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DE2056382A1 - Verbindung mit Schrumpf- oder Preßsitz - Google Patents

Verbindung mit Schrumpf- oder Preßsitz

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Publication number
DE2056382A1
DE2056382A1 DE19702056382 DE2056382A DE2056382A1 DE 2056382 A1 DE2056382 A1 DE 2056382A1 DE 19702056382 DE19702056382 DE 19702056382 DE 2056382 A DE2056382 A DE 2056382A DE 2056382 A1 DE2056382 A1 DE 2056382A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
receiving hole
insert
area
compound according
hole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702056382
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dipl.-Ing. 513OGeilenkirchen Laumen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mhwirth GmbH
Original Assignee
Wirth Maschinen und Bohrgeraete Fabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wirth Maschinen und Bohrgeraete Fabrik GmbH filed Critical Wirth Maschinen und Bohrgeraete Fabrik GmbH
Priority to DE19702056382 priority Critical patent/DE2056382A1/de
Publication of DE2056382A1 publication Critical patent/DE2056382A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/10Wear protectors; Centralising devices, e.g. stabilisers
    • E21B17/1078Stabilisers or centralisers for casing, tubing or drill pipes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/46Drill bits characterised by wear resisting parts, e.g. diamond inserts
    • E21B10/50Drill bits characterised by wear resisting parts, e.g. diamond inserts the bit being of roller type
    • E21B10/52Drill bits characterised by wear resisting parts, e.g. diamond inserts the bit being of roller type with chisel- or button-type inserts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/46Drill bits characterised by wear resisting parts, e.g. diamond inserts
    • E21B10/56Button-type inserts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B4/00Shrinkage connections, e.g. assembled with the parts at different temperature; Force fits; Non-releasable friction-grip fastenings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Verbindung mit Schrumpf- oder Preßsitz Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindung mit Schrumpf-oder Preßsitz zwischen einem Grundkörper aus Metall, namentlich Stahl, und einem oder mehreren, jeweils von Löchern des Qrundkörpers aurgenommenen Einsätzen, namentlich aus Hartmetall oder einem anderen verschleißfesten Material, insbesondere bei Werkzeugen und Geräten der Gesteins- oder Tietbohrtechnik.
  • Es sind Drehbohrmeißel zur Herstellung von Bohrungen bekannt, die als Schneid- oder Arbeitselemente Hartmetallstifte aufweisen, welche so in Aufnahmebohrungen eines z.B. aus Kohlenstoffstahl bestehenden Grundkörpers eingesetzt sind, daß sie mit ihren meist abgerundeten Enden um einen gewissen Betrag über die Oberfläche des Grundkörpers vorstehen (DT-PS 93 523).
  • Derartige Rollenbohrer werden auch als Warzenmeißel bezeichnet.
  • Die bei solchen Werkzeugen die Arbeitselemente bildenden Einsätze sollen einerseits so verschleißfest wie möglich sein.
  • Andererseits kann wegen der Bruchgefahr auf eine gewisse Zähigkeit dieser Einsätze nicht verzichtet werden. Da bei Hartmetall als dem allgemein für die Einsätze gewähUen Material die 2ähigkeit mit erhöhter Verschleißfestigkeit abnimmt, war es bisher nicht möglich, Hartmetallsorten mit einer an sich erv(Lnschten besonders hohen Verschleißfestigkeit tUr Werkzeuge der genannten Art einsusetzen, weil hierbei die Zähigkeit nicht mehr auareichte, um bei den auftretenden Beanspruchungen eine sotortige Zerstörung der Hartmetalleinsätze dadurch Bruch zu vermeiden.
  • Aber auch bei der Wahl näherer Hartmetallsorten und damit notwendigerweise bei Inkaufnahme einer geringeren Verschleißfestigkeit ist die Bruchgefahr nicht beseitigt. Wie die Praxis zeigt, tritt selbst unter normalen Arbeitsbedingungen bei Warzenmeißeln der genannten Art oft sehr schnell eine Zerßtörnung der Einsätze durch Abbrechen ein. Meist ist es dabei so, daß der Aber die Oberfläche des Qrundkörpers vorstehende Teil des Einsatzes vollständig abbricht. Dies führt dazu, daß zunächst einmal der durch den Wegfall mehrerer Warzen nicht mehr einsatzfähige Rollenmeissel auagetausch werden muß, was eine Unterbrechung der Bohrarbeit, Zeit- und Materialaufwand bedeutet. Da ea weiterhin ausserordentlich schwierig und oft sogar unmöglich ist, die Reste der abgebrochenen Hartmetallstifte aus den Aufnahmebohrungen zu entfernen, ist in vielen Fällen ein solches beschädigtes Werkzeug Uberhaupt nicht mehr verwendbar.
  • Über die geschilderten Fälle hinaus können sich ähnliche Probleme auch bei Verbindungen ergeben, bei denen die Einsätze nicht aus Hartmetall, sondern aus einem anderen Werkstoff bestehen.
  • Ziel der Erfindung ist es, eine Schrumpf- oder Preßsitz-Verbindung zwischen einem Grundkörper und einem oder mehreren darin gehaltenen Einsätzen gegenber bekannten Ausf(1hrungen zu verbessern und gdnstiger zu gestalten namentlich auch im Hinblick auf das Verhalten unter harten und ungUnstigen Beanspruchungen oder Belastungen in Betrieb. Dabei strebt die Erfindung weiterhin eine solche Ausbildung der Verbindung an, daß besonders auch bei aus Hartmetall und anderen verschleißfesten oder verhältnismäßig spröden Werkstoffen bestehende Einsätze die Bruchgefahr vermieden oder zumindest herabgesetzt wird bzw. daß bei gleicher oder größerer Bruchsicherheit als bisher die Verwendung von Einsätzen mit höherer Verschleißfestigkeit ermöglicht wird.
  • Die Erfindung sieht vor, der Verbindung im Bereich des äußeren Endes des den Einsatz aurnehmenden loches eine im Vergleich zu einem tiefer gelegenen Bereich des Aufnabmeloches geringere Vor spannung des Einsatzes durch den umgebenden Grundkörper zu geben.
  • Hierdurch werden an und in der Umgebung derjenigen Stelle, an der der Einsatz aus dem Aufnahmeloch des Grundkörpers austritt, besonders günstige Verhältnisse im Hinblick auf die im Betrieb auf die Einsätze und ihre Verbindung mit dem Grundkörper wirkenden Kräfte ersielt. Ungünstige Spannungsspitzen, die Ursache von BrEchen sein können, werden vermieden oder auf ein unschädliches Maß herabgemindert. Dies gilt nicht allein für Werkstoffe wie Hartmetall od.dgl., sondern die Erfindung kann u.a. beispielsweise auch für Einsätze aus Stahl von großem Vorteil sein.
  • Die verringerte Vorspannung der Verbindung an der Austrittsstelle der Einsätze aus dem Grundkörper kann auf verschiedene Weise erreicht werden. So sieht die Erfindung einmal vor, daß die zur Erzielung des Schrumpf- oder Preßsitzes dienende Maßdifferenz zwischen Aufnahmeloch und Einsatz im Bereich des äußeren Endes des Aufnahmeloches geringer als in einem tiefer gelegenen Bereich des Aufnahmeloches ist. Bei Verwendung eines Einsatzes mit auf seiner Aufnahmelänge im wesentlichen konstantem Querschnitt kann beispielsweise das AuSnahmeloch eine sich vom Bereich des äußeren Endes zur Lochtiefe verengende Gestalt haben.
  • Es ergibt sich durch solche Maßnahmen eine gewisse Verlagerung der durch den Schrumpf- oder Preßsitz bewirkten Einspannkräfte für den Einsatz nach unten, d.h. zum inneren Ende des Einsatzes hin, während in der Umgebung der Austrittsstelle des Einsatzes aus dem Grundkörper die auf den Einsatz wirkende Kraft geringer ist. Dadurch erhält die Verbindung in diesem Bereich eine erhöhte Elastizität, welche das Aurtreten hoher, zum Bruch fUhrender Spannungsspitzen bei einer Belastung im Betrieb ausschließt.
  • Die Verengung des Aufnahmeloches nach unten hin kann kontinuierlich oder auch absatzweise erfolgen. Im ersteren Pall kann die Querschnittskontur geradlinig sein oder aber auch nach einer Kurve verlaufen. Die Erfindung sieht insbesondere vor, daß das Aufnahmeloch für einen Einsatz mit auf seiner Aufnahme länge im wesentlichen konstantem Querschnitt wenigstens zwei Bereiche mit unterschiedlichen Innenmaßen aufweist, von denen dasjenige im Bereich des äußeren Endes des Aufnahmeloches das größere ist. Eine sehr günstige Ausführungsform besteht darin, daß das Aufnahmeloch für einen Einsatz einen sich im Bereich seines äußeren Endes erstreckenden Teil mit parallel zur Lochachse verlaufenden Begrenzgngsflächen und einen anschließenden, sich verengenden Teil aufweist.
  • Die Ausführung läßt sich gemäß der Erfindung ferner so tretfen, daß das Aufnahmeloch einen sich nach außen hin erweiternden Randbereich aufweist. Diese Ausführung kann nicht nur mit einem oder mehreren der vorstehend genannten Merkmale kombiniert sein, sondern auch für sich allein in vielen Fällen schon ausreichen, um ein Brechen des Einsatzes zu verhindern.
  • Eine weitere Ausführung der Verbindung kennzeichnet sich gemäß der Erfindung durch eine oder mehrere, das Aufnahmeloch für einen Einsatz umgebende Vertiefungen in der Oberseite des Grundkörpers. Besonders vorteilhaft wird als Vertiefung eine in sich geschlossen. Rille od.dgl. vorgesehen. Zweckmäßig ist die Vertiefung bzw. sind die Vertiefungen so angeordnet, daß sie der Randkontur des Aufnahme loches folgen.
  • Durch das Vorhandensein einer oder mehrerer solcher Vertiefungen wird ebenfalls die Elastizität der Verbindung im Bereich des äußeren Endes des Aufnahmeloches gegenüber dem tiefer gelegenen Bereich erhöht, so daß schädliche Spannungen, die zu einem Abbrechen des Einsatzes bei Arbeiten führen können, sicher vermieden werden.
  • Obgleich die Verbindung nach der Erfindung mit besonderem Vorteil bei Rollenieißeln und anderen Werkzeugen und Geräten der Gesteins- und Tiefbohrtechnik anwendbar ist, kann sie auch auf anderen Gebieten in allen Fällen von Nutzen sein, wo ähnliche Verhältnisse vorliegen.
  • Die Erfindung umfaßt in jedem Fallo auch Umkehrungen oder Vertauschungen in den Gestaltungsmerkmalen der miteinander zusammenwirkenden Teile. Es ist also z.B. auch eine Ausführung eingeschlossen, bei der nicht der Einsatz auf seiner AutnKhmelänge einen konstanten Querschnitt aufweist, während das Autnahmeloch einen oberen Teil mit gleichbleibendem Querschnitt und einen unteren Teil mit sich verengendem Querschnitt hat, sondern umgekehrt das Aufnahmeloch auf seiner Länge mit konstantem Querschnitt ausgeführt ist und der Einsatz einen unteren Teil mit sich zum Ende hin erweiternden Querschnitt besitzt.
  • Dies gilt analog für alle anderen in Frage kommenden Ausführungen.
  • Weiterhin fallen unter die Erfindung nicht allein rotationssymmetrische Querschnittsformen von Aufnahmelöchern und Einsätzen, sondern auch eckige oder ovale Querschnittsformen.
  • Nachstehend werden anhand der Zeichnung verschiedene AusfQhrungsbeispiele von Verbindungen mit den erfindungsgemäßen Merkmalen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen als Warzenmeißel ausgebildeten Rollenbohrer mit erfindungsgemäßer Verbindung zwischen dem Grundkörper und den Einsätzen, Fig. 2 einen weiteren Anwendungsfall der Erfindung, Fig. 3 einen einzelnen Einsatz in vergrößertem Maßstab in Ansicht, Fig. 4 bis 7 verschiedene Ausführungen von Aufna-löchern jeweils im senkrechten Querschnitt, Fig. 8 und 9 eine andere Ausführung eines Aufnabmeloohes im Schnitt und in Draufsicht und Fig. 13 und il eine weitere Ausführung eines Aufnahmeloches im Schnitt und in Draufsicht.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Rollenbohrer 1 weist einen drehbar auf einer Achse gelagerten, aus Stahl bestehenden Grundkörper 2 auf. Dieser Grundkdrper ist auf seiner Mantelfläche mit Aufnahmebohrungen für verschleißfeste Einsätze 3 versehen, die darin durch Schrumpf- oder Preßsitz gehalten werden, derart, daß sie mit einem Teil ihrer Länge über die Oberfläche des Grundkörpers 2 nach außen vorstehen. Zur Erzielung des erforderlichen festen Sitzes haben die Einsätze 3 gegenüber den Aufnahmebohrungen ein bestimmtes Übermaß. Die Herstellung der Schrumpf- oder Preßsitzverbindung kann in an sich bekannter Weise e wo z.B. beim Einschrumpfen dadurch, daß der Grundkörper gleichmäßig erwärmt wird und dann die Einsätze in die Bohrungen eingeführt werden.
  • Fig. 2 veranschaulicht einen anderen Anwendungsfall der Erfindung bei der Bewehrung eines Elemts 4 mit verschleißfesten Einsätzen 3. Hierbei kann es sich z.B. um den Führungsteil eines Bohrgestänges, um eine Schwerstange od.dgl. handeln.
  • In Fig. 3 ist eine zweckmäßige Ausführung eines Einsatzes 3 wiedergegeben. Dieser hat die Form eines Stiftes mit abgerundeter Kopfpartie. Als Beispiel ist mit dem Maß ttat' die Aufnahmelänge bezeichnet, d.h. diejenige Länge, mit welcher der Einsatz im Aufnahmeloch des Grundkörpers zu sitzen kommt. Diese Länge kann sich nach den jeweiligen Erfordernissen richten.
  • Die Figuren 4 bis 7 zeigen verschiedene Möglichkeiten der Ausbildung von Aufnahme löchern zur Erzielung einer erhöhten Elastizität bzw. einer Zone verminderter Spannungen im Bereich des äußeren Endes des Aufnahmeloches. Die Aufnahmelöcher sind hier als Sackbohrungen dargestellt, wie es bei vielen Anwendungsfällen der Normalfall ist. Der jeweilige Einsatz stützt sich dann mit seinem Ende auf dem Grund der Bohrung ab.
  • Es ist aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen, Bohrungen vorzusehen, die sich nach unten hin fortsetzen, beispielsweise mit geringerem Durchmesser, wenn dies für den betreffenden Einsatzfall zweckmäßig ist.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 4 weist die in einem Grundkörper 6 vorgesehene Aufnahmebohrung 5 nahe ihrem äußeren Ende einen Berich 5a mit parallel zur Bohrungsachse verlaufender Wandung auf, dem nach unten hin ein sich verengender Bereich 5b folgt. Für die Aufnahme eines Einsatzes mit zylindrischem Schaft hat bei einer solchen Ausführung der obere Bereich zylindrische und der untere Bereich konische Gestalt.
  • Der obere Bereich 5a weist gegenüber dem z.B. aus Hartmetall bestehenden Einsatz, etwa einem Einsatz gemäß Fig. 3, nur ein verhältnismäßig geringes Untermaß auf, das insbesondere also kleiner ist als bei einer herkömmlichen Schrumpf- oder Preßpassung. Die eigentliche Befestigung des Einsatzes wird dagegen in den tieferen, sich verengenden Bereich 5b der Bohrung verlegt. Beide Bereiche 5a und 5b sind so aufeinander abgestimmt, daß der Einsatz insgesamt den erforderlichen Festsitz hat. In dem Bereich 5a steht der Einsatz nur unter geringen Schrumpf- oder Preßspannungen. Durch äußere Belastungen im Betrieb hervorgerufene Beanspruchungen bauen sich im Bereich 5a weitgehend ab, ohne zu einem Bruch des Einsatzes zu führen und können sich auch in dem anschließenden engeren Bereich 5b nur noch weniger stark auswirken.
  • Bei den Ausführungen nach den Fig. 5, 6 und 7 sind die Verhältnisse entsprechend. Die Bohrung 7 nach Fig. 5 weist zwei zylindrische Bereiche 7a und 7b auf, wobei wiederum der untere Bereich der engere ist und in erster Linie die Einspannung des Einsatzes übernimmt. Bei der Ausführung nach Fig. 6 ist keine konkrete Aufteilung in zwei Bereiche vorhanden, sondern hier wird die gewünschte Wirkung durch eine kontinuierliche Verengung der gesamten Aufnahmebohrung 9 erzielt. Die Querschnittskontur kann dabei auch gekrümmt verlaufen, wie dies in Fig. 6 strichpunktiert angedeutet ist. In den Fig. 4 bis 6 ist mit der Ziffer 8 jeweils eine Fase am Außenrand der Aufnahmebohrung bezeichnet, welche das Einführen des Einsatzes erleichtert.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 7 wird die erhöhte Elastizität und die Minderung der Spannungen zum äußeren Ende der Aufnahmebohrung 11 hin durch eine Erweiterung lla des Randbereiches erzielt. Der tiefere Teil der Bohrung 11 kann eine sich verengende Form haben oder aber auch zylindrisch ausgebildet sein, wie in Fig. 7 strichpunktiert eingezeichnet ist.
  • Die Verengung bzw. Konizität des Bereiches 5b in Fig. 4 sowie die Änderungen der Bohrungsform über der Bohrungslänge bei den anderen Ausführungen sind der Deutlichkeit wegen in der Zeichnung übertrieben stark dargestellt. Der Gesamtkegelwinkel (mit Bezug auf die Lochmitte) bei einer Ausführung mit ganz oder teilweise konischem Aufnahmeloch, etwa bei der sehr günstigen Ausführung gemäß Fig. 4, liegt vorteilhaft unter 20 und ist insbesondere noch kleiner als 10. Das Verhältnis der Länge des zylindrischen Teiles 5a zu der Länge des sich verengenden Teiles 5b des Aufnahmeloches 5 bei einer Ausführung gemäß Fig. 4 kann z.B. 1 : 2 betragen und liegt zweckmäßig im Bereich zwischen 1 : 1 und 1 : 5. Bei Einsätzen mit einem Durchmesser von etwa 14 bis 18 mm kann die gesamte Lochtiefe beispielsweise 10 bis 20 mm betragen. Bei einer Ausführung entsprechend Fig. 5 läßt sich die Differenz zwischen den Durchmessern des Teiles 7a und des Teiles 7b des Aufnahmeloches 7 z.B. in derselben Größenordnung wählen, wie sie sich aus den Durchmessern am Anfang und am Ende eines konisch gestalteten Aufnahmeloches gemäß den vorstehend erläuterten Ausführungen ergibt. Die angegebenen Werte beziehen sich auf vorteilhafte Ausführungen der Erfindung, sind jedoch nicht einschränkend zu verstehen.
  • Bei den Ausführungen nach den Fig. 8 bis 11 ist eine Elastizität im Bereich des oberen Endes der betreffenden Aufnahmebohrung und eine Herabminderung der Spannungen durch Vertiefungen erzielt, welche jeweils die Aufnahmebohrungen umgeben.
  • Solche Vertiefungen können die Form einer Rille 10 (Fig. 8 und 9) haben oder es kann eine Anzahl konzentrisch zur Aufnahmebohrung 13 angeordneter Löcher 12 vorgesehen werden (Fig. 10 und 11). Die Rille 10 läßt sich abweichend von der gezeigten Ausbildung auch mit einem trepezförmigen, runden bzw. halbkreisförmigen, quadratischen oder rechteckigen Querschnitt ausführen. Auch ist es möglich, mehrere Rillon in konzentrischer Anordnung vorzusehen.
  • Alle in der vorstehenden Beschreibung erwähnten bzw. in der Zeichnung dargestellten Merkmale sollen, sofern der bekannte Stand der Technik es zuläßt, für sich allein oder auch in Kombinationen als unter die Erfindung fallend angesehen werden.
  • Patentansprüche

Claims (10)

  1. Patentansprüche 1.JVerbindung mit Schrumpf- oder Prcßsitz zwischen einem Grundkörper aus Metall, namentlich Stahl, und einem oder mehreren, jeweils von Löchern des Grundkörpers aufgenommenen Einsätzen aus verschleißfestem Material, namentlich Hartmetall, insbesondere bei Werkzeugen und Geräten der Gesteins- oder Ticfbohrtechnik, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des äußeren Endes des den Einsatz (3) aufnehmenden Loches (5, 7, 9, 11, 13) eine geringere Vorspannung des Einsatzes (3) durch den Grundkörper (2, 4, 6) vorgesehen ist als in einem tiefer gelegenen Bereich des Aufnahmeloches.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erzielung des Schrumpf- oder Preßsitzes dienende Maßdifferenz zwischen dem Aufnahmeloch (5, 7, 9, 11) und dem Einsatz (3) im Bereich des äußeren Endes des Aufnahmeloches geringer als in einem tiefer gelegenen Bereich des Aufnahmeloches ist.
  3. 3. Verbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmcloch (5, 7, 9, 11) für einen auf seiner Aufnahmelänge (a) im wesentlichen konstanten Querschnitt aufweisenden Einsatz (3) eine sich vom Bereich des äußeren Endes zur Lochtiefe hin verengende Gestalt hat.
  4. 4. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeloch (5; 7) für einen Einsatz (3) mit auf seiner Aufnahmelänge (a) im wesentlichen konstantem Querschnitt wenigstens zwei Bereiche (5a, 5b; 7a, 7b) mit unterschiedlichen Innenmaßen aufweist, von denen dasjenige im Bereich des äußeren Endes des Aufnahmeloches (5; 7) das größere ist.
  5. 5. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeloch (5) für einen Einsatz (3) mit auf seiner Aufnahmelänge (a) im wesentlichen konstantem Querschnitt einen sich im Bereich seines äußeren Endes erstreckenden Teil (5a) mit parallel zur Lochachse verlaufenden Begrenzungsflächen und einen anschließenden, sich verengenden Teil (5b) aufweist.
  6. 6. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeloch (11) einen sich nach außen hin erweiternden Randbereich (Ila) aufweist.
  7. 7. Verbindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine oder mehrere das Aufnahmeloch (13) für einen Einsatz (3) umgebende, in der Oberseite des Grundkörpers (6) vorgesehene Vertiefungen (10; 12).
  8. 8. Verbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung eine in sich geschlossene Rille (10) od.dgl. bildet.
  9. 9. Verbindung nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung bzw. Vertiefungen (10; 12) der Randkontur des Aufnahmeloches (13) für den Einsatz (3) folgend angeordnet sind.
  10. 10. Verbindung nach einem dcr Ansprüche 7 bis 9, gekennzeichnet durch zwei oder mehr konzentrisch zueinander angeordnete Vertiefungen in Form von Rillen (10) od.dgl.
    Leerseite
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