DE2737059A1 - Thermodynamisches verfahren zum ausnutzen von hochtemperatur-waermeenergie, insbesondere zum erhoehen des wirkungsgrades eines waermekraftwerkes und waermekraftwerk zur durchfuehrung eines solchen verfahrens - Google Patents
Thermodynamisches verfahren zum ausnutzen von hochtemperatur-waermeenergie, insbesondere zum erhoehen des wirkungsgrades eines waermekraftwerkes und waermekraftwerk zur durchfuehrung eines solchen verfahrensInfo
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Description
Οβ·/«7β»Οβ 47OtIU
TBLEX 03203«
TBLBURAMM SOMBEZ
10. August 1977 10101 Dr.v.B/S
Professor Dr. Georg ALEFELD Josef-Raps-Straße 3, 8000 München 40
Thermodynamisehes Verfahren zum Ausnutzen von Hochtemperatur-Wärmeenergie, insbesondere zum Erhöhen des Wirkungsgrades eines
Wärmekraftwerkes und Wärmekraftwerk zur Durchführung eines
solchen Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß
dem überbegriff des Anspruchs 1. Ferner betrifft die Erfindung
Wärmekraftwerke zur Durchführung eines solchen Verfahrens.
Obwohl die in fossilen Brennstoffen enthaltene chemische Energie im Prinzip nahezu vollständig in Arbeit umgewandelt
werden kann, erreichen die heutigen Wärmekraftwerke (die normalerweise mit Gas- oder Dampfturbinen arbeiten) nur
Wirkungsgrade zwischen 30 und 40 %. Entsprechendes gilt für Wärmekraftwerke, die ihre Primärenergie aus Kernbrennstoffen
beziehen.
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- JiT-
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Bekanntlich steigt der Wirkungsgrad eines Wärmekraftwerkes mit der Vergrößerung des Enthalpiegefälles des
Arbeitsstoffes im Arbeit leistenden Kreisprozess, also in der Praxis mit der Erhöhung der Temperatur, mit der die Wärmeenergie
in den Arbeit leistenden Kreisprozess eingeführt wird. Bei Dampfturbinen-Wärmekraftwerken, die mit Wasser als Arbeitsstoff
arbeiten, stellt jedoch derzeit, u.a. da eine hohe Temperatur mit entsprechend hohen Drücken verbunden ist, eine Temperatur
von etwa 560° eine praktische obere Grenze dar. Ferner kann der Clausius-Rankine-Prozess mit H2O als Arbeitsstoff, nach dem ein
Dampfturbinen-Wärmekraftwerk normalerweise arbeitet, nur bis
etwa 300 0C durch Speisewasservorwärmung "carnotisiert" werden
(d.h. in einem im wesentlichen reversiblen, und daher den optimalen, Carnot1sehen Wirkungsgrad ergebenden Kreisprozess
geführt werden), so daß im Uberhitzungsbereich des Wasserdampfes zwischen 3OO 0C und 560 0C erhebliche, den Wirkungsgrad reduzierende
Irreversibilitäten ablaufen. Die nicht zufriedenstellenden Wirkungsgrade der bekannten Dampfturbinen-Wärmekraftwerke sind
also materialbedingt und der Hauptteil der den Wirkungsgrad verschlechternden Irreversibilität im Kreisprozeß eines Wärmekraftwerks
hat seine Ursache darin, daß für die Erzeugung von Arbeit wertvolle Hochtemperaturwärmeenergie ohne Arbeitsleistung
durch irreversible Prozesse auf ein tieferes Temperaturniveau gelangt, also z.B. von 1500 0C auf 560 0C im Uberhitzungsteil
des Kraftwerks bzw.bis herunter auf 300 0C.
Es fehlt nicht an Veröffentlichungen, in denen angeregt wird, den hohen Temperaturbereich durch Vorschaltprozesse
zur Arbeitserzeugung zu nutzen. Neben Gasturbinenprozessen, magnetohydrodynamischen Prozessen und der Verwendung von
thermionischen Emittern sind insbesondere Dampfprozesse, die mit einem anderen Arbeitsstoff arbeiten, in Betracht gezogen
worden, wie der Hg-Vorschaltprozess, der K-Vorschaltprozess,
der Diphenyl-Vorschaltprozess und Kombinationen solcher Dampf-
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prozesse (siehe z.B. "Brennstoff-Wärme-Kraft", Bd. 21, Nr. 7,
beite 347 bis 394, Juli 1969 und "R.G.T.", Nr. 99, März 1970,
Seiten 239 bis 269) . Für alle diese Vorschalt-Dampfprozesse müssen jedoch eigene Turbinen, die in dem hohen Temperaturbereich
mit dem neuen Arbeitsstoff angetrieben werden können, entwickelt werden.
Aus einer Veröffentlichung von Koenemann in "Trans, World Power Conference", Berlin 1930, V.D.I-Verlag, Band V, S.325
bis 336 ist auch die Verwendung eines Mehrstoffsystems für einen arbeitsleistenden Vorschaltprozess bekannt geworden: Durch
Verdampfung von NH3 aus ZnCl · 2NH., wird Ammoniak unter hohem
Druck erzeugt, das in einer Turbine zur Arbeitsleistung entspannt und anschließend in ZnCl · INH3 reabsorbiert wird, wobei mit der
dauei freiwerdenden Absorptionswärme Wasserdampf für einen nachgeschalteten
normalen Wasserdampfkreisprozess erzeugt wird. Nachteilig an diesem Prozess ist, daß keine wesentlich höheren
Temperaturen als ca. 300 0C verwendet werden können, da oberhalb
dieser Temperatur schon eine erhebliche Zersetzung des Ammoniaks eintritt und der Dampfdruck des ZnCl nicht mehr vernachlässigbar
ist, so daß dann ein Verstopfen von Leitungen und ähnliche Störungen auftreten können. Außerdem ist auch hier eine Turbine
für einen zweiten Arbeitsstoff erforderlich. Der Vorteil des Mehrstoff-Vorschaltprozesses besteht jedoch darin, daß der
dampfförmige Arbeitsstoff wegen der Dampfdurckerniedrigung mit niedrigerem Druck entsteht als bei Verdampfung aus der reinen
flüssigen bzw. festen Phase, was insbesondere bei Anwendung hoher Temperaturen wegen der geringeren Materialbeanspruchung
vorteilhaft ist.
Aus einer Veröffentlichung von Nesselmann in der
"Zeitschrift für die gesamte Kälte-Industrie" 42, (1935), Heft 1, weiten d bis 11, ist ferner auch das Prinzip eines nichtarbeitsleistenden
Mehrstoff-Vorschaltprozesses bekanntgeworden, mit dem
Hochtemperaturwärmeenergie reversibel, d.h. ohne Beeinträchtigung des Wirkungsgrades, in Wärmeenergie mit einer im technisch
nutzbaren Temperaturbereich liegenden niedrigeren Temperatur umgewandelt werden kann. Ein solcher "Wärmetransformator" kann
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nach dem Prinzip einer Absorptionswärmepumpe arbeiten, und es ist auch erwähnt, daß man dabei mit einer Feststoff-Gas-Reaktion
arbeiten kann, die mit einem Feststoff und einem aus diesem austreibbaren sowie von diesem wieder absorbierbaren eigentlichen
,Arbeitsstoff arbeitet.
Die Vorteile einer Feststoff-Gas-Reaktion, nämlich daß zu einem
bestimmten Druck eine bestimmte Temperatur gehört (Gibbs'sche Phasenregel), werden am Beispiel der Reaktion
Ba(OHK BaO + H0O
erläutert. Als Mehrstoff-Arbeitsmittelsystem ist diese Stoffkombination
jedoch schon wegen ihres Dampfdruckverhaltens für die Praxis nicht geeignet.
Der vorliegenden Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, Verfahren, die mit neuartigen Mehrstoff-Arbeitsmittelsystemen
arbeiten und u.a. für die Vorschaltprozesse des oben erwähnten Typs verwendet werden können, um die
Irreversibilitäten im Clausius-Rankine-Prozess zu verringern und dadurch den Wirkungsgrad des Wärmekraftwerks als Ganzes
zu erhöhen.
Insbesondere sollen Mehrstoffarbeitsmittelsysteme angegeben werden, die auch bei den vor allem interessierenden
hohen Temperaturen, z.B. Temperaturen über 4OU 0C oder 600 0C
bis zu Temperaturen, wie sie bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe auftreten, stabil sind, und die vorzugsweise eine fluide
(gas- oder dampfförmige) Komponente liefern, welche technisch
unproblematisch und leicht beherrschbar ist, wie z.B. H^O oder H2.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren der eingangs genannten Art mit den Merkmalen im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 oder 2 gelöst.
Die weiteren Ansprüche betreffen Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen dieser Verfahren und Wärmekraftwerke,
die nach diesen Verfahren arbeiten.
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Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, dabei werden auch noch weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung
zur Sprache kommen.
Es zeigen:
Fig. 1 ein vereinfachtes Temperatur-Entropie-Diagramm mit der Siede-Linie I sowie der Tau-Linie II des Wassers
(H0O), in das ein Clausius-Rankine-Prozeß zur prinzipiellen Erläuterung
der Arbeitsweise eines Dampfturbinen-Wärmekraftwerks eingezeichnet ist, dabei wurde der maximale Druck des Arbeitsmittels
(H2O-Dampf) willkürlich auf 100 bar festgesetzt; die
in einem praktischen Kraftwerk übliche Speisewasservorwärmung und ähnliche Details wurden der Einfachheit halber weggelassen;
Fig. 2 ein Temperatur-Entropie-Diagramm analog Fig. 1, in das ein keine äußere Arbeit liefernder Vorschaltprozess
gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung eingezeichnet ist, der mit dem anhand von Fig. 3 erläuterten
Arbeitsmittelsystem arbeitet;
Fig. 3 ein Diagramm zur Erläuterung eines Beispiels eines erfindungsgemäßen Mehrstoffarbeitsmittelsystems, dabei sind
längs der Ordinate der natürliche Logarithmus des Druckes und längs der Abszisse der Reziprokwert der absoluten Temperatur,
multipliziert mit dem Faktor 10 , aufgetragen.
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Viärmekraftwerkes,
das auf dem Prinzip des in Fig. 2 durch die ausgezogene Kurve dargestellten Prozesses arbeitet;
Fig. 5 eine Fig. 4 entsprechende, vereinfachte schematische Darstellung eines Wärmekraftwerks, das auf dem
Prinzip der in Fig. 2 dargestellten drei Teilprozesse arbeitet;
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Fig. 6 ein Diagramm entsprechend Fig. 2, in das ein Ausführungsbeispiel eines Vorschaltprozesses gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung eingezeichnet ist, der äußere Arbeit leistet und den Wirkungsgrad eines nachgeschalteten
Clausius-Rankine-Prozesses verbessert;
Fig. 7 eine schematische Darstellung eines Wärmekraftwerks, das auf dem Prinzip des Prozesses gemäß der ausgezogen
gezeichneten Kurve in Fig. 6 arbeitet;
Fig. 8 eine vereinfachte schematische Darstellung eines Wärmekraftwerks, das von dem Prinzip des anhand von Fig.
erläuterten aufgespaltenen Vorschaltprozesses arbeitet;
Fig. 9 ein Diagramm zur Erläuterung eines einfachen Metall-Wasserstoff-Systems gemäß der Erfindung, dabei
sind längs der Ordinate der natürliche Logarithmus des Wasserstoffdrucks und längs der Abszisse der negative Reziprokwert
der absoluten Temperatur aufgetragen;
Fig. 10 eine schematische Darstellung der Realisierung eines nicht Arbeit leistenden Vorschaltprozesses, der mit
einem Metall-Wasserstoff-System der an Hand von Fig. 9 erläuterten
Art arbeitet, in einem Wärmekraftwerk des anhand von Fig. 4 erläuterten Typs und
Fig. 11 und 12 Darstellungen entsprechend Fig. 9 bzw. 10 zur Erläuterung eines aufgespaltenen Vorschaltprozesses.
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In den Diagrammen gemäß Fig. 1, 2 und 6 sind
längs der Ordinate die Temperatur T in Grad Celsius und längs der Abszisse die Entropie s in kcal/kg 0K aufgetragen und das
Dampfdruckdiagramm des Wassers eingezeichnet.
Die angegebenen Temperaturen entsprechen dem Idealfall, Temperatur- und Druckverluste, z.B. in Wärmeaustauschern,
sind vernachlässigt.
In Fig. 1 ist der Verlauf eines Clausius-Rankine-
Prozesses dargestellt, wie er für ein konventionelles Wasserdampfturbinen-Wärmekraftwerk
mit Zwischenüberhitzung typisch ist. Der Kurvenabschnitt A-B entspricht der Erhöhung des Druckes und
der Temperatur des Speisewassers auf den Druck und die Temperatur im Dampferzeuger oder Kessel (z.B. 310 0C und etwa 100 bar), der
Abschnitt C-D der isobaren Überhitzung des Dampfes auf eine Temperatur von z.B. 560 0C, und der Abschnitt D-E der Entspannung
des überhitzten Dampfes in einer ersten Turbine auf eine Temperatur von z.B. 220 0C und einen Druck von etwa
10 bar im Punkt E, der Abschnitt E-F einer isobaren Zwischenüberhitzung des Dampfes auf 560 0C; der Abschnitt F-G einer Entspannung
des zwischenüberhitzten Dampfes in einer zweiten Turbine auf eine Temperatur von z.B. 20 0C und einen Druck
von etwa 0,05 bar und der Abschnitt G-A der Kondensation des Dampfes im Kondensator. Da bei einem konventionellen Wärmekraftwerk
die primäre Wärmeenergie bei einer Temperatur zur Verfügung steht, die wesentlich höher ist als die Verdampfungstemperatur von ca. 310 0C bzw. die Temperaturen in den Uberhitzungsbereichen
C-D bzw. E-F, treten erhebliche Irreversibilitäten auf, die den Wirkungsgrad verschlechtern.
Durch Verwendung der erfindungsgemäßen Arbeitsmittelsysteme
läßt sich nun u.a. z.B. der nichtarbeitsleistende Vorschaltprozess der von Nesselmann (I.e.) angegebenen Art,
wie er beispielsweise in Fig. 2 dargestellt ist, praktisch verwirklichen und dadurch lassen sich die erwähnten Irreversibilitäten
erheblich verringern. Bei dem Vorschaltprozess gemäß Fig. 2 wird also ein Mehrstoff-Arbeitsmittel system
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verwendet, dem die Primärwärmeenergie bei wesentlich höherer Temperatur als bei einem mit H_O als Arbeitsmittel arbeitenden
konventionellen Clausius-Rankine Prozess der anhand von Fig. 1 prinzipiell erläuterten Art zugeführt werden kann, ohne daß dabei
der Druck übermäßige Werte annimmt und auf die Verwendung von Wasserdampf als eigentliches Arbeitsmittel verzichtet zu werden
braucht. In dem Vorschaltprozess gemäß Fig. 2 wird die Primärwärmeenergie von der ursprünglichen hohen Temperatur durch einen
reversiblen Prozess auf mehrere Temperaturniveaus "heruntertransformiert", bei denen dem Clausius-Rankine-Prozess Wärmeenergie
zugeführt werden muß, so daß dieser in hohem Grade "carnotisiert" wird.
Der Vorschaltprozess gemäß Fig. 2 ist ein Wärmetransformationsprozess
gemäß Nesselmann (I.e.), bei dem gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Mehrstoff-Arbeitsmittelsystem
verwendet wird, das nach der folgenden Gleichung arbeitet:
Ca(OH)2 + Q ? » CaO + H3O (D
(fest) (fest)(dampfförmig)
wobei Q die bei der Zersetzung (Pfeil nach rechts) zuzuführende bzw. bei der Vereinigung (Pfeil nach links) freiwerdende Wärmeenergie
bedeutet. Die Eigenschaften dieses Mehrstoff-Arbeitsmittel^
systems lassen sich aus dem Diagramm gemäß Fig. 3 erkennen, in dem die linke Kurve III den Dampfdruck von Wasserdampf bei
Verdampfung aus reiner H2O-Flüssigkeit und die rechte Kurve IV
den Dampfdruck von Wasserdampf, der sich bei der Zersetzung von Ca(OH)2 gemäß Gleichung (1) einstellt, jeweils in Abhängigkeit
vom Reziprokwert der absoluten Temperatur zeigt.
Anhand des Temperatur-Entropie-Diagrammes gemäß Fig. 2 soll nun als erstes ein mit dem Mehrstoff-Arbeitsmittelsystem
gemäß Gleichung (1) arbeitender Wärmetransformationsprozeß beispielsweise beschrieben werden, welcher der ausgezogen gezeichneten
Kurve in Fig. 2 entspricht. Verschiedene ausgezeichnete Punkte der Kurve in Fig. 2 sind mit Zahlen bezeichnet;
die entsprechenden Punkte in dem Diagramm gemäß Fig. 3 sind mit den gleichen Zahlen bezeichnet. In Fig. 2 sind ferner Kurven V
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und VI für das Arbeitsmittelsystem gemäß Gleichung (1) eingezeichnet,
die der Siede-Linie I bzw. Tau-Linie/des einfachen H2O-Systems entsprechen. 0^ Kurve VI ist identisch mit Kurve IV in Fig.
Im Punkt 1 des in Fig. 2 durch die ausgezogen gezeichnete Kurve dargestellten Prozesses liegt Ca(OH)2vor.
Aus dieser Verbindung wird durch Zuführung von Primärwärmeenerjie
O, von einer Feuerung, einem Kernreaktor und dergl. bei dem
durch die ausgezogene Kurve beispielsweise dargestellten Pro?£ss
Wasserdampf bei den beispielsweise angenommenen Grenzwerten 7OO 0C und 1OO bar ausgetrieben, wobei etwa 5200 kJ pro Hiassejdampf
erforderlich sind. Das Austreiben des Wasserdampfes entspricht
dem Kurvenabschnitt 1-2.
Im Abschnitt 2-3 wird der Dampf im Gegen strom
mit dem Ci(OH) entsprechend dem Abschnitt 10-1 auf eine
Temperatur von z.B. ca. 560 0C und im Abschnitt 3-4 unter
Wärmetausch mit dem Dampf im Abschnitt 8-9 isobar bis zu Temperatur 310 0C im Gegenstrom abgekühlt. (Der beispielsweise
gewählte Temperaturwert 560 0C entspricht der in konventionellen
Dampfkraftwerken häufig verwendeten maximalen Turbineheinlaßtemperatur.)
Im Abschnitt 4-5 wird der Dampf isotherm verflüssigt, die dabei freiwerdende Kondensationswärme wird zur Erzeugung
von Dampf im Abschnitt B - C im Clausius-Rankine-Zyklus verwendet. (Sollten dort höhere Drücke angewendet werden, so kann
durch Anhebung der Austreibtemperatur im Abschnitt 1-2 von 700 0C auf 700 0C + Ät/una damit die Kondensationstemperatur
entsprechend angehoben werden.
Im Abschnitt 5-6 wird das kondensierte Wasser im Gegenstrom mit dem Dampf im Abschnitt 7-8 oder mit dem
Speisewasser im Abschnitt A - B im Clausius-Rankine-Zyklus auf •».B. 100 0C abgekühlt und auf 1 bar entspannt.
Im Abschnitt 6-7 wird das Wasser durch Kondensationswärme einer Teilmenge des partiell abgearbeiteten Dampfes
aus dem Clausius-Rankine-Prozess verdampft.
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Im Abschnitt 7-8-9 wird der Dampf isobar auf 500 0C erwärmt. Anschließend erfolgt im Abschnitt 9-10 die
Absorption des Dampfes im CaO bei 500 0C. Die dabei freiwerdende
Absorptionswärme Qc00 kann im Clausius-Rankine-Prozess zum Verdampfen
von Wasser (Abschnitt B-C) und/oder zum überhitzen von Dampf (Abschnitte C-D und/oder E-F) verwendet werden.
Schließlich wird das gesättigte Arbeitsmittel Ca (OH) 2
aus dem Absorber im Abschnitt 10 - 1 auf die Austreibtemperatur von 700 °c
erwärmt.
Bei den oben und im folgenden angegebenen Druck- und Temperaturwerten handelt es sich nur um ungefährte, beispielhafte Angaben, die
auf bestimmte Literaturstellen beruhen. Für das System CaO/t^O gibt es noch
andere Dampfdruckangaben, die für einen vorgegebenen Druck sogar noch höhere Austreibtemperaturen erlauben wurden.
Bei dem beispielsweise beschriebenen Wärmetransformationsprozess wird Wärmeenergie von 700 0C unter zusätzlicher
Aufnahme von Wärmeenergie von 120 0C auf 500 0C und 310 0C heruntertransformiert.
Die Transformation kann durch die erwähnten inneren Wärmeaustauschvorgänge praktisch voll reversibel gestaltet werden,
allerdings ist der Betrag der Wärmeenergie, der im Abschnitt 5-6 frei wird, größer als der Betrag der Wärmeenergie, die ~~
im Abschnitt 7-8 benötigt wird, daher ist evtl. die folgende Prozeßführung günstiger:
Der dem Absorberkreislauf einer Wärmepumpe entsprechende Teil 3-4-5-6 des Wärmetransformationsprozesses
wird im Gegenstrom mit dem Teil A-B-C-D des Clausius-Rankine-Prozesses geführt, weil hier sich die Beträge der Wärmeenergien
vollständig entsprechen. Der Teil 7-8-9 des Wärmetransformationsprozesses gemäß Fig. 2 wird durch Entnahme von
Wärmeenergie aus dem Clausius-Rankine-Prozess carnotisiert.
Das in Punkt 1 vorliegende CaO wird in dem schematisch dargestellten Abschnitt 11-12 wieder in den Zustand entsprechend
dem Punkt 10 gebracht, so daß es dann wieder für die Absorption von Wasserdampf zur Verfügung steht. Durch inneren
Wärmeaustausch können auch hier nennenswerte Verluste vermieden werden. Der Transport des pulverförmigen CaO kann in einem sog.
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Fließbett erfolgen, d.h. das pulverförmige feste CaO kann durch ein eingeleitetes Inertgas, wie Helium, in einen leicht fließfähigen
Zustand gebracht ("fluidisiert") werden. Dasselbe gilt für das pulverförmige Ca(OH)2-
Das beschriebene CaO/H-O-Arbeitsmittelsystem hat
den Vorteil, daß die Verhältnisse bei der Absorption weitgehend bekannt sind (die Absorption entspricht dem Löschen von gebranntem
Kalk), ferner sind geringe Korrosionsprobleme zu erwarten, und schließlich ist das wirksame Arbeitsmittel Wasserdampf,
dessen Eigenschaften und Technologie sehr gut bekannt sind.
Das beschriebene Mehrstoffarbeitsmittelsystem kann
durch Zusatz anderer Erdalkalioxide abgewandelt werden. Z.B. läßt sich durch teilweisen Ersatz des Calciums durch Magnesium ein
vorgegebener Dampfdruck bei niedrigeren Temperaturen erreichen, während bei teilweisem Ersatz des Calciums durch Strontium oder
Barium ein gewünschter Dampfdruck bei höheren Temperaturen erreicht werden kann als bei Verwendung von reinem Calciumoxid bzw.
-hydroxid. Reine Magnesiumoxid/Wasser- bzw. Bariumoxid/Wasser-Systeme sind jedoch wegen der ungünstigen Dampfdrücke praktisch
unbrauchbar.
Das Calciumoxid bzw. -hydroxid kann auch noch andere Beimischungen enthalten, z.B. Siliciumoxid bzw. -hydroxid und/oder
ggf. auch Aluminiumoxid bzw. -hydroxid.
Fig. 4 zeigt schematisch ein ohne Zwischenüberhitzung arbeitendes Wärmekraftwerk, das auf der Basis des anhand
der ausgezogenen Kurve in Fig. 2 erläuterten Wärmetransformationsprozesses in Verbindung mit einem nachgeschalteten
Clausius-Rankine-Prozess arbeitet. Der Einfachheit halber sind nur die für das Verständnis der Erfindung unbedingt erforderlichen
Teile dargestellt, während z.B. die Speisewasservorwärmung und andere in konventionellen Wärmekraftwerken übliche
Anlagenteile zur Vereinfachung der Zeichnung und der Erläuterung weggelassen sind. Es sei bemerkt, daß das Wärmekraftwerk,
soweit es im folgenden nicht beschrieben ist, wie ein z.B. zur
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Elektrizitätserzeugung dienendes, übliches Wärmekraftwerk aufgebaut
sein kann.
Soweit zweckdienlich sind Temperatur und Druck
des Arbeitsmittels H_o an den betreffenden Leitungen angegeben,
wobei (fl) den flüssigen Zustand und (d) den dampf- bzw. gasförmigen
Zustand des Arbeitsmittels Ho bedeutet. Die in Kreisen
angegebenen Zahlen entsprechen den Zahlen an den ausgezeichneten Punkten in dem Diagramm gemäß Fig. 2.
In Fig. 4 und den folgenden schematischen Darstellungen von Kraftwerksanlagen ist die Anordnung der die
verschiedenen Anlagenteile versinnbildlichenden Blöcke in vertikaler Richtung der Zeichnung ein qualitatives Maß für die
Temperatur auf der die jeweiligen Anlagenteile arbeiten.
Der dem Wärmetransformations- Vorschaltprozess entsprechende Teil des Wärmekraftwerks gemäß Fig. 4 enthält
einen Austreiber 30, dem Primärwärmeenergie Q von einer Wärmequelle 31, wie einer Feuerung, einem Kernkraftwerk oder dgl.
zugeführt wird. Im Austreiber 30 wird entsprechend dem Kurvenabschnitt 1-2 Wasserdampf bei 700 0C und 100 bar aus dem Ca(OH)2
ausgetrieben. Dieser Wasserdampf durchströmt dann der Reihe nach die Wärmeabgabeseiten von 3 zum inneren Wärmetausch dienenden
Wärmeaustauschern 32a, 32b und 32c. Im Wärmeaustauscher 32a kühlt sich der Dampf auf 500 0C ab (entsprechend Abschnitt
2-3 in Fig.2); im Wärmeaustauscher 32b kühlt sich der Dampf auf
300 0C ab und erreicht die Taukurve im Punkt 4 (Fig. 2). Im
Wärmeaustauscher 32c kondensiert der Dampf entsprechend dem Abschnitt 4-5 in Fig. 2 unter Abgabe von Kondensationswärme.
Das am Auslaß der Wärmeabgabeseite des dritten Wärmeaustauschers 32c vorliegende flüssige H-O durchströmt dann die Wärmeabgabeseite
eines vierten Wärmeaustauschers 32d, wo es auf 100 0C entsprechend Punkt 6 in Fig. 2 abgekühlt wird. Das Wasser
wird dann durch eine Drosselstelle oder ein Ventil 34 auf einen
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Druck von 1 bar entspannt und dann einem Verdampfer 36 zugeführt,
in dem es durch Aufnahme von Wärmeenergie aus dem Clausius-Rankine-Prozess in Wasserdampf mit einer Temperatur
von 100 *C und einem Druck von 1 £ar umgewandelt wird. Der
Wasserdampf durchläuft dann die Wärmeaufnahmeseiten der Wärmeaustauscher
32d und 32b und wird dadurch auf 3OO 0C bzw. 500 °C
erhitzt, was dem Kurvenabschnitt 7-9 in Fig. 2 entspricht. Der 5OO "C heiße Viasserdampf wird dann in einen Absorber 4 4 eingeleitet,
in dem er von CaO unter Bildung von Ca(OH)., unter Abgabe von Absorptionswärme absorbiert wird (Abschnitt 9-10 in
Fig. 2). Das im Absorber 44 entstehende Ca(OH)- wird dann, z.B. in einem Fließbett unter Druckerhöhung durch eine Pumpe 4 5 in
den Austreiber 30 zurückgebracht, wobei seine Temperatur im Wärmeaustauscher 32a durch Wärmeaufnahme auf etwa 700°C erhitzt
wird. Das im Austreiber 30 durch das Austreiben des Wasser_- dampfes entstehende CaO wird unter Wärmeabgabe in einem zweiten
Wärmeabgabeteil des Wärmeaustauschers 32a und eine Druckreduziereinrichtung 4 3 in den Absorber 44 übergeführt, was ebenfalls
in einem Fließbett erfolgen kann.
Der auf dem Prinzip des Clausius-Rankine Prozesses arbeitende Teil des Wärmekraftwerks enthält eine schematisch
dargestellte. Turbinenanlage mit einer ersten Turbine 37 und einer zweiten Turbine 38, einen Kondensator 49,
eine Speisewasserpumpe 50, einen Verdampfer 47 sowie einen Überhitzer
48. Die Speisewasserpumpe 50 fördert flüssiges Wasser aus dem Kondensator 49 in den Verdampfer 47, wo das Wasser
durch die entsprechend dem Abschnitt 9-10 freiwerdende Absorptionswärme verdampft und der entstehende Dampf im Überhitzer
48 auf 500 UC erhitzt wird. Der Dampf von 500 0C
durchströmt dann die erste Turbine 37. Der aus der ersten Turbine 37 austretende Dampf hat bei dem beschriebenen
Beispiel eine Temperatur von 100 UC und einen Druck von etwa
1 bar. Ein Teil dieses Dampfes, beispielsweise zwei Drittel,
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durchströmen dann die zweite. Turbine , an dessen Auslaß
z. B. ein Druck von etwa 0,05 bar herrscht. Der Dampf wird dann schließlich im Kondensator 49 verflüssigt.
Ein zweiter Teil, z.B. ein Drittel, des aus dem ersten Turbinenteil austretenden Dampfes wird der Wärmeabgabeseite
des Wärmeaustauschers 36 zugeführt, wo er unter Abgabe von Kondensationswärme kondensiert, welche das Wasser in dem
vorher beschriebenen Wärmepumpenteil (Abschnitt 6-7) verdampft.
Das flüssige Wasser wird dann durch eine Speisepumpe 52 auf einen Druck von 100 bar gebracht, in einem zweiten Wärmeaufnahmeteil
des Wärmeaustauschers 32dauf 300 0C vorgewärmt und dann
im Wärmeaufnahmeteil des Wärmeaustauschers 32c in Darrpf verwandelt wird. Der 3000C
heiße Dampf wird dann zusammen mit dem Dampf vom Verdampfer 4 7 der Eingangsseite des Überhitzers 48 zugeführt, so daß auch
dieser Teilkreislauf geschlossen ist.
Der Clausius-Rankine-Prozess wird durch den Wärmepumpenteil des Wärmekraftwerks gemäß Fig. 4 in zwei Teilkreise
(zwischen den Punkten X und Y) aufgespalten. Der Wirkungsgrad wird dadurch um etwa 50% verbessert, z.B. von 35 %
bei Verwendung des normalen Clausius-Rankine-Prozesses auf größenordnungsmäßig etwa 50% bei Verwendung des beschriebenen
Wärmepumpenprozesses und Aufspaltung des Clausius-Rankine-Prozesses in zwei Teilkreise.
Von dem bekannten Wärmetransformationsprozess unterscheidet sich der beschriebene Wärmetransformationsprozess
dadurch, daß die Abgabe von Nutzwärmeenergie in den Abschnitten 4-5 und 9-10 gemäß Fig. 2 auf zwei verschiedenen
Temperaturniveaus stattfindet, was wegen der dadurch bewirkten "Carnotisierung" die erwähnte erhebliche Erhöhung des Wirkungsgrades
möglich macht. Daß ein Wärmetransformationsprozess der hier beschriebenen Art durch die hier angegebenen Mehrstoff-
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Arbeitsmittelsysteme überhaupt erst praktisch realisierbar ist wurde bereits oben erwähnt.
Eine weitere Erhöhung des Gesamtwirkungsgrades eines Wärmekraftwerkes des anhand von Fig. 4 erwähnten Typs
läßt sich dadurch erreichen, daß man einen Teil des erläuterten Wärmetransformationsprozesses derart aufspaltet, daß von
diesem Wärmeenergie bei noch mehr verschiedenen Temperaturniveaus an den nachgeschalteten Clausius-Rankine-Prozess abgegeben
werden und dadurch irreversible Zustandsänderungen im Clausius-Rankine-Prozess noch weiter verringert werden. Ein
Beispiel für eine Aufspaltung eines Teiles des Wärmetransformationsprozesses in drei Teile ist in Fig. 2 durch die zusätzlichen
gestrichelten und strichpunktierten Kurventeile dargestellt.
Im Abschnitt 1-2-3-4-5 verläuft der Wärmetransformationsprozess wie oben anhand der ausgezogen gezeichneten
Kurve der Fig. 2 erläutert wurde. Es wird jedoch jetzt nicht das ganze kondensierte Wasser bis auf 100 0C (Punkt 6) abgekühlt,
sondern ein Teil, z.B. ein Drittel, nur bis zu einer Temperatur von z.B. 160 0C und auf einen entsprechenden Druck
entspannt, was dem Punkt 6' entspricht. Nun wird das Wasser von 160 0C durch Wärmeaufnahme aus dem Clausius-Rankine-Prozess
verdampft (Abschnitt 6'-7'), was anhand von Fig. 5 noch
näher erläutert wird. Der Dampf wird dann bis zum Punkt 9' erhitzt,
der eine: Temperatur von 560 °C entspricht und bei dieser
Temperatur wird dann der Wasserdampf von einem Teil des CaO absorbiert, wobei Wärmeenergie Qt60 frei wird, die im
Clausius-Rankine-Prozess zur überhitzung von Dampf verwendet werden kann.
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-Utf-
In entsprechender Weise kann man einen weiteren Teil, z.B. ein zweites Drittel, des kondensierten Wassers bis
zu einem Punkt 6" abkühlen, der beispielsweise einer Temperatur von bO 0C entspricht, das abgekühlte Wasser dann gemäß
dem Abschnitt 6"-7" verdampfen, wobei man Dampf mit einem Druck
von ca 0,1 bar enthält, den Dampf dann bis zum i-unkt y", der
einer Temperatur von 4 40 UC entspricht, erhitzen und ihn dann
bei dieser Temperatur von einem weiteren Teil des CaO absorbieren lassen, wobei Absorptionswärmeenergie Q440 bei der Temperatur
440 0C frei wird (Abschnitt y"-10").
Ein dritter Teil des kondensierten Wassers, z.B. das dritte Drittel wird entsprechend dem anhand der ausgezogen
gezeichneten Kurve beschriebenen Prozess weiterbehandelt.
Dadurch, daß man dem Clausius-Rankine-Prozess
nun Wärmeenergie bei den drei verschiedenen Temperaturen 560 0C,
500 0C und 440 UC zuführen kann, werden die Zustandsänderungen
in noch höherem Maße reversibel und der Wirkungsgrad des Wärmekraftwerks als Ganzes wird entsprechend erhöht.
Fig. 5 zeigt schematisch ein Wärmekraftwerk, welches
auf der Basis des eben erläuterten aufgespaltenen 'Wärmetransformationsprozesses
arbeitet. Die Darstellung entspricht Fig. 4; ein Teil der zum inneren Wärmeaustausch dienenden Wärmeaustauscher
ist jedoch nicht dargestellt, um die Darstellung nicht unnötig kompliziert zu machen. Es sei jedoch betont, daß
die anhand von Fig. 4 erläuterten Maßnahmen zum inneren Wärmeaustausch auch bei dem Wärmekraftwerk gemäß Fig. 5 verwendet
werden kann.
In Fig. 4 und 5 sind für entsprechende Anlagenteile die gleichen Bezugszahlen verwendet worden. Zusätzliche
Anlagenteile des Kraftwerks gemäß Fig. 5, die durch die Aufspaltung des Wärmetransformationsprozesses hinzugekommen sind
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-35
und ihre Funktion nach Anlagenteilen des Wärmekraftwerks gemäß
Fig. 4 entsprechen, sind durch einen zusätzlichen Strich oder durch zwei zusätzliche Striche bezeichnet und arbeiten entsprechend
den Teilen des Prozesses gemäB Fig. 2, die durch Zahlen
mit einem bzw. zwei Strichen bezeichnet sind.
Das Wärmekraftwerk gemäß Fig. 5 enthält wieder einen (oder mehrere) Austreiber 30, denen Primärwarmeenergie
Q von einer Wärmequelle 31 zugeführt wird. Das flüssige Wasser von 3OO °C von 1OO bar, das am Auslaß der Wärmeabgabeseite des
Wärmeaustauschers 32c zur Verfügung steht, wird nun durch drei Ventile 34, 34' und 34" auf Zustände entspannt, die den Punkten
6, 6* bzw. 6" entsprechen. Das Wasser wird ann in Verdampfern
36, 36* bzw. 36" unter Aufnahme von Wärmeenergie aus dem Clausius-Rankine-Prozess verdampft, der Dampf wird dann durch
inneren Wärmeaustausch (in Fig. 5 nicht dargestellt) erhitzt und die einzelnen Teildampfströme werden dann in entsprechenden
Absorbern 44, 44' und 44" bei den angegebenen Temperaturen absorbiert. Die dabei freiwerdende Absorptionswärmeenergie Q440
Q5 und Qc60 wird zum Verdampfen des Speisewassers im Verdampfer
47 und zum Oberhitzen des entstehenden Dampfes in drei hintereinander geschalteten Oberhitzern 48", 48, 48* verwendet.
Der entstehende Dampf speist dann den eisten Teil 37 der Turbinenanlage.
Aus dem nach dem Clausius-Rankine-Prozess arbeitenden Teil des Wärmekraftwerks gemäß Fig. 5, genauer gesagt
aus dem Turbinenteil, werden über Leitungen 54, 55 und 56 Dampf-Teilströme bei Temperaturen von etwa 50 UC, 1OO UC bzw.
160 UC abgenommen, die die Eingangs-Wärmeenergie für die Verdampfer
36", 36 bzw. 36· liefern. Das dabei entstehende kondensierte
Wasser wird über Speisepumpen 52, 52' bzw. 52" auf einen Druck von 100 bar gebracht und einer gemeinsamen Leitung
58 zugeführt, die an die Wärmeaufnahmeseite des Wärmeaustau-
3?c
schers angeschlossen ist, in der das Wasser verdampft.
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Der Dampf wird dann wie bei der Anlage gemäß Fig. 4 auf die beispielsweise angenommene Turbineneinlaßtemperätur von 560 °C
erhitzt und nach Vereinigung mit dem Dampf aus dem überhitzer 48' dem Einlaß der Turbinenanlage 37-38 zugeführt.
Fig. 6 zeigt das Diagramm eines arbeitsleistenden Vorschaltprozesses des von Koenemann (I.e.) angegebenen Typs,
jedoch unter Verwendung des oben bereits erwähnten Mehrstoff-Arb«atsmittel-Systems
CaO/H2O. Es soll dabei wieder angenommen
werden, daß die Arbeitsabgabe, d.h. der Turbinenbetrieb, bei
SbO 0C beginnt. Wie schon an Hand der Fig. 2 erläutert worden
war, kann die Primärwärme aufgrund der Dampfdruckkurve des Ca(OH)9 bei 700 0C zugeführt werden, ohne daß der Druck den
Wert von 100 bar überschreitet.
Die einzelnen Kurvenabschnitte entsprechen folgenden Vorgängen:
1-2: Austreiben von H20-Dampf bei 700 0C und ρ = 100 bar unter
Zuführung von ca.5200 kJ Enthalpie pro kg H2O-Dampf. Der Dampf
muß gegebenenfalls von mitgeführtem CaO-Staub befreit werden.
2-3: Isobare Abkühlung des Dampfes unter innerem Wärmeaustausch
(im Gegenstrom zu dem auf Austreibtemperatur zu erwärmenden gesättigten C^6h)^ im Abschnitt 6-1) auf t = 560 °C. Durch
diesen inneren Wärmeaustausch wird der Prozeß zwischen 700 0C
und 560 0C weitgehend reversibel, also carnotisiert, so daß die
effektive obere Temperatur, mit der die Primärwärme wirksam wird, etwa 700 0C bleibt.
3 - 4:Entspannen des Dampfes in einer Turbine auf t = 120 0C und
ρ = 2 bar; in Fig. 6 ist für den Abschnitt 3-4 ein Turbinenwirkungsgrad
von 0,85 angenommen worden.
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4-5: Isobare Erwärmung des Dampfes auf 530 0C (ρ - 2 bar).
Dies kann eventuell durch Wärmeaustausch mit dem nachfolgenden Clausius-Rankine-Prozeß oder durch Rauchgase, erfolgen.
5-6: Absorption des Dampfes bei b20 0C unter Freisetzung von
etwa 5200 kJ Enthalpie pro kg absorbierten Dampfes. Diese Wärme wird zur Dampferzeugung und überhitzung des Arbeitsmittels (H2O)
im anschließenden Clausius-Rankine-Prozeß verwendet.
ό - 1 : Erwärmung des Ca(OH)- auf die Austreibtemperatur von
700 0C im Gegenstrom mit abzukühlendem Wasserdampf (Abschnitt 2 und
abzukühlendem CaO (schematisch dargestellter Abschnitt 7 - 8), das wieder zur Absorption verwendet wird.
Der oben beschriebende arbeitsleistende Vorschaltprozess
ist erst durch das neuartige Mehrstoff-Arbeitsmittelsystem
CaO/H2O (und die im folgenden noch beschriebenen Metall-Wasserstoff
-Arbeitsmittelsysteme) praktisch realisierbar. Der Gesamtwirkungsgrad des Wärmekraftwerks läßt sich durch diesen Vorschal
tprozess erheblich erhöhen, da man H^O-Dampf eines vorgegebenen Druckes bei wesentlich höheren Temperaturen erzeugen kann
als bei einem klassischen Wärmekraftwerk, wo im wesentlichen reines
Wasser verdampft wird, und da der Wärmeübergang von der Entstehungstemperatur
des Dampfes (bei dem beschriebenen Beispiel 700 "C) auf die maximal zulässige Turbineneinlaßtemperatur (bei
dem beschriebenen Beispiel 560 0C) praktisch ohne irreversible
Zustandsänderungen erfolgt. Die im Abschnitt 3-4 gewonnene Arbeit erhält man zusätzlich zu der aus dem nachfolgenden Clausius-Rankine-Prozeß.
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Fig. 7 zeigt schematisch die für die Erfindung wesentlichen Teile eines Wärmekraftwerkes, das auf der Basis
des oben beschriebenen Prozesses gemäß der ausgezogen gezeichneten Kurve in Fig. 6 arbeitet. Das Kraftwerk enthält einen Austreiber
70, in dem durch Primärwärme Q . von einer Primärwärmequelle H2O-Dampf mit einem Druck von 100 bar bei einer Temperatur von
700 0C aus Ca(OH)- ausgetrieben wird (Abschnitt 1-2 des Diagramms
gemäß Fig. 6). Der Wasserdampf wird dann über eine Leitung einem Wärmeabgabeteil eines Wärmeaustauschers 74 zugeführt, in
dem die Temperatur des Dampfes entsprechend dem Abschnitt 2-3 in Fig. 6 auf 560 0C verringert wird, was auch hier wieder als
maximal zulässige Turbineneintrittstemperatur angenommen worden ist. Der Dampf durchströmt dann eine erste Turbine 76, aus der
ar mit einer Temperatur von 120 0C und einem Druck von 2 bar austritt.
Dieser Dampf wird dann in einem zweiten Wärmeaustauscher 78 isobar auf z.B. 530 ° (Punkt 5 in Fig. 6) erhitzt und dann
einem Absorber 80 zugeführt, wo er unter Erzeugung von Absorptionswärme von CaO absorbiert wird (Abschnitt 5-6 in Fig. 6). Das
dabei entstehende Ca (OH)2 wird durch ein Fließbettransportsystem,
das eine den Druck des Fließbettfluids auf 100 bar erhöhende Pumpe 82 enthält, über den Wärmetauscher 74, der die Temperatur
des Calciumhydroxids auf etwa 700 0C erhöht, wieder in den Austreiber
70 zurückgeführt, wo dann wieder Wasserdampf ausgetrieben wird. Das nach dem Austreiben des Wasserdampfes zurückbleibende
CaO wird mittels eines Fließbettsystems über den Wärmeaustauscher 74, in dem die Temperatur auf 530 0C herabgesetzt wird, und über
eine Druckverringerungsvorrichtung 84, in der der Druck auf den Absorberdruck von 2 bar herabgesetzt wird, wieder in den
Absorber zurückgebracht. Damit ist das Kreislaufsystem des Vorschaltprozesses geschlossen.
Der nach dem Clausius-Rankine-Prozeß arbeitende Teil des Wärmekraftwerks enthält eine Turbine 90, welche durch
den Dampf gespeist wird, der durch die im Absorber 80 freiwerdende Absorptionswärme im Verdampfer 86 erzeugt und im
überhitzer 88 auf 530 0C überhitzt worden ist. Ein Teil des
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Der Dampf wird, nachdem er die Turbine 90 durchströmt hat, in einem Kondensator 96 in üblicher Weise kondensiert,
und das kondensierte Wasser wird dann über eine Hauptspeisepumpe 98 ebenfalls der Eingangsseite des Verdampfers 86
zugeführt. Die für die Überhitzung des Dampfes im Abschnitt 4-5 (Fig. 6) erforderliche Wärmeenergie kann z.B. durch Rauchgase,
Abzweigen von Dampf aus dem Clausius-Rankine-Prozeß oder auf irgend eine andere geeignete Weise aufgebracht werden.
Auch bei Verwendung des oben an Hand von Fig. 6 und 7 beschriebenen arbeitsleistenden Vorschaltprozesses kann
man den Wirkungsgrad noch weiter erhöhen, wenn man diesen Vorschaltprozeß in mehrere Teilprozesse aufspaltet, um den anschließenden
Clausius-Rankine-Prozeß möglichst weitgehend zu carnotisieren.
Bei dem Vorschaltprozeß gemäß Fig. 6 kann dies z.B. dadurch geschehen, daß man Teilmengen des in Punkt 3 vorliegenden
Dampfes in mehreren Turbinen oder einer mehrstufigen Turbine mit Abzapfungen unter Arbeitsleistung auf mehrere verschiedene
Temperatur- und Druckniveaus entspannt (abarbeitet). Beispielsweise kann man einen Teil des Dampfes bis zu einem Punkt 4',
welcher einer Temperatur von etwa 190 0C und einem Druck von
5 bar entspricht, abarbeiten und einen weiteren Teil bis zu einem Punkt 4", der einer Temperatur von 50 0C und etwa 0,1 bar
entspricht und durch eine Zwischenüberhitzung des bis zum Punkt (120 0C, 2 bar) abgearbeiteten Dampfes auf einen Punkt 4a und
anschließendes Abarbeiten in einer Turbine (Abschnitt 4a-4") erreicht wird. Ein weiterer Teil des Dampfes wird, wie oben
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beschrieben, vom Punkt 3 bis zum Punkt 4 abgearbeitet.
Der abgearbeitete Dampf wird dann jeweils isobar erhitzt, wobei man vom Punkt 41 zum Punkt 51 (560 0C, 5 bar)und
vom Punkt 4" zum Punkt 5" (440 0C, 0,1 bar) gelangt. Der Dampf
"wird dann bei diesen Temperaturen und Drücken in getrennten Absorbern von CaO absorbiert, wobei Absorptionswärme bei den
entsprechenden Temperaturniveaus frei wird. Die bei den drei Temperaturniveaus 440 0C, 520 0C und 560 0C frei werdende Wärmeenergie
kann dann entsprechenden Stellen eines Dampferzeugers, Uberhitzungs- oder Zwischenüberhitzungsteiles (z.B. entsprechenden
Abschnitten B-C, C-D bzw. E-F in Fig. 1) des nach dem Clausius-Rankine-Prozeß
arbeitenden Kraftwerkteiles zugeführt werden. Dadurch, daß man die Absorptionswärmeenergie im wesentlichen
auf denjenigen Temperaturniveaus erzeugt, bei denen sie im Clausius-Rankine-Prozeß benötigt werden, werden irreversible
Vorgänge erheblich verringert und der Wirkungsgrad entsprechend erhöht.
Es sei an dieser Stelle erwähnt, daß der Transport der pulverförmigen Feststoffe CaO und Ca(OH)2 anstatt durch ein
kontinuierliches Fließbettverfahren auch diskontinuierlich erfolgen
kann, indem zwei (oder 3) Reaktionsgefäße wechselweise als Austreiber oder Absorber geschaltet werden.
Der Wirkungsgrad eines aufgespaltenen arbeits-
leistenden Vorschaltprozesses der oben genannten Art beträgt im Idealfall bis zu etwa 70 %, in der Praxis wird man ohne übermäßigen
Aufwand Wirkungsgrade über 50% erreichen können, da als
wesentliche Verluste im Gesamtprozeß neben den Turbinen- und Heizungsverlusten nur Verluste durch Wärmeaustauschprozesse und
durch Hysteresiseffekte im Absorptions- und Austreibungsprozeß, die von der Geschwindigkeit der Prozeßführung abhängen, verbleiben.
In Fig. 8 sind schematisch die wesentlichen Teile eines Wärmekraftwerkes dargestellt, mit denen der an Hand von
Fig. 6 eben erläuterte aufgespaltete Vorschaltprozeß realisiert werden kann. In einem Austreiber 100, der dem Austreiber 30
in Fig. 4 und 5 entspricht und Primärwärmeenergie Q von einer
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Wärmequelle 102 erhält, wird Wasserdampf bei einer Temperatur von 700 0C und einem Druck von 100 bar aus Ca (OH)? ausgetrieben
(Abschnitt 1-2 in Fig. 6). Der entstehende Dampf durchströmt die Wärmeabgabeseite eines Wärmeaustauschers 104 und wird dabei isobar
auf SbO 0C, die Eintrittstemperatur einer mehrstufigen Vorschaltturbine
106 abgekühlt. Aus der Turbine 106 werden über Leitungen 108, 110 und 112 drei Dampf-Teilströme abgenommen, die auf drei
unterschiedliche Temperatur- und Druckwerte abgearbeitet sind (die Zwischenüberhitzung gemäß dem Abschnitt 4-4a in Fig. 6 ist
in Fig. 8 nicht dargestellt).
Die Leitungen 108, 110 und 112 führen über Wärmeaustauscher
114a, 114b und 114c, in denen der abgearbeitete Dampf
isobar auf Temperaturen entsprechend den Punkten 5', 5 bzw. 5" (Fig. 6) erhitzt wird, zu entsprechenden Absorbern 116a, 116b
bzw. 116c, wo der erhitzte Dampf entsprechend den Kurvenabschnitten 5'-6', 5-6 bzw. 5"-6" von CaO absorbiert wird. Das in den Absorbern
entstehende Ca(OH)- wird über Einrichtungen zur Druckerhöhung 118a, 118b bzw. 118c, Wärmeaustauscher 120a, 120b bzw.
120c in eine Sammelleitung 122 gebracht und von dieser, falls
nötig, über eine weitere Druckerhöhungseinrichtung 124 und den Wärmetauscher 104 zurück in den Austreiber 100 geleitet. Das im
Austreiber 100 entstehende CaO wird über eine Leitung 126, die durch den Wärmeaustauscher 104 führt, und eine erste Druckreduziereinrichtung
128 in eine Verteilerleitung 130 gebracht und von dort über die Wärmetauscher 120a, 120b und 120c sowie weitere
individuelle Druckverringerungsvorrichtungen 132a, 132b bzw. 132c
in die Absorber 116a, 116b bzw. 116c eingeführt.
Der nach dem Clausius-Rankine-Prozeß arbeitende
Teil des Wärmekraftwerks gemäß Fig. 8 enthält eine Speisewasserpumpe
134, die Wasser in einen Verdampfer 136 fördert, der durch
die im Absorber 116c freiwerdende Absorptionswärme geheizt wird.
Der entstehende Dampf durchströmt nacheinander drei überhitzer 136a, 136b und 136c, welche durch die in den Absorbern 116c,
116b bzw. 116a entstehende Absorptionswärmeenergie geheizt werden.
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Der überhitzte Dampf wird vom letzten überhitzer 136c einer
Turbine 138 zugeführt, deren Ausgang mit einem Kondensator 140
verounden ist, indem der abgearbeitete Dampf kondensiert wird.
Das Kondensat wird dann von der Speisewasserpumpe 134 wieder in den Verdampfer 136 gefördert. Die Absorber 116a, 116b und 116c
können z.B. auf den Temperaturen 560 0C, 500 0C und 4 40 0C
arbeiten. Die Wärmeaustauscher 114a, 114b und 114c können z.B.
durch die Rauchgase einer Feuerung mit Wärme versorgt werden.
Ein anderes Mehrstoff-Arbeitsmittelsystem gemäß
der Erfindung, mit dem sich die an Hand von Fig.2 und 6 beschriebenen
Vorschaltprozesse vorteilhaft realisieren lassen, ist das Metall-Wasserstoffsystem, das auf der Basis der folgenden
Gleichungen arbeitet:
M2Hy + Q2
M2 + "1~H2 (2)
T
I H2 + M, 2->
M1 11χ * Q, (3)
Dabei bedeuten M1 und M„ Metalle. Der Begriff "Metall" soll hier
im weitesten Sinne verstanden werden und sowohl reine bzw. technisch reine metallische chemische Elemente als auch Legierungen,
intermetallische Verbindungen und dergl. umfassen.
Die Gleichung (2) entspricht einer Zersetzung oder Desorption und ist einer Verdampfung äquivalent, wobei Q2 die
Wärmemenge ist, die für den Ablauf der Gleichung nach rechts aufgewendet werden muß.
Die Gleichung (3) entspricht einer Reaktion oder Absorption und ist einer Kondensation äquivalent, dabei bedeutet
^1 die Wärme, die beim Ablauf der Gleichung nach rechts frei
wird.
Metall-Wasserstoff-Systeme haben den Vorteil, daß bei entsprechend feiner Verteilung der Metale eine rasche Einstellung
der Feststoff-Gas-Gleichgewichte gewährleistet ist,
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ob
so daß für die Durchführung der Reaktionen nur relativ kleine Stoffmengen und kleine Reaktionsgefäße erforderlich sind.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß sich die Dampf- oder Gasdrücke, die sich bei eher vorgegebenen Temperatur
im Gleichgewicht mit dem Metall einstellen, durch Wahl einer Legierung geeigneter Zusammensetzung an einen gewünschten
Prozeß anpassen lassen. .. ,. . . ^ , „ , ^ ·, „_. ,,
/* Vanadium, Niob, Tantal,Seltene Erden-Metalle,
Als Metalle kommen z.B. Zirkon, Titan, Hafnium^
Uran, Thorium und Legierungen dieser Metalle unter sich und mit anderen Metallen, z.B. ZrV, ZrCr, ZrCo, TiNi, TiV, ThNi, ThCo
und ThFe in Frage. Ferner sind z.B. Alkali- und Erdalkalimetalle allein oder in Legierungen verwendbar, z.B. Li, Na, LiAl, Mg2Ni,
u.a.m.
Das Prinzip eines Metall-Wasserstoff-Systems
soll anhand des Diagrammes gemäß Fig. 9 erläutert werden, indem längs der Abszisse der negative Reziprokwert der Temperatur
(steigende Temperaturen entsprechen also einem Fortschreiten nach rechts) und längs der Ordinate der natürliche Logarithmus des
Wasserstoffdrucks ρ aufgetragen sind. Die Geraden 150, 152 geben den Wasserstoffdruck ρ an, der sich im Gleichgewichtszustand bei
einer bestimmten Temperatur T über einem Metall M1 bzw. M2 einstellt,
sie entsprechen also den Dampfdruckkurven eines Flüssigkeit-Dampf systems .
Im Punkt (1) liegt die Metall-Wasserstoff-Verbindung
M_H vor, aus der durch Zufuhr von Wärmeenergie
(Pfeil 154)bei einer relativ hohen Temperatur T1 Wasserstoff
und einem verhältnismäßig hohen Druck p. ausgetrieben wird.
Der Wasserstoff wird im Punkt (2) beim gleichen Druck ρ , jedoch einer niedrigeren Temperatur T, von einem Metall M1 unter Bildung
der Metall-Wasserstoff-Verbindung M1H absorbiert("resorbiert").
Bei einem entsprechend niedrigen Druck p^ wird dann (trotz der
noch niedrigeren Temperatur T3) der Wasserstoff im Punkt (3) wieder
aus der Verbindung M1H freigesetzt, wobei eine Wärmemenge
(tfeil 156)bei der Temperatur T3 zugeführt wird.
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Der wieder freigesetzte Wasserstoff wird nun bei einer unter T.
liegenden Temperatur T4 wieder am Metall M„ gebunden, wobei wieder
die Verbindung M_H entsteht. Nun kann der Wasserstoff wieder durch Zuführung der Wärmeenergie 154 bei der Temperatur T ausgetrieben
werden.
Bei den Absorptionsprozessen entsprechend den
Punkten (2) und (4) wird Absorptionswärme entsprechend Pfeilen 15b
bzw. 160 bei der Temperatur T- bzw. T. frei.
Fig 10 zeigt das Schema eines Wärmekraftwerks,
bei dem ähnlich wie bei dem Wärmekraftwerk gemäß Fig. 4 ein einfacher,
keine äußere Arbeit leistender Vorschaltprozess vorgesehen ist, der mit einem Metall-Wasserstoff-System arbeitet. Da hier eine
Kondensation des gasförmigen Arbeitsfluids H» nicht möglich ist,
muß diese durch eine zweite Absorption("Resorption") des Wasserstoffs
durch ein anderes Metall bei einer anderen Temperatur als bei der Freisetzung des Wasserstoffs ersetzt werden, wie anhand
von Fig. 9 erläutert worden ist.
In einem Austreiber 170 wird durch Zufuhr von Pri-
märwärme Q Wasserstoff H- bei der Temperatur T (Fig. 9) bei einem
Druck p. aus einer Metall-Wasserstoff-Verbindung M3H ausgetrieben.
Der Wasserstoff wird dann nach Abkühlung auf eine Temperatur T„ in einem nicht dargestellten Wärmeaustauscher, der
dem Wärmeaustauscher 32a in Fig. 4 entspricht, in einen Resorber 172 eingeführt, der Metall M. enthält. Hier entsteht unter Freisetzung
der Bindungswärme 158 (Fig. 9) die Verbindung M1H , die
über eine Vorrichtung 174 zur Druckverringerung und einen nicht
dargestellten Wärmeaustauscher einem Verdampfer 176 zugeführt wird. Im Verdampfer 176 wird der Wasserstoff durch Wärmezufuhr entsprechend
dem Punkt 3 in Fig. 9 wieder freigesetzt. Der freigesetzte Wasserstoff wird dann einem Absorber 178 zugeführt, wo er entsprechend
dem Punkt (4) des Diagramms gemäß Fig. 9 vom Metall M„
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unter Freisetzung von Wärmeenergie (Pfeil 160 )
bei der Temperatur T. absorbiert wird. Das dabei entstehende M-H
wird über eine Vorrichtung 180 zur Druckerhöhung wieder in den Austreiber 170 zurückgeführt. Das vom Viasserstoff befreite Metall
M_ wird vom Austreiber 170 über eine Vorrichtung 182 zur Druckverringerung
in den Absorber 178 gebracht.
Die im Resorber 172 freiwerdende Wärmeenergie entsprechend Punkt 2 des Diagramms gemäß Fig. 9 wird in einem
Verdampfer 184 zum Verdampfen von Speisewasser verwendet. Der dabei entstehende Dampf wird in einem überhitzer 186 durch die im
Absorber 178 bei der Temperatur T. freiwerdende Wärme weiter erhitzt
und der auf diese Weise erhaltene überhitzte Dampf wird einem ersten Teil 188 einer Turbinenanlage des Kraftwerks zugeführt.
An den Auslaß des Turbinenanlagentells 188 sind zwei Leitungen 190, 192 angeschlossen. Die Leitung 190 führt zu einem zweiten
Teil der Turbinenanlage, dessen Auslaß mit einem Kondensator
196 verbunden ist. Die Leitung 192 führt zu einer Heizschlange
197 im Verdampfer 176, wo der Wasserdampf unter Abgabe der Wärme gemäß dem Pfeil 156 bei der Temperatur T- kondensiert. Das dabei
entstehende flüssige H2O wird über eine erste Speisepumpe 198 und
das kondensierte Wasser aus dem Kondensator 196 wird über eine zweite Speisepumpe 200 dem Verdampfer 184 zugeführt.
Zur Vermeidung von Verlusten werden in der Praxis auch bei dem Wärmekraftwerk gemäß Fig. 10 Wärmeaustauscher vorgesehen
sein, wie es anhand von Fig. 4 erläutert worden ist.
Der anhand von Fig. 9 und 10 erläuterte Vorschaltprozeß
läßt sich ähnlich, wie es anhand von Fig. 2 erläutert worden war, so aufspalten, daß dem nachgeschalteten Clausius-Rankine-Prozeß
Wärmeenergie bei noch mehr Temperaturniveaus zugeführt und dieser Prozeß dadurch "carnotisiert" werden kann.
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Der anhand von Fig. 9 und 10 erläuterte Vorschaltprozeß kann z.B. zwischen dem Resorber 172 und dem Absorber 178
in drei Teilkreisläufe aufgespalten werden. Bei der Aufspaltung des Vorschaltprozesses kommt ein spezieller Vorteil der Metall-Wasserstoff
-Systeme zum Tragen, nämlich daß bei Wahl geeigneter Metalle, insbesondere Legierungen, die Resorber aller Teilkreisläufe
auf dem gleichen Druck und die Verdampfer aller Teilkreisläufe auf der gleichen Temperatur betrieben werden können.
(Notwendig ist dies jedoch nicht.) Man muß mit verschiedenen Tempera türen
bzw.Drücken arbeiten, wenn man in allen Teilkreisläufen dasselbe Metall (M1)
verwendet. Bei Fig. 11 und 12 ist angenommen, daß der anhand
von Fig. 9 und 10 erläuterte Vorschaltprozeß in drei Teilprozesse aufgespalten werden soll. Statt des einzigen Resorbers 172 werden
daher drei Resorber 172a, 172b und 172c benötigt, denen der im Austreioer 170 freigesetzte Wasserstoff zugeführt wird. Die
Resorber arbeiten auf drei verschiedenen Temperaturen T , T, bzw.
3. D
T (Fig. 11), jedoch bei gleichem Druck P1, und sie enthalten
Metalle M..» M... bzw. M-t . die so gewählt sind, daß sich die
"Dampfdruckkurven" 150a, 150b bzw. 150c ergeben. Den Resorbern
172a, 172b und 172c sind entsprechende Verdampfer 176a, 176b bzw. 176c zugeordnet, die alle auf der gleichen Temperatur T arbeiten.
Der in den Verdampfern 176a, 176b bzw. 176c freigesetzte Wasserstoff wird drei Absorbern 178a, 178b und 178c zugeführt, die auf
Temperaturen und Drücken entsprechend den iunkten (4a), (4b) bzw. (4c) in Fig. 11 arbeiten und dem Absorber ^73 ^n F'i9· 1° entsprechen.
Für die übrigen Bauteile des Wärmekraftwerks gemäß Fig. 12 wurden gleiche oder entsprechende Bezugszeichen wie in
Fig. 10 verwendet, so daß sich eine weitere Erläuterung erübrigen dürfte.
Die Metall-Wasserstoff-Systeme lassen sich selbstverständlich
auch zur Realisierung von arbeitsleistenden Vorschaltprozessen der oben anhand von Fig. 6 bis 8 beschriebenen
Art verwenden, wobei nur ein einziges Metall benötigt wird.
Der Transport der im allgemeinen pulverförmig vorliegenden Metalle bzw. Metall-Wasserstoff-Verbindungen kann
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wieder durch ein Fließbettverfahren erfolgen. Alternativ kann man selbstverständlich auch hier chargenweise arbeiten, d.h.
mehrere Reaktionsgefäße vorsehen, die abwechselnd als Austreiber und Absorber bzw. Verdampfer und Resorber betrieben werden.
Im allgemeinen wird man in diesem Falle für einenKreislauf oder Teilkreislauf jeweils drei Reaktionsgefäße vorsehen, so daß sich
zwei im Betrieb befinden können und der dritte sich inzwischen abkühlen kann.
Kernkraftwerke gemäß dem derzeitigen
Stand der Technik haben z.B. einen verhältnismäßig schlechten Wirkungsgrad, da mit einem Kernreaktor aus verschiedenen Gründen
kein hochüberhitzter Wasserdampf erzeugt werden kann. Durch die im vorstehenden beschriebenen Arbeitsmittelsysteme und Prozesse
nach Art einer Wärmepumpe kann man nun dem Dampfkraftwerk, das seine Wärmeenergie in erster Linie aus dem Kernkraftwerk bezieht,
einen Wärmepumpenprozeß der anhand der Figuren 2 bis 5 bzw. 9 bis 12 beschriebenen Art zu schalten, der die erforderliche
Hochtemperaturwärmeenergie aus fossilen Brennstoffen bezieht und Wärmeenergie zur Überhitzung oder Zwischenüberhitzung des
durch das Kernkraftwerk erzeugten Dampfes liefert.
Wenn sich der Aufwand lohnt, kann man bei ein
und demselben Wärmekraftwerk sowohl einen Wärmepumpen-Vorschaltprozeö
als auch einen arbeitleistenden Vorschaltprozeß der beschriebenen Art verwenden.
Claims (21)
- 10101/Dr.ν.B/SPatentansprücheThermodynamisches Verfahren zur Auszutzung von Wärmeenergie, die bei hohen Temperaturen zur Verfügung steht, bei welchem ein Mehrstoffarbeitsmittel in einem hohen Temperaturbereich durch diese Hochtemperatur-Wärmeenergie in eine kondensierte (feste oder flüssig^ffifomponente und einezweite
gasförmige, Komponente zerlegt wird und diese beiden Komponenten in einem niedrigeren Temperaturbereich unter Freisetzung von Nutzwärme wieder vereinigt werden, dadurch gekennzeichnet , daß das Mehrstoffarbeitsmittel eine der Stoffkombinationen CaO/H2O und Metall/Wasserstoff enthält, wobei der Begriff "Metall" metallische chemische Elemente und Legierungen umfaßt, die sich mit positiver Wärmetönung mit Wasserstoff vereinigen. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet , daß das Mehrstoffarbeitsmittel bei einer Temperatur von mindestens 3OO 0C zerlegt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall mindestens ein chemisches Element, wie Li und Na, enthält, das ein Hydrid bildet.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurchgekenn ze ichnet , daß das Metall mindestens eine zusätzliche Legierungskomponente, wie Al, enthält.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall mindestens eines der Elemente Zirkon, Titan, Hafnium/ Uran und Thorium und/oder im Seltene-Erden-Metall enthält./ Vanadium* Niob, Tantal,
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß das Metall zusätzlich mindestens eines der Elemente Nickel, Kobalt, Chrom und Vanadium enthält.909808/0501 ORIGINAL INSPECTED
- 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Erhöhen des Wirkungsgrades eines Wärmekraftwerkes, das einen nach dem Prinzip des Clausius-Rankine-Prozesses arbeitenden, äußere Arbeit leistenden Hauptteil sowie einen nach dem Prinzip einer Wärmepumpe arbeitenden Zusatzteil enthält, in welchem das Mehrstoffarbeitsmittel durch Primärwärme bei einer Temperatur in einem ersten, hohen Temperaturbereich zerlegt, die dabei entstehende gasförmige Komponente in einen kondensierten Zustand übergeführt, dann wieder in den gasförmigen Zustand gebracht und schließlich wieder mit der kondensierten Komponente des Mehrstoffarbeitsmittels vereinigt wird, dadurch gekennzeichnet , daß dasKondensieren bei einer Temperatur in einem zweiten Temperaturbereich, der unter dem hohen, ersten Temperaturbereich liegt, das überführen in den gasförmigen Zustand bei einer Temperatur in einem unter dem zweiten Temperaturbereich liegenden dritten Temperaturbereich und das Vereinigen bei einer Temperatur in einem zwischen dem ersten und dem dritten Temperaturbereich liegenden, vom zweiten Temperaturbereich verschiedenen vierten Temperaturbereich erfolgt, und daß die beim Kondensieren und Vereinigen frei werdenden Wärmeenergiemengen demClausius-Rankine-Prozess im wesentlichen bei der Temperatur im zweiten und vierten Temperaturbereich zugeführt werden.
- 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Wärmeenergie, die nötig ist, um die zweite Komponente des Mehrstoffarbeitsmittels in den gasförmigen Zustand überzuführen, dem Clausius-Rankine-Prozeß entnommen wird.
- 9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, d a d u r ch gekennzeichnet , daß das Mehrstoffarbeitsmittelsystem ein Metall-Wasserstoff-System ist; daß das Kondensieren durch Resorbieren des Wasserstoffs in einem zweiten Metall und das Überführen in den gasförmigen Zustand durch Austreiben des Wasserstoffes aus diesem zweiten Metall bewirkt wird.909800/0501
- 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Hochtemperatur-Wärmeenergie freigesetzte gasförmige zweite Komponente bei mehreren, verschiedenen Temperaturen im zweiten Temperaturbereich kondensiert und bei mehreren verschiedenen Temperaturen im vierten Temperaturbereich wieder mit der kondensierten ersten Komponente vereinigt wird; und daß die bei den verschiedenen Kondensierungstemperaturen frei werdenden Wärmeenergiemengen sowie die bei den verschiedenen Vereinigungstemperaturen frei werdenden Wärmeenergiemengen dem Clausius-Rankine-Prozeß im wesentlichen ciort zugeführt werden, wo Wärmeenergie bei diesen Temperaturen benötigt wird.
- 11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Erhöhen des Wirkungsgrades eines Kraftwerkes, das einen nach dem Prinzip des Clausius-Rankine-Prozesses arbeitenden, äußere Arbeit leistenden Hauptteil sowie einen Vorschaltteil enthält, in welchem ein Mehrstoffarbeitsmittel durch Zufuhr von Primärwärmeenergie in einem hohen ersten Temperaturbereich in eine kondensierte (flüssige oder feste) erste Komponente und eine gasförmige zweite Komponente zerlegt wird, die gasförmige zweite Komponente in einer Turbinenanlage entspannt und dann wieder mit der ersten Komponente vereinigt wird, d a d u r ch gekennzeichnet, daß die aus der Turbinenanlage austretende gasförmige zweite Komponente durch Wärmeenergie aus dem Clausius-Rankine-Prozess auf eine Temperatur in einem zweiten Temperaturbereich, der unter dem ersten Temperaturbereich liegt» erhitzt wird, und daß die erhitzte zweite Komponente bei einer Temperatur in einem zweiten Temperaturbereich, der unterhalb des ersten Temperaturbereiches liegt, mit der ersten Komponente vereinigt wird, und daß die bei der Vereinigung frei werdende Wärmeenergie dem Clausius-Rankine-Prozeß zugeführt wird.
- 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch g e -kennzeichnet, daß die gasförmige zweite Komponente in der Turbinenanlage auf mehrere unterschiedliche Drücke9098ÖÖ/G501entspannt und bei den diesen Drücken entsprechenden Temperaturen mit einer entsprechenden Anzahl von Teilmengen der ersten Komponente vereinigt wird, wobei die bei den verschiedenen Temperaturen frei werdenden Wärmeenergiemengen Stellen des Clausius-Rankine-Prozesses zugeführt werden, wo diese Temperaturen benötigt werden.
- 13. Verfahren nac^Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der erste, hohe Temperaturbereich oberhalb einer maximal zulässigen Eintrittstemperatur der Turbinenanlage liegt und daß die durch die Primärwärmeenergie bei der Temperatur in dem ersten hohen Temperaturbereich frei gesetzte gasförmige zweite Komponente durch Wärmeaustausch auf eine Temperatur abgekühlt wird, die höchstens gleich der maximal zulässigen Einlaßtemperatur der Turbinenanlage ist.9098ÖÖ/050 1
- 14. Wärmekraftwerk zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 7, das einen Hauptteil aufweist, der mit HO als Arbeitsmittel arbeitet und einen Hauptarbeitsmittelkreis enthält, der der Reihe nach eine Hauptspeisepumpe, einen Verdampfer, einen FrischdampfÜberhitzer, eine mit überhitztem Frischdampf gespeiste mehrstufige Turbinenanlage mit Frischdampfeinlaß und Abdampfauslaß, und einen an den Abdampfauslaß angeschlossenen, mit dem Einlaß der Hauptspeisepumpe verbundenen Kondensator enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptteil ferner mindestens einen Hilfsarbeitsmittelkreis mit einer Abzweigleitung zum ADzweigen einer Teilmenge des Arbeitsmittels aufweist, deren Anfang mit einer zwischen Frischdampfeinlaß und Abdampfauslaß gelegenen Stelle (X in Fig. 4) der Turbinenanlage (37, 38) verbunden ist, der Reihe nach einen Hilfskondensator (36), eine Hilfsspeisewasserpumpe (52) sowie einen Hilfsverdampfer (32c) enthält und mit ihrem Ende an eine vor dem Frischdampfeinlaß der Turbinenanlage (37, 38) gelegene Stelle (Y) des Hauptkreislaufes angeschlossen ist, und daß der mit dem Mehrstoffarbeitsmittel arbeitende Zusatzteil einen Austreiber (30), in dem das Mehrstoffarbeitsmittel durch Hochtemperatur-Primärwärme (Q ) bei der im ersten Temperaturbereich gelegenen Temperatur (z.B. 700 °c ) in die beiden Komponenten zerlegt wird, enthält, ferner einen Kondensator (32c) in dem die bei einem vorgegebenen ersten Druck (z.B. 1OO bar) im Austreiber (30) ausgetriebene zweite Komponente bei einer im zweiten Temperaturbereich liegenden Temperatur (300 "C) im wesentlichen isobar verflüssigt wird und die dabei freiwerdende Kodensationswärme an den Hilfsverdampfer (rechte Seite von 32c) abgibt, eine Entspannungsvorrichtung (34) zum Entspannen der verflüssigten zweiten Komponente auf einen niedrigeren zweiten Druck (z.B. 1 bar), einen Verdampfer (36) in dem die entspannte flüssige zweite Komponente bei einer im dritten Temperaturbereich liegenden Temperatur (z.B. 100 0C) durch die Kondensationswärme vom Hilfskon-909808/OS01—ο —densator wieder in den gasförmigen Zustand übergeführt wird, einen Absorber (44), in dem die gasförmige zweite Komponente vom Verdampfer (36) wieder mit der ersten Komponente des Mehrstof farbeitsmittels vereinigt wird, und einer Vorrichtung zum überführen der ersten Komponente des Mehrstoffarbeitsmittels vom Austreiber (30) zum Absorber (44) und von vereinigtem Mehrstoffarbeitsmittel vom Absorber in den Austreiber.
- 15. Wärmekraftwerk nacn Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß mit mehreren, Arbeitsmittel unterschiedlicher Temperaturen führenden Stellen der Turbinenanlage (37, 38) mehrere Abzweigleitungen (b4, 55, 56) verbunden sind, von denen jeweils ein Verdampfer (36, 36', 36") sowie ein Absorber (44, 44', 44") zugeordnet ist, wobei die Verdampfer und die Absorber jeweils auf unterschiedlichen Temperaturen arbeiten (Fig. 5).
- 16. Wärmekraftwerk nach Anspruch 14 oder 15,gekennzeichnet durch Wärmeaustauscher (32a, 32b, 32d) zum inneren Wärmeaustausch.
- 17. Wärmekraftwerk zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 14, 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Metall-Wasserstoff-Systems als Mehrstoffarbeitsmittel an die Stelle jedes Kondensators ein Resorber (172; 172a, 172b, 172c) tritt, der mit dem zugehörigen Verdampfer (176; 176a, 176b, 176c) des Zusatzteils einen Hilfs-Mehrstoffarbeitsmittelkreislauf bilden, wobei in den verschiedenen Mehrstoffarbeitsmittelkreisen unterschiedliche Metalle Verwendung finden (Fig. 10 und 11).
- 18. Wärmekraftwerk zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 11 mit einem Hauptteil, der mit H^O als Arbeitsmittel arbeitet und einen Hauptarbeitsmittelkreis enthält, der der Reihe nach eine Hauptspeisepumpe, einen Ver-909808/0501dampfer, einen Frischdampfüberhitzer, eine mit überhitztem Frischdampf gespeiste mehrstufige Turbinenaniage mit Fnschdampfeinlaß und Abdampfauslaß, und einen an den Abdampfauslaß angeschlossenen, mit dem Einlaß der Hauptspeisepumpe verbundenen Kondensator enthält, und mit einem Zusatzteil, der einen Austreiber, in dem das Mehrstoffarbeitsmittel durch Primärwärme bei einer in einem ersten Temperaturbereich liegenden hohen Temperatur in beiden Komponenten zerlegt wird, eine mit der dabei unter einem vorgegebenen Druck freiwerdenden gasförmigen zweiten Komponente gespeiste Turbinenanlage und einen mit dem Auslaß der Turbinenanlage verbundenen Absorber enthält, in dem die abgearbeitete zweite Komponente wieder mit der ersten Komponente vereinigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Auslaß der mit der ausgetriebenen zweiten Komponente gespeisten Turbinenanlage (76) und dem Absorber (80) ein Wärmeaustauscher (78) geschaltet ist, in dem die abgearbeitete zweite Komponente durch aus dem Hauptteil entnommene Wärmeenergie erhitzt wird, bevor sie dem Absorber (80) zugeführt wird, und daß der Absorber (80) eine Vorrichtung (86, 88) enthält, durch die die in ihm freiwerdende Absorptionswärme dem Arbeitsmittel des Hauptteiles zuführbar ist.
- 19. Wärmekraftwerk nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzteil mehrere Absorber enthält, denen die gasförmige zweite Komponente mit verschiedenen Temperaturen von verschiedenen Stellen der Trbinenanlage (106) des Zusatzteils zugeführt ist.
- 20. Wärmekraftwerk nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Metall-Wasserstoff-Systems an die Stelle jedes Absorbers ein Resorber tritt; daß jedem Resorber ein Hilfsverdampfer909808/05012737359zugeordnet ist und daß die Resorber-Hilfsverdampfer-Systeme mit unterschiedliche erste Komponenten enthaltenden Metall-Wasserstoff-Mehrstoff arbeitsmittel arbeiten.
- 21. Wärmekraftwerk nach Anspruch 18 bis 20,gekennzeichnet durch Wärmeaustauscher (104, 114, 120J zum inneren Wärmeaustausch.909808/0501
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