DE2739255C3 - Kopierpapier-Trennvorrichtung für elektrophotographische Kopiergeräte - Google Patents
Kopierpapier-Trennvorrichtung für elektrophotographische KopiergeräteInfo
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- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G15/00—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
- G03G15/65—Apparatus which relate to the handling of copy material
- G03G15/6532—Removing a copy sheet form a xerographic drum, band or plate
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kopierpapier-Trennvorrichtung für elektrofotografische Kopiergeräte der im
Oberbegriff des Patentanspruchs genannten Art.
Bei elektrofotografischen Kopiergeräten, bei denen auf einer mit fotoempfindlichem Material beschichteten
Trommel ein Bild einer Bildvorlage erzeugt, auf der Trommel entwickelt und sodann auf ein Kopierpapier
übertragen wird, während die Trommel sich dreht, ist eine Vorrichtung erforderlich, um das an der Trommeloberfläche
haftende Kopierpapier abzulösen, wenn es die Übertragstation verlassen hat. Als Verfahren zu
diesem Abschälvorgang ist es bekannt. Luft gegen einen Spalt zwischen dem Kopierpapierbogen und der
Trommeloberfläche zu blasen. Das Anblasen mit Luft muß jedoch genau auf den Ort der Führungskante des
Kopierpapierbogens synchronisiert sein. Dabei kann es leicht geschehen, daß das entwickelte, jedoch noch nicht
fixierte Bild durch den Luftstrom partiell weggeblasen oder mindestens verwischt wird, wenn der Luftstrom
nicht sehr genau mit der Lage des Kopierpapierbogens synchronisiert ist, der sich während des Übertragvorgangs
zusammen mit derTrommel dreht.
Gegenüber mit einem Luftstrom arbeitenden Ablösevorrichtungen haben die im Oberbegriff des Patentanspruchs
angegebenen Trennvorrichtungen den Vorzug, daß kein Verwischen des noch unfixierten Bilds auf dem
abzuschälenden Kopierpapier durch einen Luftstrom erfolgen und das den Luftstrom erzeugende Gebläse
eingespart werden kann. Eine aus der DE-OS 25 47 714
bekannte Trennvorrichtung dieser Art hat als Trennelement ein sich tangential an die Oberfläche der
rotierenden Trommel anschmiegendes Blattfederelement. Schwierigkeiten im Dauerbetrieb ergeben sich
jedoch daraus, daß Kratzer auf der empfindlichen Trommeloberfläche nicht ausgeschlossen werden können.
Ferner wird der Einzugspalt der den Kopierpapierbogen erfassenden Abziehvorrichtung zwischen der
angetriebenen Walze und einem über mehrere Rollen geführten endlosen Band gebildet, das einen größeren
Umfangsbereich der Walze umschließt. Bei dieser Vorrichtung ist stets und zwangsläufig ein Schlupf
ίο zwischen der Walzenoberfläche und dem endlosen Band
vorhanden, der zu einer unkontrollierten statischen Aufladung führen kann, welche auf dem noch unfixierten
erfaßten Kopierpapierbogen ein Verwischen der Tonerpartikel verursachen kann, zumindest im betroff ει
5 nen Förderkantenbereich des Bogens.
Bei der aus der DE-OS 23 49 694 bekannten Vorrichtung zum Abschälen des Kopierpapierbogens
von einer Übertragtrommel ist eine Schälklinke oder Schälplatte vorhanden, die mechanisch mit der Trommeloberfläche
in Kontakt gelangt, um die Führungskante des mit derTrommel drehenden Kopierpapierbogens
zu erfassen, der dann durch zwei nahe der Trommeloberfläche angeordnete Rollen auf ein Transportband
umgelenkt wird. Es besteht auch hier die Gefahr, daß die empfindliche Trommeloberfläche durch die Kante der
Klinke oder Platte beschädigt wird. Der KUnkenauslösemechanismus ist außerdem mechanisch kompliziert
und bedarf einer besonders sorgfältigen Wartung.
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, eine Kopierpapiertrennvorrichtung der eingangs genannten
Gattung so zu verbessern, daß das sichere Ablösen des Kopierpapierbogens von der Bildübertragtrommel mit
einfachen Mitteln ermöglicht und ein Verwischen des Tonerbilds durch elektrostatische Aufladung von
Förderelementen bzw. durch einen Luftstrom oder eine Beschädigung der Kanlenbereiche des Kopierpapierbogens
bzw. der Trommeloberfläche vermieden werden.
Die erfindungsgemäße Lösung der gestellten Aufgabe ist im Patentanspruch angegeben.
Bei der erfindungsgemäßen Trennvorrichtung wird die Trommeloberfläche in keinem Fall durch das
Trennelcment berührt; die Trommel wird geschont. Die
schlupffrei mitlaufenden Rollen der Trennvorrichtung führen zu keiner statischen Aufladung; ein Verwischen
des Tonerbilds wird damit verhindert. Die erfindungsgemäße Trennvorrichtung ist einfach aufgebaut, die Zahl
der dem Verschleiß unterliegenden Teile ist Vergleichs weise sehr klein und eine Wartung kann erübrigt
werden. Ein weiterer Vorteil ist der räumlich sehr kleine Aufbau.
Aus der DE-OS 25 57 890 (vgl. insbesondere Fig. 11)
ist zwar bereits eine Trennvorrichtung mil einem zwischen der Walze und einer mitlaufenden Rolle
gebildeten Einzugsspalt bekannt. Funktionsfähig wird diese bekannte Trennvorrichtung jedoch erst dadurch,
daß ihr bandförmiges Trennelement sowohl auf der Oberfläche der rotierenden Trommel als auch zusätzlich
auf der Oberfläche der angetriebenen Walze der Trennvorrichtung aufliegt und an dieser Stelle mit zur
stabilen Kopierpapierführung beiträgt. Solange kein Papier gefördert wird, schleift jedoch das Trennelement
nicht nur auf der Trommeloberfläche, sondern zusätzlich auf der Walze und führt so leicht zu Verschleiß an
zwei empfindlichen Elementen. Bei dieser bekannten Trennvorrichtung ist auch kaum mit einer exakten
Kopierpapierführung zu rechnen, da die Trennvorrichtung durch eine Kombination aus feststehenden und
mitlaufenden Elementen gebildet ist, die relativ
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ungünstig in der Papierförderrichtung positioniert sind.
Nachfolgend wird ohne Einschränkung des Erfindungsgedankens
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Schnittdarstellung eines elektrofotografischen Kopiergeräts mit einer Kopierp.apiertrennvorrichtung
erfindungsgemäßer Art und
F i g. 2 die Perspektivdarstellung einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kopierpapierirennvorrichtung.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird zunächst der Aufbau eines elektrofotografischen Kopiergeräts,
für das die Erfindung in erster Linie bestimmt ist, anhand der Fig. 1 erläutert. Bei dem
schematisch dargestellten Kopiergerät ist ein sich bewegender Original- oder Vorlageträger vorhanden.
Die Erfindung ist jedoch nicht auf elektrofotografische Kopiergeräte mit solchen verschiebbaren Vorlageträgern
beschränkt, vielmehr ist auch die Anwjndung auf Systeme mit optischer Belichtungsabtastung möglich.
Ein wesentliches Bauteil des Geräts ist eine mit einem fotoempfindlichen Material beschichtete Trommel 10,
die durch einen Antriebsmechanismus in F i g. 1 im Uhrzeigersinn mit konstanter Drehzahl angetrieben
wird Zur gleichmäßigen Aufladung des fotoempfindlichcn
Materials dient eine Korona-Aufladvorrichiung 12, eine Entwicklungsstation 14, eine weitere Korona-Ladevorrichtung
16, die für den Übertragvorgang bestimmt ist, eine Wechselspannungs-Koronaaufladevorrichtung
i8 zur Regenerierung des fotoempfindlichen Materials
sowie eine Reinigungsvorrichtung 20. Diese Einheiten sind an verschiedenen Stationen unmittelbar angrenzend
an die Mantelfläche der Trommel 10 in Unifangsrichtung verteilt angeordnet.
Ein Vorlageträger 22 läßt sich hin- und hergehend antreiben und ein latentes elektrostatisches Bild wird
auf der gleichmäßig aufgeladenen Trommeloberfläche mittels eines stationären optischen Belichtungssysiems
erzeugt, das eine Lampe 24, einen ersten Spiegel 26, eine Spiegel/Linseneinheit 28, einen zweiten Spiegel 30 und
einen dritten Spiegel 32 umfaßt.
Ein Kopierpapierbogen wird von einem Stapel 34 zur Übertragstation mittels Papierzuführwalzen 36 und 38
synchron zur Trommelumdrehung zugeführt. Das Verfahren der Synchronisation ist bekannt; die Synchronisation
wird beispielsweise durch Abtastung des Drehwinkels der Trommel erreicht, die auf ihrer
Oberfläche das er.twickelte Bild trägt. Das Kopierpapier, das die Übertragstalion passiert hat und also jetzt
mit dem übertragenen Bild versehen ist, gelangt über eine Fixierstation 42 unter der Wirkung von Papiervorschubwalzen
44 und 46 auf eine Ablage 40.
Zur Führung des Kopierpapiers zur Tromme'oberfläche dient ein Paar von Führungsplatten 48. Entlang der
Trommeloberfläche ist eine stationäre Kopierpapiertrenn-Führungsplatte
50 im Bereich der Bildübertragstation vorhanden, die einen geringen Luflspaltabstand
von der Trommeloberfläche aufweist. Diese stationäre Trennführungsplatte 50 weist ein im wesentlichen radial
abstehendes Ende 52 auf. Walzen 54, 56 und 58 für den Papiertransport sind nahe des abstehenden Endes 52
angeordnet, um die Führungskante des von der Trommeloberfläche durch das abstehende Ende 52
abgelöste Kopierpapier zu erfassen.
Die Fig.2 zeigt die Kopierpapier-Trennvorrichtung
gemäß der Erfindung in Einzelheiten, wobei zur besseren Verdeutlichung die Korona-Aufladvorrichtung
für die Bildübertragung von der Trommel auf das Papier weggelassen ist. Die der Darstellung von Fig. 1
entsprechenden Elemente sind mit den gleichen Bezugshinweisen gekennzeichnet.
Die stationäre Kopierpapier-Trennführungsplatte 50 ist sehr dünn und vergleichsweise schmal und entlang
einer Kante der Trommel 10 angeordnet, wie die Darstellung der F i g. 2 erkennen läßt. Die Trennführungsplatte
50 ist an einer Seitenwand des Kopiergeräts mittels eines Winkels 60 befestigt. Zwischen der
Trennführungsplatte 50 und der Trommeloberfläche ist ein sehr schmaler Luftspalt vorhanden, so daß die
Trommeloberfläche bei der Trommeldrehung in keiner Weise beeinträchtigt oder beschädigt wird. Der
Kopierpapierbogen läuft im Verbund mit der Trommel so durch, daß eine Kante des Papierbogens auf der
stationären Trennführungsplatte 50 im Bereich der Übertragstation aufliegt.
Der Kopierpapierbogen wird durch die Korona-Aufladvorrichtung 16 (siehe Fig. 1) in der Übertragstation
mit der Oberfläche der Trommel 10 in innigem Kontakt gehalten außer der schmalen Kante, die durch die
Trenn-Führungsplatte 50 abgestützt wird; in dieser Station erfolgt die Übertragung des auf der Trommel 10
entwickelten Bilds auf das Kopierpapier. Erreicht die Führungskante des Kopierpapierbogens das abstehende
Ende 52 der Trenn-Führungsplatte 50, so wird diese Führungskante von der Trommeloberfläche durch, das
abstehende Ende 52 abgelöst und durch die Walzen 54, 56 und 58 erfaßt.
Die Walze 54 dreht sich so, daß an ihrem Umfang genau die Umfangsgeschwindigkeit der Trommel 10
herrscht. Die Walzen 56 und 58 werden schwenkbar durch schematisch angedeutete Stützglieder 62 gehalten,
die an den Seitenwänden des Kopiergerätes befestigt sind. Die Stützglieder 62 sind vorzugsweise so
geformt, daß sie sich an die Oberfläche der Trommel 10 anpassen und einen festgelegten Abstand von der Walze
54 aufweisen, wodurch der Weitertransport des Kopierpapiers erleichtert wird, sobald die Führungskante
des Kopierpapierbogens von der Trommeloberfläche abgelöst ist.
Die stationäre Kopierpapier-Trennführungsplatte 50 ist im Bereich einer Kante der Trommel 10 vorgesehen
und das Kopierpapier wird so in das Gerät eingezogen, daß immer eine Kante durch die Trennführungsplalte 50
abgestützt wird, auch dann, wenn unterschiedliche Papierformate verwendet wenden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Kopierpapier-Trennvorrichtung für elektrophotographische Kopiergeräte, bei denen auf einer mit photoempfindlichem Material beschichteten Trommeloberfläche ein Bild von einer Bildvorlage erzeugt und während der Drehung der Trommel auf einen Kopierpapierbogen übertragen wird, mit einer stationären Kopierpapier-Trenn- und -Führungsplatte, die im Bereich der Bildübertragstation entlang einer Kante der Oberfläche der Trommel angeordnet ist und ein in Radialrichtung aufgebogenes, nach außen abstehendes Ende aufweist zur Ablösung des Kopierpapiers von der Trommeloberfläche und mit einer Vorrichtung zur Erfassung der Führungskante eines von der Trommeloberfläche abgelösten Kopierpapierbogens, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenn- und Führungsplatte (50) einen schmalen Luftspalt gegenüber der Trommeloberfläche aufweist, und daß die Erfassungsvorrichtung eine mit ihrem Außenmantel unmittelbar an das aufgebogene Ende (52) der Trenn- und Führungsplatte (50) anschließende angetriebene Walze (54), die sich im wesentlichen über die ganze axiale Länge der Trommel (10) erstreckt, und eine erste sowie eine zweite frei drehbare Rolle (56, 58) aufweist, die im Bereich der einen Kante der Trommel (10) drehbar gelagert sind und im Zusammenwirken mit der angetriebenen Walze (54) die Führungskante des abgelösten Kopierpapierbogens erfassen und diesen von der Trommel (10) wegtransportieren.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP51117898A JPS5943458B2 (ja) | 1975-09-30 | 1976-09-30 | アニリン誘導体及びその製法並びに該化合物を有効成分とする微生物防除剤 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2739255A1 DE2739255A1 (de) | 1978-03-02 |
| DE2739255B2 DE2739255B2 (de) | 1979-12-20 |
| DE2739255C3 true DE2739255C3 (de) | 1980-08-28 |
Family
ID=14722930
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772739255 Expired DE2739255C3 (de) | 1976-09-30 | 1977-08-31 | Kopierpapier-Trennvorrichtung für elektrophotographische Kopiergeräte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2739255C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL8006889A (nl) * | 1979-12-20 | 1981-07-16 | Ricoh Kk | Inrichting voor het scheiden en transporteren van beeldoverdrachtmateriaal voor elektrofotografische copieerinrichtingen, |
-
1977
- 1977-08-31 DE DE19772739255 patent/DE2739255C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2739255B2 (de) | 1979-12-20 |
| DE2739255A1 (de) | 1978-03-02 |
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