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DE2733300A1 - Schlagbohrmeissel - Google Patents

Schlagbohrmeissel

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Publication number
DE2733300A1
DE2733300A1 DE19772733300 DE2733300A DE2733300A1 DE 2733300 A1 DE2733300 A1 DE 2733300A1 DE 19772733300 DE19772733300 DE 19772733300 DE 2733300 A DE2733300 A DE 2733300A DE 2733300 A1 DE2733300 A1 DE 2733300A1
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DE
Germany
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inserts
drill bit
bit according
head part
impact
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Application number
DE19772733300
Other languages
English (en)
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DE2733300C2 (de
Inventor
Kenneth M White
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Western Rock Bit Co Ltd
Original Assignee
Western Rock Bit Co Ltd
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Publication date
Application filed by Western Rock Bit Co Ltd filed Critical Western Rock Bit Co Ltd
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Publication of DE2733300A1 publication Critical patent/DE2733300A1/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/46Drill bits characterised by wear resisting parts, e.g. diamond inserts
    • E21B10/56Button-type inserts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/36Percussion drill bits
    • E21B10/38Percussion drill bits characterised by conduits or nozzles for drilling fluids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Schlagbohrmeißel
  • Die Erfindung betrifft einen Schlagbohrmeißel mit einem Döpper-und einem Kopfteil, mit Dreh- und axiale Schlazkrafte vom Döpperauf das Kopfteil übertragenden Verbindungen zwischen diesen Teilen und mit einer Mehrzahl von an der Stirnfläche des Kopfteils in mehreren in Umfangsrichtung einen Abstand zueinander aufweisenden Gruppen, die durch Strömungsmittelkanäle voneinander getrennt sind, angeordneten Schneideinsätzen.
  • Die Erfindung bezieht sich' vor allem auf einen Meißel zum Schlagbohren, wobei ein Gerät, das in der Lage ist, schnelle Schlagkräfte auszuüben, unmittelbar oberhalb des Bohrmeißels befestigt ist und durch ein komprimierbares Strömungsmittel, z.B. Luft oder ein anderes Gas, betätigt wird. Der Bohrmeißel besteht aus einem Döpper- und einem Kopfteil. Wenn das Schlaggerät gegen den Meißeldöpper schlägt, so wird die gesamte Anordnung gedreht, wodurch die Schneideinsätze am Kopfteil, die in typischer Weise aus einem Hartmetall, z.B. Wolframkarbid, bestehen, zu einem neuen Teil der zu bohrenden Erdformation bei jedem Schlag weitergeschaltet werden.
  • Die hohe Frequenz der Schläge oder Stöße, die auf die zu bohrende Formation wirken, bringt diese zum Brechen. Die reine bzw. effektive Findringung eines jeden Einsatzes in die Erdformation pro Schlag ist jedoch sehr gering, und insofern stellt die Lagebeziehung zwischen einem Einsatz und einem anderen einen kritischen Faktor dar.
  • Bei Schlagbohrmeißeln liegt ein ernsthaftes Problem im Kalibrierabrieb, da diejenigen Einsätze, die das Bohrloch kalibrieren, d.h. diejenigen, die den Außendurchmesser des Lochs bohren, die größte Materialmenge entfernen müssen und noch dazu dem Gleit-oder Verschiebeabrieb beim Weiterschalten des Meißels aufgesetzt sind. Die Anordnung einer größeren Anzahl von Kalibriereinsätzen macht im allgemeinen eine Verminderung der Menge des tragenden Materials erforderlich, das jeden Einsatz £-esthält, oder es müssen die Bereiche für die Kanäle verkleinert werden, durch die das Strömungsmittel (meistens Luft) fließt, um das Bohrklein von den inneren Reihen der Einsätze an der Meißelstirnfloche zu entfernen.
  • Eine Verkleinerung des Bereichs der Strömungsmittelkanäle hat die nachteilige Wirkung einer Erhöhung des Gegendrucks auf das Schlaggerät zur Folge, so daß die Stoßkraft pro Schlag vermindert wird, wodurch die Eindringrate abnimmt. Eine Vermehrung der Zahl der Einsätze in der Kalibrierreihe unter Beibehaltung des Strömungsmittelkanalbereichs verkleinert das Lagermiterial pro Einsatz, so daß hieraus im allgemeinen ein Dauerbruch des LsFermaterials resultiert.
  • Ein typischer Schlagbohrmeißel bekannter Art ist durch einen Bereich hohen Abriebs und einen solchen niedrigen Abriebs gekennzeichnet, weil das Döpperteil des Meißels, das im Gehäuse des Schlaggeräts eingeschlossen ist, im allgemeinen nicht abgenutzt oder nicht im gleichen Maß geschädigt wird wie das die Bohrarbeit ausführende Kopfteil des Meißels. Getrennte Schneid- oder Döpperteile mit einer Gewindeverbindung vorzusehen, hat sich im allgemeinen auf Grund von rmüdunpsbrüchen an den Gewinden nicht als erfolgreich herausgestellt. Der zur Verfügung stehende Raum beschränkt das Gewinde in seiner körperlichen Grö.ßwie auch die Anwendung von unterschiedlichen Halterungsmethoden, die im Hinblick auf das Ermöglichen einer Trennung des Meißelkopfteils vom Döpperteil an der Bohrstelle selbst verwendet werden können.
  • Der Erfindung liegt demzufolge die Aufgabe zugrunde, einen Schlagbohrmeißel zu schaffen, dessen Kopf sowie Döpperteil voneinander auch auf der Bohrstelle trennbar sind und der eine erhöhte Wirtschaftlichkeit im Betrieb dadurch aufweist, daß die Einsätze der Kalibrierreihe und innerer reihen gleichförmiger belastet sind, während an der Meißelstirnflache noch maximale Strömungsmittelbereiche ermöglicht werden.
  • Erfindungsgemäß ist ein Schlagbohrmeißel der eingangs genannten Gattung zur Lösung der gestellten Aufgabe dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der SchneideinsÄtze an vorbestimmten axialen und radialen Stellen mit Bezug zur Bohrachse derart angeordnet sind, daß sie während der Bohrvorgänge in die zu bohrende Erdformation um im allgemeinen gleiche Werte eindringen und somit im allgemeinen der gleichen Belastung ausgesetzt sind.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung haben über einstimmende Sätze von Schneideinsätzen, und zwar ein Satz einer jeden Gruppe, von der Bohrerachse gleichen radialen Abstand, und aufeinanderfolgende Einsätze in einer Gruppe - in der Drehrich tung des Bohrers - weisen zur Schneidstirnfläche des Meißelkopfteils fortschreitend geringere axiale Abstände auf, wobei dieser axia le Abstand von einander entsprechenden Einsätzen in den einzelnen Sätzen gleich ist. Vorzugsweise enthalten die Verbindungen zwischen Döpper- und Kopfteil eine Kontermutter mit einem Außengewinde, das zu einem Innengewinde am Kopfteil paßt, und innere Nuten sowie Federn, die mit entsprechenden äußeren Nuten sowie Federn am Döpperteil zur tSbertragung von Drehkräften zum Eingriff kommen; zueinander passende Stoßflächen am Döpperteil, an der Kontermutter und am Kopfteil dienen zur Übertragung von axialen Schlagkräften ohne Belastung der Gewinde. In vorteilhafter weise werden die Anschlagschultern der Kontermutter und des Kopfteils dazu herangezogen, den zusammenpassenden Gewinden eine Vorspannung zu vermitteln, um eine feste Verbindune zwischen diesen sicherzustellen, die einem Lösen unter der Einwirkung der axialen, durch das Döpper- auf das Kopfteil übertragenen ochlagkäfte Widerstand entgegensetzt, und um somit die Drehkraftübertragung aufrechtzuerhalten.
  • Der Erfindungsgegenstand wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
  • Fig. 1 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht eincs Schlagbohrmeißels.
  • Fig. 2 zeigt in einer Ansicht die schneidende Kopfseite eines Meißels von der in Fig. 1 dargestellten Art.
  • Fig. 3 ist eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung eines Neißels mit einem gegenüber jenem andersartigen Döpperteil und andersartiger Anordnung zum Erteilen einer Vorspannung.
  • Fig. 4 zeigt in einer Ansicht die schneidende Kopfseite eines Meißels nach dem Stand der Technik.
  • Fie, 4a stellt das fortschreitende Eindringen der Karbideinsätze der Kalibrierreihe des bekannten Meißelsyon Fig. 4 dar.
  • Fig. 5, 5a und 5b zeigen zusammen das fortschreitende Eindringen der Karbideinsätze der äußeren Reihe oder Kalibrierreihe des in Fig. 1 dargestellten Schlagbohrmeißels.
  • Fig. 6, 6a und 6b zeigen zusammen das fortschreitende Eindringen der nach innen hin benachbart zur Kalibrierreihe liegenden Karbideinsätze des in Fig. 1 dargestellten Meißels.
  • Fig. 7 zeigt in vergrößerter Darstellung den Schnitt nach der Linie 7 - 7 in der Fig. 2.
  • Der Schlaebohrmeißel von Fig. 1 hat ein Döpperteil 1 n:it äußeren längsverlaufenden Antriebskeilnuten sowie -federn 2 und mit einem Strömungsmitteldurchlaß 3. Eine Kontermutter 4 ist mit Außeneewinde im Bereich 5 versehen, in das das Innengewinde des Meißel kopfes 6 eingreift. Anschlagschultern 7 übertragen auf die zueinanderpassenden Gewinde eine Vorspannkraft, um die Kontermutter 4 am Kopf 6 zu halten. Innen liegende Nuten und ledern der Kontermutter 4 enden an der Stelle 8 und sind den Antriebskeilnuten sowie -federn 2 gleichartig, welche an der Stelle 9 enden. Damit bleibt ein freier Raum zwischen den Nut- und Federenden am Döpperteil 1 und an der Kontermutter 4, wenn letztere am Kopf 6 fest angezogen ist. Die Keilnuten an der Kontermutter 4 dienen dazu, auf den Kopf 6 im Verlauf des Weiterschaltens eine Drehkraft zu übertragen, während sie eine direkte Übertragung von mchlagkräften vom (nicht gezeigten) Schlagbohrgerät auf den opf 6 an der Fläche lo ermöglichen. Der zwischen den Enden der Keilnuten an den Stellen 8 und 9 gebildete freie f?aum kann mit einem zusammen~ preßbaren Füllstoff ausgefüllt werden, so daß die bei 1o aneinanderstoßenden flächen von Döpper und Kopf infolge des Aneinanderliegens der Schultern von Kopf 6 und Kontermutter 4 zu einem gewissen Grad vorgespannt werden.
  • Am Kopf 6 sind eine Vielzahl von Wolframkarbid-Schneideinsätzen 11 derart angeordnet, daß sie fortscheitend das zu durchbohrende Frdreich brechen. Ein Strömungsmitteldurchgang 12 ist für zwei solche Durchgänge kennzeichnend, die ein Strömungsmittel, in typischer Weise Luft oder ein anderes Gas, vom Schlagbohrgerät über die Stirnseite des Kopfes 6 leiten, so daß das Bohrklein, das von den Einsätzen 11 erzeugt wird, entfernt wird.
  • Die Einsätze 13, 14 und 15 sind beispielsweise als Kalibriereinsätze vorgesehen und habeh denselben radialen Abstand von der Achse des Schlagbohrmeißels. Sie liegen jedoch nicht in der gleichen, quer zur Meißelachse verlaufenden Ebene, wie aus ihrer Lage zur Bezugsebene 16 in Fig. 1 zu erkennen ist. Der Einsatz 14 hat den Abstand 17 und der Einsatz 15 den Abstand 18 von der Bezug ebene 16. Damit haben die aufeinanderfolgenden Einsätze 13, 14 und 15 in Wichtung des Bezugspunkts des ?ohrers einen fortschreitend geringeren axialen Abstand von der Bezugsebene 16.
  • Gemäß Fig. 2, in der gegenüber Fig. 1 die schneideinsätze mit anderen Bezugszahlen bezeichnet sind, sind drei gleichartige Gruppen von Einsätzen 19, 20 und 21 durch drei trömunpsmittelkanäle 22, 23 und 24 voneinander getrennt, die über zwei Strömungamitteldurchgänge 25, 26 versorgt werden. Letztere enden im Innern auf der Bohrerachse in der Mitte des Kopfes 6. Einige Einsätze in jeder Gruppe sind auf gleichern radialen Abstand von der Bohrerachse angeordnet, so daß eine Reihe von Sätteln oder Graten bei jeder Drehung des Meißelkopfes in das Erdreich eingeschnitten werden.
  • Der Schlagbohrmeißel von Fig. 3 hat gegenüber dem von Fig. 1 eine andersartige Vorspannanordnung, indem eine Dlane tläche 28 zur Übertragung der Vorspannkraft anstelle der Keilnutflächen des Meißels verwendet wird. Nichtsdestoweniger ist die grundsätzliche ausbildung der Kontermutter, der Keilnuten und des Kopfes gleichartig, d. h., die Gewinde des Kopfes und der Kontermutter sind nicht den durch den Bohrer übertragenen Schlagkräften ausgesetzt.
  • Bei dem in Fig. 4 gezeigten Schlagbohrmeißel nach dem Stand der Technik haben die Kalibrierreiheneinsatze 29 bis 38 in bezug zur Bohrerachse eine Neigung oder Schräglage, wie das in der Praxis üblich ist, sie sind aber in der gleichen Ebene (quer ur Bohrerachse) mit Bezug zu der zu bohrenden Formation angeordnet. Strömungsmittelkanäle 39, 4o sind vorhanden. Der Rest der Einsätze befindet sich in der gleichen Ebene (wiederum quer zur Bohrerachse) die jedoch im allgemeinen um einen geringen Betrag unter der Ebene der Kalibriereinsätze liegt.
  • Die Art, in der der bekannte Meißel von Fig. 4 schneidet, ist in Fig. 4a als aufgebrochenes Längsprofil dargestellt, das heißt derart, als wenn der Umfang des Loches am Radius der Kalibriereinsätze in eine gerade Linie abgewickelt wäre. Die Bezugszahlen für die Einsätze sind an einer den Beginn des Bohrens darstellenden Position angegeben. In dem in der Darstellung erfaßten Zeitintervall legt der Einsatz 33 die Umfangsatrecke zur Position des Einsatzes 34 zurück. Dieser besondere T;yp eines Hohrmeißels weist einen großen Abstand zwischen den Einsätzen 29, 30 und 34, 35 auf, wodurch je ein pfeil 41 bzw. 42 des Bohrlochbodens ungeschnitten bleibt, wenn die übrigen Einsätze vollständig die zwischen ihnen liegenden Strecken durchlaufen haben. Der Enderfolg ist, daß die einsätze 29 und 34 einer höheren Belastung auszersetzt sind als die übrigen Einsätze der Kalibrierreihe. Der Fig. 4a ist zu entnehmen, daß die einsätze 30, 31, 32 und 35, 36, 37 die am wenigstens belasteten Einsätze sind, während die Einsätze 33 und 38 der zweithöchsten Belastung unterliegen. Bei einem Bohrmeißel dieser Ausbildung ist der Abrieb am höchsten an den vorlaufenden Einsätzen 29 und 34, für den Rest der Einsätze nimmt er ab.
  • Dieser bekannte Meißel liefert jedoch große Luftausströmkanäle, um den Gegendruck am Bohrgerät zu vermindern.
  • Die in fi ig. 2 wiedergegebene Ansicht der Anordnung der Schneideinsitze gemäß der 1.erfindung läßt erkennen, daß Einsätze 43 bis 51 zum Brechen des äußeren Umfangs oder Kalibers des Bohrlochs mit gleichen Abständen zwischen ihnen vorgesehen sind. Das resultierende aufgebrochene Längsprofil von Fig. 5 gilt für die gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit und Eindringrate, wie sie für den bekannten Meißel von Fig. 4 bei der Ausbildung des Längsprofils gemäß Fig. 4a angenommen worden ist.
  • In Fig. 5 sind die ersten Kalibrierreiheneinsätze, die mit der zu bohrenden Erdformation in Berührung kommen, die - auch in Fig. 2 gezeigten - Einsätze 44, 47 und So. Die Neigungslinie 52 ist für die drei Gruppen 19, 20 und 21 von Einsätzen identisch und durch die Umdrehungsgeschwindigkeit sowie Eindringrate des Bohrers bestimmt. Diese Neigungslinie 52 liegt derart, daß die Kalibrierreiheneindringung für alle diese Einsätze für eine vorbestimmte Eindringrate und Umdrehunsgeschwindigkeit konstant ist.
  • Es ist möglich, eine konstante Kalibrierreiheneindringung zu erhalten, indem man einen gleichwinkeligen Abstand zwischen den Kalibrierreiheneinsstzen vorsieht. Das allerdings läßt große tatrömungsmittelkanäle am Außenumfang des Meißels nicht zu, weshalb das Bohrgerät mit höheren Gegendrücken arbeitet.
  • Die Fig. 5a und 5b zeigen aufeinanderfolgende Stufen für die Eindringung der Kalibrierreiheneinsatze des Bohrers.
  • Die zweite Reihe der Einsätze, die der äußeren Kalibrierreihe nach innen zunächstliegt, hat im Gegensatz zu den neun Kalibriereinsätzen (Fig. 2) nur sechs Einsätze, die jedoch auf einer steileren heigungslinie liegen, wie die Linie 60 im aufgeirochenen Längsprofil von Fig. 6 zeigt. Gemäß Fie. 1 liegt der Einsatz 53 um den Abstand 59 unter der Bezugsebene 16, so daß die drei Einsätze der zweiten Reihen die mit 53 bezeichnet sind, allen anderen gegenüber beim Bohren des Erdreichs vorlaufen. Die Fig. 6 zeigt die Einsätze der zweiten Reihe am Anfang des Bohrens, wobei die Einsätze 53, 55 und 57 beginnen, sich an die Erdformation anzuleeen, die Kalibriereinsätze44, 47 und 50 aber noch nicht in Berührung mit der brdformation sind, weil die Einsätze der zweiten Reihe diesen um den Abstand 59 (Fig. 1) voraus sind.
  • Die Fig. 6a und 6b zeigen aufeinanderfolgende Stufen für die Eindringunfc der Einsätze der zweiten reihe des Bohrers.
  • In der dritten und vierten Reihe von Einsätzen sind jeweils drei Strick in pleichwinkelieer eise angeordnet, so daß jeder einsatz die gleiche Eindringung in die zu bohrende Erdformation hat. Die Einsätze in diesen beiden Reihen liegen in unterschiedlichen, quer zur Bohrerachse verlaufenden Ebenen, jedoch liegen die drei Einsätze einer jeden Reihe in derselben Ebene. Die dritte Einsatz reihe befindet sich im wesentlichen in der gleichen Ebene wie der tiefste Kalibrierreiheneinsatz, die vierte Reihe liegt, wie Fig. 1 zeigt, um den Abstand 61 höher. Diese Anordnung der inneren Reihen dient dazu, eine seitliche Stabilität fiir den Meißel beim Bohren zu liefern wie auch der Erzeugung von bevorzugten Zonen eines Zugs-pannungsausfalls. Dies wird unter Aufopferung einer reinen Druckbelastung an den Einsätzen erreicht.
  • Die beiden innersten Einsatzreihen brechen den mittleren Teil des auszubildenden Bohrlochs, und ein Abrieb- oder Belastungsproblem tritt weizen der minimalen Materialmenge, die zu entfernen ist, nicht auf. An der Meißelstirnfläche reibt es einen Xnickpunkt zwischen der vierten und fünften binsatzreihe, so dal? in der Erdformation zwischen diesen beiden Reihen eine leicht zu brechende, aufstehende Rippe gebildet wird.
  • Die Kanäle für das Strömungsmittel - in diesem Fall ist es Luft -und das Profil des in die Erdformation @ebohrten Lochs sind in Fig. 7 gezeigt, die den Schnitt nach der Linie 7 - 7 in Fig. 2 darstellt. Der Strömunzsmitteldurchganz 25 ist zu dem in Fig. 2 gezeigten Durchgang 26 identisch und so ausgerichtet, daß die Mitte der Öffnung des Durchgangs im wesentlichen im Scheitel des Knickpunkts 63 an der Meißelstirnfläche liegt. Der Strömungsmittelkanal 24 (Fig. 2) an der Stirnfläche hat keinen vom axialen Strömungsmitteldurchlaß 3 ausgehenden Durchgang, um einen ungleichen Luftstrom vom Bohrerscheitel zur Bohrerkalibrierreihe für die aus den Durchgängen 25, 26 austretende Luft zu schaffen.
  • In der Praxis wird die Bohrfähigkeit der verschiedenen Frdformationen den Neigungswinkel und die Neigung der einsätze zur Bohrerachse beeinflussen. Die Anzahl der Gruppen von Einsätzen -im vorliegenden Beispiel sind es drei - kann auch zwei oder mehr als drei sein, während noch immer die Anordnung der Einsätze gemäß der erfindung verkörpert bleibt. Notwendigerweise wird die Anzahl der Einsatzreihen sich mit der körr)er]ichen Größe des einzelnen MeiRels ändern. Die den MeiBeDDpf am Döpperteil der Anordnung haltende Kontermutter kann fijr gewisse Größen und Typen von Meißeln geschlitt sein und fiir verschiedene innere Nut- und Federgrößen sowie -arten verändert werden. Die Anordnung der einsätze gemaß der trfindung kann an einem Festkopf-Schlagbohrmeißel, d.h. einem solchen ohne abnehmbares Kopfteil, zur Anwendung kommen.

Claims (12)

  1. Patentansprüche 1. Schlagbohrmeißel mit einem Döpper- und einem Kopfteil, mit Dreh- und axiale Schlagkräfte vom Döpper- auf das Kopfteil übertragenden Verbindungen zwischen diesen eilen und mit einer Mehrzahl von an der Stirnflache des Kopfteils in mehreren in Umfangarichtung einen Abstand zueinander aufweisenden Gruppen, die durch Strömungmittelkanäle voneinander getrennt sind, angeordneten Schneideinsätzen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der Schneideinsätze (11) an vorbestimmten axialen und radialen Stellen mit Bezug zur Bohrerachse derart angeordnet sind, daß sie während der Bohrvorgängelin die zu bohrende Erdformation um im allgemeinen gleiche Werte eindringen und somit im allgemeinen der gleichen Belastung ausgesetzt sind.
  2. 2. Schlagbohrmeißel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinstimmenden Sätze von Schneideinsätzen (44-46; 47-49; 50, 51>43), und zwar ein Satz einer beiden Gruppe (19, 20, 21), von der Bohrerachse gleichen radialen Abstand haben und daß aufeinanderfolgende Einsätze in einer Gruppe - in der Drehrichtung des Bohrers - zu einer am untersten Ende des Kopfteils (6) quer zur Bohrerachse liegenden Bezugsebene (16) fortschreitend geringere axiale Abstände aufweisen, wobei dieser axiale Abstand von einander entsprechenden Einsätzen in den einzelnen Sätzen gleich ist.
  3. 3. Schlagbohrmeißel nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von verschiedenen übereinstimmenden Satzen (43-51; 53-58) von Schneideinsätzen auf unterschiedlichen radialen Abständen von der Bohrerachse.
  4. 4. Schlagbohrmeißel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sätze (43-51; 53-58) eine unterschiedliche Anzahl von Einsätzen aufweisen.
  5. 5. Schlagbohrmeißel nach Anspruch 4, dadurch mekennzeichnet, daß ein radial innen liegender Satz (53,54) weniger Einsätze enthält, als ein radial weiter außen liegender Satz (43, 50, 51).
  6. 6. Schlagbohrmeißel nach Anspruch 3, dadurch zekennzeichnet, daß in einander entsprechenden Sätzen (44-46; 47-49; 50, 51, 43 bzw.
    55, 56; 57, 58; 53, 54) die Anzahl der Einsätze gleich ist.
  7. 7. Schlagbohrmeißel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dalS der Abstand zwischen den Einsätzen (44, 45, 46) in jedem Satz im wesentlichen gleich ist.
  8. 8. Schlagbohrmeißel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß aufeinanderfolgende, einen radialen Abstand zueinander aufweisende Sätze (43-51; 53-58) von einsätzen zur Bezugsebene (16) unterschiedliche Abstände haben, so daß während des Bohrens eine Reihe von Sätteln mit zueinander radialen Abständen entstehen.
  9. 9. Schlagbohrmeißel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (44, 45) in einem (44 - 46) der radialen Abstand zueinander aufweisenden Sätze von Einsätzen einen unterschiedlichen axialen Abstand von den Einsätzen (55, 56) in einem anderen, radialen Abstand aufweisenden Satz (55, 56) haben.
  10. lo, Schlagbohrmeißel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (55, 56) in einem radial inneren Satz einen axialen Abstand haben, der größer ist als der axiale Abstand der Einsätze (44-46) in einem radial weißter augen liegenden Satz.
  11. 11. Schlagbohrmeißel nach einem der Ansprüche 1 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen zwischen Döpper- und Kopfteil (1 bzw. 6) eine Kontermutter (4) mit einem Außengewinde, das zu einem Innengewinde am Kopfteil (6) paßt, und innere Nuten sowie Federn, die mit entsprechenden äußeren Nuten sowie Federn (2) am Döpperteil (1) zur t;bertragung von Drehkräften zum Eingriff kommen, aufweisen und daß zueinander passende Stoßflächen (10) am Döpper-bzw. Kopfteil zur ibertra, gung von Schlagkräften ohne Belastung der Gewinde vorhanden sind.
  12. 12. Schlagbohrmeißel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß Anschlagschultern (7) der Kontermutter (4) und des Kopfteils (6) den Gewinden zur Sicherstellung einer festen Verbindung zwischen ihnen eine Vorspannung geben.
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