DE2732178C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf oberflächenaktive
Sequenz-Oligomere vom Typ der polyhydroxylierten Polyäther
sowie auf ein Verfahren zu ihrer Herstellung und Mittel auf
ihrer Basis, entsprechend den voranstehenden
Patentansprüchen.
Bis heute ist eine große Zahl oberflächenaktiver Mittel
bekannt geworden, deren Struktur eine lipophile und eine
hydrophile Kette aufweist, bei welchen die lipophile Kette
aus einer aliphatischen oder arylaliphatischen
Fettkohlenwasserstoffkette mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen
besteht. Diese Produkte wurden zu vielen Zwecken auf den
verschiedensten Gebieten eingesetzt. Sie weisen Unterschiede
in der Struktur auf und ihre Einsatzmöglichkeiten sind aufgrund
der Natur des lipophilen Teiles beschränkt.
Strukturell ähnliche Verbindungen werden in US-PS 34 54 646
und US-PS 39 06 048 beschrieben. Vergleichsversuche haben jedoch
ergeben, daß die erfindungsgemäßen Verbindungen in ihren
Eigenschaften denen in den vorstehend genannten Dokumenten beschriebenen
deutlich überlegen sind.
Um diese Lücke zu schließen, wurde außerdem vorgeschlagen, die
Kohlenwasserstoffkette der üblichen oberflächenaktiven Mittel
durch eine lipophile Sequenz zu ersetzen, die durch
Polymerisierung eines Alkylenoxids mit mindestens 3 Kohlenstoffatomen
hergestellt wird.
Dieser Grundgedanke ist in der US-PS 26 77 700 dargelegt;
gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel jeder Erfindung
ist die lipophile Sequenz eine Polyoxypropylenkette,
während die lipophile Sequenz eine Polyoxyläthylenkette ist.
Gemäß der US-PS 34 54 646 wird die Polyoxyäthylenkette
durch eine Sequenz der folgenden Gruppen ersetzt: (Dialkylaminomethyl)-äthylen-oxy-
oder (N-Oxydialkylaminomethyl)-
äthylen-oxy-gruppe, wobei man eine lipophile Sequenz durch
Reaktion eines niedrigen Alkylenoxids mit einem Monoalkohol
oder einem Polyol erhält.
Wie allgemein bekannt, steigt die Oberflächenaktivität
einer amphiphilen Verbindung mit der zunehmenden Länge der
lipophilen Kette. Die Arbeiten von T. Kuwamura (Kobunshi
Kagaku 17, Seiten 175-182 (1960)) haben gezeigt, daß im
Fall sequentieller Polymerer von Alkylglycidyläthern und
im Fall von Äthylenoxid diese Regel bestätigt wird.
Bisher war es nicht möglich, Polyäther mit sequentieller
Struktur herzustellen, die gleichzeitig eine höhere Oberflächenaktivität
aufweisen und in Wasser gut löslich sind.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, Produkte bereitzustellen,
die gleichzeitig mehrere vorteilhafte Eigenschaften
aufweisen, nämlich eine gute Oberflächenaktivität,
eine hohe Affinität gegenüber Wasser, eine ausreichende
chemische Stabilität, eine geringe Aggressivität gegenüber
den Schleimhäuten; sowie ein Verfahren zur Herstellung
solcher Verbindungen zu schaffen.
Solche oberflächenaktiven bisequentiellen und trisequentiellen
Oligomere haben die allgemeine Formel:
A-B oder A-B-A′.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit Verbindungen
der eingangs genannten Art gelöst, die die folgende
allgemeine Formel haben:
worin R einen linearen Alkylrest mit 4 bis 18 Kohlenstoffatomen,
vorzugsweise mit einer geraden Zahl von Kohlenstoffatomen,
darstellt;
Z eine der Gruppen bedeutet, worin R₁ und R₂ identisch oder verschieden voneinander sind und einen Methyl-, Äthyl- oder Hydroxyäthylrest darstellen;
X⊖ Cl⊖ oder Br⊖ bedeutete;
Y⊖ ein Anion und vorzugsweise Chlorid, Bromid, Jodid, Methylsulfat, Methansulfonat oder Toluolsulfonat darstellt;
H R₁N⊕ V⊖ und R₁ N⊕OH V⊖ organische oder anorganische Aminsalze bzw. Aminoxidsalze und vorzugsweise Hydrochlorid, Hydrobromid, Sulfat, Phosphat, Acetat, Lactat, Tartrat, Oxalat oder Succinat darstellen;
a Null oder 1 bedeutet;
C₂H₃(CH₂OH)O die zwei Isomeren: C₂H₃(CH₂ZR)O die zwei Isomeren: bedeutet,
Z eine der Gruppen bedeutet, worin R₁ und R₂ identisch oder verschieden voneinander sind und einen Methyl-, Äthyl- oder Hydroxyäthylrest darstellen;
X⊖ Cl⊖ oder Br⊖ bedeutete;
Y⊖ ein Anion und vorzugsweise Chlorid, Bromid, Jodid, Methylsulfat, Methansulfonat oder Toluolsulfonat darstellt;
H R₁N⊕ V⊖ und R₁ N⊕OH V⊖ organische oder anorganische Aminsalze bzw. Aminoxidsalze und vorzugsweise Hydrochlorid, Hydrobromid, Sulfat, Phosphat, Acetat, Lactat, Tartrat, Oxalat oder Succinat darstellen;
a Null oder 1 bedeutet;
C₂H₃(CH₂OH)O die zwei Isomeren: C₂H₃(CH₂ZR)O die zwei Isomeren: bedeutet,
meine ganze oder dezimale Zahl von 2 bis 10 darstellt;neine ganze oder dezimale Zahl von 2 bis 25 darstellt;n′Null oder eine ganze Zahl oder eine Dezimale von 2 bis 25
bedeutet;n+n′eine ganze oder dezimale Zahl von 2 bis 25 darstellt,
wobei m, n und n′ zahlenmäßig dem statistischen Mittel
entsprechen und den Polymerisationsgrad angeben, wobei die
reelle Anzahl von Anordnungen für jede Sequenz in einer
definierten Verbindung über oder unter dem statistischen
Mittel liegt.
Weiterhin wird gemäß vorliegender Erfindung
ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungen
gemäß der Formel (I), und zwar der bisequentiellen
Form A-B (n′ = Null) und der trisequentiellen Form
A-B-A′ (n′ ≠ 0 und n + n′ = 2 bis 25), zur Verfügung gestellt.
Dieses Verfahren besteht aus drei Schritten.
Wenn die bisequentiellen Verbindungen hergestellt werden sollen,
so stellt man
- (1) in einem ersten Schritt durch Telomerisation von Tertiobutyl-glycidyläther
an tert.-Butylalkohol ein Zwischenoligomer
her und telomerisiert dann anschließend ein Epihalohydrin
an das vorher hergestellte Telomer, das als Telogen
dient; dabei laufen die folgenden Reaktionen ab:
Bei diesen Reaktionen bezeichnet T die Tertiobutylgruppe
X bezeichnet Cl oder Br;die Anordnung C₂H₃(CH₂OT)O bezeichnet die beiden
Isomere:
während die Anordnung C₂H₃(CH₂X)O die beiden
Isomere
bezeichnet.
Zur Herstellung von trisequentiellen Oligomeren telomerisiert man n′ Mol tert.-Butylglycidyläther an die Zwischenverbindung der Formel (II), wobei die folgende Reaktion abläuft: Diese Telomerisationsvorgänge erfolgen bei einer Temperatur von 50 bis 110°C, vorzugsweise 60 bis 80°C, in Gegenwart einer Lewis-Säure als Katalysator, vorzugsweise in Gegenwart von Bortrifluorid, Zinntetrachlorid oder Antimonpentachlorid.
Der Katalysator wird in einem gewichtsmäßigen Anteil, bezogen auf die Reaktionsmasse, von 0,1% bis 3%, vorzugsweise 0,2% bis 1,5%, eingesetzt.
Der Katalysator wird vorzugsweise fraktionsweise eingeleitet, um zu Beginn der Polymerisation zu hohe Konzentrationen zu vermeiden. Ganz allgemein gibt man den Katalysator abwechselnd in Chargen (von 1 bis 4 Chargen) zusammen mit der die Epoxidgruppe enthaltenden Verbindung für jede der herzustellenden Sequenzen zu.
Nach dem Telomerisationsvorgang wird die Reaktionsmasse in Wasser in Gegenwart der erforderlichen Menge einer basischen Verbindung, vorzugsweise Natriumhydroxid, gewaschen, um den Katalysator zu neutralisieren; nach dem Trocknen bei reduziertem Druck werden die flüchtigen Verbindungen allgemein durch Molekulardestillation entfernt.
Das Molekulargewicht der Zwischenverbindungen liegt zwischen 500 und 5000, im allgemeinen zwischen 800 und 3000.
(2) In einem zweiten Schritt werden die tert.-Butoxy(OT)- Gruppen durch OH-Gruppen in Gegenwart eines sauren Katalysators, vorzugsweise in Gegenwart einer Carbonsulfonsäure, bei einer Temperatur von 80 bis 110°C während 1 bis 4 Stunden ausgetauscht. Dieser Austausch der tert.-Butoxygruppen durch OH-Gruppen ist im einzelnen in der FR-PS 20 27 585 und in der US-PS 38 40 606 derselben Anmelderin beschrieben.
(3) In einem dritten Verfahrensschritt wird das Halogenatom X durch eine der nachstehenden Gruppen ersetzt: wobei R, R₁, R₂, X⊖, Y⊖, R R₁N⊕H V⊖, RR₁N⊕OH V⊖ und a die obigen Bedeutungen haben;- (3a) durch eine Reaktion des halogenierten Telomers mit
einem sekundären Amin, gegebenenfalls mit anschließender
Oxidation und/oder Salzbildung oder Betainbildung;
(3b) durch Reaktion des halogenierten Telomers mit einem alkalischen Alkylmerkaptid, vorzugsweise Natrium- oder Kaliumalkylmerkaptid. Es liegt auf der Hand, daß die Schritte 2 und 3 vertauschbar sind.
- (3a) durch eine Reaktion des halogenierten Telomers mit
einem sekundären Amin, gegebenenfalls mit anschließender
Oxidation und/oder Salzbildung oder Betainbildung;
Die Substitution der Halogenatome der polyhalogenierten Poly-
tert.-Butoxy-Zwischenverbindungen der Formeln (II) und (III),
die in dem ersten Schritt hergestellt wurden, oder der polyhalogenierten-polyhydroxylierten
Zwischenverbindungen, die
im zweiten Schritt hergestellt wurden, durch eine Gruppe
erfolgt durch Reaktion der Zwischenverbindungen mit
einem sekundären Amin
wobei R und R₁ die im Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen
haben, bei einer Temperatur von 80 bis 180°C ohne Lösungsmittel
oder in Gegenwart eines Lösungsmittels für mindestens
einen der Reaktionspartner, vorteilhafterweise einem Alkohol,
Äther und Alkoxyalkanolen und vorzugsweise Äthanol, Äthylenglykol,
Diäthylenglykol, Dipropylenglykol, Monomethyläther, Monoäthyläther,
und Monobutyläther von Monoäthylengylkol und Diäthylenglykol.
Vorzugsweise arbeitet man mit einer Sekundäraminmenge von
mehr als 100% zur Neutralisierung der gebildeten Wasserstoffsäure.
Als sekundäres Amin verwendet man vorzugsweise N-Methyl-
oder N-Äthylalkylamine, wobei die Alkylgruppe 4 bis 18
Kohlenstoffatome enthält und vorzugsweise zur Gruppe der
Butyl-, Hexyl-, Octyl-, Decyl-, Dodecyl-, Tetradecyl-,
Hexydecyl- oder Octadecyl-Reste gehört.
Dieser Reaktion mit dem sekundären Amin kann sich die Oxidation
des hergestellten Polyamins zu dem entsprechenden
Polyaminoxid anschließen, die mit Hilfe eines
Oxidationsmittels, vorzugsweise Wasserstoffperoxid und vorzugsweise
in einer Konzentration von ca. 39 Gew.-%, oder
mittels einer Persäure, beispielsweise Perameisensäure oder
Peressigsäure und/oder durch Salzbildung mit einer anorganischen
Säure, beispielsweise Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure,
Schwefelsäure, Phosphorsäure oder durch eine organische
Säure, beispielsweise Essigsäure, Milchsäure, Weinsäure,
Oxalsäure oder Bernsteinsäure durchgeführt wird.
Der Austausch der Halogenatome der im ersten oder zweiten
Schritt hergestellten Zwischenverbindungen durch die Gruppe
erfolgt zunächst durch Reaktion mit einem sekundären
Amin
wie oben angegeben, worauf sich eine Betainbildung
mit einem alkalischen Monochloracetat anschließt,
vorzugsweise mit Natriummonochloracetat.
Der Austausch der Halogenatome der Zwischenverbindungen
durch die Gruppe
erfolgt zunächst durch Reaktion mit einem sekundären
Amin
wie oben angegeben, worauf man anschließend die Polyamin-
Poly-tert.-butoxy- oder Polyamin-Polyhydroxy-Verbindungen
mit einem Quaternisierungs- oder Alkylierungsmittel der
üblichen Art quaternisiert, beispielsweise mit Methyl-
oder Äthyl-Chlorid, -Bromid, -Jodid, -Sulfat, -Methansulfonat
oder p-Toluolsulfonat.
Die Substitution der Halogenatome der im ersten oder zweiten
Schritt hergestellten polyhalogenierten Zwischenverbindungen
durch die Gruppe
wobei a Null oder 1 ist,
erfolgt dadurch, daß man die Zwischenverbindung mit einer
Thiolverbindung umsetzt, beispielsweise einem Merkaptan
oder einem alkalischen Alkylmerkaptid, vorzugsweise von
Natrium oder Kalium, bei einer Temperatur von 80 bis 120°C,
bei normalem Druck oder unter höherem Druck im Autoklaven.
Man kann ohne Lösungsmittel arbeiten oder in Gegenwart
eines Lösungsmittels für mindestens einen der Reaktionspartner,
vorzugsweise in Gegenwart eines der vorgenannten
Lösungsmittel zur Umsetzung der polyhalogenierten Zwischenverbindungen
mit einem sekundären Amin.
Geeignete Thiole sind vorzugsweise Butyl-, Hexyl-, Octyl-,
Decyl-, Dodecyl-, Tetradecyl-, Hexadecyl- oder Octadecylmerkaptan
oder deren Alkalisalze.
Die Polythioäther-Verbindungen, die man auf diese Weise erhält,
können durch Oxidation mit einem Oxidationsmittel,
vorzugsweise mit Wasserstoffperoxid einer Gewichtskonzentration
von ca. 39%, in Gegenwart einer geringen
Menge Säure, beispielsweise Essigsäure, bei einer Temperatur
von 30 bis 50°C oder mit einer Persäure, beispielsweise Perameisensäure
oder Peressigsäure, in Polysulfoxide umgesetzt
werden.
Im Zuge der Herstellung von (I) treten folgende Zwischenverbindungen
der Formeln (III) und (IV) auf:
worin T, X, n, m, n′ die oben angegebenen Bedeutungen haben;
C₂H₃(CH₂OT)O bedeutet die beiden isomeren Anordnungen C₂H₃(CH₂X)O bedeutet die beiden isomeren Anordnungen wobei sich diese beiden Isomermotive als Folge der beiden Möglichkeiten zur Öffnung der Oxirangruppen ergeben.
C₂H₃(CH₂OT)O bedeutet die beiden isomeren Anordnungen C₂H₃(CH₂X)O bedeutet die beiden isomeren Anordnungen wobei sich diese beiden Isomermotive als Folge der beiden Möglichkeiten zur Öffnung der Oxirangruppen ergeben.
Die polyhydroxylierten Oligomersequenzen der Formel (I)
haben eine gute Oberflächenaktivität, während ihre amphilen
(lipophile und hydrophile) Eigenschaften nach
Wunsch dadurch modifiziert werden können, daß man die
Gruppe -ZR und den Polymerisationsgrad m, n und n′ verändert.
Sie sind je nach dem Wert des Verhältnisses
und je nach der Bedeutung der Gruppe -ZR in Wasser löslich
oder dispergierbar.
Bei gleicher Gruppe -ZR sind die Verbindungen umso hydrophiler,
je höher das Verhältnis ist.
Bei gleichem Wert nimmt der hydrophile Charakter zu,
wenn die Anzahl der Kohlenstoffatome in R abnimmt.
In ihrer Sequenz weisen sie Hydroxylgruppen, Amingruppen
oder Thioäthergruppen auf, die ausreichende Reaktionszentren
bilden, mit denen sich verschiedene chemische Kondensations-,
Telomerisations- oder Alkylierungsreaktionen durchführen
lassen.
Sie können als oberflächenaktive Mittel eingesetzt werden,
insbesondere als schwach schäumende Mittel, Netz-,
Reinigungs-, Emulgier-,
Peptisier-, Dispersions-, Bindemittel,
Mittel zur Verhinderung der Klumpenbildung, Mittel zur Erhöhung
der Löslichkeit, Imprägnierungsmittel, Mittel zur
Verhinderung einer Wiederablagerung, Flotationsmittel, als
antistatische Appreturen, als Hilfsmittel zum Färben etc.
Ihr Molekulargewicht liegt zwischen 500 und 5000. Dies
und ihre geringe Aggressivität bewirken,
daß die Verbindungen der Formel (I) insbesondere als
Zusätze zu kosmetischen Mischungen
interessant sind.
Die Erfindung bezieht sich daher außerdem
auf kosmetische
Mittel, die mindestens eine Verbindung der Formel (I)
enthalten.
Insbesondere umfassen die kosmetischen Mittel solche,
die zur Pflege der Haut, der Nägel, und der Haare vorgesehen
sind.
Die Mittel zur Pflege der Haare sind insbesondere
Haarwaschmittel bzw. Schamponierungsmittel, Haarkonditionierungsmittel
und Haarfärbemittel.
Diese Färbemittel enthalten wiederum einen oder mehrere
Farbstoffe, insbesondere Oxidationsfarbstoffe mit oder ohne
Kupplungskomponenten und können auch ein Oxidationsmittel
aufweisen, vorzugsweise Wasserstoffperoxid. In
gleicher Weise können sie Indamin-, Indoanilin- und Indophenolleucoderivate
aufweisen, sowie direkte Färbemittel,
insbesondere Azofarbstoffe, Antrachinonfarbstoffe,
nitrierte Derivate der Benzolreihe,
Indamine, Indoaniline und Indophenole.
Überdies können die Shamponiermittel neben den erfindungsgemäßen oberflächenaktiven Sequenz-Oligomeren eine oder mehrere anionische,
kationische, amphotere oder nicht-ionische oberflächenaktive
Verbindungen aufweisen sowie weitere kosmetische Hilfsstoffe
enthalten.
Die kosmetischen Mittel liegen in Form einer wäßrigen
oder wäßrig-alkoholischen Lösung oder in Form einer Creme,
eines Gels, einer Emulsion oder eines Aerosols vor.
Die wäßrig-alkoholischen Lösungen enthalten im allgemeinen
einen Alkohol mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise
Äthanol oder Isopropanol mit einem Verhältnis von 5 bis
70 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Mischung.
Die kosmetischen Mittel können
Verbindungen der Formel (I) in Mengen von 0,1
bis 80%, vorteilhafterweise 0,5 bis 40%, und vorzugsweise
1 bis 15%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Mischung,
enthalten.
Die Verbindungen der Formel (I) können in diesen Mitteln
als oberflächenaktive Mittel allein oder in Mischung mit
anderen oberflächenaktiven anionischen, kationischen, nicht-
ionischen oder amphoteren Verbindungen verwendet werden.
Außerdem können die Mittel auch Säuren oder Basen,
Schaumförderungsmittel, Schaumstabilisierungsmittel,
Verdickungsmittel, Mittel zur Erhöhung der Lichtundurchlässigkeit,
Sequestiermittel, Fettungsmittel, antiseptische
Mittel, Konservierungsmittel, pflegende Produkte, Polymere,
Pigmente, Parfümzusätze, Farbstoffe, Lösungsmittel für Farbstoffe,
Sonnenfilter, Oxidationsmittel, und jedes andere
üblicherweise bei kosmetischen Mischungen verwendete Hilfsmittel,
einschließlich Mischungen zur Pflege der Haare, enthalten.
Als Säuren, die sich hierzu verwenden lassen, kann man insbesondere
Salzsäure, Phosphorsäure, Bernsteinsäure, Ameisensäure,
Essigsäure, Milchsäure, Weinsäure, Zitronensäure und
saure Salze, wie beispielsweise saures Natriumphosphat oder
Kaliumphosphat, nennen.
Als Basen, die zu diesem Zweck verwendbar sind, kann man
insbesondere Ammoniak nennen, Alkalisalze, wie beispielsweise
neutrales Natrium- oder Kaliumphosphat oder -carbonat,
bzw. Amine, wie beispielsweise Alkanolamine, z. B. Mono-, Di-
und Triäthanolamin, 2-Amino-2-methylpropan-1-ol, 2-Amino-
2-methylpropan-1,3-diol.
Die Säuren und die Basen werden in Mengen verwendet, um den pH-Wert der Mischungen auf einen Wert zwischen
3 und 12, vorzugsweise zwischen 4 und 10, einzustellen.
Als geeignete Verdickungsmittel kann man insbesondere Cellulosederivate
nennen, beispielsweise Carboxymethylcellulose,
Hydroxypropylcellulose, Hydroxyäthylcellulose, Acrylpolymere.
Im allgemeinen werden die Verdickungsmittel in einem
Anteil von 0,5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Mischung, verwendet.
Als Mittel zur Erhöhung der Lichtundurchlässigkeit
lassen sich insbesondere Äthylenglycolmonostearat,
Diglycolstearat, Fettsäurenalkanolamide, nennen, insbesondere
Laurinsäure-, Palmitinsäure- und Stearinsäurealkanolamide
und Coprafettsäurealkanolamide.
Im allgemeinen werden die Mittel zur Erhöhung der Lichtundurchlässigkeit
in einem Anteil von 1 bis 10%, vorzugsweise
1 bis 2%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Mischung, eingesetzt.
Unter den verwendbaren Polymeren lassen sich die verschiedenen
kationischen, anionischen und nicht-ionischen Polymeren
nennen, die im allgemeinen zu kosmetischen Zwecken verwendet
werden, beispielsweise Vinylpyrrolidon- und/oder Äthylenimin-Polymere
und -Copolymere.
Diese Polymeren werden im allgemeinen in einem Verhältnis
von 1 bis 3, bezogen auf das Gesamtgewicht der Mischung,
eingesetzt.
Als Lösungsmittel kann man insbesondere Glycole nennen,
beispielsweise Äthylenglycol, Propylenglycol, Butylglycol,
Triäthylenglycol, Diäthylenglycolmonomethyläther. Die Glycole
werden im allgemeinen in einer Menge von 0,5 bis 10%,
vorzugsweise 1 bis 6%, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Mischung, eingesetzt.
Nachstehend werden zum besseren Verständnis der Erfindung
einige Beispiele aufgeführt.
Herstellung eines Gemisches von polyhalogenierten-polyhydroxylierten
Bisequenz-Oligomeren der Formel
Zu 14,8 g tert.-Butylalkohol (0,2 Mol) gibt man innerhalb von
2 Stunden 30 Min. bei einer Temperatur von 70°C alternativ
in drei Fraktionen 0,69 ml BF₃-Ätherat und 260 g tert.-
Butylglycidyläther (2 Mol).
Man hält das Reaktionsgemisch unter Rühren 2
Stunden 45 Min. auf dieser Temperatur. Durch Probenahme
bestimmt man, ob das ganze Epoxid umgesetzt worden ist. Man
gibt daraufhin alternativ und in drei Fraktionen bei einer Temperatur
von 70°C 0,9 ml BF₃-Ätherat und 92,5 g Epichlorhydrin
(1 Mol) zu.
Dauer der Zugabe: 50 Min.
Nach 1 Stunde 30 Min. bei 70°C unter Rühren ist die Reaktion
praktisch abgeschlossen.
Der Hydroxyl-Index des erhaltenen Produktes beträgt 1,10 mäq/g.
Man wäscht dreimal, jeweils mit 500 ml kochendem Wasser und
entzieht das Wasser durch Erwärmen bei vermindertem Druck.
Nachdem durch Molekulardestillation bei einer Temperatur von
180°C die am leichtesten flüchtigen Stoffe entfernt worden
sind (15,6%), erhält man ein Produkt mit einem Molekulargewicht
von 1730, dessen Hydroxyl-Index 0,94 mäq/g und dessen
Cl-Index 2,59 mäq/g beträgt.
Das Produkt liegt in Form eines Öles von fahlgelber Farbe
vor.
Zu dem auf diese Weise erhaltenen Polyhalogen-Poly-tert.-
butoxy-Derivat fügt man 3 g Sulfoessigsäure zu und erwärmt
3 Stunden 30 Min. auf 95°C.
Tropfenweise werden 30 ml Wasser zugegeben und das Erwärmen
eine weitere Stunde fortgesetzt.
Die Reaktionsmasse wird mit Wasser verdünnt bis zu einer
Konzentration von 10%. Der Katalysator wird durch Leiten
über Amberlite-MBl®-Harz entfernt; das Wasser wird daraufhin
bei vermindertem Druck verdampft.
Man erhält auf diese Weise ein Polyhalogen-Polyhydroxyl-
Derivat von dunkelbrauner Farbe, dessen Hydroxyl-Index
11,5 mäq/g und dessen Cl-Index 3,2 mäq/g beträgt.
Herstellung eines Gemisches von nicht-ionischen Polysulfoxid-
Polyhydroxy-Bisequenz-Oligomeren der Formel
Zu 15 g (56 mäq) des in Beispiel Ia hergestellten Polyhalogen-
Polyhydroxy-Derivates gibt man 11,5 g Laurylmerkaptan (56 mäq),
20 ml absolutes Äthanol und erwärmt die Reaktionsmasse auf
eine Temperatur von 70°C.
Man gibt daraufhin tropfenweise unter Rühren und in einer
Stickstoffatmosphäre 9 g Natriummethylat von 6,2 mäq/g zu
und erwärmt 4 Stunden unter Rückfluß. Man verdünnt mit
70 ml absolutem Äthanol und filtriert das gebildete Natriumchlorid
ab.
Nach Entfernung des Lösungsmittels bei vermindertem Druck erhält
man eine bersteinfarbene, weiche, pastöse Masse.
Zu 20 g des auf diese Weise hergestellten Thioäthergemisches
(40 mäq) gibt man unter heftigem Rühren 0,5 ml Essigsäure
sowie daraufhin bei 35°C tropfenweise 3,44 ml Wasserstoffperoxid
(130 Vol., 40 mäq). Man erhält eine in Wasser
dispergierbare, weiche, pastöse Masse.
Herstellung eines Gemisches von kationischen Polyhydroxy-
Bisequenz-Oligomeren der Formel
Zu 22 g eines Gemisches der in Beispiel Ia hergestellten
polychlorierten Polyhydroxy-Derivate gibt man 34 g (168 mäq)
Methyllaurylamin. Unter Rühren wird in Stickstoffatmosphäre
6 Stunden auf 130°C erwärmt.
Die Umsetzungsrate von Chlor ist dann nahezu 100%. Man
verdünnt die Reaktionsmasse mit 100 ml Isopropanol und
neutralisiert die gebildete Säure mit 7,8 g Natriumhydroxid
(9,9 mäq/g). Man filtriert das gebildete Natriumchlorid ab
und destilliert das Lösungsmittel bei vermindertem Druck ab.
Man entfernt daraufhin das überschüssige Methyllaurylamin
durch Molekulardestillation bei 140°C.
Auf diese Weise erhält man ein schwarzbraunes, pastöses
Produkt.
Nach Auflösung in Wasser verbleibt eine leichte Opaleszenz,
die nach Hinzufügung einer geringen Menge einer mineralischen
oder organischen Säure verschwindet.
Herstellung eines Gemisches von Polyhalogen-Poly-tert.-butoxy-
Bisequenz-Oligomeren der Formel:
worin T einen tert.-Butoxyrest bedeutet.
Zu 14,8 g tert.-Butylalkohol (200 mäq) gibt man unter Rühren
bei einer Temperatur von 70°C in drei gleichen Fraktionen
0,61 ml BF₃-Ätherat und 234 g tert.-Butylglycidyläther
(1800 mäq).
Dauer der Zugabe: 1 Stunde 30 Min.
Zu dem auf diese Weise erhaltenen Produkt (Hydroxyl-Index:
1,20 mäq/g) gibt man innerhalb von 30 Min. bei 80°C
0,14 ml BF₃-Ätherat und 55,5 g Epichlorhydrin (600 mäq) und
behält darauf die Temperatur unter Rühren 2 Stunden
bei.
Das Epoxid wird dabei praktisch vollständig umgesetzt. Man
wäscht das Produkt dreimal mit je 50 ml kochendem Wasser
und entwässert darauf bei vermindertem Druck durch Erwärmen.
Nach Entfernen der flüchtigen Stoffe durch Molekulardestillation
bei 160°C erhält man eine viskose Flüssigkeit
von fahlgelber Farbe mit einem Molekulargewicht von
1060.
Organisch gebundenes Chlor: 1,87 mäq/g.
Organisch gebundenes Chlor: 1,87 mäq/g.
Herstellung eines Gemisches von nicht-ionischen Polysulfoxy-
Polyhydroxy-Bisequenz-Oligomeren der Formel:
Zu 40 g des im Beispiel IIa hergestellten Polyhalogen-Derivates
(74,8 mäq) gibt man 15,6 g Laurylmerkaptan (74,8 mäq)
und fügt dann unter Stickstoff bei 65°C tropfenweise 12,1 g
Natriummethylat (6,2 mäq/g) zu.
Man erwärmt darauf 5 Stunden auf ca. 80°C. Die Umsetzungsrate,
berechnet durch Bestimmung der Alkalität und
verbleibender Merkaptane, beträgt 91,5%. Das
erhaltene Produkt wird mit dreimal 100 ml kochendem Wasser
gewaschen und daraufhin das Wasser durch Erwärmen bei vermindertem
Druck entfernt.
Die tert.-Butoxy-Gruppen werden daraufhin durch Erwärmen
auf 95°C während 3 Stunden in Gegenwart von 0,4 g Sulfoessigsäure
hydrolisiert. Tropfenweise gibt man 5 ml Wasser zu
und setzt die Erwärmung eine weitere Stunde fort. Das erhaltene
Produkt liegt in Form eines viskosen Öles von brauner
Farbe, welches in Wasser dispergierbar ist, vor.
Hydroxyl-Index: 4,7 mäq/g.
Schwefel in Form von Thioäther: 1,5 mäq/g.
Man gibt zu 25 g des erhaltenen Derivates 0,15 ml Essigsäure, sowie darauf tropfenweise bei 35°C 3,2 ml Wasserstoffperoxid (130 Vol.) zu. Man erhält dann ein bernsteinfarbenes, sehr dickes Öl, welches in Wasser löslich ist.
Hydroxyl-Index: 4,7 mäq/g.
Schwefel in Form von Thioäther: 1,5 mäq/g.
Man gibt zu 25 g des erhaltenen Derivates 0,15 ml Essigsäure, sowie darauf tropfenweise bei 35°C 3,2 ml Wasserstoffperoxid (130 Vol.) zu. Man erhält dann ein bernsteinfarbenes, sehr dickes Öl, welches in Wasser löslich ist.
Dieses Beispiel beschreibt eine Variante des in Beispiel IIb
beschriebenen Herstellungsverfahrens.
Zu 100 g des in Beispiel IIa erhaltenen Polyhalogen-Derivates
gibt man 1 g Sulfoessigsäure und erwärmt 1 Stunde 30 Min.
auf 90°C. Daraufhin gibt man langsam 5 ml Wasser zu und setzt
die Erwärmung weitere 1½ Stunden fort.
Zu 28,5 g (83 mäq Cl) des vorhergehenden Derivates (Hydroxyl-
Index: 11,5 mäq/g) gibt man 17,5 g Laurylmerkaptan (83 mäq)
und 15 ml absolutes Äthanol. Man erwärmt auf 60°C und fügt
dann in Stickstoffatomosphäre 13,4 g Natriummethylat (6,2 mäq/g)
zu.
Man hält 5 Stunden auf Rückflußtemperatur. Die Umsetzungsrate,
berechnet durch Bestimmung der Alkalität und
restlicher Merkaptane, beträgt 93 bis 95%.
Dann werden 100 ml absolutes Äthanol zugegeben, das Natriumchlorid
abfiltriert und daraufhin der Alkohol durch Erwärmen
bei vermindertem Druck entfernt.
Zu 30 g des erhaltenen Polythioäthers (62 mäq)
gibt man 0,15 ml Essigsäure und fügt daraufhin bei 35°C unter
heftigem Rühren tropfenweise 5,36 ml Wasserstoffperoxid
(130 Vol.) zu.
Das erhaltene Produkt ist eine weiche, pastöse Masse von
hell-kastanienbrauner Farbe und ist in Wasser löslich.
Herstellung eines Gemisches von kationischen Polyhydroxy-
Bisequenz-Oligomeren der Formel:
Zu 35 g des in Beispiel IIa hergestellten Polyhalogen-Derivates
(102 mäq Chlor) fügt man 25 g Methyllaurylamin (214 mäq) zu
und erwärmt dann unter Stickstoff 5 Stunden auf 130°C.
Man nimmt die Reaktionsmasse in 100 ml Isopropanol wieder
auf und fügt 9,75 g Natriumhydroxid mit 9,9 mäq/g zu.
Das gebildete Natriumchlorid wird durch Filtration abgetrennt
und das überschüssige Methyllaurylamin bei vermindertem
Druck entfernt. Man erhält auf diese Weise eine
weiche, pastöse Masse von dunkelbrauner Farbe, welche sich
unter Bildung einer Trübung in Wasser löst.
Durch Zugabe einer mineralischen oder organischen Säure
erhält man eine völlig klare Lösung.
Herstellung eines Gemisches von polyquaternären Polyhydroxy-
Bisequenz-Oligomeren der Formel
Zu 16 g des Gemisches der in Beispiel IId erhaltenen Verbindungen
(29 mäq an Basizität) gibt man tropfenweise 3,6 g
Dimethylsulfat bei einer Temperatur von 50°C. Die Reaktion
ist exotherm und man hält die Temperatur mit Hilfe eines
Kältebades konstant.
Dauer der Zugabe: 1 Stunde.
Man erhält auf diese Weise eine pastöse Masse von hellbrauner
Farbe, die sich in Wasser löst. Quaternisierungsgrad: 90%.
Herstellung eines Gemisches von Polyhalogen-Trisequenz-
Oligomeren der Formel:
Zu 4,5 g tert.-Butylalkohol (0,06 Mol) gibt man 0,2 ml Bortrifluorid-Acetyl-Komplex,
und dann bei 80°C während 1 Stunde
46,5 g tert.-Butylglycidyläther (0,36 Mol). Nach 1 Stunde
fügt man unter Rühren wiederum 0,2 ml BF₃ und dann 33 g Epichlorhydrin
(0,36 Mol) innerhalb von 1 Stunde 30 Minuten zu.
Nach dem vollständigen Verbrauch des Epichlorhydrins gibt
man von neuem 0,4 ml BF₃ und 93,5 g tert.-Butylglycidyläther
(0,72 Mol) innerhalb von 2 Stunden zu.
Das erhaltene Produkt wird dreimal mit 400 ml kochendem Wasser
gewaschen und daraufhin unter vermindertem Druck entwässert.
Nach Entfernung der flüchtigen Verbindungen durch Molekulardestillation
erhält man ein viskoses Produkt von hellgelber
Farbe, welches ein Molekulargewicht von 1000 besitzt.
Organischer Cl-Index: 2,17 mäq/g.
Organischer Cl-Index: 2,17 mäq/g.
Herstellung eines Gemisches von nicht-ionischen Polysulfoxy-
Polyhydroxy-Trisequenz-Oligomeren der Formel:
Zu 90 g des in Beispiel IIIa hergestellten Polyhalogen-Derivates
(195 mäq an Chlor) gibt man 0,8 g Sulfoessigsäure, erwärmt
daraufhin 1 Stunde 15 Min. auf ca. 95°C, gibt
tropfenweise 5 ml Wasser zu und setzt die Erwärmung während
drei weiterer Stunden fort.
Man bringt daraufhin das Produkt in 50 ml Wasser und 75 ml
Isopropanol in Lösung und neutralisiert die Säure durch Rühren
mit 13 g Amberlite-MBl®-Harz.
Daraufhin wird das Harz abfiltriert und die Lösungsmittel durch
Erwärmen bei vermindertem Druck entfernt. Das
erhaltene Produkt ist eine sehr weiche, pastöse, klebrige Masse
von brauner Farbe, die sich mit leichter Trübung in Wasser
löst.
Zu 22 g (73,3 mäq) des vorhergehenden Derivates gibt man 12 ml
Äthanol und daraufhin 15,4 g Laurylmerkaptan (73,3 mäq). Es
wird auf 65°C erwärmt und tropfenweise 11,8 g Natriummethylat
von 6,2 mäq/g zugegeben. Man hält 5 Stunden 30 Min.
auf Rückflußtemperatur des Alkohols. Umsetzungsgrad = 93%.
Nach Filtration des Natriumchlorids wird ein Produkt erhalten,
welches in Form einer sehr weichen, pastösen, klebrigen
Masse von brauner Farbe vorliegt und in Wasser dispergierbar
ist.
Zu 24 g des vorhergehenden Derivates (52,5 mäq an Schwefel in
Form von Thioäther) gibt man innerhalb von 25 Min. 0,12 ml
Essigsäure und daraufhin bei 35°C unter heftigem Rühren
4,52 ml Wasserstoffperoxid (130 Vol.). Das erhaltene Produkt
liegt in Form einer weichen, pastösen, bernsteinfarbenen
Masse vor, die sich in Wasser löst.
Herstellung eines Gemisches von Polyhalogen-Polyhydroxy-
Bisequenz-Oligomeren der Formel
Zu 14,8 g (0,2 Mol) tert.-Butylalkohol gibt man bei 70/75°C
in drei Chargen 0,43 ml BF₃-Ätherat und 156 g (1,2 Mol) tert.-
Butylglycidyläther innerhalb von 1 Stunde 15 Min. zu. Man hält
daraufhin unter Rühren 1 Stunde bei 75°C.
Zu dem erhaltenen Produkt gibt man bei 70/75°C
in drei Chargen 0,55 ml BF₃-Ätherat und 111 g (1,2 Mol)
Epichlorhydrin. Dauer der Zugabe: 1 Stunde, dann rührt man
bei 80°C weitere zwei Stunden.
Nach dem vollständigen Verschwinden der Epoxidgruppen wäscht
man das Produkt dreimal mit 300 ml kochendem Wasser. Es
wird daraufhin bei vermindertem Druck unter Erwärmen entwässert
und dann einer Molekulardestillation bei 175°C unterworfen.
Das erhaltene Produkt ist eine sehr
viskose, bernsteinfarbene Flüssigkeit.
Analysen: Cl: 4,32-4,36 mäq/g; IOH: 1,42-1,40 mäq/g;
MG: 830.
Analysen: Cl: 4,32-4,36 mäq/g; IOH: 1,42-1,40 mäq/g;
MG: 830.
Zu 50 g des auf diese Weise erhaltenen Produktes gibt man
0,5 g Sulfoessigsäure und erwärmt 1 Stunde auf 90°C.
Man fügt 2 ml Wasser zu und erwärmt weiterhin unter Rühren
1 Stunde auf 100°C.
Nach Entwässerung durch Erwärmen auf 105°C bei vermindertem
Druck erhält man ein dickes Produkt von dunkler Farbe mit
einem Hydroxyl-Index von 7,84-7,94 mäq/g.
Herstellung eines Gemisches von kationischen Bisequenz-Oligomeren
der Formel:
Zu 37 g (216 mäq an Chlor) des in Beispiel IVa hergestellten
Polyhydroxy-Polyhalogen-Derivates gibt man 33 g Methyloctylamin
und erwärmt dann 4 Stunden auf 130°C.
Man neutralisiert gegebenenfalls die gebildete Säure mit
10 N Natriumhydroxid (21,5 g).
Das Produkt wird daraufhin dreimal mit 100 ml kochendem
Wasser in Gegenwart von 20 ml primärem Butanol gewaschen.
Das erhaltene Produkt ist ein sehr dickes Öl, welches sich
in Anwesenheit von Säure in Wasser löst.
Träger:
Verbindung, wie im Beispiel IIb hergestellt 4 g Cetyl-Stearyl-Alkohol 18 g Natriumcetyl-Stearylsulfat 6 g Triäthanolamin-Laurylsulfat mit 40% Wirkstoff 5 g Ammoniak bis 22°B 12 ml
Verbindung, wie im Beispiel IIb hergestellt 4 g Cetyl-Stearyl-Alkohol 18 g Natriumcetyl-Stearylsulfat 6 g Triäthanolamin-Laurylsulfat mit 40% Wirkstoff 5 g Ammoniak bis 22°B 12 ml
Farbstoffe:
m-Diaminoanisolsulfat 0,048 g Resorcin 0,0420 g m-Aminophenolbase 0,150 g Nitro-p-phenylendiamin 0,085 g p-Toluylendiamin 0,004 g Äthylendiamintetraessigsäure 1 g Natriumbisulfit, d = 1,32 1,200 g Wasser bis auf100 g
m-Diaminoanisolsulfat 0,048 g Resorcin 0,0420 g m-Aminophenolbase 0,150 g Nitro-p-phenylendiamin 0,085 g p-Toluylendiamin 0,004 g Äthylendiamintetraessigsäure 1 g Natriumbisulfit, d = 1,32 1,200 g Wasser bis auf100 g
In einer Schale werden 30 g der Creme mit 45 g Wasserstoffperoxid
mit 20 Vol. vermischt. Man erhält eine glatte,
konsistente Creme, die sich gut zum Auftragen eignet und
gut auf den Haaren haftet.
Man bringt diese Creme mit Hilfe eines Pinsels auf die
Haare auf, läßt 30 Minuten einwirken und spült. Die Haare
lassen sich leicht auskämmen und fühlen sich seidig an.
Sie werden eingelegt und getrocknet.
Das Haar ist glänzend, kräftig, fühlt sich seidig an und
läßt sich leicht auskämmen.
Mit 100%ig weißen Haaren erhält man ein Blond.
Träger:
Verbindung von Beispiel IIIb 3 g Cetylalkohol 20 g Natriumcetylstearylsulfat 5 g Ammoniumlaurylsulfat mit 20% Fettalkohol 10 g Ammoniak bis 22°B 11 ml
Verbindung von Beispiel IIIb 3 g Cetylalkohol 20 g Natriumcetylstearylsulfat 5 g Ammoniumlaurylsulfat mit 20% Fettalkohol 10 g Ammoniak bis 22°B 11 ml
Farbstoffe:
m-Diaminoanisolsulfat 0,048 g Resorcin 0,0420 g m-Aminophenolbase 0,150 g Nitro-p-phenylendiamin 0,085 g p-Toluoldiamin 0,004 g Äthylendiamintetraessigsäure 1 g Natriumbisulfit, d = 1,32 1,200 g Wasser bis auf100 g
m-Diaminoanisolsulfat 0,048 g Resorcin 0,0420 g m-Aminophenolbase 0,150 g Nitro-p-phenylendiamin 0,085 g p-Toluoldiamin 0,004 g Äthylendiamintetraessigsäure 1 g Natriumbisulfit, d = 1,32 1,200 g Wasser bis auf100 g
Man mischt in einer Schale 30 g der Creme mit 45 g Wasserstoffperoxid
(20 Vol.). Es wird eine glatte, konsistente
Creme erhalten, die sich leicht auftragen läßt und die
gut auf den Haaren haftet.
Man trägt diese Creme mit Hilfe eines Pinsels auf die Haare
auf, läßt 30 Minuten einwirken und spült. Die Haare lassen
sich leicht auskämmen und fühlen sich seidig an. Man legt
darauf die Haare ein und trocknet sie.
Das Haar ist glänzend, voller Spannkraft, fühlt sich seidig
an und läßt sich leicht auskämmen.
Mit 100% weißen Haaren erhält man ein Blond.
Träger:
Verbindung von Beispiel Ic 4 g Cetyl-Stearylalkohol 20 g Natriumcetyl-Stearylsulfat 4 g Ammoniumlaurylsulfat mit 20% Fettalkohol 12 g Ammoniak bis 22°B 11 ml
Verbindung von Beispiel Ic 4 g Cetyl-Stearylalkohol 20 g Natriumcetyl-Stearylsulfat 4 g Ammoniumlaurylsulfat mit 20% Fettalkohol 12 g Ammoniak bis 22°B 11 ml
Farbstoffe:
m-Diaminoanisol-Sulfat 0,048 g Resorcin 0,0420 g m-Aminophenolbase 0,150 g Nitro-p-Phenylendiamin 0,085 g p-Toluylendiamin 0,004 g Äthylendiamintetraessigsäure 1 g Natriumbisulfit, d = 1,32 1,200 g Wasser bis auf100 g
m-Diaminoanisol-Sulfat 0,048 g Resorcin 0,0420 g m-Aminophenolbase 0,150 g Nitro-p-Phenylendiamin 0,085 g p-Toluylendiamin 0,004 g Äthylendiamintetraessigsäure 1 g Natriumbisulfit, d = 1,32 1,200 g Wasser bis auf100 g
In einer Schüssel werden 30 g Creme mit 45 g Wasserstoffperoxid
(20 Vol.) vermischt. Man erhält eine glatte,
konsistente Creme, die sich leicht auftragen läßt und gut
auf den Haaren haftet.
Man trägt die Creme mit Hilfe eines Pinsels auf die Haare
auf, läßt 30 Min. einwirken und spült. Die Haare lassen
sich leicht auskämmen und greifen sich seidig an. Die
Haare werden eingelegt und getrocknet.
Das Haar ist glänzend, kräftig, fühlt sich seidig an und
läßt sich leicht auskämmen.
Mit 100% weißen Haaren erhält man ein Blond.
Träger:
Verbindung von Beispiel IIe 5 g Cetylstearylalkohol 15 g Natriumcetylstearylsulfat 6 g Monoäthanolaminlaurylsulfat mit 20% Fettalkohol 10 g Ammoniak bis 22°B 12 g
Verbindung von Beispiel IIe 5 g Cetylstearylalkohol 15 g Natriumcetylstearylsulfat 6 g Monoäthanolaminlaurylsulfat mit 20% Fettalkohol 10 g Ammoniak bis 22°B 12 g
Farbstoffe:
m-Diaminoanisolsulfat 0,048 g Resorcin 0,0420 g m-Aminophenolbase 0,150 g Nitro-p-Phenylendiamin 0,085 g p-Toluylendiamin 0,004 g Äthylendiamintetraessigsäure 1 g Natriumbisulfit, d = 1,32 1,200 g Wasser bis auf100 g
m-Diaminoanisolsulfat 0,048 g Resorcin 0,0420 g m-Aminophenolbase 0,150 g Nitro-p-Phenylendiamin 0,085 g p-Toluylendiamin 0,004 g Äthylendiamintetraessigsäure 1 g Natriumbisulfit, d = 1,32 1,200 g Wasser bis auf100 g
Man vermischt in einer Schüssel 30 g Creme mit 45 g
Wasserstoffperoxid von 20 Vol. Es wird eine glatte, konsistente
Creme erhalten, die sich angenehm auftragen läßt
und gut auf den Haaren haftet.
Man bringt diese Creme mit Hilfe eines Pinsels auf die
Haare auf, läßt 30 Min. einwirken und spült. Die Haare
lassen sich leicht auskämmen und greifen sich seidig an.
Die Haare werden daraufhin eingelegt und getrocknet.
Das Haar ist glänzend, kraftvoll, fühlt sich seidig an
und läßt sich leicht auskämmen.
Mit 100% weißen Haaren erhält man ein Blond.
Claims (7)
1. Polyhydroxy-Sequenz-Oligomere,
gekennzeichnet durch eine Verbindung
oder ein Gemisch von Verbindungen der Formel:
worin R einen linearen Alkyl-Rest mit 4 bis 13 Kohlenstoffatomen
darstellt,
Z eine der folgenden Gruppen bedeutet worin R₁ und R₂ identisch oder verschieden voneinander sind und einen Methyl-, Äthyl- oder Hydroxy-äthyl-Rest darstellen;
X⊖ Cl⊖ oder Br⊖ bedeutet;
Y⊖ ein Anion darstellt;
HR₁N⊕V⊖ und R₁N⊕OH · V⊖ mineralische oder organische Aminsalze bzw. Aminoxidsalze darstellen;
a Null oder 1 bedeutet;
C₂H₃(CH₂OH)O die zwei isomeren Formen darstellt: C₂H₃(CH₂ZR)O die zwei isomeren Formen darstellt: meine ganze oder dezimale Zahl von 2 bis 10 bedeutet; neine ganze oder dezimale Zahl von 2 bis 25 darstellt; n′Null oder eine ganze oder dezimale Zahl von 2 bis 25 bedeutet; n+n′eine ganze oder dezimale Zahl von 2 bis 25 darstellt.
Z eine der folgenden Gruppen bedeutet worin R₁ und R₂ identisch oder verschieden voneinander sind und einen Methyl-, Äthyl- oder Hydroxy-äthyl-Rest darstellen;
X⊖ Cl⊖ oder Br⊖ bedeutet;
Y⊖ ein Anion darstellt;
HR₁N⊕V⊖ und R₁N⊕OH · V⊖ mineralische oder organische Aminsalze bzw. Aminoxidsalze darstellen;
a Null oder 1 bedeutet;
C₂H₃(CH₂OH)O die zwei isomeren Formen darstellt: C₂H₃(CH₂ZR)O die zwei isomeren Formen darstellt: meine ganze oder dezimale Zahl von 2 bis 10 bedeutet; neine ganze oder dezimale Zahl von 2 bis 25 darstellt; n′Null oder eine ganze oder dezimale Zahl von 2 bis 25 bedeutet; n+n′eine ganze oder dezimale Zahl von 2 bis 25 darstellt.
2. Verfahren zur Herstellung von Polyhydroxy-
Bisequenz-Oligomeren der Formel:
worin R, Z, m und n die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen
haben, dadurch gekennzeichnet,
daß man
- (1) in einem ersten Schritt ein intermediäres Oligomeres
durch Telomerisation von tert.-Butylglycidyläther an tert.-
Butylalkohol und darauf durch Telomerisation eines Epihalohydrins
an das auf diese Weise erhaltene Telomere,
entsprechend den folgenden Gleichungen
wobei
T die tert.-Butyl-Gruppe X Cl oder Br;die Sequenz C₂H₃(CH₂OT)O die zwei isomeren Formen: und die Sequenz C₂H₃(CH₂X)O die zwei isomeren Formen bedeuten, bei einer Temperatur von 50 bis 110°C in Gegenwart einer Lewis-Säure als Katalysator erzeugt;
(2) In einem zweiten Schritt die tert.-Butoxy-Gruppen (OT) in Gegenwart von Wasser und einem Säurekatalysator durch OH-Gruppen ersetzt;
(3) In einem dritten Schritt das Halogenatom X durch eine der nachfolgenden Gruppen: wobei R, R₁, R₂, X⊖, Y⊖, R R₁N⊕H V⊖, R R₁N⊕OH V⊖ und a die oben angegebenen Bedeutungen haben, ersetzt und zwar- (3a) durch Reaktion des halogenierten Telomeren mit einem
sekundären Amin, woran sich gegebenenfalls eine Oxidation
und/oder eine Salzbildung, eine Quaternisierung oder eine
Betainbildung anschließt; oder
(3b) durch Reaktion des halogenierten Telomeren mit einem Alkalialkylmerkaptid,
- (3a) durch Reaktion des halogenierten Telomeren mit einem
sekundären Amin, woran sich gegebenenfalls eine Oxidation
und/oder eine Salzbildung, eine Quaternisierung oder eine
Betainbildung anschließt; oder
- wobei die Schritte 2 und 3 vertauschbar sind.
3. Verfahren zur Herstellung von oberflächenaktiven Polyhydroxy-Trisequenz-Oligomeren
der Formel:
worin R, Z, m und n die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen
haben und n′ eine ganze oder dezimale Zahl von 2
bis 25 darstellt, dadurch gekennzeichnet,
daß man an das Telomere, wie es im ersten Schritt des Anspruches
2 beschrieben wird, n′ Mol tert.-Butylglycidyläther
telomerisiert, entsprechend der Gleichung:
und man darauf die tert.-Butoxy-Gruppen OT und das Halogen X
entsprechend den in Anspruch 2 beschriebenen Schritten 2
und 3 bis 3b austauscht.
4. Verfahren gemäß den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Epihalohydrin Epichlorhydrin
einsetzt.
5. Verfahren gemäß den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halogenatome der intermediären,
im ersten Schritt erhaltenen Polyhalogen-Poly-tert.-butoxy-
Verbindungen oder der im zweiten Schritt erhaltenen intermediären
Polyhalogen-Polyhydroxy-Verbindungen durch die
Gruppe
durch Reaktion der genannten intermediären
Verbindungen mit einem sekundären Amin
worin R und R₁ die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen
haben, unter folgenden Bedingungen ausgetauscht werden:
Umsetzung bei einer Temperatur von 80 bis 180°C ohne Lösungsmittel oder in Gegenwart von Äthanol, Äthylenglykol, Diäthylenglykol, Dipropylenglykol, Monomethyläther, Monoäthyläther und Monobutyläther von Monoäthylenglykol oder Diäthylenglykol, woran sich gegebenenfalls eine Oxidation der tert.-Amino-Gruppe mit Wasserstoffperoxid oder einer Persäure, und/oder Salzbildung mit einer mineralischen oder organischen Säure oder eine Quaternisierung mit einem üblichen Quaternisierungsmittel anschließt.
Umsetzung bei einer Temperatur von 80 bis 180°C ohne Lösungsmittel oder in Gegenwart von Äthanol, Äthylenglykol, Diäthylenglykol, Dipropylenglykol, Monomethyläther, Monoäthyläther und Monobutyläther von Monoäthylenglykol oder Diäthylenglykol, woran sich gegebenenfalls eine Oxidation der tert.-Amino-Gruppe mit Wasserstoffperoxid oder einer Persäure, und/oder Salzbildung mit einer mineralischen oder organischen Säure oder eine Quaternisierung mit einem üblichen Quaternisierungsmittel anschließt.
6. Verfahren gemäß den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halogenatome der in
Schritt 1 erhaltenen intermediären Poly-tert.-butoxy-Polyhalogen-Verbindungen
oder der im zweiten Schritt erhaltenen
intermediären Polyhalogen-Polyhydroxy-Verbindungen
durch die Gruppe
worin a Null oder 1 bedeutet und R die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen hat, durch Reaktion
der genannten intermediären Verbindungen mit einem
Merkaptan RSH oder einem Alkylmerkaptid der Formel RSM,
worin R die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat und M
Natrium oder
Kalium darstellt, bei einer Temperatur von 80 bis 180°C ohne Lösungsmittel
oder in Gegenwart
von Äthanol, Äthylenglykol, Diäthylenglykol, Dipropylenglykol,
Monomethyläther, Monoäthyläther und Monobutyläther
von Monoäthylenglykol oder Diäthylenglykol, ausgetauscht werden
und man gegebenenfalls die Gruppe R-S mit Hilfe von Wasserstoffperoxid
mit ca. 39 Gew.-% bei einer Temperatur
von 20 bis 50°C in Gegenwart von Essigsäure
in katalytischer Menge oder mit Hilfe einer Persäure zur
oxidiert.
7. Kosmetisches Mittel, dadurch gekennzeichnet,
daß es mindestens ein
Polyhydroxy-Sequenz-Oligomeres der Formel (I) nach
Anspruch 1 enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU75405A LU75405A1 (de) | 1976-07-16 | 1976-07-16 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2732178A1 DE2732178A1 (de) | 1978-01-26 |
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ID=19728295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772732178 Granted DE2732178A1 (de) | 1976-07-16 | 1977-07-15 | Neue oberflaechenaktive, polyhydroxylierte sequenz-oligomere, verfahren zu deren herstellung und mittel, die sie enthalten |
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| AU (1) | AU515419B2 (de) |
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| CH (1) | CH627483A5 (de) |
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| FR2430944A1 (fr) * | 1978-07-13 | 1980-02-08 | Oreal | Nouveaux composes polypodes tensio-actifs, procede pour les preparer et compositions les contenant |
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| FR2465780A1 (fr) * | 1979-09-18 | 1981-03-27 | Oreal | Nouveaux tensio-actifs non ioniques, leur procede de preparation et composition les contenant |
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| DE3635183A1 (de) * | 1986-10-16 | 1988-04-28 | Medizintechnik Wedel Gmbh & Co | Mobile darmsonde |
| LU86873A1 (fr) * | 1987-05-08 | 1989-01-19 | Oreal | Compositions cosmetiques moussantes |
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