DE2637370A1 - Sonnenwaermekollektorflaeche - Google Patents
SonnenwaermekollektorflaecheInfo
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Description
Dipl.-Ing. K. GUNSCHMANN SteinsdortstraBe 10
DipL-lng. J. SCHMIDT-EVERS
PATENTANWÄLTE
19. August 1976
KENEECOTT COPPER CORPORATION '. .
161 East 42nd Street
New York, N.Y., V.St.A.
New York, N.Y., V.St.A.
Sonnenwärmekollektorflache
Die Erfindung betrifft Verbesserungen bei Sonnenwärmekollektoren, bei denen eine der Sonnenstrahlung ausgesetzte Fläche
dazu dient, ein Energieübertragungsmedium zu erwärmen bzw, zu erhitzen.
Derartige Sonnenwärmekollektoren sind bereits seit vielen
Jahren bekannt, und es befindet sich mindestens eine Bauart im Handel, die von der Firma Beasley Industries Pty, Ltd.,
Bolton Avenue, Devon Park, Südaustralien 5008, auf den Markt gebracht wird. Bei der Schaffung einer Konstruktion eines
Sonnenwärmekollektors dieser Art steht man jedoch vor der Aufgabe, einen Kompromiß zwischen zwei sich widersprechenden Aufgaben
zu finden, die darin bestehen, einerseits einen hohen Wirkungsgrad zu erzielen und andererseits sowohl die Kosten
als auch das Gewicht eines solchen Kollektors möglichst niedrig zu halten,» Beispielsweise vergrößert sich der Wirkungsgrad
einer Kollektorfläche normalerweise, wenn man die Anzahl der Leitungen für das Energieübertragungsmedium auf der Fläche
vergrößert. Jedoch führt eine Vermehrung der Leitungen zu einer Vergrößerung des Gewichtes und zu einer Erhöhung der
Kosten der Fläche j dies gilt insbesondere dann, wenn man Materialien
verwenden mußj, die nicht nur Wärme sehr gut leiten,
sondern auch korrosionsbeständig sind«, Die bis jetzt bekannt
gewordenen Versuche, in dieser Richtung eine brauchbare Lösung
zu findenρ soweit das Problem überhaupt erkannt wurde s haben
offensichtlich nur zu Zufallserfolgen geführt 9
709809/083 8
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sonnenwärmekollektor
zu schaffen, der bei einem gegebenen Wirkungsgrad ein möglichst geringes Gewicht hat.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist durch die Erfindung eine Sonnenwärmekollektorfläche
geschaffen worden, die ein Flachmaterialstück aufweist, dessen eine Fläche der Sonnenstrahlung ausgesetzt
werden kann, sowie eine Anordnung von Leitungen, die in thermischer Berührung mit dem Flachmaterial stehen. Das Flachmaterial
hat eine Stärke von nicht mehr als etwa 0,1524 mm, und die Abstände zwischen den Mittellinien benachbarter Leitungen
betragen etwa 100 bis herab zu etwa 43,5 mm. Genauer
gesagt hat bei einer erfindungsgemäßen Sonnenwärmekollektorfläche
mit einem Flachmaterialstück der Stärke to der Wärmeleitfähigkeit
k und vom spezifischen Gewicht ρ sowie mit einer Leitungsanordnung, bei der benachbarte Leitungen durch
einen mittleren Abstand L getrennt sind, wobei die Berührungsfläche zwischen jeder Leitung und dem Flachmaterialstück die
mittlere Breite W hat, und wobei ein Leitungsgewicht w+ je
Längeneinheit vorhanden ist, die Stärke des Flachmaterialstücks einen solchen Wert t , daß sich für den Ausdruck WA nach der
folgenden Gleichung ein möglichst kleiner Wert ergibt:
WA - Ps11S +
Seff
1/2 + W
Hierin bezeichnet % die Temperatur des Flachmaterials in der
Mitte zwischen zwei benachbarten Leitungen, Tq die Temperatur
des Flachmaterials an einem in Fluchtung mit einer Leitung stehenden Punkt und S ~f den wirksamen Pegel der auf das Flachmaterial
treffenden Sonnenstrahlung, d.h. den resultierenden thermischen Energiegewinn je Einheit der Zeit und der Flachmaterialfläche · Hierauf kann man den optimalen Leitungsabstand
L unter Verwendung des so abgeleiteten Wertes von t mit Hilfe
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des Ausdrucks L = (8(TT - Tn)kot /S .J 1/2 ermitteln. Bei
jj u ss en
besonders bevorzugten Ausführungsformen besteht das Flachmaterialstück aus Kupfer, die Leitungen sind mindestens teilweise
aus Kupfer hergestellt, jede Leitung hat parallel zu dem Flachmaterial eine Breite, die größer ist als ihre im rechten Winkel
zu dem Flachmaterial gemessene Dicke, und sämtliche Leitungen sind mit einer Seite des Flachmaterials verlötet.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine teilweise weggebrochen gezeichnete perspektivische
Darstellung einer erfindungsgemäßen Sonnenwärmekollektorflache;
Fig. 2 einen verkürzten, in einem größeren Maßstab gezeichneten Schnitt längs der Linie 2-2 in Fig. 1, in dem bestimmte
Abmessungen der Deutlichkeit halber übertrieben dargestellt sind;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer Leitungs- bzw.
Rohrbaugruppe für eine erfindungsgemäße Sonnenwärmekollektorflache;
und
Fig. 4 bis 7 jeweils eine graphische Darstellung zur Veranschaulichung
der Anwendung der Erfindung bei bestimmten Ausführungsformen von Sonnenwärmekollektorflächen.
In Figo 1 ist eine Sonnenwäraiekollektorfläche 10 dargestellt,
die solche Abmessungen hat, daß sie sich zwischen benachbarten Sparren 12 eines Dachs einbauen läßt. Gemäß Fig. 1 ist eine
Kollektorfläche 14 vorhanden, die in einem Rahmen 16 zwischen einer darüber liegenden Glasplatte 18 und einer darunter liegenden
Isolierschicht 20 angeordnet ist, welche beide auf bekannte Weise dazu dienen, die Wärmeverluste der Fläche 14 durch
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erneute Abgabe von Wärme an die Umgebung zu verringern. Ferner sind Leitungsanschlüsse 22 und 24 vorhanden, die es ermöglichen,
ein Energieübertragungsmedium, z.Bo Wasser, der Fläche 14 zuzuführen
bzw. es aus ihr abzuleiten, nachdem es Leitungen 26 durchströmt hat, die auf der Unterseite eines Flachmaterialstücks
27 angeordnet sind, das zusammen mit den Leitungen 26 die eigentliche Kollektorfläche 14 bildet. Die Leitungen 26
sind parallel zueinander so angeordnet, daß sie sich über die ganze Länge der Fläche erstrecken. Sämtliche Leitungen 26 sind
durch eine Verteilerleitung 29 mit dem Einlaß 24 und gemäß Fig. 3 durch eine Sammelleitung 29 mit dem Auslaß 22 verbunden.
Wenn gemäß Fig. 2 durch Pfeile angedeutete Sonnenstrahlung auf
die freiliegende obere Fläche 28 des Flachmaterialstücks 27 trifft, die gewöhnlich schwarz gestrichen ist, wird Wärmeenergie
aufgenommen, so daß sich die Temperatur des Flachmaterials erhöht. Diese Wärme wird auf das durch die Leitungen 26 strömende
Wärmeübertragungsmedium übertragen, da sie durch das Flachmaterial, Verbindungen 30 zwischen den Leitungen einerseits
und dem Flachmaterial andererseits oder einen beliebigen anderen thermischen Kontakt zwischen den Leitungen und dem
Flachmaterial sowie durch die Wände der Leitungen zu dem Übertragungs- bzw. Transportmedium übertragen wird.
Bei der bevorzugten Ausführungsform nach Fig. 2 ist das Flachmaterial
27 als dünnes Kupferblatt mit einer Stärke von z.B. etwa 0,0686 mm ausgebildet, und bei den Leitungen 26 handelt
es sich um dünnwandige Kühlerrohre mit einer Wandstärke von z.B. etwa 0,2 mm, einem allgemein rechteckigen Querschnitt und
einer Breite von etwa 12,7 mm, so daß deshalb, weil die Leitungen über ihre ganze Breite in Berührung mit dem Flachmaterial
27 stehen, die Breite W etwa 12,7 mm und die kleinsten Abstände L.zwischen benachbarten Rohren etwa 38 mm betragen,.
Jedes Rohr 26 weist eine Flachseite auf, die z.B. durch Verlöten mit der Unterseite 32 des Flachmaterials 27 so verbunden
ist, daß dazwischen nur ein minimaler thermischer Wider-
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stand vorhanden ist0 Zwar könnte man sowohl das Flachmaterialstück
als auch die Leitungen aus anderen Materialien herstellen, doch werden Materialien auf Kupferbasis bevorzugt, da sie
mit schon vorhandenen Wohnungsheizanlagen kompatibel sind, da sie sich leicht formen lassen, da sie in hohem Maße korrosionsbeständig
sind, so daß es möglich ist, dünnwandige Rohre herzustellen und zu verwenden, und da sie ein hohes Wärmeleitvermögen
besitzen.
Da dem Flachmaterial 27 über die Verbindungsstellen 30 Wärme
entzogen wird, besteht eine Temperaturdifferenz T^ - TQ innerhalb
des Flachmaterials zwischen der Temperatur T^ an der Mittelliie
zwischen zwei benachbarten Rohren und der Temperatur Tq längs einer Linie auf dem Flachmaterial, die in Fluchtung
mit einem Rohr steht. Ferner ist eine Temperaturdifferenz Tq - T„ zwischen dem Flachmaterial über Jedem Rohr und dem
Arbeitsmedium in dem Rohr vorhanden. Als erste Annäherung kann festgestellt werden, daß bei einer gegebenen Umgebungstemperatur
die EnergieVerluste einer Sonnenwärmekollektoreinheit proportional
zur mittleren Temperatur der Kollektorfläche zunehmene
Um den Wirkungsgrad des Kollektors zu steigern, ist es daher zweckmäßig, die vorstehend genannten Temperatür-differenzen,
die notwendigerweise dazu führen, daß die mittlere Temperatur der Kollektorfläche über der Temperatur des Arbeitsmediums
liegt, klein zu halten und z.B. dafür zu sorgen, daß die Temperaturdifferenz T^ - TQ etwa 5f5°C beträgt.
Es ist möglich, für jeden Anwendungsfall einer Sonnenwärmekollektoreinheit
und die zulässige Temperaturdifferenz T^ - TQ
einen wirksamen Bestrahlungspegel S -» anzugeben, bei dem
die zu erwartenden EnergieVerluste der Kollektoreinheit berücksichtigt
sind«. Die Größe Seff bezeichnet einfach den resultierenden
thermischen Energiegewinn der Fläche 14 je Zeiteinheit
und je Flächeneinheit, z.B. in britischen Wärmeeinheiten je Stunde und Quadratfuß bzw. in Kilokalorien je Stunde
und Quadratmeter«, Typische Werte von S ~~ für isolierte, verglaste
Flächen nach Fig. 1, die in Klimazonen mit gemäßigten
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Temperaturen verwendet werden, liegen im Bereich bis zu 250
BTU/h/ft2 bzw. 678 kcal/h/m2.
Gemäß der Erfindung hat es sich gezeigt, daß man die Rohrabstände L unter Verwendung der Stärke t des Flachmaterials 27,
der Wärmeleitfähigkeit k des Flachmaterials, des zulässigen Temperaturunterschiedes T^ - TQ des Flachmaterials sowie des
effektiven Bestrahlungspegels S ff wie folgt ausdrücken kann:
L= (8TL -T0 ksts/Seff) 1/2 (1)
Das Flächeneinheitsgewicht WA der Kollektorfläche läßt sich
wie folgt ausdrücken:
WA - pt + W+N (2)
SS U
Hierin bezeichnet pg das spezifische Gewicht des Flachmaterials
27, t die Stärke des Flachmaterials, w+ das Längeneinheitsgewicht
des Rohrmaterials und N den Leitungsfaktor, d.h. die Anzahl der je Längeneinheit auf der Kollektorfläche verteilten
Rohre. Unter Verwendung des Rohrabstandes L und der Breite W der den Wärmeübergang vermittelnden Verbindungsstellen
erhält man folgende Gleichung:
N = 1/(L + W) (3)
Man kann die Gleichungen (1), (2) und (3) so kombinieren, daß das Gewicht einer Kollektorfläche je Flächeneinheit mit
Hilfe der festen Parameter und der Stärke des Flachmaterials wie folgt ausgediUckt wirds
_ 4. . wt
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Somit läßt sich mit Hilfe von Gleichung (4) für ein bestimmtes
Flachmaterial, ein bestimmtes Rohrmaterial und bestimmte Rohrabmessungen
eine optimale Stärke t des Flachmaterials ermitteln. Hierauf kann man durch Einsetzen von tQ in Gleichung (1) einen
optimalen Rohrabstand LQ bestimmen, so daß man unter Berücksichtigung
der die Leistung des Kollektors begrenzenden Werte von S ff und T, - TQ eine Kollektorfläche von minimalem Gewicht
erhält.
Eine Kollektorfläche wie die Fläche 14 kann wie folgt aufgebaut
werden: Gemäß Fig. 3 werden zwei Kopfstücke 29>
deho eine Verteilerleitung und eine Sammelleitung, die eine quadratische
Querschnittsform haben und mit vorgestanzten Öffnungen 34 zum
Aufnehmen der Leitungen 26 versehen sind, auf einem Tisch angeordnet«,
Dann werden die Leitungen in die vorgestanzten Öffnungen eingeführt und mit den Kopfstücken verlötet. Hierauf wird
ein Streifen aus Lötband auf eine Flachseite jeder rechteckigen Leitung 26 aufgelegt, wobei sich der Streifen über die ganze
Länge der betreffenden Leitung erstreckt. Nunmehr wird ein Flachmaterial-stück über den Rohren auf die Lötbandstreifen gelegt
ο Dann wird die Anordnung auf eine Temperatur erhitzt, bei der das Lot zu fließen beginnt. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen,
zum Erhitzen der Anordnung auf die erforderliche Temperatur nicht dargestellte Heizdecken auf der Unterseite und der
Oberseite der Baugruppe anzuordnen. Nach dem Abkühlen wird die Oberseite 28 des Flachmaterials 27 mit schwarzer Farbe gespritzt
oder auf andere Weise damit überzogen, damit die Sonnenstrahlung
wirksam absorbiert wird. Schließlich wird die Baugruppe in den Rahmen 16 eingesetzt, in dessen unterem Teil
sich gemäß Fig. 1 und 2 die Isolierschicht 20 befindet.
Es wurden Kollektorflächen mit Flachmaterialstücken 27 untersucht,
bei denen Leitungen 26 vorhanden waren, die aus vier verschiedenen Arten von Rohrmaterial bestanden, und zwar 1, aus
normalem Installationsrohr aus Kupfer vom Typ M mit einem Durch-
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messa?von 9,525 mm, 2. aus dünnwandigem Kupferrohr mit einem
Außendurchmesser von 9,525 mm und einer Wandstärke von 0,254 mm, 3. aus Kupferheizkörperrohr mit einer Breite von 12,7 mm und
einer Wandstärke von 0,203 mm (geschweißt) und 4. aus Messingheizkörperrohr
mit einer Breite von 19,05 mm und einer Wandstärke von 0,152 mm (geschweißt). Um mögliche und gleichzeitig
relativ hohe Betriebserfordernisse nachzuahmen, wurden als Leistungsfaktoren eine Temperaturdifferenz TL - TQ = 5,5°C und
ein wirksamer Bestrahlungspegel Seff = 250 BTU/hr-ft2
(678 kcal/h/m ) gewählt. Die Ergebnisse des beschriebenen Optimierungsverfahrens sind für die verschiedenen Rohrleitungsmaterialien
in Fig, 4 bis 7 dargestellt. Zwar dürfte sich bei allen optimal aufgebauten Flächen im Vergleich zu Flächen bekannter
Art eine Gewichtsersparnis ergeben, doch zeigen die Kurven in Fig. 4 bis 7, daß sich bei der Verwendung von Heizkörperrohrmaterial
bei einer optimalen Konstruktion im Vergleich mit einer auf ähnliche Weise optimierten Konstruktion
mit normalem Kupferinstallationsrohrmaterial Gewichtsersparnisse
von etwa 60% erzielen lassen. Gemäß Fig. 6 und 7 liegt die optimale Stärke des Flachmaterials im Bereich von 1 bis 3
mil (0,0254 bis 0,0762 mm) bei entsprechenden Mittehabständen der Rohre von 7 bis 5 Rohren je Fuß (43,5 bis 61 mm) wenn Rohre
mit einer Breite von 12,7 bzw. 19,05 mm verwendet werden. Ferner ist es bei einer Konstruktion mit dünnwandigem Kupferrohr
ebenfalls möglich, eine Gewichtsersparnis gegenüber gewöhnlichem Installationsrohrmaterial zu erzielen, wenn man
Flachmaterial mit einer Stärke von 0,0381 bis 0,102 mm verwendet und entsprechende Mittenabstände der Rohre von 38 bis 55,5
mm vorsieht.
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Claims (11)
1.) Sonnenwärmekollektorfläche mit einem Flachmaterialstück,
das eine der Sonnenstrahlung aussetzbare Fläche aufweist, einer Stärke t„, der Wärmeleitfähigkeit k_ und dem spezifisehen
Gewicht p_ sowie mit mehreren Rohrleitungen, die in thermischer Berührung mit dem Flachmaterialstück stehen, sich
über das Flachmaterialstück hinweg erstrecken, um ein Energieübertragungsmedium über das Flachmaterialstück hinwegzuleiten,
wobei zwischen benachbarten Rohrleitungen der mittlere Abstand L vorhanden ist, wobei die mittlere Breite jeder in
Berührung mit dem Flachmaterialstück stehenden Rohrleitung mit
W bezeichnet ist, und wobei das Rohrleitungsmaterial je Längeneinheit das Gewicht w+ hat, dadurch gekennzeich
net, daß die Stärke t des Flachmaterialstücks (27) einen
solchen Wert hat, daß sich im wesentlichen der kleinstmöglihe
Wert für den Ausdruck
P**
s 1/2
ti
s s 1/2 + W
ergibt, so daß sich eine optimale Stärke t ■ des Flachmaterialstücks
ergibt, wobei T^ die Temperatur des Flachmaterialstücks
in der Mitte zwischen zwei benachbarten Rohrleitungen (26) bezeichnet, Tq die Temperatur des Flachmaterialstücks in einem
Teil desselben, der in Fluchtung mit einer Rohrleitung steht, und Se££ den effektiven Bestrahlungspegel, und wobei L durch
den Ausdruck (8 [tl - 1ZqI kgtQ/Se££) 1/2 Segeken ist» s0 daß bei
gegebenen Werten für den wirksamen Bestrahlungspegel S „- und
die Temperaturdifferenz T^ - Tq das Gewicht der Sonnenwärmekollektorfläche
(14) je Flächeneinheit im wesentlichen einen Kleinstwert annimmt.
2. Sonnenwärmekollektorfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Flachmaterialstück (27) Kupfer enthalte
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- ίο -
3. Sonnenwarmekollektorflache nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Rohrleitung (26) Kupfer enthält und das Energieübertragungsmedium Wasser ist.
4. Sonnenwärmekollektorfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Rohrleitung (26) parallel zu dem Flachmaterialstück (27) eine Breite (W) hat, die größer ist als ihre
im rechten Winkel zu dem Flachmaterialstück gemessene Dicke.
5. Sonnenwärmekollektorfläche nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Rohrleitung (26) eine Breite (W) von mindestens etwa 12,7 mm hat.
6. Sonnenwärmekollektorfläche nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,
daß jede Rohrleitung (26) eine Wandstärke von weniger als etwa 0,254 mm hat.
7. Sonnenwärmekollektorfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Rohrleitung (26) mit einer Seite des Flachmaterialstücks (27) verlötet ist.
8. Sonnenwärmekollektorfläche nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Rohrleitung (26) mit der Seite des Flachmaterialstücks (27) verlötet ist, die von der der Sonnenstrahlung
ausgesetzten Seite abgewandt ist.
9· Sonnenwärmekollektorfläche, gekennzeichnet durch ein Flachmaterialstück (27) aus wärmeleitendem
Material mit einer der Sonnenstrahlung aussetzbaren Fläche (28) und einer Stärke von nicht mehr als etwa 0,152 mm, mehrere
Rohrleitungen (26) in thermischer Berührung mit dem Flachmaterialstück, die sich in einer vorbestimmten Anordnung über
das Flachmaterialstück hinweg erstrecken und geeignet sind, ein Energieübertragungsmedium über das Flachmaterialstück hinwegzuleiten,
wobei die Anordnung derart mit den Rohrleitungen versehen ist? daß zwischen benachbarten Rohrleitungen Mittenab-
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stände von etwa 100 bis etwa 43,5 mm vorhanden sind, und wobei jede Rohrleitung parallel zu dem Flachmaterialstück eine
Breite (W) hat, die nicht größer ist als etwa 25,4 mm, sowie durch Kopfstücke, d.h. eine Verteilerleitung (29) und eine
Sammelleitung (29), die mit den Rohrleitungen so verbunden sind, daß sie es ermöglichen, das Energieübertragungsmedium
den Rohrleitungen zuzuführen und es nach seiner Erwärmung aus den Rohrleitungen der Anordnung abzuführen.
10. Sonnenwarmekollektorflache nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Flachmaterialstück (27) aus Kupfer besteht und die Rohrleitungen (26) Kupfer enthalten.
11. Sonnenwarmekollektorflache nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Flachmaterialstück (27) eine Stärke von etwa 0,0762 mm hat, daß die Mittenabstände benachbarter Rohrleitungen
(26) etwa 51 mm betragen, und daß jede Rohrleitung aus Heizkörperrohrmaterial von rechteckigem Querschnitt mit
einer Breite von etwa 12,7 mm besteht, wobei das Rohrmaterial Kupfer enthält und eine Wandstärke von etwa 0,203 mm hat.
De|r Patentanwalt:
>ΑΛ/
MV?
709809/0538
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