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DE273814C - - Google Patents

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Publication number
DE273814C
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DE
Germany
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relay
switch
line
connection
contacts
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT273814D
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English (en)
Publication of DE273814C publication Critical patent/DE273814C/de
Active legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/272Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing only one subscriber number at a time, e.g. by keyboard or dial

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
te 273814-KLASSE 21 α. GRUPPE
geregelt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen für halbselbsttätigen Betrieb und bezweckt vor allem, Verbesserungen an den die Einstellung der selbsttätigen Wähler im Amt steuernden Einrichtungen, die von den Beamtinnen bedient werden, zu schaffen, um die Gesprächsverbindungen der am Amt angeschlossenen Teilnehmer sowohl untereinander als auch mit Teilnehmern anderer Ämter mit
ίο dem kleinsten Aufwand an Mühe und Zeit herzustellen.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung bildet ein die Verbindung der zu den Wählern führenden Leitung mit der Sendemaschine der Beamtin bewirkender Schalter, der gewöhnlich in der Ruhelage sich befindet, bei einem Anruf durch die Beamtin aber derart beeinflußt wird, daß er nach jeder, einer Ziffer der gewünschten Teilnehmernummer entsprechenden Anzahl von Stromstößen einen Schritt weiter geschaltet wird, und die Sendemaschine zur Abgabe der der folgenden Ziffer entsprechenden Anzahl von Stromstößen veranlaßt.
Die Zeichnungen zeigen den Gegenstand der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform. Fig. ι zeigt die Anordnung der Teilnehmerstelle und der die Auswahl einer freien ersten Verbindungsleitung und einer freien Beamtin bewirkenden Einrichtungen im Amt,
Fig. 2 die Anordnung des Sucherschalters der ersten Verbindungsleitung,
Fig. 3 und 4 die Anordnung des Beamtenanschlußschalters und der Sendemaschine.
In Fig. ι ist jeder Linienleitungsstromkreis i, 2 mit einem Linienleitungsrelais R1 und einem Abschalterelais i?2 verbunden, welches bei Erregung das Linienleitungsrelais R1 abschaltet, und die a- und δ-Seite der Linienleitung mit den Vielfachkontaktsätzen in den ersten Verbindungsschaltern (Anrufsuchern) der betreffenden Gruppe verbindet.
Die Linienrelais R1 sind in Gruppen von zehn eingeteilt und die Wicklungen für jede Gruppe liegen in Vielfachschaltung zu der Wicklung eines der Gruppe gemeinsamen Relais R3, welches bei Erregung die der anrufenden Gruppe entsprechenden Kontakte der Sucherschalter über den Anker rsl an 'Erde legt, wodurch die Gruppe der Linienleitungen, in der der Anruf erfolgt, gekennzeichnet wird, während das Relais R1 die einzelne anrufende Teilnehmerleitung in der Gruppe kennzeichnet.
Jeder Gruppe von hundert Linienleitungen mögen zehn erste Verbindungsleitungen nach Fig. 2 zu Gebote stehen, und jede solche Gruppe sei zwecks Anrufs über zehn Verbindungsschalter (Leitungswähler) erreichbar. Auf diese Weise erhält jede Linienleitung zwanzig Sätze von Vielfachkontakten, zehn in den Kontaktsätzen der ersten Wähler und zehn in den Verbindungsschaltersätzen. Der Verteilerschalter 5 bestimmt, welche Verbindungsleitung in der zugehörigen Gruppe frei ist und mit der Leitung des anrufenden Teilnehmers verbunden werden soll. Deshalb ist einer dieser Verteilerschalter für jede Gruppe von
hundert Linienleitungen mit zugehörigen zehn Verbindungsleitungen erforderlich. Mit jedem Verteilerschalter 5 ist ein zweiter Verteilerschalter S2 verbunden. Die Aufgabe des zweiten Verteilerschalters besteht darin, einen freien Beamtinnenstromkreis herauszusuchen und dessen Anschlußschalter S8 (Fig. 3) in Betrieb zu setzen, der dann die Gruppe von ersten Verbindungsleitungen, über die der Anruf seinen anfänglichen Weg nimmt, ausprüft.
Das Relais R5 ist mit dem einen Ende seiner Bewicklung mit der Bürste ws des Schalters S verbunden. Wenn der Arm ws bei seiner Drehung einen freien Sucherschalter S* findet, so wird das Relais R5 erregt, und zwar in Reihe mit einem Relais R13 des Schalters S4 (Fig. 2). Es öffnet dabei den Stromkreis des schrittweise fortschaltenden Magneten M, wodurch der Schalter S zur Ruhe kommt. Die Erregung des Relais R5 veranlaßt dann den Schalter S2 anzugehen und einen freien Beamtinnenanschlußscharter S8 auszuwählen. Der Schalter S4 kann dann die rufende Leitung aufsuchen, während gleichzeitig der Schalter S8 die zu S4 gehörige Verbindungsleitung (Fig. 2) aufsucht.
Das Relais R13 wirkt gewissermaßen wie das Linienleitungsrelais R1, indem es die Batterie mit den Prüfkontakten in den Schaltern S8 verbindet.
Das Relais i?12 des Schalters S4 (Fig. 2) ist das Gruppenprüfrelais und wird erregt, wenn die Schleifbürste w26 den Kontakt der anrufenden Gruppe findet; es findet alsdann ein Abtrennen des Drehungsmagneten R18 und ein Einschalten des Hubmagneten R19 an dessen Stelle statt.
Das Relais R15 dient zum Ausprüfen der einzelnen Teilnehmeranschlüsse und später als Stromversorgungsrelais für den rufenden Teilnehmer. Bei Erregung trennt dieses Relais das Gruppenprüfrelais 2?12 ab. Durch Stromloswerdung des Relais i?12 wird das Relais R15 von der Prüfbürste w2S abgeschaltet und mit der δ-Zweigbürste w4· verbunden, und zwar in Reihe mit dem Abschalterelais R2.
Das Relais 2?14 ist das a-Zweigstromzuführungsrelais und regelt außerdem die Strom-.kreise der Auslösemagnete M3 und M4, nachdem der erste Wählerschalter S5 (Fig. 2 rechts) seine Ruhestellung verlassen hat. Das Relais Ä41 ist das Prüfrelais des Wählers S5.
Das Relais R31 (Fig. 3) ist das Gruppenprüfrelais und Relais R30 das Einzelprüfrelais des Beamtinnenanschlußschalters S8. Relais i?32 ist ein Anlaß- und Steuerrelais und entspricht dem Relais Rls (Fig. 2). Das Relais Rzi ist das Signalrelais und spricht in Reihe mit dem Relais Ri2 (Fig. 2) an, nachdem die erste Verbindungsleitung Anschluß an die Linienleitung und der Beamtinnenanschlußschalter S8 Anschluß an die Verbindungsleitung gefunden hat. Durch Wirkung dieses Relais werden die Stromkreise der Signallampe L3 (Fig. 4) der Uberwachungslampe I2 und einer Nachtalarmglocke N geschlossen. Relais i?33 ist das Abhörrelais, das durch die Abhörtaste LK (Fig. 4) in Wirksamkeit gebracht wird. Durch dieses Relais werden die Relais i?32 und R12 stromlos und der Stromkreis der Abfragelampe L4 geschlossen. Relais i?36 ist das Anlaßrelais; es wird in Reihe mit Ri2 durch die Taste SK erregt. Relais R36 schaltet das Relais Ras ab und verbindet den Anlaßdaumen D11 an der Sendemaschine (Fig. 4) mit dem schrittweise fortschaltenden Magneten M15.
Das Relais R37 wird durch Drücken der Taste RK erregt, die auch das Relais i?36 in Tätigkeit setzt. Diese beiden Relais werden gleichzeitig erregt und schalten die Batterie von den ersten zwei Kontakten ab, über die der Arm ws3l)n des Schalters S3 gleitet. Hierdurch wird bewirkt, daß die Sendemaschine nur die ersten beiden Stromimpulsgruppen aussenden kann. Bei besonderen Anrufen, bei denen die Aufsicht verlangt oder ein Ferngespräch bzw. Gespräch mit Sondergebühr gewünscht wird, braucht nämlich nur der erste Wählerschalter S5 in Tätigkeit gebracht zu werden, dessen Einstellung" bei Verwendung der beschriebenen Sendemaschine nur zwei Trommelumdrehungen an dieser nötig macht. Die Leitungen für die besonderen Anschlüsse sind nämlich unmittelbar mit gewissen Kontaktsätzen der ersten Wählerschalter S5 verbunden, so daß die Einstellung eines Leitungswählers fortfällt und die besonderen Anrufe schneller erledigt werden. Wenn der Arm ws3m, während Taste RK gedrückt ist, den dritten Kontakt erreicht, wird das Relais R35 erregt und bewirkt die Auslösung des Beamtinnenanschlußschalters.
Wenn der rufende Teilnehmer seinen Hörer aufhängt, ehe die Beamtin antwortet, so wird das Relais R3S in Reihe mit der Widerstandsspule r erregt, wenn die Beamtin auf die Abhörtaste LK drückt. Hierdurch wird der Besetztsummer mit dem Beamtinnentelephon verbunden, worauf die Beamtin die Taste RK drückt. Der erste Wählerschalter S5 schließt dann nach Empfang des ersten Drehungsimpulses von der Sendemaschine über eine der Tasten des Satzes K1 die Federn 175 und 176. Durch Schließen dieser Federn wird, während Relais R11 stromlos ist, der Stromkreis der Auslösemagneten Af3 und Mi geschlossen, wodurch die Schalter S4 und S6 ausgelöst werden. Bei Rückkehr in seine Ruhelage trennt der Schalter S4 Relais R16 iao ab, welches die Stromkreise des Relais 2?42, R3e und i?37 öffnet. Die Relais R36 und R37
lassen ihre Anker fallen, verbinden die Batterie mit den Kontakten is300 bis 5s300 des Hilfsschalters S3 und erregen Relais R35, wodurch die Schalter S3 und S8 in die Ruhelage gelangen. Zu jeder Zeit während des Zustandekommens einer Verbindung können so die Schalter durch den rufenden Teilnehmer in die Anfangslage zurückgebracht werden.
Am Tastensatz der Beamtin ist die der Ziffer ι entsprechende Taste jeder Tastengruppe (Fig. 4) mit derjenigen Feder der Sendemaschine verbunden, welche bei jeder Umdrehung der Steuertrommel einen Impuls veranlaßt, die der Ziffer 2 entsprechende Taste mit derjenigen, welche zwei Impulse veranlaßt usw. Jede Tastengruppe hat eine gemeinsame Leitung, die mit dem einen Kontakt jeder Taste verbunden ist und zu einem zugehörigen Kontakt des Regelungsschalters S3 (Fig. 3) führt. Bei der ersten Drehung der Sendetrommel wird die erste Gruppe (K1) der Tasten (Hunderter) durch die Gruppenleitung 173 mit dem «-Zweig der Verbindungsleitung über Schaltarm ws3 und-Kontakt is3 des Schalters S3 verbunden. Bei der zweiten Drehung werden zehn Impulse über den durch den Trommelteil D12 geschlossenen Kontakt d12 und Leitung 189 zum δ-Zweig der Verbindungsleitung über Arm ws3<l und Kontakt 2s30 des Schalters S3 gesandt. Bei der dritten Umdrehung wird die Tastengruppe KA für die Auswahl des Läutestromgenerators mit dem «-Zweig der Verbindungsleitung über Leitung 197, Arm ws3 und Kontakt 3s3 des Schalters S3 verbunden. Bei der vierten Umdrehung werden die Tasten K2 (Zehner) durch Gruppenleitung 224 mit dem δ-Zweig über Arm ws30 und Kontakt 4s30 verbunden. Bei der fünften Umdrehung werden die Tasten K3 (Einer) durch Gruppenleitung 241 mit dem «-Zweig der Verbindungsleitung über Arm ws3 und Kontakt 5s3 verbunden. Während der fünften Drehung wird auch unmittelbar nach Abgabe der Einerimpulse ein einzelner Prüfimpuls nach dem δ-Zweig durch Trommelteil D13 über Kontakt d13, Leitung 292 der Verbindungsleitung über die Bürste wsso und Kontakt 5s30 ausgesandt. Bei der sechsten Umdrehung bestreicht der Arm ws3M Kontakte, die mit der Batterie verbunden sind, wodurch Relais R3St erregt wird. Dieses Relais öffnet den Haltestromkreis des Relais R36, bringt die Schalter S3 und S8 in die Ruhelage zurück und trennt auf diese Weise den Beamtinnenanschlußschalter S8 von der ersten Verbindungsleitung (Fig. 2) ab.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist im einzelnen folgende:
Angenommen, der Teilnehmer bei A wünscht eine Verbindung und nimmt den Hörer R vom Haken H, wodurch sein Telephon zu den Linienleitungen 1, 2 in Brücke gelegt wird und die Relais R1 und Rs über B, 19, 20, i?3, 21, R1, 22, R21, i, Teilnehmerstelle A, 2, r22, 23, Erde, Batterie erregt werden. Das Relais R1 erhält Erdschluß über r11, 24, und r23 und verbindet die Erde mit dem Prüfkontakt c26 des rufenden Teilnehmers über 25 und r12, während R3 eine Verbindung zwischen Erde und dem Prüf kontakt c26 der Gruppe des anrufenden Teilnehmers über 26 und J?31 herstellt und einen Stromkreis der Gruppenlampe L und des Relais i?4 vervollständigt, und zwar den ersteren von B über 19, 27, L, 28, r32, Erde, Batterie und den letzteren von B über 19, 29, J?4, 30, r33, Erde. Die Lampe L leuchtet auf, und Relais R* vervollständigt den Stromkreis des schrittweise fortschaltenden Magneten M nach dem Unterbrecher I über B, 19, M, 31, r51, 32, r41, 33, I, Erde. Der Magnet M bewegt den Schalter S schrittweise, bis die Bürste ws einen Kontakt s antrifft, der mit Relais R13 (Fig. 2) einer freien ersten Wählerverbindungsleitung verbunden ist, worauf die Relais T?5 und R13 (Fig. 1 und 2) durch Strom über B (Fig. 2), 34, 35, 36, r1B1, 37, R13, 38, (Fig. 1), s, ws, 39, R5, 40, r42, Erde erregt werden. Das Relais R6 öffnet den Stromkreis des Magneten M bei r61, schließt sich selbst über r52 an Erde an und vervoll- go ständigt den Stromkreis von R11 über B, 19, 41, R11, 42, -R53 und Erde. Das Relais R13 schließt sich selbst an die Batterie über r131, 43, ri21, 44, 34, -B an, verbindet die Batterie mit einem Ende der Wicklung des Relais R12 über 34, 35, r133, 45, 46, r152, 47 und 48 und vervollständigt den Stromkreis des Drehungsrelais R18 über r132 und Unterbrecher I, so daß dieses Relais absatzweise erregt wird über B, 34- 35. f133. 45, 46, r152, 47: 49- 50, R1&, 51, r121, 52, r132, I und Erde. Bei jeder Erregung des Relais R18 wird der Magnet M6 erregt, und zwar durch Strom von B über 34, 57, Fußkontakte 58 des Sucherschalters S1, 59, M5, 53, y181, Erde, wodurch der Sucherschalter S4 schrittweise weitergeschaltet wird, bis die Bürste w2e den durch Relais J?3 geerdeten Gruppenprüfkontakt c26 antrifft, worauf Relais R 12über B (Fig. 2), 34, 35, r133, 45, 46, r152, 47, 48, R12, 49, w2S, c26 (Fig. 1), 26, r31, Erde, Batterie erregt wird. Das Relais J?12 schließt sich selbst an Erde an über r122, verbindet die Prüfbürste w25 mit dem δ-Zweigrelais R15 über 54, r123 und 55 und schaltet den Unterbrecher I von Drehungsrelais R18 auf das Hubrelais R19 bei r121, so daß J?19 absatzweise erregt wird über B, 34, 35, r133, 45, 46, r152, 47, 49, i?19, 56, r1", 52, r132, I, Erde, Batterie. Bei jeder Erregung des Relais R19 wird der Hubmagnet M6 erregt über B, 34, 60, M6, 61, r191, Erde, der den Schalter S4 fortschaltet, bis die Bürste w2s
den Einzelprüfkontakt c25 (Fig. i) antrifft, worauf das 5-Zweigrelais R15 erregt wird über B (Fig. 2), 34, 35, 62, R15, 55, r123, 54, w25, c25 (Fig. 1), 25, r12 (von Relais R1), Erde, Batterie. Das Relais Ä15 verbindet die Batterie mit dem Verbindungsleitungsdraht 7 über ?'15\ 63, 64, p141, 65 und Widerstand r und öffnet gleichzeitig den Stromkreis des Relais R12 bei r152. Relais T?12 öffnet den Stromkreis des Hubrelais R19 und Magnet M6 wird stromlos, wodurch die Bürste ze25 auf Kontakt c25 zur Ruhe kommt, so daß die Bürsten w3 und wl die Kontakte c3 und c4 berühren. Es wird nun das a-Zweigrelais R11 über das Teilnehmertelephon in Reihe mit R15 erregt. Gleichzeitig mit der Auswahl der rufenden Linienleitung wird der Verteilerschalter' S2 (Fig. 1) schrittweise fortgeschaltet, um einen freien Beamtinnenanschlußschalter zu suchen, und zwar durch Magneten M2 im Stromkreis: , B1 19, 41, 66, 67, 68, r91, 69, M2, 70, r111, 71, J, Erde. Der Schalter S2 bewegt sich schrittweise vorwärts, bis die Bürste ws2nn einen Kontakt s200 .antrifft, der mit einem freien Beamtinnenanschlußschalter verbunden ist, worauf die Relais r10 und r32 (Fig. 1 bzw. 3) in Reihe erregt werden über den Stromkreis: B (Fig. 3), 86, Federn 73/74 des Beamtinnenstöpsels J1, 75, Federn 76/77 des Schalters F8, 78, R32, 79 (über Fig. 2 nach Fig. 1), s200, ws2m\ 80, 81, Rln, 82, r112, Erde. Die Tätigkeit des Relais Rln verursacht die Erregung von Relais i?9 auf folgendem Strom wege: B, 19, 41, 66, 67, r101, 83, 84, R\ 85, r113, Erde. Das Relais Ra schließt sich selbst an die Batterie über r92 an und öffnet den Stromkreis des Magneten M2 bei r91, worauf Schalter. S'2 mit den Bürsten ws2, 10s20 und ws200 auf den Kontakten s2, s20 und s200 zur Ruhe kommt.
Durch Anziehen des Ankers r91 des Relais R9 wird die Batterie mit Leitung 99 verbunden, die einen Teil des Prüfstromkreises bildet, und durch Anziehen des Ankers r93 wird der Stromkreis des Relais T?8 geschlossen über B, R8, 223, r93, Erde. Das Relais R8 erdet Leitung 80 und schließt dadurch Relais Rln kurz, wobei der Stromkreis des mit R10 in Reihe liegenden Relais R32 nun direkt seinen Weg über Draht 80 und Anker r8i zur Erde nimmt.
Das Relais Z?32 (Fig. 3) vervollständigt den Stromkreis des Drehungsrelais R39 über den Unterbrecher /, so daß das genannte Relais durch Strom über B, 86, 87, f301, 88, r311, 89, R3S, 90, r321, I, Erde absatzweise erregt wird. Das Relais R32 verbindet auch das eine Ende der Wicklung des Relais R3(l mit der Erde über 91 und r322 und schließt sich selbst an die Batterie an über 92, r323, 93, r302, 87, 86, B. Bei jeder Erregung des Relais R39 wird der Drehungsmagnet M13 über B, 86, 94, M"13, 95, r391 und Erde erregt. Der Magnet M13 schaltet den Schalter S8 schrittweise weiter, bis Bürste wS2 den durch Relais Ra (Fig. i) geerdeten Kontakt s82 antrifft. Der erste Drehungsschritt des Beamtinnen-Schalters 5S trennt die Kontakte 76 und 77 des zugehörigen Umschalters F8 und verbindet die Kontakte 76 und 290, wodurch der ursprüngliche Erregerstromkreis des Relais R32 geöffnet wird (dieses Relais bleibt jedoch über seinem Haltestromkreis erregt) und der Stromkreis der Besetztlampe L1 geschlossen wird über B, 86, 73, 74, 75, 76, 290, L1, Erde. Wenn die Bürste ze*82 den Kontakt s82 antrifft, so wird Relais R31 auf folgendem Wege erregt: Erde, r322 (von Relais R32), 91, 96, Z?31, 97, w82, s82, 98 (über Fig. 2 nach Fig. 1), s20 (in Schalter S2), ws20, 99, ral, 68, 67, 66, 41, 19, Batterie. Das Relais R31 schließt sich selbst an die Batterie an über: 100, r312, 101, 88, r301, 87 und 86, öffnet den Stromkreis des Relais R30 und schließt den Stromkreis des Relais T?40 bei r811. Das Relais Zi39 öffnet den Stromkreis des Magneten M113 bei y391, wodurch Schalter S8 mit Bürste w182 auf Kontakt s82 zur Ruhe kommt. Da der Stromkreis des Relais Z?40 bei r311 vervollständigt wird, so wird das genannte Relais absatzweise erregt über: B, 86, 87, r3nl, 88, r311, 102, RM, 103, 90, r321, I, Erde. Bei jeder Erregung des Relais Z?14 wird der Hubmagent M14 erregt über 73, 86, M14, 104, r401, Erde. Der Magnet M14 hebt den Schalter S8 schrittweise, bis Bürste w8i auf den von Relais T?13 (Fig. 2) geerdeten Kontakt s84 gelangt, worauf Relais T?30 erregt wird über: Erde, r322 (Relais T?32), 91, R3", 105, w8'1, s84, 45 (Fig. 2), 7/133> 35» 34» Batterie. Das Relais T?30 öffnet den Stromkreis des Relais T?32 bei r302 und öffnet auch den Stromkreis des Relais Z?40 bei r301. Der Anker r401 von Relais 7?40 öffnet den Stromkreis des Hubmagneten M14, wodurch der Schalter S8 mit den Bürsten w80, w81, w83 und wsi auf den Kontakten s80, s81, s83 und s84 zur Ruhe kommt. (Die Bürste ze>82 ist von der Reihe ihrer Kontakte beim ersten Schritt abgehoben worden.) Die Relais Z?34 und Z?42 (Fig. 3 und 2) werden erregt über B (Fig. 2), 34, 35, 36, rln, 63, 106, Z?42, 107 (Fig. 3), s83, w83, 108, r313, 109, r351, in, 112, Z?34, 113, f331, 114, r361, 115, r352, 116, r322, Erde.
Das Relais Z?42 öffnet, wenn es erregt worden ist, den Reihenstromkreis der Relais Z?5 und Z?13 (Fig. ι und 2) bei ri21. Relais Z?13 schaltet den Unterbrecher I bei r132 ab, und das Relais Z?5 (Fig. 1) öffnet den 'Stromkreis des Relais Z?11 bei r63. Das Relais Z?11 öffnet, wenn es stromlos wird, die Stromkreise von Magnet M2, Relais Z?9 und Relais Z?10, während das Relais Z?8, dessen Stromkreis bei r93 geöffnet wird, den Stromkreis des Fortschalte-
magneten M1 bei r81 öffnet. Dies bereitet die Schalter S und S2 mit den zugehörigen Relais für einen anderen Anruf vor. Wenn das Relais J?34 erregt wird, schließt es den Stromkreis der Uberwachungslampe L2 (Fig. 4) über B (Fig. 3), 86, 110, 117, 118, r342, 120, 121 (Fig. 3), L2, Erde. Die Beamtin, die des Anrufes gewahr wird, drückt auf die Abhörtaste LK (Fig. 4), wodurch das Abhörrelais R33 (Fig. 3) erregt wird über: B (Fig. 3), 86, 87, r301, 88, 101, r312, 124, R33, 125 (Fig. 4), Kontakte der Taste LK, 126, Erde. Das Relais R33 ■ wird erregt, öffnet den Reihenstromkreis der Relaisi?34undÄ42 beir331 und schließt sich selbst an Erde über r331 und 114, wie oben angegeben. Das Relais Ri2 wird stromlos und öffnet den Stromkreis des Relais R^ bei r421. Das Relais R33 vervollständigt den Beamtenabhörstromkreis wie folgt: Hörer Oi?, 127, Stöpsei P, Spitze P, Feder j, 128, r333, 129, 131, ze>80, s80, 130 (Fig. 2), r411, 133, 9, 422, 7, Kondensator C1, 5, wz, c3 (Fig. 1), 3, r21, Linienleitung i, Telephon des Teilnehmers, Linienleitung 2, r22, 4, c4, wi (Fig. 2), 6, Kondensator C2, 8, f423, 10, 134, ril2, 135 (Fig. 3), s81, w81, 132, 136, r332, 137, Spule IC, 138, Stöpselfeder j1, Stöpselhülse p1, 139 und Hörer OR.
Die Beamtin stellt, nachdem sie die gewünschte Nummer erfahren hat, dieselbe auf ihrem Tastensatzschalter ein, indem sie im Streifen K1 die der ersten Ziffer, darauf im Streifen K2 die der zweiten Ziffer, darauf im Streifen K3 die der dritten Ziffer und dann im Streifen K* die der besonderen auszuwählenden Anrufmaschine des gewünschten Teilnehmers entsprechende Taste drückt. Darauf drückt sie die Anlaßtaste SK, worauf das Anlaßrelais J?36 in Reihe mit dem Verbindungsleitungsabschalterelais i?42 (Fig. 2) erregt wird über: Erde, 126 (Fig. 4), Taste SK, 140 (Fig. 3), Ä36, 141, in, r861, 109, r313, 108, wBS; s83, 107 (Fig. 2), i?42, 106, 63, r151, 35, 34, Batterie zur Erde. Relais i?42 trennt die Verbindungsleitungen 9-7 und 10-8 bei r422 bzw. r423 und erregt das Relais J?41 über: B, 34, 44, r121, 142, 2?41, 143, Kontakte 144 und 145 des Schalters F5 zur Erde. Die Anker r111 und r412 von J?41 verbinden die Stromstoßleitungen 130 und 135 mit dem Dreh- bzw. Heberelais R21 und R2n, während der Anker r413 die Leitung 147 mit einem Ende der Wicklung des Relais i?41 verbindet. Das Anlaßrelais R36 (Fig. 3) trennt die Erdverbindung des Relais i?33 über 114 bei r361 ab und schaltet sich über 148, r361 und 115, wie vorher angegeben, selbst an Erde an. Der Anker r362 hält den Stromkreis der Uberwachungslampe L2 (Fig. 4) über: B, 86, 110, 117, 149, r362, 150, 121, Uberwachungslampe L2 zur Erde aufrecht. Der Anker r363 verbindet den vom Sendeapparat ! kommenden Anlaßdraht 151 mit dem schrittweise schaltenden Magneten M15 des Schalters S3 über: B (Fig. 3), 86, 110, 117, M15, 153. f353, 152, r3S3, Anlaßdraht 151 (Fig. 4), Kontaktfedern d11 nach Erde, so daß, wenn die Daumenscheibe D11 (Fig. 4) die Kontakte d11 schließt, der genannte Magnet sofort erregt und der Schalter S3 einen Schritt weiter geschaltet wird. Unmittelbar nachdem der Nocken der Daumenscheibe D11 (Fig. 4) unter die Kontakte d11 gelangt ist, gehen die den Ziffern entsprechenden Nocken der Daumenscheiben D1 bis einschließlich D10 unter ihren zugehörigen Kontaktfedern d1 bis einschließlich d10 vorbei. Sämtliche Daumenscheiben D sind mit der Unterbrecherscheibe / auf einer gemeinsamen Achse angeordnet (vgl. Patentschrift 255931). Die Daumenscheibe D1 hält die Kontakte d1 während einer Schließung der Unterbrecherkontaktfedern I geschlossen, die Daumenscheibe D2 hält die Schließung ihrer Kontaktfedern d2 während zweier Schließungen der genannten Unterbrecherkontakte aufrecht und so fort bis zur Nockenscheibe D10, welche die Schließung ihrer Kontaktfedern d10 während zehn Schließungen der Unterbrecherkontaktfedern I aufrechterhält. Während des Vorbeigehens des der ersten Ziffer entsprechenden Nockens der Daumenscheibe unter der zugehörigen Kontaktfeder werden durch den Unterbrecher I über die Hunderter-Stromstoßleitung 173 Erdungsstromstöße (entsprechend der ersten Ziffer der gewünschten Teilnehmernummer) zu dem Drehrelais R21 des ersten Wählerschalters S5 (Fig. 2) gesandt. Angenommen z. B., die gewünschte Teilnehmernummer sei 246-3, so wird Relais R21 zweimal kurz hintereinander erregt werden durch Strom über: Erde, I, 190, d2, 191, 192, 193, k12 im Tastenstreifen K1, 173 (Fig. 3), is3, ws3, 131, w80, s80, 130 (Fig. 2), τ-411, 174, R21, Batterie zur Erde. Relais R21 erregt entsprechend dem Magneten M8, welcher den Wähler S5 bis in die zweite Reihe der Kontakte dreht, über die der die gewünschte Teilnehmerleitung enthaltende Verbindungswähler erreichbar ist. Beim ersten Drehschritt des Schalters S5 werden die Kontaktfedern 175, 176 geschlossen, die den Stromkreis für die Besetztlampe LB über: B, 103, 104, Ls, 105, no 106, 176, 175 nach Erde und teilweise auch den Auslösestromkreis der Magnete M3 und M4, wie im nachfolgenden beschrieben, schließen. Nachdem die Zahlendaumenscheiben einmal umgelaufen sind, schließt die Daumenscheibe Z)11 erneut ihre Kontakte d11, wodurch der Schalter S3 einen Schritt fortgeschaltet wird, so daß seine Schaltarme mit dem nächsten Satz von Kontakten in Berührung kommen. Die Schaltarme ws3, ws30 und ws300 der Schalters S3 sind nun auf ihre entsprechenden Kontakte 2s3, 2s30 und 2s300 eingestellt, und die
Daumenscheibe D12 (Fig. 4) verbindet die Prüfstromstoßleitung 189 über die Federn d12, Leitung 190 und Federn / während der zehn Schließungen der Federn / mit Erde, worauf das Heberelais R20 (Fig. 2) absatzweise erregt wird über: Erde, 7, 190, d12, 189, (Fig. 3), 2s30, ws3n, 132, w81, s81, 135 (Fig. 2), r412, 199, Ä20, 196, Batterie zur Erde. Das Relais R20 schließt absatzweise den Stromkreis des Magneten M7 bei r201, wobei die Schaltarme w9, wln, w17, des ersten Wählerschalters S5 schrittweise gehoben werden, so daß dieselben auf die in der Schaltung nicht dargestellten Kontakte eingestellt werden, welche zu der nächsten Verbindungsleitung führen. Bei der ersten Hebebewegung der Schaltwelle des Wählers S5 wird der Stromkreis des Relais i?41 bei den Kontaktfedern 144, 145 des Schalters F5 geöffnet und es wird, falls die Wählerverbindungsleitung besetzt sein sollte, weil die Schaltarme eines anderen ersten Wählers auf Vielfachkontakten derjenigen Kontakte sich befinden, welche gerade von dem Schaltarm wli7 bestrichen werden, das Relais Ra erregt bleiben über: B (Fig. 2), 34, 44, r421, 142, i?41, 146, rils, 147, w147, und von da über den Stromkreis des vorher auf die gleiche Leitung eingestellten ersten Wählers über dessen Schaltarm wli7 (wie in Fig. 2), 147, rila, Erde. Der angezogen gehaltene Anker r112 des Relais i?41 bewirkt, daß der nächste Prüfstromstoß das Heberelais -Z?20 erregt, welches die Schaltarme auf den nächsten Satz von Kontakten schaltet und so fort, bis eine freie Verbindungsleitung bzw. ein freier nächster Wähler erreicht ist, worauf das Relais i?41, welches dann von Erde abgetrennt ist, seine Anker abfallen läßt. Der Anker r412 schaltet die Stromstoßleitung 135 von dem Relais J?20 ab und hält so den WählerS5 mit seinen Schaltarmen w9, w10, und wli7 auf den betreffenden Kontakten an. Die Stromstoßleitungen 130, 135 werden jetzt mit den Linienleitungen 9 und 10 über Anker r411 und τ/412 verbunden, während der Schaltarm wlin über 147 und r413 geerdet wird.
Nachdem die Daumenscheibe D12 (Fig. 4) die Federn d12 wieder geöffnet hat, schließt die Anlaßdaumenscheibe D11 erneut die Federn d11, schaltet den Schalter S3 um einen Schritt fort und bringt dadurch dessen Schaltarme in Berührung mit dem dritten Satz von Kontakten. Die Schaltarme ws3, ws30 und ws300 sind jetzt auf die Kontakte 3s8, 3s30 und 3s300 eingestellt. Die Zahlendaumenscheiben gehen jetzt zum dritten Male unter ihren zugehörigen Kontaktfedern vorbei und senden Stromstöße, die an Zahl der Anrufmaschine des verlangten Teilnehmers entsprechen, über: Erde, Federn, I (Fig. 4), 190, ds, 198, 203, ki3, 197 (Fig. 3), 3s3, ws3, 131, ze»80, s80, 130 (Fig. 2), r111, 133, 9, ws und darauf zu einem nicht dargestellten Schalter, der die entsprechende Anrufmaschine auswählt. Die Daumenscheibe D11 (Fig. 4) schließt dann abermals die Kontakte d11, bewegt den Schalter S1 einen Schritt vorwärts und bringt dadurch dessen Bürsten auf den vierten Satz seiner Kontakte. Die Kontaktbürste ws3n berührt nun den Kontatk 4s30 und die Zahlendaumenscheiben schließen ihre zugehörigen Federn und senden an Zahl der Zehnerziffer der Nummer entsprechende Stromstöße aus über: geerdete Kontakte I (Fig. 4), 190, iü4, 225, 226, 227, k21 im Tastenstreifen K2, 224, (Fig. 3) 4s30, ws3a, 132, w81, s81, 135 (Fig. 2), ■ r112, 134, 10, w10, und·dann zu dem schrittweise schaltenden Magneten des nicht dargestellten Verbindungs- oder Teilnehmerwählers. Die Daumenscheibe D11 (Fig. 4) schließt darauf den Kontakt d11 und schickt einen Stromstoß in die Leitung 151, wodurch der Schalter S3 wiederum angetrieben wird und seine Bürsten auf den zugehörigen fünften Satz seiner Kon-. takte gelangen. Nachdem die Daumenscheibe D11 unter den Kontakt d11 hinweggegangen ist, wirken die Zahlendaumenscheiben wieder auf ihre zugehörige Kontaktfedern ein und senden an Zahl der Einerziffer der verlangten Teilnehmernummer entsprechende Stromstöße über: 241, 131 (Fig. 3), Schaltarme ws3, 5s3 weiter zu dem zweiten schrittweise schaltenden Bewegungsmagneten des nicht dargestellten Verbindungswählers. Nachdem die Zahlendaumenscheiben unter ihre zugehörigen Federn vorbeigegangen sind, schließt D13 die Federn d13, wodurch ein einzelner Prüfstromstoß über: 292, 132 (Fig. 3), 5s30 und w30 zu dem Verbindungswähler gesandt wird, um die Leitung des verlangten Teilnehmers auf »frei« oder' »besetzt« zu . prüfen. Nachdem dann wieder der Daumen D11 (Fig. 4) die Kontakte d11 veranlaßt hat, einen Stromstoß über die Leitung 151 auszusenden, geht der Schalter S3 (Fig. 3) einen Schritt weiter und bringt dadurch seine Arme auf den sechsten Satz seiner Kontakte. Bei Berührung des Kontaktes 6s300 durch ws300 wird das Auslöserelais R36 erregt über: B, 86, 110, 166, 6s300 bis 9s300, zps300, 164, R35 zur Erde. Das Relais R35 öffnet den Reihenstromkreis der Relais R35 und T?42 (Fig. 3 und 2) bei r351 und r362, Uo während /3δ3 den Magneten M15 erregt über: B, 86, 110, 117, M15, 153, >-353, 165, I nach Erde. Der Magnet M15 schaltet den Schalter S3 weiter und erhält dadurch das Relais R3S über ws300 und Kontakte 6s300 bis 9s800 erregt, "5 bis die Bürsten ihre Ruhelage, wie dargestellt, erreicht haben. Der Beamtinnenanschlußschalter S8 wird dann ebenfalls in seine Ruhelage zurückgeführt, worauf dann die Beamtin dieses Apparatsatzes zur Entgegennahme eines weiteren Anrufs bereit ist.
Nach Entgegennahme eines Anrufs für eine

Claims (7)

  1. Verbindung über eine Amtsverbindungsleitung drückt die Beamtin nur eine der Tasten im Streifen K1 und darauf die Auslösetaste RK, worauf das Relais Rz7 (Fig. 3) durch folgenden Strom erregt wird: Erde bei Taste RK (Fig. 4), 157 in Fig. 3, i?37, 156 und über Leitung 110 und Batterie zur Erde.
    Die Erregung des Relais i?37 verbindet die Batterie mit den Kontakten 3s300 bis 5s300 des Schalters S3 über die Leitungen 110, 117, Anker r372 von i?37 und Leitung 162, und zu gleicher Zeit schließt i?37 den Erregerstromkreis der in Reihe geschalteten Relais R36 (Fig. 3) und R12 (Fig. 2) von Erde bei Leitung 157 über Kontakt 159, r371, 158, Rae und darauf durch i?42, wie bereits vorher beschrieben. Die Erregung des Anlaßrelais R36 bewirkt, daß von der Sendemaschine Stromstöße, wie oben angegeben, übertragen werden. Die erste Drehung der Maschine schaltet den Schalter S3 in seine erste Stellung und bewirkt, daß der erste Wählerschalter S5 auf diejenige Kontaktreihe eingestellt wird, die der Taste im Streifen K1, die von der Beamtin geschlossen worden ist, entspricht. Die zweite Drehung der Maschine bringt den Schalter S3 in seine zweite Stellung und bewirkt, daß der erste Wählerschalter in der Kontaktreihe, welche die beispielsweise zu einem Handamt führenden Anschlüsse enthält, eine freie Verbindungsleitung auswählt. Bei Beginn der dritten Drehung des Sehalters S3 stellen sich dann die Schaltarme ws300 auf die Kontakte s800 ein, was jetzt zur Folge hat, daß das Auslöserelais R36 durch den Stromkreis von Batterie über 3s300, Arme ws300 und Leitung 364 erregt wird. Die Erregung des Relais R35 löst die Schaltwerke der Fig. 3 in der vorher beschriebenen Weise aus, indem der Stromkreis das Relais i?35 zuerst über Kontakte rs300 bis 5s300 und darauf über Kontakte 6s300 bis 9s800, wie bereits dargelegt, mit Batterie verbindet.
    4S Patent-Ansprüche:
    I. Anordnung für Fernsprechanlagen, bei denen die Verbindungen durch selbsttätig arbeitende Schalter hergestellt werden, deren Einstellung durch Beamtinnen geregelt wird, von denen jede mit einem oder mehreren Tastensätzen ausgerüstet ist, die je aus einer Anzahl Nummerntastenreinen bestehen, die den verschiedenen Ziffernstellen entsprechen, wobei durch die in den verschiedenen Reihen gedrückten Tasten die Zahl der für jede Ziffer der der gewünschten Nummer erforderlichen, durch eine Stromstoßsendevorrichtung oder durch Unterbrechervorrichtungen an den Wählschaltern o. dgl. hervorgerufenen Stromstöße bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die nacheinander erfolgende Verbindung der Stromstoßsendeleitungen (130, 135) mit den verschiedenen Tastenreihen (K) durch aufeinanderfolgende Schritte eines selbsttätigen Schalters (S3) hergestellt wird, der in seiner Ruhestellung die Stromstoßsendeleitungen von den Tasten abgetrennt hält und nach Inbetriebsetzung durch die Beamtin die Stromstoßsendeleitungen zunächst mit der ersten Tastenreihe verbindet und, sobald eine Gruppe von Stromstößen übertragen worden ist, selbsttätig jedesmal einen weiteren Schritt macht, um die Verbindung mit der nächsten Tastenreihe herzustellen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der selbsttätige Schalter (S3), um zwischen den Nummernstromstoßreihen von der Tasteneinstellung unabhängige Prüfstromstoßreihen aussenden zu können, nach einer vorher bestimmten Schrittzahl (ζ. B. nach dem zweiten und vierten Schritt) selbsttätig in eine Stellung geschaltet wird, in der er die Stromstoßleitungen (131, 132) von den Tastenreihen abtrennt, worauf er dann bei Weiterschaltung die Stromstoßleitungen mit den Tastenreihen wieder verbindet.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gruppe von Prüfstromstößen von der Sendemaschine über den Tastensatz nach den Wählerschaltern (Gruppenwählern) nach jeder Gruppe der Ziffernstromstöße ausgesandt wird, daß jedoch diese Prüfstromstöße nicht zur Aussendung kommen, wenn die Ziffernstromstöße nach dem Verbindungsschalter (Leitungswähler) gesandt werden, wodurch erreicht wird, daß die Verwendung von besonderen Unterbrechervorrichtungen an den Wählerschaltern vermieden wird und alle Arbeitsmagnete für eine gleichartige Wirkungsweise eingerichtet werden können.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, um für bestimmte Zwecke die Aussendung von weniger Impulsgruppen, als der Anzahl der vorhandenen Tastenreihen entspricht, zu ermögliehen, für die Beamtin eine besondere Taste vorgesehen ist, durch deren Handhabung die Fortschaltung des Verbindungsschalters (Sz) von einem besonderen Punkt ab dem Gutdünken der Beamtin überlassen wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 und 4, bei der Verbindungsleitungen nach einem anderen Amt unmittelbar von den I. Wählerschaltern ausgehen, ohne durch die Verbindungsschalter oder Leitungswähler hindurchzugehen, dadurch gekennzeichnet, daß
    jede Beamtin mit einer besonderen Amtsverbindungstaste ausgestattet ist, um den Steuerschalter (Sz) der Sendevorrichtung so zu beeinflussen, daß er nur die Impulse für zwei Zahlen bei der Verbindungsleitungsauswahl übermittelt, so daß die auf Amtsverbindungsleitungen geleiteten Anrufe in möglichst kurzer Zeit erledigt werden können, ohne daß unnötige Impulse ausgesendet werden und die Zeit der Benutzung des Beamtinnenapparates unnötig in die Länge gezogen wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung einer weniger als die gewöhnliche Anzahl von Stromstoßgruppen erfordernden Verbindung (z. B. einer Verbindung nach einem anderen Amt) der Schalter (Sz) nach einer vorher bestimmten Anzahl von Schritten selbsttätig unmittelbar in die Ruhestellung geschaltet und zur Herstellung anderer Verbindungen bereitgestellt wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rufende Teilnehmer erst nach dem ersten in die Verbindungsleitung gesandten Stromstoß die Überwachung der Verbindung erhält, so daß er erst nach Inbetriebsetzung des I. Wählerschalters die Verbindungsleitungs- und Tastensatzschalter auslösen kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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