DE2734887A1 - Rafflamellenstore - Google Patents
RafflamellenstoreInfo
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- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/24—Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
- E06B9/26—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
- E06B9/28—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
- E06B9/30—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable
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- E06B9/38—Other details
- E06B9/384—Details of interconnection or interaction of tapes and lamellae
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- Civil Engineering (AREA)
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- Dry Shavers And Clippers (AREA)
Description
pHtentanwälte
7800 Freiburg I. Br.
Griesser AG ~<J Aadorf
Rafflamellenstore
Gegenstand der Erfindung ist ein Rafflamellenstore, der einerseits
mit unten angreifenden Zuggliedern zum Heben und Senken des Stores und anderseits mit die Lamellen unter sich verbindenden
Traggliedern versehen ist.
Rafflamellenstore dieser Art sind bekannt; ihre Tragglieder
ermöglichen ein Verschwenken der Lamellen bei gesenktem Store und gewährleisten gleichzeitig den vorgesehenen Lamellenabstand.
Die meisten bekannten Stores dieser Art besitzen als Tragglieder sogenannte Leiterbänder oder Leiterkordeln aus
Textilmaterial, wobei Jede Lamelle zwischen zwei eine Leitersprosse bildenden Querstegen gehalten ist. Diese Ausführungen
haben den Vorteil, dass die allseitig nachgiebigen Bänder oder Kordeln wenig Platz beanspruchen und sich selbst sehr leicht
raffen lassen, dabei aber leicht störend zwischen die Lamellen geraten, da ihre Faltrichtung beim Raffen nicht exakt vorgeschrieben
werden kann. Ausserdem unterliegen sie relativ grosser Abnutzung, insbesondere durch das beim Verschwenken stets
auftretende Verschieben der Lamellen in den Leitersprossen.
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20.7.1977/Vo - 1 - A 2950
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Bei anderen Bauarten von Raffstoren hat man deshalb die Tragglieder
aus gelenkig miteinander verbundenen starren Hebeln (Einfach- oder Doppelhebel) gebildet, die seitlich aus dem
Lemellenbereich herausgenommen und in Führungsgehäusen untergebracht
werden müssen. Sie greifen an Querhebeln der Endzapfen der Lamellen an und falten sich beim Raffen quer zur Storenebene.
Abgesehen vom grossen Material- und Platzaufwand ist bei relativ breiten Fensteröffnungen diese Bauart nicht
anwendbar, da der grosse Abstand der Tragglieder ein Durchhängen der Lamellen ermöglicht.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Rafflamellenstore mit Traggliedern auszurüsten, die weder
die Nachteile der unkontrollierbaren Biegsamkeit und Abnützungsanfälligkeit der Textiltragglleder, noch die Nachteile
des grossen Material- und Platzbedarfs und der Unmöglichkeit ihrer Anordnung innerhalb der Lamellenfläche des Stores besitzen.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass jedes
Tragglied zwei Stränge aus Metalldraht aufweist, die in gleichen Abständen und in einer zur Storenebene parallelen Ebene
drehbar an Kupplungsköpfen angreifen, die in einer zur Storenebene senkrechten Vertikalebene schwenkbar am betreffenden
Lamellenrand angelenkt sind, wobei die zwischen aufeinanderfolgenden Kupplungsköpfen sich erstreckenden Strangabschnitte
eine in der Abschnittmitte liegende, das Falten des Strangabschnittes abwechselnd nach der einen und der andern Seite um
annähernd 180° in der genannten, zur Storenebene parallelen Ebene ermöglichende Faltstelle aufweisen.
Da die drehbare Halterung der aus Metalldraht, und damit relativ starrem Material bestehenden Stränge ebenso wie die Faltstelle
der zwischen den Lamellen liegenden Strangabschnitte ein Drehen bzw. Falten in einer zur Storenebene parallelen
Ebene vorsehen, ist gewährleistet, dass die bei gesenktem Store gestreckten, vertikal verlaufenden Stränge sich beim Raffen
des Stores abschnittweise abwechselnd nach der einen und
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der andern Seite in der genannten Ebene falten, ohne in unerwünschter Weise zwischen die Lamellen einzudringen. Das Verstellen der Lamellen kann in einfachster Weise durch vertikale RelatiwerSchiebung der beiden Stränge geschehen, wobei
die zweckmässig als Bördelränder ausgebildeten Lamellenränder, ohne mit den Strängen in Berührung zu kommen, sich dank
ihrer Gelenkverbindung mit den Kupplungsköpfen reibungsarm verschwenken lassen.
In der Praxis haben sich zwei Ausführungsarten der Tragglieder als besonders xweckmässig erwiesen. Bei der einen Ausführungsart bestehen die Stränge je aus einem durchgehenden Drahtseil, das mittels eines auf einer Zapfenpartie der Kupplungsköpfe gelagerten Ringes an diesen Köpfen befestigt ist, während
die FaItsteile jeweils durch eine auf einen vorgefalteten Teil
des zwischen zwei benachbarten Kupplungsköpfen sich erstreckenden Seilabschnitt aufgepresste KlemmhUlse gebildet ist. Bei
der andern Ausführungsart setzt sich jeder Strang aus einzelnen Federdrahtstücken zusammen, die sowohl an den Kupplungsköpfen als auch an als Faltorgane dienenden Verbindungsgliedern mittels Drahtschlaufen drehbar angebracht si«d.
Als besonders vorteilhaft haben sich, wie erwähnt, Tragglieder aus Drahtseilen erwiesen; die relativeStarrheit solcher Drahtseile kann aber zu Schwierigkeiten führen, indem sich z.B. die
an ihnen befestigten Kopfteile beim Raffen nicht gleichmässig horizontal stellen, oder indem sich benachbarte Schlaufen gegenseitig stören; beides kann dazu führen, dass sich die Lamellen nicht bis zum gegenseitigen Anliegen raffen lassen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun deshalb auch die Schaffung eines Raffstores der genannten Art, bei dem diese Schwierigkeiten vermieden sind. Zu diesem Zweck sind die durch Drahtseile gebildeten Metalldrahtstränge in eine stirnseitige Nut
des einen Kopfteils der Kupplungeköpfe eingeklemmt, wobei der
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Kupplungsköpfen liegende Seilabschnitt sowohl unmittelbar am Austritt aus dem Kupplungskopf als auch in seiner Längsmitte in Schlaufenbildungsrichtung
vorgebogen ist. 809809/0714
Diese Art des Vorbiegens der Drahtseile, die bei gesenktem Store, also bei gespannten Drahtseilen, nur als relativ schwache
bleibende Biegung im Drahtseil und durch leichte Schrägstellung der an ihnen angreifenden Kupplungskopfteile in Erscheinung
tritt, bewirkt, dass sich beim Raffen des Stores die Seilabschnitte nicht zu U- oder V-förmigen Schlaufen deformieren,
deren Schenkel durch Spreizwirkung die Kupplungsköpfe und damit die Lamellen auseinander zu bewegen suchen, also dem Raffen
entgegenwirken, sondern dass sich rundliche (annähernd tennisschläger f örmige) Schlaufen bilden, deren in die Kopfteile
einmündenden Schenkelenden sich, und damit diese Kopfteile, parallel zueinander zu stellen suchen.
Als besonders zweckmässig hat sich ferner erwiesen, die Drahtseile
mit einer Kunststoffbeschichtung zu versehen. Damit kann
nicht nur die z.B. durch Knicken des Drahtseils erzeugte VDrbiegung stabilisiert werden, sondern auch die Elastizität des
Drahtseils wird verbessert; ein Bruch einzelner Drähte wird verhindert, und auch die Verschmutzungs- und Korrosionsgefahr
des Drahtseils werden vermindert.
Dazu kommt, dass die dank der Vorbiegung relativ bauchigen Schlaufen
sich schon zu Beginn des Raffens gegenseitig überlappen und sich somit nicht stören können, wodurch das einwandfreie Raffen
der Lamellen bis zu deren gegenseitigen Anschlag gewährleistet ist.
Um das genannte parallele Querstellen der an den Seilen befestigten
Kopfteile sicherzustellen, ist die Leichtgängigkeit der Ge
lenke des Kupplungskopfes besonders wichtig. Als diesbezüglich besonders vorteilhaft hat sich eine Ausführung erwiesen, bei
welcher in den Randbördel der Lamelle ein Kunststoff-Lagerkörper, zweckmässig aus einem Polyamid, eingesetzt ist, in welchem
ein Querzapfen am einen Ende eines Kupplungsbolzens in der zur Storenebene senkrechten Vertikalebene schwenkbar gelagert ist,
während auf dem andern, aus dem Randbördel der Lamelle herausragenden Endteil des Kupplungsbolzens, der am Drahtseil befestigte
Kopfteil in der zur Storenebene parallelen Ebene drehbar gelagert ist. 809809/0714
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt; es zeigt:
im Querschnitt ein erstes Beispiel, gerafft,
im Querschnitt den Store nach Fig. 1, abgesenkt und bei geschlossenen Lamellen,
eine Frontansicht des gerafften Stores nach Fig. 1, eine Frontansicht des abgesenkten Stores nach Fig. 2,
in grösserem Massstab einen Querschnitt durch einen Kupplungskopf des Beispiels nach Fig. 1-4,
Fig. 6 in grösserem Massstab einen Querschnitt durch eine als Faltstellenorgan dienende Presshülse des Beispiels
nach Fig. 1-4,
Fig. 7 im Querschnitt analog Fig. 1 ein zweites Beispiel,
Fig. 8 im Querschnitt analog Fig. 2 den Store nach Fig. 7,
Fig. 9 eine Frontansicht analog Fig. 3 des Stores nach Fig. 7,
Fig. 10 eine Frontansicht analog Fig. 4 des Stores nach Fig. 8,
Fig. 11 in grösserem Massstab einen Querschnitt durch einen Kupplungskopf des Beispiels nach Fig. 7 — 10,
Fig. 12 in grösserem Massstab einen Querschnitt durch ein als Faltstellenorgan dienendes Verbindungselement,
Fig. 13 eine Teilansicht eines gerafften Stores, Fig. 14 eine Teilansicht des gesenkten Stores nach Fig. 13,
Fig. 15 einen Horizontalschnitt nach der Linie A-A in Fig. 14, und
Fig. 16 in grösserem Massstab einen Vertikalschnitt nach der Linie B-B in Fig. 15.
Gemäss der Zeichnung sind die Lamellen 1 des Beispiels nach
Fig. 1-6 innerhalb ihrer Länge durch Tragglieder miteinander verbunden, die je zwei Drahtseile 2a, 2b aufweisen, welche oben
in nicht gezeichneter Weise zu einer eine relative Vertikalverschiebung der beiden Seile ermöglichende Schwenkvorrichtung
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führen. Jedes der Seile 2a, 2b ist in dem gewünschten Lamellenabstand
entsprechendem Abstand in einer exzentrischen Segmentbohrung eines Lagerringes 3a fixiert, der auf dem längsgeschlitzten
Lagerzapfen 3b eines Kupplungskopfes 3 gelagert ist, von welchem Zapfen 3b ein Auge 3c wegragt, dessen Bohrung
3d dem betreffenden Bördelrand la bzw. Ib der Lamelle 1
als 3chwenklager dient; da die Axe der Schwenklagerbohrung 3d
senkrecht zur Axe des Lagerzapfens 3b verläuft, stehen auch die Schwenkebenen des Lagerringes 3a und der Lamelle 1 senkrecht
zueinander, d.h. der Lagerring und damit die in ihm fixierten Seilpartien sind in einer zur Storenebene senkrechten
Ebene (begrenzt) drehbar. Die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Lamellen 1 bzw. Kupplungsköpfen 3 liegenden Seilabschnitte
sind in ihrer Längsmitte mit einer Presshülse 4 versehen, die einen abwechselnd nach der einen und der andern
Seite in Längsrichtung der Lamellen weisenden 180° - Falz des Seilabschnittes fixiert. Bei abgesenktem Store sind die beiden
Drahtseile 2a, 2b des Traggliedes gestreckt und der Lagerring 3a Jedes Kupplungskopfes 3 ist so gedreht, dass die Sehnenbohrungen
aller Köpfe vertikal in Flucht miteinander verlaufen (Fig. 2 und 4). Beim Raffen des Stores mittels eines
nicht gezeichneten, an der untersten Lamelle bzw. an einer Endschiene angreifenden Zugorgenes (z.B. Band, Seil oder Kette),
falten sich die zwischen den aufeinanderfolgenden Lamellen 1 befindlichen Seilabschnitte in der durch die Presshülsen
4 vorgegebenen Faltrichtung, in die in Fig. 3 ersichtliche, annähernd horizontale Lage unter gleichzeitiger Verdrehung
der Lagerringe 3a um 90°, sodass die Sehnenbohrungen dieser Ringe und damit die in ihnen festgehaltenen Seilpartien horizontal
verlaufen, d.h. bei gerafftem Store liegen alle Seilabschnitte dank der begrenzten Nachgiebigkeit des Drahtseils
und der vorgegebenen Dreh- bzw. Faltrichtung zwangsläufig ausserhalb der Lamellen, und zwar in einer zur Storenebene parallelen
Ebene. Damit ist eine Störung des Raffens des Stores
einwandfrei vermieden. Beim Verschwenken der Lamellen durch vertikale Relatiwerschiebung der beiden Seile ist dank der
Lagerung der Lamellenränder in den Augen 3c der Kupplungsköpfe
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Jede Reibung zwischen Lamelle und Seil vermieden, sodass Abnützungs- bzw. Ermüdungserscheinungen am Seil, wie sie bei
Textil-Traggliedern üblich sind, wegfallen.
Beim zweiten gezeichnten Beispiel besitzt Jedes Tragglied ebenfalls zwei durchgehende Metallstränge 12a, 12b; diese
sind aber, wie insbesondere die Fig. 8 und 10 zeigen, aus einzelnen unter sich gleichen Drahtfedern 22 zusammengesetzt,
und, wie nachfolgend beschrieben, einerseits durch die Kupplungsköpfe 13 und die als Faltorgane vorgesehenen Verbindungsglieder 14 je zu einem zusammenhängenden Metalldrahtstrang verbunden. Die Drahtfedern 22 besitzen am einen Ende eine geschlossene Ringschlaufe 22a, mit welcher sie nebeneinander auf dem
Lagerzapfen 3b des (im übrigen der Ausführung beim ersten Beispiel entsprechenden) Kupplungskopfes 3 gelagert sind, während
an den bei gesenktem Store in der Längsmitte jedes zwischen benachbarten Lamellen 1 liegenden Strangabschnittes liegenden
Enden der Drahtfedern 22 je eine Ringschlaufe 22b mit überstehendem Endteil vorgesehen ist; diese Ringschlaufen 22b zweier benachbarter Drahtfedern 22 sind je auf einem von zwei parallelen Zapfen 14a eines als Faltorgan dienenden Verbindungselementes 14 so gelagert, dass bei gesenktem Store das überstehende Ende der Schlaufe 22b der einen Drahtfeder 22 gegen
den die Schlaufe 22b der andern Drahtfeder 22 tragenden Zapfen 14a stösst. Damit wird erreicht, dass beim Raffen des
Stores die beiden durch das Verbindungselement 14 miteinander verbundenen Drahtfedern 22 in einer zur Storenebene parallelen Ebene, und zwar nur nach der von den überstehenden Enden
der Schlaufen 22b abgekehrten Seite hin, je um annähernd 90° gedreht werden, d.h. dass der aus diesen Drahtfedern gebildete Strangabschnitt in seiner Längsmitte um annähernd 180° gefaltet wird, während die Ringechlaufen 22a am Kupplungskopf
sich so drehen, dass die Strangabschnitte zwischen den Lamellen abwechslend nach der einen und der andern Seite hin in annähernd Horizontallage gefaltet sind. Die, wie vorangehend beschrieben, im Auge der Kupplungsköpfe gelagerten gebördelten
Lamellenränder la, Ib gestatten auch hier ein Verschwenken der Lamellen bei gesenktem Store, wie dies in Fig. 8 ersichtlich
ist· 809809/0714
Auch beim Beispiel nach Fig. 13-16 sind 1 die aus profiliertem Blech bestehenden Lamellen, deren Längsränder einen Randbördel
la aufweisen. Durch einen Ausschnitt 32 hindurch ist in den Randbördel la ein in einer Stahlöse 33 gehaltener Kunststoff-Lagerkörper
34 eingesetzt; Stahlöse und Lagerkörper 34 besitzen im Bereich des Bördelausschnittes 31 einen sich über
etwa 90° erstreckenden Segmentausschnitt 35, wobei sich dieser Ausschnitt am hinteren Randbördel der Lamelle (Fig. 16),
bezogen auf die Längsmittelaxe a des Bördeis la über den unteren, und am vorderen Randbördel über den oberen Quadranten
erstreckt. Im Lagerkörper 34 ist ein Querzapfen 36a eines durch
den Ausschnitt 35 aus dem Bördel la herausragenden Lagerbolzens 36 um die Axe a schwenkbar gelagert; der in einer zur Storenebene
senkrechten Vertikalebene liegende Schwenkwinkel des Bolzens 36 ist durch den Ausschnitt 35 begrenzt. Der aus dem
Bördel la herausragende Bolzenendteil ist in einer Bohrung 37a eines Klemmteils 37 drehbar gelagert und durch einen in
eine Ausnehmung dieses Klemmteils ragenden Kopf 36b gegen axiales
Austreten aus dieser Bohrung 37a gesichert. Auf der der Bohrung 37a gegenüberliegenden Seite des Klemmteils 37 besitzt
dieser einen zur Ebene durch die Axe a des Querteils 36a und die Axe b des Bolzens 36 quer laufenden Schlitz 37b, in welchen
das zugeordnete Drahtseil 38 des Traggliedes eingeklemmt ist. Das Drahtseil 38 trägt eine Kunststoffbeschichtung, welche ein
Beschädigen des Drahtseils 38 bei seinem Festklemmen durch Zusammenquetschen der den Schlitz 37b begrenzenden Klemmteilpartien
verhindert und gleichzeitig nicht nur die Steifheit des Drahtseils etwas erhöht, sondern auch einen einwandfreien Korrosionsschutz
bildet und dank seiner glatten Oberfläche das Ansetzen von Schmutz am Drahtseil erschwert.
Vie Fig. 14 zeigt, sind die zwischen zwei Kupplungsköpfen liegenden
Seilabschnitte zweckmässig durch Knicken sowohl an den Austrittstellen aus den Kopfteilen 37 als auch in ihrer Längsmitte
in Schlaufenbildungsrichtung leicht vorgebogen. Dies hat bei gesenktem Store einen leichten (in der Zeichnung übertrieben
dargestellten) Zick-Zack-Verlauf des Seils 38 und eine leichte Schrägstellung des an ihm befestigten Kupplungskopfteils
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zur Folge. Das Anheben einer Lamelle 1 zwecks Raffens des
Stores bewirkt dabei sofort eine ScHaufenbildung in der gewünschten Richtung und führt ausserdem zu einer relativ rundlichen
Schlaufe, deren Schenkel nur eine geringe, durch den Raffzug leicht zu überwindende Spreizwirkung auf die Kupplungsköpfebzw,
die Lamellen überträgt; somit lassen sich die Lamellen 1 bis zum vollständigen Aneinanderliegen unter gleichzeitigem
Querstellen der ans Seil angreifenden Kupplungskopfteileyr'affen.
Die beschriebenen Kupplungsköpfe besitzen leichtgängige Gelenke und sind einfach zu montieren.
Bei allen Beispielen sind die beschriebenen Tragglieder aus relativ dünnen Strängen aus Draht gebildet und lassen sich, da
ihr Falten beim Raffen des Stores in einer zur Storenebene parallelen Ebene vorgegeben ist, ohne weiteres innerhalb der Storenbreite
anordnen, und gestatten somit ohne weiteres die Herstellung beliebig breiter Store.
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Claims (9)
- Patentanwälte „ _,Dipl.-lng. H. Sohmitt M ?7Dipt -Ing. W. Maur.her QHUtlMraSe 13PATENTANSPRÜCHEf1ΛRafflamellenstore, der einerseits mit unten angreifenden Zuggliedern zum Heben und Senken des Stores und anderseits mit die Lamellen unter sich verbindenden Traggliedern versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Tragglied zwei Stränge aus Metalldraht aufweist, die in gleichen Abständen und in einer zur Storenebene parallelen Ebene drehbar an Kupplungsköpfen angreifen, die in einer zur Storenebene senkrechten Vertikalebene schwenkbar am betreffenden Lamellenrand angelenkt sind, wobei die zwischen aufeinanderfolgenden Kupplungsköpfen sich erstreckenden Strangabschnitte eine in der Abschnittmitte liegende, das Falten des Strangabschnittes abwechselnd nach der einen und der anderen Seite um annähernd 180° in der genannten, zur Storenebene parallelen Ebene ermöglichende Faltstelle aufweisen.
- 2. Rafflamellenstore nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Metalldrahtstrang ein Drahtseil ist.
- 3. Rafflamellenstore nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Drahtseil mittels an ihm befestigter Lagerringe (3a) auf einem zur Storenebene senkrechten Zapfen (3b) des Kupplungskopfes (3) gelagert ist, der ein Auge (3c) mit zur Storenebene paralleler Bohrungsaxe aufweist, in dessen Bohrung der betreffende Bördelrand (la, Ib) der Lamelle (1) gelagert ist.
- 4. Rafflamellen/store nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltstelle der zwischen benachbarten Lamellen (l) liegenden Drahtseilabschnitte durch eine Klemmhülse (4) gebildet ist.809809/07U- Io -ORIGINAL INSPECTED-ft-
- 5. Kafflamellenstore nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtseile (38) in einen stirnseitigen Längsschlitz (37b) des einen Kopfteils (37) der Kupplungsköpfe eingeklemmt sind, wobei der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Kupplungsköpfen liegende Seilabschnitt sowohl unmittelbar am Austritt aus dem Kupplungskopf als auch in seiner Längsmitte in Schlaufenbildungsrichtung vorgebogen ist.
- 6. Rafflamellenstore nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtseile (38) mit Kunststoff beschichtet sind.
- 7. Rafflamellenstore nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass im die Drahtseile (38) in einem Längsschlitz (37b) festklemmenden Kupplungskopfteil (37) ein zur Schlitzrichtung senkrechter Lagerbolzen (36) drehbar gelagert ist, dessen anderes Endteil einen Querzapfen (36a) aufweist, der in einem in einen Randbördel (la) der Lamelle (l) eingesetzten Lagerkörper (34) aus Kunststoff begrenzt schwenkbar gelagert ist.
- 8. Rafflamellenstore nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff-Lagerkörper (34) in einer Stahlöse (33) gehal ten ist, die durch eine Ausnehmung (32) im Randbördel (la) der Lamelle (1) in letztere eingesetzt ist und ebenso wie der La gerkörper (34) mit einem die Verschwenkung des Lagerbolzens (36) in der zur Storenebene senkrechten Vertikalebene ermöglichenden Ausschnitt (35) versehen ist.
- 9. Rafflamellenstore nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Metalldrahtstrang (12a, 12b) aus unter sich gleichen Drahtfedern (22) gebildet ist, die mittels einer geschlossenen Drahtschlaufe (22a) auf einem zur Storenebene senkrechten Zapfen (3b) des Kupplungskopfes (3) und mittels einer weiteren Drahtschlaufe (22b) mit Überstehendem Ende auf zueinander parallelen Zapfen (14a) eines die Faltstelle bildenden Verbindungsorgans (14) gelagert sind, wobei jeder Kupplungskopf (3) ein Auge (3c) mit zur Sterenebene senkrechter Bohrungsaxe aufweist, in dessen Bohrung der betreffende Bördelrand der Lamelle (1) gelagert ist.8 0 9 8 0 9/0714^1 (W. Meucher)Patentanwalt
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