DE2738069A1 - Vorrichtung zum entleeren von silos, insbesondere spaenesilos - Google Patents
Vorrichtung zum entleeren von silos, insbesondere spaenesilosInfo
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Description
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Vorrichtung zum Entleeren von Silos, insbesondere Spänesilos
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entleeren von Silos, insbesondere Spänesilos, mit einer im Bodenbereich
des Silos in einer Ebene oder auf einem Kegelmantel rotierenden, das Gut einem Entleerungsschacht zuführenden Förderschnecke
mit Förderspitzen, wobei der Entleerungsschacht von einer mit der Förderschnecke rotierenden Haube bis auf
annähernd den Schneckenquerschnitt geschlossen gehalten ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Vorrichtungen
der sie betreffenden Art, wie sie beispielsweise in der CH-PS 516 457 beschrieben sind, weiterzuentwickeln und
zu verbessern. Die bekannte Vorrichtung hat sich im Betrieb durchaus bewährt. Es hat sich Jedoch herausgestellt, daß bei
bestimmten Spänearten, insbesondere bei feinen und erst recht bei feuchten Spänen, leicht Blockierung der mit der Förderschnecke
um eine senkrechte Achse rotierenden Haube eintritt. Dies deshalb, weil die die Haube umgebenden feinen feuchten
Späne durch den auf ihnen lastenden Druck der Spänesäule im Silo stark zusammengepreßt und an die Haube gepreßt werden,
so daß sie wie Bremsbacken auf Bremstrommeln auf die Haube eine starke Bremswirkung ausüben. Diese Bremswirkung kann im Extremfall
so groß werden, daß die Haube und damit die Förderschnecke in Ihrer Rotation um die senkrechte Achse blockiert wird.
Die spezielle Aufgabe der Erfindung liegt nun darin, die bekannte Vorrichtung derart auszubilden, daß das vorgenannte
Blockieren bei feuchten feinen Spänen nicht mehr eintreten kann.
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Die Erfindung besteht darin, daß die Haube im Querschnitt die Form einer Spirale aufweist, deren Rücksprung vom größten
auf den kleinsten Radius in der Ebene der Achse der Förderschnecke liegt, und wobei der sich stetig vergrößernde Radius
der spiralförmigen Haube in Rotationsrichtung der Haube liegt.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Haube wird erreicht, daß die Schnecke, die mit ihren vorderen - von oben gesehen vor
dem Rücksprung liegenden Schneckengängen sich in das Gut (Späne) hineinfrißt und dabei gleichzeitig das Gut in Richtung
Förderschneckenachse zum Entleerungsschacht und die Förderechnecke
selber mit Haube um eine senkrechte Achse in Rotation versetzt. Die im Querschnitt spiralförmige Haube, die im abgewickelten
Zustand praktisch einen Keil darstellt, löst sich kontinuierlich von dem umgebenden Spangut, wodurch ein Blockieren
ausgeschlossen ist.
Die Erfindung kann in verschiedener Weise ausgeführt werden. Sie wird in der anliegenden Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert, und zwar zeigt:
Figur 1 eine schematische Darstellung einer in einem ': Späne silo angeordneten Vorrichtung zum
Entleeren desselben,
Figur 2 einen teilweisen Schnitt derselben Vorrichtung mit einer Förderschnecke und
einer einen Entleerungsschacht überdeckenden Haube,
Figur 3 einen schematischen Schnitt nach Linie III-III der Figur 2 zur Darstellung der
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spiralförmigen Haube im Querschnitt mit Förderschnecke unter Fortlassung der
übrigen Teile.
Die Vorrichtung 10 zum Entleeren von Spänesilos 11, Entstaubungsanlagen
oder dgl. ist in dem Bodenbereich des Spänesilos lösbar angeordnet und weist einen, einen Entleerungsschacht 12
bildenden, in dem Siloboden 11a zu befestigenden Schachtmantel
auf; eine auf einer Ebene, vorzugsweise einer waagerechten Ebene oder einem Kegelmantel rotierende und sich axial drehende Förderschnecke
14 mit auswechselbaren Förderspitzen 14a führt das Spänegut des Silos 11 dem Entleerungsschacht 12 zu, von wo e.
mittels Gebläse 15 über Kanäle (Transportwege) 16 zu einer Verbrennungsanlage
transportiert wird.
Die Schnecke 14 rotiert in bevorzugter Weise um eine senkrechte Achse und wälzt sich dabei auf dem Siloboden 11a ab; der Lagerpunkt
der Förderschnecke 14 erstreckt sich im Bereich des Entleerungsschachtes 12 und die Rotationsachse für die Förderschnecke
14 fällt vorteilhafterweise mit der Längsachse des Entleerungsschachtes 12 zusammen.
Der Entleerungsschacht 12 ist von einer mit der Förderschnecke 1^f
rotierenden Haube 17 bis auf annähernd dem Schneckenquerschnitt geschlossen gehalten. Dabei faßt die Haube 17 mit einer als Einführöffnung
18 dienenden Aussparung über den schachtseitigen Endbereich der Förderschnecke 14, so daß das auszutragende
Spänegut mittels der Förderschnecke 14 nur durch die Einiühröffnung
18 in den Entleerungsschacht 12 bewegt werden kann.
Die Einführöffnung 18 der Haube 17 ist von einer dem Schneckendurchmesser
entsprechenden Öffnung im zylindrischen Haubenmantel gebildet, die untenseitig zum Schacht 12 hin durch senkrechte,
parallellaufende tangentiale Kanten (Schnitte) geöffnet ist und
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ihre Öffnungskante einem kopfstehenden U entspricht.
Die Haube 17 weist im Querschnitt die Form einer Spirale auf, deren Rücksprung vom größten auf den kleinsten Radius in der
Ebene der Achse der Förderschnecke liegt. Der Radius der spiralförmigen Haube vergrößert sich stetig in Rotationsrichtung
derselben. Die Haube weist an dem unteren schachtseitigen Randbereich ihrer Mantelfläche ein bis auf die Einführöffnung
umlaufendes Dichtteil, wie BUrstenband 19 auf, das auf einem umlaufenden Rand 13a (Gleitfläche) des Schachtmantels 13 entlanggleitet
und den Entleerungsschacht 12 somit im Berührungsbereich mit der Haube 17 gegenüber dem Siloraum abdichtet.
Die Haube 17 ist mit einer oberhalb der Schnecke 14 sich erstreckenden,
die Haubendecke darstellenden kegeligen Gleitfläche 20 ausgestattet, deren Kegelspitze mit der Hauben-Drehachse
zusammenfällt. Oberhalb der Haube 17 erstreckt sich ein schneller als die Haube 17 rotierendes Förderteil 21, wie Förderkreuz,
das mit schräg zur Drehachse gerichteten und endseitig über den
Haubenmantel (Haubendurchmesser) hinausragenden Förderflügeln ausgestattet ist; eine Querschnittachse jedes Flügels erstreckt
sich schräg zur Drehachse.
Das Förderteil 21 dreht sich in waagerechter Ebene im Abstand zur Hauben-Gleitfläche 20, so daß sich zwischen Hauben-Gleitfläche
20 und Förderteil 21 ein Spänegutpolster bildet, das den Rundlauf der Förderschnecke 14 unterstützt; durch das sich schneller als
die Haube 17 drehende Förderteil 21, dessen schrägstehenden Flügel und die kegelige Gleitfläche 20 übt das Spänegutpolster
eine Schubwirkung auf die Haube 17 aus, wodurch dessen Rotationsgeschwindigkeit und somit der Rundlauf der Förderschnecke 14 in
einem gewissen Bereich erhöht wird.
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Die Förderschnecke 14 und die Haube 17 sind an einem gemeinsamen innerhalb der Haube 17 und/oder des Entleerungsschachtes 12
angeordneten Antriebskopf 22 zur Rotationsbewegung befestigt, so daß die Schnecke 14 und die Haube 17 bewegungsmäßig gekoppelt
sind; die axiale Drehbewegung der Förderschnecke 14 läßt sich mittels innerhalb des Antriebskopfes 22 angeordneter Kegelräder
oder dgl. vornehmen.
In dem Entleerungsschacht 12 ist unterhalb der Haube 17 bzw. unterhalb des Antriebskopfes 22 ein Förderteil 23» wie Förderkreuz
drehbar gelagert, das das in den Entleerungsschacht 12 bewegte Spänegut ein oder mehreren Durchfallöffnungen 24 zuführt,
durch die das Spänegut in die Kanäle 16 gelangen kann.
Das untere Förderteil 23 ist mit dem oberen Förderteil 21 bewegungsmäßig verbunden und beide Förderteile 21,23 werden
unabhängig vpn der Hauben- und Schneckendrehung angetrieben. Beim Rundlauf der Förderschnecke 14 wird das in dem Silo 11
befindliche Spänegut von derselben durch deren Drehbewegung zur Einführöffnung 18 hin gefördert und kann durch diese
Einführöffnung 1Q in die Haube 17 und in den Entleerungsschacht
12 gelangen. Das sich unabhängig von der Schnecken- und Haubenrotation drehende Förderteil 21 dient als Lockerungskreuz und
verhindert ein Verkrusten des Spänegutes bzw. eine Spanbrückenbildung oberhalb der Haube 17, wobei gleichzeitig der Schneckenrundlauf
unterstützt wird.
Durch die den Entleerungsschacht 12 bis auf annähernd den Schneckenquerschnitt zum Guteintritt verschließende Haube 17
wird ein unkontrolliertes Späneeindringen in den Entleerungsschacht 12 und in die Transportwege (Kanäle) 16 zur Verbrennungsanlage verhindert; gleichzeitig wird ein Zusetzen bzw. ein Verstopfen
der Vorrichtung ausgeschlossen, da nur im Bereich der
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Förderschnecke 14 Späne in den Entleerungsschacht 12 gelangen können.
Es ist möglich, den Antrieb der Förderschnecke und der Haube zur Rotation verschiedenartig auszuführen und die Bewegung
der Förderteile unterschiedlich vorzusehen; weiterhin läßt sich anstelle des Bürstenbandes als Dichtteil auch ein andersartiges
flexibles oder elastisches Teil, wie Gummi- oder Kunststoffprofil vorsehen.
Kesselbau,
4930 Detmold
Meissner & Bolte Paterianwälte
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L e e r s e i \ e
Claims (1)
- AnspruchVorrichtung zum Entleeren von Silos, insbesondere SpanesΠjs mit einer im Bodenbereich des Silos in einer Ebene oder auf einem Kegelmantel rotierenden, das Gut einem Entleerungsschacht zuführenden Förderschnecke mit Förderspitzen, wobei der Entleerungsschacht von einer mit der Förderschnecke rotierenden Haube bis auf annähernd dem Schneckenquerschnitt geschlossen gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (17) im Querschnitt die Form einer Spirale aufweist, deren Rücksprung vom größten auf den kleinsten Radius in der Ebene der Achse der Förderschnecke (14) liegt, und wobei der sich stetig vergrößernde Radius der spiralförmigen Haube in Rotationsrichtung der Haube liegt.909810/0121[Ingatandt· Modell· werden nach 2 Monaten, lall« nldit lurOckgalordert, vernichtet. Mündliche Abreden, In; »sonder· durch Fernsprecher, bedürfen »u:r.niicher »••!•!Igung. — Die In Rechnung gestellten Kotton tlnd mit ftechnungtdalum ofirta Abzug IaIIIg, — Bei verspäteter Zahlung werden Bankiinsen beredmetGerlchttttand und Ertullungtort tremen. •remef tank, iremen. Hr. β «0 M · W· Sparkaue In Bremen, Nr. 104 MSS . AIIg. DeuMche CredH-Amtall, »r»m»n, Nr. 202 WS · POMtcheckltonlo: Hamburg S3» »2«ORIGINAL INSPECTED
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