DE2729860C3 - Düse für eine Glasfaserspinnvorrichtung - Google Patents
Düse für eine GlasfaserspinnvorrichtungInfo
- Publication number
- DE2729860C3 DE2729860C3 DE2729860A DE2729860A DE2729860C3 DE 2729860 C3 DE2729860 C3 DE 2729860C3 DE 2729860 A DE2729860 A DE 2729860A DE 2729860 A DE2729860 A DE 2729860A DE 2729860 C3 DE2729860 C3 DE 2729860C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- nozzle
- perforated plate
- openings
- support beams
- glass
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B37/00—Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
- C03B37/08—Bushings, e.g. construction, bushing reinforcement means; Spinnerettes; Nozzles; Nozzle plates
- C03B37/083—Nozzles; Bushing nozzle plates
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P40/00—Technologies relating to the processing of minerals
- Y02P40/50—Glass production, e.g. reusing waste heat during processing or shaping
- Y02P40/57—Improving the yield, e-g- reduction of reject rates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Manufacture, Treatment Of Glass Fibers (AREA)
- Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
Description
Bei der Herstellung von Glasfasern wird eine Düse verwendet, die das geschmolzene, das Material für die
Glasfasern darstellende Glas enthält Die Düse ist an ihrem unteren Ende mit einer Lochplatte mit 400 bis
Öffnungen versehen. Das geschmolzene Glas in der Düse wird durch die öffnungen mittels des
Statischen Gefälledrucks und infolge der Viskosität gedrückt und bildet eine Anzahl von Glaskonussen, die
dann mechanisch zu Fäden ausgezogen werden.
Dieses Verfahren ist jedoch insofern mit Schwierigkeiten verbunden, als die Lochplatte im Laufe der Zeit
aufgrund der kombinierten Wirkung des Gewichtes des geschmolzenen Glases in der Düse, der beim Spinnen
vorliegenden Zugkräfte, der hohen Spinntemperaturen, die Werte von 1100 bis 1300° C in der Regel erreichen
n zu einem Durchbiegen oder Verformen neigt, so
daß die Lochplatte eine konvexe Gestalt annimmt Die Durchbiegung der Lochplatte fahrt zu Unterschieden in
den von den Glaskonussen, die von der Lochplatte herabhängen, abgegebenen Wärmestrahlungsmengen,
insbesondere zwischen den nahe dem Umfang der Lochplatte und nahe dem Lochplattenmittelpunkt
angeordneten öffnungen, was ein unstetiges Verspinnen zur Folge hat
ίο Desweiteren beeinträchtigt die Durchbiegung der
Lochplatte die Stabilität der Glaskonusse wegen des Vorliegens einer größeren Kraftkomponente, die dip
Glaskonusse in Querrichtung längs der Lochplatte ziehen will, so daß die Glaskonusse zusammenfallen.
is Insbesondere bedingt die Durchbiegung der Lochplatte
das Ausbilden eines Überflutens, indem die Konusse durch Kapillarwirkung längs der Unterseite der
Lochplatte kriechen und sich mit benachbarten Konussen verbinden. Sobald das Überfluten stattfindet,
ist es sehr schwierig, den Fluß von getrennten Glaskcnussen wieder zu erhalten.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, wurden verschiedene Verfahren vorgeschlagen und auch praktisch
angewendet Dazu gehört z. B. die Erhöhung des
Abstandes zwischen benachbarten öffnungen, eine Verdickung der Lochplatte selbst und das Vorsehen von
Verstärkungsrippeji- auf der Lochplatte. Diese Vorgehensweisen haben sich jedoch nicht als zufriedenstellend erwiesen, da die Abmessung der Düse unzulässig
groß wird und dadurch die gleichförmige Erwärmung des durch die Düse gehaltenen geschmolzenen Glases
eine Beeinträchtigung erfährt Hierdurch nämlich wird die Konsistenz der Glasströmung ungleichmäßig, was
zu einem Brechen der Glasfasern führt oder, falls die
Glasfasern nicht brechen sollten, der Durchmesser der
Fasern in unangemessener Weise fluktuiert, wodurch die Festigkeit der Fasern herabgesetzt wird. Da weiter
die Lochplatte aus Platin besteht, führt die größere Abmessung der Düse unausweichlich zu erheblich
höheren Installationskosten, die nur durch einen erhöhten Preis für das Produkt ausgeglichen werden
können.
An eine Vergrößerung des Ausstoßes durch Verdikkung der öffnungen und an eine Herabsetzung der
■»5 Installationskosten durch Verkleinerung der Düsenabmessung besteht gegenwärtig ein erheblicher Bedarf.
Daher werden heute Düsen mit Lochplatten verwendet, die 2000 bis 6000 glatte Bohrungsöffnungen aufweisen,
welche so dicht, z. B. in einem Abstand von 3 mm oder
so weniger, angeordnet sind, daß die aus den glatten
Bohrungsöffnungen austretenden Glaskonusse sich miteinander verbinden und zu dem vorgenannten
Überflutungszustand führen, wenn keine geeigneten Mittel vorgesehen sind, die getrennte Konusströme
beibehalten.
Um ein gutes Verspinnen unter Verwendung von solchen Düsen mit dicht angeordneten glatten Bohrungsöffnungen zu erhalten, ist es daher erforderlich,
das Überfluten an der Unterseite der Lochplatte durch
das fließende Glas oder das unerwünschte Verbinden
der Glaskonusse miteinander zu vermeiden. Zu diesem Zweck wird in der US-PS 39 05 790 die Verwendung
von Luftdüsen vorgeschlagen, die einen Kühlluftstrom nach oben abgeben, um die Unterseite der Lochplatte
*>s und die Oberfläche der ausfließenden Glaskonusse zu
kühlen, wodurch die Viskosität der Glaskonusse ansteigt und damit ein gegenseitiges Verbinden derselben
verhindert wird. Bei der in der US-PS beschriebenen
Vorrichtung sind die glatten Bohrungsöffnungen jedoch
so dicht vorgesehen, daß die Lochplatte fast die Gestalt eines Netzes annimmt und aufgrund der herabgesetzten
Steifigkeit ein zu großes Verformungsveraögcii aufweist Folglich führt der nach oben gegen die Lochplatte s
gerichtete Kühlluftstrom zu einer ungleichmäßigen Kühlwirkung an den Glaskonussen, was zu Änderungen
im Durchmesser der Fasern und gegebenenfalls zu einem Faserbruch führt, wodurch der Arbeitswirkungsgrad und der Ausstoß beträchtlich beeinträchtigt
Um den mit der Durchbiegung der Düse verbundenen
Nachteil zu beseitigen, wurde das Vorsehen von z. B.
angeschweißten Versteifungsrippen an der Lochplatte vorgeschlagen. Bei modernen Düsen mit Lochplatten, is
die eine große Anzahl von extrem dicht angeordneten glatten Bohrungsöffnungen aufweisen, ist jedoch an der
Lochplatte nicht genügend Platz vorhanden, um die Versteifungsrippen daran zu befestigen. Daher lassen
sich Versteifungsrippen nur unter Vergrößerung des Platzes zwischen benachbarten öffnungsreihen an den
Stellen der Lochplatte vorsehen, wo die Rippen befestigt werden sollen, was die Lochplattenfläche in
unerwünschter Weise vergrößert und dem gegenwärtigen Bedarf nach einer großen Anzahl von öffnungen
auf einer möglichst kleinen Fläche entgegengerichtet ist
Wenn jedoch solche Versteifungsrippen vorgesehen werden, werden die Glaskonusse an der Unterseite der
Lochplatte notwendigerweise durch die Rippen in eine Vielzahl von Abschnitten unterteilt Daher sind die
Wärmeabstrahlungsverhältnisse bei den Glaskonussen an der inneren und äußeren Seite von jeder Gruppe
unterschiedlich, so daß die Glaskonusse an der äußeren Seite eine größere Wärmeabstrahlung als diejenigen
erfahren, die an der inneren Seite von jeder Gruppe angeordnet sind. Entsprechend haben die Glaskonusse
an der äußeren Seite eine verringerte Temperatur, so daß längs der Lochplatte eine ungleichmäßige Temperaturverteilung vorliegt wodurch ebenfalls der Produktionswirkungrjrad nachteilig beeinflußt wird.
Im Zusammenhang mit dem vorerwähnten Stand der Technik ist es beispielsweise aus der SU-PS 2 86 158,
der US-PS 38 67 119 und der US-PS 39 88 135 bekannt, der eigentlichen Bodenplatte mindestens eine zusätzliche, parallel dazu angeordnete und mit dieser ver·
bundene Plaste zuzuordnen, wobei zwischen den Platten ein auszufüllender oder mit Luft gefüllter Zwischenraum besteht und wobei zwischen diesen Platten
durch Rohrverbindungen die Öffnungen der Düsenplatte gebildet werden. Dü-jurch erfolgt zwar auch eine
Versteifung des gesamten Systems. Jedoch ist der Aufbau, insbesondere bei sehr dicht gestaffelten Düsenöffnungen, kompliziert und aufwendig.
Aus der US-PS 33 34 981 ist es bekannt, an der Unterseite eine Versteifungsrippe anzubringen, die jedoch
eine im Verhältnis zu den Düsenöffnungen große Dimension hat und daher eine dichte Staffelung der
Düsenöffnungen verhindert.
Schließlich ist es aus den US-PS 19 54 732 und 39 05 790
bekannt, bei sogenannten nippellosen Düsenplatten im Innern der Düsenplatte Verstärkungsstege bzw. Verstärkungsplatten vorzusehen, die mit der Oberseite der
Düsenplatte verbunden sind. Wie bereits erwähnt wurde, bilden auch diese Versteifungsrippen oder
-Platten größere Abstände zwischen den Düsenöff- h> nungen mit den genannten Nachteilen.
Aus der US-PS 39 20 42Γ ist eine Düsenplatte bekannt,
welche nippeiförmige Düsen an der Unterseite an der
Bodenplatte aufweist (korrespondierende DE-OS
25 45 525), Bei diesem Si;.; ' der Technik sind <
berhalb der Bodenplatte befindliche Sciienwap.dc durch zur
isfidenplaue parallel verlaufende, im Abstand angeordnete Stangen befestigt, um die Rohre gelegt sind. Diese
Rüiise sind durch Verbindungselemente mit eier Oberseite der Bodenplatte verbunden, indem diese Verbindungselemente zumindest an einigen Stellen sowohl mit den Rohren, als auch mit der Oberseite der
Bodenplatte verschweißt sind. Die Verbindungselemente sind bevorzugt ais Platten oder drc'eckförmige Stützelemente ausgebildet, die eine geringe
Dicke von ca. 0,5 mm aufweisen können. Entsprechend der DE-OS 25 45 525 sind diese Verbindungselemente
allgemein als Anschlußteile, Verstrebungen oder Platten bezeichnet
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine verbesserte Düse zum Spinnen von Glasfasern zu schaffen, die eine
Lochplatte mit einer erhöhten Anzahl an glatten Bohrungsöf/nungen pro Flächeneinheit aufweist und
gegen ein Durchbiegen in ausreißendem Umfang versteift ist
Mit der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Düse für das Verspinnen von Glasfasern verbunden,
bei der weder die Qualität der Fasern noch der Produktionswirkungsgrad durch das Vorsehen von
versteifenden oder verstärkenden Rippen beeinträchtigt wird.
Ferner schafft die Erfindung eine verbesserte Düse für das Verspinnen von Glasfasern, die ausreichend
verstärkt ist und dennoch nicht zu erhöhten Kosten führt
Bei einer Düse der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Gattung werden diese Ziele durch die
Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst Zusammengefaßt wird durch die Erfindung eine
Düse zum Verspinnen von Glasfasern geschaffen, die an ihrem unteren Ende eine Lochplatte trägt die mit einer
großen Anzahl von extrem dicht angeordneten, die Öffnungen darstellenden glatten Bohrungen versehen
ist Um die Düse zu versteifen, sind Tragbalken in der Düse vorgesehen, die sich im wesentlichen parallel und
in Abstand von der Lochplatte erstrecken, jeder Tragbalken ist mit seinen beiden Enden an den
gegenüberliegenden Düsenwänden befestigt und steht mit der Lochplatte über stangenförmige Elemente mit
geringem Durchmesser in Verbindung. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine geschnittene Seitenansicht von einer erfindungsgemäß aufgebauten Düse,
Fig.2 eine vergrößerte geschnittene Teilvorderarsicht längs der Linie IMI nach F i g. 1 und
Fig.3 eine Teildraufsicht auf die Düse bei Betrachtung von deren Oberseite aus mit Darstellung von
Details des inneren Düsenaufbaus.
Wie in F i g. 1 und 2 gezeigt ist eine erfindungsgemäße Düse an ihrem unteren Ende mit einer Lochplatte 2
versehen, in der ere große Anzahl von Löchern oder öffnungen 1 in Form von extrem dicht angeordneten
glatten Bohrungen ausgebildet ist Die Düse besitzt gegenüberliegende Wände 3,3', an denen die betreffenden Enden von Tragbalken 4,4... beispielsweise durch
Verschweißen bsfeetigt sind. Diese Tragbalken 4, 4...
erstrecken si^-ii paral'?! und in Abstand zur Lochplatte X
Die Tragbalken 4, 4... sind mit df.r Lochplatte 1 '.!?-cr
stangenförwiige Elemente 5 mit geringem Durchmesser verbündet.. Die Tragbalken 4 und die stangenförmiger.
Elemente S bilden zusammen Versteifungs- oder Verstärkungsorgane für die Lochplatte.
Nach F i g. 3 sind die Tragbalken 4 so angeordnet, daß sie sich unter rechtem Winkel zur Längsrichtung der
Düse erstrecken, wenn letztere einen rechteckförmigen Umriß hat, wobei die Anzahl an Tragbalken frei nach
der Abmessung der Düse ausgewählt wird, während die Anzahl an stangenförmigen Elementen in geeigneter
Weise entsprechend der Länge des Tragbalkens gewählt wird.
Nichtdestoweniger können die Tragbalken auch so angeordnet werden, daß sie sich radial vom Mittelpunkt
eines Kreises erstrecken, oder sie können bei Verwendung einer zylindrischen Düse parallel zueinander
angeordnet werden. Wenn erforderlich, kann auch irgendein anderes Anordnungsmuster für die Tragbalken,
z. B. in Form eines Gitters oder dergleichen, vorgesehen werden.
Der Abstand zwischen einem Tragbalken und der Lochplatte liegt vorzugsweise im Bereich von 1,5 bis
10 mm. Ein zu kleiner Abstand würde die Zufuhr an geschmolzenem Glas zu den öffnungen nachteilig
beeinflussen, während ein zu großer Abstand eine übermäßig große Längenänderung oder Dehnung der
Tragbalken zur Folge hätte, wodurch der versteifende Effekt auf die Lochplatte verschlechtert würde.
Der Tragbalken kann jede gewünschte Form haben und z. B. als flache Platte, Stange oder dergleichen
ausgebildet sein. Er besteht vorzugsweise aus Platin. Um die Kosten so klein wie möglich zu halten, werden daher
die Tragbalken schmal unter Berücksichtigung der Erzielung eines ausreichenden versteifenden Effektes
ausgebildet. Auch sollten die die Tragbalken mit der Lochplatte verbindenden stangenförmigen Elemente so
klein wie möglich ausgebildet sein. Aus dem gleichen Grund sollte die Anzahl an in einer Düse verwendeten
Tragbalken als auch die Anzahl an stangenförmigen Elementen für einen Tragbalken so klein wie möglich
unter Berücksichtigung der Erzielung eines guten versteifenden Effektes sein.
Der Abstand, unter dem die Tragbalken bzw. die stangenförmigen Elemente angeordnet sind, beträgt
gewöhnlich 10 bis 50 mm bzw. 5 bis 20 mm, obgleich der
Abstand von der Abmessung der Lochplatte und der Anzahl an in dieser ausgebildeten glatten Bohrungsöffnungen abhängt.
Dank des vorgenannten Aufbaus wird die Lochplatte der Düse frei von Kräften gehalten, die die
Lochplatte nach unten durchbiegen wollen, da die Kräfte durch die Verstärkungselemente, bestehend
aus Tragbalken und stangenförmigen Elementen, aufgenommen werden. Desweiteren nehmen die Verstärkungselemente
nur eine sehr begrenzte Fläche auf der Lochplatte ein. Insbesondere ist die Anzahl an durch
das Vorsehen der Verstärkungselemente wirkungslos gemachten öffnungen sehr gering im Vergleich zur
Gesamtanzahl an Offnungen, so daß der Temperaturunterschied
zwischen den Glaskonussen aus den betreffenden öffnungen in angemessener Weise verkleinert
ist. Daher kann die gesamte Fläche der Lochplatte in wirksamer Weise für ein dichtes und gleichförmiges
Anordnen der Öffnungen im Gegensatz zu der konventionellen Anordnung ausgenutzt werden,
bei der der Abstand zwischen den benachbarten Öffnungen an den Bereichen vergrößert wurde, wo sich
die Verstärkungselemente befinden oder bei der die öffnungen in Form einer Vielzahl von separaten
Gruppen angeordnet sind.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß sich die Aufteilung von verbundenen Glaskonussen in unabhängige
Konusse wirksam vornehmen läßt. Wie eingangs erwähnt, wird diese Aufteilung von verbundenen
Konussen gewöhnlich dadurch erzielt, daß ein Luftstrom aus Düsen nach oben gegen die Unterseite
der Lochplatte gerichtet wird, um die Lochplatte zu kühlen und damit die Aufteilung des geschmolzenen
Glases im Überflutungszustand aus der Lochplatte zu
to erleichtern, wodurch die Trennung der verbundenen Glaskonusse gefördert wird. Wenn jedoch die Trennung
bis zu einem gewissen Umfang vorgenommen ist, steigt die Temperatur der Lochplatte infolge des erhöhten
Durchsatzes an geschmolzenem Glas durch die Öffnungen und der entsprechend erhöhten, von dem
geschmolzenen Glas zugeführten Wärmemenge wieder an. Dieser Temperaturanstieg bedingt in unerwünschter
Weise eine erneute Vereinigung der Glaskonusse. Hierdurch wird der Vorgang der Aufteilung beträchtlich
erschwert, insbesondere dann, wenn die Anzahl an verwendeten öffnungen groß ist.
Die vorteilhaften Merkmale werden aus der nachfolgenden
Beschreibung von Beispielen einer erfindungsgemäßen Düse besser verständlich.
Beispie! 1
Das Glasfaserspinnen wurde mittels einer Düse durchgeführt, die an ihrem unteren Ende eine
Lochplatte mit 2000 öffnungen aufwies, welche in einem konstanten Teilungsabstand von 1,80 mm angeordnet
waren. Die Lochplatte war duich drei direkt daran befestigte Verstärkungsrippen versteift Die Düse hatte
nur eine Lebensdauer von 0,8 Monaten, während eine andere Düse mit der gleichen Lochplatte, jedoch sieben
Verstärkungselementep. übe- eine Zeitdauer von 2
Monaten sich a!s einsatzfähig erwiesen hatte, jedoch aufgrund der ungleichmäßigen Temperaturverteilung
über die Lochplatte eine schlechte Arbeitsweise beim Verspinnen zeigte.
Im Gegensatz dazu wurde festgestellt, daß eine erfindungsgemäßc; Düse mit 11 Verstärkungselementen
über eine Zeitdauer von 12 Monaten eingesetzt werden kann und keine ungleichmäßige Temperaturverteilung
über den öffnungen aufweist Die Verstärkungselemente besaßen drei stengenförmige Elemente bei jedem
Tragbalken, so daß die Lochplatte durch jedes Verstärkungselement an drei Stellen abgestützt war.
Das Glasfaserspinnen wurde unter Verwendung einer Düse vorgenommen, die an ihrem unteren Ende eine
Lochplatte aufwies, welche durch 5 direkt befestigte Verstärkungselemente versteift war und die 4000 in
einem konstanten Teilungsabstand von 1,80 mm angeordnete Öffnungen hatte. Aufgrund der Durchbiegung
der Lochplatte konnte diese Düse nur 0,6 Monate lang eingesetzt werden und wurde eine gewisse
ungleichmäßige Temperaturverteiiung beobachtet Eine
"" erfindungsgemäß aufgebaute Düse mit 17 Verstärkungselementen
konnte dagegen 10 Monate lang verwendet werden und zeigte fast keine ungleichmäßige
Temperaturverteilung. Die Verstärkungselemente umfaßten jeweils 3 stangenförmige Elemente für jeden
»-· -· Tragbalken, ähnlich wie bei Beispiel 1.
Wie erläutert, gewährleistet die Erfindung ein stetiges
Verspinnen der Glasfasern, da durch das Vorsehen der Verstärkungselemente ein Durchbiegen der an der Düse
vorgesehenen Lochplatte verhindert wird. Dabei besteht jedes Verstärkungselement aus einem beidseitig
mit der Wand der Düse verbundenen Tragbalken und stangenförmig;n Elementen, mittels denen der Tragbalken
mit der Lochplatte verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Düse für eine Glasfaserspinnvorrichtung mit einer Lochplatte en ihrem Boden, wobei die Lochplatte eine große Anzahl von aus glatten Bohrungen
bestehenden öffnungen aufweist, die so dicht angeordnet sind, daß die Glaskonusse, bestehend aus
aus der Düse durch die betreffenden öffnungen ausgeströmter Masse aus geschmolzenem Glas, die
Neigung haben, sich mit benachbarten Konussen zu verbinden, so daß an der Unterseite der Lochplatte
ein Oberschwemmungszustand hervorgerufen wird mit einem oder mehreren in der Düse angeordneten Tragbalken, die an ihren beiden Enden mit
den gegenüberliegenden Wänden der Düse verbunden sind, wobei die Tragbalken sich parallel und
in Abstand von der Lochplatte erstrecken und wobei die Tragbalken durch Verbindungselemente mit
der Oberseite der Lochplatte verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungselement wenigstens ein stangenförmiges
Element (5) für jeden Tragbalken vorgesehen ist, das einen im wesentlichen gleichen Durchmesser wie
der Durchmesser der glatten, die öffnungen bildenden Bohrungen (1) hat und mit seinem einen Ende
befestigend in der betreffenden glatten Bohrung eingesetzt ist.
2. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tragbalken (4) von der Lochplatte (2)
in einem Abstand von 1,5 bis 10 mm steht.
3. Düse nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Tragbalken (4) in einem
konstanten Teüungsabstand parallel zueinander angeordnet ist.
4. Düse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbalken (4) in einem Teüungsabstand
von 10 bis 50 mm angeordnet sind.
5. Düse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von stangenförmigen Elementen (5) in einem konstanten Teüungsabstand von
5 bis 20 mm angeordnet ist.
6. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Tragbalken (4) so angeordnet ist, daß sich die Tragbalken radial erstrecken
und in der Mitte der Düse schneiden.
7. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Tragbalken (4) so angeordnet
ist, daß sie ein Gitter bilden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP8072476A JPS536626A (en) | 1976-07-07 | 1976-07-07 | Bushings for spinning glass fibers |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2729860A1 DE2729860A1 (de) | 1978-01-26 |
| DE2729860B2 DE2729860B2 (de) | 1978-05-18 |
| DE2729860C3 true DE2729860C3 (de) | 1982-12-02 |
Family
ID=13726300
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2729860A Expired DE2729860C3 (de) | 1976-07-07 | 1977-07-01 | Düse für eine Glasfaserspinnvorrichtung |
Country Status (16)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS536626A (de) |
| BE (1) | BE856532A (de) |
| BR (1) | BR7704432A (de) |
| CA (1) | CA1095723A (de) |
| CH (1) | CH622000A5 (de) |
| DE (1) | DE2729860C3 (de) |
| FR (1) | FR2357492A1 (de) |
| GB (1) | GB1523100A (de) |
| IN (1) | IN147893B (de) |
| IT (1) | IT1082787B (de) |
| MX (1) | MX144286A (de) |
| NL (1) | NL167664C (de) |
| NZ (1) | NZ184488A (de) |
| PT (1) | PT66770B (de) |
| TR (1) | TR19556A (de) |
| ZA (1) | ZA773887B (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ZA786825B (en) * | 1978-02-06 | 1979-10-31 | Owens Corning Fiberglass Corp | Stream feeder apparatus |
| DE3111484C2 (de) * | 1981-03-24 | 1983-12-22 | Diether 6203 Hochheim Böttger | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasfasern |
| EP2522638A1 (de) * | 2011-05-12 | 2012-11-14 | 3B-Fibreglass SPRL | Verstärkungsrippen für Spinndüsenplatte |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5146859B2 (de) * | 1974-01-14 | 1976-12-11 | ||
| CA1070950A (en) * | 1974-10-15 | 1980-02-05 | Robert P. Carey | Support for bushing for containing heat-softenable material |
-
1976
- 1976-07-07 JP JP8072476A patent/JPS536626A/ja active Granted
-
1977
- 1977-06-27 NZ NZ184488A patent/NZ184488A/xx unknown
- 1977-06-27 IN IN966/CAL/77A patent/IN147893B/en unknown
- 1977-06-28 ZA ZA00773887A patent/ZA773887B/xx unknown
- 1977-07-01 DE DE2729860A patent/DE2729860C3/de not_active Expired
- 1977-07-04 CH CH816677A patent/CH622000A5/de not_active IP Right Cessation
- 1977-07-04 FR FR7720464A patent/FR2357492A1/fr active Granted
- 1977-07-05 GB GB28085/77A patent/GB1523100A/en not_active Expired
- 1977-07-06 PT PT66770A patent/PT66770B/pt unknown
- 1977-07-06 IT IT68571/77A patent/IT1082787B/it active
- 1977-07-06 MX MX169755A patent/MX144286A/es unknown
- 1977-07-06 BE BE179113A patent/BE856532A/xx not_active IP Right Cessation
- 1977-07-06 CA CA282,175A patent/CA1095723A/en not_active Expired
- 1977-07-06 BR BR7704432A patent/BR7704432A/pt unknown
- 1977-07-06 NL NL7707519A patent/NL167664C/xx not_active IP Right Cessation
- 1977-07-06 TR TR19556A patent/TR19556A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IN147893B (de) | 1980-08-02 |
| AU2654277A (en) | 1978-04-06 |
| NL167664B (nl) | 1981-08-17 |
| IT1082787B (it) | 1985-05-21 |
| PT66770B (en) | 1978-12-15 |
| DE2729860A1 (de) | 1978-01-26 |
| GB1523100A (en) | 1978-08-31 |
| NZ184488A (en) | 1980-05-08 |
| TR19556A (tr) | 1979-08-01 |
| NL167664C (nl) | 1982-01-18 |
| NL7707519A (nl) | 1978-01-10 |
| CH622000A5 (en) | 1981-03-13 |
| BR7704432A (pt) | 1978-05-02 |
| ZA773887B (en) | 1978-05-30 |
| MX144286A (es) | 1981-09-23 |
| FR2357492B1 (de) | 1981-02-06 |
| CA1095723A (en) | 1981-02-17 |
| JPS536626A (en) | 1978-01-21 |
| JPS5341250B2 (de) | 1978-11-01 |
| BE856532A (fr) | 1978-01-06 |
| DE2729860B2 (de) | 1978-05-18 |
| FR2357492A1 (fr) | 1978-02-03 |
| PT66770A (en) | 1977-08-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2306143C3 (de) | Vorrichtung zur Herstellung eines Vlieses aus einer Aufschwemmung von künstlichen Fasern, insbesondere Glasfasern | |
| DE1471924B2 (de) | Vorrichtung zum Ausziehen von Strömen eines mineralischen Materials zu endlosen Fäden unter Verwendung eines Düsenträgers größerer Fläche. A-tvEü.; Owens-Coming Fiberglas Cov^., Toledo, Ohio (V.St.A.) | |
| DE1273174B (de) | Vorrichtung zum Spinnen von Faeden, Baendern oder Straengen aus einer Schmelze oder einer Loesung aus hoeheren linearen Polymeren | |
| DE60221832T2 (de) | Verstärkungselement für eine spinndüsenplatte und verfahren zum verstärken der platte | |
| DE2636998C3 (de) | Düsenplatte zum Ziehen von Glasfasern | |
| DE60116020T2 (de) | Spinndüse und Verfahren zum Zerfasern eines geschmolzenen Materials | |
| DE10112736B4 (de) | Heizwalze für eine Heizeinrichtung zum Erwärmen einer Folienbahn aus thermoplastischem Kunststoff | |
| DE2729860C3 (de) | Düse für eine Glasfaserspinnvorrichtung | |
| DE102004007560A1 (de) | Vorrichtung und Ziehtank zur Herstellung von dünnen Glasscheiben | |
| DE2543361A1 (de) | Schmelzfluss-zufuhreinrichtung | |
| DE19638056C2 (de) | Glasfaserspinnvorrichtung | |
| DE2743289C3 (de) | Vorrichtung zum Mischen und Homogenisieren von geschmolzenem Glas in einem Vorherd | |
| DE60002880T2 (de) | Düsenplattenunterstützung in einer spinndüse eines faserziehgeräts | |
| EP0119429B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Zerteilung von Schmelzen | |
| DE19508536C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen farbiger Glasflüsse in einen Glasstrang | |
| DE102009051067A1 (de) | Spinndüsenanordnung | |
| DE69003736T2 (de) | Versteifte Düsenwanne und Ziehdüsen für Glasfasern. | |
| DE2627266C2 (de) | Vorrichtung zum Behandeln, insbesondere zum Waschen, des Filterkuchens bei einem Scheibenfilter | |
| DE2221390C3 (de) | Stoffauflauf für Papiermaschinen | |
| DE1082002B (de) | Schmelzvorrichtung fuer organische Polykondensate zum Herstellen von Faeden oder anderen geformten Gebilden aus der Schmelze | |
| DE2345957A1 (de) | Verfahren und anordnung zur herstellung extrudierter kunststoffhohlprofile | |
| DE3439051A1 (de) | Stoffauflaufvorrichtung fuer eine papiermaschine | |
| DE2545525C2 (de) | Verstärkungselement für eine Düsenplatte in Düsenwannen für geschmolzenes mineralisches Material | |
| DE2728572C3 (de) | Vorrichtung zum Ziehen von Glasfasern aus einer Düse | |
| DE2042631A1 (de) | Ofen fur die Herstellung von Glasfasern |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |