des Stellrings 322 mit der unteren Fläche 328' des Spaltrings 320 über einen Längenbereich
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dieser Fläche in Kontakt.
Die Ringe 320, 322 und die Dichtung 324 v/erden von der Sicherungsmutter 326 gehalten, ohne daß diese Dichtungsanordnung 280 bei der Einführung in die Bohrung 220 betätigt wird, bevor die unterste Schulter 329 des Spaltringes 320 die Ringschulter 244 der Rohrleitungsaufhängung 6 berührt. Das Gewicht des Tannenbaums 3, das beispielsweise 9 000 kg bis 13 500 kg (20 000 bis 30 000 pounds) betragen kann, bewirkt dann eine Kontraktion des Spaltringes 320, wenn dieser auf der Schrägfläche der Ringschulter 244 abwärts in die Bohrung 220 gedrückt wird. Wenn der Spaltring 320 zusammengedrückt wird, verschiebt sich die untere Flächw 328' dieses Ringes gegenüber der oberen Fläche 330 des Stellringes 322, wodurch dieser abwärts gedrückt wird und die Metalldichtung 324 belastet. Wenn der Stellring 322 sich abwärts bewegt, beginnt die durch die Unterseite 33 6 des Stellrings 322 auf die Metalldichtung 324 übertragene Kraft diese Dichtung zu verformen, wobei diese in die in Fig. 2B dargestellte Endlage gelangt. Wie bei der in der US-Patentschrift 2 9 92 840 offenbarten Dichtungsform wirken die Sicherungsmutter 326 und der Stellring 322 auf entgegengesetzte Flächen der Dichtung 324 ein, um deren Verwerfung während der Verformung zu verhindern. Die Verformung der Dichtung 324 führt zu einer Verringerung ihres Innendurchmessers und einer Erhöhung des Außendurchmessers. Die Ringweite der Dichtung 324 ist dabei so, daß bei der in Fig. 2B dargestellten Zusammendrückung zwischen den Flächen 326 und 331 der Außenumfang sich radial nach außen bewegt, während der Innenumfang sich radial einwärts bewegt und auf der Wand des oberen Endes 314 sich so lange verdreht, bis die abgerundete Kante 332 und die Kante 334 verformt bzw. "geprägt" sind und eine Metall-Metall-Abdichtung sowohl, gegenüber der Bohrung 220 der Rohrleitungsaufhärigung 6 als auch gegenüber dem glatten zylindrischen oberen Ende 314 des unteren Abschnitts 310 des Anschlußnippels 261 herstellt, so daß auf beiden Seiten
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der Dichtung 324 eine Dichtwirkung erreicht wird. Die Ringbreite a. der Dichtung 324 sollte dazu größer sein als die Breite der oberen Fläche 331 der Sicherungsmutter 326, wobei die Dichtung 324 zur Sicherstellung einer guten Abdichtung breit genug für wenigstens etwa der Hälfte der Dicke der Kante sein sollte, damit sie sowohl die Bohrung 220 der Rohrleitungsaufhängung als auch das glatte obere Ende 314 übergreift. Vorzugsweise füllt die Dichtung 324 im wesentlichen den gesamten Zwischenraum zwischen der Sicherungsmutter 326 und dem Stellring 322 aus, wozu ihre Ringbreite a. so breit wie der ringförmige Zwischenraum zwischen der Bohrung 220 und der Fläche des oberen Teils 314 sein kann, wie er mit b dargestellt ist.
Es ist klar, daß zur Herstellung einer solchen Metall-Metall-Abdichtung der Dichtungsring 324 aus einem Material hergestellt wird, das weicher ist als die Materialien des Anschlußnippels und der Rohrleitungsaufhängung, so daß die inneren und äußeren Ränder verformt bzw. "geprägt" werden, bis sie sich den Anlageflächen anfügen und sich dabei nicht in diese Flächen einpressen. Der Dichtungsring 324 paßt sich daher kleinen Unregelmäßigkeiten in diesen Flächen an, wodurch ein dichtender Sitz sichergestellt wird. Die bevorzugten Winkel in Bezug auf die Horizontale wie auch die Gesamtlängen der unteren Fläche 328 des Spaltringes 32o und der oberen Fläche 33o des Stellringes 322 sollten dabei so gewählt werden, daß, wenn der Spaltring 32o sich vollständig in dem Bereich der Bohrung 22o unter der ringförmigen Schulter 244 befindet, der Dichtungsring 324 die Metall-Metall-Abdichtungen mit der Bohrung 22o und der Fläche des oberen Teil 314 mit einem Andruck herstellt, der ausreicht, um eine Abdichtung bei wenigstens dem maximal zu erwartenden Druck zu erreichen, der von den in dem Bohrloch befindlichen Medien gegen die Dichtungen wirkt.
Die unverformten inneren und äußeren Ränder des Dichtungsringes 324 liegen vorzugsweise im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche 336 und der Bodenfläche 331, so daß eine
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Prägung bzw. Verformung dieser Ränder dazu führt, daß der Dichtungsring 324 den Zwischenraum zwischen der Sicherungsmutter 326 und dem Stellring 322 im wesentlichen ausfüllt.
Da der Dichtungsring 324 einen Außendurchmesser hat, der wesentlich kleiner ist als die Bohrung 22o der Rohrleitungsaufhängung, besteht keine Möglichkeit, daß die Oberfläche der Dichtung 324 durch Einkratzen an der Bohrung 22o der Rohrleitungsaufhängung beschädigt wird,bevor während der Betätigung der erste Kontakt mit der Bohrung 22o hergestellt wird. Wenn es auch erforderlich sein kann, daß wie zuvor erörtert wurde, die Dichtungsanordnung nach der Betätigung um eine kleine Strecke abwärts bewegt werden muß, damit die Betätigung der anderen Dichtungsanordnungen möglich ist, befindet sich die Endposition der Dichtung im wesentlichen doch an der Stelle, an der ihre Einstellung beendet worden ist. Dadurch wird die Möglichkeit von Beschädigungen des Dichtringes 324 vor dem Kontakt des Flansches 2 mit der Fläche 4, bei dem dann jegliche Bewegung der Dichtungsanordnung 28o aufhört, im wesentlichen beseitigt.
Der Dichtring 324 ist steif ausgebildet und kann aus einem Material wie Kupfer, Kupferlegierungen, Aluminium, rostfreiem Stahl oder einem Stahl, der weicher ist als das Material der Oberflächen, gegenüber der die Dichtung zu erfolgen hat, hergestellt sein. In einigen Flällen wird die Dichtung 324 aus dem gleichen Material hergestellt, wie dem Material der Oberflächen, denen gegenüber die Dichtung erfolgen soll, jedoch wird der Ring dann geglüht, damit er weicher wird, so daß er die anderen Flächen nicht beschädigt.
Es wurde festgestellt, daß rostfreie Stähle geeignete Eigenschaften für den erfindungsgemäßen Dichtring 324 haben. Jedoch neigt rostfreier Stahl zu einer Kaltverfestigung, so daß er härter werden kann als die Flächen, denen gegenüber die Abdichtung erfolgt, so daß der Metall-Metall-Dichtungsanschluß des Dichtungsringes 324 zwischen diesen Flächen
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diese beschädigen kann. Diese Beschädigungsmöglichkeit wird bei einer bevorzugten Ansführungsform der Erfindung durch die zuvor beschriebene Abrundung der unteren Kante und durch das Brechen der Ränder des Dichtungsringes sowie durch das "Einprägen" bzw. "Einpressen" in die Flächen beseitigt.
Es ist festzustellen, daß der Metalldichtring 324 mit der konischen Verjüngung in Richtung des Druckes weist, dem gegenüber die Abdichtung erfolgen soll( siehe Fig. 2). Für eine Nippeldichtung kann dies bevorzugt sein, wenn auch die Dichtung zwischen parallelen Flächen des Innen- und Außenumfangs der Dichtung gleich wirksam und daher umkehrbar ist. Der Innen- und Außenumfang der Ringdichtungen 324 kann dahingehend betrachtet werden, daß sie Abdichtungen schaffen, die zu einer Abdichtung gegen einen Druck geeignet sind, der entweder gegen die konvexe oder die konkave Fläche des Dichtungsringes 324 gerichtet sein kann.
Bei der bevorzugten Ausführungsform wird ein Metalldichtungsring 324 bevorzugt, da dieser zufriedenstellen abdichtet und zum Einstellen eine geringere Einsatzbelastung benötigt.
Die Einstellung aller Dichtungsanordnungen 28o, 29o,3oo erfolgt durch, das Absenken des Tannenbaums 3 zu der Rohrleitungsaufhängung 6 hin, so daß die Anschlußnippel 261, 262, 263 teleskopartig von den Bohrungen 22o, 221,222 aufgenommen werden. Das weitere Absenken des Tannenbaums 3 bewirkt, daß die· Dichtungsanordnung 28o in der zuvor beschriebenen Weise eingestellt wird. Die erforderliche Einstellkraft zur Einstellung der Dichtanordnung 28o kann beispielsweise in der Größenordnung von 756oo Newton (17ooo pounds) liegen. Da das Gewicht des Tannenbaums in der Größenordnung von 9I007I3600 kg (2oooo-3oooo pounds) oder schwerer sein kann, genügt bei dem zuvor beschriebenen Beispiel dieses Gewicht, um die Dichtungsanordnung 28o einzustellen. Nach der Einstellung kann die Dichtungsanordnung 280 weiter zum Abwärtsgleiten in der Bohrung 22o durch eine Kraft von beispielsweise 378oo
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Newton (85oo pounds) liegen,- bis die vertikale Lage des Tannenbaums 3 gegenüber der Rohrleitungsaufhängung 6 erreicht ist, die die Einstellung der Dichtungsanordnung bewirkt.
Die Dichtungsanordnung 29o wird in der gleichen Weise eingestellt, wie dies zuvor in Verbindung mit der Dichtungsanordnung 28o beschrieben worden ist. Die erfolderliehe Kraft zur Einstellung der Dichtungsanordnung 29o kann beispielsweise bei 778oo Newton (175oo pounds) liegen. Das Gewicht des Tannenbaums reicht damit ebenfalls zur Einstellung der Dichtungsanordnung 29o aus. Nach der Einstellung können die beiden Dichtungsanordnungen 28o und 29o in den Bohrungen 22o,221 durch eine Kraft von etwa 414oo Newton (93oo pounds) abwärts gedrückt werden, bis die vertikale Lage des Tannenbaums 3 gegenüber der Rohrleitungsaufhängung 6 erreicht ist, in der die Dichtunganordnung 3oo eingestellt wird.
Die Dichtungsanordnung 3oo wird in der gleichen Weise eingestellt wie die Dichtungsanordnungen 28o und 29o. Nachdem alle Dichtungsanordnungen eingestellt worden sind, können sie noch in den Bohrungen 22o, 221,222 abwärts gedrückt werden, bis der Flansch 2 in Anlage auf die Bohrlochkopfschulter 4 kommt, wobei dann die Dichtungsringe 324 in einer Metall-Metall-Dichtunganlage an den Nippeln und den Bohrungen zur Ruhe kommen.
Nachdem der Tannenbaumflansch 2 auf der Bohrlochkopffläche aufsitzt, können die Dichtungsanordnungen 28o,29o,3oo beispielsweise dadurch getestet werden, daß ein Mediendruck durch die öffnungen 223,224,225 aufgebracht wird. Wenn eine der Dichtungen durchlässig sein sollte, wird der Druck durch die Bohrungen 251,252,253 festegestellt. Wenn ein Leck entdeckt ist, kann der Tannenbaum 3 wieder entfernt und die Länge des Betätigerringes 332 der undichten Dichtungsanordnung geändert werden, um so den Ort der Metall-Metall-Dichtunganlage des Dichtungsrings 324 an dem Nippel und der Bohrung zur
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Beseitigung möglicher Scharten oder Risse neu zu positionieren.
Wenn auch das zuvor im einzelnen beschriebene System als am zufriedenstellendst arbeitend ermittelt wurde und bevorzugt · wird, sind im Rahmen der Erfindung noch viele Änderungen des Aufbaus möglich. So können beispielsweise die Metalldichtungsringe 324 jede geeignete Form haben.. Auch können die Dichtungsanordnungen zwischen den Bohrlochköpfen und den Rohrleitungsaufhängungen oder zwischen den Mantelköpfen und den Rohrleitungsaufhängungen oder zwischen einer geschlossenen Rohrleitungsaufhängung und einer bohrlochabwärts gerichteten Rohrleitungsaufhängung angeordnet werden. Weiterhin lassen sich auch mehrere, reihenweise angeordnete Paare von Spalt- und Stellringen verwenden, wenn ein längere vertikaler Weg nötig ist, um die Ränder der Metall-Dichtungsringe 324 mit einem Druck zu verformen, bei dem die notwendige Metall-Metall-Abdichtung entsteht. Darüber hinaus kann der Rückhaltebzw. Sicherheitsteil der Dichtungsanordnung auch ein an den Anschlußnippel angeschweißter Ring oder dgl. sein. Außerdem können die Spaltringe und die Stellringe zu einem einzigen Ring kombiniert werden. Auch kann die Relativlage der Nippel und der Bohrungen umgekehrt werden, so daß die Nippel sich an der Rohrleitungsaufhängung und die Bohrungen in dem Tannenbaum befinden. Die Dichtungsanordnungen können auch eine Reihe von Metalldichtungsringen umfassen, die entweder aneinander liegen oder durch Ringe aus Elastomermaterial getrennt sind. Dabeiist zu bemerken,daß, wenn eine Dichtungsanordnung Mehrfachdichtungsrxnge verwendet, die durch Ringe aus Elastomermaterial getrennt sind, viel höhere Kräfte zur Einstellung der Dichtungen erforderlich sind, so beipielsweise T78qö'o Newton (4oooo pounds) bis 267ooo Newton (60000 pounds) für drei Metallringe und zwei Ringe aus Elastomermaterial. Wenn' eine Dichtungsanordnung mehrere Dichtungsringe ohne Trennung durch Elastomerringe verwendet, können ebenfalls wesentlich höhere Kräfte erforderlich sein, beispielsweise 89OOO Newton (2ooooppunds) bis 1335oo Newton (3oooo pounds) bei drei Metallringen.
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Die zuvor genannten Werte sind nur Beispielsangaben, die sich ändern können.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführungsform nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung, in deren Rahmen noch mancherlei Änderungen möglich sind.
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Claims (42)

Ansprüche :
1. Dichtungssystem mit einer Rohrleitungsaufhängung, durch die hindurch mehrere vertikale, im wesentlichen parallele Bohrungen verlaufen, in die jeweils ein Nippel teleskopartig einführbar ist, wobei auf jedem Nippel eine Dichtungsanordnung angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Dichtungsanordnungen eine Dichtung umfaßt, die eine Metall-Metall-Abdichtung mit einem Nippel und der umgebenden Bohrung herstellt.
2. Dichtungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ,"daß jede der Dichtungen einen Dichtungsring umfaßt, dessen Außendurchmesser im gelösten Zustand kleiner ist als die umgebende Bohrung und im zusammengepreßten Zustand der umgebenden Bohrung anliegt, wobei die Dichtung in die Bohrung hineingleiten kann und einen Metall-Metall-Verschluß mit der Bohrung herstellt, nachdem die Dichtung in der Bohrung zusammengedrückt ist.
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3. Dlehtungssystem nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet, daß jede der Dichtungen einen Betätigungsteil umfaßt, mit dem die getrennte Einstellung aller Dichtungsringe zur jeweils gegebenen Zeit erfolgen kann.
4. Dichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring kegeistumpfförmig gestaltet ist und die Einstellvorrichtung ein Sicherungsglied und eine Einstellanordnung umfaßt, wobei das Sicherungsglied und die Einstellanordnung sich ergänzende, gegenüberliegend angeordnete und im Abstand liegende Flächen haben, die dem kegelstumpfförmigen Dichtungsring anliegen.
5. Dichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Einstellanordnung einen Einstell-Bzw. Betätigungsring und einen Spaltring umfaßt, wobei der Spaltring rund der Einstellring einander ergänzende, gegenüberliegend angeordnete,nebeneinander liegende Flächen aufweisen, die gegenseitig aneinander liegen.
6. Dichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß jeder der Spaltringe dehnbar und zusammenziehbar ist und daß jeder der Nippel eine Einrichtung zur Festhaltung des zugehörigen Spaltringes aufweist.
7. Dichtungssystem nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die entgegengesetzt
. · angeordneten, im Abstand voneinander liegenden Flächen eine Kegelstumpfform mit im wesentlichen dem gleichen Konuswinkel aufweisen, wobei die Konuswinkel größer sind als der Konuswinkel· des kegelstumpfförmigen Dichtungsringes vor der Herstellung der Metall-Meta^-Abdichtung.
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8. Dichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß der kegelstumpfförmige Dichtring zwischen den gegenüber liegend angeordneten, im Abstand liegenden Flächen zusammengepreßt ist und wenigstens einer der Ränder des Dichtungsringes zur Herstellung der Metall-Metall-Dichtung ausgeprägt ist.
9. Dichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß der Nippel im wesentlichen vertikal verlaufende, zu den Bohrungswänden parallele Wände hat und die Metall-Metall-Abdichtungen an den im wesentlichen vertikal angeordneten parallelen Wänden hergerätellt werden.
10. Dichtungsanordnung nach einem der Ansfüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsanordnung eine Einrichtung umfaßt, durch die die Metall-Metall-Abdichtung nur bei Einführung in die Bohrung um eine vorgegebene Strecke erfolgt und das Gewicht des Aufbaus ausreicht, um sämtliche Dichtungsanordnungen um die vorgegebenen Strecken in die zugehörigen Bohrungen einzuführen und die Bildung der Abdichtungen herbeizuführen.
11. Dichtungssystem für ein Gerät, das von Bohrungen durchdrungen ist und bei dem die Bohrungen mit Lippen versehen sine, gekennzeichnet durch einen Aufbau, von dem mehrere Nippel abstehen, die in den Aufbau einschiebbar sind, wobei jeder Nippel eine Dichteinrichtung umfaßt, die sich im wesentlichen gleichzeitig mit Metall-Metall-Dichtung an den Nippel und die zugehörige Wand der Bohrung anlegt, nachdem die Dichteinrichtung in die Bohrung über deren Lippe hinaus eingeführt ist.
12. Dichtungsuntersystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichteinrichtung einen kegelstumpf förmigen Dichtungsring aus Metall und zwei Metallbauteile umfaßt, die ergänzende Flächen aufweisen, wobei
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der kegelstumpfförmige Dichtungsring zwischen die beiden Flächen der Metallbauteile eingelegt ist und diese beiden Flächen ebenfalls kegelstumpfförmig ausgebildet sind.
13. Dichtungsanordnung zur Verwendung und Anbringung auf einem vorstehenden Bauteil, das in eine Bohrung einzusetzen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem vorspringenden Bauteil ein kegelstumpfförmiger metallener Dichtungsring, ein Sicherungsglied und ein Einstellglied angeordnet sind, wobei das Einstellglied entgegengesetzt auf den vorspringenden Bauteil aufgesetzt ist und das Sicherungsglied sowie das Einstellgied sich ergänzende, gegenüberliegend im Abstand angeordnete Flächen haben, die dem kegelstumpfförmigen Dichtungsring anliegen.
14. Dichtungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , daß das Einstellglied einen Einstellring aufweist, der auf dem vorspringenden Bauteil hin- und herbeweglich angeordnet ist und einen Spaltring umfaßt, der ebenfalls auf dem vorspringenden Bauteil angeordnet ist, wobei der Einstellring und der Spaltring einander ergänzende, gegenüber liegend angeordnete, benachbarte und entgegengesetzt liegende Flächen aufweisen.
15. Dichtungsanordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche des Spaltringes nach unten und außen gerichtet ist, während die ergänzende, benachbarte Fläche des Einstellringes aufwärts und auswärts gerichtet ist.
16. Dichtungsanordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung eine aufwärts und einwärts geneigte ringförmige Lippe aufweist und der Spaltring eine untere Schulter sowie eine Einrichtung zur ümfangskontraktion hat, wobei die untere Schulter mit einem Teil zum Zusammenwirken mit der Lipf'j
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und zur Betätigung der Kotraktionseinrichtung verseilen ist,daniic der Spaltring zusammengezogen wird, wobei die gegenüberliegend angeordneten, nebeneinander liegenden Flächen sich gegensätzlich bewegen und eine Bewegung des Einstellrijiges gegenüber dem vorspringenden Bauteil herbeiführen, v/obei dieser auf den kegeistumpfförmigen Dichtungsring drückt.
17. Dichtungsanordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die einander ergänzenden, gegenüber liegend im Abstand angeordneten Flächen und der kegelstumpfförmige Dichtungsring unelastisch sind.
18. Dichtungssystem für das Aufsetzen eines Kopfes auf einen Satz von Mantelaufhängungen, bei dem eine Rohrleitungsaufhängung mit wenigstens einer hindurchgehenden Bohrung auf einer Mantelaufhängung des Satzes gehalten ist, der den Kopf nicht aufnimmt, und das eine Anordnung aufweist,von der wenigstens ein Anschlußnippel herabhängt und die dem Kopf aufsitzt, wobei der Anschlußnippel teleskopartig von der Bohrung aufgenommen wird und wobei der Anschlußnippel und die Bohrung im wesentlichen parallele Wände haben, gekennzeichnet durch eine Metall-Metall-Abdichtung, die einen an dem Anschlußnippel befestigten Dichtungsmechanismus hat, der eine Dichtung zwischen der Metall-Metall-Dichteinrichtung und der Bohrung sowie zwischen dem Anschlußnippel und der Metall-Metall-Dichteinrichtung herstellt, wenn der Anschlußnippel teleskopisch in die Bohrung eingeführt wird , so daß im wesentlichen eng angeordnete Metall-Metall-Dichtungen zwischen dem Dichtungsmechanismus und dem Anschlußnippel sowie der Bohrung hergestellt werden, wobei die Anordnung auf dem Kopf aufsitzt,
19. Dichtungssystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Metall-Metall-Dichteinrichtung einer
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ersten Teil zur Betätigung des Dichtungsmechanismus an einer festgelegten Stelle des Anschlußnippels und einen zweiten Teil zur Bildung von Metall-Metall-Abdichtungen mit dem betätigten Abdichtmechanismus umfaßt.
20. Dichtungssystem nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet , daß die Bohrung und der Anschlußnippel im wesentlichen parallele und teleskopartig zusammenwirkende Wände aufweisen und die Metall-Metall-Dichtungen zwischen den Wänden ausgebildet wird.
21. Dichtungssystem nach einem der Ansprüche 18 bis 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung einen Tannenbaum umfaßt.
22. Dichtungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung einen Tannenbaum umfaßt.
23. Dichtungssystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Anordnung einen Tannenbaum umfaßt.
24. Dichtungssystem mit einer ersten, einen vorspringenden Aufbau aufweisenden Vorrichtung, sowie mit einer zweiten, eine Bohrung aufweisenden Vorrichtung, bei der die Bohrung eine zur teleskopischen Aufnahme des vorspringenden Aufbaus ausreichende Größe hat, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dichteinrichtung zur im wesentlichen gleichzeitigen Schaffung von Metall-Metall-Abdichtungen mit dem vorspringenden Aufbau und der Bohrung sowie eine Betätigungseinrichtung vorgesehen ist, die die Dichteinrichtung in Abhängigkeit von der teleskopischen Einführung des vorspringenden Aufbaus in die Bohrung einstellt.
25. System nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Metall-Metall-Abdichtungen in der Bohrung vertikal abwärts beweglich sind.
26. System nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß der vorspringende Aufbau und die Bohrung·im wesentlichen vertikal verlaufende parallele Wände haben und die Metall-Metall-Abdichtungen mit den im wesentlichen vertikal angeordneten parallelen Wänden hergestellt ist.
27. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 24 bis 27, dadurch gekennzeichnet , daß die erste Einrichtung eine Anordnung umfaßt, die den vorspringenden Aufbau teleskopisch in die Bohrung hineindrückt, wobei die erste Einrichtung die Betätigungseinrichtung zur Einstellung der Dichtungsanordnung veranlaßt.
28. System nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die kraftbetätigte Einführung unter dem Gewicht der ersten Einrichtung erfolgt.
29. System nach einem der Ansprüche 24 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsanordnung einen kegelstumpfförmig ausgebildeten Metalldichtungsring umfaßt, der den Umfang des vorspringenden Aufbaus umgibt und in Metall-Metall-Dichtanlage mit der Bohrung und dem vorspringenden Aufbau ist, wobei er weicher ausgebildet ist als das Material der Bereiche des vorspringenden Aufbaus und der Bohrung an der Stelle der Metall-Metall-Abdichtungen.
30. System nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet ,
daß die Betätigungseinrichtung einen Verformungsteil umfaßt, der den kegelstumpfförmigen Metalidichtungsring verformt und dadurch die Metall-Metall-Abdichtungen herstellt, sowie ferner eine hin- und herbewegliche Einrichtung zur Betätigung der Verformungseinrichtung aufweist.
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31. System nach einem der Ansprüche 24 bis 3o, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenwirkende Einrichtung einen Spaltring mit einer unteren, abwärts und auswärts gerichteten Fläche und einen Betätigungs- oder Einstellring mit einer aufwärts und auswärts gerichteten Fläche umfaßt, die teilweise aneinander liegen.
32. System nach einem der Ansprüche 24 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkel der einander zugewandten Flächen gegenüber der Horizontalen im wesentlicher. gleich sind und in einem Bereich liegen, der größer als null Grad und kleiner oder gleich 45 Grad ist.
33. System nach Anspruch 3o, dadurch gekennzeichnet, daß die Verformungseinrichtung ein Sicherungs- oder Rückhalteglied umfaßt, das an einem Ende des vorspringenden Bauteils sitzt und im wesentlichen, im Abstand voneinander liegende kegelstumpfförmige Flächen aufweist, wobei der Metall-Dichtungsring zwischen den konischen Flächen angeordnet ist und diesen anliegt und wobei der Konuswinkel der Flächen untereinander im wesentlichen gleich, jedoch größer als der Konuswinkel des Metalldichtungsringes ist und eine der Flächen sich an dem Betätigungs-oder Einstellring befindet, während die andere der Flächen sich an dem Rückhalte- bzw. Sicherungsglied befindet.
34. System nach einem der Ansprüche 24 bis 33, gekennzeichnet durch einen zweiten vorspringenden Aufbau, dessen Achse im wesentlichen parallel zu dem ersten vorspringenden Aufbau verläuft, ferner durch eine zweite Bohrung mit einer im wesentlichen parallel zur Achse der ersten Bohrung verlaufenden Achse, durch eine zweite Dichteinrichtung für die im wesentlichen gleichzeitige Ausbildung von Metall-Metall-Abdichtungen mit dem zweiten vorspringenden Aufbau und der zweiten Bohrung sowie durch
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eine Betätigungseinrichtung, die die sowohl dem ersten vorspringenden Aufbau als auch die dem zweiten vorspringenden Aufbau zugeordneten Dichteinrichtungen einstellen, wenn diese gleichzeitig teleskopisch in die erste bzw. die zweite Bohrung eingeschoben werden.
35. System mit einem ersten Bezugsbapteil und mit einem ersten Aufbau, der einen Nippel und eine Einrichtung zum Aufsitzen auf dem ersten Bezugsbauteil aufweist, ferner mit einem zv/eiten Bezugsbauteil und mit einer zweiten Anordnung, die eine Bohrung zur Aufnahme des Nippels aufweist sowie eine Einrichtung zum Aufsitzen auf dem zweiten Bezugsbauteil hat, wobei der zweite Bezugsbauteil in einer festen Lage in Bezug auf und gegenüber dem ersten Bezugateil hat, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen dem Nippel und der Bohrung eine Einrichtung zur Herstellung einer Metall-Metall-Abdichtung vorgesehen ist, die im wesentlichen unabhängig von Zwischenraumänderungen zwischen dem ersten Bezugsbauteil und dem zweiten Bezugsbauteil sind.
36. Dichtungssystem für eine Kopfauflage auf einen Satz von Mantelaufhängungen, wobei eine Rohrleitungsaufhängung mit wenigstens einer hindurchgehenden Bohrung vorhanden ist, die auf einer anderen Mantelaufhängung des Satzes als der Kopf aufsitzt, und bei dem eine Anordnung vorgesehen ist, die wenigstens einen abstehenden Anschlußnippel hat und
'mit teleskopisch in die Bohrung eingeführtem Nippel dem Kopf aufsitzt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Metall-Metall-Dichteinrichtung zur Herstellung einer . · im wesentlichen eng positionierten Metall-Metall-Abdichtung zwischen der Dichteinrichtung und dem Anschlußnippel einerseits sowie zwischen der Dichteinrichtung und der Bohrung andererseits vorgesehen ist, wobei die Abdichtung im wesentlichen unabhängig von Abstandsänderungen zwischen der Oberseite des Kopfes und der Oberseite der Rohrleitungsauf hängung hergestellt werden.
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37. Dichtungsaufbau zur Anordnung auf und zur Verwendung bei einem vorspringenden Bauteil, das in eine Bohrung eingefügt wird, gekennzeichnet durch einen kegelstumpfförinigen Metalldichtungsring auf dem Vorsprungsteil, der einen Innenrand und einen Außenrand aufweist, wobei der Innenrand den Umfang des Vorsprungsteils umschließt, sowie durch eine Einrichtung zur Verschwenkung des Metalldichtungsringes um den Innenrand und zur umformung bzw. Umprägung des Außenrandes für die Herstellung einer Metall-Metall-Abdichtung mit der Bohrung.
38. Verfahren zur Abdichtung von Anschlußnippeln in Bohrungen, die die Nippel aufnehmen, wobei auf diesen eine Dichtungseinrichtung zur Herstellung einer Metall-Metall-Abdichtung zwischen den Bohrungen und den Nippeln bei Einführung der Nippel in die Bohrungen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet ,daß die Nippel zur Herstellung der Metall-Metall-Abdichtungen in die Bohrungen eingeführt, dann die Metall-Metall-Abdichtung geprüft, undichte Metall-Metall—Dichtungsstellen festgestellt, die Nippel aus den Bohrungen herausgezogen, dann die Lage des Metall-Metall-Kontaktbereiches der Dichtung verändert und die Nippel dann zur Herstellung der Metall-Metall-Abdichtung wieder in die Bohrungen eingeführt werden.
39. Verfahren zur Einstellung von Dichtungen für die Abdichtung von Nippeln gegenüber sie aufnehmenden Bohrungen, wobei die Nippel Dichtungseinrichtungen zur Herstellung einer Metall-Metall-Abdichtung zwischen ihnen und den Bohrungen bei der Einführung der Dichteinrichtung in die Bohrungen aufweisen, dadurch gekenn zeichnet, daß die Dichtungseinrichtung zur Herbeiführung einer aufeinanderfolgenden Einführung in die Bohrungen auf den Nippeln positioniert wird, dann die Nippel in die zugehörigen Bohrungen eingeführt werden und schließlich eine Kraft auf die Nippel aufgebracht wird, die die Dichtungseinrichtungen nacheinander in die Bohrungen einführt.
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40. Verfahren nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet ,daß die Nippel mit einem Tannenbaum verbunden sind, dessen Gewicht bei seiner Absenkung die Kraft zur hintereinander erfolgenden Einführung der Dichteinrichtungen in die Bohrungen aufbringt.
41. Verfahren nach Anspruch 39 oder 4o, dadurch gekennzeichnet , daß die in die Bohrungen eingesetzten Dichteinrichtungen verschiebbar sind, wenn die übrigen Dichteinrichtungen in die Bohrungen eingeführt werden.
42. Dichtungssystem mit einer ersten Vorrichtung, die mehrere vorspringende Teile hat sowie mit einer zweiten Vorrichtung die mehrere Bohrungen aufweist, die so angeordnet und in ihrer Weite so bemessen sind, daß sie die vorspringenden Teile teleskopartig aufnehmen können, dadurch gekennzeichnet, daß auf den vorspringenden Teilen Dichteinrichtungen zur Herstellung einer Metall-Metall-Abdichtung zwischen diesen und den Bohrungen angeordnet sind, wobei mehrere Betätigungs- oder Einstelleinrichtungen vorgesehen sind, von denen jeweils eine auf einem vorspringenden Teil angeordnet ist und eine zugeordnete Dichteinrichtung in Abhängigkeit von der Einführung des vorspringenden Teils in die zugehörige Bohrung betätigt und wobei die Betätigungseinrichtungen so auf den vorspringenden Teilen sitzen, daß sie hintereinander teleskopförmig in die Bohrungen einführbar sind.
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