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recht und für diesen gut vergleichbar, andererseits aber raumsparend
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zu präsentieren; bei dieser Präsentation oder Darbietung ist noch
wesentlich, daß die vorhandenen Matrazen einzeln untersucht und insbesondere auch
in der Gebrauchslage überprüft werden können. Die Vorrichtung umfaßt mindestens
einen, bevorzugt aber eine Vielzahl von Trägerwagen, die nebeneinander, jedoch zueinander
verfahrbar an einer Gebäudewand im Verkaufsraum angeordnet sind. Jeder Trägerwagen
besteht aus einem mit Laufrollen versehenen Fahrschemel und einem an diesem verschwenkbar
gelagerten Traggerüst oder Aufnahmerahmen, an welchem vorzugsweise beidseitig die
zu präsentierenden Matrazen befestigt sind. Der einzelne Matrazenträgerwagen läßt
sich aus der Reihe weiterer, insgesamt die Vorführeinrichtung bildender Trägerwagen
herausziehen, wobei sein Traggerüst nach beiden Seiten bis zur Horizontalen verschwenkbar
ist, so daß jede Matraze auch in ihrer Gebrauchslage überprüft werden kann.
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Stand der Technik Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung nach
der Gattung des Hauptanspruchs. Die verkaufsgerechte und raumsparende Präsentation
der Vielzahl vorrätiger Matrazen in einem Kauf-, Möbel- oder Einrichtungshaus bereitet
erhebliche Schwierigkeiten; nicht selten liegen im Verkaufsraum mehr oder weniger
geordnete Matrazenstapel herum, aus denen man eine bestimmte gewünschte Matraze
oder auch Matrazenform nur unter erheblicher Mühe heraussuchen und überprüfen kann;
eine kritischer Vergleich verschiedener Qualitäten oder gar ein Probesitzen oder
Probeliegen ist für den Kunden praktisch unmöglich. Nachteilig ist bei den üblichen
Matrazenstapeln in einem Verkaufsraum noch, daß sich hierdurch eher eine lagerartige,
aber keineswegs eine verkaufsfördernde
Atmosphäre ergibt.
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Es ist auch bekannttin dem den Verkaufsraum für die Matrazen umfassenden
Bauwerk eine Art Hängeregal fest zu verankern, aus dem man die senkrecht und parallel
zueinander aufgehängten Matrazen zwar einzeln herausziehen, aber nicht in ihrer
Gebrauchslage überprüfen kann.
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Vorteile der Erfindung Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den kennzeichnenden
Merkmaltn des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß die Nachteile der
bekannten Präsentationseinrichtungen, soweit überhaupt vorhanden, vermieden und
eine größere Vielzahl von vorrätigen Matrazen gut vergleichbar und verkaufsgerecht
sowie raumsparend präsentiert werden kann, wobei die Matrazen jeweils auch in ihrer
Gebrauchslage überprüft werden können.
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Die eine beliebige Anzahl von Matrazenträgerwagen umfassende Vorführeinrichtung
ermöglicht die Befestigung von Matrazen von jeweils zwei kompletten Betten in senkrechter
und raumsparender Anordnung an jeweils einem Trägerwagen. Der Kunde hat dann die
Möglichkeit, den Trägerwagen, der Matrazen der ihn interessieienden Art trägt, ein
Stück herauszuziehen, bis beispielsweise eine den Trägerwagen sichernde Kette, deren
anderes Ende im Mauerwerk verankert sein kann, gespannt ist. Die Matrazenqualitäc
iäßt sich dann durch Augenschein uii(i Befühlen prüfen. Gegebenenfalls ist hierdurch
schon eine Vorauswahl getroffen, so daß dann in sinnvoller Weise die endgültige
Beratung durch einen Verkäufer erfolgt. Zu diesem Zweck können dann die auf dem
Fahrschemel jedes Trägerwagens schwenkbar gelagerten Traggerüste so nach links oder
rechts herwitergeklappt werden, daß die an dem Traggerüst
befestigten
Matrazen jeweils in ihre Gebrauchslage überführt werden. Damit der I rägerwagen
aus der Reihe der anderen Trägerwagen vollständig herausgezogen werden kann, ist
entweder die Kette ausreichend lang zu bemessen oder sie kann vom Verkäufer ausgehängt
werden.
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Vorteilhaft ist schließlich, daß das Traggerüst wie bei einem Bettenrost
über eine Höhenverstellung des Fuß- und/oder Kopfteils verfügt, so daß eine bequeme
und gründliche Prüfung der Matraze auf Federungsverhalten, Verarbeitung und Liegekomfort
möglich ist.
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Zeichnung Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert; die Zeichnung
zeigt in perspektivischer Darstellung lediglich einen Matrazenträgerwagen der Vorführeinrichtung,
wobei die heruntergeklappte Position des Traggerüstes in schwacher Linienführung
dargestellt ist.
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Beschreibung der ErfindunRsbeis piele Der Zeichnung läßt sich eine
bevorzugte Ausführungsform einer Vorrichtung zur Präsentation bzw. zum Darbieten
von Liegeelementen, Matrazen 0. dgl. entnehmen. Dargestellt ist lediglich ein einziges
Präsentationselement der gesamten Vorführeinrichtung, die sich aus einer Vielzahl,
beispielsweise nebeneinander angeordneter Prä sentationselemente zusammensetzt.
Jedes Präsentations-Einzelelement ist gebildet aus einem Trägerwagen 1, bestehend
aus einem Fahrschemel 2 und einem auf diesem aufgebauten und an ihm gelagerten Traggerüst
3.
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Der Trägerwagen 1 ist so ausgebildet, daß mindestens eine Matraze,
bevorzugt aber zwei Matrazen 4a, 4b an ihm, genauer gesagt am Traggerüst 3 angeordnet,
beispielsweise aufgehängt sein können. Der Fahrschemel 2 verfügt über mehrere Laufrollen
5 beliebiger Bauart, die beispielsweise auch als Lenkrollen ausgeführt sein können,
so daß er und mit ihm der gesamte Trägerwagen auf jedem einigermaßen ebenen Boden
von Hand verschoben werden kann.
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Da bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel eine Vielzahl solcher
Trägerwagen 1 nebeneinander, jeweils mit zwei Matrazen 4a, 4b bestückt, so an einer
Wand angeordnet werden können, daß sie mit ihren Schmalseiten an die Wand angrenzen,
sichert die erfindungsgemäße Vorführeinrichtung eine raumsparende Lagerung und verkaufsgerechte
Bereitshaltung von Matrazen. Dabei läßt sich jede einzelne Matraze durch Herausziehen
des jeweiligen Trägerwagens 1 aus der Reihe anderer Trägerwagen genauer in Augenschein
nehmen und überprüfen.
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Zweckmäßigerweise sind die Trägerwagen über eine Kette 6 an der Gebäudewand
befestigt, die den Verschiebeweg begrenzt.
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Das Traggerüst 3 besteht aus einer flachen Rechteckform, auf welcher
beidseitig die Matrazen 4a, 4b befestigt sind, beispielsweise mittels nicht dargestellter
Gummibänder, Klettenver schlüssen, Nagellei sten, Druckknöpfe oder einer sonstigen
beliebigen Befestigungsart. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
weist das Traggerüst zwei parallele Längsleisten 7 auf, die durch mehrere Querleisten
8 zur Bildung einer gerüstähnlichen Form verbunden sind. Das Traggerüst 3 kann im
unteren Bereich ein sich nach beiden Seiten erstreckendes Querbrett 9 aufweisen,
so daß in der vertikalen Position des Traggerüstes die an diesem befestigten Matrazen
4a, 4b mit einer Schmalseite
auf dem Querbrett 9 aufliegen können
und sich abstützen.
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Schließlich kann im unteren Teil und etwa bei 10 gelagert noch ein
Längsbrett 11 vorgesehen sein, welches bei Umklappen des Traggerüstes 3 in die in
der Zeichnung im wesentlichen gestrichelte und bei 12 angedeutete Position zunächst
in eine horizontale Position 13a gelangt, aus welcher eine Höhenverstellung des
Fuß- und/oder Kopfteils der Matraze in eine gegenüber der horizontalen angewinkelten
Position 13b möglich ist, so daß eine bequeme und gründliche Prüfung der sich nunmehr
in einer Horizontalposition befindlichen Matraze hinsichtlich Liegekomfort, Federungsverhalten
und Verarbeitung möglich ist. Bei der bei 12 angedeuteten Horizontalposition des
Traggerüstes 3 ist eine Uberprüfung der Matraze 4a möglich; das Traggerüst läßt
sich aber entsprechend dem Doppelpfeil 14 auch in die andere Richtung abkippen -
nachdem der Trägerwagen 1 völlig aus der Reihe angrenzender Trägerwagen herausgezogen
ist, so daß auch die Matraze 4b genau überprüft werden kann.
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Das Traggerüst 3 ist daher insgesamt nach beiden Richtungen aus der
vertikalen in die horizontale Position am Fahrschemel 2 durch eine geeignete Lagerung,
wie bei 15 angedeutet, schwenkbar und abkippbar gelagert. Der Abstand der Schwenklagerung
15 zum Boden des Verkaufsraums ist so groß, daß die jeweils untere Matraze, beim
Ausführungsbeispiel die Matraze 4b, nicht auf dem Boden des Verkaufsraums aufliegt;
hierzu tragen weiter bei zwei drehbare Füße 16a, 16b, die beim Abkippen nach links
oder rechts so verdrehbar gelagert sind, daß sie mit ihrer Auflagefläche 17 den
Boden des Verkaufsraums berühren und untere Matraze 4b und Traggerüst in der gewünschten
Horizontalposition halten und gleichzeitig.für Standsicherheit sorgen. Die beiden
Füße 16a, 16b können über eine Schwenkachse 19 am Traggerüst 3 gelagert
sein.
Es versteht sich auch, daß die beidseitige Horizontaler streckung des Querbretts
9 nur so groß ist, daß sich das Traggerüst auf dem Fahrschemel 2 nach beiden Seiten
in die Horizontalposition abkippen läßt. Das Querbrett 9 nimmt dann jeweils eine
vertikale Position ein.
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Am Traggerüst oder Aufnahmerahmen 3 für die Matrazen 4a, 4b kann noch
eine Arretiervorrichtung 20 montiert sein, die das Traggerüst 3 in seiner vertikalen
Position fixiert. Beim Ausführungsbeispiel besteht die Arretiervorrichtung 20 aus
einem in einer Gleitbuchse 21 am Traggerüst verschiebbar gelagerten L-förmigen Hebel
22, der in Vertika:-stellung des Traggerüstes 3 von einer Feder 23 nach unten in
eine Aufnahmenut 24 des Fahrschemels gedrückt wird und das Traggerüst daher in senkrechter
Position hält. Durch Anheben läßt sich der Hebel 22 aus der Arretiernut 24 herausnehmen
und das Traggerüst abkippen. Gelagert ist das Traggerüst 3 am Fahrschemel 5 in beidseitigen
vertikalen Ansätzen 25a, 25b.
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Zum leichteren Abkippen kann dem Traggerüst eine Gewichtsentlastung
durch ein Gegengewicht oder durch entsprechend angeordnete, nicht dargestellte Zugfedern
zugeordnet werden.
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Es versteht sich, daß die Größe der Matrazenträgerwagen 1 dem Bedarfsfall
entsprechend ausgelegt werden kann, so daß auch Sonderformate, wie sie beispielsweise
für die sog. französischen Betten üblich sind, in der dargestellten Weise präsentiert
werden können. Von besonderem Vorteil ist bei der erfindungsgemäßen Präsentationseinrichtung
noch, daß keinerlei baulichen Maßnahmen erforderlich sind, um einen Verkaufsraum
oder eine Verkaufsabteilung zum Vorführen von Matrazen entsprechend einzurichten
oder neu zu organisieren.
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Auch ist es sehr zweckmäßig, den Trägerwagen in einer Laufschiene
anzuordnen, die auf einer Stützkonstruktion, beispielsweise an der Decke, befestigt
ist.