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DE3439051A1 - Stoffauflaufvorrichtung fuer eine papiermaschine - Google Patents

Stoffauflaufvorrichtung fuer eine papiermaschine

Info

Publication number
DE3439051A1
DE3439051A1 DE19843439051 DE3439051A DE3439051A1 DE 3439051 A1 DE3439051 A1 DE 3439051A1 DE 19843439051 DE19843439051 DE 19843439051 DE 3439051 A DE3439051 A DE 3439051A DE 3439051 A1 DE3439051 A1 DE 3439051A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
branches
distributor
suspension
measuring
flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19843439051
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr.-Ing. 7980 Ravensburg Dahl
Elmer Dr.-Ing. 7981 Vogt Weisshuhn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer Escher Wyss GmbH
Original Assignee
Sulzer Escher Wyss GmbH
Escher Wyss GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer Escher Wyss GmbH, Escher Wyss GmbH filed Critical Sulzer Escher Wyss GmbH
Publication of DE3439051A1 publication Critical patent/DE3439051A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/02Head boxes of Fourdrinier machines
    • D21F1/022Means for injecting material into flow within the headbox
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
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    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/02Head boxes of Fourdrinier machines
    • D21F1/024Details of the feed chamber
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/02Head boxes of Fourdrinier machines
    • D21F1/026Details of the turbulence section
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/02Head boxes of Fourdrinier machines
    • D21F1/028Details of the nozzle section

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Stoffauflaufvorrichtung für eine Papiermaschine
  • Die Erfindung betrifft eine Stoffauflaufvorrichtung für eine Papiermaschine mit einem von einer Faserstoff-Suspension durchströmten Verteiler, dessen Querschnitt sich in Strömungsrichtung der Faserstoff-Suspension verkleinert, und dessen Ende mit dem grösseren Querschnitt an eine Faserstoff-Zuführleitung, dessen anderes Ende mit dem kleineren Querschnitt an eine Rückführleitung, und dessen Längsseite an eine Führungsvorrichtung zur gleichmässigen Verteilung der Faserstoff-Suspension aus dem Verteiler auf die Siebpartie der Papiermaschine anschliessbar ist.
  • Solche Stoffauflaufvorrichtungen sind beispielsweise aus CH 608 049 (US 4 087 321) bekannt. Sie dienen dazu, eine vorbereitete Faserstoff-Suspension einer Papiermaschine zuzuführen und über deren gesamte Breite gleichmässig zu verteilen.
  • Um eine Papierbahn mit gleichmässigem Flächengewicht und gleichmässiger Dicke sowie mit gleichmässiger Faserorientierung über die gesamte Bahnbreite zu erzeugen, ist es notwendig, den hydrostatischen Druck der Suspension entlang der Längsseite des Verteilers, d.h.
  • am Eingang der Führungsvorrichtung über deren gesamte Breite, möglichst gleichmässig und konstant zu halten, so dass störende Querströmungen der Faserstoff-Suspension am Auflauf auf die Siebpartie vermieden werden. Zu diesem Zweck müsste der Verteiler eine bestimmte Form haben, d.h. der Querschnitt des Verteilers müsste sich in Strömungsrichtung der Faserstoff-Suspension in bestimmter Weise verkleinern. Der notwendige Verlauf dieses Querschnittes in Längsrichtung lässt sich zwar theoretisch berechnen oder experimentell bestimmen. Es ergibt sich dabei jedoch für einen bestimmten Betriebszustand jeweils eine bestimmte komplizierte Form des Verteilers, die sich in der Praxis nur schwierig und sehr aufwendig herstellen lässt, abgesehen von den bei komplizierten Formen auftretenden Stabilitäts- und Festigkeitsproblemen. Statt dessen ist man in der Praxis bestrebt, einen solchen Verteiler aus ebenen Blechen als Ausgangsmaterial herstellen zu können, was in der Regel nur bei einer Kegel- oder Pyramidenstumpf-Form möglich ist.
  • Es ist bereits versucht worden, eine gewisse Verbesserung dadurch zu erreichen, dass die Wand des Verteilers aus mehreren konischen oder pyramidenförmigen Abschnitten mit unterschiedlichem Oeffnungswinkel zusammengesetzt wird. Die Herstellung solcher Formen ist jedoch kompliziert und zeitaufwendig, und deren mechanische Stabilität ist in der Regel unzureichend, so dass meist mechanische Versteifungen erforderlich werden, die die Konstruktion komplizieren und verteuern. Ausserdem ist die damit erreichbare Gleichmässigkeit des hydrostatischen Druckes in Strömungsrichtung für viele Fälle noch immer unzureichend.
  • Zudem ist eine bestimmte Form des Verteilers nur für einen bestimmten Betriebszustand optimal. In der Praxis wird jedoch die Brauchbarkeit in einem breiten Durchflussbereich bis zu einem Verhältnis von 1:4 gefordert.
  • Die Auslegung der Form auf einen einzigen Betriebszustand genügt hierfür nicht. Bisher war eine Drucksteuerung nur über eine Steuerung des Rücklaufes möglich, was jedoch nur das Erreichen einer Druckgleichheit an zwei Punkten erlaubt hat, jedoch nicht über die ganze Länge des Verteilers, bzw. über die gesamte Breite der Papierbahn.
  • Die Erfindung setzt sich die Aufgabe, die vorstehend genannten Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen und insbesondere eine Stoffauflaufvorrichtung für eine Papiermaschine zu schaffen, in deren Verteiler für die verschiedenen zu erwartenden Betriebsbedingungen über die gesamte Breite des Führungsteiles und der Papierbahn ein gleichmässiger Druck oder ein gewünschter Druckverlauf erreicht werden kann, und zwar mit geringem konstruktivem und fabrikatorischem Aufwand und mit unveränderter mechanischer Stabilität.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung der Längsseite des Verteilers zusätzliche Abzweigungen, deren Durchfluss steuerbar ist, angeordnet sind.
  • Dabei ist es vorteilhaft, wenn mehrere Messvorrichtungen zur Messung des hydrostatischen Druckes der Faserstoff-Suspension im Verteiler vorgesehen sind.
  • Die Steuerung des Durchflusses kann in vorteilhafter Weise durch steuerbare Ventile erfolgen, wobei es günstig ist, die Rückführleitungen an eine gemeinsame Sammelleitung anzuschliessen. Statt auf diese Weise von den einzelnen Anschlusspunkten der Abzweigungen einen gewissen Teil der Suspension abzuführen, kann über die Abzweigungen auch zusätzlich Suspension zugeführt werden, so dass die Druckverteilung dadurch geändert wird.
  • Dazu sind die steuerbaren Ventile, z.B. durch steuerbare Pumpen oder andere geeignete Zuführeinrichtungen mit steuerbarem Mengenstrom zu ersetzen.
  • Die Steuerung der Ventile oder Pumpen kann automatisch mittels einer von den Messvorrichtungen angesteuerten Regelvorrichtung erfolgen oder aber auch manuell oder halbautomatisch, wofür einfache visuelle Druckmessvorrichtungen ausreichend sind. Um Messfehler auszuschalten, ist es günstig, die Messvorrichtungen als Differenz-Messgeräte auszubilden, welche den Unterschied des hydrostatischen Druckes an jeweils zwei verschiedenen Messpunkten anzeigen, so dass statt der Einhaltung vorgeschriebener Druckmesswerte eine Steuerung oder Regelung der Druckdifferenzen auf Null vorgenommen werden kann.
  • Die Erfindung wird anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
  • Figur 1 zeigt einen Stoffauflauf für eine Papiermaschine in der Ansicht.
  • Figur 2 zeigt einen Verteiler mit visuellen Druckdifferenz-Messvorrichtungen.
  • Figur 3 zeigt einen Verteiler mit Druckmessvorrichtungen.
  • Figur 4 zeigt eine Anordnung mit Druckdifferenzmessgerät.
  • Figuren 5 - 7 zeigen verschiedene Anordnungen von Abzweigungen.
  • Die in Figur 1 dargestellte Stoffauflaufvorrichtung weist einen Verteiler 1 auf, dessen Querschnitt sich in Flussrichtung F der Faserstoff-Suspension verkleinert.
  • Als Faserstoff ist dabei z.B. eine Mischung von Fasern mit Zusatzstoffen zur Papier- oder Kartonherstellung zu verstehen, jedoch auch Füllstoff zur Papierbeschichtung. An dessen Ende mit dem grösseren Querschnitt ist ein Anschlussrohr 2 zur Zuführung der Faserstoff-Suspension angeschlossen, und an dessen anderes, entgegengesetztes Ende mit dem kleineren Querschnitt eine Rückführleitung 3. Der Verteiler 1 besitzt eine konische Form oder kann als Pyramidenstumpf ausgebildet sein, so dass er leicht aus ebenen Blechteilen hergestellt werden kann und eine genügende mechanische Festigkeit besitzt, um die bei Hochleistungs-Papiermaschinen auftretenden Drücke der Faserstoff-Suspension in der Grössenordnung bis etwa 5 bar ohne Deformation zuzulassen.
  • An eine Längsseite 4 des Verteilers 1 ist eine Führungsvorrichtung 5 für die Faserstoff-Suspension angeschlossen. Diese kann im Prinzip beliebig, wie in der Papiermaschinentechnik üblich, ausgebildet sein, beispielsweise wie in der Figur ausschnittsweise dargestellt, als Stufendiffusor. An dem Block dieser Führungsvorrichtung 5 sind beispielsweise zwei Lippen 7 befestigt, welche miteinander einen Austrittsspalt 8 für die Faserstoff-Suspension bilden, durch den die Suspension der Siebpartie einer Papiermaschine zugeführt wird An den Seiten wird die Führungsvorrichtung 5 durch Begrenzungsplatten 9, 10 abgeschlossen.
  • Ebenfalls an einer Längs seite des Verteilers 1 sind über dessen Länge verteilt mehrere als Abzweigleitungen 11, 12, 13 und 14 ausgebildete Abzweigungen angeschlossen, so dass sie mit dem Inneren des Verteilers in Verbindung stehen. In diesen Abzweigleitungen sind steuerbare Ventile 15, 16, 17, 18, 19 vorgesehen, mittels derer der Durchflussquerschnitt der Abzweigleitungen und der Rückführleitung verändert werden kann.
  • Die Abzweigleitungen 11, 12, 13 und 14 sowie die Rückführleitung 3 sind z.B. an eine gemeinsame Sammelleitung 20 angeschlossen, über die die an den einzelnen Anschlusspunkten der Abzweigleitungen und über die Rückführleitung abgezweigte Suspension abgeführt werden kann. Je nach abgeführter Menge der Suspension in den einzelnen Abzweigleitungen ändert sich der hydrostatische Druckverlauf im Verteiler 1 nach dem Ort des Anschlusses der betreffenden Abzweigleitungen. Durch die Ventile 15, 16, 17, 18, 19 ist das Mass der Druckveränderung einstellbar, so dass es durch Betätigung dieser Ventile möglich ist, den gewünschten Druckverlauf über die Länge des Verteilers einzustellen.
  • Durch die konische Ausbildung des Verteilers 1 wird zunächst ein Druckverlauf im Verteiler grob vorgegeben.
  • Die noch verbleibenden Abweichungen von einem gewünschten, z.B. konstanten Wert entlang des Verteilers werden nun durch entsprechende Betätigung der Ventile 15, 16, 17, 18 und 19 korrigiert. Dazu sind entlang der Flussrichtung F am Verteiler 1 Druckmessvorrichtungen 21, 22, 23, 24 und 25 vorgesehen, mit welchen der hydrostatische Druck der Suspension im Verteiler 1 bzw. dessen Verlauf in Längsrichtung bestimmt oder beobachtet werden kann. Zweckmässig kann es sein, jeweils einer Abzweigleitung 11, 12, 13, 14 sowie der Rückführleitung 3 je eine Messvorrichtung 21, 22, 23, 24, 25 zuzuordnen, so dass die einzelnen Ventile 15, 16, 17, 18, 19 jeweils in Abhängigkeit von den zugeordneten Druckmessvorrichtungen 21, 22, 23, 24, 25 gesteuert oder nachgeregelt werden können, so lange, bis an allen Messpunkten der gleiche Druck herrscht. Eine solche Steuerung kann beispielsweise automatisch mittels einer Regeleinrichtung 26 erfolgen, welche von den Druckmessvorrichtungen 21, 22, 23, 24, 25 angesteuert wird und welche entsprechende Steuersignale an die Ventile 15, 16, 17, 18, 19 abgibt. Falls geeignetes Bedienungspersonal vorhanden ist, kann eine derartige Steuerung jedoch auch auf einfachere Weise manuell oder halbautomatisch durch Beobachtung der Messwerte der einzelnen Druckmessvorrichtungen und entsprechende Nachregelung der Ventile erfolgen. Häufig ist eine solche einfachere Steuerung ausreichend, da in der Regel eine einmalige Anpassung nach dem Anlaufen einer Papiermaschine genügt und eine Nachregelung lediglich erforderlich wird, wenn sich ein Betriebsparameter, beispielsweise der Druck oder die Zusammensetzung der zugeführten Faserstoff-Suspension ändert, bzw. wenn die Maschine auf eine andere Art von Faserstoff-Suspension umgestellt wird. Es sei bemerkt, dass eine Umstellung auf eine andere Faserstoff-Suspension, die eine Aenderung der Druckverteilung zur Folge hat, mit dem erfindungsgemässen Verteiler auf einfache Weise durchführbar ist, was bei vorbekannten Verteilern nicht möglich war.
  • Zusätzlich kann die Regeleinrichtung 26 noch durch weitere, nicht dargestellte Sensoren angesteuert werden, die die Dicke, das Flächengewicht, den Curl oder die Faserorientierung des erzeugten Papieres entlang der Breite der Papierbahn feststellen und entsprechende zusätzliche Steuersignale liefern, mittels derer eine zusätzliche Korrektur durchgeführt werden kann. Eine Grobeinstellung kann dabei durch Wahl eines Führungsteils 5 mit unterschiedlichen Durchmessern der Kanäle 6 entlang der Breite der Papierbahn vorgenommen werden.
  • Es wird noch darauf hingewiesen, dass der Querschnitt der Abzweigleitungen 11, 12, 13, 14 unterschiedlich sein kann, entsprechend der notwendigen Korrektur.
  • Ebenso kann der gegenseitige Abstand dieser Abzweigleitungen voneinander unterschiedlich gewählt sein. Jedoch ist es auch ohne weiteres möglich, Leitungen gleichen Durchmessers im gleichen Abstand voneinander vorzusehen, solange die notwendige Steuerbarkeit des Durchflusses gewährleistet ist.
  • Statt über die Abzweigleitungen einen Teil der Faserstoff-Suspension zum Zwecke der Druck-Korrektur abzuführen, können die Abzweigleitungen auch zur Zuführung von zusätzlicher Suspension dienen. In diesem Falle entfällt die Rückführleitung 20 und es ist statt dessen eine Suspensions-Zuführleitung vorzusehen. Diese kann an die ohnehin vorhandene Zuführleitung 2 angeschlossen sein, oder auch an eine davon getrennte Zufuhr, wobei die sJorrichtungen zur Durchfluss-Steuerung 15, 16, 17, 18, 19 als geeignete steuerbare Pumpen ausgebildet sind. Nötigenfalls kann aber auch nur ein Teil der Abzweigungen der Abführung von Suspension dienen, während die anderen Abzweigungen Suspension zuführen können.
  • Die Steuerorgane können dabei so ausgebildet sein, dass die Durchflussrichtung und die Durchflussmenge steuerbar sind.
  • Figur 2 zeigt einen analogen Verteiler 1 mit Zuführleitung 2, Rückführleitung 3, Führungsvorrichtung 5 und zusätzlichen Abzweigleitungen 11, 12, 13, 14, 141. Die Druckmessvorrichtungen sind hierbei als Differenzdruckmessvorrichtungen 27, 28, 29, 30 ausgebildet. Diese bestehen im dargestellten Beispiel aus einfachen, visuellen Schauvorrichtungen 32, die an je zwei in Längsrichtung des Verteilers 1 angeordnete Abzweigpunkte 31, 33 angeschlossen sind. Falls an diesen beiden Anschlusspunkten 31, 33 ein unterschiedlicher hydrostatischer Druck der Faserstoff-Suspension herrscht, so entsteht zufolge des Druckunterschiedes eine Strömung der Suspension durch die Zweigleitung und das Schauglas 32, die visuell beobachtet werden kann. Die den Abzweigleitungen 11, 12, 13, 14 zugeordneten Ventile werden nun so betätigt, dass in sämtlichen Messvorrichtungen 27, 28, 29, 30 keine Strömung feststellbar ist, d.h. bis der hydrostatische Druck an allen Messpunkten gleich ist. Die Anzahl der Messvorrichtungen kann hierbei der Anzahl der Abzweigleitungen entsprechen, kann jedoch, wie in dargestelltem Beispiel, davon verschieden sein.
  • Figur 3 zeigt einen Verteiler in Seitenansicht. Dabei sind an den einzelnen Messpunkten hydrostatische Druckmessvorrichtungen 34, 35, 36, 37, 38 in der Form von Flüssigkeitsmanometern vorgesehen, die aus vertikalen Röhrchen bestehen, in denen der Stand der Flüssigkeitssäule visuell beobachtet werden kann. Die Höhe der Flüssigkeitssäule stellt sich hierbei entsprechend dem hydrostatischen Druck an den einzelnen Anschlusspunkten entlang dem Verteilkasten 1 ein. Durch Betätigung der einzelnen Ventile wird der Flüssigkeitsstand in den Röhrchen mit Hilfe entsprechender Skalen auf den vorgeschriebenen Wert eingestellt, was bedeutet, dass der hydrostatische Druck an allen Anschlusspunkten gleich dem gewünschten Wert ist.
  • Es wird bemerkt, dass im Prinzip beliebige geeignete Messvorrichtungen verwendet werden können, die die Messung des hydrostatischen Druckes entlang der Strömung im Verteilkasten zu messen gestatten.
  • Figur 4 zeigt einen Verteiler 1 mit einer zugehorigen Druckmessvorrichtung, welche nur einen einzigen Differenzdruckgeber 39 aufweist, welcher die Druckdifferenz in zwei Messleitungen 40 und 41 bestimmt. Von den Druckmessgebern 42, 43, 44, 45, 46, 47 führen Leitungen zu diesen Messleitungen 40 und 41 über steuerbare Ventile 49, 50 51, 52 mit denen die einzelnen Druckmessleitungen wahlweise sukzessive nacheinander an die beiden Messleitungen 39 angeschlossen werden können. Vorteilhaft ist hierbei, dass systematische Messfehler weitgehend vermieden werden, indem für die Druckmessung an sämtlichen Messpunkten dieselbe Messvorrichtung verwendet wird. Ausserdem ist auch hier von Vorteil, dass keine Absolutmessung erforderlich ist oder der Vergleich zweier relativ grosser Messwerte, sondern statt dessen eine Differenzdruckmessung, unter wesentlicher Verringerung von Messfehlern. Eine derartige Messung erlaubt daher eine sicherere und genauere Einstellung eines gleichmässigen Druckes entlang der Flussrichtung bzw. über die Breite der entstehenden Papierbahn, und zwar mit einem besonders niedrigen Aufwand.
  • Es wird bemerkt, dass die Abzweigungen oder Abzweigleitungen nicht nur, wie in den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen, direkt an einer Längsseite des Verteilers, z.B. an der dem Ausgangsspalt gegenüberliegenden Wand des Verteilers angeschlossen sein können, sondern im Prinzip entlang einer beliebigen geeigneten, in Längsrichtung des Verteilers verlaufenden Linie vorgesehen sein können. Das gleiche gilt im übrigen auch für den Ort der Druckmesspunkte. Diese können z.B. auch unmittelbar an der Führungsvorrichtung 5, beispielsweise zwischen deren Block und und dem Austrittsspalt 8 vorgesehen sein. Dadurch werden insbesondere auch Aenderungen, die sich durch Aenderung des Druckverlaufes infolge von Spaltweitenänderungen ergeben, am genauesten erfasst und bestimmt.
  • Wie Figur 5 zeigt, können die mit der Sammelleitung 20 verbundenen Abzweigleitungen 11 mit Vorteil auch am höchsten Punkt des Verteilers 1 angeschlossen sein, um Luftausscheidungen sicher abzuführen. Unmittelbar daneben kann der Anschlussschlitz 4 für die Führungsvorrichtung 5 vorgesehen sein, so dass die Druckregelung in unmittelbarer Nachbarschaft der Führungsvorrichtung erfolgt.
  • Die Sammelleitung kann auch direkt am Verteiler entlang geführt sein, so dass die Abzweigungen durch den Verteiler und die Sammelleitung verbindende Oeffnungen gebildet werden. Statt am eigentlichen Verteilerkasten 1 können jedoch die Abzweigungen auch an geeigneten Stellen der Führungsvorrichtung 5 vorgesehen sein, und zwar so nahe oder so weit entfernt vom durch die Lippen 7 gebildeten Austrittsspalt 8 für die Faserstoff-Suspension, dass an diesem Ort noch eine Druck-Korrektur möglich ist.
  • Figur 6 zeigt ein Beispiel mit einer an sich bekannten, einen Verteiler 1 mit den Lippen 7 des Ausgangs spalts 8 verbindenden Führungsvorrichtung mit zwei hintereinander geschalteten Rohrsystemen 53 und 54, die durch einen die Suspension umleitenden Zwischenraum 55 getrennt sind. Dieser Zwischenraum ist durch Abzweigsöffnungen 56 mit unabhängig steuerbarem oder regelbarem Querschnitt an eine Ueberlaufleitung 57 angeschlossen, die gleichzeitig eine Dämpfungswirkung zeigt.
  • Figur 7 zeigt ein analoges Beispiel, bei dem die Steuerbarkeit durch den Querschnitt der Abzweigungsöffnungen verändernder Schieber 58 erreicht wird. Wahlweise können dabei die Oeffnungen 59 auch bis zum Anfang des Ausflussraumes 61 zwischen den Lippen 7 vorverlegt sein, jedoch nur so weit, dass bis zum Austrittsspalt 60 noch ein Druckausgleich möglich ist.

Claims (20)

  1. Patentansprüche 1. Stoffauflaufvorrichtung für eine Papiermaschine mit einem von einer Faserstoff-Suspension durchströmten Verteiler (1), dessen Querschnitt sich in Strömungsrichtung (F) der Faserstoff-Suspension verkleinert, und dessen Ende mit dem grösseren Querschnitt an eine Faserstoff-Zuführleitung (2), dessen anderes Ende mit dem kleineren Querschnitt an eine Rückführleitung (3) und dessen Längsseite (4) an eine Führungsvorrichtung (5, 55) zur gleichmässigen Verteilung der Faserstoff-Suspension aus dem Verteiler auf die Siebpartie der Papiermaschine anschliessbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung der Längsseite des Verteilers (1) zusätzlich Abzweigungen (11, 12, 13, 14, 141), deren Durchfluss steuerbar ist, angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzweigungen (11 - 15, 56, 58) an den Verteilerkasten (1) angeschlossen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzweigungen (11) an den höchsten Punkt des Verteilers (1) angeschlossen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzweigungen (56, 57) an die Führungsvorrichtung (5, 55) angeschlossen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzweigungen (59) an den Ausflussraum (61) der Führungsvorrichtung in einem für einen Druckausgleich ausreichenden Abstand vom Austrittsspalt (60) angeschlossen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Abzweigungen (11, 12, 13, 14, 141) eingerichtet ist, Faserstoff-Suspension aus dem Verteiler (1) abzuführen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzweigungen (11, 12, 13, 14, 141) steuerbare Ventile (15, 16, 17, 18) zur Durchfluss- bzw. Querschnittssteuerung aufweisen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzweigungen (11, 12, 13, 14) und die Rückführleitung (3) an eine gemeinsame Sammelleitung (20) angeschlossen sind.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Abzweigungen (11, 12, 13, 14) eingerichtet ist, zusätzlich Faserstoff-Suspension in den Verteilkasten (1) einzuführen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzweigleitungen (11, 12, 13, 14) steuerbare Pumpen zur Steuerung des Suspensions-Zuflusses aufweisen.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzweigungen (11, 12, 13, 14) mit der Zuführleitung (2) für die Faserstoff-Suspension verbunden sind.
  12. 12. Vorrichtung nach einm der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Durchflusses der Suspension Einrichtungen vorgesehen sind, die die Steuerung sowohl der Durchflussmenge als auch der Durchflussrichtung gestatten.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt und/-oder der gegenseitige Abstand der Abzweigungen (11, 12, 13, 14) unterschiedlich ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Messvorrichtungen (21, 22, 23, 24, 25) zur Messung des hydrostatischen Druckes der Faserstoff-Suspension in Richtung der Längsseite des Verteilers (1) entlang der Strömungsrichtung (F) der Faserstoff-Suspension vorgesehen sind.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Abzweigung (11, 12, 13, 14) eine Druckmessvorrichtung (21, 22,23, 24) zugeordnet ist, wobei der Durchfluss der Abzweigungen (11, 12, 13, 14) derart steuerbar ist, dass die Messvorrichtungen (21, 22, 23, 24) den gleichen bzw. einen vorgegebenen Wert anzeigen.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtungen als Flüssigkeitsmanometer (34, 35, 36, 37, 38) ausgebildet sind.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtungen als Differenzdruck-Messvorrichtungen (27, 28, 29, 30) ausgebildet sind, welche eingerichtet sind, die Druckdifferenz zwischen zwei Messpunkten (31, 32) entlang der Strömungsrichtung (F) zu messen, und dass der Durchfluss der Abzweigungen (11, 12, 13, 14) derart steuerbar ist, dass die Differenzdruck-Messvorrichtungen (27, 28, 29, 30) den Messwert Null anzeigen.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung einen für alle Messpunkte (42, 43, 44, 45, 46, 47) gemeinsamen Differenzdruckgeber (39) aufweist, wobei die Messpunkte über steuerbare Ventile (49, 50, 51, 52) wechselweise nacheinander an Messleitungen (40, 41) des Differenzdruckgebers (39) anschliessbar sind.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 - 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtungen an der Längs seite des Verteilers angebracht sind.
  20. 20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 - 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtungen in der Führungsvorrichtung über deren Breite verteilt angebracht sind.
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