DE2546515C3 - Vorrichtung für Silos o.dgl. zum Austragen von Klärwerksrückständen o.dgl. - Google Patents
Vorrichtung für Silos o.dgl. zum Austragen von Klärwerksrückständen o.dgl.Info
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Description
reicht, daß nur das Gut gefordert wird, das zuvor von
den Brech- oder Schneidzähnen der Walze an der Unterseite der Gutsäuie abgefräst worden ist Als Förderorgan
für diese kontrollierbare und verhältnismäßig geringe Gutmenge dient im wesentlichen das Räumschild,
das das aufgelockerte Material vor sich her bis zum Schacht schiebt, in den das Gu * abgeworfen wird.
Die Anordnung des Räumschildes mit von der Silowand zur Silomitte zunehmendem Abstand von der Walze
bewirkt folgendes: Zunächst erhält das vor dem Räum- ι ο schild hei geschobene Material eine radiale Kraftkomponente,
durch die das Material in Richtung zur Silomitte transportiert wird. Durch diese radiale Kraftkomponente
wird vor dem Räumschild angesammeltes hochstückiges Material aufgelockert, so daß Vers top- r,
fungen des Zwischenraumes zwischen Walze und Räumschild vermieden werden. Dies wird durch das
Zunehmen der Weite des Spaltes zwischen Walze und Räumschild in Richtung zur Silomitte begünstigt. Weiterhin
erfolgt aufgrund der Neigung des Räumschildes gegenüber dem radial verlaufenden Schacht der Abwurf
des Materials nicht schlagartig beim Passieren des Schachtes durch das Räumschild, sondern über einen
gewissen Drehwinkel des Austragsgeräts verteilt sukzessive von Silowand zu Silomitte fortschreiten. Insgesamt
ergibt sich ein gleichmäßiger, störungsfreier Abwurf des aufgelockerten Materials.
Aus der CH-PS 4 05 002 sind mit Brechzähnen besetzte
Walzen bekannt, die oberhalb und geneigt zum Siloboden umlaufen. Weiterhin ist es bei nicht gattungs- i<
> gemäßen Vorrichtungen bekannt (vergleiche DF.-OS 15 06 424, CH-PS 4 95 900, CH-PS 5 01 539 und US-PS
35 42 216) Abwurfschächte von Siloanlagen bezüglich der Silomitte radial anzuordnen.
Erstreckt sich die Austragsöffnung im Boden des Silos in radialer Richtung, so ist vorteilhafterweise das
Räumschild Teil einer sich über die Länge der Walze erstreckenden Platte, deren Umriß dem Querschnitt der
Austragsöffnung entspricht. Wird nun weiterhin ein Antriebsmotor der Vorrichtung so gesteuert, daß die
Walze gegebenenfalls erst dann zum Stillstand kommt, wenn sie sich unmittelbar über der Austragsöffnung im
Siloboden befindet, so wird diese öffnung von der Platte abgedeckt. Bei Stillstand der Vorrichtung kann
also kein Material in die öffnung einfallen und den dort 4 ■■>
angeordneten Förderer möglicherweise blockieren.
Gemäß einer anderen bevorzugten Ausgestaltung ist es zweckmäßig, die Walze an ihrem äußeren Ende über
Rollen abzustützen und die Rollen in einem Ringkanal nahe dem Siloboden laufen zu lassen, um das Material
von den Rollen fernzuhalten und die Vorrichtung aus dem Stillstand starten zu können. Man wird hier bei
Inbetriebnahme zunächst die Drehantriebe der Walze und erst nach einiger Laufzeit den Umlaufantrieb in
Gang setzen.
Für den Fall, daß die Walze an ihrem äußeren Ende über Rollen abgestützt ist, ist es vorteilhaft, in Umlaufrichtung
vor und hinter den Rollen ein pflugscharartiges Schälblech, das das Material von der Silowand nach
innen abweist, und zugleich von den Laufrollen fern- eo hält, anzuordnen.
Weitere erfindungsgemäße Merkmalsausprägungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung
im einzelnen erläutert. Dabei zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein Silo mit einer ersten Ausführungsform der Vorrichtung,
F i g. 2 einen Querschnitt durch das Silo gemäß F i g. 1 bei einer anderen Drehlage der Vorrichtung,
F i g. 3 eine abgebrochene perspektivische Teilansicht der Vorrichtung,
F i g. 4 einen der F i g. 2 ähnlichen Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Silos,
F i g. 5 eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung ohne Silo,
F i g. 6 einen Detailschnitt nahe dein Siloboden bei
einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung.
In F i g. 1 ist ein auf Stützen 1 stehendes Silo 2 schematisch angedeutet, dessen Durchmesser nahe dem Boden
3 größer ist als oben. Dadurch, daß sich die Wand 4 des Silos 2 nach unten konisch erweitert, ist sichergestellt,
daß das Material stets nachrutscht und es nicht im unteren Bereich zur Bildung von Kavernen kommt.
Im Boden 3 des Silos sind sich radial erstreckende öffnungen als Schacht 5, 6 angeordnet (F i g. 2), unter
denen je ein Trog 7, 8 mit einer Förderschnecke 9, 10 angeordnet ist. Die Förderschnecken 9, 10 arbeiten zu
je einer Austragsöffnung 11, 12. Unter dem Boden 3 ist in der Achse 13 des Silos ein Zahnkranz 14 gelagert, der
von Ölmotoren 15 angetrieben ist. Die nicht dargestellte Welle des Zahnkranzes 14 greift durch den Boden
3 nach innen in das Silo und weist dort eine Nabe 16 auf. Auf der Nabe 16 ist eine Haube 17 frei drehbar gelagert,
die zur Druckentlastung dient. An diametral gegenüberliegenden Stellen der Nabe 16 ist je eine
Walze 18 mit einer Zylinderfläche 19 gelagert. Die Walzen 18 sind um ihre Achsen 20 drehbar angetrieben,
beispielsweise mittels innerhalb der Walze angeordneter Hydraulikmotore 21.
In Fig.3 ist eine der beiden Walzen 18 näher dargestellt.
Auf ihrem Umfang sitzen entlang einer Schraubenlinie 22 Schneid- und/oder Brechzähne 23. Die Steigung
der Schraubenlinie und der Abstand der Zähne auf der Schraubenlinie sowie deren genaue Ausbildung
kann den jeweiligen praktischen Bedürfnissen angepaßt werden.
In Umlaufrichtung 24 hinter der Walze 18 ist ein Räumschild 25 angeordnet, das unmittelbar über dem
Boden 3 des Silos läuft und das bei Umlauf der Walze 19 gemäß Richtungspfeil 26 vor das Räumschild gelangendes
Material vor sich herschiebt.
Die Walze 18 und das Räumschild 25 sitzen gemeinsam an einem Tragarm 27, der an der Nabe 16 befestigt
ist. Der Tragarm 27 weist an seinem äußeren Ende ein Lagerschild 28 für die Welle 29 der Walze 18 auf. Ferner
sind an den Tragarm 27 Stegbleche 30 für den Räumschild 25 angeschweißt. Zwischen dem Tragarm
27 und dem Räumschild 25 ist ein ausreichend großer Spalt vorhanden, um den Durchtritt des Materials zu
gestatten und ein Verdichten des Materials zwischen der Walze und dem Tragarm bzw. dem Räumschild zu
vermeiden. Das Räumschild 25 ist Teil einer Platte 31, die an den Stegblechen 30 festgeschweißt ist. Der Umriß
dieser Platte entspricht dem Querschnitt der Austragsöffnungen 5, 6 im Boden 3 des Silos 2 (s. F i g. 2).
Beim Abschalten der Vorrichtung laufen die Walzen 18 zumindest noch bis oberhalb der Austragsöffnungen 5,
6, so daß die Platten 31 diese Austragsöffnungen vollständig abdecken.
Anders verhält es sich in F i g. 4, wo die gleiche Austragsvorrichtung
wie in den F i g. 1 bis 3 in Anwendung bei einem anderen Silo 2 dargestellt ist. Bei diesem Silo
ist nämlich im Boden 3 eine Austragsöffnung 32 entlang einer Kreissekante vorgesehen. Diese Ausführungsform
erfordert nur einen Trog 33 mit einer Schnecke 34.
In F i g. 5 und 6 sind Detailansichten einer Ausführungsform dargestellt, wie sie bei Silos mit großem Fassungsvermögen
oder großem Durchmesser Anwendung findet. In F i g. 5 sind der Boden 3 und die Wand 4
des Silos 2 ausschnittsweise erkennbar. Ferner ist die Walze 18 abgebrochen erkennbar. Die Wand 4 des
Silos 2 ist im Bereich des Bodens 3 zu einem Kanal 48 erweitert, dessen Boden 49 als Lauffläche für Rollen 50
dient. Diese in einem Gehäuse 51 gelagerten Rollen 50 dienen zum umfangsseitigen Abstützen des Rotationskörpers
18, in dem das Gehäuse 51 mit dem Lagergehäuse 52 dei Walze 18 verbunden ist. Um zu vermeiden,
daß in den Kanal 48 Material gelangt und den Ablauf der Rollen behindert, sind, wie aus F i g. 6 ersichtlich
ist, vor und hinter jeder Rolle 50 ein pflugscharartiges Schälblech 53 angeordnet. Dabei sind die Schälbleche
53 gegenüber der Umlaufrichtung 54 bzw. der Gegenrichtung 55 so geneigt, angestellt, daß das Material
stets von der Silowand nach innen transportiert wird.
Hier/u 5 MkUl
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Austragen von Klärwerksrückständen.
Klärschlamm, Rechengut eto, von Müll od.dgL aus Silos, mit mindestens einem nahe dem
Siloboden um die Siloachse umlaufenden und um seine eigene Achse drehenden, zylindrischen Austragsgerät
mit auf seinem Umfang entlang einer Schraubenlinie angeordneten Schneid- und/oder
Brechzähnen und einem in Umlaufrirhtung hinter dem Austragsgerät angeordneten Räumschild, welches
das gelockerte Material durch wenigstens eine öffnung im Siloboden an einem darunter angeordneten
Förderer abgibt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Austragsgerät eine Walze (18, 19) ist, auf deren Mantel (19) die Brech- und/
oder Schneidzähne (23) angeordnet sind, daß die öffnung im Siloboden ein sich radial erstreckender
Schacht (5,6) ist, und daß das Räumschild (25) einen
von der Silowand (4) zur Silomitte zunehmenden Abstand von der Walze (18, 19) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Räumschild (25) Teil einer sich über die Länge der Walze erstreckenden Platte (31)
ist, deren Umriß dem Querschnitt des Schachts (5,6) entspricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Räumschild (25) in seiner
Höhe gegenüber dem Boden (3) des Silos (2) einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Räumschild
(25) an einem sich etwa radial im Silo (2) erstreckenden Tragarm (27) angebracht ist, der an
seinem außenliegenden Ende ein Lagerschild (28) für das äußere Ende der Walze (18) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze
(18) an einer den Siloboden (3) zentrisch durchgreifenden Nabe (16) mit einer auf dieser frei drehbar
gelagerten Druckentlastungshaube (17) sitzt und mittels Hydraulikmotoren (15) über einen unter dem
Siloboden (3) angeordneten Zahnkranz (14) regelhar angetrieben ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze
(18) um ihre Achse (20) mittels in der Nabe (16) angeordneter Motore (21) regelbar angetrieben ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Walzen
(18) an gegenüberliegenden Seiten der Nabe (16) angeordnet sind und sich radial erstrecken.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze
(18) an ihrem äußeren Ende über Rollen abgestützt ist und die Rollen (50) in einen Ringkanal (48) nahe
dem Siloboden (3) laufen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in Umlaufrichtung (54) vor und hinter
den Rollen (50) ein pflugscharartiges Schälblech (53), das das Material von der Silowand (4) nach
innen abweist, angeordnet ist.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Austragen von Klärwerksrückständen, Klärschlamm, Rechengut etc, von Müll od. dgl. aus Silos, mit mindestens
einem nahe dem Siloboden um die Siloachse umlaufenden und um seine eigene Achse drehenden, zylindrischen
Austragsgerät mit auf seinem Umfang entlp.ng einer Schraubenlinie angeordneten Schneid- und/oder
Brechzähnen und einem in Umlaufrichtung hinter dem Austragsgerät angeordneten Räumschild, welches das
ίο gelockerte Material durch wenigstens eine Öffnung im
Siloboden an einem darunter angeordneten Förderer abgibt
Das Austragen von einigermaßen homogenen Stoffen aus Silos, z. B. von Schüttgütern, landwirtschaftliehen
Produkten od. dgl. bereitet im allgemeinen keine sonderlichen Schwierigkeiten. Probleme treten jedoch
dann auf, wenn das eingelagerte Gut in seiner Konsistenz inhomogen ist oder von Zeit zu Zeit häufig wechselt
Dies ist beispielsweise bei Silos und Bunkern von Müllverbrennungsanlagen der Fall, wo nicht nur Müll,
sondern auch Klärschlämme, Rechengut, Schlachthausabfälle etc., eingespeichert und aus den Vorratsbunkern
wieder entnommen werden müssen. Herkömmliche Schnecken, Räumketten od. dgl. versagen hier.
Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist in der US-PS 34 51 567 beschrieben. Bei dieser bekannten Vorrichtung
besteht das Austragsgerät aus einer Förderschnecke, hinter der — in Umlaufrichtung gesehen —
ein zur Schneckenachse paralleles Räumschild ange-
jo ordnet ist. Am äußeren Umfang der Schneckengänge sind Schneidzähne zur Lockerung des Materials angeordnet.
Die Schneid- bzw. Brechzähne sitzen demzufolge zwangsläufig auf einer Schraubenlinie.
Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß die Ausgestaltung einer Vorrichtung zum Austragen von Klärwerksrückständen
gemäß der US-PS 34 51 567 keine befriedigenden Förderergebnisse bringt. Die Ursache liegt in
der Konsistenz des Materials. Das zu fördernde Material ist nämlich einerseits außerordentlich inhomogen,
es enthält Holz, Kunststoffe, Textilien, Knochen, Schlämme etc. und andererseits aber aufgrund der Lagerung
im Silo und des Gewichtsdruckes stark komprimiert. Insbesondere wenn Schlämme mit eingespeichert
werden, füllen diese die zwischen den Feststoffen vorhandenen Hohlräume weitgehend aus, so daß eine kompakte
aber inhomogene Masse entsteht. Mit einer Vorrichtung nach der US-PS 34 51 567 kann zwar eine Auflockerung
der Masse mittels der Brech- bzw. Schneidzähne erreicht werden. Die Masse wird jedoch mit der
so Förderschnecke dieser Vorrichtung nicht transportiert. Es kommt vielmehr ständig zu Verstopfungen, bis die
Schneckengänge nichts mehr aufnehmen und die Förderung aussetzt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden,
daß auch stark verdichtete, inhomogene Austragsgüter, wie Klärwerksrückstände, Rechengut, Müll
usw. unter allen Umständen einwandfrei ausgetragen werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst,
daß das Austragsgerät eine Walze ist, auf deren Mantel die Brech- und/oder Schneidzähne angeordnet
sind, daß die öffnung im Siloboden ein isich radial erstreckender
Schacht ist, und daß das Räumschild einen von der Silowand zur Silomitte zunehmenden Abstand
von der Walze aufweist.
Durch die erfindungsgemäßen Merkmale wird er-
Durch die erfindungsgemäßen Merkmale wird er-
Priority Applications (4)
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| DE2546515A DE2546515C3 (de) | 1975-10-17 | 1975-10-17 | Vorrichtung für Silos o.dgl. zum Austragen von Klärwerksrückständen o.dgl. |
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Applications Claiming Priority (2)
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| DE2546515A DE2546515C3 (de) | 1975-10-17 | 1975-10-17 | Vorrichtung für Silos o.dgl. zum Austragen von Klärwerksrückständen o.dgl. |
| DE19772715868 DE2715868A1 (de) | 1975-10-17 | 1977-04-09 | Austragsvorrichtung fuer silos oder dergleichen |
Publications (3)
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| DE2546515B2 DE2546515B2 (de) | 1981-10-01 |
| DE2546515C3 true DE2546515C3 (de) | 1982-06-09 |
Family
ID=32772715
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE2546515A Expired DE2546515C3 (de) | 1975-10-17 | 1975-10-17 | Vorrichtung für Silos o.dgl. zum Austragen von Klärwerksrückständen o.dgl. |
| DE19772715868 Withdrawn DE2715868A1 (de) | 1975-10-17 | 1977-04-09 | Austragsvorrichtung fuer silos oder dergleichen |
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| DE19772715868 Withdrawn DE2715868A1 (de) | 1975-10-17 | 1977-04-09 | Austragsvorrichtung fuer silos oder dergleichen |
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Also Published As
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