DE2736853A1 - Vorrichtung zum zerkleinern von gegenstaenden - Google Patents
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Description
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- Vorrichtung zum Zerkleinern von Gegenständen
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Gegenständen, und insbesondere eine MUhle zum Zerquetschen von Gegenständen aus mehr oder weniger sprödem Material, beispielsweise Glas oder Porzellan.
- In vielen Bereichen ist es erwünscht, das Volumen zu vermindern, beispielsweise durch Zerkleinerung verbrauchter Gegenstände. Ein derartiges Bedürfnis besteht beispielsweise für Flaschen oder Behältnisse aus Glas, wenn sie nicht mehr länger für den vorgesehenen Zweck verwendbar sind. Insbesondere Eimregglas und beschädigtes Rückgabeglas können sich schnell zu einem erheblichen Volumen ansas eln. In Zukunft kann aus UmweltschutzgrUnden eine erhöhte Anwendung der Pfandbelastung von Glasserpackungen vorausgesagt werden. Es darf deshalb von der Annahme ausgegangen werden, daß der Bedarf an Vorrichtungen, die nicht wiederverwendbare Glasverpackungen komprilieren, sich mit der Zeit erhöhen wird.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einer Irsllhle, die sich aus einem Aufgabeteil, Zerkleinerungsteil und Lagerungsteil zusammensetzt. Das Zerkleinerungsteil oder Quetschteil besteht aus einer umlaufenden Scheibe, vorzugsweise mit einer im Verhältnis zu der Masse der zu zerquetschenden Guter großen Masse. Mit der Scheibe wirkt ein Durchuurfgitter zusammen, das sich mit seinem einen Ende an die zylindrische Rotationsfläche anschließt, die von der umlaufenden Scheibe gebildet wird. Die Scheibe und das Gitter sind im Verhältnis zueinander so angeordnet, daß zum Zerkleinern vorgesehen Guter bei geeigneter Lage der Scheibe zwischen Gitter und Scheibe eingegeben werden.
- Bei der weiteren Drehung der Scheibe wird du Gut von der Scheibe zerquetscht, da die Scheibe gegen das Aufgabogut schlägt und/oder das Qut gegen das Gitter drUckt. Das in dieser Form zerkleinerte Material verläßt danach über das Gitter den Raum zwischen Scheibe und Gitter.
- Zwischen dem Aufgabeteil und dem Zerkleinerungsteil befindet sich ein Splitterschutz, der das Gut beim Durchlauf vom Aufgabeteil zum Zerkleinerungsteil umschließt.
- Hierdurch wird verhindert, daß Splitter von der Dr-hbewegung der Scheibe durch das Aufgabeteil herausgeschleudert werden und Verletzungen, beispielsweise der B.dienungsperson, verursachen.
- Die Gegenstände im Zerkleinerungsteil der Vorrichtung, die dem Abrieb von Partikeln dergestalt ausgesetzt sind, daß die Scheibe die genannten Partikeln gegen die Wandung des Zerkleinerungsteiles schleudert, sind mit einem Verschleißgutbelag beschichtet, um die Lebensdauer der Vorrichtung zu erhöhen. Die entsprechende Beschichtung ist an der umlaufenden Scheibe und/oder an den Teilendes Gitters , die der rotierenden Scheibe zugewandt sind.
- Das Annahmeteil des zerkleinerten Gutes - eingangs mit Lagerungsteil bezeichnet - ist vorzugsweise unterhalb des erwähntenGitters. Das zerquetchte Gut teilt somit direkt in das Lagerungsteil hinunter. Das Lagerungsteil ist ferner so angeordnet, daß ein Container oder ein anderer geeigneter Behälter leicht aus einer Annahmeposition für zerkleinerte Güter in das Lagerungsteil einzufahren und herauszufahren ist. Darüberhinaus ist das Lagerungsteil mit einem Ladestandwächter ausgestattet, der verhindert, daß dem Behälter des Lagerungsteiles zuviel Gut zugeführt wird. Der Ladestandwächter kann beispielsweise aus einer mechanischen Anordnung bestehen, die Kontakte zur Abgabe von z.B. einem Alarmsignal oder zur Ausschaltung der Antriebsvorrichtung der ieibe betätigt.
- Ein Problem bei Zerkleinerungsanlagen für GUter ist der starke Lärm, der beim Zerkleinern und/oder Zerquetschen erzeugt wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist deshalb mit einer schalldämpfenden Isolierung versehen. Ferner sind die verschiedenen Baugruppen der Anlage mit einer schallschluckenden Masse beschichtet.
- Um den Lärm zu verringern, der von den rotierenden Teilen ler Anordnung herrührt, ist die Drehzahl dieser Teile so gewählt worden, daß der Umlauf bei niedriger Geschwindigkeit erfolgt. Den erforderlichen Wert für die Bewegungsenergie an den rotierenden Teilen der Anordnung erhält man dadurch, daß die Masse an der umlaufenden Scheibe ausreichend groß genug gewählt wird.
- Hierdurch erzielt man einen ruhigen und stabilen Lauf der Anlage unter gleichzeitiger Verringerung der Beanspruchungen in den Lagerungen und ähnlichen Teilen der Vorrichtung.
- Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die anliegende Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen einer Fig. 1 eine Ansicht erfindungagomäßen Quetschmühle, Fig. 2 das Aufgabeteil der MUhle, Fig. 3 den Splitterschutz des Aufgabeteils, Fig. 4 den Zerkleinerungs-/Quetschteil der MUhle und Fig. 5 - 7 die Anordnung eines mechanischen Ladestandwächters im Lagerungsteil der Mühle.
- Gemäß Fig. 1 sind ein Aufgabeteil 1, ein Zerkleinerungsteil 2 und ein Lagerungsteil 3 vorgesehen. Das Aufgabeteil hat eine Zuführöffnung 10 für das Zuführen des zum Zerkleinern vorgesehenen Gutes. Die Figur zeigt eine Flasche 40, die sich gerade auf dem Weg durch die Zuführöffnung des Aufgabeteiles befindet.
- Im Zerkleinerungsteil ist eine Scheibe 20 zu sehen, die über ein Übertragungsorgan 24 mit einem Antrieb 23 verbunden ist. Zwischen dem Aufgabeteil und dem Zerkleinerungsteil ist eine Öffnung 13 zum Durchlauf des Gutes zwischen Aufgabeteil und Zerkleinerungsteil angeordnet.
- Das Lagerungsteil ist in Form eines Gehäuses 30 ausgebildet, das ein Lagerungsorgan 31 enthält, das beispielsweise aus einem Container bestehen kann. Dieser Container iat auf einer Traganordnung 32 angeordnet, die z.B. aus einer Ladepalette bestehen kann. Die Abmessungen des Lagergehäuses sind so gewählt, daß das Lagerungsorgan und die Traganordnung leicht zu und aus ihrer Sammelstellung unter dem Zerkleinerungsteil verbracht werden können Zur ULridäapfung ist die Anordnung mit lärmdämpferrdem Material 50 ausgestattet. Zwischen dem Zerkleinerungsteil und dem Lagergehäuse befindet sich eine Gunibuchse, wodurch verhindert wird, daß Vibrationen sich vom Zerkleieorungstoil zum Lagerungsteil fortpflanzen. Dadurch wird auch eine effektivere Llrmdämpfung als bei direktem mechanischem Kontakt zwischen dem Zerkleinerungsteil und Lagerungsteil der Vorrichtung erzielt.
- In den Figuren 2 und 3 ist dargestellt, wie Flaschen 40 durch die Einführöffnung 10 des Aufgabeteiles zur Öffnung 13 zwischen Aufgabeteil und Zerkleinerungsteil hindurchlaufen. Der Splitterschutz 11 besteht dabei aus einer Anzahl Lamellen 12 aus federndem Mateil. Die Lamellen sind an der Kante der Öffnung 13 befestigt und so orientiert, daß sie in Richtung zum Zerkleinerungsteil einen Trichter bilden, der die offnung zwischen Aufgabeteil und Zerkleinerungsteil vollkommen verschließt. Beim Durchlauf einer Flasche 40 vom Aufgabeteil zum Zerkleinerungsteil werden die Lamellen beiseitegebogen, um den Durchlauf der Flasche durch die Öffnung zu ermöglichen. Das Beiseitebiegen erfolgt durch die Einwirkung der Schwerkraft alf die Flasche. Beim Beiseitebiegen der Lamellen wird der Splitterschutz zwischen Aufgabeteil und Zerkleinerungsteil beibehalten, da die Lamellen weiterhin einander abdecken und gleichzeitig den durchlaufenden oder durchgleitenden Körper dicht umschließen.
- In Figur 4 befindet sich eine Flasche 42 gerade auf dem Weg in die Öffnung, die bei einer bestimmten Stellung der umlaufenden Scheibe 20 zwischen dieser und dem Durchwurfgitter 22 gebildet wird. Die Figur verdeutlicht ferner, wie das Durchwurfgitter aus einer Anzahl parallelangestellter Lamellen 25 besteht. Diese Lamellen sind an den Teilen, die zur umlaufenden Scheibe 20 gerichtet sind, mit einem Verschleißgutbelag 21 beschichtet. Die genannten Teile der Lamellen haben eine Form, die sich an den zylindrischen Drehkörper anschließt, der von der umlaufenden Scheibe gebildet wird. Die Lamellen sind außerdem so orientiert, daß deren Längsrichtung mit der Drehrichtung der Scheibe zusammenfällt oder einen bestimmten Winkel zur Drehrichtung der Scheibe bildet.
- Die Verschleißgutbeschichtung 21 ist auch an den Teilen der umlaufenden Scheibe zu finden, die gegen das zu zerkleinernde Guischlagen. Ebenso sind die Teile des Zerkleinerungsteiles, die das Durchwurfgitter und die rotierende Scheibe umschließen und die dem Abrieb des Zerkleinerungsgutes ausgesetzt sind, mit Verschleißgutbelag beschichtet. Ein derariger Verschleißgutbelag braucht keine zusammenhängende Schicht zu bilden, die die genannten Teile abdeckt, sondern kann aus strangartigen Schutzstreifen bestehen.
- In den Figuren 5 - 7 ist ein Container 31 im Lagergehäuse 30 des Lagerungsteiles dargestellt. Der Container ist mit Schüttgut 33 angefüllt, das von den oberhalb des Lagerungsteiles liegenden Zerkleinerungs- organen zerquetscht worden0 Ein Ladestandwächter 34 ist im AnschluB an das Durchwurfgitter beweglich angeordnet, so daß der Ladestandwächter von dem im Sammelbehältnis gelagerten Gut beiseitegefuhrt wird, wenn die Menge derartiger Güter sich dem Durchwurfgitter nähert. In der beiseitegeführten Stellung betätigt der Ladestandwächter Kontakte - sie sind in der Figur nicht dargestellt - , die z.B. Alarmorgane betätigen oder die den Einsatz der Zerkleinerungsanordnung verhindern, bevor das Sammelbehältnis durch einen Leerbehälter ersetzt worden ist. Die Figuren veranschaulichen ferner, wie der Ladestandwächter beim Auswechseln eines gefUllten Sammelbehältnisses gegen einen Leerbehälter zur Seite gebogen wird Auch in diesen Stellungen des Ladestandwächters wird die Arbeit der Zerkleinerungsanordnung dadurch verhindert, daß der Kontakt betätigt wird.
- Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Die Flaschen 40 werden durch die finführdffnung 10 im Aufgabeteil 1 zugeführt. Von dort aus passieren sie, evtl. durch die Einwirkung nachfolgender Flaschen, die Öffnung 13 zwischen Aufgabeteil und Zerkleinerungsteil.
- Durch die Einwirkung der Schwerkraft fallen die Flaschen danach auf das Durchwurfgitter 22, wobei die federnden Lamellen 12 des Splitterschutzes 11 beiseite gedrängt worden. Bei der Rotation der Scheibe 20 kot diese frUher oder später in eine solche Lage, daß die Scheibe durch direkten Schlag gegen die Flasche 42 und/oder durch das Pressen der Flasche gegen das Durchnurfgittor 22 die Flasche zerquetscht. Die in dieser Weise zerschlagene Flasche folgt der Scheibe 20 bei deren Drehung und wird dabei weiter zerteilt, und zwar durch die Einwirkung der Scheibe und des Durchuurfgitters. In dieser Form wird die Flasche in ausreichend kleine Teile zertrtlniert, so daß diese durch das Durchuurfgitter herunter in den Sa melbehälter 31 fallen können. Wenn das Sammelbehältnis mit zerkleinertem Gut so weit gefüllt ist, daß der Ladestandwächter 34 betätigt wird, wird beispielsweise ein Alarmsignal ausgelöst und/oder die Vorrichtung angehalten, bis ein Auswechseln des Lagerungsbehältnisses vorgenommen worden ist.
- Das Aufgabeteil kann auch im Anschluß an sein Zuführteil mit einem wellenähnlichen Ausbau ausgestattet werden. Hierdurch verbessert man die Lärmdämpfung und erschwert gleichzeitig die Möglichkeit, mit der Hand durch die Öffnung zwischen Aufgabeteil und Zerkleinerungsteil herunterfassen zu können.
- Das Zuführteil der Einlauföffnung kann ferner mit einem Lärmschutz versehen werden, der bei der Aufgabe der Flaschen seitlich abgebogen wird. Ein derartiger Schutz kann aus einem flexiblen Werkstoff - z.B.
- Gummimaterial - bestehen oder aber auch aus einer beweglichen Luke. Im letzteren Fall kann die Luke mit einem Schalter zur Regelung der Rotation der Scheibe im Zerkleinerungsteil ausgestattet werden.
- Es versteht sich von selbst, daß die Durchläufe von der Einlauföffnung zur Öffnung zwischen dem Aufgabeteil und dem Zerkleinerungsteil in unterschiedlicher Weise ausgebildet werden können. Nach der in den Figuren dargestellten Lösung bestehen die Passagen aus einem tunnelähnlichen Gang, dessen Wandung die zugeführten Flaschen zur genannten Öffnung zwischen Aufgabeteil und Zerkleinerungsteil steuern. Es liegt auf der Hand, daß das zu zerkleinernde Gut bis zu der genannten Öffnung mit Hilfe eines zweckmäßig angeordneten Förderbandes verbracht werden kann. Es kann auch ein mehr oder minder vertikaler Schacht beliebiger Länge an der hier angesprochenen Öffnung enden. Das Gut kann in diesem Fall durch mehr oder weniger freien Fall von der Eingabeöffnung des Schachtes bis zum Anschluß des Schachtes am Zerkleinerungsteil transportiert werden, wobei der Splitterschutz in der Öffnung 13 zwischen Aufgabeteil und Zerkleinerungsteil ao ausgebildet sein kann, daß er der Fallbewegung eine gewisse abbremsende Wirkung vermittelt, wenn die Fallgeschwindigkeit zu groß wird, daß im Zerkleinerungsteil negative Auswirkungen auftreten können. Im Rahmen der Erfindung können auch freistehende Bremsorgane - z.B. bürstenartige Organe - im Schacht vorgesehen sein.
- Bezüglich der Anpassung des Gitters an die umlaufende Scheibe ist oben angemerkt worden, daß die Lamellen eine Form haben, die sich an den gedachten zylindrischen Rotationskörper angleicht, der von der umlaufenden Scheibe gebildet wird. Dieser Anschluß wird vorzugsweise so ausgebildet, daß der Abstand zwischen den mit Verechleißgut belegten Teilen des Durchuurfgitters und der Mantelfläche des gedachten Rotationskörpers sich in Drehrichtung der Scheibe verringert. Hierdurch ist das Zerschlagen des Gutes in ausreichend kleine Abmessungen gewährleistet, damit das zerkleinerte Gut zwischen den Lamellen des Durchwurfgitters hindurchlaufen kann. Dieser verminderte Abstand kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß die Rotationsachse der umlaufenden Scheibe exzentrisch zum zylinderförmigen, zur Scheibe abgewandten Teil des Durchuurfsgttters angeordnet ist.
- Die Scheibe des Zerkleinerungsteiles läuft zur Vermeidung unnötigen Lärms mit niedriger Geschwindigkeit um. Die niedrige Drehgeschwindigkeit ist auch deshalb vorteilhaft, da das Zeitintervall für den Durchlauf des Gutes in eine Zerkleinerungslage zwischen Scheibe und Gitter größer wird. Bei praktischen Versuchen hat eine Drehgeschwindigkeit von ca. 200 Umdrehungen pro Minute sich als zweckmäßig erwiesen.
- Das Durchwurfgitter besteht beispielsweise aus einer Anzahl nahe aneinander und hochkantgestellter Lamellen.
- Diese Orientierung der Lamellen gewährt den Durchsatz zwischen den Lamellen von vorwiegend planen Zerkleinerungsstücken, auch wenn diese verhältnismäßig groB sind. Wenn eine kleinere Größe dieser Zerkleinerungsstücken erwünscht ist, kann das Gitter als Rautennetz ausgebildet werden.
- Der oben beschriebene Ladestandwächter kann durch einen opto-elektrischen Niveauwächter ersetzt werden.
- L e e r s e i t e
Claims (20)
- Patentansprüche Vorrichtung zum Zerkleinern von Gegenständen aus einem zumindest teilweise spröden Material, z.B. Glasflaschen, g e k e n n z e i c h n e t durch eine umlaufende Scheibe (20), vorzugsweise mit großer Masse im Verhältnis zur Masse eines Jeden zu zerkleinernden Gegenstands, und durch ein Durchwurfgitter (22), das mit seiner einen Seite an eine zylindrische Rotationsfläche anschließt, die von der Scheibe bei deren Umlauf gebildet wird, wobei die Scheibe (20) und das Gitter (22) so angeordnet sind, daß die zum Zerkleinern vorgesehenen Gegenstände bei der Drehbewegung der Scheibe von dieser zerschlagen und/oder durch Zusammenpressen zwischen Scheibe und Gitter zerquetscht werden und daß der Gegenstart den Bereich zwischen Gitter und Scheibe zerkleinert in eine Anzahl Quetschstücke verläßt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß innerhalb des Bereiches, wo sich das Gitter (22) an die von der umlaufenden Scheibe (20) gebildeten zylindrischen Rotationsfläche anschließt, der Abstand zwischen dem Gitter und der Rotationsfläche in Drehrichtung der Scheibe verringert.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Gitter (22) aus einer Anzahl parallelgestellter Lamellen (25) besteht.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Längsrichtung der Lamellen (25) im wesentlichen mit der Drehrichtung der Scheibe (20) zusammenfällt, wo die Lamellen sich an die von der umlaufenden Scheibe gebildete Rotationsfläche anschließen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n nz e i c h n e t , daß die Längsrichtung der Lamellen (25) im wesentlichen senkrecht zur Drehrichtung der Scheibe ist, wo die Lamellen sich an die von der umlaufenden Scheibe gebildete Rotationsfläche anschließen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n nz e i c h n e t , daß die Längsrichtung der Lamellen (25) einen spitzen Winkel mit der Drehrichtung der Scheibe bildet, wo die Lamellen sich an die von der umlaufsiden Scheibe gebildete Rotationsfläche anschließen.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Gegenstände (40, 42) der Vorrichtung über ein Aufgabeteil (10 zugeführt werden, das so ausgebildet ist, daß es den Bereich für das Zerkleinern der Gegenstände gegenüber einer menschlichen Berührung schützt und daß eine Öffnung (13) den Durchlauf der Gegenstände vom Aufgabeteil gestattet.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Öffnung (13) mit einem Splitterschutz (11) versehen ist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Splitterschutz aus einer Anzahl federnder Lamellen (12) besteht, die sich teilweise abdecken und an der Kante der Öffnung befestigt sind und einen Trichter bilden, der mit der Spitze zum Bereich für das Zerkleinern der Gegenstände gerichtet ist.
- 10. Vorrichtung nach einem der Anspruche 1 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Scheibe (20) mit einem Belag (21) aus verschleißfestem Maserial vorzugsweise in Verlängerung der Kantenflächen der Scheibe verb sehen ist.
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß an den zur Scheibe (20) gerichteten Kanten der Lamellen (25) ein Belag (21) aus verschleißfestem Material vorgesehen ist.
- 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die übrigen Flächen der Vorrichtung, die beim Zerkleinern einem Verschleiß ausgesetzt sind, mit einem Belag (21) eines verschleißfesten Materials versehen sind.
- 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Beschichtung (21) aus verschleißfestem Werkstoff als strangähnliche Streifen besteht.
- 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die zu zerkleinernden Teile der Öffnung (13) mit Hilfe eines Förderbandes zugeführt werden.
- 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch g e.k e n n z e i c h n e t , daß die zu zerkleinernden Teile der Öffnung über einen hauptsächlichen vertikal angeordneten Schacht zugeführt werden.
- 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die durch das Durchwurfgitter (22) fallenden Zerkleinerungsstücke in einem Behältnis (30) gesammelt werden, das so angeordnet sein kann, daß es nach dem Flillen leicht gegen einen Leibehälter ausgetauscht werden kann.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß ein Ladestandwächter (34) bei gefülltem Behältnis ein Kontaktorgan für ein Alarmsignal und/oder zum Ausschalten des Antriebs (40) für die Scheibe (20) betätigt.
- 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Ladestandwächter (34) so angeordnet ist, daß während des Auswechseln des Behältnisses (30) ein Kontakt zum Verblocken des Antriebs (40) für die Scheibe (20) betätigbar ist.
- 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Scheibe mit niedriger Drehzahl rotiert, vorzugsweise mit ca.200 Umdrehungen/Minute.
- 20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Anordnung mit schallschluckendem Material ausgerüstet ist.
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