[go: up one dir, main page]

DE2732127A1 - Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen mit pruef- und belegungsstromkreisen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen mit pruef- und belegungsstromkreisen

Info

Publication number
DE2732127A1
DE2732127A1 DE19772732127 DE2732127A DE2732127A1 DE 2732127 A1 DE2732127 A1 DE 2732127A1 DE 19772732127 DE19772732127 DE 19772732127 DE 2732127 A DE2732127 A DE 2732127A DE 2732127 A1 DE2732127 A1 DE 2732127A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
test
tested
circuit
occupancy
switching device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772732127
Other languages
English (en)
Other versions
DE2732127C2 (de
Inventor
Karl Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19772732127 priority Critical patent/DE2732127C2/de
Publication of DE2732127A1 publication Critical patent/DE2732127A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2732127C2 publication Critical patent/DE2732127C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung fUr Fernmeldevermittlungsanlagen, insbeson-
  • dere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Prüf- und Belegungsstromkreisen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen hochohmig prüfende Schalteinrichtungen auf zu prüfende Schalteinrichtungen niederohmig sperrend aufprüfen, sofern diese frei sind, und zur hochohmigen Prüfung eines über einen entsprechend hochohmigen Messwiderstand verlaufenden eigenen Prüfstrompfad mit einem einen Belegungswiderstand enthaltenden Belegungsstrompfad einer zu prüfenden Schalteinrichtung zu einem Prüf- und Belegungsstromkreis vereinigen, und in denen der an dem Messwiderstand einer prüfenden Schalteinrichtung auftretende und von einer Spannungsmesseinrichtung ausgewertete Spannungsabfall bei Freizustand der zu prüfenden Schalteinrichtung oberhalb und bei Sperrzustand der zu prUfenden Schalteinrichtung unterhalb eines in der Spannungamesseinrichtung als Schwellwert festgelegten Grenzwertes liegt und im Zustand der Prüfung ein und derselben zu prüfenden Schalteinrichtung durch zwei gleichzeitig prüfende Schalteinrichtungen ebenfalls unterhalb dieses Grenzwertes liegt.
  • Eine Schaltungsanordnung dieser Art ist bereits durch die DT-PS 1 146 127, insbesondere Spalte 3, Zeilen 16 bis 25, bekannt. Mit Hilfe von Schaltungsanordnungen dieser Art ist es also möglich, bei einem Parallelprüfen zweier prüfender Einrichtungen aufgrund einer entsprechenden Bemessung der betreffenden Widerstände zu gewährleisten, dass keine der beiden gleichzeitig prüfenden Einrichtungen auf die von ihnen gleichzeitig geprüfte nachfolgende zu prüfende Schalteinrichtung aufprüfen kann. Unter "Parallelprüfen" versteht man bekanntlich den zufalisbedingten Vorgang, dass ein und dieselbe zu prüfende Schalteinrichtung gleichzeitig durch zwei prüfende Schalten richtungen geprüft wird. Eine besondere Schwierigkeit hierbei resultiert daraus, dass zur Vermeidung von Störungen an durchgeschalteten Verbindungen das Aufprüfen einer prUfenden Schalteinrichtung auf eine zu prüfende Schalteinrichtung zunachst einen relativ hochohmigen Prüfvorgang und - nach Feststellung des Freizustandes des Belegungsstrompfades der zu prüfenden Schalteinrichtung - einen relativ niederohmigen Sperrvorgang vorsieht. "Hochohmig" und "niederohmig" betrifft den Innenviderstand des Prufstrompfades, der bei Beginn eines PrUivorganges mit dem Belegungsstrompfad einer zu prüfenden Schalteinrichtung vereinigt wird, wodurch der erforderliche Prüf- und Belegungsstromkreis zustande kommt. Die Erkennung von Parallelprüffällen ist mit Hilfe von elektromagnetischen Relais äusserst schwierig. EMD-uhleranlagen sehen deshalb für die einzelnen Uhler Doppelprüfrelais vor. Ein relativ schnell ansprechendes Prüfrelais dient einer zeitgerechten Abbremsung und Stillsetzung des W§hlermotors bei Aufprüfen auf eine freie zu prU-felde Schalteinrichtung; da dieses Relais strenge Zcitbedingungen zu erfüllen hat und relativ schnell ansprechen muss, vermag es den Parallelprüffall nicht vom Einzeiprüffall zu unterscheiden. Deshalb ist ein zweites Prüfrelais vorgesehen, das nach Ansprechen des ersten Prüfrelais erregt wird und einer Unterscheidung des Parallelprüffalles vom Einzeiprüffall dient.
  • Die bereits erwähnte Patentschrift weist bereits daraus hin, dass es mit Hilfe einer elektronischen Prüfschaltung möglich ist, den Parallelprüffall vom Einzelprüffall zu unterscheiden.
  • Bei der durch die genannte Patentschrift bekannten Schaltung anordnung ist es jedoch nicht möglich, mit Hilfe ein und der- selben Prüfschaltanordnung sowohl den Aufprüfvorgang, der aus einem relativ hochohmigen Prüfen und einem relativ niederohmigen Sperren des Belegungsstrompfades einer zu prüfenden Schalteinrichtung besteht, als auch die Uberwachung eines durchgeschalteten Prüf- und Belegungsstromkreises auf seine Auftrennung bei Verbindungsauslösung zu überwachen. Wird die Verbindungsauslösung in dem in den Prüf- und Belegungsstromkreis einbezogenen Belegungsstrompfad derjenigen Schalteinrichtung, auf die zuvor die prüfende Schalteinrichtung aufgeprüft hat, vorgenommen, so muss die Auftrennung des Prüf- und Belegungsstromkreises im Prüfstrompfad derjenigen Schalteinrichtung erkannt werden, die zuvor aufgeprüft hat.
  • Dies ist mit Hilfe der bekannten Schaltungsanordnung nicht möglich.
  • Für die Erfindung besteht die Aufgabe, nicht nur den Parallelprüffall ebenso wie den Sperrzustand vom Freiprüffall (Freizustand des Belegungsstrompfades einer zu prüfenden Schalteinrichtung) zu unterscheiden, sondern mit ein und derselben Prüfschaltanordnung nach Sperrung der zuvor geprüften Schalteinrichtung auch die Verbindungsauslösung erkennen zu können.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird nun dadurch gelöst, dass zur Sperrung einer geprüften und als frei erkannten zu prüfenden Schalteinrichtung und zur weiteren Überwachung des Prüf-und Belegungsstromkreises auf seine Auslösung (Auftrennung) mit Hilfe der Spannungsmesseinrichtung sowohl der Widerstandswert des Messwiderstandes als auch der Schwellwert der Spannungsmesseinrichtung herabgesetzt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nur im wesentlich zu ihrem Verständnis beitragenden Bestandteilen dargestellt, worauf diese jedoch keineswegs beschränkt ist.
  • Die Zeichnung ist durch eine strichpunktierte Linie x in zwei Teile unterteilt.
  • Im oberen Teil der Zeichnung ist auf der linken Seite der Prüfschaltarm c einer prüfenden Schalteinrichtung, z.B. eines EMDählers, dargestellt. Ein Ausgang dieses Wählers ist über eine Verbindungsleitung Ltg mit dem Belegungsrelais C einer zu prüfenden Schalteinrichtung verbunden. Deren der Verbindungsleitung dargestellt Widerstand soll andeuten, dass die Verbindungsleitung ggf. einen gewissen Innenwiderstand hat. Das Belegungsrelais C ist in an sich bekannter Weise ausgebildet, wozu auf das Fachbuch "Edelmetall-Motorwähler in der Fernsprech-Vermittlungstechnik" von Richard Krause (Oldenbourg-Verlag 1975) hinzuweisen ist.
  • Jede zu prüfende Schalteinrichtung weist eingangsseitig einen Belegungsstrompfad auf, der sich über das Belegungsrelais C und die Verbindungsleitung bis zum Ausgang eines Wählervielfaches einer vorgeordneten Wahlstufe erstreckt. Als Belegungsstrompfad ist also in der Zeichnung derjenige Teil des durchschaltbaren Prüf- und Belegungsstromkreises anzusehen, der sich von dem Minuspol der gemeinsamen Spannungsquelle über das Belegungsrelais C bis zum Schaltpunkt b erstreckt. Der Prüfstrompfad des gemeinsamen PrUf- und Belegungsstromkreises erstreckt sich vom Wählerschaltarm c über den Widerstand R5 und die Kontakte d und e bis zum Pluspol der gemeinsamen Spannungsquelle (Amtsbatterie). Wird während des Prüfvorganges eines Wählers dessen PrUfstrompfad mit dem Belegungsstrompfad einer zu prüfenden Schalteinrichtung über den Schaltpunkt b verbunden, so entsteht dadurch der Prüft und Belegungsstromkreis.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten prüfenden Schalteinrichtung handelt es sich also um einen Wähler, z.B. Gruppenwähler.
  • Bei der nicht im einzelnen dargestellten und beschriebenen Belegung des Gruppenwählers spricht ein Relais an, das den Kontakt e trägt. Dadurch wird Erdpotential (Pluspotential der Amtsbatterie) an den Schaltpunkt 13 angelegt. Der Gruppenwähler wird auf nicht im einzelnen gezeigte, an sich bekannte Weise zu einer Ausgangsgruppe gesteuert. Während des anschlies- senden Suchlaufes in dieser Ausgangsgruppe ist ein Relais betätigt, das den Kontakt d trägt. Dadurch wird der Prüfstrompfad (e - d - R5 - c) geschlossen.
  • Während des Suchlaufes des Gruppenwählers ist an die Motorkontakte ml und m2 auf nicht im einzelnen gezeigte, an sich bekannte Weise Erdpotential angeschaltet. Die Arbeitsweise eines Wählermotors ist in dem bereits erwähnten Fachbuch "Edelmetall-Motorwähler in der Fernsprech-Vermittlungstechnik im einzelnen beschrieben.
  • Während des Suchlaufes des Gruppenwählers schaltet der Prüfschaltarm c den Prüfstrompfad einzeln nacheinander an die Belegungsstrompfade der an die Ausgänge der angesteuerten Ausgangsgruppe angeschlossenen Verbindungsleitungen. Sobald der Prüfschaltarm c den Prüfstrompfad des Gruppenwählers mit dem Belegungsstrompfad einer freien zu prUfenden Schalteinrichtung verbindet, kommt ein Prüf- und Belegungsstromkreis zustande, in welchem u.a. der Widerstand R5 liegt. Im Prüf- und Belegungss romkreis beginnt nun ein Prüfstrom zu fliessen. Der Prüfstrom zeigt mit einer gewissen Zeitverzögerung an, die im wesentlichen durch die Induktivität des Belegungsrelais C bestimmt ist. Zur Beschleunigung des Stromanstieges ist das Belegungsrelais C in an sich bekannter Weise mit einer Kurzschlussdämpfung ausgestattet, welche schaltbar sein kann.
  • Auf nicht gezeigte Weise wurde bei der Belegung des Gruppenwählers ausserdem der Transistor T2 eingeschaltet. Bei Beginn des Suchlaufes des Gruppenwählers ist also der Transistor T2 stromdurchlässig, und zwar über seine Emitter-KollektorvStrecke aufgrund eines huber die Diode G9 und den Widerstand R9 fliessenden Basisstromes. Der über die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors T2 fliessende Strom verzweigt sich. Ein Teil fliesst Uber den Gleichrichter G7 und ein anderer Teil fliesst huber die Widerstände Ril und R12. Der über die Winderstände Ril und R12 fliessende Strom fliesst über die Anschlusspunkte 4 und 5 eines Operationsverstärkers PR. Aufbau und Arbeitsweise von Operations- verstärkern sind an sich bekannt. Hierzu sei auf die USA-PS 3 903 405 hingewiesen.
  • Der Operationsverstärker PR dient als Schwellwertschalter. Seine Eingangsklemmen 1 und 8 sind mit den Anschlussklemmen des bereits erwähnten Widerstandes R5 verbunden. Die Widerstände R6, R11, R12 und R24 bis R31 sind in an sich bekannter Weise so bemessen, dass während der Zeit, während der der Transistor T2 über seine Emitter-Kollektor-Strecke stromdurchläsig ist, der Schwellwert des Operationsverstärkers PR grösser ist als wenn der Transistor T2 gesperrt ist.
  • Kommt während des Wählersuchlaufes über den Messwiderstand R5 ein Prüfstromkreis zustande, so tritt an diesem Widerstand ein der Höhe des Prüfstromes entsprechender Spannungsabfall auf. Der Widerstand R5 ist so bemessen, und der Operationsverstärker PR ist durch entsprechende Bemessung der genannten Widerstände so eingestellt, dass der Operationsverstärker nur anspricht, wenn der Gruppenwähler über seinen Prüfschaltarm c den Belegungsstrompfad einer freien Verbindungsleitung erreicht. Erreicht der Prüfschaltarm dagegen einen Belegungsstrompfad, der niederohmig gesperrt ist, oder der zufällig gleichzeitig von zwei verschiedenen Gruppenwählern geprüft wird (Stromverzweigung) oder der sich im Stadium der Verbindungsauslösung befindet (das betreffende Belegungsrelais ist in an sich bekannter Weise hochohmig geschaltet), so tritt an dem Widerstand R5 ein Spannungsabfall auf, der niedriger ist als bei Prüfung des Belegungsstrompfades einer freien Verbindungsleitung.
  • Hat der Operationsverstärker PR anhand des an Messwiderstand R5 aufgetretenen Spannungsabfalles erkannt, dass der Gruppenwähler eine freie zu prüfende Schalteinrichtung erreicht hat, so gibt er über seinen Ausgang 11 ein Ausgangssignal in Form von negativem Teilpotential ab, durch welches der Transistor T3, der bis dahin stromundurchlässig war, über seine Emitter-Kollektor-Strecke stromdurchlässig wird. Dadurch gelangt Erdpotential an den Verbindungspunkt zwischen den Widerständen R7 und R8, wodurch die Emitter-Basis-Strecke des Transistors T2 kurzgeschlossen wird. Dadurch wird dieser Transistor stromundurchlässig. Dadurch wird auch der Gleichrichter G7 stromlos. Das am Widerstand R1 anliegende Minuspotential kann nunmehr als Teilpotential (Spannungsteiler R1/R2) über die Diode G1 zur Basis des Transistors T1 durchgreifen, wodurch dessen Emitter-Kollektor-Strecke stromdurchlässig wird. Dadurch gelangt Erdpotential zu dem relativ niederohmigen Widerstand R4, wodurch dieser effektiv dem Messwiderstand R5 parallelgeschaltet wird.
  • Durch Parallelschaltung der Widerstände R4 und R5 wird praktisch der Widerstandswert des Messwiderstandes herabgesetzt.
  • Dadurch wird der Belegungsstrompfad der zu prüfenden Schalteinrichtung mit dem Belegungsrelais C niederohmig gesperrt.
  • Entsprechend dem Widerstandsverhältnis zwischen dem Widerstandswert des Widerstandes R5 und der Parallelschaltung der Widerstände R4 und R5 wird der Spannungsabfall, der vom Operationsverstärker PR über seine Eingangsklemmen 1 und 8 aufgenommen wird, herabgesetzt. Gleichzeitig mit der Sperrung des Transistors T2 wird nicht nur der Transistor T1 stromdurchlässig, sondern durch Abschaltung des über die Widerstände R11 und R12 bis dahin fliessenden Stromes wird auch der Schwellwert des Operationsverstärkers herabgesetzt. Dieser Schwellwert wird so weit herabgesetzt, dass er kleiner als der im Sperrzustand an der Parallelschaltung der Widerstände R4 und R5 auftretende Spannungsabfall ist.
  • Wenn der Transistor T1 in der zuvor beschriebenen Weise stromdurchlässig wird, wird ausserdem das Relais H zum Ansprechen gebracht. Es trägt die Kontakte h1 bis h4. Diese Kontakte übernehmen die weiteren Schaltfunktionen, die in bekannten EMD-Gruppenwählern vom Prüfhilfsrelais ausgeübt werden.
  • Mit Hilfe des Operationsverstärkers wird also nicht nur der Freizustand des Belegungsstrompfades einer zu prüfenden Schalteinrichtung im Unterschied zum Parallelprüfzustand, Sperrzustand und Auslösezustand erkannt, sondern nach Prüfung und Sperrung des betreffenden Belegungsstrompfades wird ausserdem der Prüf-und Belegungsstromkreis daraufhin überwacht, ob er in der geprüften Schalteinrichtung unterbrochen wird. Es wird also der durchgeschaltete Prüf- und Belegungsstromkreis auf Auslösung seitens der geprüften Schalteinrichtung überwacht.
  • Wird der durchgeschaltete Prüf- und Belegungsstromkreis nach Eintritt des Sperrzustandes im Zuge des Belegungsstrompfades der geprüften Schalteinrichtung aufgetrennt, so verschwindet der Spannungsabfall an der Parallelschaltung der Widerstände R4 und R5. Dadurch kehrt auch der Operationsverstärker in seine Ruhelage zurück, d.h. das Ausgangssignal an seinem Ausgang 11 erlischt. Dadurch wird auch der Transistor T3 über seine Emitter-Kollektor-Strecke wieder stromlos. Infolgedessen kommt der Basisstrom für den Transistor T2 über die Widerstände R8 und R9 wieder zustande. Dieser Transistor wird über seine Emitter-Kollektor-Strecke wird stromführend. Erdpotential gelangt über die Diode G1 zur Basis des Transistors T1, wodurch dessen Emitter-Kollektor-Strecke wirder gesperrt wird. Dadurch fällt auch das Relais H wieder ab, wodurch die Wählerauslösung eingeleitet wird. - Auch wenn es sich hierbei nur um eine kurzzeitige Unterbrechung des bis dahin im Sperrzustand befindlichen Prüf- und Belegungsstromkreises handelt, kann derselbe nicht wieder zustandekommen, wenn einmal der Transistor T1 in der zuvor beschriebenen Weise stromlos geworden ist. Dies stellt u.a.
  • der inzwischen geöffnete Kontakt d sicher. Wenn also die Auslösung einer durchgeschalteten Verbindung einmal vom Operationsverstärker PR und von den Transistoren T3, T2 und T1 erkannt worden ist, wird die weitere Verbindungsauslösung erzwungen.
  • Der Kondensator C3 dient in Verbindung mit dem Widerstand R8 zur Verzögerung der beschriebenen Schaltvorgänge, um die erfindungsgemässe Prüfschaltanordnung gegen kurzzeitige Störspannungsspitzen, z.B. infolge Kabelentladung, unempfindlich zu machen, d.h. dem Prüfvorgang eine definierte Dauer zu geben. - Der Kondensator C2 dient dem gleichen Zweck. - Der über den Kondensator Cl verlaufende Stromkreis dient dazu, im Sinne einer Rückkopp- lung nach Durchlässigschaltung des Transistors T1 zunächst einmal so schnell wie möglich zu verhindern, dass der Transistor T2 wieder stromdurchlässig werden kann. Dies hindert jedoch nicht eine Verbindungsauslösung in der beschriebenen Weise. Nach Eintritt des Sperrzustandes wird der Kondensator C1 entladen. Wird dann - also zu etwas späterem Zeitpunkt -der Prüf- und Belegungsstromkreis unterbrochen, so kann der Transistor T2 wieder erneut stromdurchlässig geschaltet werden, was in der beschriebenen Weise zur Verbindungsauslösung führt.
  • Wird beim Aufprüfvorgang der Transistor T3 über seine Emitter-Kollektor-Strecke in der beschriebenen Weise stromdurchlässig, so gelangt Erdpotential zur Basis des Transistor T4. Dadurch wird auch dieser Transistor über seine Emitter-Kollektor-Strecke stromdurchlässig. Nunmehr gelangt Minuspotential über den Widerstand R19 zur Basis des Transistors T5. An dessen Emitter liegt über wenigstens einen der beiden Motorkontakte ml bzw. m2 Erdpotential. Aufgrund des einsetzenden Emitter-Basis-Stromes wird auch dieser Transistor über seine Emitter-Kollektor-Strecke stromdurchlässig. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, liegt dieser Transistor mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke im cluerzweig einer aus den Gleichrichtern G13 bis G16 bestehenden Gleichrichterbrücke. Sobald die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors T5 stromdurchlässig wird, besteht über die genannte Gleichrichterbrücke und den Transistor T5 in an sich bekannter Weise eine in beiden Richtungen stromdurchlässige Verbindung.
  • Sobald der Gruppenwähler mit seinem Prüfschaltarm c einen Belegungsstrompfad einer freien geprüften Schalteinrichtung erreicht hat, wird also eine stromdurchlässige Verbindung zwischen den Schaltpunkten 9 und 10 über die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors T5 hergestellt. Dadurch wird in an sich bekannter Weise der Wählermotor abgebremst und zum Stillstand gebracht.
  • Die aus dem Kondensator C4, dem Gleichrichter G12 un dem Widerstand R17 bestehende Anordnung dient zum Schutz des Transistors T5 gegen Uberlastung. Dies kann der Fall sein, wenn der Wähler auf grund von Störspannungseinflüssen auf den Prüf- und Belegungsatromkreis nur kurzzeitig stillgesetzt wird und sofort anschliessend wieder zum Weiterlauf freigegeben wird.
  • 1 Patentanspruch 1 Figur L e e r s e i t e

Claims (1)

  1. Patentanspruch Schaltungsano rdnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbe sondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen hochohmig prUfende Schalteinrichtungen auf zu prUfende Schalteinrichtungen niederohmig sperrend aufprAfen, sofern diese frei sind, und zur hochohmigen Prüfung einen über einen entsprechend hochohmigen Messwiderstand verlaufenden eigenen PrUfstrompfad mit einem einen Belegungswiderstand enthaltenden Belegungsstrompfad einer zu prUfenden Schalteinrichtung zu einem PrUf- und Belegungsstromkreis vereinigen, und in denen der an dem Messwiderstand einer prUfenden Schalteinrichtung auftretende und von einer Spannungsmesseinrichtung ausgewertete Spannungsabfall bei Freizustand der zu prüfenden Schalteinrichtung oberhalb und bei Sperrzustand der zu prUfenden Schalteinrichtung unterhalb eines in der Spannungsmesseinrichtung als Schwellwert festgelegten Grenzwertes liegt und im Zustand der PrUfung ein und derselben zu prUfenden Schalteinrichtung durch zwei gleichzeitig prüfende Schalteinrichtungen ebenfalls unterhalb dieses Grenzwertes liegt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , dass zur Sperrung einer geprüften und als frei erkannten zu prüfenden Schalteinrichtung und zur weiteren Überwachung des PrUf- und Belegungsstromkreises auf seine Auslösung (Auftrennung) mit Hilfe der Spannungsmesseinrichtung sowohl der Widerstandswert des Messwiderstandes als auch der Schwellwert der Spannungsmesseinrichtung herabgesetzt werden.
DE19772732127 1977-07-15 1977-07-15 Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Prüf- und Belegungsstromkreisen Expired DE2732127C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19772732127 DE2732127C2 (de) 1977-07-15 1977-07-15 Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Prüf- und Belegungsstromkreisen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19772732127 DE2732127C2 (de) 1977-07-15 1977-07-15 Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Prüf- und Belegungsstromkreisen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2732127A1 true DE2732127A1 (de) 1979-01-25
DE2732127C2 DE2732127C2 (de) 1985-12-12

Family

ID=6014053

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772732127 Expired DE2732127C2 (de) 1977-07-15 1977-07-15 Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Prüf- und Belegungsstromkreisen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2732127C2 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146127B (de) * 1961-09-22 1963-03-28 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Pruefen von Leitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE2555860A1 (de) * 1975-12-11 1977-06-23 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen mit pruef- und belegungsstromkreisen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146127B (de) * 1961-09-22 1963-03-28 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Pruefen von Leitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE2555860A1 (de) * 1975-12-11 1977-06-23 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen mit pruef- und belegungsstromkreisen

Also Published As

Publication number Publication date
DE2732127C2 (de) 1985-12-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2204101B1 (de) Feuermeldeanlage
DE2459175B2 (de) Notalarmeinrichtung
DE1170476B (de) Schaltungsanordnung zum Pruefen von Leitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE2732127A1 (de) Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen mit pruef- und belegungsstromkreisen
DE1940847C2 (de) Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechwählanlagen mit Prüf- und Belegungsstromkreisen
DE2555860C2 (de) Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Prüf- und Belegungsstromkreisen
DE2051793B2 (de) Schaltungsanordnung zur leitungsueberwachung
DE684423C (de) Schaltungsanordnung fuer Anrufsucher in Fernsprechanlagen
EP0474088A2 (de) Messverfahren zum Messen unterschiedlicher Messgrössen und Multimeter zur Durchführung des Verfahrens
DE708063C (de) Schaltungsanordnung fuer Pruefstromkreise von Waehlern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE2525605C2 (de) Schaltungsanordnung für Alarmanlagen
DE2441617C2 (de) Schaltungsanordnung für Steuermatrizen von Koppelvielfachen in Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
DE974016C (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung einer freie Verbindungssaetze zur Verfuegung stellenden Bereitstellungseinrichtung beim Auftreten von Stoerungen, insbesondere fuer Fernsprechanlagen
DE1537898C (de) Prüfeinrichtung fur eine mehrere Kop pelstufen umfassende Koppelanordnung
DE968158C (de) Schaltungsanordnung zur Auswertung von Kennziffern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE3151603C2 (de) Fehlalarm-Schutzschaltung
DE1041093B (de) Impulsgesteuerte Zaehlkette fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE2013737C3 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Fehlerüberwachung einer Sammelschiene
DE2512633C3 (de) Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit Prüf- und Belegungsstromkreisen
DE1454421A1 (de) Fernueberwachungseinrichtung
DE948789C (de) Schaltungsanordnung fuer Tonfrequenzwaehleinrichtungen
DE741350C (de) Vergleichsschutz
DE167133C (de)
DE1187276B (de) Schaltungsanordnung zum Pruefen von Leitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE1095889B (de) Schaltungsanordnung zum Aufpruefen in Fernmeldeanlagen

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee