DE2729139A1 - Antrieb fuer einen greiferwagen - Google Patents
Antrieb fuer einen greiferwagenInfo
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Description
\. GRÜNECKER
PATENTANWÄLTE A.
on.
•-> H. KINKEUDEY
O OR-Ma
W. STOCKMAIR ox-Μα - weum
K. SCHUMANN
mniMi in-ma
P. H. JAKOB
αη,-κ
PH 11637 G· BEZOLD
19/Sch. 8 MÜNCHEN 22
28. Juni 1977
H. Schaef er KG Förderanlagen Maschinenfabrik Dieselstr. 3, 8043 Uhterföhring b.München
Antrieb für einen Greiferwagen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Antrieb für einen zwischen zwei festgelegten Endstellungen hin- und her verfahrbaren Greiferwagen,
vorzugsweise zum Schichtenpalettieren.
Beim Schichtenpalettieren wird durch einen Greifer, der mit Greifelementen
beispielsweise von innen an die Flaschenkasten einer
Schicht angreift, eine gesamte Schicht erfaßt, angehoben und dann mittels des Greiferwagens horizontal verfahren und auf einer
Palette bzw. auf einer bereits darauf angeordneten Schicht abgesetzt.
-2-
809883/0203
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aaaaea teuex oe-aaaao tclksrammk monapat tclskopiumih
Beim Entpalettieren erfolgt der Vorgang in umgekehrter Weise,
d.h. es wird jeweils eine Schicht von Flaschenkasten von der Palette abgehoben und auf einer Plattform zum Abschieben und
Auflösen der Schicht abgesetzt.
Die horizontale Bewegung des Greiferwagens ist konstruktiv
schwierig zu beherrschen. Sie soll in möglichst kurzer Zeit durchgeführt v/erden, exakt in den Endlagen wirken, von einfachem Aufbau
sein und völlig störungsfrei funktionieren.
Eine Konstruktion die alle diese Bedingungen erfüllt, ist bisher nicht bekanntgcworden. In den meisten Fällen hat man den Greiferwägen
an einem Portal heb- und senkbar angeordnet und das Portal selbst in der horizontalen Ebene verfahrbar gestaltet. Die bewegten
Massen sind dabei verhältnismäßig groß. Das exakte Anhalten des Portals in den Endstellungen ist nicht einfach zu bewerksteiligen.
Der Antrieb ist üblicherweise durch umschaltbare Elektromotoren
erfolgt. Die erzielbare Arbeitsgeschv/indigkeit der bekannten
Greiferwagen ist verhältnismäßig gering.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen einfachen aufgebauten und störungsfrei arbeitenden Antrieb
der eingangs genannten Art zu schaffen, der den Greiferwagen mit einer wirtschaftlichen Geschwindigkeit bewegt und ihn exakt in den
gewünschten Endstellungen zum Stillstand bringt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine an
ihrem einen Ende ortsfest gelagerte, in einer zur Verfahrebene des Greiferwagens parallelen Ebene durch ein Antriebsggregat
verschwenkbare Kurbel vorhanden ist, die mit ihrem freien Ende
über einen quer zur Verfahrrichtung des Greiferwagens wandernden Eingriffspunkt mit demselben bewegungsanalog verbunden ist.
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Der erfindungsgemäß verwendete Kurbeltrieb ist ein mechanisch
einfaches Verbindungsglied zwischen dem Antriebsaggregat und dem Greiferwagen. Der aufgrund des Kurbeltriebes vorgegebene,
sinusförmige Verlauf der Bewegung bietet den Vorteil, daß der
Greiferwagen im Bereich der Endstellungen sanft beschleunigt bzw. verzögert wird, was sich schonend für das Fördergut auswirkt, und
dennoch eine wirtschaftliche Geschwindigkeit erzielen läßt.
Der Haltevorgang in den Endstellungen ist darüberhinaus äußerst exakt, da die Kurbel hierbei über ihren Totpunkt läuft. Die
einfache Konstruktion des erfindungsgemäßen Antriebs bringt auch den Vorteil mit sich, daß die bewegten Massen außerordentlich
klein sind.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß das freie Ende der Kurbel längsverschieblich auf einer quer zur Verfahrrichtung des Greiferwagens angeordneten Welle
gelagert ist, die an jedem ihrer beiden Enden mit einem Zahnrad fest verbundenes*» wobei jedes Zahnrad an seiner Oberseite in Eingriff
steht mit einer ersten, ortsfesten Zahnstange und sich an seiner Unterseite in Eingriff befindet mit einer zweiten Zahnstange,
die auf dem beweglichen Greiferwagen montiert ist.
Die eben beschriebene Verbindung zwischen dem Kurbeltrieb und dem Greiferwagen bietet den Vorteil, daß die rotierende Bewegung der
Kurbel auf keinen Fall schädliche Auswirkungen auf den Geradelauf des Greiferwagens haben kann. Auch ohne genaue Führung des Greiferwagens
ist ein strikter Geradeauslauf desselben ohne Verkanten gewährleistet. Die jeweils in die Zahnstangen eingreifenden, mit der
Welle fest verbundenen Zahnräder sorgen dafür, daß sie sich gegenseitig synchronisieren.
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Durch den stabilisierenden Zahneingriff der Zahnräder mit den Zahnstangen ist es auch möglich, nebeneinander mehrere Greiferwagen
anzuordnen und sie zentral von einem Kurbeltrieb anzutreiben. Ein Verkanten der Greiferwagen ist auch hier ausgeschlossen.
Um eine einfache Verbindung zwischen dem freien Ende der Kurbel und
der Welle zu erzielen, ist vorgesehen, das freie Ende der Kurbel mit einer Schiebehülse an der Welle verschiebbar zu lagern.
Sofern für den Greiferwagen mehrere, voneinander entfernte Endstellungen
gewünscht sind, ist es möglich, die Kurbel festlegbar längenveränderlich zu gestalten.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer
Zeichnung beschrieben. Eg zeigen:
Fig.1 eine Schnittansicht durch einen Antrieb
für einen Greiferwagen gemäß der Linie I-I
in Fig.3,
Fig.2 eine Vorderansicht des in Fig.1 gezeigten Antriebs,
Fig.3 eine Draufsicht auf den in Fig.1 gezeigten Antrieb und Fig.4- eine ähnliche Ansicht wie
für 1, bei der doch der Greiferwagen in seiner anderen Endstellung gezeigt ist.
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In Fig.1 der Zeichnung ist ein Antrieb 1 für einen zum Schichtenpalettieren benutzten Greiferwägen 2 gezeigt. Der
Wagen besitzt an seiner Unterseite Hebezeug in Form von Innengreifern 3» mit Hilfe deren jeweils eine ganze Schicht 4
von Flaschenkasten 5 ergriffen und transportiert werden kann.
Das Hebezeug ist lediglich in der Fig.1 beispielhaft angedeutet. Wie auch den übrigen Figuren entnommen werden kann, ist der
Greiferwagen in einem Rahmen 6 verfahrbar gelagert, der seitliche
Wände 7 aufweist, die an ihrem unteren freien Rand jeweils mit
rechtwinklig nach innen ragenden Laufschienen 8 für den auf Rollen
9 verfahrbaren Greiferwagen 2 verbunden sind.
Die zueinander parallelen Wände 7 des Rahmens 6 sind über ein Joch
10 miteinander in Verbindung. In der Mitte des Joches ist ein
Elektromotor 11 als Antriebsaggregat für eine daran mit ihrem einen En-^e drehbar- gelagerte Kurbel 12 vorhanden. Diese ist in
einer zur Verfahr ebene des Greif erwagens parallelen Ebene E verschwenkbar und dient dazu, durch ein absatzv/eises Verschwenken
von einen Totpunkt zuu anderen den Greif erwägen von der in Fir;.1
gezeigten Endstellung in die in Fig.4- gezeigte Endstellung und
zurück zu verfahren.
Die Kurbel weist an ihrem freien Ende eine Schiebehülse 13 auf,
die längsverschieblÜL auf einer quer zur Fahrtrichtung V des
Greifenpiagens angeordneten Welle 14 gelagert ist. Diese besitzt
an jedem ihrer beiden Enden ein Zahnrad 15· Beide Zahnräder sind
jeweils an ihrer Oberseite im Eingriff mit einer ersten, ortsfest am Hahnen 6 befestigten Zahnstange 16, während sie an ihrer Unterseite
jeweils formschlüssig im Eingriff stehen mit einer zweiten Zahnstange 17, die auf dem beweglichen Greif erwägen montiert ist.
Um eine übermäßige Beanspruchung bzw. Durchbiegung der Welle zu vermeiden ist die Schiebehülse ausreichend lang dimensioniert.
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ORIGINAL INSPECTED
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Der erfindungsgemäße Antrieb arbeitet folgendermaßen:
Das Antriebsaggregat 11 treibt die Kurbel an, worauf sich diese in der Ebene E verschwenkt. Sofern die Kurbel in der Verfahrrichtung
V ausgerichtet ist, also einer der beiden Totpunktst eilungen erreicht
ist, hält das Antriebsaggregat an, worauf das Hebezeug des Greiferwagens entweder zum Palettieren oder zum Entpalettieren
in Betrieb gesetzt wird. Nach Vollendung dieses Arbeitsvorganges setzt sich der Antrieb wieder in Bewegung und verschwenkt die Kurbel
in Richtung des Pfeiles P aus der innegehabten Endstellung in die entgegengesetzte, also z.B. aus der in Pig.1 gezeigten Endstellung
in die in Fig. 2 gezeigte Endstellung. In dem anderen Totpunkt setzt sich das Antriebsaggregat z.B. durch einen die Kurbel abtastenden
Endschalter=zur Ruhe, d.h. der Greiferwagen befindet
sich in der anderen Endstellung, in der dann das Hebezeug wieder zum Palettieren bzw. Entpalettieren in Bewegung gesetzt
wird.
Bei der Erfindung wird vorteilhaft die Rotation des Antriebsaggregates in eine hin- und hergehende Bewegung des Greiferwagens
umgesetzt und durch das Stillsetzen des Antriebs jeweils in den Totpunkten des Kurbeltriebs eine exakte Einstellung des
Greif erv/agens in den Endstellungen erreicht. Die an den beiden
Enden mit Zahnrädern bestückte Welle bewirkt eine exakte und verkantungsfreie Verschiebung des Greiferwagens. Hierzu trägt
auch die die eigentliche Verbindung zwischen der Welle und der Kurbel herstellende Schiebehülse bei, die während der Rotation
der Kurbel auf der Welle mit einem wandernden Eingriffspunicfc
oszilliert. Die mit der Welle drehfest verbundenen Zäder synchronisieren sich selbst.
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Die Zahnräder übertragen die Bewegung der Kurbel aif den
Greiferwagen. Durch die Anordnung der Zahnstangen oberhalb und unterhalb der Zahnräder wird ein sogenannter verlängerter Kurbeltrieb
erzielt.
Für den Fall,daß verschiedene Endstellungen für den Greiferwagen
vorgesehen sind, ist es möglich, die Kurbel festlegbar längenveränderlich zu gestalten. Die Endstellungen können dadurch bezüglich
des Joches 10 hinausgeschoben bzw. zurückversetzt werden.
Der erfindungsgemäße Antrieb ist natürlich auf für Greiferwagen denkbar, die mit anders gearteten Greifern, z.B. mit Greifern die
von außen eine ganze Schicht ergreifen, ausgestattet sind.
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L e e r s e i t e
Claims (3)
- PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKERH. KINKELDEY W. STOCKMAIROR-Ma ■ AaEIULTK*κ. SCHUMANN P. H. JAKOBDFL-·«G. BEZOLDnmiWOfuoeii8 MÜNCHENMAXIMIUAN8TRASSE28. Juni 1977PH 11637 - 19/Sch.PatentansprücheAntrieb für einen zwischen zwei festgelegten Endstellungen hin- und her verfahrbaren Greiferwagen, vorzugsweise zum Schichtenpalettieren, dadurch gekenn-,zeichnet , daß eine an ihrem einen Ende ortsfest gelagerte, in einer zur Verfahrebene des Greiferwagens (2) parallelen Ebene (E) durch ein Antriebsaggregat (L) verschwenkbare Kurbel (12) vorhanden ist, die neben ihrem freien Ende über einen quer zur Verfahr richtung (V) des Greiferwagens (2) wandernden Eingriffspunkt mit demselben bewegungsanalog verbunden ist.
- 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das freie Ende der Kurbel (12) längsverschieblich auf einer quer zur Verfahrrichtung (V) des Greiferwagens angeordneten Welle (14) gelagert ist, die an jedem ihrer beiden Enden mit einem Zahnrad (I5)fest verbunden ist, wobei jedes Zahnrad an seiner Oberseite im Eingriff steht mit einer ersten, ortsfesten Zahnstange (16) und sich an seiner809883/0203Tuinm <ο·β) ααοββ? telex οβ-aeseo telesramme monapat telekopiererORIGINAL INSPECTEDUnterseite in Eingriff befindet mit einer zweiten Zahnstange (17)» die auf den beweglichen Greiferwagen (2) montiert ist.
- 3. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das freie Ende der Kurbel (12) mit einer Schiebehülse (13) an der Welle (14) verschiebbar gelagert ist.M-. Antrieb nach wenigstens einem der Ansprühe 1 bis 3»dadurch gekennzeichnet , daß die Kurbel(12) festlegbar längenveränderlich gestaltet ist.809883/0203
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