DE2738116A1 - Doppelheizwand fuer verkokungsoefen mit waagerechten kammern - Google Patents
Doppelheizwand fuer verkokungsoefen mit waagerechten kammernInfo
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Description
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Doppelheizwand für Verkokungsöfen
mit waagerechten Kammern
mit waagerechten Kammern
Gegenstand der Erfindung ist eine Doppelheizwand für
mit Schwachgas beheizbare Verkokungsöfen mit waagerechten Kammern, bei der quer zur Kammerachse liegende Paare
von Heizzügen im regenerativen Zugwechsel zusammenarbeiten.
Trotz zahlreicher, im Patentschriftturn vorliegender Vorschläge
für Doppelheizwände findet sich im modernen Koksofenbau kein Beispiel einer praktischen Ausführung. Es
ist zu vermuten, daß die Ofenbauer vor der größeren An- zahl von Wänden, die sie zum Aufbau einer solchen Doppelheizwand
für erforderlich hielten, zurückschreckten in der Annahme, daß eine solche Doppelheizwand eine in eine
einzelne Reihe von Heizzügen aufgeteilte Heizwand wesent lich an Breite übertreffen oder jedenfalls ein größeres
Steingewicht, auf den Rauminhalt der Wand bezogen, erforderlich machte.
Das Ziel der Erfindung geht dahin, bei einer derartigen Doppelheizwand eine an sich bekannte, höhengestufte Zuführung der vorgewärmten Verbrennungsmittel bei geringem Zugwiderstand des Beheizungssystems und stabilem Aufbau der Wand mit der Möglichkeit der Einstellung der Beheizung in der Längserstreckung der Ofenkammer zu vereinigen und dabei kein höheres, auf die Raumeinheit bezogenes
Steingewicht aufzuwenden als bei einer aus nur einer Rei- he von Heizzügen aufgebauten Wand und auch die Breite
der Wand nicht zu vergrößern.
Dabei wird von der bekannten Anordnung im Zugwechsel zusammenarbeitender Zwillingszüge Gebrauch gemacht, deren
einzelne Paare durch bis an die Decke durchlaufende Wände getrennt sind und ferner von Querregeneratoren, die über
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die Länge der Ofenkammer in gleichem Sinne beaufschlagt
durchlaufen und bei denen die Möglichkeit besteht, sie durch Querwände in Zellen aufzuteilen, in deren untere
Ein- bzw. Auslässe vom Regeneratorsohlkanal aus leicht einstellbare Regelglieder einzubauen sind. Jedenfalls
soll bei einer derartigen Bauart ein die oberen Enden der Heizzüge verbindend«r, den Wandaufbau schwächender
und eine Regelung der Beaufschlagung der einzelnen Heizzüge erschwerender oberer Horizontalkanal nicht vorhanden
sein.
Gemäß der Erfindung befindet sich bei einer derartigen
Doppelheizwand unter jeder Ofenkammer ein Paar über die ganze Ofenlänge durchlaufender Regeneratoren, und diese
sind an senkrechte Räume angeschlossen, die zwischen den in den nach der Ofenkammer zu liegenden Reihen angeordneten
Heizzügen liegen und von denen, in der Längsrichtung der Wand gerechnet, der eine zur Zuführung des
Schwachgases, der folgende immer zur Zuführung der Luft dient; diese Räume sind in ihrem unteren Teil mit abgestuften,
in beide benachbarte Heizzüge mündenden Austrittsoffnungen
versehen, während die Begrenzungswände dieser Räume im oberen Teil in eine bis an die Ofendecke
durchlaufende Stützwand übergehen.
Es kann dabei der Wandverband so ausgebildet werden, daß mit der Vergrößerung des Mittenabstandes der Querzwillinge
eine Verkürzung des nur in einem Format erforderlichen Läufersteines möglich ist, bei dem dieser nicht
mehr etwa die Länge eines Heizzuges zu haben braucht, was bei der Herstellung der Silika-Steine von großer Be-
JO deutung ist.
Die Begrenzungswände der Räume, die zur höhengestuften
Zuführung von Luft bzw. Luft und Schwachgas dienen, laufen
nach den kohleberührten Läuferwänden hin zusammen
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und stoßen teilweise an diese an, teilweise durchsetzen sie die Läuferwände. Vorzugsweise folgt längs der Doppelheizwand
immer ein in die Läuferwand eingreifender Stein auf einen an diese anstoßenden Stein.
Jede Lage der Läuferwand zwischen zwei in diese eingreifenden
Enden der zusammenlaufenden Begrenzungswände der senkrechten Räume zur höhengestuften Zuführung von Luft
und Schwachgas besteht jemäß der weiteren Erfindung aus
drei im Format einander gleichen Läufersteinen, die sowohl in den Stoß- als auch in den Lagerfugen mit Nut und
Feder versehen sind. Der mittlere dieser Läufersteine liegt dabei symmetrisch zu dem dazwischenliegenden Ende
von Begrenzungswänden, und diese stoßen stumpf an dem
Läuferstein an.
Senkrechte, zur Zuführung von Starkgas dienende Kanäle steigen in jeder ungleich beaufschlagte Regeneratorpaare
trennenden Wand auf und führen zu Brennern, die beiderseits der die beiden Heizzüge jedes Paares trennenden
Wand nahe derselben angeordnet sind. Es ergibt sich hierbei die Wirkung, daß das Starkgas an der Trennwand aufsteigt
und bei der Verbrennung eine laminare, wirbelfreie Strömung entsteht; diese hat zur Folge, daß sich nur in
geringem Umfang Stickoxide bilden.
Auf den anliegenden Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele einer Doppelheizwand gemäß der Erfindung dargestellt, und
zwar zeigt:
Figur 1 einen Längsschnitt durch einen regenerativ betriebenen Unterbrenner-Verkokungsofen, wobei
der Schnitt teilweise durch eine Ofenkammer, teilweise entsprechend der Schnittlinie I-I
von Figur 2 geht.
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Figur 2 ist ein senkrechter Schnitt entsprechend der Schnittlinie H-II von Figur 1 in Längsrichtung
der Ofenbatterie in größerem Maßstab und zeigt die oberen Abschnitte der Regeneratoren und die
an diese angeschlossenen Heizzüge.
Figur 3 ist ein Ausschnitt aus Figur 1 in dem gleichen
größeren Maßstab wie Figur 2 und zeigt ebenfalls
die oberen Regeneratorpartien und die Heizzüge.
Figur 4 ist ein waagerechter Schnitt durch den unteren Abschnitt der Doppelheizwand entsprechend der
Schnittlinie IV-IV von Figur 3-
Figur 5 ist ein waagerechter Schnitt durch den oberen
Abschnitt der Doppelheizwand entsprechend der Schnittlinie V-V von Figur 3.
Figur 6 zeigt einen der Figur 4 entsprechenden waagerechten
Schnitt durch eine Heizwand mit in der Längsrichtung der Wand breiteren Heizzügen.
Figur 7 ist eine Ansicht gegen eine Heizwand gemäß Figur 6 von der Ofenkammer her.
Figur 8 ist ein senkrechter Schnitt durch eine Läuferwand
entsprechend der Schnittlinie VIII-VIII von Figur 7·
In der Längsrichtung der Batterie wechseln Ofenkammern und Doppelheizwände miteinander ab. Mit 11 ist die
Ofendecke bezeichnet, in der sich Füllöffnungen 12 befinden, die durch Deckel 13 verschlossen werden und durch
die von einem auf der Ofendecke verfahrbaren Füllwagen
aus die Kohle eingefüllt wird. Die Ofenkammern 10 sind
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— ι —
an beiden Enden durch. Ofentüren 14 abgeschlossen. Unterhalb
der Heizwände befinden sich die über die ganze Länge des Ofens von der Koksseite zur Maschinenseite durchlaufenden
Regeneratoren. Ein Paar Regeneratoren 21 und 22 wechselt mit einem weiteren Paar Regeneratoren 31 und 32
ab. Werden die Regeneratoren 21 und 22 in aufsteigender Richtung beaufschlagt, wobei sie zur Vorwärmung der Medien
dienen, so dienen die Regeneratoren 31 und 32 zur
Aufnahme der verbrannten Gase; in der anderen Regenerativ-Halbperiode
wechseln die Regeneratoren ihre Punktion. Die Regeneratoren 21 und 31 dienen abwechselnd zur Luftvorwärmung,
die Regeneratoren 22 und 32 abwechselnd zur Vorwärmung des Schwachgases, wenn die Beheizung durch
Schwachgas erfolgt; bei einer Beheizung durch Starkgas dienen auch sie wechselweise zur Vorwärmung der Verbrennungsluft.
Unterhalb der Regeneratoren verlaufen die Regeneratorsohlkanäle 17. Durch Querwände 15 sind die Regeneratoren
in einzelne Zellen 16 unterteilt. Durch Regelorgane 18, die sich zwischen den einzelnen Zellen und
dem Regeneratorsohlkanal befinden, läßt sich die ein- und
ausströmende Menge des gasförmigen Mediums regeln.
19 ist eine Leitung zur Verteilung des Starkgases, 20 eine Verteilungsleitung für die Druckluft, die bei der
Entgraphitierung des Starkgasverteilungssystems benutzt
wird. Die Starkgasverteilungsleitung 19 ist an Düsenrohre 23 angeschlossen, die in der Unterkellerung 24 liegen.
Zur Verteilung des Schwachgases dient eine Leitung 25, die über Umstellventile an die Regeneratorsohlkanäle angeschlossen
ist. Beim Einlassen von Luft in die Regeneratorsohlkanäle
17 sind die Luftklappen 29 geöffnet. Über Abhitzeventile 27 sind die Regeneratorsohlkanäle an einen
Rauchgassammelkanal 56 angeschlossen.
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In jeder Heizwand sind Querzwillinge angeordnet. In der einen Regenerativ-Halbperiode erfolgt die Verbrennung in
den Heizzügen 26, die durch eine obere öffnung 33 der
die Heizzüge trennenden Wand 3O mit den Heizzügen 28 in
Verbindung stehen. In der anderen Regenerativ-Halbperiode erfolgt die Verbrennung in den Heizzügen 28, und die
Rauchgase ziehen durch die Heizzüge 26 abwärts. Zwischen den Heizzügen 26 bzw. 28 liegen die Räume 36 und 37>
die durch die senkrechten Begrenzungswände 3^ und 35 abgeschlossen
sind. Die Räume 36 dienen zur Zuführung der Luft, die Räume 37 bei Beheizung durch Schwachgas zu dessen
Zuführung; bei Starkgasbeheizung dienen sie ebenfalls zur Luftzuführung. In den Begrenzungswänden 3^ und 35
sind höhengeäufte Austrittsöffnungen 38 und 39 vorgesehen.
In beiden Begrenzungswänden y\- und 35 der Räume
36 und 37 sind derartige Austrittsöffnungen angeordnet, so daß beiden benachbarten Heizzügen 26 bzw. 28 bei
Schwachgasbeheizung höhengestuft Schwachgas und Luft zugeführt wird.
Die beiden Regeneratoren 21 und 22 bzw. 31 und 32, die
immer im gleichen Sinne beaufschlagt sind, werden durch
eine Wand 40 getrennt. Zwischen den im entgegengesetzten Sinn beaufschlagten Paaren 21 und 22 und 3I, 32 befindet
sich die Wand 41. In dieser Wand sind die Kanäle 42 zur
Zuführung des Starkgases untergebracht. Sie sind an die
Düsenrohre 23 über eine von der Unterkellerung 24 aus einstellbare
Düse angeschlossen und führen zu den Brennern 44 in den Heizzügen 26 und zu den Brennern 45 in den
Heizzügen 28, die beiderseits der die Heizzüge trennenden Wand 3O liegen.
Die Begrenzungswände 34- und 35 der Räume 36 und 37 laufen
nach außen zu den Läuferwänden 55 nin zusammen. Die Enden 49 dieser so gebildeten Binderwände stoßen nur
stumpf an die Läuferwand; die Steine 50 greifen durch
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die Läuferwand "bis zur kohl et e rühr ten Oberfläche hindurch.
Oberhalb der Räume 36 und 37 laufen die Begrenzungswände
yv und 35 zu den Stützwänden 46 aus, die bis an die Decke reichen und einen wesentlichen Teil der
Deckenbelastung aufnehmen. Auch werden durch diese Stützwände die Querkräfte aufgenommen, die beim Drücken der
öfen und bei treibender Kohle auftreten und deren Wirkung bei öfen mit sog. oberem Horizontalkanal so gefürchtet
ist.
Durch Stopfen 48 verschließbare Schaulöcher 47 in der
Ofendecke 11 ermöglichen die Beobachtung und die Zugänglichkeit beider Heizzüge 26 und 28.
Durch die Verbindungskanäle 51 bis 54- sind die unter
einer Ofenkammer 10 liegenden Regeneratoren 21 und 22 mit den beiden Heizzügen verbunden, die in Reihen nach
der betreffenden Ofenkammer 10 zu liegen. Entsprechende Verbindungskanäle zu den zugehörigen Heizzügen sind auch
bei den Regeneratoren 31 und 32 vorhanden.
Der Betrieb der dargestellten Verkokungsofenbatterie gestaltet sich folgendermaßen: Wenn im Falle der Schwachgasbeheizung
in der einen Regenerativ-Halbperiode die beiden unter einer Ofenkammer 10 liegenden Regeneratoren
21 und 22 in aufsteigender Richtung beaufschlagt sind, also der Regenerator 21 zur Vorwärmung der Luft, der Regenerator
22 zur Vorwärmung des Schwachgases dient, so gelangen die vorzuwärmenden Medien durch die Verbindungskanäle 51 bis 54 in diejenigen Heizzüge 26 bzw. 28, die
in einer Reihe beiderseits der betreffenden Ofenkammer
10 liegen, und zwar über die zwischen den Heizzügen liegenden
Räume 36 für Luft und 37 für Schwachgas und die in den Wänden 34 und 35 angeordneten Austrittsöffnungen
38 bzw. 39. Die beim Aufsteigen zur Verbrennung gelangenden
Medien treten durch die öffnung 33 der Wände 30
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in die im Zugwechsel damit zusammenarbeitenden Heizzüge 26 bzw. 28, die in einer Reihe neben den beiden benachbarten
Ofenkammern 10 liegen, strömen in diesen abwärts und gelangen über die öffnungen 38 und 39 und die Räume
36 und 37 und die entsprechenden Verbindungskanäle 51
bis 54 in die Regeneratoren 31 und 32 der beiden benachbarten
Paare, die durch die Wände 4-1 davon getrennt sind, und ziehen über die Regeneratorsohlkanäle 17» die
Abgasventile 27 in den Rauchgassammelkanal 56.
Nach der Umstellung dienen die beiden benachbarten Regeneratorpaare
31 und 32 zur Vorwärmung der gasförmigen
Medien, und durch die Heizzüge 26 bzw. 28 der beiden der zuerst betrachtete:;. Kammer benachbarten Reihen strömen
die verbrannten Gase abwärts, um durch die Öffnungen 38
und 39 in den Wänden 34 und 35 in die Räume 36 und 37
zu gelangen, von wo sie über die Verbindungskanäle 51
bis 54 und die Regeneratoren 21 und 22 und von hier über
die Sohlkanäle 17 in den Rauchgassammelkanal 56 strömen.
Bei Starkgasbeheizung dienen auch die Regeneratoren 22 und 32 abwechselnd zur Vorwärmung der Luft, die dann
durch die Räume 36 und 37 zugeführt wird.
Während die Zuführung des Schwachgases von der Verteilungsleitung 25 und die der Verbrennungsluft bei geöffneten
Luftklappen 29 in die Regeneratorsohlkanäle 17 erfolgt, wird das Starkgas von der Verteilungsleitung 19
über die Düsenrohre 23 und die Kanäle 42 den Starkgasbrennern
44 und 45 zugeführt.
In der Längsrichtung der Batterie betrachtet, wechseln also Ofenkammern, bei denen die Gase in den der Kammer
benachbarten Heizzugreihen aufbrennen, ständig mit solchen ab, bei denen die in den benachbarten Reihen angeordneten
Heizzüge abwärts beaufschlagt sind.
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Durch die Regelorgane 18, die zwischen den Sohlkanälen
17 und den einzelnen Zellen 16 der Regeneratoren 21, 22 und 31» 32 eingebaut sind, läßt sich sehr genau die Beheizungsstärke
in den einzelnen Heizzügen einstellen und somit an den unterschiedlichen Wärmebedarf anpassen, der
durch die Wärmestrahlung der Ofenköpfe, die Verjüngung der Ofenkammer und andere Umstände bedingt ist.
Dadurch, daß die Begrenzungswände JA und 35 der Räume
36 und 37 nach oben in feste Stützwände 46 auslaufen, die längs der ganzen Wand verteilt sind, ergibt sich ein
besonders fester Steinverband, besonders wenn diese Stützwände, ebenso wie die Verlängerungen der Begrenzungswände 34 und 35 der Räume 36 und 37, nach der beim Otto-Ofen
seit über einem halben Jahrhundert üblichen Bauweise abwechselnd immer in die eine oder andere Läuferwand
eingreifen. Hierdurch ergibt sich eine besonders stabile Bauweise von großer Tragfähigkeit, wobei auch die auf
die Wände der Ofenkammern im Betrieb einwirkenden Kräfte
in nachgiebiger Form aufgenommen werden können.
Da in jeder Heizwand drei Längswände, nämlich außer den beiden Läuferwänden auch die durch zwischen den Heizzugpaaren,
den Querzwillingen, liegenden Trennwände versteift sind, können die einzelnen Wände bei gleicher
Standfestigkeit des Bauwerks dünner bemessen werden als
der Einfachverband bei Wänden, die nur in eine Reihe von Heizzügen unterteilt sind, so daß sich ein geringes
Steingewicht ergibt.
Die Zwischenwand zwischen den auf- und abbrennenden Zügen ist in beiden Halbperioden der vollen Heizwirkung der
Verbrennungsvorgänge ausgesetzt und nimmt eine höhere Temperatur an als die beiden Läuferwände, denen durch die
eingefüllte Kohle ständig Wärme entzogen wird. Bei den hohen, in den Heizzügen herrschenden Temperaturen wirkt
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also die Strahlung dieser Zwischenwände 3O ständig auf
"beide Läuferwände 55 ein. Die Läufersteine können mit
Rücksicht auf den festen Verband der ganzen Wand ebenfalls verhältnismäßig dünn, beispielsweise auf 80 mm und
darunter, bemessen werden, so daß sich kurze Garungszeiten ergeben.
Da der jeweils aufbrennende und der jeweils abbrennende Heizzug durch die gleichen Schaulöcher 4-7 zu beobachten
sind, ergibt sich eine Einsparung an diese Schaulöcher abschließenden Stopfen 48.
Der Steinverband, der in den Figuren 6, 7 und 8 dargestellt ist, zeichnet sich durch einen größeren Mittenabstand
der Querzwillinge, also eine größere unmittelbar beheizte Teilfläche der Kammerwand, aus. Zwischen den in
die Läuferwand eingreifenden Enden 57 der Begrenzungswände 34 bzw. 35 liegen drei Läufersteine 58, 59, 60 gleichen
Formates. Sowohl in den Lagerfugen als auch in den Stoßfugen sind Nut- und Federverbindungen 61 bzw. 62 vorgesehen.
Der jeweils mittlere Läuferstein liegt symmetrisch zu den den Raum 36 bzw. 37 begrenzenden Wänden y± bzw.
35.
Die Abstufung der Austrittsöffnungen 38 und 39 in den
Begrenzungswänden der Räume 36 und 37 kann in beliebiger, unterschiedlicher Weise für Schwachgas einerseits
und Luft andererseits vorgenommen und damit der Verlauf des Verbrennungsvorganges gesteuert und so eingestellt
werden, daß sich einerseits eine in der Höhe gleichmäßige Erhitzung des Kammerinhaltes ergibt und es nur zu
einer geringen Bildung von Stickoxiden im Rauchgas kommt.
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Claims (6)
1. Doppelheizwand für mit Schwachgas beheizbare Verkokungsöfen mit waagerechten Kammern, bei der quer zur Kammerachse
liegende Paare vm Heizzügen im regenerativen Zugwechsel zusammenarbeiten, dadurch g e kennzeichnet,
daß unter jeder Ofenkammer
(10) ein Paar über die ganze Ofenlänge durchlaufender Regeneratoren
(21, 22, 31, 32) angeordnet sind, von denen der eine wechselweise zur Vorwärmung der Luft und zur
Aufnahme der verbrannten Gase, der andere im Fall der Beheizung mit Schwachgas wechselweise zu dessen Vorwärmung,
im Fall der Starkgasbeheizung zur Vorwärmung der Luft dient, und diese Regeneratoren (21, 22, 31, 32) an senkrechte
Räume (36, 37) angeschlossen sind, die zwischen den in den nach der Ofenkammer (10) zu liegenden Reihen
angeordneten Heizzügen (26 bzw. 28) liegen, und von denen in der Längsrichtung der Wand der eine (37) zur Zuführung
des Schwachgases, der folgende (36) zur Zuführung der Luft dient, die in ihrem unteren Teil mit abgestuften, in
beide benachbarte Heizzüge (26, 28) mündenden Austrittsöffnungen (38, 39) versehen sind, während die Begrenzungswände (34, 35) dieser Räume (36, 37) im oberen Teil in
eine bis an die Ofendecke (11) durchlaufende Stützwand
(46) übergehen.
2. Doppelheizwand für als Unterbrenner ausgebildete waagerechte Verkokungsöfen, dadurch gekennzeichnet, daß
senkrechte, zur Zuführung von Starkgas dienende Kanäle (42), in der die zwei Regeneratorpaare (21, 22 und 31,
32) trennenden Wand (41) aufsteigen und zu Brennern (44,
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führen, die beiderseits der die beiden Heizzüge (26, 28) jedes Paares trennenden Wand (3O) nahe derselben angeordnet
sind.
3. Doppelheizwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- >
kennzeichnet, daß die Begrenzungswände (34, 35) der höhengestuften Zuführung von Luft bzw. Luft und Schwachgas
dienenden Räume (36, 37) nach den kohleberüiirten Läuferwänden
(55) hin zusammenlaufen und teilweise (49) an diese anstoßen, teilweise (50) diese durchsetzen.
4. Doppelheizwand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß längs der Doppelheizwand immer ein in die Läuferwand
(55) eingreifender Stein (50) auf einen an diese anstoßenden Stein (49) folgt.
5. Doppelheizwand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lage der Läuferwand zwischen zwei in die
Läuferwand eingreifenden Steinen (57) aus drei einander gleichen Läufersteinen (58, 59, 60) besteht, die an den
Stoß- und Lagerfugen mit Nut und Feder (61, 62) versehen sind.
6. Doppelheizwand nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,
daß der mittlere (59) der drei Läufersteine symmetrisch zur Begrenzungswand (34, 35) liegt und diese stumpf
an den Läuferstein anstößt.
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2738116B2 DE2738116B2 (de) | 1980-12-18 |
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Family Applications (1)
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| DE2738116A Ceased DE2738116B2 (de) | 1977-08-24 | 1977-08-24 | Doppelheizwand für Verkokungsofen mit waagerechten Kammern |
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