DE2729439A1 - Photostroboskop - Google Patents
PhotostroboskopInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/30—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
- H05B41/34—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp to provide a sequence of flashes
Landscapes
- Stroboscope Apparatuses (AREA)
- Discharge-Lamp Control Circuits And Pulse- Feed Circuits (AREA)
Description
g MÜNCHEN 86. POSTFACH 86 02 45
West Electric Co., Ltd.
Osaka-shi, Osaka-fu/Japan
Osaka-shi, Osaka-fu/Japan
Derzeit werden im großem Umfang flache/ schmale und transportable
Pocket-Kamerae verwendet, und in Verbindung mit diesen Kameras sind verschiedene Halterungen und Zusatzeinrichtungen für eine
Belichtung mit Blitzlicht geschaffen und vorgeführt worden. Bei einer Blitzlicht-Zusatzeinrichtung werden eine Vielzahl
von kleinen Blitzlichtlampen, die in einer Art Gehäuse untergebracht sind, ein Blitz nach dem anderen ausgelöst, end bei
einer anderen Zusatzeinrichtung wird ein Stroboskop verwendet, bei welchem die in einem Hauptkondensator gespeicherte Energie
mittels der Blitzlichtlampe in einen Lichtblitz umgewandelt wird.
FPA 2080
t i«W» HK η ^^ !München 10. Mtuerkirchcrsimüe 45 Banken: Bayerische Vereinsbank München 453100 " ~
917043 Teleframme: BERGSTAPFPATENT München Hypo-Bank München 3190002624
913310 TELEX: 05245*0 BERG d Po»t«check München 65343-«·
Im allgemeinen wird bei diesen Lampen ein Blitzlicht-Befehlssignal
gleichzeitig mit dem Öffnen eines Verschlusses geschaffen und wird an eine Blitzlicht-Zusatzeinrichtung angelegt,
da das Auslösen und Blitzen der Blitzlicht-Zusatzeinrichtung genau mit der Betätigung des Kameraverschlusses synchronisiert
sein muß. Da bei Blitzlichtlampen die Wellenform des Blitzlichts der sogenannten M-Klasse gehört, sind etwa 15 ms erforderlich,
um den Spitzenwert zu erreichen, und das Blitzlicht dauert etwa 20 ms. Selbst wenn daher die Blitzlichtlampe
gleichzeitig mit dem Öffnen des Kameraverschlusses ausgelöst wird, kann das Aufblitzen bzw. die Blitzlichtauelösung in
ausreichender Weise mit der Verschlußbetätigung synchronisiert werden. Bei Verwendung eines Stroboskop» wird jedoch der
Spitzenwert unmittelbar erreicht, und die Dauer des Blitzes beträgt nur etwa 1 Millisekunde. Wenn daher die Blitzlichtlampe
in dem Stroboskop gleichzeitig mit dem Öffnen des Kameraverschlusses ausgelöst wird, kann das Auslösen des
Blitzlichts nicht mit der Verschlußbetätigung synchronisiert werden, so daß es zu einer Unterbelichtung kommt.
Die Erfindung soll daher ein Photostroboskop schaffen, das mit einer Blitzlicht-Verzögerungseinrichtung versehen ist,
um eine Zeitverzögerung zu erhalten, die von dem Zeitpunkt an, an welchem ein Blitzlicht-Befehlssignal erhalten wird, bis
zu dem Zeitpunkt, an welchem die Blitzlichtlampe blitzt bzw. aufleuchte^ konstant ist bzw. verstreicht, ohne daß eine Bezugsspannungsquelle
verwendet ist.
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(ο
stroboskop versehen mit einem Hauptkondensator, mit einer Blitzlichtlampe, um die in dem Hauptkondensator gespeicherte
Energie in einen Lichtblitz umzuwandeln; mit einer Auslöseschaltung mit einem Auslösekondensator, einem Trigger- oder
Aufwärtstransformator und einem Thyristor; mit einer ersten Schalteinrichtung, die entsprechend einem Blitzlicht-Befehlssignal
freigegeben werden kann; mit einer zweiten Schalteinrichtung, um derenAusgang jedesmal dann umzukehren bzw. zu
schalten, wenn die erste Schalteinrichtung freigegeben oder nicht freigegeben wird; und mit einer Verzögerungsschaltung,
die zwischen die Steuerelektrode des Thyristors und den Ausgang der zweiten Schalteinrichtung geschaltet ist, um der
Steuerelektrode des Thyristors bezüglich dessen Kathode in Sperrichtung eine entsprechende Vorspannung zu geben, wenn
die erste Schalteinrichtung freigegeben ist, und um die Steuerelektrode des Thyristors bezüglich dessen Kathode in Durchlaßrichtung
vorzuspannen, wenn die erste Schalteinrichtung nicht freigegeben ist, um dadurch den Thyristor freizugeben.
Gemäß der Erfindung ist somit ein Stroboskop für eine Kamera geschaffen, bei welchem die in einem Hauptkondensator gespeicherte
Energie mittels einer Blitzlichtlampe in einen Lichtblitz umgewandelt wird. Hierbei ist eine Blitzlicht-Verzögerungseinrichtung
vorgesehen, um eine Zeitverzögerung konstant zu halten, die von dem Zeitpunkt an, an welchem
das Stroboskop ein Blitzlicht-Befehlssignal von der kamera
erhält, bis zu dem Zeitpunkt verstreicht, an dem die Blitzlichtlampe aufleuchtet, unabhängig von der Große der Spannung,
- 4 709882/0901
auf die der Hauptkondensator geladen ist, wodurch eine Stroboskopschaltung
erheblich vereinfacht werden kann.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführ ungβfor«en unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen
in einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schaltung eines herkömmlichen Stroboskops mit
einer Blitzlicht-Verzögerungseinrichtung; und
Fig. 2 und 3 Schaltungen einer ersten bzw. zweiten Ausführungsfora eines Photostroboskops mit einer Blitzlicht-Verzögerungsschaltung
gemäß der Erfindung.
In den Figuren sind dieselben Bezugszeichen für die gleichen bzw. einander entsprechende Teile verwendet.
Vor der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen des Photostroboskops gemäß der Erfindung wird anhand von Fig. 1
ein übliches, herkömmliches Stroboskop geschrieben, das mit einer Blitzlicht-Verzögerungseinrichtung versehen ist. Entsprechend
einem an einen Anschluß 12 angelegten Blitzlichtsignal, das von einer nicht dargestellten Kamera stammt, wird
ein elektronischer oder mechanischer Schalter 9 freigegeben, so daß mit dem Laden eines' Kondensators 11 begonnen wird, und
die Spannung an dem Kondensator 11 nimmt in Abhängigkeit von einer Zeitkon skin ten «u, welche durch die Werte eines Widerstands
10 und de· Kondensators 11 festgelegt ist. Wenn die
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eines Auslöse- oder Triggerelements 8, wie beispielsweise
eines Diak, einer Zenerdiode, einer Neonlampe u.ä..erreicht, bei welcher es zu einer Eigenleitung kommt, fließt der Entladestrom des Kondensators 11 zu der Steuerelektrode eines Thyristors 6, um denselben freizugeben, so daß die Energie, welche über einen Widerstand 3 in einem Auslösekondensator k gespeichert worden ist, freigegeben wird, und folglich eine Blitzlichtlampe 2 durch einen Impuls mit hoher Spannung, die an einer
Sekundärwicklung eines Trigger- bzw. Auslösetransformators
5 induziert worden ist, gezündet wird und damit aufleuchtet.
eines Diak, einer Zenerdiode, einer Neonlampe u.ä..erreicht, bei welcher es zu einer Eigenleitung kommt, fließt der Entladestrom des Kondensators 11 zu der Steuerelektrode eines Thyristors 6, um denselben freizugeben, so daß die Energie, welche über einen Widerstand 3 in einem Auslösekondensator k gespeichert worden ist, freigegeben wird, und folglich eine Blitzlichtlampe 2 durch einen Impuls mit hoher Spannung, die an einer
Sekundärwicklung eines Trigger- bzw. Auslösetransformators
5 induziert worden ist, gezündet wird und damit aufleuchtet.
Eine Zeitverzögerung T, die von dem Zeitpunkt an, an welchem das Signal von der Kamera an den Anschluß 12 angelegt ist,
bis zu dem Zeitpunkt verstreicht, an welchem die Blitzlichtlampe 2 zündet und aufleuchtet, hängt von einer Zeit ab, die der Kondensator 11 benötigt, um sich auf die Spannung aufzuladen, die gleich der Spannung des Tiigger- oder Auelöseelements 8 ist, bei welcher dieses leitend wird. Das heißt,
die Spannung E des Trigger- oder Auslöseelements 8, bei welcher dieses leitend wird, ist gegeben durch
bis zu dem Zeitpunkt verstreicht, an welchem die Blitzlichtlampe 2 zündet und aufleuchtet, hängt von einer Zeit ab, die der Kondensator 11 benötigt, um sich auf die Spannung aufzuladen, die gleich der Spannung des Tiigger- oder Auelöseelements 8 ist, bei welcher dieses leitend wird. Das heißt,
die Spannung E des Trigger- oder Auslöseelements 8, bei welcher dieses leitend wird, ist gegeben durch
ε = v (ι - e CK ) (ι)
wobei V eine Spannung ist, die sich an einem Hauptkondensator 1 aufgeladen hat; C die Kapazität des Kondensators 11 und R
der Widerstandswert des Widerstands 10 ist. Durch Auflösen
der Gl. (l) nach T ergibt sich:
der Widerstandswert des Widerstands 10 ist. Durch Auflösen
der Gl. (l) nach T ergibt sich:
T=- CRIn (i _ 1 ) (2)
Da die Werte C, K und E Konstante sind, hängt die Zeitverzögerung
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T nur von der Spannung ab, die an dem Hauptkondensator 1 geladen
wird. Un infolgedessen die Zeitverzögerung unabhängig von einer Änderung der Spannung, die an dem Hauptkondensator
1 geladen wird, konstant zu machen, muß eine Bezugsspannungsquelle 13 vorgesehen sein, welche nicht von der Spannung beeinflußt
wird, axt welcher der Hauptkondensator 1 geladen ist. Folglich weist das herkömmliche Stroboskop einen ziemlich
komplizierten Schaltungsaufbau auf, und ist dementsprechend teuer. Außerdem hat dies während des Aufbaus eine sogenannte
schwimmende Kapazität zwischen dem Anschluß und der Steuerelektrode des Thyristors 6 zur Folge, so daß entsprechend
dem Anlegen des Befehlssignals an dem Anschluß 12 der Thyristor,
bevor eine vorbestimmte Zeitverzögerung verstrichen ist, aufgrund dieser schwimmenden Kapazität freigegeben wird, und es
folglich zu "schlechten Ergebnissen beim Blitzen" kommt. Bei der ersten Ausführungsform eines Photostroboskops gemäß der
Erfindung ist eine in ihrer Gesamtheit mit 23 bezeichnete Blitzlicht-Verzögerungseinrichtung vorgesehen mit einem Anschluß
lkt an welchen ein Befehlssignal von einer nichtdargestellten
Kamera angelegt wird, mit einer Differenzierschaltung aus einem Kondensator 16 und einem Widerstand 17« einer
ersten Schaltanordnung aus einem Widerstand 15 und einem
Halbleiter-Schaltelement 18, wie beispielsweise einem Transistor, mit einer zweiten Schaltanordnung aus einem NICHT-Glied
19 und einem NAND-Glied 2O, mit einem Kondensator 21 und mit einem veränderlichen Widerstand 22.
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Pegel gehalten, bis das Befehlssignal an den Anschluß ΐΛ angelegt
ist, so daß der Ausgang des NICHT-Glieds 19 auf einem hohen
Pegel gehalten wird. Der Transistor 18 ist gesperrt, so daß sein Kollektorausgang auf einem hohen Pegel liegt, und der Ausgang
von dem NAND-Glied 20 auf einem niedrigen Pegel ist. Folglich wird der Kondensator 21 nicht geladen.
Wenn das Befehlssignal an den Anschluß Ik angelegt wird, wird
es, nachdem es durch die Differenzierschaltung aus dem Kondensator
l6 und dem Widerstand 17 differenziert ist, an die Basis
des Transistors 18 angelegt, um diesen freizugeben und durchzuschalten, so daß der Kollektorausgang auf einen niedrigen
Pegel abfällt und der Ausgang des NAND-Glieds 20 auf einen hohen Pegel ansteigt. Folglich fließt der Ladestrom über das
NAND-Glied 20 und den veränderlichen Widerstand 22 zu dem Kondensator 21, so daß letzterer mit der dargestellten Polarität
geladen wird. Durch die Spannung an dem veränderlichen Widerstand 22 wird die Steuerelektrode des Thyristors 6 in
Sperrichtung bezüglich der Kathode des Thyristors 6 vorgespannt, so daß letzterer nicht freigegeben wird. Das Befehlssignal wird an den Anschluß lk nur für eine sehr kurze Zeit
angelegt, so daß der Transistor, welcher, wie oben ausgeführt, freigegeben und durchgeschaltet worden ist, bald gesperrt
wird, um den über den veränderlichen Widerstand 22 fließenden Strom zu sperren. Der Ausgang an dem NICHT-Glied 19 steigt
dann wieder auf einen hohen Pegel an, so daß der Ausgang des NAND-Glieds 20 wieder auf einen niedrigen Pegel abfällt,
so daß die an dem Kondensator 21 gespeicherte Energie über den veränderlichen Widerstand 22 entladen wird. In diesem Fall
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ΛΛ
hat die Spannung an dem veränderlichen Widerstand 22 die in Fig. 2 dargestellte Polarität, so daß der Thyristor 6 in
Durchlaßrichtung vorgespannt und freigegeben ist und folglich die Blitzlichtlampe 2 gezündet wird und aufleuchtet.
Der Wert des veränderlichen Widerstands 22 legt sowohl die Lade- als auch die Entladezeit des Kondensators 21 und infolgedessen
die Zeitverzögerung T fest; das heißt, das Zeitintervall, das von dem Zeitpunkt an, an welchem das Befehlssignal an den Anschluß Ik angelegt wird, bis zu dem Zeitpunkt
verstreicht, an dem die Blitzlichtlampe 2 gezündet wird und aufleuchtet. Das heißt, die Zeitverzögerung T ist gegeben
durch
T=- CRin(I- ψ ) (3) ,
wobei C die Kapazität des Kondensators 21, R der Widerstandswert des Widerstands 22, V eine Schwellenwertspannung, die
an den Eingang des NICHT-Glieds 19 angelegt ist, und V eine
Quellenspannung ist, die an dem NICHT-GIied 19 angelegt wird.
Im allgemeinen ist die Schwellenwertspannung V etwa die
Hälfte der Quellenspannung V. Infolgedessen ergibt sich, wenn V* = i V in Gl. (3) eingesetzt wird
Jv
Infolgedessen hängt die Zeitverzögerung T nur von der Kapazität des Kondensators 21 und dem Widerstandawert des veränderlichen
Widerstands 22 ab.
709882/0901 " 9 "
4*
Wie oben ausgeführt, wird bei dem Photostroboskop gemäß der
Erfindung die Zeitverzögerung, d.h. das Zeitintervall, das von dem Zeitpunkt an, an welchem das Befehls signal an den
Anschluß Ik angelegt wird, bis zu dem Zeitpunkt verstreicht
an welchem die Blitzlichtlampe gezündet wird und aufleuchtet, nur durch die Zeitkonetante aus dem Kondensator 21 und dem
veränderlichen Widerstand 22 festgelegt, so daß die Zeitverzögerung T, ohne daß eine Bemugaapannungsschaltung vorgesehen
ist, ständig konstant gehalten werden kann. Ferner ist die Steuerelektrode des Thyristors 6 von dem Zeitpunkt an, an dem
das Befehlsaignal angelegt wird, bis zu dem Zeitpunkt in Sperrrichtung
vorgespannt, an welchem der Thyristor, welcher ein Schaltelement in einer Trigger- oder Auslöseschaltung ist,
(durchgeschaltet wird), so daß ein fehlerhafter, nicht vorhersehbarer
Betrieb, das heißt das Leitendwerden des Thyristors unmittelbar nach dem Anlegen des Befehlssignale an den Anschluß
Ik f vermieden werden kann.
Bei der zweiten,in Fig. 3 dargestellten* Ausführungeform eines
Photostroboskopβ gemäß der Erfindung wird entsprechend dem
Anlegen eines Befehlssignale an dem Anschluß 12 die mechanische oder elektronische Schaltanordnung 9 geschlossen, so daß
ein Auslöse- oder Triggerkondensator 25 über eine Konstantstromschaltung
2k geladen wird. Wenn die Spannung an dem Trigger- oder Auslösekondensator 25 die Spannung des Auelöseelements
8 erreicht, bei welchem dieses leitend wird, wird letzteres freigegeben, so daß der von dem Auslösekondensator
25 entladene Strom in die Steuerelektrode des Thyristor· 6 fließt, wodurch dieser leitend wird. Folglich wird die an dem
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- 10 -
Auslösekondensator 25 gespeicherte Energie über eine Primärwicklung
eines Trigger- oder Aufwärtstransformators 5 entladen, so daß durch einen Impuls mit hoher Spannung, der an der Sekundärwicklung
des Triggertransformators 5 induziert wird, die Blitzlichtlampe 5 gezündet wird und aufleuchtet.
Die Zeitverzögerung T, wie sie bei der zweiten Ausführungsform festgelegt ist, wenn das Zeitintervall von dem Zeitpunkt
an, an welchem das Befehlsaignal an dem Anschluß 12 angelegt wird, bis zu dem Zeitpunkt reicht, an welchem die Blitzlichtlampe
2 aufleuchtet, hängt von der Zeit ab, die erforderlich ist, damit die Spannung an dem Auslösekondensator
geladen wird, um die Spannung des Auslöseelements 8 zu erreichen, bei dem es leitend wird, und die Verzögerungszeit
ist gegeben durch
Γ " I (5),
wobei E die Spannung des Triggerelements 8 ist, bei welcher es leitend wird, C die Kapazität des Kondensators 25 und
I ein Ausgangsstrom von der Konstantstromschaltung 24 ist.
Alle Größen E, C und I sind Konstante, so daß die Zeitverzögerung T nicht von der Spannung V beeinflußt wird, welche
an dem Hauptkondensator 1 ausgebildet wird bzw. mit welcher dieser geladen wird, und folglich kann eine Konstantapannungsquelle
bei der Verzögerungsschaltung entfallen. Die Verzögerungszeit T kann durch Andern des Ausgangsstroms I von der
Konstantstromquelle 2k geändert werden, so daß das Photostroboskop
gemäß derErfindung vorteilhaft bei einer Vielzahl von Pocket-Kameras angewendet werden kann, bei welchen ein
709882/0901 n
Zeitintervall von dem Zeitpunkt an, an welchem ein Blitzlicht· Befehlssignal angelegt wird bis zu dem Zeitpunkt, wenn der
Verschluß weit geöffnet ist, jeweils verschieden sein kann.
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- 12 -
Claims (6)
- Patentansprüche( 1.JPhotostroboskop, gekennzeichnet durch einen Hauptkondensator (l); eine Blitzlichtlampe (2), um die in dem Hauptkondensator (1) gespeicherte Energie in einen Lichtblitz umzuwandeln; eine Auslöseschaltung mit einem Auslösekondensator (2) einem Triggertransformator (5) und einem Thyristor (6); durch eine erste Schaltanordnung (15 bis 18), die entsprechend einem angelegten Blitzlicht-Befehlesignal leitend gemacht werden kann; durch eine zweite Schaltanordnung (19,20), die auf das Leitendwerden der ersten Schaltanordnung (15 bis l8) anspricht, um deren Ausgangspegel umzukehren und den Ausgangspegel wieder auf einen Anfangspegel umzukehren, nachdem die erste Schaltanordnung (15 bis 18) gespeist worden ist; und durch eine Zeitverzögerungsschaltung (21,22), die zwischen die Steuerelektrode des Thyristors (6) und den Ausgang der zweiten Schaltanordnung (19120) geschaltet ist, um die Steuerelektrode des Thyristors (6) bezüglich dessenKathode in Sperrichtung vorzuspannen, wenn die Schaltanordnung (15 bis l8) freigegeben und durchgeschaltet ist, und um die Steuerelektrode des Thyristors (6) bezüglich dessen Kathode in Durchlaßrichtung vorzuspannen, wenn die ersteSchaltanordnung (15 bis 18) gesperrt ist, damit der Thyristorχ
(6) leitend wird. erste - 2. Photostroboskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltanordnung (15 bis 18) eine Differenzierschaltung (16,17) zum Differenzieren des Blitzlichtbefehlesignals und einen Transistor (l8) aufweist, der709882/0901 . 13 .ORIGINAL INSPECTEDso angeordnet ist, daß er entsprechend den Ausgang von der Differenzierschaltung (l6,17) freigegeben und durchgeschaltet wird.
- 3. Photostroboskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schaltanordnung ein NICHT-Glied (19), dessen Eingang axt der Kathode des Thyristors (6) verbunden ist und ein NAND-Glied (20) aufweist, dessen erster Eingang mit dem Ausgang des NICHT-GIieds (19) verbunden ist, und dessen zweiter Eingang elektrisch mit den Ausgang der ersten Schaltanordnung (15 bis l8) verbunden ist.
- 4. Photostroboskop nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η-zeichnet, daß die Zeitverzögerungeschaltung einen Widerstand (22), der elektrisch zwischen die Steuerelektrode und die Kathode des Thyristors (6) geschaltet ist, und einen Kondensator (21) aufweist, der über den Widerstand und die zweite Schaltanordnung (19·20) geladen werden kann.
- 5. Photostroboskop nach Anspruch k, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (22) ein veränderlicher Widerstand ist.
- 6. Photostroboskop, insbesondere nach Anspruch 1, g e k e η η-zeichnet durch einen Hauptkondensator (l)} durch eine Blitzlichtlampe (2), um die in den Hauptkondensator (l) gespeicherte Energie in einen Lichtblitz umzuwandeln; durch ein· Auslöse- oder Triggerschaltung nit einen Triggertransfomator (5) nit einer Primär-und einer Sekundärwicklung, nit einen709882/0901 " ih "Aualöaekondenaaotor (25) und einem Schaltelement (6)f wobei, wenn ea leitend ist, die an dem Aualöaekondenaator (25) geapeicherte Energie über die Primärwicklung dea Trigger-Trans for ma tor a (5) entladen wird; durch eine Schaltanordnung (9), die entaprechend einem Blitzlicht-Befehlssignal ausgelöst werden kann; durch eine Konstantstromschaltung (2Ί), die entaprechend dem Leitendwerden der Schaltanordnung (9) sum Laden dea Aualöaekondenaatora (25) betreibbar iat; und durch eine Schaltung zum Anlegen einer Spannung mit einem Triggerelement, daa auegelöst werden kann, wenn die Spannung an dem Aualöaekondenaator (25) einen vorbestimmten Pegel erreicht, ao daß eine Spannung an die Steuerelektrode dea Schaltelemente (6) angelegt wird, um dieses dadurch freizugeben und durchzuachalten.709882/0901
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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Family
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB1586255A (de) |
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| DE19907942B4 (de) * | 1998-02-25 | 2012-01-19 | Canon K.K. | Blitzgerät |
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| JPS50144632U (de) * | 1974-05-15 | 1975-11-29 |
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- 1977-06-29 DE DE2729439A patent/DE2729439C2/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2729439C2 (de) | 1983-11-03 |
| GB1586255A (en) | 1981-03-18 |
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| CA1077124A (en) | 1980-05-06 |
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Legal Events
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Free format text: SCHWABE, H., DIPL.-ING. SANDMAIR, K., DIPL.-CHEM. DR.JUR. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |