DE273160C - - Google Patents
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- DE273160C DE273160C DENDAT273160D DE273160DA DE273160C DE 273160 C DE273160 C DE 273160C DE NDAT273160 D DENDAT273160 D DE NDAT273160D DE 273160D A DE273160D A DE 273160DA DE 273160 C DE273160 C DE 273160C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B17/00—Fire alarms; Alarms responsive to explosion
- G08B17/06—Electric actuation of the alarm, e.g. using a thermally-operated switch
Landscapes
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Fuses (AREA)
- Fire Alarms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
■V
^PATENTSCHRIFT
- Ju 273160 KLASSE 74«. GRUPPE
in KOPENHAGEN.
Die Erfindung bezieht sich auf einen kombinierten Druck- und Feueralarmkontakt, bei
"welchem in dem hohl ausgebildeten Druckknopf ein Schmelzstöpsel aus Stearin o. dgl. derart
angebracht ist, daß federbeeinflußte Kontaktteile beim Schmelzen dieses Stöpsels einen
elektrischen Klingelstromkreis selbsttätig schließen. Die Erfindung besteht in einer
solchen Anordnung der Teile, daß erstens
ίο ein leichtes Auswechseln des z. B. aus einem
Stück Stearinkerze bestehenden Schmelzstöpsels möglich ist, zweitens der auf den Druckknopf
beim gewöhnlichen Klingeln ausgeübte Kontaktdruck den aus verhältnismäßig weichem Material
hergestellten Schmelzstöpsel nicht zerdrücken kann, so daß dessen Deformierung und daraus folgende falsche Alarmierung ausgeschlossen
ist, und daß drittens beim Abschrauben des Deckels die einzelnen bewegliehen
Teile des Alarmkontakts nicht herausfallen oder in Unordnung geraten können,
wobei jedoch der Alarmkontakt der Vorrichtung wirksam wird und diese somit zu jeder Zeit leicht auf ihre Arbeitsbereitschaft
geprüft werden kann, und auch eine Alarmierung stattfindet, wenn jemand den Deckel
unbefugt abschrauben wollte.
Von den bekannten, für Klingelanlagen geeigneten Druckkontakten, die gleichzeitig
als Feueralarmapparate dienen können und den Klingelstromkreis bei Feuersgefahr selbsttätig
schließen, sobald ein in dem vorspringenden hohlen Druckknopf des Druckkontakts angebrachter Schmelzstöpsel erweicht und
schmilzt, unterscheidet sich der neue .Kontakt durch folgende Anordnung: Erfindungsgemäß
ist der Schmelzkörper innerhalb des hohlen Druckknopfs zwischen dessen Kappe und einem
federbeeinflußten Stempel gelagert, der beim Schmelzen des Schmelzstücks emporfedert und
dadurch den Alarmkontakt schließt, und unter dem sich ein freier Raum befindet, der eine
für den Alarmkontakt ausreichende Abwärtsbewegung des hohlen Druckknopfs beim Fingerdruck
zuläßt, jedoch durch den nach unten ausweichenden, das Schmelzstück tragenden Stempel verhindert, daß der Fingerdruck auf
den Schmelzkörper in zu starkem Maße übertragen wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung im Durchschnitt dargestellt.
Die isolierende Scheibe O hat in der Mitte eine Vertiefung P, auf deren Boden eine Schraubenfeder
Q ruht, die in einen hohlen Metall-Stempel R hineinreicht und diesen gegen den
Abstandsschmelzstöpsel E in dem Fingerknopf S drückt, der ebenfalls aus Metall besteht
und in dem Holzdeckel B geführt wird.
Die Kontaktplatte T, an die der eine Leitungsdraht H, und die Kontaktplatte U, an
die der andere Leitungsdraht K angeschlossen
i.
wird, sind ebene Metallstücke, die an der Scheibe O festgeschraubt sind und deren
Vertiefung P teilweise überdecken.
Durch Druck auf den Knopf S wird die Schraubenfeder Q zusammengedrückt; der
Knopf S, der einen hinreichend breiten FlanschF hat, berührt infolgedessen beide Kontaktplatten
T und U, und der Strom wird geschlossen.
ίο Schmilzt der Abstandsstöpsel E, so drückt
die Schraubenfeder Q den Metallstempel R nach oben, und dessen breiter schalenförmiger
Randflansch W legt sich dadurch von unten gegen beide Kontaktplatten T und U und
schließt den Strom.
Die Schraubenfeder Q kann gegebenenfalls fortgelassen werden und die eine Kontaktplatte
T oder U federnd angeordnet sein und auf den Stempel R wirken. Umgekehrt kann
der eine Leitungsdraht H oder K unmittelbar an die Schraubenfeder Q angeschlossen und
die eine Kontaktplatte T oder U weggelassen werden.
Bei dem neuen Alarmkontakt wird der Schmelzstöpsel E, der für gewöhnlich bei
etwa 40° C. schmelzen soll und deshalb aus Stearin oder ähnlichem bei Zimmertemperatur
verhältnismäßig weichen Stoffe ausgeführt werden muß, nur dem vorausbestimmbaren Druck
der Schraubenfeder Q und niemals dem unberechenbaren, auf den Fingerknopf ausgeübten
Druck ausgesetzt. Außerdem ist bei dieser Konstruktion der Schmelzstöpsel so weit wie möglich von den Kontaktflächen,
die zum Feueralarm gebraucht ^werden, entfernt, so daß das schmelzende Stearin diese
nicht so leicht beschmutzen und dadurch vielleicht gerade in dem entscheidenden Augenblicke
die metallische Berührung verhindern kann.
Diese Beschmutzung wird ferner teils dadurch verhindert, daß es die Unterseite der
mit den Leitungsdrähten H und K verbundenen Kontaktplatten T und U ist, die zum Feueralarm
benutzt wird, und teils dadurch, daß der Flansch W am Stempel R schalenförmig
und durchlöchert ist, so daß etwa in ihn hineintropfendes Schmelzmaterial abfließen kann.
Infolge der schalenförmigen Gestalt des Flansches W wird außerdem erreicht, daß der Stromschluß mittels einer scharfen und reinen Metallkante
erfolgt.
Wenn der Deckel B abgeschraubt wird, z. B. um den Druckkontakt an die Klingelleitung
anzuschließen und ihn an die Wand j zu schrauben oder um den Schmelzstöpsel E
j zu erneuern, so werden die Kontaktplatten T und U verhindern, daß der Stempel R samt
der Schraubenfeder Q herausfallen oder in Unordnung kommen kann. Dies . hat seine
Bedeutung, weil es meist ungeübte Leute sind, die diese Arbeit ausführen.
Beim Abschrauben des Deckels bewegen sich die Kontaktteile gegenseitig so, daß der Strom
hierdurch unvermeidlich geschlossen wird; Außer bei Kontrolluntcrsuchung gewinnt dieser
Umstand Bedeutung, wenn jemand bei einem Brandstiftungsversuch den Feueralarm außer
Tätigkeit setzen wollte.
Der Schmelzstöpsel E besteht gewöhnlich aus Stearin und erfordert keine genauen Abmessungen,
so daß ein abgeschnittenes Stück einer im Handel erhältlichen Stearinkerze verwendet
werden kann.
Claims (2)
1. Als selbsttätiger Feuermelder geeigneter Druckkontakt für Klingelanlagen,
der außer von Hand auch durch das Erweichen eines in dem vorspringenden hohlen Druckknopf des Druckkontakts angebrachten
Schmelzstöpsels in Tätigkeit zu setzen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzkörper
(E) innerhalb des hohlen. Druckknopfs (S) zwischen dessen Kappe und
einem federbeeinflußten Stempel (R) liegt, der (R) durch sein beim Schmelzen des
Schmelzstücks (E) eintretendes Emporfedern den Alarmkontakt schließt und unter dem (R) sich ein freier Raum befindet,
welcher eine für den Alarmkontakt ausreichende Abwärtsbewegung des hohlen Druckknopfs (S) beim Fingerdruck zuläßt
und dabei durch den nach unten ausweichenden, das Schmelzstück (E) tragenden
Stempel (R) verhindert, daß der Fingerdruck auf den Schmelzkörper (E) in einem
diesen gefährdenden Maße übertragen wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der von der Feder (Q) beeinflußte Stempel (R) am unteren Ende so ausgebildet ist,
daß er bei etwaigem Abschrauben des Druckkontaktdeckels (B) von den Kontaktteilen (T und U) unter Schließung
des Alarmstromkreises zurückgehalten wird, wodurch zugleich verhindert wird, daß der
Stempel (R) und die Schraubenfeder (Q) aus dem Apparat herausfallen oder in Unordnung
geraten können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273160C true DE273160C (de) |
Family
ID=529640
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT273160D Active DE273160C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE273160C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1117451B (de) * | 1960-03-08 | 1961-11-16 | Siemens Ag | Insbesondere in elektrischen Feuermeldeanlagen verwendbarer Schmelzlotmelder |
-
0
- DE DENDAT273160D patent/DE273160C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1117451B (de) * | 1960-03-08 | 1961-11-16 | Siemens Ag | Insbesondere in elektrischen Feuermeldeanlagen verwendbarer Schmelzlotmelder |
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