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DE2733122A1 - Fahrzeugsensitive blockiervorrichtung fuer sicherheitsgurte - Google Patents

Fahrzeugsensitive blockiervorrichtung fuer sicherheitsgurte

Info

Publication number
DE2733122A1
DE2733122A1 DE19772733122 DE2733122A DE2733122A1 DE 2733122 A1 DE2733122 A1 DE 2733122A1 DE 19772733122 DE19772733122 DE 19772733122 DE 2733122 A DE2733122 A DE 2733122A DE 2733122 A1 DE2733122 A1 DE 2733122A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
support
pendulum
rest position
inertia body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772733122
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Dr Ing Komossa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19772733122 priority Critical patent/DE2733122A1/de
Publication of DE2733122A1 publication Critical patent/DE2733122A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/34Belt retractors, e.g. reels
    • B60R22/36Belt retractors, e.g. reels self-locking in an emergency
    • B60R22/40Belt retractors, e.g. reels self-locking in an emergency responsive only to vehicle movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

  • Fahrzeugsensitive Blockiervorrichtung für Sicherheitsgurte
  • Die Erfindung betrifft eine fahrzeugsensitive Sperrvorrichtung für Sicherheitsgurte.in Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem von einem Auflager getragenen Trägheitskörper, der beim Erreichen eines vorgegebenen Wertes der Fahrzeugbeschleunigung so weit aus seiner Ruhelage herausbewegt ist, daß er über eine Steuereinrichtung die das Gurtband tragende Wickelwelle in Abzugsrichtung blockiert.
  • Der überwiegende Teil der z.Zt. gebräuchlichen Sicherheitsgurtsysteme ist mit einer in der Aufwickelvorrichtung für das Gurtband eingebauten Sperrvorrichtung ausgerüstet, die das Gurtband beim Erreichen einer bestimmten Gurtbandbeschleunigung in Abzugsrichtung sperrt, indem die das Gurtband tragende Wickelwelle gegenüber dem an der Fahrzeugkarosserie montierten Gehäuse blockiert wird. Bei solchen Systemen wird also z.B. eine unfallbedingte ruckartige Bewegung der angeschnallten Person zur Auslösung der Sperrvorrichtung genutzt.
  • In Kombination mit dieser ersten Art Sperrvorrichtungen kommt meist noch eine zweite Sperrvorrichtung zur Anwendung, bei der nicht die Bewegung der zu schützenden Person, sondern die einer relativ zum Fahrzeug bewegbaren 2'Ersatzmasse" zur Gurtbandblockierung ausgewertet wird. Solche Sperrvorrichtungen können demnach auf Beschleunigungen in positiver oder negativer Richtung ansprechen und werden im allgemeinen als fahrzeugsensitive Sperrvorrichtungen bezeichnet. Als "Ersatzmassen" werden Trägheitskörper in Form von Pendeln, Kegeln bzw. Kippkörpern oder Kugeln benutzt. Beim Stillstand oder bei gleichförmiger Bewegung des Fahrzeuges wird der Trägheitskörper durch die auf ihn einwirkende Erdbeschleunigung in eine bestimmte Ruhelage gebracht bzw. in dieser so gegebenen Ruhelage gehalten.
  • Wenn sich der Bewegungszustand des Fahrzeugs ändert, werden im Masseschwerpunkt des Trägheitskörpers Kräfte wirksam, die eine Relativbewegung des Trägheitskörpers zum Fahrzeug verursachen. Falls die Fahrzeugbeschleunigung dabei einen bestimmten vorgegebenen Grenzwert erreicht oder überschreitet, ist der Trägheitskörper so weit aus seiner Ruhelage herausbewegt, daß er über eine Steuereinrichtung, wie beispielsweise einen am Trägheitskörper anliegenden Sperrhebel, die Wickelwelle in Abzugsrichtung festsetzt.
  • Alle bisher bekannten fahrzeugsensitiven Sperrvorrichtungen sprechen zwar auf Horizontalbeschleunigungen des Fahrzeugs an, auch wenn diese unter 1,o g liegen, sie sind jedoch nicht wirksam, wenn Beschleunigungen unter 1,o g in Erdschwererichtung auftreten. Außerdem sprechen diese Vorrichtungen dann nicht an, wenn der Erdbeschleunigung entgegengerichtete Fahrzeugbeschleunigungen auftreten, da die bei solchen Beschleunigungen entstehenden Kräfte von dem starren Auflager der Trägheitskörper aufgefangen werden, so daß hierbei also keine zu Sperrzwecken nutzbare Bewegung des Trägheitskörpers entsteht Beim Über schlagen eines Fahrzeugs sind allerdings ohne weiteres Situationen denkbar, beiden eine fahrzeugsensitive Sperrvorrichtung ansprechen müßte, jedoch aus oben erläuterten Gründen nicht in Funktion treten kann, weil eben der Trägheitskörper z*Bt durch die Zentrifugalbeschleunigung des sich überschlagenden Fahrzeugs zwangsläufig in seiner Ruhelage festgehalten wird.
  • Selbst bei Fahrzeugbeschleunigungen in Erdschwererichtung sollte die Sperreinrichtung auch schon bei Beschleunigungswerten unter 1,o g ansprechen, um so zu verhindern, daß die angeschnallte Person gegen das Fahrzeugdach geschleudert wird, bevor möglicherweise die auf Gurtbandbeschleunigung ansprechende Sperreinrichtung in Funktion getreten ist. Solche Situationen ergeben sich nicht nur beim Überschlagen von Fahrzeugen, sondern auch beim Überfahren von starken Bodenwellen, Absätzen in der Fahrbahn oder im Gelände und dgl Diese Mängel sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden. Insbesondere soll eine fahrzeugsensitive Sperrvorrichtung für Sicherheitsgurte geschaffen werden, die sich einfach und auch unter Anwendung der Prinzipien der bisher gebräuchlichen Sperrvorrichtungen verwirklichen läßt, Schlie>ßlich sollen Möglichteiten aufgezeigt werden, wie die Ansprechempfindlichkeit der Sperrvorrichtungen bei Fahrzeugbeschleunigungen in oder entgegengesetzt zur Richtung der Erdbeschleunigung variiert werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird die eingangs erwähnte Sperrvorrichtung so ausgebildet, daß die Ruhelage des Trägheitskörpers durch mindestens eine Federkraft bestimmt ist, deren Wirklinie so gelegt ist, daß sie einer Verstellbewegung des Trägheitskörpers durch dessen Gewichtskraft entgegenwirkt. Dabei kann insbesondere so vorgegangen werden, daß man die Ruhelage durch drei Kräfte bestimmt, nämlich durch eine Gewichtskraft und die Auflagerkraft als Massenkräfte sowie durch eine Federkraft als von Schwerefelder unabhängige Kraft.
  • Hierdurch sind bei Fahrzeugbeschleunigungen Auslenkungen bzw. Verstellbewegungen des Trägheitskörpers möglich, die andernfalls beim alleinigen Einwirken von Trägheitskräften nicht gegeben sind. Der Trägheitskörper kann also bei Veränderungen im Schwerefeld durch die Federkraft und Trägheitskraft aus der Ruhelage ausgelenkt werden wobei mit entsprechend gelegten Wirklinien der Kräfte auch Auslenkungen in oder entgegengesetzt zur Richtung der Erdbeschleunigung möglich sind, die dann zum Blockieren der Wickelwelle genutzt werden können.
  • Wenn die direkt oder indirekt am Trägheitskörper angreifende Feder entsprechend angeordnet wird, kann die Federkraft in der Ruhelage einer sonst aufgrund von Gewichtskräften entstehenden Verstellbewegung des Trägheitskörpers entgegenwirken. Hierdurch wird erreicht, daß die Sperrvorrichtung bereits bei in oder entgegen der Erdschwere wirkenden Fahrzeugbeschleunigungen anspricht, die unter l,o g liegen, da die Vorspannkraft der Feder die Auslenkung des Trägheitskörpers bei solchen Beschleunigungen unterstützt oder zuläßt.
  • In den anliegenden Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch und vereinfacht dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 die Seitenansicht einer Automatikrolle für Sicherheitsgurte im Längsschnitt mit einem Kippelement als Trägheitskörper, Fig. 2 fahrzeugsensitive Sperrvorrichtungen mit durch bis 4 Federkräfte in der Ruhelage gehaltenen Pendeln, Fig. 5 einen Teil einer fahrzeugsensitiven Sperrvorrichtung mit einem Kippelement als Trägheitskörper und Fig. 6 Sperrvorrichtungen mit Trägheitskörpern, die nur bis 9 bei in oder entgegen der Erdschwererichtung wirkenden Fahrzeugbeschleunigungen verstellbar sind.
  • Gemäß Fig. 1 wird das Gurtband 1 als Wickel 2 von der Wickelwelle 3 aufgenommen, die mittels einer Spiralfeder 4 in üblicher Weise in Gurtband-Aufzugrichtung vorgespannt ist. Die Welle 3 ist an ihren Endbereichen in Löchern gelagert, die in den beiden Schenkeln eines im wesentlichen U-förmigen Gehäuses 5 ausgebildet sind.
  • An dem nach der Darstellung rechten Ende der Welle 3 befindet sich ein Wellenflansch 3a, der in einen Wellenzapfen 3b übergeht, auf dem eine Trägheitsscheibe 6 mit Außenverzahnung 6a gegen die Wirkung einer nicht dargestellten Feder verdrehbar ist. In entsprechend geformten Ausnehmungen des Wellenflansches 3a liegen radial verstellbare Sperrklinken 7, die mit der Scheibe 6 in Verbindung stehen.
  • Beim Erreichen eines vorbestimmten Wertes der Gurtbandbeschleunigung in Abzugrichtung wird somit auch die Welle 3 eine solche Drehbeschleunigung erhalten, daß die Scheibe 6 aufgrund ihrer Trägheit der Drehbewegung der Welle 3 nacheilt. Die so entstehende Relativbewegung zwischen der Scheibe 6 und dem Wellenflansch 3b bzw. den Sperrklinken 7 wird als Verstellbewegung genutzt, bei der die Trägheitsscheibe 6 die Sperrklinken 7 radial verstellt und in Eingriff mit einem gehäusefesten Zahnkranz 8 bringt. Somit ist die Wickelwelle gegen ein weiteres Abziehen von Gurtband 1 blockiert.
  • Diese Art Automatikrollen ist weitgehend bekannt. Ebenfalls sind Vorrichtungen bzw. Automatikrollen bekannt, bei denen ein Trägheitskörper, der in seiner Aufgabe der Trägheitsscheibe 6 entspricht, mit relativ steilem Gewinde auf einem Gewindeansatz der Wickelwelle sitzt, so daß bei der erwähnten Relativverstellung zwischen Welle und Trägheitskörper dieser mit einer Verzahnung in Eingriff mit einer passenden Verzahnung am Gehäuse gelangt und dabei die Wickelwelle sperrt. Die nachfolgend beschriebenen fahrzeugsensitiven Sperrvorrichtungen nach der Erfindung sind jedenfalls geeignet, in Kombination mit einem auf Gurtbandbeschleunigungen ansprechenden Trägheitskörper zu arbeiten oder auch direkt eine Sperrung der Wickelwelle zu bewirken.
  • Der in Fig. 1 gezeigte Trägheitskörper 9 hat die Form eines in Richtung auf die Trägheitsscheibe 6 offenen Topfes, der am Randbereich mit einer der Scheibenverzahnung 6a gegenüberstehenden Verzahnung 9a derart versehen ist, daß nach Kippen des Trägheitskörpers 9 um einen bestimmten Winkel beide Verzahnungen in Eingriff gelangen, wodurch die Scheibe 6 arretiert und die Wickelwelle 3 auf beschriebene Weise blockiert wird.
  • Im vorliegenden Fall wird das Auflager für den Trägheitskörper 9 durch eine schmale Ringfläche eines kreisförmig um die Längsachse lo verlaufenden Widerlagers 11a am Gehäusedeckel 11 gebildet, der mit dem Gehäuse 5 fest verbunden ist und an dem sich ein Zapfen 11b als Träger für den an ihm aufgehängten Trägheitskörper 9 befindet. Der Zapfen 11b hat eine dargestellte Längsverzahnung, in die der Trägheitskörper 9 mit einer entsprechenden Verzahnung formschlüssig und gegen Verdrehung gesichert, jedoch lose und mit entsprechendem Spiel eingreift, um die Kippbewegung des Körpers 9 zu ermöglichen.
  • Am freien Ende des Zapfens 11b ist eine vorzugsweise zweiarmige Druckfeder 12 befestigt, die mit ihren beiden Armen durch Löcher im Trägheitskörper 9 greift und diesen gegen sein Auflager 11a drückt.
  • Es ist aus der Darstellung ersichtlich, daß die Feder so angeordnet ist und wirkt, daß ihre Federkraft in der gezeigten Ruhelage einer sonst aufgrund von Gewichtskräften entstehenden Verstellbewegung des Trägheitskörpers 9 entgegenwirkt.
  • Die Feder 12 greift am Trägheitskörper 9 in einer horizontalen Ebene oberhalb der senkrecht stehenden Auflagerfläche 11a an, während bei der dargestellten Ruhelage der Schwerpunkt S des Trägheitskörpers 9 in einer horizontalen Ebene unterhalb des Auflagers 11a und seitlich versetzt hierzu liegen soll. Die Lage des Schwerpunktes S unterhalb des Auflagers 11a läßt sich durch eine spezielle Formgebung und/oder Materialverteilung beim Trägheitskörper 9 erreichen. Zu diesem Zweck könnte der Trägheitskörper beispielsweise im oberen Bereich mit Ausnehmungen oder im unteren Bereich mit einem Zusatzgewicht versehen werden, um so den Schwerpunkt S entsprechend tief legen zu können.
  • Wenn mit x die in der Zeichnungsebene liegende horizontale Komponente, mit y die senkrecht auf der Zeichnungsebene stehende Komponente und mit z die vertikal in der Zeichnungsebene liegende Komponente bezeichnet wird, ist schon aus der Zeichnung ersichtlich, daß bei ausreichend großen und in yz-Ebene wirkenden Trägheitskräften der Körper 9 auf dem Auflager 11a gekippt wird und die Sperrung der Wickelwelle 3 über die blockierte Trägheitsscheibe 6 bewirkt, da der Schwerpunkt S nicht innerhalb einer durch das Auflager 11a gelegten Ebene liegt. Entsprechendes gilt allerdings auch bei Fahrzeugbeschleunigungen in x-Richtung bzw. in der xz-Ebene, da der Schwerpunkt S unterhalb des Auflagers 11a liegt, Allgemein lassen sich die zu erfüllenden Bedingungen auch so formulieren, daß der Masseschwerpunkt S des Trägheitskörpers 9 nach senkrechter Projektion auf eine durch das Auflager 11a gelegte und in Fig. 1 gestrichelt angedeutete Ebene A außerhalb des Auflager bereiches liegen muß.
  • Bei der vorher beschriebenen Ausführungsform handelt es sich im Prinzip um einen unter Federvorspannung gegen eine senkrechte Auflagerfläche gedrückten und im übrigen aufgehängten Kippkörper, der in dieser Ausführung und Funktion von den bisher bekannten Kippkörpern für fahrzeugsensitive Verriegelungseinrichtungen grundsätzlich abweicht. Das erfindungsgemäße Grundprinzip läßt sich allerdings auch anwenden auf Kippkörper, die auf einer ebenen Auflager fläche stehen, oder auch auf Pendel, die an bzw. auf einem Auflager hängen oder stehen. Dabei blockieren die Kippkörper bzw. Pendel bei einem bestimmten Grad ihrer Aus lenkung aus der Ruhelage direkt oder über einen Sperrmechanismus die Wickelspindel gegenüber dem Vorrichtungsgehäuse. Da bei diesen bekannten Sperrvorrichtungen die Wirklinien der Trägheitskörper-Gewichtskraft und der entgegengerichteten Auflagerkraft bei der Ruhelage zusammenfallen, ist eine Auslenkung bzw. Verstellbewegung des Trägheitskörpers bei entgegengesetzt der Erdschwererichtung wirkenden Kräften nicht gegeben.
  • Um auch in solchen Fällen eine Auslenkung und damit eine Sperrfunktion zu gewährleisten, wird man nach der Erfindung die Ruhelage des Trägheitskörpers durch die drei erwähnten Kräfte bestimmen können, indem man den Trägheitskörper durch die eine Kraft, nämlich die Federkraft, so in der Ruhelage ausgelenkt hält, daß die senkrechte Projektion des Trägheitskörperschwerpunktes auf eine Horizontalebene außerhalb der senkrechten Projektion der Auflagerfläche auf diese Ebene liegt.
  • Die Fig. 2 bis 5 zeigen hierfür Ausführungsbeispiele. Dabei wird mit der Bezugsziffer 6 wieder die schon in der Fig. 1 gezeigte Trägheitsscheibe bezeichnet, obwohl Abweichungen in Funktion und Aufbau ohne weiteres möglich und teilweise auch gegeben sind. Das Gehäuse 13 ist jeweils nur schematisch dargestellt und wird bei den folgenden Figuren stets mit dieser gleichen Bezugsziffer gekennzeichnet. Beim Gehäuse wird es sich in der Regel um ein Teile des Sperrmechanismus aufnehmendes Kunststoffgehäuse handeln, das am Vorrichtungsgehäuse 5 so befestigt wird, daß ein vom Trägheitskörper verstellter Sperrhebel oder der Trägheitskörper selbst in formschlüssigen Eingriff mit der Verzahnung der Scheibe 6 gelangen kann.
  • Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform hat das als Trägheitskörper verwendete Pendel 14 einen Pendelarm 14a, an dessen einem Ende ein Teller 14b sitzt, während sich am anderen Pendelarmende der eigentliche Pendelkörper 14c befindet. Dieser wird von einer am Gehäuse 13 befestigten Schraubenfeder 15 so in der Ruhelage abgestützt, daß sich das z,T. von der Feder umfaßte Pendel 14 nicht um eine Vertikale verdrehen kann. Im übrigen ist der Pendelarm 14a seitlich abgekröpft, wodurch in diesem Fall erreicht wird, daß die senkrechte Projektion des Pendelschwerpunktes S auf eine durch die Pendelauflagerfläche gelegte Ebene A außerhalb der Auflagerfläche in dieser Ebene liegen wird.
  • Andererseits kann man diese zu stellende Bedingung auch so formulieren, daß die senkrechte Projektion des Pendelschwerpunktes S auf eine beliebige horizontale Ebene B sich nicht mit der senkrechten Projektion der Auflagerfläche auf die Ebene B überschneiden darf. Bei Erfüllung dieser Bedingung kann dann das Pendel 14 auch dann ausgelenkt werden, wenn Fahrzeugbeschleunigungen in Richtung des Erdschwerefeldes oder entgegengesetzt auftreten. Bei entsprechend großen und in der Horizontalebene wirkenden Beschleunigungskräften wird das Pendel ohnehin in an sich bekannter Weise verstellt, so daß bei allen Verstellbewegungen bzw. Auslenkungen des Pendels der Teller 14b gegen die Horizontale gekippt wird und dabei den am Gehäuse 13 bei 16 angelenkten Sperrhebel 17 in Eingriff mit der Trägheitsscheibe 6 verschwenkt.
  • Da das Pendel 14 durch die Feder 15 abgestützt wird und die Federvorspannung der Erdschwererichtung entgegengesetzt wirkt, wird die Sperrvorrichtung auch dann in Funktion treten, wenn entgegen der Erdschwererichtung wirkende Fahrzeugbeschleunigungen unter 1,o g liegen. Die insoweit gegebene Ansprechempfindlichkeit der Vorrichtung hängt von der Konstruktion des Pendels und von der Art und Charakteristik der Feder ab. Je weicher und weiter vorgespannt die Feder ist, umso größer werden die Auslenkungen des Pendels im Schwerefeld sein. Entsprechendes gilt sinngemäß für alle weiteren beschriebenen Ausführungsbeispiele.
  • Bei der Vorrichtung nach Fig. 2 könnte übrigens anstelle der Druck feder 15 auch eine gestrichelt angedeutete Zugfeder 15a zur Anwendung kommen, die eine Verbindung zwischen dem Gehäuse 13 und dem Pendel 14 herstellt.
  • Auch die Figt 3 zeigt eine fahrzeugsensitive Sperrvorrichtung mit einem Pndel 18 das mit einem Schwenklager 19 an einer Querwand des Gehäuses 13 aufgehängt und mittels der am Pendelkörper 18a und am Gehäuse 13 angreifenden Feder 20 so in eine Schräglage als Ruhestellung gezogen ist, daß auch hier wieder die senkrechte Projektion des Pendelschwerpunktes S auf eine durch das Auflager 19 gelegte Ebene A oder auf eine andere beliebige horizontale Ebene B außerhalb des Auflagerbereichs bzw. außerhalb der senkrechten Projektion des Auflagers 19 auf die Ebene B liegt. Bei Bescheunigungen in horizontaler oder vertikaler Richtung wird das Pendel 18 ausgelenkt, wobei der in die Kegelfäche 21 am Sperrhebel 22 greifende Arm 23a des doppelarmigen Pendelarmes 23 den Sperrhebel 22 um sein Schwenklager 24 in Eingriff mit der Trägheitsscheibe 6 bringt.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 wird ein stehendes Pendel 25 verwendet, das sich mit seinem Fuß 25a in einer am Gehäuse 13 ausgebildeten Schale 13a abstützt und mit der Draht- oder Blattfeder 26 in seiner dargestellten Ruhelage gehalten wird. Diese Feder gestattet eine Pendelauslenkung in allen möglichen Bewegungskoordinaten.
  • In einer kegeligen Ausnehmung 25b des Pendelkopfes 25c steht ein stiftförmiger Ansatz 27a des Sperrhebels 27, der um das ortsfeste Lager 28 verschwenkbar ist. Es ist aus der Zeichnung ersichtlich, daß der Sperrhebel 27 mit der Verzahnung der Trägheitsscheibe 6 in Eingriff gelangt, sobald das Pendel 25 bei entsprechend hohen Fahrzeugbeschleunigungen in Horizontal- oder Vertikalrichtung ausreichend weit aus seiner Ruhelage herausbewegt ist und hierbei der Sperrhebel 27 über den auf der als Steuerkurve dienenden Ausnehmung 27b liegenden Ansatz 27a entsprechend weit angehoben wurde. In diesem Fall gilt ebenso die bereits mehrfach zitierte Bedingung, daß die senkrechte Projektion des Schwerpunktes S auf eine horizontale Ebene B außerhalb der senkrechten Projektion des Auflagers auf diese Ebene liegen muß.
  • Das Pendel 25 in Fig. 4 könnte auch durch einen Kippkörper ersetzt werden, während die übrigen Teile in Anordnung und Funktion erhalten bleiben könnten, so daß in Fig. 5 nur die Abstützung des Kippkörpers gezeigt ist. Demnach steht dieser Trägheitskörper z.B.
  • mit einer ebenen Stützfläche 25d auf einer ebenfalls ebenen bzw.
  • horizontalen Auflagerfläche 13c des Gehäuses 13. Beim Überschreiten vorgegebener Grenzwerte für die Fahrzeugbeschleunigung wird dieser Kippkörper auf der Auflagerfläche um einen Punkt gekippt und verursacht auf bereits im Zusammenhang mit Fig. 4 erläuterter Weise die Blockierung der Trägheitsscheibe 6.
  • Bei den bisher gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispielen spricht der Trägheitskörper sowohl auf vertikal als auch auf horizontal in seinem Schwerpunkt angreifende Trägheitskräfte an. Da auch Fälle denkbar sind, daß beispielsweise aus baulichen oder anderen Gründen je eine auf horizontale und auf vertikale Kräfte ansprechende Vorrichtung zweckmäßig ist, könnte man als die bei Fahrzeugbeschleunigungen in der Horizontalebene wirksamen Vorrichtungen die bisher bekannten verwenden, während für die auf vertikale Beschleunigungen ansprechende Vorrichtung das erfindungsgemäße Prinzip zur Anwendung kommen kann. Die nachfolgenden Fig. 6 bis 9 zeigen solche speziell und nur auf vertikale Fahrzeugbeschleunigungen ansprechendenSperrvorrichtungen.
  • Gemäß den Fig. 6 und 7 ist der Trägheitskörper als zweiarmiger Hebel ausgebildet, der mittels Federkraft in seiner Ruhelage gehalten wird, wobei sich die senkrechten Projektionen des Hebelschwerpunktes und des Hebelauflagers auf eine Horizontalebene nicht überdecken.
  • Im einzelnen zeigt die Fig. 6 einen bei 29 schwenkbar gelagerten Hebel 30 als Trägheitskörper, der mittels einer an einem Hebelende angreifende Zugfeder 31 in der Ruhelage gehalten ist. Am anderen Hebelende ist ein vertikaler Schlitz 30a als Führung für einen in ihn eingreifenden Zapfen 32a des Sperrhebels 32 vorgesehen, der am Gehäuse 13 bei 33 schwenkbar gelagert ist. Da sich die senkrechte Projektion des Auflagers 29 und des Schwerpunktes S auf die gestrichelt angedeutete Horizontalebene B nicht überdecken bzw. überschneiden, wird bei entsprechend großen Vertikalbeschleunigungen des Fahrzeugs der Hebel aufgrund der in seinem Schwerpunkt angreifenden Trägheitskräfte in der einen oder anderen Richtung ausgelenkt mit der Folge, daß in jedem Fall der Sperrhebel 32 in Richtung auf die Trägheitsscheibe 6 verschwenkt und mit seinem Sperrzahn in Eingriff mit der Scheibenverzahnung gebracht wird. Es ist klar, daß diese Funktion nur dann gewährleistet ist, wenn der Steuerschlitz 30a nicht auf einem Radius um das Lager 29 verläuft.
  • Bei der in Fig. 7 gezeigten Sperrvorrichtung ist der Trägheitskörper ebenfalls als zweiarmiger und um das ortsfeste Lager 24 verschwenkbarsHebel 35 ausgebildet, der in diesem Falle gleichzeitig die Funktion des sonst als gesondertes Bauteil verwendeten Sperrhebels übernimmt. Der Trägheitskörper 35 kann je nach Schwenkrichtung mit dem einen oder anderen der an seinen Enden vorgesehenen Sperrzähne 35a bzw. 35b in die Verzahnung der Scheibe 6 eingreifen.
  • Im übrigen wird der Hebel 35 mit einer Zugfeder 36 am Gehäuse 13 in der Ruhelage gehalten. Das Ansprechen der Sperrvorrichtung bei Vertikalkräften ist wieder dadurch gegeben, daß die senkrechte Projektion des Schwerpunktes auf eine Horizontale B sich nicht in Überdeckung mit der senkrechten Projektion des Auflagers 34 auf die genannte Ebene befindet. Wie bei den meisten der vorher beschriebenen Vorrichtungen spricht auch die Fig. 7 gezeigte schon bei unter 1,o g liegenden und der Erdschwere entgegengesetzt gerichteten Fahrzeugbeschleunigungen an, da die Federkraft so am Trägheitskörper 35 angreift, daß durch die Vorspannung ein Teil der Gewichtskraft aufgehoben wird.
  • Gemäß Fig. 8 kann der Trägheitskörper 37 auch vertikal an einer ihn durchlaufenden und gehäusefesten Führungsstange 38 bewegbar geführt und von einer Feder 39 abgestützt in der Ruhelage gehalten werden. Der Trägheitskörper hat eine umlaufende, im Querschnitt kegelstumpfförmige Ausnehmung 37a als Steuerkurve, in deren Scheiteilbereich das Ende eines Steuerstiftes 4o mit einer gehausefest abgestützten Druckfeder 41 gedrückt wird Das andere Ende des Steuerstiftes kann mit der Verzahnung der Trägheitsscheibe 6 in Eingriff gelangen< sobald der Trägheitskörper 37 durch Vertikal kräfte in der einen oder anderen Richtung um eine bestimmte Strecke aus der Ruhelage verstellt ist, da hierbei die Steuerkurve 37a den Stift 40 gegen die Wirkung der Feder entsprechend axial verstellt.
  • Schließlich zeigt die Fig. 9 noch eine weitere Ausführungsform, bei welcher der bogenförmige Trägheitskörper 42 ähnlich wie bei Fig. 7 ausgebildet ist, jedoch hier von einem horizontal am Gehäuse 13 eingespannten Federarm 43 in der Ruhelage getragon wird. Bei Fahrzeugbeschleunigungen in vertikaler Richtung wird der Trägheitskörper 42 hinter der Fahrzeugbewegung zurückbleiben und je nach Beschleunigungsrichtung gegen die oder mit der Wirkung der Feder 43 so weit ausgelenkt, daß einer der beiden gezeigten Sperrzähne mit der Verzahnung der Scheibe 6 in Eingriff gelangt.
  • Im Vergleich zu den in den Fig. 1 bis 7 dargestellten Vorrichtungen besteht bei den in den Fig. 8 und 9 gezeigten insofern eine Abwandlung, als die Federkraft mit der Auflagerkraft identisch ist.
  • Trotz allem gilt auch hier wieder wie bei den anderen Beispielen das erfindungsgemäße Prinzip, daß die Ruhelage des Trägheitskörpers durch eine Federkraft bestimmt ist, deren Wirklinie so verläuft, daß die Federkraft einer Verstellbewegung des Trägheitskörpers aufgrund seiner Gewichtskraft entgegenwirkt. Falls die Federkraft nicht vorhanden wäre, wurden also die Trägheitskörper allein durch ihre Gewichtskraft in eine von der dargestellten Ruhelage abweichende zweite Lage verstellt, wie es schon bei einer Betrachtung der einzelnen Darstellungen deutlich wird, wenn man sich die jeweiligen Federn als nicht vorhanden vorstellt. Durch die Federkraft werden dagegen die Trägheitskörper in der Ruhelage gehalten, bei der die Trägheitskörper im Vergleich zur nur theoretischen zweiten Lage auf einem höheren geodätischen Niveau liegen bzw. eine entsprechend höhere potentielle Energie haben, wodurch erst die beschriebenen Funktionen und Wirkungen der Sperrvorrichtung möglich sind.
  • Abschließend sollen noch einige allgemeine Hinweise gegeben werden.
  • Unter dem Begriff "Fahrzeugbeschleunigungen" sollen positive und negative Beschleunigungen in allen Koordinatenrichtungen verstanden werden. Da die Vorrichtungen nach den Fig. 1 bis 5 nicht unmittelbar auf Beschleunigungen ansprechen, die auf einer durch den Schwer -punkt des Trägheitskörpers und das Auflagerzentrum verlaufenden Linie wirksam werden, ist diese Linie durch konstruktive Maßnahmen so zu legen, daß die Vorrichtung nur bei den in Praxis ohnehin seltenen Fahrzeugbeschleunigungen nicht anspricht.
  • Weiterhin sei noch darauf hingewiesen, daß anstelle einer einzelnen Feder auch mehrere Federn zur Bestimmung der Ruhelage der Trägheitskörper zur Anwendung kommen können. Außerdem könnten die gezeigten einarmigen Sperrhebel auch durch zweiarmige ersetzt werden.
  • Schließlich besteht auch die Möglichkeit, die Sperrhebel teleskopisch auszuführen oder die Sperrhebel an ihren Lagern abzufedern, damit die beim Sperrvorgang auftretenden Kräfte abgefedert aufgefangen werden können.
  • L e e r s e i t e

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Fahrzeugsensitive Sperrvorrichtung für Sicherheitsgurte in Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem von einem Auflager getragenen Trägheitskörper, der beim Erreichen eines vorgegebenen Wertes der Fahrzeugbeschleunigung so weit aus einer Ruhelage herausbewegt ist, daß er über eine Steuereinrichtung die das Gurtband tragende Wickelwelle in Abzugrichtung blockiert, dadurch gekennzeichnet, daß die Ruhelage des Trägheitskörpers (9,14,18,25, 30,35,37,42) durch mindestens eine Federkraft bestimmt ist, deren Wirklinie so gelegt ist, daß sie einer Verstellbewegung des Trägheitskörpers durch dessen Gewichtskraft entgegenwirkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ruhelage des Trägheitskörpers (9" 4f18,2530t35,37,42) durch drei Kräfte bestimmt ist, nämlich durch seine Gewichtskraft und die Auflagerkraft als Massenkräfte sowie durch eine Federkraft als von Schwerefelder unabhängige Kraft.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 20 dadurch gekennzeichnet, daß der Masseschwerpunkt CS) des Trägheitskörpers (9,14,18,25, 30,35,37,42) nach senkrechter Projektion auf eine Horizontalebene (B) und/oder auf eine durch das Auflager gelegte Ebene (A) außerhalb des Auflagers (11a,19,13a,13c,29,34) bzw. außerhalb der senkrechten Projektion des Auflagers auf diese Ebenen liegt.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerfläche (11a) für den Trägheitskörper (9) senkrecht verläuft, daß der Trägheitskörper an einem gehäusefesten Träger (11b) unverdrehbar, jedoch kippbar aufgehängt ist und mittels einer Feder (12) in die Ruhelage gedrückt oder gezogen wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägheitskörper (9) in loser formschlüssiger Verbindung mit einem ortsfesten Zapfen (11b) als Träger steht und daß der Formschluß durch eine Verzahnung hergestellt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche j bis 5, bei der die Steuereinrichtung zur Blockierung der Wickelwelle aus einei auf der Wickelwelle verdrehbaren trägen Masse in Form einer mit einer Verzahnung versehenen Scheibe besteht, die beim Überschreiten eines vorgegebenen Wertes der Gurtband-Abzugbeschleunigung der Drehbewegung der Wickelwelle nacheilt, wobei die Relativbewegung zwischen der trägen Masse und der Wickelwelle als Stellbewegung zur Durchführung der Wellenblockierung genutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägheitskörper (9) die Form eines in Richtung auf die Scheibe (6) offenen Topfes hat, der am Rand mit einer der Scheibenverzahnung (6a) gegenüberstehenden Verzahnung (9a) versehen ist, derart, daß beim Kippen des Trägheitskörpers beide Verzahnungen miteinander in Eingriff gelangen.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß, bezogen auf die Einbaulage, der Schwerpunkt (S) des Trägheitskörpers (9) in einer horizontalen Ebene unterhalb seines Auflagers (11a) und seitlich versetzt zum Auflager liegt, während die Feder (12) in einer horizontalen Ebene oberhalb des Auflagers am Trägheitskörper angreift.
  8. 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, bei welcher der Trägheitskörper aus einem auf einer Auflager fläche stehenden Kippkörper oder aus einem am Auflager hängenden oder stehenden Pendel besteht, wobei dieser Trägheitskörper bei einem bestimmten Grad seiner Auslenkung aus der Ruhelage direkt oder über einen Sperrmechanismus die Wickelspindel gegenüber dem Vorrichtungsgehäuse blockiert, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ruhestellung die senkrechte Projektion des Trägheitskörperschwerpunktes (S) auf eine Horizontalebene (B) außerhalb der senkrechten Projektion der Auf lagerfläche auf diese Ebene liegt,
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8t bei der an einem Ende des Pendelarmes ein Teil Vorgesehen ist der bei bestüunter Pendelauslenkung gegen die Horizontale geneigt bzw, gekippt wird, um die Blockierung der Wickelwelle herbeizuführen, dadurch gekennzeichnet, daß der Pendelarm (14a) seitlich abgekröpft ist und an seinem anderen Ende den Pendelkörper (14c) trägt.
    lo. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Pendel (14,18,25) durch eine Feder (15,15a,2o,26) in der Ruhelage gehalten wird und daß die Federkraft als solche oder eine Federkraftkomponente entgegen der Erdschwererichtung wirkt.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß das Pendel (14,25) durch eine Druck- oder Zugfeder (15,15a,20,26) abgestützt oder gehalten wird.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Pendel (18,25) durch eine Feder (20,26) in einer ausgelenkten Schräglage als Ruhelage gehalten wird.
    13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Trägheitskörper als zweiarmiger Hebel (30,35) ausgebildet ist, der mittels Federkraft (31,36) in seiner Ruhelage gehalten ist, und daß sich die senkrechten Projektionen des Hebelschwerpunktes (S) und des Hebelauflagers (29,34) auf eine Horizontalebene (B) nicht überdecken.
    14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Trägheitskörper (37) vertikal bewegbar geführt ist und von einer Feder (39) in der Ruhelage gehalten wird.
    15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägheitskörper (42) an einem horizontal eingespannten Federarm (43) befestigt ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3105974A1 (de) * 1980-02-19 1982-03-11 Rainsfords Metal Products Pty. Ltd., Lonsdale, South Australia Beschleunigungsmessfuehler
US4938319A (en) * 1987-11-14 1990-07-03 Ernst Hans Hellmut Linearly adjustable force transfer element with stepless inertia-sensitive blocking
DE20205935U1 (de) 2002-04-16 2002-08-22 TRW Occupant Restraint Systems GmbH &amp; Co. KG, 73553 Alfdorf Sperrmechanismus an einem Gurtaufroller für einen Fahrzeugsicherheitsgurt
DE10324226A1 (de) * 2002-09-23 2004-04-01 Volkswagen Ag Betätigungseinrichtung für einen Sperrmechanismus

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