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DE2733116A1 - 3 alpha, 5 alpha-cyclo-6 beta- alkoxy- delta hoch 22 -25-hydroxy- und -acyloxysterinderivate sowie verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

3 alpha, 5 alpha-cyclo-6 beta- alkoxy- delta hoch 22 -25-hydroxy- und -acyloxysterinderivate sowie verfahren zu ihrer herstellung

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Publication number
DE2733116A1
DE2733116A1 DE19772733116 DE2733116A DE2733116A1 DE 2733116 A1 DE2733116 A1 DE 2733116A1 DE 19772733116 DE19772733116 DE 19772733116 DE 2733116 A DE2733116 A DE 2733116A DE 2733116 A1 DE2733116 A1 DE 2733116A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formula
alpha
cyclo
hydroxy
carbon atoms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772733116
Other languages
English (en)
Inventor
William Glover Salmond
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pharmacia and Upjohn Co
Original Assignee
Upjohn Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US05/708,821 external-priority patent/US4058538A/en
Application filed by Upjohn Co filed Critical Upjohn Co
Publication of DE2733116A1 publication Critical patent/DE2733116A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J53/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton has been modified by condensation with a carbocyclic rings or by formation of an additional ring by means of a direct link between two ring carbon atoms, including carboxyclic rings fused to the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton are included in this class

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description

BEIL, WOLFF & BEIL 2t. Juli 1977
RECHTSANWÄLTE ADELONSTRASSE 58 6230 FRANKFURT AM MAIN
Unsere Nr. 21 2l8 D/wl
The Upjohn Company Kalamazoo, Mich., V.St»A.
22 5r<i,5c*<-Cyclo-6fl-alkoxy- Δ -25-hydroxy- und-acyloxysterinderivate sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
Zusatz zu Hauptpatent (DOS 2 601 52})
ι -
Es wurde ein neues Verfahren zur Synthese von 3<*»>5oi»-Cyclo-6ßalkoxy-25-hydroxy- und -acyloxysterlnderivaten gefunden. Diese Sterine sind Zwischenprodukte bei der Herstellung von 25-Hydroxycholesterln-Derivaten und 25-Hydroxy-Vitamin-D-Metaboliten und deren Analogen.
Das neue Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man in stereospezifischer Weise ein Ylid der Formel
AP
worin A den gegenüber dem Reaktionsmedium inerten Teil eines
12 3
Wittig-Reagenses, R , R und R^ Wasserstoff oder Methyl und D die Gruppierung
0e oder
darstellen, worin R einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, den Phenyl-, Benzyl- oder Phenethylrest bedeutet, mit einem >*,S.i-Cyclo-oß-alkoxybisnorcholanaldehyd, dessen Alkoxyrest 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist, umsetzt unter Bildung von Verbindungen der Formel
II
OR
709885/0801
worin R einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt und R , R , R und D die vorstehend angegebene Bedeutung besitzen.
Die Erfindung betrifft ferner die Herstellung eines Betains, wobei man des Methylenphospharan der Formel III
AP = CH2 III
worin A den gegenüber dem Reaktionsmedium inerten Teil eines Wittig-Reagenses bedeutet, mit dem Epoxid der Formel IV
0 R2 IV
12 3
R und Br
12 3
worin R , R und Br Wasserstoff oder Methyl bedeuten, umsetzt unter Bildung der Verbindung der Formel V
ο I
R1
Die Erfindung betrifft ferner die Bereitstellung neuer Cholestane und 1-Äther.
Unter einem Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen werden der Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Butyl-, Pentyl-, H*xylrest und deren Isomere verstanden. Beispiele für Isomere sind der Isopropyl-, tert.-Butyl-, Neopentyl- und 2,3-Dimethylbutylrest.
Das Betain der Formel V wird durch Umsetzung eines Methylenphosphorans der Formel III mit einem Epoxid der Formel IV gebildet.
709885/0801
Die Gruppe A des Phosphorans ist in Wittig-Reagenzien üblich, siehe zum Beispiel Tripett, Quart.Rev. XVII, Nr. 4, S. 4o6 (1963) und House, "Modern Synthetic Reactions", 2.Aufl., S. 682-709. Die Gruppierung sollte gegenüber dem Reaktionsmedium im wesentlichen inert sein. Beispiele für derartige Gruppierungen sind Trlphenyl, durch 1 bis 3 Alkylreste an jedem Phenylring substituiertes Triphenyl, wobei die Alkylreste gleich oder verschieden sein und 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen können. Ferner kann A aus einem monosubstituierten Phenyl und zwei unsubstituierten Phenylresten bestehen, zum Beispiel (Phenyl)2, p-Carboxyphenyl. Weitere geeignete Phosphorane sind zum Beispiel dag Dime thy laminoethylenphosphoran (Me2N)3P=CH2.
Phosphoran und Epoxid werden bei Raumtemperatur oder bei einer beliebigen zweckmäss'igen Temperatur von etwa 0 bis etwa 40 C miteinander umgesetzt, wobei gelegentlich auch höhere oder niedrigere Temperaturen angewandt werden können. Man verwendet ebenfalls ein inertes organisches Lösungsmittel. Bezüglich geeigneter Lösungsmittel sei auf Tripett und House, loc.sit. verwiesen.
Beispiele solcher Lösungsmittel sind Tetrahydrofuran, Diethyläther, Hexan, Pentan, Benzol, Heptan, Octan, Toluol und Dioxan.
Sobald das Betain zubereitet ist, wird es mit konventionellen Reagenzien und unter konventionellen Bedingungen in das Ylid der Formel I überfuhrt, beispielsv/aise durch Einwirkung einer starken Base. Beispiele für Reagenzien, die zur Umwandlung des Betains in das Ylid geeignet sind, sind Organo-ltihiumverbindungen wie zum Beispiel die Alkyllithiumverbindungen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Natriumamid, Natriumhydrid, Lithiumamid
709885/0801
und dergleichen. Bei der Reaktion werden an sich bekannte Bedingungen angewandt, das bevorzugte Reagens besteht aus n-Butyllithium.
Das Ylid der Formel I, worin D 0 bedeutet, wird dann mit dem ^»Sii-Cyclo-öfl-alkoxybisnorchalanaldehyd unter Bildung einer Verbindung der Formel II, worin D 0 bezeichnet, umgesetzt. Die Temperatur dieser Umsetzung ist nicht besonders wichtig. Man kann Temperaturen von etwa 0 bis etwa 40 °C anwenden, und der bevorzugte Temperaturbereich liegt bei etwa 15 bis etwa 25 0C. Es sei beachtet, dass das Kation aus dem Metall der Base besteht, die zur Umwandlung des Betaine in das Ylid verwendet wurde.
0 π h
Zur Herstellung von Verbindungen der Formel I, worin D OCR
4 bedeutet, wird das Betain der Formel V mit dem R entsprechenden
h. Acylierungsmittel acyliert. Beispielsweise kann man ein R -
4
Säureanhydrid oder R -Acylhalogenid, vorzugsweise das Chlorid, unter Standardbedingungen verwenden. Das resultierende Salz wird dann mit einer starken Base wie zum Beispiel Lithiumdlisopropylamid umgesetzt, wobei man das Ylid der Formel I (D = Acyloxy) erhält. Dieses wird dann mit dem Bisnorcholanaldehyd umgesetzt unter Bildung einer Verbindung der Formel II, worin
OCR . Die Verbindung^er Formel II, worin D - OCR
bedeutet, können auch erhalten werden, indem man das Ylid mit
Θ '
D-O mit dem Bisnorcholanaldehyd umsetzt und dann das re- f 3ultierende 25-oxyanionische Steroid mit einem Acylierungsmittel umsetzt, wobei man den i-Äther mit D = «
OCR^ erhält.
Die i-Äther können leicht in 25-Hydroxy-cbiesterin und dann in 25-Hydroxycholecalciferol umgewandelt werden.
709885/0801
-r-
Nach der Darstellung der Verbindungen der Formel II kann die
22 27>
Doppelbindung zwischen C und C ^ in konventioneller Weise gesättigt werden, wobei man das Zwischenprodukt für 25-Hydroxy-Vitamin D-, und Analoge der Formel VI erhält:
VI
12 3 In dieser Formel besitzen R, R , R , Br und D die vorstehend angegebene Bedeutung.
Eine geeignete Methode besteht in der katalytischen Hydrierung. Die Hydrierung wird mit einem Edelmetallkatalysator in einem geeigneten inerten organischen Lösungsmittel bei entsprechenden Drucken durchgeführt. Bevorzugte Edelmetalle sind Platin oder Palladium. Als inerte organische Lösungsmittel eignen sich zum Beispiel Ethylacetat, Methylenchlorid, Tetrahydrofuran, wobei Ethylacetat bevorzugt wird. Jeder beliebige Hydrierungsdruck, der eine vernünftige Reaktionsgeschwindigkeit mit sich bringt,
2 kann verwendet werden. Man kann mit Drucken von nur 1,05 kg/cm arbeiten. Die obere Grenze für den Brück hängt vom Ausbeuteverlust ab, der auf die öffnung des Cyclopropanrings zurückgeht.
Drucke bis zu etwa 7 kg/cm oder mehr können ohne weiteres angewandt werden.
7G9885/08G1
Beispiel 1
5o6»5«t-Cyclo-6l3-niethoxy-25-hydroxy-26,27-bisnorcholest-22-en
17*9 g Methyltriphenylphosphoniumbromid werden unter Stickstoff in 150 ml Tetrahydrofuran, welches 15 ml Hexaraethylphosphorsäuretriamid enthält, eingerührt. Dann werfen 35 ml einer 1,5-molaren Lösung von n-Butyllithium in Hexan zugetropft, wobei eine leuchtend rote Lösung entsteht. Diese wird 30 Min. stehengelassen, dann werden ca. 5,0 g Ethylen- oxid zugesetzt. Das Reaktionsgefäss wird verschlossen und die Temperatur wird 1 Std. auf 35 0C erhöht. Zu diesem Zeitpunkt wird der Stickstoffeinlass eingesetzt und das Reaktionsgefäss wird mit Stickstoff durchspült, um überschüssiges Ethylenoxid zu entfernen. Da3 Reaktionsgemisch ist dann blassgelb. Es werden weitere 35 ml n-Butyllithium zugesetzt, wodurch eine leuchtend rote Färbung entsteht. Mit fortschreitender Zugabe erhöht sich die Temperatur auf 35 °C. 15 Min. nach beendeter Zugabe wird eine Lösung von I7,0 g 3oU5^-Cyclo-6fl-methoxybisnorcholanaldehyd in 150 ml Hexan zugetropft, bis die Färbung des Ylids verschwunden ist. öas Reaktionsgemisch wird dann mit Wasser behandalt und mit Ethylacetat extrahiert. Aus dem Rückstand erhält man nach Chromatographieren an neutraler Tonerde das gewünschte Produkt. Beim Umkristallisieren aus Acetonitril erhält man Plättchen vom F. 104 bis 105 °C. NMR (CDCL5): 0,3-0,67 m; 0,73 s (3H); 1,01 s (3H); 1,01 d,
J = 6 Hz, (3H; 2,77 b.t. (IH); 3,30 s (3H);
3,60 t ( J-6Hz (2H); 5,37 m (2H).
Rf: (5 % CH^OH/CHCl^) 0,58 '
709885/0801
Beispiel 2
Λ, 5o4-Cyclo-6ß-methoxy-25-hydroxy-26,27-bisnorcholestan
2,0 g der Δ -Verbindung gemäss Beispiel 1 werden in kO ml Methylenchlorid gelöst. Dann werden 0,5 g 5- % Platin/Kohle-Katalysator zugesetzt und das Gemisch wird bei einem ν^ΒβΓ-ρ
stoffdruck von 6,33 kg/cm zwei Stunden hydriert. Des Katalysator wird abfiltriert und das Filtrat wird eingeengt, wobei man einen kristallinen Rückstand erhält. Dieser wird aus Acetonitril umkristallisiert unter Verdrängung von Methylenchlorid, wobei man Nadeln vom F. 128 - 129 °C eehält.
NMR (CDCl,): 0,3-0,67 m \ 0,73 s (3H); 1,01 s (3H); 2,77 b.t. (IH); 3,30 s (3H); 3*60 t, J = 6Hz (2H). Rf: (5 % CH,QH/CHC1,) 0,52.
Beispiel 3
Po
3o6,53(.-Cyclo-6ß-methoxy- A ^S-acetoxy^o,27-bisnorcholestan
Zu einer Suspension von 3*57 g Methy1triphenylphosphoniumbromid in 30 ml trockenem Tetrahydrofuran werden unter Rühren bei Raumtemperatur unter Stickstoff 6,3 ml einer 15 #igen Lösung von η-Butyllithium in Hexan zugegeben. Dann wird noch 30 Min. gerührt und dann ein Überschuss an Isobutylanoxid zugegeben. Nach 1 Std. wird der Kolben mit einem Stickstoffstrom durchspült, um überschüssiges Oxid zu entfernen, dann wird die molare Menge Acetanhydrid zugesetzt. Nach 15 Min. wird eine aus 6,3 ml einer 15 #igen n-Butyllithiumlösung in Hexan und 1,1 g Diisopropylamin in 10 ml Hexan zubereitete Lösung von Llthiumdiisopropylamid in Hexan zugesetzt, und 30 Min. später erfolgt Zusatz einer Lösung von ~5,h g Bianorcholanaidehyd in 25 ml Hexan. Nach weiteren 30 Min. wird das Gemisch in Methanol gegossen und wie in Beispiel 1 beschrieben, aufgearbeitet, wobei man das 3X',5ol-Cyclo-6ß-25-acetoxy-26,27-bisnorcholest-22-en erhält.
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Beispiel 4
3uU5dLrCyclo-6ß-methoxy-25-acetoxy-ch)Lest-22-en
Zu einer Suspension von 3»57 g Methyltriphenylphosphoniumbromid in 30 ml trockenem Tetrahydrofuran werden unter Rühren bei Raumtemperatur in Stickstoffatmosphäre 6,3 ml einer 15 #igen Lösung νώη n-Butyllithium in Hexan zugegeben. Dann wird noch 30 Min. gerührt und danach ein Überschuss an Isobutylenoxid zugesetzt. Nach einer Stundewird der Kolben mit eibem Stickstoffstrom durchspült, dann werden weitere 6,3 ml der n-ButyllithiumlÖsung zugesetzt. 30 Minuten später wird eine Lösung von 3,^0 g Bisnorcholanaldehyd in 30 ml Hexan zugegeben. Nach weiteren 15 Min. werden 1,4 ml Acetanhydrid zugesetzt, und weitere 30 Min. später wird das Gemisch in Methanol gegossen, dann werden etwa 200 ml Skellysolve B und anschliessend etwa 200 ml Wasser zugegeben. Dabei entstehen zwei Schichten, wobei die untere hauptsächlich das Nebenprodukt Triphenylphosphinoxid und die obere das gewünschte 25-Acetat enthält. Durch Trocknen der oberen Phase und Eindampfen erhält man einen Rückstand aus dem gewünschten 3°*»5o^Cyclo-6ß-methoxy-25-acetoxy-cholest-22-en.
NMR (CDCl^) iSO,75 s(£H); 1,03 S (+H; 1,40 S (OH); 1,93 S (3H); 2,77 m (IH); 3,20 s (3H); 5,30 m (2H).
Beispiel 5
3dU5cjL-Cyclo-6ß-methoxy-25-benzoxy-cholest-22-en
Nach der Vorschrift von Beispiel 4 erhält man bei Ersatz des Acetanhydrids durch Benzoylchlorid das 3V,5^-Cyclo-6ß-methoxy-25-benzoxy-choles t-22-en.
Die Δ -Verbindung zeigt folgendes NMR-Spektrum in Deuterochloroform: <f 0,27-0,70 m (3H;, 0,70 s (3H); 0,97 d, J » 6Hz (3H); 1,02s (3H); 1,55 s (6H); 2,50-2,67 m (IH); 2,77 t (L); 3,30 s (3H); 5,20-5,50 π (2H); 7,23-7,63 m ;, 7,87-8,17 a (2H).
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Die A -Verbindung zeigt folgendes NMR-Spektrum in Deuterochloroform : 0,27-0,73 m (3H); 0,78 s (3H); 0,97 d, J = g, (3H); 1,03 s (3H); 1,58 S (6h); 2,67-287 in (2H); 3,32 S (3H); 5,2-5,47 Bl (2H); 7,2-7,58 m (3H); 7,88-8,13 m (2H).
Beispiel6
Nach der Vorschrift der Beispiel 1 bis 5 können folgende Verbindungen hergestellt werden:
1. R1 - H, R2 =■ R5 = CH-, Vorprodukt der in der US-PS
3 786 062 beanspruchten Verbindungen
2. R1 = R2 = R5 = CH3 Vorprodukt für 25-OH-D2-Derivate
3. R1 = H, R2 = R-5 = CH3 Vorp?odakt für 25-HCC
Beispiel 7
Nach der Vorschrift der Beispiele 1 bis 6 werden weitere Verbindungen vorstehender Formeln hergestellt, worin R den Ethyl-, Propyl-, Butyl-, Pentyl-, Hexyl-, Ispropyl-, tert.-Butyl-, Neo-
12 "5 pentyl- oder 2,3-Dimethylbutylrest und R , R und Br Wasserstoff oder Methyl bedeuten.
Beispiel 8
Nach der Vorschrift der Beispiele 1 bis 7 werden Verbindungen obiger Formeln hergestellt, worin R den Propionoxy-, tert-Butyoxy-, Hexoxy-, Phenylacetoxy- oder 2'-Phenylpropionoxyrest darstellt.
709885/0801
Es sei beachtet» dass Verbindungen der Formel II, worin D O bedeutet, in einem wässrigen Medium wie Wasser oder nach gewöhnlichen Aufarbeitung verfahren abgeschreckt werden können, wobei man Verbindungen der Formel II erhält, worin D die Hydroxylgruppe bedeutet. Diese Verbindungen können ütech leicht gesättigt werden unter Bildung von i-Ätherderivaten von 25-Hydroxycholesterin und dessen Analogen.
Es folgt ein Beispiel der Herstellung einer Verbindung der Formel II, worin D die ]
und Yr Methyl bedeuten.
1 2
Formel II, worin D die Hydroxylgruppe, R Wasserstoff und R
Beispiel 9
t»5°t'-Cyclo-6ß-methoxy-25-hydroxyeholest-22-en
Man arbeitet nach dem Verfahren von Beispiel 4. zur Herstellung des Ylids, das dann mit dem Aldehyd umgesetzt wird. Anstelle der weiteren Umsetzung mit Acetanhydrid wird das Reaktionsgemisch von Aldehyd und Ylid mit Wasser abgeschreckt und dann mit Ethylacetat extrahiert. Die Extrakte werden mit Wasser gewaschen, getrocknet und zu einem halbkristallinen Rückstand eingeengt. Dieser wird an neutraler Tonerde (Hersteller Woelm, Sorte IV) chromatographiert, wobei man die Titelverbindung erhält, die nach dem Kristallisieren au3 Methanol bei 123 bis 135 °C schmilzt.
Beispiel 10
Auf gleiche Weise erhält man Analoge der Verbindung von Bei spiel 9, worin R den Ethyl-, Propyl-, tert.-Butyl- oder Isohexyl-
1 2 ■=*
rest darstellt, während R Wasserstoff und R und Br Methyl,
1 2 "3 12
R Methyl und R und Br Wasserstoff oder R und R Wasserstoff und B? Methyl bedeuten.
Für: The Upjohn Company Kalamazoo, /Mich., V.St.A.
DrVH.J.Wolff 709885/0801 »«ehteaiwalt

Claims (2)

Patentansprüche:
1./ Verbindung der Formel
OR
worin R einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und D eine der Gruppierungen 0® oder ρ
R CO- darstellen,
4
worin R einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, den Phenyl-, Benzyl- oder Phenethylrest bedeutet.
R1
2. Verbindung der Formel ?
worin R einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und
12 "5
R , R und Br, die gleich oder verschieden sein können, Wasserstoff oder Methyl darstellen.
3. Verbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
1 2 ~*>
R Wasserstoff und R und Yr Methyl darstellen.
70988S/0801
INSPECTED
4. Verbindung nach Anspruch J5> dadurch gekennzeichnet, dass R Methyl darstellt.
5. Verfahren zur Herstellung von /i -25-hydroxy-substituierten
a) · Starinderivaten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Ylid der Formel
worin A den gegenüber dem Reaktionsmedium inerten Teil
12 3
eines Wittig-Reagenses- und R , R und Br Wasserstoffatome darstellen, mit einem y*,5^-Cyclo-6ß-alkoxybisnorcholanaldehyd, dessen Alkoxygruppe 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist, umsetzt und
b) die in Stufe a) gebildete Sterinvcrbindung in Wasser abschreckt unter Bildung einer Verbindung der Forme]R
worin R einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
12 ~*t
bedeutet und R , R und Br die vorstehend angegebene Bedeutung besitzen.
709885/0801
DE19772733116 1976-07-26 1977-07-22 3 alpha, 5 alpha-cyclo-6 beta- alkoxy- delta hoch 22 -25-hydroxy- und -acyloxysterinderivate sowie verfahren zu ihrer herstellung Withdrawn DE2733116A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/708,821 US4058538A (en) 1975-01-27 1976-07-26 3α,5α-Cyclo-6β-alkoxy-α22 -bis-nor cholestene derivatives

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Publication Number Publication Date
DE2733116A1 true DE2733116A1 (de) 1978-02-02

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JP (1) JPS5318555A (de)
CH (1) CH631186A5 (de)
DE (1) DE2733116A1 (de)
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EP0019059B1 (de) * 1979-05-18 1982-12-29 F. HOFFMANN-LA ROCHE & CO. Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung von Cholestenderivaten und neue Zwischenprodukte in deren Herstellung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3994934A (en) * 1975-01-27 1976-11-30 The Upjohn Company Process for preparing Δ22 -25-oxy substituted sterol derivatives

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CH631186A5 (en) 1982-07-30
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