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DE2738998A1 - Vorrichtung zum kontinuierlichen heissbehandeln einer textilen warenbahn - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen heissbehandeln einer textilen warenbahn

Info

Publication number
DE2738998A1
DE2738998A1 DE19772738998 DE2738998A DE2738998A1 DE 2738998 A1 DE2738998 A1 DE 2738998A1 DE 19772738998 DE19772738998 DE 19772738998 DE 2738998 A DE2738998 A DE 2738998A DE 2738998 A1 DE2738998 A1 DE 2738998A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
liquid
follower
web
jacket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772738998
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Dipl Ing Pabst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
A Monforts GmbH and Co
Original Assignee
FA A MONFORTS
A Monforts Maschinenfabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FA A MONFORTS, A Monforts Maschinenfabrik filed Critical FA A MONFORTS
Priority to DE19772738998 priority Critical patent/DE2738998A1/de
Publication of DE2738998A1 publication Critical patent/DE2738998A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/10Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
    • D06B3/20Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics with means to improve the circulation of the treating material on the surface of the fabric
    • D06B3/201Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics with means to improve the circulation of the treating material on the surface of the fabric the treating material being forced through the textile material
    • D06B3/203Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics with means to improve the circulation of the treating material on the surface of the fabric the treating material being forced through the textile material by suction, e.g. by means of perforated drums
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C7/00Heating or cooling textile fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren
  • zum kontinuierlichen Heißbehandeln einer textilen Warenbahn mit einer heißen Flüssigkeit, wie Wasser, bei Flächenpressung der Warenbahn zwischen dem Mantel eines umlaufenden Zylinders und einem endlosen undurchlässigen Mitläufer.
  • Vorrichtungen und Verfahren der vorgenannten Art werden beispielsweise beim Krabben und Naßdokatieren, also bei einer Heißwasserbehandlung von textilen Warenbahnen bei Flächenpressung zum Glätten, Temperaturbehandeln und/oder Flächenfixieren von insbesondere aus Wolle oder Woll-Minchungen bestehenden Warenbahnen, verwendet. Unter dem Krabben, das auch als Einbrennen, Fixieren oder Kochen bezeichnet wird, versteht man eine Naßbehandlung, die Woll- und Woll-Mischgeweben bzw.
  • Maschenwaren durch wechselnde Temperaturen in breitem Zustand eine gewisse Krumpfechtheit, den einzelnen Fadensystemen die Möglichkeit zur Entspannung gibt und durch die evtl. aufgetretene Wasch- und Walkfalten entfernt werden können.
  • Bei einer von der Anmelderin hergestellten kontinuierlichen Krabbmaschine läuft die Ware endlos genäht in breitem Zustand zunächst durch einen HeiPhwassertrog und wird anschließenddurch ein endloses Gummituch gehalten, fast um den Gesamtumfang einer dampfbeheizten Trommel von beispielsweise 2 1/2 m Durchmesser, gafiihrt, Nach dem Auslauf passiert die Warenbahn einen Kühltrog und i;ird abschließend abgequetscht, aufgedockt oder abgetafelt bzw. direkt einem Spannrahmen zugeführt.
  • Durch die Naßdekatur soll die Krumpfechtheit von Geweben und Gewirken aus Wolle oder Wollmischungen verbessert werden. Außerdem nimmt die Ware beim Dekatieren eine gewisse Feuchtigkeit an und wird im Griff weicher und fülliger. Im Prinzip werden die Wollstücke beim Naßdekatieren im aufgewickelten Zustand durch Heißwasser befeuchtet und genau wie beim Krabben durch Abkühlen mittels Kaltwasser fixiert. Die Ware wird durch eine harte Wicklung mit einem glatten Mitläufer auf einem perforierten Zylinder der Einwirkung von heißem Wasser ausgesetzt und anschließend langsam oder durch Kaltwasser schnell abgekiihlt.
  • Dadurch soll ein Hochglanz oder Liister auf der Warenbahn erzeugt werden.
  • Wegen der erforderlichen Flächenpressung der Warenbahn werden bei den bekannten Vorrichtungen und Verfahren der jeweils verwendete Mitläufer und/oder sogar die Warenbahn selbst einer starken Spannung in Längsrichtung ausgesetzt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren der eingangs genannten Gattung zu schaffen, in der die Flächenpressung der Warenbahn ohne bzw. unabhängig von einer Längsspannung des verwendeten Mitläufers bzw. der Warenbahn selbst erzielbar ist. Die erfindungsgemäße Lösung zu der Vorrichtung besteht darin, daß der Zylinder mit seinem vom Mitläufer umspannten Bereich wenigstens teilweise in einen bei Betrieb mit der Flüssigkeit gefüllten Trog untergetaucht ist, daß der Zylinder als verschlossene Trommel mit einem Bohrungen zum Flüssigkeitsdurchtritt aufweisenden Mantel ausgebildet ist, daß der Innenraum des Zylinders auf eine Pumpe geschaltet ist und daß Mittel zum Beheizen der den Zylinder umgebenden Flüssigkeit vorgesehen sind.
  • Verbesserungen und weitere Ausgestaltungen der erfindungagemäßen Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Betricb der Vorrichtung einschließlich entsprechender Verbesserungen bzw. weiterer Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Erfindungsgemäß ist der Zylinder mit dem ihn umspannenden Mitläufer bei Betrieb teilweise oder ganz in der jeweiligen Flüssigkeit untergetaucht. Der endlose Mitläufer umspannt den Zylin- -der vor%ugsweise auf dessen Unterseite. Die Warenbahn wird durch den Spalt zwischen Mitläufer und Zylinder gcführt. Erfindungsgemäß wird ausgenutzt, daß der Druck der Flüssigkeits säule innerhalb des Zylinders - im Bereich der am tiefsten in den Trog eingetauchten Teile des Zylinders - niedriger ist als auf der Außenseite des Zylinders. Wird nämlich der abgesehen von den Bohrungen im Mantel als verschlossene Trommel ausgebildete Zylinder auf eine Flüssigkeitspumpe geschaltet, die wenigstens die in den Zylinderinnenraum eindringende Flüssigkeit absaugt, daß dort ständig unabhängig von der Eintauchtiefe des Zylinders in die Fliissigkeit nur höchstens ein kleiner restlicher Flüssigkeitssumpf verbleibt, so besteht eine Druck differenz zwischen Außen- und Innenseite des Zylinders bzw.
  • des undurchlässigen Mitläufers. Die Flächenpressung der zu behandelnden textilen Warenbahn wird erfindungsgemäß also allein durch die Druckdifferenz der Flüssigkeitssäule auf der Außenseite des Zylinders und der Flüssigkeitssäule auf der Zylinderinnenwand bewirkt.
  • Selbstverständlich kann im Zylinderinnenraum zusätzlich auch ein Luftunterdruck eingestellt werden. Wesentlich ist lediglich, daß durch das Absaugen im Zylinderinnenraum ein Flüssigkeitsdruck und evtl. außerdem ein Luftdruck aufrechterhalten werden, die gegebenenfalls kleiner sind als der Flüssigkeitsdruck, der auf der Außenfläche des mit Bohrungen versehenen Zylindermantels bzw. des diesen umschlingenden undurchlässigen Mitläufers lastet. Da der Mitläufer auf diese Weise selbsttätig durch Flächenpressung gegen den Mantel des Zylinders gedrückt wird, ist zu der erwünschten Flächenpressung der Wazrenbahn eine auf den Mitläufer ausgeübte Langsspannung nicht erforderlich. Erfindungsgemäß wird der Mitläufer also in dieser Hinsicht nicht beansprucht. Auch die Warenbahn selbst wird nicht gespannt. Es können daher auch empfindliche und dehnbare Stoffe erfindungsgemäß behandelt werden.
  • Um in Jedem Falle einen sicheren Druckausgleich im Bereich der zu behandelnden Warenbahn zwischen Mitläufer und Mantel des Zylinders zu erhalten, ist es zweckmäßig, den Zylinder mantel mit einem parallel und senkrecht zur Mante]fläche luft-und flüssigkeitsdurchlässigen Siebdrahtgeflecht zu belegen.
  • Die Warenbahn läuft dann zwischen dem Mitläufer und dem Siebdrahtgeflecht hindurch.
  • Der Effekt der erfindungsgemäßen Behandlung von Warenbahnen aus Wolle oder Wollmischungen wird, beispielsweise beim Fixieren oder Krumpfen umso besser und stabiler, Je höher die Temperatur der heißen Behandlungsflüssigkeit eingestellt bzw. einstellbar ist. Ausgezeichnete Ergebnisse sind in diesem Sinne erzielbar, wenn Behandlungsflüssigkeiten mit relativ hohem Siedepunkt benutzt werden.
  • Unerwarteterweise können bei Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des entsprechenden Verfahrens aber auch mit Wasser als Behandlungsflüssigkeit Temperaturen erreicht- werden, die oberhalb des normalen Siedepunktes liegen. Das rührt daher, daß im Bereich weit unterhalb der Oberfläche der heißen Behandlungsflüssigkeit höhere Drucke herrschen und daher der Siedepunkt auch des Wassers in diesem Bereich höher als bei Normaldruck ist. Wählt man beis?ielsweise einen Trog zur Aufnahme der Behandlungsflüssigkeit von 3 m Tiefe und herrscht an der Oberfläche des in den Trog eingefüllten Wassers eine Siedet-mperatur von 1000C bei 1,0 bar, so liegt die Siedetemperaturim unteren Bereich des Trogs bei 1050C wegen des dort aufgrund der Flüssigkeitssäule von 3 m herrschenden Drucks von 1,3 bar.
  • Aus diesem Zahlenbeispiel ist auch der Differenzdruck zwischen Außen- und Innenseite des undurchlässigen Mitläufers zu ersehen.
  • Während außerhalb des Mitläufers der genannte Druck von 1,3 bar besteht, kann der Innenraum des Zylinders auf 1,0 bar eingestellt worden. Zwischen Außen- und Innenseite des Mitläufers besteht dann also eine Druckdifferenz von 0,3 bar, was einer spezifischen Flächenpressung von 0,3 Kp/cm2 enL-spricht.
  • Anhand der schematischen Zeichnung von Ausführungsbeispielen werden weitere erfindungsgemäße Einzelheiten erläutert; es zeigen: Fig. 1 den Aufbau einer erfindungsgemäßen Vorrichtung im Querschnitt; Fig. 2 einen Ausschnitt des Querschnitts am Umfang des Zylinders; und Fig. 3 und 4 zwei Abwandlungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Querschnitt.
  • Der Zylinder 1 gemäß Fig. 1 taucht teilweise in die in einem Trog 2 enthaltene Flüssigkeit 3 ein. Innerhalb des Troges 2 ist ein über Rollen 4 geführter, endloser undurchlässiger Mitläufer 5 vorgesehen, der am Mantel des Zylinders 1 anliegt.
  • Die zu behandelnde Warenbahn 6 wird über eine Einlaufrolle 7 dem Spalt 8 zwischen Mitläufer 5 und Mantel des Zylinders 1 zugeführt. Die Warenbahn 6 läuft dann über Rollen 9 durch ein Verkühlbad 10, in welchem die Bahn über Rollen 11 geführt ist, und von dort aus über eine Rolie 12 zu einem Quetschwalzenpaar 13.
  • Der Mantel des Zylinders 1 weist in größeren Abständen, von zum Beispiel einem Zwölftel des Zylinderumfangs, Bohrungen 14 auf. Außerdem wird in den Innenraum des Zylinders 1 eindringende Flüssigkeit beispielsweise durch die Achse 15 des Zylinders und ein Absaugrohr 16, auf das eine (nicht gezeichnete) Förderpumpe geschaltet ist, abgesaugt. Dadurch wird der FlSissigkeitsspiegel 17 innerhalb des Zylinders 1 auf einem bestimmten Höchststand gehalten. Zusätzlich kann auch der Luftdruck im Innenraum 18 des Zylinders 1 abgesenkt bzw. eingestellt werden.
  • Da auf die Außenseite des Zylindermantels bzw. auf die A'ßenseite des auf dem Zylindermantel aufliegenden Teils des Mitläufers 5 ein der Differenz der Flüssigkeitssäulen auf der Außen- und Innenseite des Zylinders entsprechender Druck preßt, besteht zwischen Außen- und Innenseite des Zylindermantels bzw.
  • Mitläufers 5 ein Differenzdruck. Dieser Differenzdruck bewirkt eine Flächenpressung der zwischen dem Mantel des Zylinders 1 und dem bei Drehung in Pfeilrichtung 19 von diesem mitgenommenen Mitläufer 5 geführten Warenbahn 6. Die Richtung der Flächenpressung ist mit den Pfeilen 20 angedeutet.
  • Die Flüssigkeit 3 innerhalb des Trogs 2 ist mit Hilfe von Heizmitteln 21, z. B. perforierten Dampfzuführungsrohren, aufgeheizt. Die Heizung erfolgt vorzugsweise im unteren Bereich der Masse der Flüssigkeit 3. Da oberhalb des Bereichs, in dem die Warenbahn 6 zwischen Mitläufer 5 und Mantel des Zylinders 1 gepreßt wird, eine Flüssigkeitssäule steht, die Je nach Durchmesser des Zylinders 1, der in der Regel größer als 1 m ist, und nach Höhe des Flüssigkeitsspiegels 22 oberhalb des Bereichs der Flächenpressung erhebliche Werte annehmen kann, siedet die Flüssigkeit im unteren Bereich des Trogs erst bei entsprechend höheren Temperaturen als an der Oberfläche. Wird daher beispielsweise Wasser zum Behandeln der Warenbahn benutzt, so hat dieses beim Sieden in dem Bereich, in dem die Warenbahn 6 gepreßt wird, eine höhere Temperatur als 1000C.
  • Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt aus dem Querschnitt eines Teils der Wand des Zylinders 1 mit dem Mitläufer 5 und der zwischen Mitläufer 5 und Mantel des Zylinders 1 eingepreßten Warenbahn 6.
  • Der Mantel des Zylinders 1 weist Bohrungen 14 auf. Um eine überall glatte Luft- und Flüssigkeitsverbindung zwischen der Warenbahn 6 und den Bohrungen 14 zu gewährleisten1 ist es zweckmäßig, unmittelbar auf die Oberfläche des Zylinders 1 ein Siebdrahtgeflecht 23 aufzulegen, welches so ausgebildet ist, daß Luft und Flüssigkeit zwischen Warenbahn 6 und Oberfläche des Zylinders 1 ungehindert in allen Richtungen parallel zur Mantelfläche zu den Bohrungen 14 hin fließen kann.
  • Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der der Zylinder 1 tief in der Flüssigkeit 3 eines Trogs 2 untergetaucht ist. Im übrigen entspricht die Vorrichtung gemäß Fig. 3 derjenigen gemäß Fig. 1. Wenn in der Vorrichtung gemäß Fig. 3 beispielsweise die Höhendifferenz H des Flüssigkeitsspiegels 22 im Trog und des Flüssigkeitsspiegels 17 (Fig. 1) im-Zylinderinnern etwa 3 m beträgt und wenn an der Oberfläche der Flüssigkeit ein Druck von 1 bar (Normaldruck) besteht und auch im Innenraum 18 des Zylinders 1 ein solcher Druck eingestellt wird, ergeben sich bei Verwendung eines Zylinders 1 mit einem Durchmesser von D = 1 m folgende Verhältnisse: Der Flüssigkeitsdruck auf der Außenseite des Mitläufers im Bereich der mit dem Bezugszeichen 20 versehenen Pfeile beträgt wegen der Flüssigkeitssäule von 3 m etwa 1,3 bar. Da im Innenraum 18 des Zylinders 1 Normaldruck eingestellt sein soll, besteht also zwischen Außen- und Innenseite des Mitläufers ein Differenzdruck von 0,3 bar, durch den die erwünschte Flächenpressung der Warenbahn 6 bewirkt wird. Verwendet man ferner als Flüssigkeit 3 normales Wasser und liegt dessen Siedepunkt unter vorgenannten Votaussetzungen an der Oberfläc he 22 des Wassers bei 1000C, so liegt entsprechend den angegebenen Maßen der Siedepunkt auf der Oberseite des Zylinders bei etwa 1030C und auf dessen Unterseite - also dort, wo die Flächenpressung im wesentlichen stattfindet - bei etwa 105°C.
  • Bei den Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Fig. 1 und 3 muß die Heißbehandlung der Warenbahn 6 bei einem umlauf um den Zylinder 1 abgeschlossen sein. Sollte diese Zeit zum Fixieren, Krumpfen o. ä. noch nicht ausreichend sein, so kann die Vorrichtung gemäß Fig. 4 weitergebildet werden. Hierbei ist vorgesehen, daß die Warenbahn 6 nicht unmittelbar auf den Zylinder 1 aufläuft, sondern daß sie zunächst auf einem längeren Wege zwecks Heißbehandlung durch die im Trog 2 befindliche heiße Flüssigkeit 3 geführt wird. Im Ausführungsbeispiel sind zu diesem Zweck Rollen 24 zum Fiihren der Warenbahn 6 in Zickzack-Weise vorgesehen. Im übrigen entspricht die Vorrichtung gemäß Fig. 4 derjenigen gemäß Fig. 1 oder 3.

Claims (10)

  1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Heißbehandeln einer textilen Warenbahn Patcntanspriiche 1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Heißbehandeln einer textilen Warenbahn mit einer heißen Flüssigkeit, wie Wasser, bei Flächenpressung der Warenbahn zwischen din Mantel eines umlaufenden Zy].inders und einem endlosen luftundurchlässigen Mitläufer, Dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (1) mit seinem vom Mitläufer (5) umspannten Bereich wenigstens teilweise in einen bei Betrieb mit der Flüssigkeit (3) gefüllten Trog (2) untergetaucht ist, daß der Zylinder (1) als verschlossene Trommel mit einem Bohrungen (14) zum Flüssigkeitsdurchtritt aufweisenden Mantel ausgebildet ist, daß der Innenraum (18) des Zylinders (1) auf eine Pumpe geschaltet ist und daß Mittel (21) zum Beheizen der den %Zylinder (1) umgebenden Flüssigkeit (3) vorgeschen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (1) vollständig in der bei Betrieb in den Trog (2) befindlichen Flüssigkeit (3) eintaucht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe zum Absaugen der in den Zylinderinnenraum (18) eindringenden Flüssigkeit vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel des Zylinders (1) mit einem parallel und senkrecht zur Mantelfläche luft- und flüssigkeitsdurchlässigen Siebdrahtgeflecht (23) belegt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Trogs (2) Einlaufrollen (7) und Auslaufrollen (9) zum zuführen bzw. Abführen der zu behandelnden Warenbahn (h) in den bzw. aus dem Spalt (8) zwischen Mitläufer (5) und dem gegebenenfalls mit dem Siebdrahtgeflecht (23) belegten Zylindermantel vorgeschen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Anspriiche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Trogs (2) Mittel zum Hindurchführen und Heißbehandeln der einlaufenden Warenbahn (6) vor deren Einlauf in den Spalt (8) zwischen Zyl inden (1) und Mitläufer (5), insbesondere zum Führen der Warenbahn (6) in Zickzack-Weise über Reihen von Führungselementen, wie Rollen (24), vorgesehen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Änspriche 1 bis 6, dadurch ge gekennzeichnet, daß der Zylinder (1) einen Außendurchmesser (D) von mindestens 1 m aufweist
  8. 8. Verfahren zum Betrilb der Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch wenigstens teilweises Untertauchen des Zylinders (1) in der Behandlungsflüssigkeit (3) und durch Absaugen der in den Zylinderinnenraum (18) eindringenden Flüssigkeit ein die Pressung der Warenbahn (6) bewirkender Differenzdruck zwischen der Außen- und Innenseite des Mitläufers (5) eingestellt wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum (18) des Zylinders (1) auf Normalluftdruck gehalten wird und daß der IJberdruck auf der Außenseite des Mitläufers (5) bzw. Zylindermantels allein durch Eintauchen des Zylinders (1) in die Flüssigkeit (3) bewirkt wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gckennzeichnet, daß die Warenbahn (6) vor dem Einlauf in den Spalt (8) zwischen Mitlaufer (5) und Mantel des Zylinders (1) in der heißen Flüssigkeit (3) vorbehandelt wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4462228A (en) * 1980-11-15 1984-07-31 Kleinewefers, Jaeggli Ag Apparatus for mercerizing textiles and fabrics
EP0478921A1 (de) * 1990-10-02 1992-04-08 Johannes Menschner Maschinenfabrik GmbH & Co KG Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Intensivbefeuchtung von Flächengebilden, insbesondere bahnförmigen Textilien u. dgl.

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EP0478921A1 (de) * 1990-10-02 1992-04-08 Johannes Menschner Maschinenfabrik GmbH & Co KG Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Intensivbefeuchtung von Flächengebilden, insbesondere bahnförmigen Textilien u. dgl.
US5203043A (en) * 1990-10-02 1993-04-20 Johannes Menschner Maschinenfabrik Gmbh & Co. Kg Method for continuously intensively wetting a flat article, especially a textile strip

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Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: A. MONFORTS GMBH & CO, 4050 MOENCHENGLADBACH, DE

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