DE273351C - - Google Patents
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- DE273351C DE273351C DE1912273351D DE273351DA DE273351C DE 273351 C DE273351 C DE 273351C DE 1912273351 D DE1912273351 D DE 1912273351D DE 273351D A DE273351D A DE 273351DA DE 273351 C DE273351 C DE 273351C
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- 230000029058 respiratory gaseous exchange Effects 0.000 claims description 5
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H31/00—Artificial respiration by a force applied to the chest; Heart stimulation, e.g. heart massage
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H31/00—Artificial respiration by a force applied to the chest; Heart stimulation, e.g. heart massage
- A61H31/004—Heart stimulation
- A61H31/007—Manual driven
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H31/00—Artificial respiration by a force applied to the chest; Heart stimulation, e.g. heart massage
- A61H31/008—Supine patient supports or bases, e.g. improving air-way access to the lungs
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30/. GRUPPE
Zusatz zum Patent 260341.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juni 1912 ab. Längste Dauer: 22. Juli 1926.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine besondere Ausführung des durch das
Patent 260341 geschützten Apparates, bei dem in Verbindung mit der Armbewegung ein
Druck auf den Brustkasten ausgeübt . wird. Erfindungsgemäß laufen die Auflager für die
Arme der Person nach der Drehachse hin zusammen, so daß der Apparat sich selbsttätig
Personen von verschiedener Größe anpaßt.
Ferner ist mit dem Apparat eine Vorrichtung verbunden, die zur Erzeugung von Druck-
und Saugluft dient, die mittels einer Atmungsmaske der Person zugeführt werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in der Seitenansicht, in Fig. 2 in der Draufsicht veranschaulicht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in der Seitenansicht, in Fig. 2 in der Draufsicht veranschaulicht.
Unterhalb eines von Füßen s, t getragenen Brettes a, das als Auflager für die zu behandelnde
Person dient und mit einer ge-,( neigten Kopfstütze a1 versehen ist, ist in La- *
gern b eine Achse r gelagert, die einen Rahmen c, d trägt. Die seitlichen Arme c, c des
Rahmens laufen von der Achse r aus schräg nach außen und tragen verstellbare Handfesseln
e. Vermöge der divergierenden Anordnung der Arme c paßt sich die Stellung
der Handfesseln e im wesentlichen jeweils der Körperbreite der zu behandelnden Person an,
die im Durchschnitt in einem bestimmten Verhältnis zur Armlänge steht, so daß der
Apparat sowohl für Erwachsene als auch für Kinder benutzt werden kann.
Die Arme c, die rückwärts über die Drehachse r hinaus verlängert sind, bestehen aus
Rohren mit wulstartig ausgebildeten Enden und sind durchgehend offen. Durch sie sind
Drahtseile h hindurchgeführt, die weiter noch über Blockrollen i gehen und mittels Haken
in Ösen g einer Brustkompresse eingehängt werden können. Die Blockrollen i sind mit
Hülsen j verbunden, die an schrägen Stangen / verstellbar angeordnet sind. Die Feststellung
geschieht dadurch, daß die Stangen I mit einer Reihe von Bohrungen versehen sind,
während gleichzeitig die Hülse j eine Öffnung besitzt, so daß ein Stift durch die Öffnung
der Hülse und die der Körpergröße der Person entsprechend ausgewählte Bohrung der
Stange I hindurchgesteckt werden kann. Die Stangen I laufen nach dem Kopfende des
Brettes hin schräg zusammen, wodurch sich eine selbsttätige Einstellung der seitlichen
Entfernung der beiden Blockrollen nach der Größe der zu behandelnden Person ergibt.
Die an den äußeren Enden der Rohre c heraustretenden Seilenden sind mit Rohrstücken
k, k1 verbunden, von denen das eine, k, einen
größeren Durchmesser besitzt, so daß das andere, k1 in k hineingeschoben werden kann.
Die beiden Rohre sind mit je einer Reihe von Bohrungen versehen und können auf
55
diese Weise in beliebiger gegenseitiger Lage mittels eines durchgesteckten Stiftes festgestellt
werden, wodurch sich eine entsprechende Verlängerung bzw. Verkürzung der von den
unteren Rohrenden nach der Kompresse führenden Teile der Drahtseile ergibt.
Die Durchführung der Drahtseile durch die hohlen Stäbe c ergibt ferner den Vorzug, daß
nicht so leicht Störungen bei der Inbetriebsetzung und Handhabung des Apparates durch freiliegende Zugorgane eintreten können.
Die Wirkung der Brustkompresse f im Zusammenhang mit den Armbewegungen mittels
des Rahmens C1 d ergibt sich dadurch, daß
die Enden der Rohre c, an denen die Drahtseile h austreten, jenseits der Drehachse liegen.
Werden die Arme durch eine Rechtsdrehung des Rahmens (Fig. 1) in der Richtung nach
dem Körper hin bewegt, so werden die in die Kompresse eingehängten Seilenden durch
die sich nach links bewegenden unteren Rohrenden nach links. gezogen, also der Brustkasten
mittels der Kompresse zusammengedrückt. Bei der entgegengesetzten Bewegung läßt der Zug an der Kompresse nach,
so daß der Brustkasten sich der Armbewegung entsprechend erweitern kann.
Unterhalb des Auflagebrettes α ist ein Blasebalg m angebracht, der mittels eines Gestänges
n, 0 von der Achse r aus in Tätigkeit gesetzt wird. Es ist ersichtlich, daß einem
Ausschwingen der Arme in die Strecklage ein Zusammenpressen des Blasebalges, also
eine Förderung von Druckluft durch den Schlauch p nach der Atmungsmaske q entspricht.
Diese Förderung von Druckluft fällt also mit der durch die Armbewegung erzeugten
Erweiterung des Brustkastens zusammen.
Die Gesamtanordnung bietet also den Vorzug, daß einerseits durch Wirkung der Kompresse
ein zwangsweises Ausatmen, andererseits durch Wirkung des Blasebalges in. Verbindung mit
der Atmungsmaske ein zwangsweises Einatmen erfolgt.
Claims (5)
1. Apparat zur Erzeugung künstlicher Atmung nach Patent 260341, gekennzeichnet
durch zwei nach der Drehachse hin zusammenlaufende Arme (c), an denen die Handfesseln (e) einstellbar befestigt sind,
zum Zwecke einer selbsttätigen Anpassung des Apparates an Personen von verschiedener
Körpergröße.
2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugorgane an
jenseits der Drehachse liegenden Punkten der Armhebel angreifen.
3. Apparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugorgane
durch die rohrförmig gestalteten Arme (c) geführt und an den oberen Enden miteinander verstellbar befestigt sind.
4. Apparat nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung
der Seillängen zwei teleskopartig ineinander verschiebbare starre Teile (k, k1)
dienen, die mit Bohrungen zur Aufnahme eines Steckstiftes versehen sind.
5. Apparat nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Armen
(c) eine Luftpumpe (m) verbunden ist, die es ermöglicht, der zu behandelnden
Person mittels einer Atmungsmaske Druck- bzw. Saugluft zuzuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE260341T | 1911-07-23 | ||
| DE273351T | 1912-06-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273351C true DE273351C (de) | 1914-09-08 |
Family
ID=529812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1912273351D Expired DE273351C (de) | 1911-07-23 | 1912-06-12 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE273351C (de) |
-
1912
- 1912-06-12 DE DE1912273351D patent/DE273351C/de not_active Expired
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