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DE2734032A1 - Sonnenwaerme-kollektor und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

Sonnenwaerme-kollektor und verfahren zu seiner herstellung

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Publication number
DE2734032A1
DE2734032A1 DE19772734032 DE2734032A DE2734032A1 DE 2734032 A1 DE2734032 A1 DE 2734032A1 DE 19772734032 DE19772734032 DE 19772734032 DE 2734032 A DE2734032 A DE 2734032A DE 2734032 A1 DE2734032 A1 DE 2734032A1
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DE
Germany
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heat collector
coating
collector element
metal salt
aluminum
Prior art date
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Pending
Application number
DE19772734032
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English (en)
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Hiroshi Akashi
Yuichiro Asano
Norio Ishimura
Tochigi Oyama
Osaka Sakai
Shunji Tuda
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Altemira Co Ltd
Original Assignee
Showa Aluminum Corp
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Publication date
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Priority claimed from JP2968577A external-priority patent/JPS54160528A/ja
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Publication of DE2734032A1 publication Critical patent/DE2734032A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S10/00Solar heat collectors using working fluids
    • F24S10/70Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits
    • F24S10/75Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits with enlarged surfaces, e.g. with protrusions or corrugations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S70/00Details of absorbing elements
    • F24S70/20Details of absorbing elements characterised by absorbing coatings; characterised by surface treatment for increasing absorption
    • F24S70/225Details of absorbing elements characterised by absorbing coatings; characterised by surface treatment for increasing absorption for spectrally selective absorption
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    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
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    • Y02E10/44Heat exchange systems

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Description

Dlpl.-Chem. F. Sohrumpf L Patentanwalt In DOrtn Dlpl.-Phye. Dr. W. Häßler Patentanwalt In LOdenaohald ' Anmelder: Showa Aluminium Kabushiki Kaisha 27. JuIi 1977 Osaka/Japan S 97
Sonnenwärme-Kollektor und Verfahren zu seiner Herstellung
Die Erfindung betrifft einen Sonnenwärme-Kollektor mit einem aus Aluminium hergestellten Wärme-Kollektorelement, welches wenigstens auf seiner der Sonne auszusetzenden Oberfläche mit einem solare Wärmeenergie selektiv absorbierenden Überzug versehen ist. Derartige Wärmekollektoren werden in Systemen zur Erhitzung von Wasser durch Sonnenenergie benutzt. Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren zur Herstellung eines Überzuges für selektive Absorption von solarer Wärmeenergie durch ein Wärme-Kollektorelement aus Aluminium auf wenigstens der Oberfläche des Elementes, die der Sonne ausgesetzt werden soll, zwecks Verwendung eines derartigen Kollektorelementes in einem Sonnenwärme-Kollektor.
Der hier und im folgenden benutzte Ausdruck "Aluminium" soll reines Aluminium, technisches Aluminium mit kleinen Anteilen an Verunreinigungen und Aluminiumlegierungen einschließen.
In neuerer Zeit wird vorhergesagt, daß die Energiequellen der Welt, besonders fossile Brennstoffe in naher Zukunft erschöpft sein werden. Es wird deshalb viel Aufmerksamkeit auf die Entwicklung neuer Energiequellen als Ersatz für die bisherigen verwandt, insbesondere solche, die die Umwelt nicht belasten. Ein typisches Beispiel hierfür ist die Sonnenwärmeenergie, die
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sich für eine Vielzahl von Anwendungen eignet, einschließlich Wasserheizungssystemen, Klimaanlagen, Kraftgeneratoren etc. Diese Anwendungen erfordern den Einsatz von Wärmekollektoren zur Absorption von Sonnenstrahlung. Im Idealfall ist es anzustreben, daß die Oberfläche des Wärme-KolLektorelementes die solare Wärmeenergie selektiv absorbiert, d.h., daß ihr Absorptionsvermögen (χ für Sonnenstrahlen in Wellenlängen bis zu etwa 2yCim möglichst nahe bei 1 liegt und das ihr Emmisionsvermögen t für Strahlung von infraroten Wellenlängen über 2/*m möglichst dicht bei Null liegt.
Ein solcher Wärmekollektor ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß der selektiv absorbierende Überzug erhalten wurde, indem in an sich bekannter Weise auf dem Wärme-Kollektorelement eine Oxidschicht erzeugt und das so beschichtete Element in einer metallsalzhaltigen Lösung bis zur Abscheidung des Metalls auf bzw. in der Oxidschicht behandelt wurde.
Der erfindungsgemäße Wärmekollektor hat eine hohe selektive Absorption für solare Engergie und zeichnet sich darüberhinaus durch große Korrosionsbeständigkeit aus.
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Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist im nachstehenden anhand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht eines Wärmekollektors nach der Erfindung,
Fig. 2 ist eine vergrößerte Schnittansicht längs Linie II-II von Fig. I1 und
Fig, 3 zeigt in einem Schnitt ähnlich Fig. 2 eine abgeänderte Ausführungsform eine Wärme-Kollektorelementes.
Zunächst seien die Fig. 1 und 2 betrachtet· Der dort dargestellte Sonnenwärtnekollektor 1st zur Verwendung In Systemen für die Erwärmung von Wasser bestimmt und weist ein Wärme-Kollektorelement 2 aus Aluminium auf« Es hat die For« einer Tafel mit einer Mehrzahl von parallelen» rohrförmigen Bereichen 1, die die Verrohrung fixieren« Letztere besteht aus Kupferleitungen 3, die In die Bereiche 1 eingesetzt bzw· Integral mit diesen verbunden sind, wobei ihre gegenüberliegenden Enden aus dem Bereich 1 herausragen. Ein rohrförmiger Verteilerkopf 4 ist mit den unteren (Einlaß-) Enden der Leitungen 2 verbunden. An einer Seite des Wärme-Sammelelementes 2 ist das Hauptrohr des Verteilerkopfes 4 abgeschlossen. Die oberen (Auslaß-) Enden der Leitungen 3 sind mit einem rohrförmigen Sammlerkopf 5 verbunden; das Hauptrohr dieses Sammlerkopfes 5 ist auf der anderen Seite des Kollektorelementes 2 verschlossen. Die in die Bereiche 1 eingesetzten und damit verbundenen Kupferleitungen 3 dienen dazu, eine Korrosion des Aluminiumelementes 2 durch das hindurchfließende Wasser zu verhindern. Die Leitungen 3 können statt aus Kupfer auch aus nicht-rostendem Stahl hergestellt sein.
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Das Wärme-Kollektorelement 2 weist Aluminiumsegmente 6 auf, die durch Strangpressen gebildet worden sind, Seite an Seite liegen und miteinander verbunden sind. Das extrudierte Segment 6 hat einen geradejdurchlaufenden rohrförmigen Bereich 1 zur Aufnahme der Leitung 3 und einen plattenförmigen Bereich 7, der mit dem rohrförmigen Bereich 1 aus einem Stück besteht· Der eine Rand 7a des plattenförmigen Bereiches 7 erstreckt sich seitlich in gerader Richtung, während der andere Rand 7b eine Kante mit U-förmigem Querschnitt aufweist, welche auf den geraden Rand 7a des nichtfolgenden Segmentes 6 passt. Der plattenförmige Teil 7 wird durch den Bereich 1 geteilt. Die Segmente 6 sind Seite an Seite normal zur Längsrichtung der Bereiche 1 angeordnet. Das Wärme-Kollektorelement 2 ist mit einem Überzug 8 versehen,'welcher solare Wärmeenergie auf seiner der Sonne ausgesetzten Oberfläche selektiv absorbiert. Der selektiv absorbierende Überzug 8 ist erhalten worden, indem die Frontseite des Wärme-Kollektorelementes 2 durch anodische Oxidation mit einer porösen Oxidschicht versehen und das so beschichtete Element 2 in einem metallsalzhaltigen Elektrolyten behandelt wurde, so daß das Metall in den Poren der Oxidschicht zur Abscheidung gebracht wurde. Das Metall kann gegebenenfalls auch in Form von oxidiertem Metall abgeschieden werden. Der hier und in den Patentansprüchen verwendete Ausdruck "Metall" soll also auch oxidiertes Metall einschließen. Um die anodische Oxidation bequemer durchführen zu können, kann man den selektiv absorbierenden Überzug auf den gesamten Oberflächen des Wärme-Kollektorelementes ausbilden. Als geeignete Metalle seien Kupfer, Eisen, Kobalt, Nickel und Zinn genannt.
Fig. 3 zeigt eine modifizierte Ausführungsform des Wärme-Kollektorelementes. Dieses modifizierte Element trägt das Bezugszeichen 11 und hat die gleiche Struktur wie das Wärme-Kollektorelement 2 mit der Ausnahme, daß der Bereich 12 für die Aufnahme der Leitungen hier die Form einer geradem/erlaufenden Rille mit kreisbogenförmigem Querschnitt hat und daß es
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aus stranggepressten Segmenten 13 zusammengesetzt ist, welche dementsprechend einen anderen Querschnitt haben als die Segmente 6. Im übrigen sind in den Fig. 2 und 3 gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen versehen. Vor dem Einfügen in das Wärme-Kollektorelement 11 wird die Leitung 3 nach diesem Ausführungsbeispiel mit einem hauptsächlich aus Zink bestehenden Lötmittel überzogen. Die Leitungen 3 werden in die Bereiche 12 von deren offenen Seiten her eingedrückt, und das Ganze wird anschließend erhitzt, wodurch die Leitungen 3 eine Lötverbindung mit den Innenflächen der Bereiche 12 eingehen.
Anstatt die oberen und unteren Enden der Leitungen 3 durch die Köpfe 4 und 5 zu verbinden., kann man auch auch jeweils zwei benachbarte Leitungen 3 über einen U-förmigen Krümmer aneinanderschließen, so daß ein Zick-Zack-Kanal für das Wasser entsteht. Wenn die Bereiche zur Aufnahme der Leitungen die Form einer Rille habeny wie in Fig. 3 gezeigt, läßt sich das Wärme-Kollektorelement aus einer einzigen Aluminiumfcafel herstellen. Ferner kann man - wenn die Bereiche zur Aufnahme der Leitungen rillenförmig sind - anstelle einer Mehrzahl von getrennten Rohren ein einziges zick-zack-förmig verlaufendes Rohr vorsehen, dessen gerade verlaufende Abschnitte parallel im selben Abstand liegen wie die besagten Bereiche 12. Das tafelförmige Wärme-Kollektorelement läßt sich nach der in der US-PS 2 690 002 beschriebenen Technik herstellen.
Es folgen einige Beispiele, wie auf üblichen Aluminiumtafeln erfindungsgemäße Überzüge zur selektiven Absorption von Sonnenwärmeenergie gebildet und auf ihre Selektivität untersucht wurden.
Beispiel 1
Eine Aluminiumtafel wurde in einer 20 %igen wässrigen Lösung von Orthophosphorsäure 20 Minuten der anodischen Oxidation
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2 mit Gleichstrom einer Stromdichte von 1,0 A/dm unterworfen, so daß auf der Tafel eine poröse Oxidschicht gebildet wurde. Die Aluminiumtafel wurde dann 15 Minuten in einer wässrigen Lösung von 30 g/l H3BO3 und 30 g/l NiSO4 · 7H2O bei einer Badtemperatur von 30° C der Wechselstrom-Elektrolyse unterworfen. Dabei wurde Nickel in den Poren des Oxidüberzuges abgeschieden und auf der Oberfläche der Aluminiumtafel eine schwarze Schicht gebildet, die sich zur selektiven Absorption von Sonnenwärmeenergie eignete. Die Untersuchung ergab, daß der Überzug bei 100° C für Sonnenstrahlen ein Absorptionsvermögen« von 0,92 und ein Emmisionsvermögen ζ von 0,10 hatte, was dem Verhältnis <*/6 = 9,2 entspricht. Dieser Wert zeigt an, daß der Überzug eine hohe selektive Absorption für Sonnenwärmeenergie besitzt.
Beispiel 2
Eine Aluminiumtafel wurde in einer 15 %igen wässrigen Lösung von Orthophosphorsäure 15 Minuten mit einem Gleichstrom einer Stromdichte von 1,5 A/dm anodisch oxidiert, so daß auf der Tafel eine poröse Oxidschicht entstand. Die Aluminiumtafel wurde dann 20 Minuten in einer wässrigen Lösung, die 50 g/l CoSO4 · 7H2O und 25 g/l H3BO3 enthielt, bei einer Badtemperatur von 25° C der Wechselstrom-Elektrolyse unterworfen. Dabei schied sich Cobalt in den Poren der Oxidschicht ab, und es entstand ein schwarzer Überzug auf der Oberfläche der Aluminiumtafel, der Sonnenwärmeenergie selektiv absorbierte. Der Überzug wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 untersucht. Dabei ergab sich, daß er ein Absorptionsvermögen A von 0,94 und ein Emmisionsvermögen 6 von 0,13 hatte, entsprechend einem Verhältnis o</£ von 7,2. Dieser Wert zeigt an, daß der Überzug eine hohe selektive Absorption für Sonnenwärmeenergie besitzt.
Beispiel 3
Eine Aluminiumtafel wurde in einer 15 %igen wässrigen Lösung
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von Schwefelsäure 30 Minuten mit Gleichstrom einer Stromdichte von 1,5 A/dm anodisch oxidiert, wobei sich ein etwa 15 ^*- dicker poröser Oxidüberzug auf der Tafel bildete. Die Aluminiumtafel wurde anschließend 10 Minuten in einer wässrigen Lösung mit 30 g/l CuSO4 · 5H3O und 10 g/l H3SO4 bei einer Badtemperatur
von 20° C der Elektrolyse mit Wechselstrom mit einer Strom-
2
dichte von 0,3 A/dm unterworfen. Dabei wurde Kupfer in den Poren der Oxidschicht abgeschieden. Es entstand ein ziegelroter bis schwarzer Überzug auf der Oberfläche der Aluminiumtafel, der Sonnenwärmeenergie selektiv absorbierte. Damit dieser Überzug eine erhöhte Korrosionsbeständigkeit erhielt, wurde die Tafel noch in üblicher Weise behandelt, um die Poren zu schließen. Die so mit einem selektiv absorbierenden Überzug versehene Aluminiumtafel wurde dann Anfang April der Bestrahlung mit Sonnenlicht ausgesetzt. Ein zur Temperaturmessung an der Rückseite der Tafel angebrachtes Thermoelement ergab als höchste Temperatur 107° C.
Zum Vergleich wurde eine Aluminiumtafel nur gemäß dem ersten
Verfahrensschritt mit einer Oxidschicht versehen, und die so
behandelte Tafel wurde in ähnlicher Weise untersucht. Die höchste Temperatur war hier nur 68° C.
Beispiel 4
In der gleichen Weise wie in Beispiel 3 wurde auf einer Aluminiumtafel eine poröse Oxidschicht erzeugt. Die Aluminiumtafel wurde dann 10 Minuten in einer wässrigen Lösung mit 20 g/l NiSO4 · 7H2O und 30 g/l H3BO3 bei einer Badtemperatur von 20 C der Wechselstrom-Elektrolyse unterworfen. Dabei wurde Nickel in den Poren der Oxidschicht abgeschieden. Es entstand ein bronzefarbener bis schwarzer Überzug auf der Oberfläche der Aluminiumtafel, der Sonnenwärme selektiv absorbierte. Die Tafel wurde noch einer Behandlung zum Schließen der Poren unterworfen und anschließend in derselben Weise wie in Beispiel 3 geprüft. Die höchste gemessene Temperatur war
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104° C.
Beispiel 5
In der gleichen Weise wie in Beispiel 3 wurde ein poröser Oxidüberzug auf einer Aluminiumtafel gebildet. Die Aluminiumtafel wurde dann 10 Minuten in einer wässrigen Lösung, die 20 g/l (NH4J3SO4, 30 g/l H3BO3, 50 g/l CoSO4 · 7H3O und 25 g/l NiSO4 · 7H2O enthielt, bei einer Badtemperatür von 20° C der Wechselstrom-Elektrolyse unterworfen. Dabei schieden sich Kobalt und Nickel in den Poren der Oxidschicht ab. Es entstand ein dunkelbrauner bis schwarzer Überzug auf der Oberfläche der Aluminiumtafel, der Sonner\wärme selektiv absorbierte. Die Tafel wurde noch einer Behandlung zum Schließen der Poren unterworfen und in derselben Weise wie in Beispiel 3 getestet. Die höchste Temperatur war 106° C.
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Leerseite

Claims (16)

  1. Dlpl.-Chem. F. Schrumpf
    Patentanwalt In DOran
    Dlpl.-Phye. Dr. W. Häßler
    Patentanwalt In LOdenaohald
    Anmelder: Showa Aluminium Kabushiki Kaisha 27.7.19 77
    Osaka/Japan S 97
    Patentansprüche
    1,1 Sonnenwärme-Kollektor mit einem aus Aluminium hergestellten Wärme-Kollektorelement, welches wenigstens auf seiner der Sonne auszusetzenden Oberfläche mit einem solare Wärmeenergie selektiv absorbierenden Überzug versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der selektiv absorbierende Überzug (8) erhalten wurde, indem in an sich bekannter Weise auf dem Wärme-Kollektorelement (2,11) eine Oxidschicht erzeugt und das so beschichtete Element in einer metallsalzhaltigen Lösung bis zur Abscheidung des Metalls auf bzw. in der Oxidschicht behandelt wurde.
  2. 2. Wärmekollektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oxidschicht (8) ein poröser, durch anodische Oxidation erhaltener Überzug ist und daß das Metall in den Poren dieses Überzuges abgeschieden ist.
  3. 3. Kollektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wärme-Kollektorelement (2,11) eine Mehrzahl von stranggepressten Segmenten (6,13) aufweist, welche Seite an Seite angeordnet und miteinander verbunden sind.
  4. 4. Wärmekollektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wärme-Kollektorelement (2,11) die Form einer Tafel hat und eine Mehrzahl von integral angeformten Bereichen (1,12) zur Aufnahme von Leitungen (3) aufweist, wobei in jedem
    709885/0995 ORIGINAL INSPECTH)
    dieser Bereiche (1,12) ein Rohr (3) aus Kupfer bzw. rostfreiem Stahl angeordnet ist.
  5. 5. Wärmekollektor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich (1) zur Aufnahme der Leitungen (3) rohrförmig ausgebildet und die Leitung (3) in diesen rohrförmigen Bereich (1) eingesetzt und innig damit verbunden ist.
  6. 6. Wärmekollektor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich (12) zur Aufnahme der Leitung (3) die Form einer Rille mit kreisbogenförmigem Querschnitt hat und daß die Leitung (3) schlüssig in diese Rille (12) eingedrückt und damit verlötet ist.
  7. 7. Verfahren zur Herstellung eines Überzuges für selektive Absorption von solarer Wärmeenergie durch ein Wärme-Kollektorelement aus Aluminium auf wenigstens der Oberfläche des Elementes, die der Sonne ausgesetzt werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß man das Wärme-Kollektorelement
    (2.11) oxidiert, bis sich darauf ein Oxidüberzug (8) gebildet hat, und das so erhaltene Element in einer Metallsalzlösung behandelt, bis sich das Metall wenigstens auf der Oberfläche des Oxidüberzuges (8) abgeschieden hat.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wärme-Kollektorelement (2,11) verwendet wird, welches die Form einer Tafel mit einer Mehrzahl von damit aus einem Stück bestehenden, parallelen Bereichen (1,12) zur Aufnahme von Leitungen (3) aufweist, wobei jeder dieser Bereiche
    (1.12) ein Rohr aus Kupfer oder rostfreiem Stahl enthält.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß man das Wärme-Kollektorelement (2,11) zur Bildung eines porösen Oxidüberzuges der anodischen Oxidation unterwirft.
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  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die anodische Oxidation mit einer wässrigen Phosphorsäurelösung als Elektrolyten durchgeführt wird.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die anodische Oxidation mit einer wässrigen Schwefelsäurelösung als Elektrolyten durchgeführt wird.
  12. 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß man als Metall Kupfer, Eisen, Kobalt, Nickel und/oder Zinn verwendet.
  13. 13. Verfahren nach einem de^r Ansprüche 7 bis 12, insbesondere 9, dadurch gekennzeichnet, daß man als metallsalzhaltigen Elektrolyten eine wässrige BorsMurelösung verwendet.
  14. 14..Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 12, insbesondere 9, dadurch gekennzeichnet, daß man als metallsalzhaltigen Elektrolyten eine wässrige Schwefelsäurelösung verwendet.
  15. 15. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 12, insbesondere 9, dadurch gekennzeichnet, daß man als metallsalzhaltigen Elektrolyten eine gemischte wässrige Lösung von Ammoniumsulfat und Borsäure verwendet.
  16. 16. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die anodische Oxidation unter Anlegen von Gleichstrom und die Behandlung mit dem metallsalzhaltigen Elektrolyten unter Anlegen von Wechselstrom durchgeführt wird.
    709885/0996
DE19772734032 1976-07-29 1977-07-28 Sonnenwaerme-kollektor und verfahren zu seiner herstellung Pending DE2734032A1 (de)

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