DE2212894A1 - Rafflamellenjalousie mit trag und wendeschnueren - Google Patents
Rafflamellenjalousie mit trag und wendeschnuerenInfo
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- E06B9/384—Details of interconnection or interaction of tapes and lamellae
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Description
Firma Justin Hüppe, 29 Oldenburg, Cloppenburger
Straße 200
Rafflamellenjalousie mit Trag- und Wendeschnüren
Die Erfindung betrifft eine Rafflamellenjalousie mit
Trag- und Wendeschnüren, bei der die mit beweglichen Ansätzen versehenen Wendeschnüre paarweise an den gegenüberliegenden,
mit einem Bördelrand versehenen Lamellen angeordnet und die Ansätze durch gesonderte,
in einen Lamellendurchbruch eingreifende Befestigungselemente mit den Lamellen verbunden sind.
Die beweglichen Ansätze der Wendeschnüre bestehen beispielsweise aus herausstehenden Schlaufen einer in die
Schnur eingeflochtenen Litze; sie werden bei der Schnurherstellung
im jeweils richtigen Abstand - d.h. entsprechend dem Lamellenteilungsmaß - erzeugt. Die bisher
verwendeten Befestigungselemente zur Verbindung der beweglichen Ansätze der Wendeschnüre mit den Lamellen
sind pilzförmige Kunststoff-Stopfen, die von unten her
in eine Lamellenbohrung eingeschoben sind und mit ihrem Kopf den beweglichen Ansatz festhalten.
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Ferner gibt es bereits Befestigungselemente in Form von Kunststoffplatten, welche die Lamellen unterseitig
quer überbrücken und deren Bördelränder von außen klemmend umgreifen. In der Nähe der Enden dieser Kunststoffplatten sind freigestanzte nach innen ragende Zungen vorgesehen,
in die je einer der beweglichen Ansätze der Wendeschnüre eingehängt wird.
Die bekannten Kunststoff-Stopfen haben den Nachteil, daß
sie relativ locker in der Lamelle sitzen und sich beispielsweise unter ständigem Windeinfluß auf die Jalousie
im Laufe der Zeit verschleißen und lösen; ein weiterer Nachteil besteht darin, daß diese Stopfen ein beträchtliches
Stück vom Lamellenrand entfernt sind, so daß die beweglichen Ansätze der Wendeschnüre entsprechend
lang ausgebildet sein müssen. Die Folge ist, daß die Lamelle nicht straff genug geführt werden kann.
Auch die als überbrückende Kunststoffplatten ausgeführten
Befestigungselemente weisen den Nachteil der ungenauen Lamellenführung auf, da ihre Halteglieder sich in
einem erheblichen Abstand vom Lamellenrand befinden. Außerdem besteht bei den nach innen geöffneten zungenförmigen
Haltegliedern die akute Gefahr, daß sich unter dem Einfluß von Windbewegungen der eingehängte bewegliche
Ansatz aushakt; damit ist die gesamte Struktur der Jalousie gefährdet. Außerdem beansprucht die Umfassung der
Bördelränder der Lamellen eine besonders aufwendige und teure Formgestaltung dieser überbrückenden Befestigungselemente.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Befestigungselement für Jalousien der genannten Art zu schaffen,
welches bei einfacher Konstruktion eine betriebssichere,
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verschleißfreie und straffe Lamellenführung an den Wendeschnüren der Jalousie gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Befestigungselemente unter die innen einen Schlitz
freilassenden Bördelränder der Lamellen eingeschoben sind und mittels Rasteinrichtungen Kanten der Lamelle
hintergreifen.
Diese Lösung hat den Vorteil, daß einerseits die Befestigungselemente
fest und spielfrei mit der Lamelle verbun-" den sind, so daß diese sich nicht gegenseitig unter Windeinfluß
oder dgl. verschleißen können und daß andererseits die Verbindung zwischen den Ansätzen der Wendeschnüre
und den Befestigungselementen am äußersten Lamellenrand erfolgt; dadurch lassen sich äußerst günstige
Kraftübertragungs- bzw. Führungsmomente von der Wendeschnur auf die Lamellen übertragen.
Vorteilhafterweise können die Lamellendurchbrüche sich
mit dem Schlitz fluchtend und parallel zum Rücken der Lamelle verlaufend in den Bördelrändern befinden.
Bei einer Jalousie, deren Wendeschnuransätze durch je
ein separates Befestigungselement einzeln mit einer zugeordneten Lamelle verbunden sind, kann das Befestigungselement
als im wesentlichen U-förmiger Bügel ausgebildet sein, dessen Basis den Ansatz hintergreift, und
dessen beide Schenkel mit einseitig angeformten, die Rasteinrichtung bildenden Widerhaken versehen sind. Alternativ
dazu kann bei einer Jalousie, deren Wendeschnuransätze gegenüberliegend-paarweise durch je ein gemeinsames,
die Lamelle, quer überbrückendes Befestigungselement
mit einer zugeordneten Lamelle verbunden sind, das Befesti-
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gungselement eine in die Schlitze der beiden sich gegenüberliegenden
Böriäelränder der Lamelle einschiebbare Spange sein, welche an ihren beidän Enden je eine
zum Ende der Spange hin offene, durch die Lamelle geschlossene Öse, in ihrer Mitte einen die Zugschnur der
Jalousie umgreifenden Durchbruch, und in der Umgebung dieses Durchbruches eine in den danebenliegenden Durchbruch
der Lamelle eingreifende Rasteinrichtung aufweist.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann bei
einer Jalousie, deren Wendeschnüre mit einem zick-zackförmig
eingewebten bzw. eingeschlagenen und in Abständen zur Ausbildung der beweglichen Ansätze schlaufenförrnig
herausgewölbten Beifaden versehen sind, an vorbestimmten Stellen im Verlauf der Wendeschnüre der Schlag des
Beifader.s zur Ausbildung einer Soll-Knickstelle vergrössert sein.
Alternativ dazu können jedoch die beweglichen Ansätze auch als Stifte ausgebildet sein, welche je einen Durchbruch
in der Wendeschnur durchragen. In diesem Fall kann der U-förmige Bügel einen gabelförmigen Kopf besitzen, der
die zugeordnete Wendeschnur zumindest dreiseitig umgreift und an dem der Stift befestigt ist.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung können der nachfolgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf eine Zeichnung entnommen werden. Es zeigen:
Fig. 1 einen perspektivisch und abgebrochen
dargestellten Ausschnitt aus einer Lamellenjalousie,
deren Lamellen mittels einzelner ü-förmiger Befestigungsbügel an Schlaufenansätzen der Wendeschnüre
befestigt sind;
Fig. 2 einen parallel zur Wendeschnur verlaufenden Schnitt in vergrößertem Maßstab
durch die in Fig. 1 dargestellte Lamelle, der Einzelheiten der Befestigung des eben-
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falls geschnittenen Befestigungsbügels unter einem Bördelrand der Lamelle
erkennen läßt;
Fig. 3a,3b und 3c den in Fig. 1 und 2 verwendeten Befestigungsbügel in einer
Draufsicht, einer Seitenansicht und einer Stirnansicht;
Draufsicht, einer Seitenansicht und einer Stirnansicht;
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Fig. 4 eine ähnliche Darstellung wie in Fig. 1, jedoch mit einem abgewandelten
Befestigungselement in Forin einer Befestigungsspange;
Fig. 5 eine Seitenansicht des montierten Befestigungseleittentes von Fig. 4
in Längsrichtung der Lamelle, und zwar in einer abgeblendeten Jalousiestellung;
Fig. 6 eine Draufsicht auf das Befestigungselement
von Fig. 4 und 5;
Fig. 7 eine Seitenansicht des Befestigungselementes von Fig. 6;
Fig. 8 eine ausgeschnittene Frontansicht
einer gegenüber Fig. 1 abgewandelten Lamellenjalousie, deren Wendeschnüre
erfindungsgemäß mit Soll-Knick-Stellen versehen sind;
Fig. 9 die Jalousie von Fig. 8, jedoch im gerafften Zustand;
Fig. 10 einen vergrößerten Ausschnitt mit einer einzelnen Verbindungsstelle
zwischen Lamelle und Wendeschnur aus der Jalousie von Fig. 8;
Fig. 11 einen Ausschnitt mit einer einzelnen Verbindungsstelle zwischen Lamelle
und Wendeschnur einer abgewandelten Lamellenjalousie, deren Wendeschnüre
mit eingewebten Ösen versehen sind; und
Fig. 12 eine Draufsicht auf die Verbindungsstelle von Fig. 11.
In Fig. 1 und 4 derZeichnung ist jeweils im Ausschnitt aus einem bevorzugten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Rafflamellenjalousie die Befestigung einer einzelnen
Lamelle 3 an zwei Wendeschnüren 1 dargestellt, die in bekannter Weise paarweise zusammen gehören und von einer
Litze durchzogen sind, die sich regelmäßig wiederkehrend (das Teilungsmaß entspricht dem Lamellenabstand in der
Jalousie) zu aus der Wendeschnur heraustretenden flexib-
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len Schlaufenansätzen 2 erweitert sind. Die Lamellen 3
bestehen beispielsweise aus Kunststoff oder Aluminiumblech und sind an ihren Längsrändern mit einem Bördelrand
4 versehen, welcher auf der Innenseite der Lamelle 3 offen ist und einen durchgehenden Schlitz 5 bildet.
Außer einem mittleren Durchbruch 7 für eine in der Zeichnung nicht dargestellte Zugschnur besitzt die Lamelle 3
gemäß Fig. 2 in Höhe dieses mittleren Durchbruches 7 an jedem Bördelrand 4 je einen schlitzartigen Durchbruch 6,
in den ein nachfolgend näher beschriebenes Befestigungselement eingeschoben ist, welches die Lamelle 3 mit je einer
Wendeschnur 1 verbindet.
Das zum Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 gehörige Befestigungselement
ist ein in Fig. 3a bis 3c in vergrößertem Maßstab dargestellter Befeetiguiiüöbügel' 10, der iji der
Draufsicht gemäß Fig,3a einen; ü-förmigen Umriß besitzt.
Der Befestigungsbügel 10 besteht vorzugsweise aus Kunststoff und v/eist zwei parallel verlaufende Schenkel
mit je einem einseitigen Widerhaken 11"auf. Das Verbindungsstück
der beiden Schenkel ist als querschnittsmäßig gegenüber den Schenkeln verstärkter Kopf 12 ausgebildet,
dessen den Widerhaken 11 eine Fläche aufweisen, welche im an der Lamelle 3 montierten Zustand am Bördelrand 4 anliegt
und dessen Konturen angepaßt ist.
Bei der Montage der Lamellenjalousie gemäß Fig. 2 wird
jeder Befestigungsbügel 10 so in einen Schlaufenansatz 2 eingeschoben, daß diese beiden Elemente wie zwei Glieder
einer Kette ineinander greifen. Anschließend werden die beiden Widerhaken 11·von außen durch den Durchbruch 6
und durch den Schlitz 5 des Bördelrandes 4 hindurchgeschoben, bis die beiden Widerhaken 11 an der Hinterkante
des Schlitzes 5 einrasten. Damit ist der Befestigungsbü-
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- τ-
gel 10 unverlierbar an der Lamelle 3 eingerastet und die
Lamelle 3 an der Wendeschnur 1 befestigt. Vorzugsweise ist der Abstand zwischen der Hinterkante des Widerhakens
11 und der Vorderkante des Kopfes 12 etwas geringer als die Breite des Bördelrandes 4 an der Lamelle 3, so daß
dieser federnd verspannt wird und der Befestigungsbügel 10 mit einer gewissen Vorspannung von der Lamelle 3 gehalten
wird.
In Fig. 3c ist der Befestigungsbügel 10 von vorn auf seinen Kopf 12 gesehen dargestellt. Dieser Kopf 12 besitzt
in seinem Mittelteil oben und unten je eine Führungsnut 13, die zweckmäßigerweise gleich bei der Herstellung
des aus Kunststoffform gespritzen Befestigungsbügels 10 eingeformt worden sind. Die Seitenwände dieser
Führungsnuten 13 bieten dem Schlaufenansatz 2 der Wendeschnur 1, w&iciier im raoiieierten Zustand den Kopf 12 des
Befestigungsbügels 10 relativ straff umgreift, seitlichen Formschluß, so daß die Wendeschnur 1 stets ihre
vorbestimmte Lage gegenüber der jeweiligen Lamelle 3 zuverlässig einhalten kann.
Das zweite bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß Fig. 4 unterscheidet sich von dem in Fig. 1 dargestellten
dadurch, daß hier für ein Wendeschnur-Paar 1 nur ein einziges Befestigungselement in Form einer Befestigungsspange
20 erforderlich ist, welche an ihren beiden Enden je eine Öse 21 zur Aufnahme eines Schlaufenansatzes
2 aufweist. In Fig. 6 und 7 der Zeichnung ist diese Befestigungsspange 20 gesondert und in vergrößertem Maßstab ·
dargestellt. Die Befestigungsspange 20 besteht vorzugsweise aus Kunststoff oder Aluminiumblech und ist entsprechend
der Querschnittsform der Lamelle 3 gewölbt. Die ösen
sind Teil einer bügelartig in Richtung auf die konkav gewölbte Seite der Befestigungsspange 20 herausgewölbten
Zunge 22, welche durch zwei Schlitze 23 gegenüber zwei 309839/0103
seitlichen Randstreifen getrennt sind, welche das normale Profil der Befestigungsspange 20 aufweisen. Die ösen 21
sind somit in Richtung auf die konvex gewölbte Spangenseite offen.
Die Befestigungsspange 20 weist ferner einen erweiterten
Mittelabschnitt 24 mit einem rechtwinkligen Durchbruch auf, durch den später im montierten Zustand die in der
Zeichnung nicht dargestellte Zugschnur hindurch greift.
Wie insbesondere aus Fig. 7 hervorgeht, sind die Längskanten des Durchbruches 25 mit zwei in Richtung auf die
konvex gewölbte Spangenseite aufstrebenden Leisten 26 eingefaßt, welche als Rasteinrichtung für die Befestigungsspange
20 im montierten Zustand dienen, wie nachfolgend näher beschrieben wird. x
Bei der Montage der Befestigungsspange 20 innerhalb einer in Fig. 4 dargestellten Rafflamellenjalousie werden zunächst
die beiden zu einer Lamellenebene gehörigen Schlaufenansätze 2 des Wendeschnur-Paares 1 in die Schlitze
beiderseits der Zunge 22 geschoben, bis sie in die nach unten gewölbte öse 21 einfallen. Jetzt wird die Befestigungsspange
20 von der Stirnseite der Lamelle 3 her mit ihren Enden in die Schlitze 5 ihrer beiden Bördelränder
4 eingeschoben, bis die Leisten 26 in den Durchbruch 7 der Lamelle 3 einrasten. Jetzt ist die Befestigungsspange
fest gegenüber der Lamelle 3 verriegelt, und auch die Ösen 21 sind durch ihre benachbarten Bördelränder 4 fest
verschlossen; die Wendeschnüre 1 sind somit mit ihren Schlaufenansätzen 2 unverlierbar mit der Lamelle 3 verbunden.
In Fig. 5 der Zeichnung ist die gemäß Fig. 4 befestigte Lamelle 3 in einer durch Verstellung der Wendeschnüre 1
bewirkten Steilstellung dargestellt, wie sie bei abgeblendeter Jalousiestellung auftritt.
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XO
Gemäß einem in Fig. 11 und 12 dargestellten abgewandelten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die Lamellenjalousie
auch mit Wendeschnüren 31 versehen sein, welche anstelle von Schlaufenansätzen eingeflochtene ösen 32
besitzt. Diese ösen 32 können entweder aus Gewebeöffnungen
bestehen, die beim Flechtvorgang der Wendeschnüre 31 entstanden sind, oder durch besondere Kunststof f-ös*eneinsätze
gebildet werden, welche beim Flechten der Wendeschnur in den vorgesehenen Abständen eingeflochten wurden.
Zur Verbindung der Lamellen 3 mit dieser abgewandelten Wendeschnur 31 sind Befestigungsbügel 34 aus Kunststoff
erforderlich, welche ein in den Bördelrand 4 der Lamelle 3 eingreifendes Vorderteil aufweisen, welches in gleicher
Weise wie das Vorderteil des bereits beschriebenen Befestigungsbügels 10 ausgebildet und mit Widerhaken 11
besetzt ist. Der aus der Lamelle 3 herausstehende Kopf dieses abgewandelten Befestigungsbügels 34 ist jedoch als
Gabel 37 ausgebildet, deren Schenkel zwischen sich einen die Wendeschnur 31 aufnehmenden Schlitz bilden, der gegenüber
dem Schlitz zwischen den Widerhaken 11 um 90° versetzt ist. Die Schenkel der Gabel 37 besitzten je eine
fluchtende Öffnung, durch die ein Stift 36 mit Kopf hindurchgesteckt
und daran befestigt wird. Dieser Stift 36 ist mit seinem Mittelteil durch die öffnung der zugeordneten
Öse 32 in der Wendeschnur 31 hindurchgesteckt. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine straffe Führung
der Wendeschnur 31 gegenüber der zugeordneten Lamelle 3 gewährleistet.
In den Fig. 8 bis 10 der Zeichnung ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
für eine erfindungsgemäße Lamellenjalousie dargestellt. Es unterscheidet sich von dem in Fig. 1
bis 3c dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch, daß hier eine Wendeschnur 41 mit eingewebten Soll-Knick-Stellen 42
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verwendet wird. Diese Wendeschnur 41 besitzt einen eingewebten Beifaden 43, welcher den Hauptstrang der Wendeschnur
41 zick-zack-förmig durchsetzt und an vorbestimmten
Stellen zur Bildung eines Schlaufenansatzes 44 herausgewölbt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden die
Soll-Knick-Stellen 42 dadurch gebildet, daß der ansonsten
gleichmäßige Zick-Zack-Schlag des Beifadens 43 hier verlängert ist. An einer solchen Stelle mit verlängertem
Beifaden-Schlag wird die Wendeschnur 41 immer nach der ' Seite ausknicken, welche dem Beifaden 43 gegenüberliegt.
Wie sich aus Fig. 8 bis 10 entnehmen läßt, sind derartige Soll-Knick-Stellen jeweils zu beiden Seiten jedes
Schlaufenansatzes 44 vorgesehen, und außerdem- jeweils in der Mitte des Stückes der Wendeschnur 41, welche jeweils
zwei benachbarte Lamellen 3 verbindet. Wie eich am besten aus Fig. 9 entnehmen läßt, wird auf diese Weise
äußerst vorteilhaft erreicht, daß sich beim Raffen der Lamellenjalousie die Wendeschnüre 41 stets im Bereich
jeder Lamelle 3 zwangsläufig immer nach außen herausfalten und nicht zwischen den Lamellen 3 eingeklemmt werden
können. Das seitliche Herausfalten der Wendeschnüre 41 wird noch durch die Führungsnuten.13 im Befestigungsbügel
10 unterstützt. Die in der Mitte zwischen zwei Lamellen befindliche S.oll-Knick-Stelle 42 ist den Soll-Knick-Stellen
42 in der Lamellen-Nähe um 180 versetzt angeordnet, so daß sie in entgegengesetzter Richtung ausknicken kann.
Es sei abschließend noch erwähnt, daß die Schi-aufenansätze
2 in Fig. 1 und 44 in Fig. 10 den Kopf 12 des von ihnen erfaßten Befestigungsbügels 10 wesentlich straffer umfassen,
als dies in der Zeichnung aus Gründen der Anschaulichkeit dargestellt worden ist.
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Claims (14)
1.J Rafflamellenjalousie mit Zug- und Wendeschnüren,
bei der die mit beweglichen Ansätzen versehenen Wendeschnüre paarweise an den gegenüberliegenden, mit einem
Bördelrand versehenem Lamellen angeordnet und die Ansätze
durch gesonderte, in Lamellendurchbrüche eingreifende Befestigungselemente mit den Lamellen verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente (10; 20) unter die innen einen Schlitz (5) freilassenden
Bördelränder (4) der Lamellen (3) eingeschoben sind und mittels Rastei-nrichtungen (11 bzw. 26) Kanten
der Lamelle (3) hintergreifen.
2. Jalousie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Lamellendurchbrüche (6) sich mit dem Schlitz (5) fluchtend und parallel zum Rücken der Lamelle (3) verlaufend
in den Bördelrändern (4) befinden.
3. Jalousie, deren Wendeschnuransätze durch je eine separates Befestigungselement einzeln mit einer zugeordneten
Lamelle verbunden sind, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement als im wesentlichen
U-förmiger Bügel (10) ausgebildet ist, dessen Basis (12) den Ansatz (2....) hintergreift, und dessen
beide Schenkel mit einseitig angeformten, die Rasteinrichtung bildenden Widerhaken (11) versehen sind.
4. Jalousie nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (10) einen gegenüber seinen Schenkeln im Querschnitt
verstärkten Kopf (12) aufweist.
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5. Jalousie nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bügel (10) mit einem'eingefädelten flexiblen Ansatz (2) von außen her soweit in einen der
im Bördelrand (4) befindlichen Durchbrüche (6) einschiebbar ist, daß seine Widerhaken (11) hinter dem
Schlitz (5) des Bördelrandes einrasten.
6. Jalousie nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (12) in seiner
Mitte oben und unten (Fig. 3abis 3c) je eine parallel zu den Schenkeln verlaufende Führungsnut (13) aufweist.
7. Jalousie, deren Wendeschnuransätze gegenüberliegendpaarweise durch je ein gemeinsames, die Lamelle quer
überbrückendes Befestigungselement mit einer zugeordneten Lamelle verbunden sind, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Befestigungselement eine in die Schlitze (5) der beiden sich gegenüberliegenden
Bördelränder (4) der Lamelle (3) einschiebbare Spange
(20) ist, welche an ihren beiden Enden je eine zum Ende der Spange hin offene, durch die Lamelle geschlossene
öse (20), in ihrer Mitte einen die Zugschnur der Jalousie umgreifenden Durchbruch (25), und in der Umgebung
dieses Durchbruches eine in den danebenliegenden Durchbruch (7) der Lamelle (3) eingreifende Rasteinrichtung
(26) aufweist.
8. Jalousie nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasteinrichtung aus angeformten elastischen Zungen
(26) besteht, die hinter entgegengesetzte Ränder des Durchbruches (7) der Lamelle (3) greifen.
9. Jalousie nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente
(10; 20) aus formgespritzem elastischem Kunststoff be-.St
ehe η.
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JH
10. Jalousie, deren Wendeschnüre mit einem zick-zackförmig
eingewebten bzw. eingeschlagenen und in Abständen zur Ausbildung der beweglichen Ansätze schlaufenförmig
herausgewölbten Beifaden versehen sind, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an vorbestimmten
Stellen im Verlauf der Wendeschnüre (41) der Schlag des. Beifadens (4 3) zur Ausbildung einer Soll-Knickstelle
(42) vergrößert ist.
11. Jalousie nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Ansätze
als Stifte (36) ausgebildet sind, welche je einen Durchbruch (32) in der Wendeschnur (31) durchragen.
12. Jalousie nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
3 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige Bügel (34) einen gabelförmigen Kopf (37) besitzt, der die
zugeordnete Wendeschnur (31) zumindest dreiseitig umgreift und an dem der Stift (36) befestigt ist.
13. Jalousie nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Fuge zwischen den Schenkeln des Bügels (34)
gegenüber der Gabelfuge des Kopfes (37)um etwa 90 verdreht ist.
14. Jalousie nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß in die Durchbrüche (32) der Wendeschnüre (31)
ösen eingesetzt sind.
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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Owner name: HUEPPE GMBH, 2900 OLDENBURG, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HUEPPE FORM SONNENSCHUTZ- UND RAUMTRENNSYSTEME GMB |