DE2735764A1 - Ventil - Google Patents
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Description
Schweden.
Ventil
Vorliegende Erfindung betrifft ein Ventil der in der Einleitung von Anspruch 1 näher bezeichneten Art.
Aufgabe der Erfindung iet die Weiterentwicklung von Ventilen auf diesem Gebiet und den Stand der Technik in verschiedenen
Hinsichten weiterzuführen.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass
ein Ventil der eingangs genannten Art im wesentlichen wie im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegeben beschaffen ist.
*fcllwiil\ gen&BB AnsprucVi 1 sfcein eine ausgereifte, insbesondere
bei ölbrennem und/oder Pumpen anwendbare Konstruktion dar, die
auf einfache Weise herstellbar und montierbar ist entweder als komplette neue Einheit oder als Ergänzungsanlage zu konventionellen
installierten Ventilen mit druckfederbetätigten Kolben.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus folgender Beschreibung und beigefügten Zeichnungen hervor. In diesen
zeigen:
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsge—
massen Ventils mit erfindungsgemässer Steuereinheit
im Schnitt und in Ruhelage,
Fig. 2 Ventil und Steuereinheit gemäss Fig. 1 in Arbeitelage, und
Fig. 3-5 Schnittbilder gemäss Fig. 1, jedoch mit abgeänderten Dichtungen oder Hilfsventilen.
Das Ventil und die Steuereinheit gemäss der Erfindung sind vorzugsweise in Flüssigkeitsleitungen eingebaut, vorzugsweise ölspeiseleitungen zu einem Brennermundstück. Selbstverständlich sind
jedoch auch andere technische Gebiete denkbar und sollen das Ventil und die Steuereinheit gemäss der Erfindung auch diese umfassen.
In Fig. 1 ist mit 1 ein Gehäuse bezeichnet, welches einen Einlauf 2 besitzt, der zu einer Kammer 3 führt, von welcher ein
Druckregulierkanal 4 ausgeht, der mit beispielsweise einer Returleitung zu einer nicht gezeigten Pumpe in Verbindung steht. In die
Kammer 3 ragt ein Druckkolben 5 hinein, welcher beispielsweise eine
schraubenförmige Druckfeder 6 besitzt, und in dessen freie Endfläche eine Dichtungsscheibe 7 eingesetzt ist, die in Ruhelage zum Anliegen an einem Sitz 9 vorgesehen ist, welcher an einem in die Kammer
3 hineinragenden Ende eines Anschlussteiles θ angeformt ist. Dieser Anschlussteil kann beispielsweise eingeschraubt oder auf andere
Weise im Gehäuse 1 befestigt sein.
In der Kammer 3 iet genanntes hereinragendes Ende des Anschlussteiles 8 mit einer umlaufenden Nut 10 versehen, die zu
einem Teil seitlich mit der Kammer 3 in Verbindung steht und einen
Dichtungsring 11 aufnimmt. In der Ebene der Nut 10 erstreckt sich eine Verbindung 12 zwischen der Nut und einem das Anschlussteil 8
vorzugsweise zentral und axial durchsetzenden Speisekanal 13·
Der Speisekanal 13 mündet mit einem Ende frei in die Kammer 3 aus, wo er in Ruhelage von der Dichtungsscheibe 7 beaufschlagt
wird, und führt mit dem anderen Ende in eine vorzugsweise rotations symmetrische Vakuumkammer 14, in welcher ein stabförmiger Regulierkörper 21 mit zentraler und axialer Ausdehnung fixiert ist, durch
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welchen Körper der Speisekanal 13 sich fortsetzt bis vorzugsweise
zur Ebene einer äusseren Ringnut 19» wo der Speisekanal blind im
Körper 21 endet, jedoch mit genannter Ringnut durch beispielsweise
eine diametrale Passage 19a verbunden ist. Eine ähnliche Passage 13a und eine ähnliche Ringnut 15 befinden sich etwa in der Mitte
zwischen der zuerst beschriebenen Passage mit Ringnut und dem kammernahen Ende des Körpers 21.
unter Freilassung der kammernahen Öffnung des Speisekanals
13 umgibt der Regulierkörper 21 unter Einschluss genannter Ringnuten eine vorzugsweise aus Gummi bestehende Manschette 16. Der Körper
21 zeigt zwischen den beiden Ringnuten eine radiale, umlaufende Schulter 21a, welche unter Zwischenlage der Manschette 16 zum Anliegen an einem vorzugsweise ebenso umlaufenden Absatz 17 im Anschlussteil 8 vorgesehen ist. Auch das kammernahe Ende des Körpers
21 ist mit der Manschette als Zwischenlage zum Anliegen am kammernahen Teil der Vakuumkammer 14 vorgesehen.
Die auf diese Veise eingeschlossene Vakuumkammer 14 iet mit
dem Raum 23 um das von der Kammer 3 gewendete Ende des Körpers 21
über einen überströmkanal 18 verbunden. Wie aus Fig. 1 und 2 hervorgeht, kan der Körper 21 mittels eines im Anschlussteil 8 beispielsweise eingeschraubten Deckels od.dgl. 22 fixiert sein. Dieser
Deckel od.dgl. zeigt vorzugsweise zentral einen Auslauf 24, der von innen vom Körper 21 beaufschlagt wird, durch welchen sich schräg
eine Einkerbung od.dgl. 20 erstreckt, um den Raum 23 mit dem Auslauf zu verbinden.
Von der Kammer 3 geht auch eine Returleitung 25 aus, deren
anderes Ende von einem Sitz 26 umgeben ist, gegen welche eine Dichtscheibe 27 (nur in Arbeite- oder ähnlicher Lage) anliegt, welche Dichtscheibe in einen Kolben 28 von beispielsweise einem Magnetventil 30 mit Retürfeder 29» die eine Zugfeder sein kann, eingesetzt ist. Ferner bezeichnet in der Zeichnung 31 einen elektrischen
Anschluss für das Magnetventil.
Genannter Sitz 26 und das Ende des Kolbens 28 mit der eingesetzten Dichtungsscheibe 27 sind gegenüber einer Zwischenkammer
32 exponiert, von welcher die Returleitung 25 unter der Bezeichnung 33 eich fortsetzt.
Das in Fig. 1 und 2 gezeigte und im vorhergehenden beschriebene Ventil mit Steuereinheit arbeitet wie folgt:
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Wie bereits genannt befinden sich das Ventil und die Steuereinheit gemäss Fig. 1 in Ruhelage oder einer Lage, in
welcher bei Ö!brennerventilen sogenanntes Vorblasen geschieht,
wobei Öl über die Bezeichnungen 2, 3» 25, 32 und hinaus durch 33
strömen kann zurück zu beispielsweise einer nicht gezeigten Returpassage
einer nicht gezeigten Pumpe. Bei dieser Strömung ent-
If
steht ein geringer Überdruck in genannten Teilen. Damit Öl 13
nicht erreichen soll, dichtet 7 gegen 9 mit einem voreingestellten
Druck ab, z.B. 10 kg/cm , und blockiert der Dichtungsring 11 die Verbindung 12.
Ist die Vorblasezeit zu Ende oder sollen überhaupt das Ventil und die Steuereinheit in Arbeitslage übergehen, so erhält
das Magnetventil 30 Strom, wobei der Kolben 28 eine Lage gemäss
Pig. 2 einnimmt und gegen den Sitz 26 dichtet. Der Druck steigt nun in 2 und 3 bis zu genanntem voreingestellten Druck, welcher Druck
feineinstellbar ist dadurch, dass beispielsweise die Feder 6 komprimier- oder expandierbar ist auf an und für sich bekannte Weise.
Bei Überschreitung des voreingestellten genannten Druckes wird der Druckkolben 5 vom Sitz 9 fortbewegt (siehe Fig. 2). Druckregulierung
geschieht über den Kanal 4, der vorzugsweise derselben Returleitung angeschlossen ist wie die Leitung 33· Öl oder
Flüssigkeit überhaupt kann jetzt in den Speisekanal 13 strömen, wobei infolge des hohen Druckniveaus die Manschette 16 gegen die
Wände der Vakuumkammer 14 gepresst wird, da Flüssigkeit vom Speisekanal in die Passage 15a und die Ringnut 15 strömt, um alsdann
den so geschaffenen Raum zwischen der Manschette und dem Körper 21 auszufüllen (siehe Fig. 2). Eventuell ausserhalb der Manschette
It
befindliche Flüssigkeit kann gleichzeitig über den Überströmkanal
18 in den Raum 23 strömen. Flüssigkeit füllt alsdann auch die Passage 19a und die Ringnut 19 und strömt frei in den Raum 23 und
von dort über die Einkerbung 20 in den Auslauf 24 und zu einer weiteren Bestimmung, beispielsweise einem Brennermundstück unter
genau dem gewünschten Druck.
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Ist der Flüssigkeitsstrom zu unterbrechen, so wird der Strom zum Magnetventil 30 unterbrochen, welches alsdann Flüssigkeit wieder gestattet, vom Einlauf 2 zur Beturleitung 33 und
weiterzuströmen, infolge dessen der Druck in der Kammer 3 sinkt,
unter genannten voreingestellten Wert, so dass der Druckkolben 5 sich Bchnell in seine Blockierlage bewegt, d.h. zum Anliegen am
Sitz 9. Der Druck sinkt alsdann auch schnell in u.a. dem Speisekanal 13» wobei der dem Raum 23 benachbarte Manschettenteil sich
zur Anlage am Körper 21 zurückbewegt und die Hingnut 19 und die
Passage 19a von aussen blockiert. Hierauf wird der Manschettenteil
in der Vakuumkammer 14 zusammengezogen, wobei die verdrängte Flüssigkeitsmenge durch die Ringnut 15 und die Passage 15a hinausgepresst in den Speisekanal 13 und von dort über die Verbindung
und unter Abheben des Dichtungsringes 11 in die Kammer 3· Bei genanntem Zusammenziehen der Manschette wird gleichzeitig eine begrenzte Flüssigkeitsmenge vom Auslauf über 20 und 23 sowie 18
in die Vakuumkammer 14 ausserhalb der Manschette zurückgesogen.
Auf diese Weise wird sogenanntes Nachtropfen bei beispielsweise einem Mundstück irgendwelcher Art effektiv verhindert. Die über
11 zurückgepresste Flüssigkeitsmenge strömt alsdann über 3» 25
und 32 zu 33» d.h. es findet eine Verdrängung in dieser Richtung
statt. Auch lässt sich sagen, dass der Dichtungsring 11 vorzugsweise unter sehr geringem Druck an der Verbindung 12 anliegt. Hierdurch wird stets eine zuverlässige Funktion garantiert.
In den folgenden Figuren sind einige Varianten des Dichtungsringes 11 gezeigt. So zeigt Fig. 3 anstelle einer schmaleren
Nut 10 eine breitere solche 34» gegen deren Boden anstelle eines im Querschnitt beispielsweise kreisrunden Ringes 11 ein solcher
35 mit beispielsweise flachem und rechteckförmigem Querschnitt
anliegt. Hierdurch wird in noch höherer Weise die Dichtungsfunktion des Ringes 35 sichergestellt.
In Fig. 4 geht die Verbindung 12 naoh aussen in eine breitere Absatzbohrung 36 über, in welche beispielsweise eine Kugel
37 eingesetzt ist, welche unter vorzugsweise geringem Druck gegen die Verbindung 12 gepresst gehalten wird mittels eines in eine
geringere aussere umlaufende Nut 38 eingesetzten Ringes 39 aus
beispielsweise gummielastischem Material.
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In Pig. 5 wurde eine umlaufende Nut 10 od.dgl. völlig
vermieden und stattdessen im Anschluss an die Verbindung 12 und nach aussen eine Absatzbohrung 40 angeordnet, gegen deren Boden
beispielsweise eine Membrane 41 anliegt, welche von ausβen von
einer Feder 42 beaufschlagt ist, deren anderes Ende sich beispielsweise
gegen eine mit einem Loch 44 versehene Scheibe 43 abstützt.
Vorstehend beschriebene und in den Zeichnungsfiguren gezeigte Ausführungsformen sind nur als nicht begrenzende Beispiele
zu betrachten, die sich im Rahmen des Erfindungsgedankens bzw. folgender Ansprüche beliebig abändern und ergänzen lassen.
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e e rs e 11 e
Claims (6)
1. Ventil, insbesondere für den Einbau in eine Zufuhrleitung zu einer Ölbrennerdüse, mit einem Gehäuse mit Einlauf, welcher in einer
Hauptkammer ausmündet, sowie mit Organen zum Blockieren und Freigeben des Stromes eines zu regulierenden Mediums, und mit Organen
um im Zusammenhang mit genannter Blockierung eine gewisse begrenzte Mediummenge von einem der Hauptkammer angeschlossenen Auslauf zurückzusaugen, gekennzeichnet durch folgende Kombination:
a) einen in der Hauptkammer (3) angeordneten und eine Fortsetzung
des Einlaufes (2) in Form eines Speisekanals (13) mit Hilfe einer Druckfeder (6) abhängig vom in der Hauptkammer herrschenden Druck
blockierenden bzw. gegen die Wirkung genannter Feder freil egenden Hauptkolben (5)»
b) ein in eine der Hauptkammer(3) angeschlossenen und beispielsweise zur Saugseite einer Pumpe führenden Heturleitung (25, 32, 33)
eingebautes und auf Impuls diese Leitung blockierendes bzw. öffnendes Magnetventil (27 - 31),
c) ein im Speisekanal (13) angeordnetes Bücksaugorgan (15—21) und
d) eine Verbindung (12) zwischen der Hauptkammer (3) und dem Speisekanal (13) ausgehend von einem Bereich zwischen dem mit dem Hauptkolben (5) zusammenwirkenden Speisekanalende (Sitz 9) und dem
Bücksaugorgan (15-21) und versehen mit einem Bückschlagventil
(11; 35» 37» 39; 41-44)» welches ausschliesslich zum öffnen in
Sichtung auf die Hauptkammer vorgesehen ist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der
Hauptkammer (3) ein Druckregulierkanal (4) ausgeht zu einem Beturleitungsabschnitt stromabwärts hinter dem Magnetventil (27-31)·
3. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil aus einem elastischen Ring (11; 35) gebildet ist, welcher vorzugsweise in einer Nut (1O; 34) angeordnet ist, welche
einen in die Hauptkammer (5) hineinragenden und den Speisekanal (I3)
umgebenden Anschlussteil (θ) umschliesst.
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ORIGINAL INSPECTED
4. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil
aus einer Kugel (37) gebildet ist, welche in der als Absatzbohrung (35) ausgeführten Verbindung (12) angeordnet und in
Lage gehalten ist vorzugsweise von einem Ring (39) aus gummielastischem Material.
5. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Eücksch
lagventil von einer Membrane od.dgl. (41) gebildet ist, welche in
der als Absatzbohrung (40) ausgeführten Verbindung (12) angeordnet
und in Lage gehalten ist vorzugsweise von einer gegen eine Scheibe (43) mit Durchtrittsöffnung (44) sich abstützenden Feder (42).
6. Ventil nach wenigstens einem der Ansprüche 1-5» mit einer Manschette
als Rücksaugorgan, welche auf einen stabförmigen Regulierkörper
aufgestreift ist, der den auslaufnahen Teil des Speisekanals mit zentraler und axialer Ausdehnung aufnimmt, und dessen Enden von
einer Vakuumkammer bzw. einem mit dem Auslauf kommunizierenden Raum umgeben sind, welche Hohlräume mit dem Speisekanal verbindbar sind
über von diesem abzweigenden und vorzugsweise in aussere Ringnuten
ausmündende Passagen mit der Manschette als gegenhaltendem Organ, dadurch gekennzeichnet, dass genannte Hohlräume (14» 25) direkt
miteinander verbunden sind über einen Überströmkanal (18) und mit dem Auslauf (24) über eine in dem auslaufnahen Ende des stabförmigen
Körpers (21) aufgenommene Einkerbung od.dgl. (20).
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