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DE273160C - - Google Patents

Info

Publication number
DE273160C
DE273160C DENDAT273160D DE273160DA DE273160C DE 273160 C DE273160 C DE 273160C DE NDAT273160 D DENDAT273160 D DE NDAT273160D DE 273160D A DE273160D A DE 273160DA DE 273160 C DE273160 C DE 273160C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
melting
alarm
spring
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT273160D
Other languages
English (en)
Publication of DE273160C publication Critical patent/DE273160C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion
    • G08B17/06Electric actuation of the alarm, e.g. using a thermally-operated switch

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fuses (AREA)
  • Fire Alarms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
■V
^PATENTSCHRIFT
- Ju 273160 KLASSE 74«. GRUPPE
in KOPENHAGEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. April 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen kombinierten Druck- und Feueralarmkontakt, bei "welchem in dem hohl ausgebildeten Druckknopf ein Schmelzstöpsel aus Stearin o. dgl. derart angebracht ist, daß federbeeinflußte Kontaktteile beim Schmelzen dieses Stöpsels einen elektrischen Klingelstromkreis selbsttätig schließen. Die Erfindung besteht in einer solchen Anordnung der Teile, daß erstens
ίο ein leichtes Auswechseln des z. B. aus einem Stück Stearinkerze bestehenden Schmelzstöpsels möglich ist, zweitens der auf den Druckknopf beim gewöhnlichen Klingeln ausgeübte Kontaktdruck den aus verhältnismäßig weichem Material hergestellten Schmelzstöpsel nicht zerdrücken kann, so daß dessen Deformierung und daraus folgende falsche Alarmierung ausgeschlossen ist, und daß drittens beim Abschrauben des Deckels die einzelnen bewegliehen Teile des Alarmkontakts nicht herausfallen oder in Unordnung geraten können, wobei jedoch der Alarmkontakt der Vorrichtung wirksam wird und diese somit zu jeder Zeit leicht auf ihre Arbeitsbereitschaft geprüft werden kann, und auch eine Alarmierung stattfindet, wenn jemand den Deckel unbefugt abschrauben wollte.
Von den bekannten, für Klingelanlagen geeigneten Druckkontakten, die gleichzeitig als Feueralarmapparate dienen können und den Klingelstromkreis bei Feuersgefahr selbsttätig schließen, sobald ein in dem vorspringenden hohlen Druckknopf des Druckkontakts angebrachter Schmelzstöpsel erweicht und schmilzt, unterscheidet sich der neue .Kontakt durch folgende Anordnung: Erfindungsgemäß ist der Schmelzkörper innerhalb des hohlen Druckknopfs zwischen dessen Kappe und einem federbeeinflußten Stempel gelagert, der beim Schmelzen des Schmelzstücks emporfedert und dadurch den Alarmkontakt schließt, und unter dem sich ein freier Raum befindet, der eine für den Alarmkontakt ausreichende Abwärtsbewegung des hohlen Druckknopfs beim Fingerdruck zuläßt, jedoch durch den nach unten ausweichenden, das Schmelzstück tragenden Stempel verhindert, daß der Fingerdruck auf den Schmelzkörper in zu starkem Maße übertragen wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung im Durchschnitt dargestellt.
Die isolierende Scheibe O hat in der Mitte eine Vertiefung P, auf deren Boden eine Schraubenfeder Q ruht, die in einen hohlen Metall-Stempel R hineinreicht und diesen gegen den Abstandsschmelzstöpsel E in dem Fingerknopf S drückt, der ebenfalls aus Metall besteht und in dem Holzdeckel B geführt wird.
Die Kontaktplatte T, an die der eine Leitungsdraht H, und die Kontaktplatte U, an die der andere Leitungsdraht K angeschlossen
i.
wird, sind ebene Metallstücke, die an der Scheibe O festgeschraubt sind und deren Vertiefung P teilweise überdecken.
Durch Druck auf den Knopf S wird die Schraubenfeder Q zusammengedrückt; der Knopf S, der einen hinreichend breiten FlanschF hat, berührt infolgedessen beide Kontaktplatten T und U, und der Strom wird geschlossen.
ίο Schmilzt der Abstandsstöpsel E, so drückt die Schraubenfeder Q den Metallstempel R nach oben, und dessen breiter schalenförmiger Randflansch W legt sich dadurch von unten gegen beide Kontaktplatten T und U und schließt den Strom.
Die Schraubenfeder Q kann gegebenenfalls fortgelassen werden und die eine Kontaktplatte T oder U federnd angeordnet sein und auf den Stempel R wirken. Umgekehrt kann der eine Leitungsdraht H oder K unmittelbar an die Schraubenfeder Q angeschlossen und die eine Kontaktplatte T oder U weggelassen werden.
Bei dem neuen Alarmkontakt wird der Schmelzstöpsel E, der für gewöhnlich bei etwa 40° C. schmelzen soll und deshalb aus Stearin oder ähnlichem bei Zimmertemperatur verhältnismäßig weichen Stoffe ausgeführt werden muß, nur dem vorausbestimmbaren Druck der Schraubenfeder Q und niemals dem unberechenbaren, auf den Fingerknopf ausgeübten Druck ausgesetzt. Außerdem ist bei dieser Konstruktion der Schmelzstöpsel so weit wie möglich von den Kontaktflächen, die zum Feueralarm gebraucht ^werden, entfernt, so daß das schmelzende Stearin diese nicht so leicht beschmutzen und dadurch vielleicht gerade in dem entscheidenden Augenblicke die metallische Berührung verhindern kann.
Diese Beschmutzung wird ferner teils dadurch verhindert, daß es die Unterseite der mit den Leitungsdrähten H und K verbundenen Kontaktplatten T und U ist, die zum Feueralarm benutzt wird, und teils dadurch, daß der Flansch W am Stempel R schalenförmig und durchlöchert ist, so daß etwa in ihn hineintropfendes Schmelzmaterial abfließen kann. Infolge der schalenförmigen Gestalt des Flansches W wird außerdem erreicht, daß der Stromschluß mittels einer scharfen und reinen Metallkante erfolgt.
Wenn der Deckel B abgeschraubt wird, z. B. um den Druckkontakt an die Klingelleitung anzuschließen und ihn an die Wand j zu schrauben oder um den Schmelzstöpsel E j zu erneuern, so werden die Kontaktplatten T und U verhindern, daß der Stempel R samt der Schraubenfeder Q herausfallen oder in Unordnung kommen kann. Dies . hat seine Bedeutung, weil es meist ungeübte Leute sind, die diese Arbeit ausführen.
Beim Abschrauben des Deckels bewegen sich die Kontaktteile gegenseitig so, daß der Strom hierdurch unvermeidlich geschlossen wird; Außer bei Kontrolluntcrsuchung gewinnt dieser Umstand Bedeutung, wenn jemand bei einem Brandstiftungsversuch den Feueralarm außer Tätigkeit setzen wollte.
Der Schmelzstöpsel E besteht gewöhnlich aus Stearin und erfordert keine genauen Abmessungen, so daß ein abgeschnittenes Stück einer im Handel erhältlichen Stearinkerze verwendet werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Als selbsttätiger Feuermelder geeigneter Druckkontakt für Klingelanlagen, der außer von Hand auch durch das Erweichen eines in dem vorspringenden hohlen Druckknopf des Druckkontakts angebrachten Schmelzstöpsels in Tätigkeit zu setzen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzkörper (E) innerhalb des hohlen. Druckknopfs (S) zwischen dessen Kappe und einem federbeeinflußten Stempel (R) liegt, der (R) durch sein beim Schmelzen des Schmelzstücks (E) eintretendes Emporfedern den Alarmkontakt schließt und unter dem (R) sich ein freier Raum befindet, welcher eine für den Alarmkontakt ausreichende Abwärtsbewegung des hohlen Druckknopfs (S) beim Fingerdruck zuläßt und dabei durch den nach unten ausweichenden, das Schmelzstück (E) tragenden Stempel (R) verhindert, daß der Fingerdruck auf den Schmelzkörper (E) in einem diesen gefährdenden Maße übertragen wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Feder (Q) beeinflußte Stempel (R) am unteren Ende so ausgebildet ist, daß er bei etwaigem Abschrauben des Druckkontaktdeckels (B) von den Kontaktteilen (T und U) unter Schließung des Alarmstromkreises zurückgehalten wird, wodurch zugleich verhindert wird, daß der Stempel (R) und die Schraubenfeder (Q) aus dem Apparat herausfallen oder in Unordnung geraten können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT273160D Active DE273160C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE273160C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117451B (de) * 1960-03-08 1961-11-16 Siemens Ag Insbesondere in elektrischen Feuermeldeanlagen verwendbarer Schmelzlotmelder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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