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DE273877C - - Google Patents

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Publication number
DE273877C
DE273877C DENDAT273877D DE273877DA DE273877C DE 273877 C DE273877 C DE 273877C DE NDAT273877 D DENDAT273877 D DE NDAT273877D DE 273877D A DE273877D A DE 273877DA DE 273877 C DE273877 C DE 273877C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mortar
barium
sand
lime
fluoride
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT273877D
Other languages
English (en)
Publication of DE273877C publication Critical patent/DE273877C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B22/00Use of inorganic materials as active ingredients for mortars, concrete or artificial stone, e.g. accelerators or shrinkage compensating agents
    • C04B22/08Acids or salts thereof
    • C04B22/12Acids or salts thereof containing halogen in the anion
    • C04B22/126Fluorine compounds, e.g. silico-fluorine compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2/00Lime, magnesia or dolomite
    • C04B2/02Lime
    • C04B2/04Slaking
    • C04B2/06Slaking with addition of substances, e.g. hydrophobic agents ; Slaking in the presence of other compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um die Entstehung von Ausschlägen bei Mörteln zu verhindern, benutzt der Erfinder Bariumfluorid in der Weise, daß der Kalk mit Sand und Bariumfluorid zusammen in der Wärme gelöscht wird. Dadurch wird nicht nur erreicht, daß die in den Bestandteilen des Mör- \ tels (Kalk, Sand, Gesteinsbrocken, Wasser) vor- ; handenen sowie die aus dem Mauerwerk in den Fugenmörtel oder den Putz dringenden ίο löslichen schwefelsäuren Salze unschädlich gemacht werden, sondern es wird auch der Sand geätzt und Kieselsäure aufgeschlossen.
Um in hydraulischen Mörtelbildnern die Sulfate zu binden, hat man zwar schon vorgcschlagen, Bariumsalz, jedoch nicht Fluorid, einfach zuzumischen. Ein günstiger Einfluß der Barium verbindung im Sinne einer besseren Aufschließung, wie er bei vorliegender Zusammenlöschung in der Wärme eintritt, war dabei ausgeschlossen.
Einzelne Fluorverbindungen sind auch mit anderem Zweck unter anderen Verhältnissen in Mörtelbildnern und Kunststeinmassen ein-, geführt worden. Lösliche Fluoride sollten die 25] Abbindezeit regeln, Kieselfluorwasserstoffsäure eine Kittung erzeugen, andere lösliche Fluoride eine Vorätzung eines Teiles der Kunststeinmasse bewirken. Den Wert des Bariumfluorides hat man aber bisher noch nicht erkannt.
Die Bereitung des Mörtels nach der Erfindung geschieht durch Löschen des Kalkes in Gegenwart des Sandes und des Bariumfluorides. Diesen in der Wärme, in einer Dampfatmosphäre, verlaufenden Prozeß macht also das Bariumfluorid mit durch. Es werden in einer der üblichen, zum Zusammenhalten der Löschenergie ganz oder teilweise geschlossenen Löschvorrichtungen für Mörtel Sand, Kalk, Wasser und Bariumfluorid zusammen eingegeben.
In der feuchten Wärme zersetzt sich das Fluorid teilweise und spaltet Flußsäure ab, durch die der Sand geätzt und Kieselsäure aufgeschlossen wird. Dadurch gewinnt der Mörtel hydraulische Eigenschaften. Gleichzeitig wird die vorhandene Schwefelsäure in Bariumsulfat verwandelt. Der Kalk macht das Barium leicht reaktionsfähig, und infolgedessen liegt dieses im fertigen Mörtel in einer Form vor, daß es sich unmittelbar mit herantretenden Sulfaten umsetzt.
Es ergibt sich also ein ausschlagfreier Mörtel mit gesteigerter Abbindungs- und Erhärtungsfähigkeit.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 5S
    Verfahren der Herstellung von ausschlagfreiem, hydraulischem Mörtel unter Verwendung von Bariumsalz, dadurch gekennzeichnet, daß der Kalk mit Sand und Bariumfluorid zusammen in der Wärme gelöscht wird.
DENDAT273877D Active DE273877C (de)

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