DE2729173A1 - Lichtempfindliche diazomasse - Google Patents
Lichtempfindliche diazomasseInfo
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Description
F' ir VTA
DR. E. WIEGAND D!?L.-IN'?. V/. NIEA ANN
DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT ._
MÖNCHEN HAMBUKG C I Δ\3 I I ό
UlEFON: 5.->5476 8000 M 0 N C H E N 2,
W. 42907/77 - Ko/Ne 28.Juni 1977
Fuji Photo Film Co., Ltd. Ilinaaii Ashigara-Shi Kanagawa (Japan)
Lichtempfindliche Diazomasse
Die Erfindung betrifft eine stabilisierte, lichtempfindliche
Diazomasse sowie deren Anwendung für eine vorsensibilisierte lithographische Platte.
Gemäss der Erfindung wird eine lichtempfindliche Diazomasse für eine vorsensibilisierte, lithographische Platte
angegeben, die eine verlängerte Lagerlebensdauer sowie ein verbessertes Druckverhalten zeigt, wobei die Masse (a)
eine Diazoniumverbindung, (b) einen organischen hochmolekularen
Binder und (c) etwa 0,1 bis etwa 5 Geu.% Oxalsäure
oder ein Salz derselben umfasst.
Verschiedene Diazoniumverbindungen, von denen ;Uazoharze
die üblichsten sind, die durch ein Kondensat von
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p-Diazodipbenylamin mit Formaldehyd wiedergegeben werden,
werden als lichtempfindliches Material in vorsensibilisierten, lithographischen Platten verwendet. Die vorsensibilisierte
Platte kann durch Aufziehen eines derartigen Diazoharzes auf einen geeigneten Träger, wie Papier, synthetische
Harzfolien oder Metalle, hergestellt v/erden und,,
wenn die Platte an aktinische Strahlung durch ein transparentes negatives Original ausgesetzt wird, zersetzt sich
das Diazoharz an den belichteten Flächen und wird unlöslich
gemacht. Andererseits können die nicht-belichteten Flächen
unter Anwendung von Wasser entfernt werden, so dass die darunterliegende Trägeroberfläche freigelegt wird. Falls
ein Träger, der so behandelt wurde, dass die Oberfläche hydrophil gemacht wurde, verwendet wird, legt die Entwicklung
diese hydrophile Oberfläche an den nicht-bestrahlten Bereichen frei. Wenn somit die entwickelte Platte auf eine
Offset-Druckmaschine gebracht wird, sind diese hydrophilen Bereiche wasserannehmend und druckfarbenabweisend, während
das verbliebene zersetzte Diazoharz oleophil ist und druckfarbenannehmend und wasserabweisend ist. Anders ausgedrückt,
ermöglicht ein derartiges lichtempfindliches Material, dass eine positive Platte aus einem negativen Original hergestellt
wird.
Die verschiedenen Massen für die lichtempfindliche Schicht dieser Art eines vorsensibilisierten, lithographischen
Materials lassen sich in zwei Arten unterteilen: Eine Art ohne irgendeinen Binder, d. h., das lediglich aus
dem Diazoharz besteht, wie es beispielsweise in der US-Patentschrift 2 7'4 066 angegeben ist, und die andere Art
umfasst ein Gemisch aus einem Diazohars mit einem Binder, wie es beispielsweise in der US-Patentschrift 2 826 501
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to
und der britischen Patentschrift 1 074 392 angegeben ist.
Im Fall der ersteren Art ist die Uberzugsstärke der lichtempfindlichen
Schicht gering, die üblicherweise einem Über-
zugsgewicht von etwa 20 bis etwa 100 mg/m auf Grund des
fehlenden Binders entspricht, und dadurch ergibt sich ein erhaltenes Bild mit einer unzureichenden Abriebbeständi^keir.
Somit ist die Verstärkung eines derartigen Bildes, welcher;· ein schlechtes Druckverhalten von sich aus zeigt, notwendig.
üblicherweise wird ein emulgierter Lack auf die Platte während oder anschliessend an die Entwicklung aufgetragen.
wobei der Harzbestandteil in der Lackemulsion selektiv an den Bildbereichen anhaftet. Durch diese Behandlung wird
das Bild beständig gegenüber Abrieb oder AbstreifWirkungen ,
die während des Drückens auftreten, und infolgedessen kann
eine grosse Anzahl von Drucken hiervon hergestellt v/erden. Der für diesen Zweck eingesetzte Lack muss eine überlegene
Abriebsbeständigkeit besitzen, eine hohe Affinität zum Bildbereich aufweisen und darf keine Neigung zur Ausbildung
von Schmutz oder Wiederabscheidung zeigen. Um diese Erfordernisse zu erfüllen, wurden bereits zahlreiche Versuche
unternommen unter Einschluss beispielsweise des in der
US-Patentschrift 2 75^· 279 angegebenen Verfahrens. Ein
wesentliches Problem bei diesen Versuchen liegt jedoch darin, dass der schliesslich in Betracht kommende Gebraucher
des Druckmaterials diesen Arbeitsgang des Lacküberzishens
ausführen muss und infolgedessen das Verhalten der in dieser Weise behandelten Druckplatte ira wesentlichen von den Kenntnissen
abhängig ist, mit denen dieser Arbeitsgang ausgefüllt wird. Dies bedeutet, dass der Gebrauchter stets ein ausreichend
hohes Niveau an Erfahrung besitzen muss. Um diese Schwierigkeit zu überwinden, wurden Verbesserungen entwikkelt,
wobei ein lichtempfindlicher Überzug angewandt wird,
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der eine lichtempfindliche Verbindung und ein hiermit vermischtes
stark abriebbeständiges Harz umfasst, welcher durch das Lichtzersetzungsprodukt aus der Diazoniunverbindung vernetzt
werden kann, wie es beispielsweise in der US-Patentschrift 2 826 501 und der britischen Patentschrift 1 0?^
angegeben ist. Anders ausgedrückt, wird ein harzartiger Bestandteil, der dem in dem üblicherweise eingesetzten Lack
enthaltenen entspricht, mit dem Diazoharz vermischt und das Gemisch wird zu einer erhöhten Uberzugsstärke (etwa 0,5 bis
etwa 5»0 g/m ) aufgezogen; bei der Entwicklung werden die
unnötigen Teile, d. h. die ungehärteten Bereiche von der Trägeroberfläche entfernt, indem Anwendung von der Unterschiedlichkeit
der Löslichkeit zwischen den gehärteten und ungehärteten Bereichen gemacht wird. Somit wird ein praktisch
äquivalenter oder besserer Effekt erzielt, als er durch eine Lackauftragung anschliessend an die Entwicklung erhalten wird.
Beim Versuch der Einverleibung eines derartigen Harzes in die Masse muss jedoch die Verträglichkeit zwischen dem
Harz und dem Diazoharz somit die geeignete Wahl eines gemeinsamen Lösungsmittels für beide in Betracht gezogen werden«
Ferner muss die Masse so formuliert sein, dass entweder der lichtempfindliche Überzug insgesamt bei der Lichtzersetzung
der lichterrrpfindlichen Komponente unlöslich gemacht wird, oder ein deutlicher Unterschied der Löslichkeit- oder Quellungseignung
zwischen den belichteten und unbelichteten Bereichen auftritt. Ferner darf das als Binder zu verwendende
Harz nicht die Lagerungsstabilität der erhaltenen Druckplatte schädigen, worin sie zusammen mit der lichtempfindlichen
Diazoniuniverbindung vorliegt. Bestimmte Arten von wasserlöslichen
Kolloiden ergeben bekanntlich Photowiderstandsbilder von ausgezeichneter Qualität, wenn sie als Binder
für Diazcharze verwendet werden. Jedoch geht die Licht-
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empfindlichkeit vollständig in einigen Tagen lediglich auf Grund von Dunkelreaktionen verloren. Obwohl verschiedene
Vorschläge für ein Material, das die eben abgehandelten Erforderniese erfüllt, in einer Anzahl bekannter Versuche
gemacht wurden, erfüllt keiner dieser bekannten Versuche vollständig sämtliche Erfordernisse hinsichtlich Eärtungswirksamkeit,
Dauerhaftigkeit beim Druck, oleophiler Charakter, Lagerungsstabilität und dgl.
In der japanischen Patentanmeldung 118 802/1975 entsprechend der US-Patentanmeldung Ser. No. 551 106 vom
20. Februar 1975 ist eine lichtempfindliche Masse angegeben, die die meisten dieser Erfordernisse erfüllt, wobei die
Masse ein Binderpolymeres aus 2-Hydroxyäthylmethacrylat,
Acrylnitril, Methylmethacrylat und Methacrylsäure und einer Diazoniumverbindung umfasst. Wenn diese lichtempfindliche
Masse, die das vorstehend angegebene Polymere und eine Diazoniumverbindung umfasst, für eine vorsensibilisierte
lithographische Druckplatte verwendet wird, werden ausgezeichnete Eigenschaften erhalten. Leider ergibt, da vermutlich
die Haftung zu dem Metallträger, insbesondere einer anodisierten Aluminiumplatte, zu stark ist, dieser lichtempfindliche
Überzug, wenn er durch ein transparentes negatives Original nach einigen Monaten seit seiner Herstellung
belichtet wird, Anlass zu einer unvollständigen Entfernung
der nicht-bestrahlten Bereiche bei der Entwicklung, so dass Flecken oder Schmutz in den nicht-bestrahlten Bereichen
auftreten. Diese nachteilige Tendenz wird besonders markant, wenn die Platte unter ungünstigen Lagerungsbedingungen,
beispielsweise bei 45° C und 75 % relativer Feuchtigkeit,
während einiger Tage gelagert wurde.
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Eine Aufgabe der Erfindung besteht deshalb in einer lichtempfindlichen Masse, die die vorstehend geschilderten
Nachteile überwindet und somit nicht Anlass zu Flecken in den nicht-bestrahlten Bereichen selbst nach einer Lagerung
unter normalen Bedingungen während einigen Monaten oder nach Lagerung unter nachteiligen Bedingungen während einigen
Tagen ergibt.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in einer vorsensibilisierten lithographischen Druckplatte mit guter
Lagerlebensdauer, insbesondere unter ungünstigen Lagerungsbedingungen.
Die vorstehenden Aufgaben und weitere Aufgaben werden nunmehr infolge ausgedehnter Untersuchungen erreicht, wenn
etwa 0,1 bis etwa 5 Gew.% Oxalsäure oder ein Salz derselben in eine lichtempfindliche Masse einverleibt wird, welche
(a) eine Diazoniumverbindung und (b) einen organischen polymeren Binder umfasst, wodurch die Lagerlebensdauer der
erhaltenen lichtempfindlichen Diazomasse bemerkenswert verbessert wird, ohne dass die Haftung an dem Substrat in irgendeiner
Weise nachteilig beeinflusst wird. Pur den vorliegenden
Zweck kann die Oxalsäure oder deren Salze Kristallwasser enthalten oder nicht enthalten.
Gemäss einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ergibt sich eine lichtempfindliche Masse, die (a) eine Diazoniumverbindung, (b) einen organischen Binder von hohem Molekulargewicht
und (c) etwa 0,1 bis etwa 5 Gew.% Oxalsäure oder eines Salzes hiervon enthält.
Bei einer weiteren Ausbildungsform der vorliefenden Erfindung liefert die Erfindung eine vorsensibilisierte
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Ao
lithographische Druckplatte, die einen Träger mit einer
darauf befindlichen Schicht aus der vorstehend angegebenen lichtempfindlichen Masse umfasst.
darauf befindlichen Schicht aus der vorstehend angegebenen lichtempfindlichen Masse umfasst.
Im Rahmen der Beschreibung der Erfindung im einzelnen umfasst die im Ahmen der Erfindung eingesetzte Diazoniuruverbindung
Diazoniumharze, die durch Kondensationsprodukte eines Diazoniumsalzes oder von p-Diazodiphenylamin mit
Formaldehyd wiedergegeben werden, welche lichtempfindlich
sind und in Wasser unlöslich sind, jedoch in verschiedenen üblichen organischen Lösungsmitteln, wie ß-Oxyäthylmethyläther (Methylcellosolve), Dimethylformamid, Methylalkohol, Ithylendichlorid oder dgl. löslich sind.
Formaldehyd wiedergegeben werden, welche lichtempfindlich
sind und in Wasser unlöslich sind, jedoch in verschiedenen üblichen organischen Lösungsmitteln, wie ß-Oxyäthylmethyläther (Methylcellosolve), Dimethylformamid, Methylalkohol, Ithylendichlorid oder dgl. löslich sind.
Von diesen Diazoniumverbindungen werden diejenigen,
die mit dem erfindungsgemäss eingesetzten organischen polymeren Binder verträglich sind, bevorzugt.
die mit dem erfindungsgemäss eingesetzten organischen polymeren Binder verträglich sind, bevorzugt.
Die am stärksten bevorzugten, verwendbaren Diazoniumverbindungen sind Verbindungen mit mindestens zwei Diazogruppen
je Molekül, beispielsweise Salze von Kondensaten
p-Diazodiphenylamin mit Formaldehyd, beispielsweise das
Phenolsalz, das Fluorcaprinsäuresalz und Sulfonsäuresalze, wie z. B. die Salze der Triisopropylhaphthalinsulfonsäure, 4,4-Biphenyldisulfonsäure, 5-Nitro-o-toluolsulfonsäure, 5-SuIfosalycilsäure, 2,5-Dimethylbenzolsulfonsäure, 2-Nitrobenzolsulfonsäure, 3-Chlorbenzolsulfonsäure, 3-Brombenzolsulfonsäure, 2-Chlor-5-nitrobenzolsulfonsäure, 2-Fluorcaprylnaphthalinsulfonsäure, i-Naphthol-5-sulfonsäure, 2-Methoxy-4— hydroxy-5-benzoylbenzolsulfonsäure und p-Toluolsulfonsäure. Andere gleichfalls verwendbare Diazoniumverbindungen sind Salze mit den vorstehend aufgeführten Säuren
p-Diazodiphenylamin mit Formaldehyd, beispielsweise das
Phenolsalz, das Fluorcaprinsäuresalz und Sulfonsäuresalze, wie z. B. die Salze der Triisopropylhaphthalinsulfonsäure, 4,4-Biphenyldisulfonsäure, 5-Nitro-o-toluolsulfonsäure, 5-SuIfosalycilsäure, 2,5-Dimethylbenzolsulfonsäure, 2-Nitrobenzolsulfonsäure, 3-Chlorbenzolsulfonsäure, 3-Brombenzolsulfonsäure, 2-Chlor-5-nitrobenzolsulfonsäure, 2-Fluorcaprylnaphthalinsulfonsäure, i-Naphthol-5-sulfonsäure, 2-Methoxy-4— hydroxy-5-benzoylbenzolsulfonsäure und p-Toluolsulfonsäure. Andere gleichfalls verwendbare Diazoniumverbindungen sind Salze mit den vorstehend aufgeführten Säuren
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von Kondensaten des 2,5-Dimethoxy-^p-tolylmercaptobenzoldiazoniums
mit Formaldehyd und von Kondensaten von 2,5-Dimethoxy-4-morpholinobenzoldiazonium
mit Formaldehyd und Verbindungen, wie sie in der japanischen Patentanmeldung
33 907/1973 wiedergegeben sind und der folgenden allgemeinen
Formel entsprechen:
C£.N
worin R^,, Rc, Rc und Rr,, die gleich oder unterschiedlich
sein können, jeweils eine Alkylgruppe mit 1 bis A- Kohlenstoffatomen,
wie eine Methyl-, Äthyl-, Propyl- oder Butylgruppe,
X eine substituierte Aminogruppe, wie eine N-(ß-Hydroxyäthyl)-amino-,
N,N-Di-(ß-hydroxyäthyl)-aminogruppe oder eine ähnliche Hydroxyalkylaminogruppe und
Y ein Anion des Kupplungsmittels, wie vorstehend beschrieben, bedeuten, wofür Beispiele in 2-Methoxy-4-hydroxy-5-benzoylbenzolsulfonat
des 2,6-Bis-(4-diazo-2,5-dimethoxyphenylamino)-4-N,N-(di-ß-hydroxyäthyl)-amino-1,3»5-triazine,
dem 2-Γlethoxy-4-hydΓOxy-5-benzoylbenzolsulfonat des 2,6-Bis-(4-diazo-2,5-dimethoxyphenylamino)-4-N-(ß-hydroxyäthyl)-amino-1,3»5-triazins
und dem 2-Methoxy-^-hydroxy-5-benzoyl-
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benzolsulfonat des 2,6-Bis-(4-diazo-2,5-diäthoxyphenylamino)-4-N-(ß-hydroxyäthyl)-amino-1,3»5-triazins
bestehen.
Diese Diazoniumverbindungen sind in der japanischen
Patentanmeldung 118 802/1975 entsprechend der US-Patentanmeldung Ser. No. 551 106 vom 20. Februar 1975 angegeben.
Weitere geeignet verwendbare Diazoniumverbindungen sind in der US-Patentschrift 2 649 37$ angegeben, auf die hier
speziell Bezug genommen wird.
Die am stärksten bevorzugte Diazoniumverbxndung besteht aus dem 2-Methoxy-4-hydroxy-5-benzoylbenzolsulfonsäuresalz
des Kondensates aus p-Diazodiphenylamin mit Formaldehyd.
Die geeignete Menge dieser Diazoniumverbindunggen (a) liegt im Bereich von etwa 5 bis etwa 50 Gew.%, stärker bevorzugt
von 7 bis 20 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht der lichtempfindlichen Masse gemäss der Erfindung.
Beispiele für verwendbare organische/mit der Diazoniumverbxndung
zu vermischende Binder umfassen organische Materialien von hohem Molekulargewicht, die in Wasser unlöslich
sind, jedoch hydrophile funktioneile Gruppen, wie Hydroxyl-, Äther-, Carbonsäure-, Amid-, Urethangruppen und dgl. enthalten
und umfassen Polyvinylbutyral, Polyvinylformal, Shellack oder die in der japanischen Patentanmeldung
118 802/1975 entsprechend der US-Patentanmeldung Ser. No.
551 106 vom 20. Februar 1975 beschriebenen Verbindungen und ähnliche Materialien. Das geeignete Molekulargewicht, bestimmt
durch die Gelpermeations-Chromatographie des organischen polymeren, erfindungsgemäss eingesetzten Binders
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liegt im Bereich von etwa 10 000 bis etwa 200 000.
Las in der japanischen Patentanmeldung 118 802/1975 angegebene organische Material von hohem Molekulargewicht
ist dadurch gekennzeichnet, dass es sowohl wiederkehrende Einheiten entsprechend der folgenden allgemeinen Formel
fl
COO-(CH0CHO^-B (I)
und der allgemeinen Formel
E,
-4CH2-C^ (II)
-4CH2-C^ (II)
CN
enthält, wobei in der allgemeinen Formel (I) der Rest R^
ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe, Rp ein Wasserstoff
atom, eine Methylgruppe, Äthylgruppe oder eine Chlormethylgruppe und η eine ganze Zahl von 1 bis 10 bedeuten
und in der allgemeinen Formel (II) der Rest R, ein Wasserstoff
atom oder eine Methylgruppe bedeutet, und dass es eine Säurezahl von etwa 10 bis etwa 100 besitzt.
Gemäss der Lehre der japanischen Patentanmeldung 118 802/1975 kann eine lichtempfindliche Masse unter Anwendung
des vorstehend angegebenen organischen polymeren Binders allein oder durch weitere Einverleibung weiterer harzartiger
Materialien, die hydrophile Gruppen enthalten, hergestellt
«1Vi 175
werden. Dies gilt auch iui Rahmen der vorliegenden Erfindung.
Die vorstehend angegebenen Copolymeren, die wiederkehrende
Einheiten entsprechend der allgemeinen Formeln (I) und (II) enthalten, umfassen z. B. Drei-, Vier- oder Mehr-Komponenten-Copolymere,
die bei der Copolymerisation eines Monomeren der folgenden allgemeinen Formel (III), Acrylnitril
oder Methacrylnitril, einer α,ß-ungesättigten
Carbonsäure oder einem Anhydrid derselben und gegebenenfalls weiterer additions-polymerisierbarer ungesättigter Verbindungen
erhalten wurden:
?1
CIU=C-COO-(Ch0CHO)-H (III)
CIU=C-COO-(Ch0CHO)-H (III)
In der allgemeinen Formel (III) besitzen R^, R~ und η die
gleiche Bedeutung wie bei der allgemeinen Formel (I).
Ferner umfassen die Copolymeren Produkte, die bei der Umsetzung von cyclischen Säureanhydriden mit Zwei- oder
Drei-Komponenten-Copolymeren aus einem Monomeren entsprechend
der allgemeinen Formel (III), Acrylnitril oder Methacrylnitrl und gegebenenfalls weiteren additions-polymerisierbaren
ungesättigten Verbindungen erhalten wurden, wobei die Produkte eine auf Grund dieses cyclischen Säureanhydrides entstandene
Halbesterstruktur besitzen.
Speziell können Copolymere, die darin die wiederkehrenden Einheiten (I) und (II), wie vorstehend beschrieben, enthalten,
durch Copolymerisation eines Monomeren mit der sich
wiederholenden Einheit (II) mit einem Monomeren der allgemeinen Formel (III) hergestellt werden. Drei-Komponenten-
Copolymere können durch Copolymerisation von Acrylnitril oder Methacrylnitril mit einem Monomeren der allgemeinen
Formel (III) und zusätzlich mit einer additions-polymerisierbaren Verbindung, wie Methylacrylat oder Methylmethacrylat
hergestellt werden und, um die Säurezahl des Copolymeren auf etwa 10 bis etwa 100 einzustellen, wird zusätzlich
ein cyclisches Säureanhydrid verwendet. Vier-Komponenten-Copolymere können durch Copolymerisation von Acrylnitril oder
Methacrylnitril mit einem Monomeren der Formel (III) mit zusätzlich einer a,ß-ungesättigten Carbonsäure, wie Acrylsäure
oder Methacrylsäure und weiterhin mit einer additionspolymere
sierbaren Verbindung, wie Methylacrylat oder Methylmethacrylat,
hergestellt werden, wobei die a,ß-ungesättigte Carbonsäure, wie Acrylsäure oder Methacrylsäure zugesetzt
wird, um die Säiirezahl des Copolymeren auf etwa 10 bis etwa
100 zu steuern.
Typische Beispiele für <x,ß-ungesättigte Carbonsäuren
und Anhydride derselben sind Acrylsäure, Methacrylsäure, Äthacrylsäure, Maleinsäureanhydrid, Methylmaleinsäureanhydrid,
Phenylmaleinsäureanhydrid, Crotonsäure, ^taconsäure,
Vinylbenzoesäure, Sorbinsäure, Zimtsäure, AlIyIsulfönsäure,
Vinylsulfönsäure, Vinylbenzolsulfonsäure unter Einschluss
der drei Isomeren, d. h. ortho, meta und para, Mono-2-hydroxyäthylitaconat,
Mono-2-hydroxypropylitaconat, Mono-2-hydroxyäthylcitraconat,
Mono-2-hydroxyäthylaconitat,
Mono-2-hydroxyäthylmaleat, Mono-2-hydroxyäthylfumarat,
Monomethylitaconat und Monoäthylitaconat.
Beispiele für additions-polymerisierbare verwendbare ungesättigte Verbindungen umfassen solche mit einer additions-polymerisierbaren
äthylenisch ungesättigten Bindung,
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wie Acrylate, Acrylamide, Methacrylate, Methacrylamide, Allylverbindungen, Vinylether, Vinylester, Styrole,
Crotonate und dgl. Spezifische Beispiele derartiger Verbindungen sind Acrylate, wie z.B. Alkylacrylate, ζ. Β.
Methylacrylat, Äthylacrylat, Prop yl acryl at, Butylacrylat,
Amylacrylat, Octylacrylat, 2-Äthylhexylacrylat, tert,-Octylacrylat,
Chloräthylacrylat, 2,2-Dimethylhydroxypropylacrylat,
5-Hydroxypentylacrylat, Trimethylolpropanmonoacrylat,
Pentaerythritmonoacrylat, Glycidylacrylat, Benzylacrylat, Methoxybenzylacrylat, Furfurylacrylat und Tetrahydrofurfurylacrylat
und Arylacrylate, z. B. Phenylacrylat,
Methacrylate, wie ζ. B. Alkylmethacrylate, ζ. B. Methylmethacrylat,
Äthylmethacrylat, Propylmethacrylat, Isopropylmethacrylat, Amylmethacrylat, Hexylmethacrylat,
Cyclohexylmethacrylat, Benzylmethacrylat, Chlorbenzylmethacrylat, Octylmethacrylat, 4-Hydroxybutylmethacrylat,
5-Hydroxypentylmethacrylat, 2,2-Dimethyl-3-hydroxypropylmethacrylat,
Trimethylolpropan-monomethacrylat, Pentaerythrit-monomethacrylat,
Glycidylmethacrylat, Furfurylmethacrylat
und Tetrahydrofurfurylmethacrylat und Arylmethacrylate, beispielsweise Phenylmethacrylat, Cresyloethacrylate,
z. B. p-Cresylmethacrylat und Naphthylmethacrylate,
z. B. a-Naphthylmethacrylate, Acrylamide, wie
Acrylamid selbst, N-Alkylacrylamide, worin der Alkylanteil
beispielsweise aus einer Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl-, tert.-Butyl-, Heptyl-, Octyl-, Cyclohexyl-, Hydroxyäthyl-
oder Benzylgruppe besteht, N-Arylacrylamide, worin der
Arylanteil beispielsweise aus einer Phenyl-, Tolyl-, Nitrophenyl-,
Naphthyl- oder Hydroxyphenylgruppe besteht, N,N-Dialkylacrylamide,
worin der Alkylanteil beispielsweise aus einer Methyl-, Äthyl-, Butyl-, Isobutyl-, Äthylhexyl-
oder Cyclohexylgruppe besteht, z. B. N,N-Dimethylacrylamid,
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Ν,Ν-Diäthylacrylamid, N-Methyl-N-propylacrylamid, N,N-Diarylacrylamide,
worin der Arylanteil beispielsweise aus
Phenyl besteht, ζ. B. Ν,Ν-Diphenylacrylamid, N-Methyl-N-p h
phenylacrylamid, N-Hydroxyäthyl-N-methylacrylamid, N-2-Acetamidäthyl-N-acetylacrylamid,
Methacrylamide, wie ζ. Β. Methacrylamid selbst, N-Alkylmethacrylamide, worin der
Alkylanteil beispielsweise aus Methyl-, Äthyl-, tert,-Butyl-,
Äthylhexyl-, Hydroxyäthyl- oder Cyclohexylgruppen besteht, N-Arylmethacrylamide, worin der Arylanteil beispielsweise
aus Phenyl besteht, Ν,Ν-Dialkylmethacrylamide,
worin der Alkylanteil beispielsweise aus Äthyl-, Propyl- oder Butylgruppen besteht, z. B. Ν,Ν-Dimethylmethacrylamid
und Ν,Ν-Diäthylmethacrylamid, Ν,Ν-Diarylmethacrylamide, worin
der Arylanteil beispielsweise aus Phenyl besteht, z. B.
Ν,Ν-Liphenylmethacrylamid, N-Hydroxyäthyl-N-methylmethacrylamid,
N-Methyl-N-phenylmethacrylamid und N-Äthyl-N-phenylmethacrylamid,
Allylverbindungen, wie z. B. Allylester, z. B. Allylacetat, Allylcaproat, Allylcaprylat, Allyllaurat,
Allylpropionat, Allylpalmitat, Allylstearat, Allylbenzoat,
Allylacetoacetat und Allyllactat und Allyloxyäthanol, Vinyläther, wie Alkylvinyläther, z. B. Hexylvinyläther,
Octyl vinyläther, Äthyl vinyläther, Methyl vinyläther, Decyl^-
vinyläther, Äthylhexylvinyläther, Athoxyäthylvinyläther,
Chloräthylvinyläther, i-Methyl-2,2-dimethylpropylvinyläther,
2-Äthylbutylvinyläther, Hydroxyäthylvinyläther, Diäthylenglykolvinyläther,
Dimethylaminoäthylvinyläther, Diäthylaminoäthylvinyläther,
Benzylvinyläther und Tetrahydrofurfurylvinyläther
und Vinylaryläther, ζ. B. Vinylphenyläther,
Vinyltolyläther, z. B. Vinyl-p-tolyläther, Vinylchlorphenyläther,
z. B. Vinyl-p-chlorphenyläther, Vinyl-2,4-dichlorphenyläther,
Vinylnaphthyläther, z. B. Vinyl-ß-naphthyläther
und Vinylanthranyläther, Vinylester, z. B. Vinyl-
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butyrat, Vinylisobutyrat, Vinylacetat, Vinylpropionat,
Vinylstearat, Vinyltrimethylacetat, Vinyldiäthylacetat,
Vinylvalerat, Vinylcaproat, Vinylchloracetat, Vinyldichloracetat,
Vinylmethoxyacetat, Vinylbutoxyacetat, Vinylphenylacetat,
Vinylacetoacetat, Vinyllactat, Vinyl-ß-phenylbutyrat,
Vinylchiorbenzoat, Vinylcyclohexylcarboxylat, Vinylbenzoat,
Vinyl salicylat, Vinyltetrachlorbenzoat und Vinylnaphthoat,
Styrole, wie Styrol selbst, Alkylstyrol, z. E. Methylstyrol, Dimethylstyrol, Trimethylstyrol, Äthylstyrol,
Diäthylstyrol, Isopropylstyrol, Butylstyrol, Hexylstyrol,
Cyclohexyl styrol, Decylstyrol, Benzylstyrol, Chlormethyl-styrole
ζ. B. p-Chlormethylstyrol, Trifluormethylstyrol,
Äthoxymethylstyrol und Acetoxymethylstyrol, Alkoxystyrole,
z. B. Methoxystyrol, z. B. 4-Methoxystyrol, 4-Methoxy-3-methylstyrol
und Dimethoxystyrol, und Halogenstyrole, z. B.
Chlorstyrol, Dichlorstyrol, z. B. 2,4-Dichlorstyrol, Trichlorstyrol,
Tetrachlorstyrol, Pentachlorstyrol, Bromstyrol, Dibromstyrol, Jodstyrol, Fluorstyrol, Trifluorstyrol,
2-Brom-4-trifluormethylstyrol und 4-Fluor-3-trifluormethylstyrol,
Crotonate, wie Alkylcrotonate, z. B. Butylcrotonat, Hexylcrotonat und Glycerinmonocrotonat, Dialkylitaconate,
z. B. Dimethylitaconat, Diäthylitaconat und Dibutylitaconat und Dialkylmaleate und Fumarate, ζ. Β. Dimethylmaleat
und Dimethylfumarat. Weitere additions-polymeriserbare
ungesättigte Verbindungen können eingesetzt werden, sofern sie mit den Monomeren der vorstehenden allgemeinen
Formel (III) und Acrylnitril oder Methacrylnitril copolymerisierbar sind. Jedoch sind additions-polymerisierbare
Verbindungen mit einer funktioneilen Gruppe, die zur Umsetzung bei Raumtemperatur mit der im 2-Hydroxyäthylacrylat oder
-methacrylat enthaltenen Hydroxylgruppe fähig sind und polyfunktionelle additions-polymerisierbare ungesättigte
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Verbindungen mit zwei oder mehr polymerisierbaren Vinyl-
oder Vinylidengruppen in einem Molekül weniger günstig als Verbindungen mit lediglich einer derartigen Gruppe.
Geeignete cyclische Säureanhydride, die zur Halbveresterung der Copolymeren, die ein Monomeres der allgemeinen
Formel (III), Acrylnitril oder Methacrylnitril und gewünscht enf alls weiterer additions-polymerisi erbarer ungesättigte
Verbindungen umfassen, bestehen aus Phthalsäureanhydrid, Tetrahydrophthalsäureanhydrid und dgl.
Die vorstehend aufgeführten Copolymeren müssen vorzugsweise Säurezahlen im Bereich von etwa 10 bis etwa 100 und
stärker bevorzugt von 15 bis 40 besitzen. Im Fall einer
Säurezahl unterhalb etwa 10 wird die Entwicklung nicht leicht mit einer wässrigen alkalischen Lösung erzielt, während bei
einer Säurezahl höher als etwa 100 der oleophile Charakter des Bildbereiches zu niedrig wird, so dass die auf dem
Polymeren aufgebaute lichtempfindliche Masse für lithographischen Gebrauch ungeeignet wird.
Ein markanter, durch Copolymerisation von Acrylnitril oder Methacrylnitril erzielter Vorteil liegt in der Unterdrückung
des Ausmasses der Quellung des Bildbereiches während
der Entwicklung mit einer schwach-alkalischen wässrigen Lösung und somit in der Verbesserung der Abriebsbeständigkeit
desselben. Falls ein Copolymeres, welches lediglich Monomere entsprechend der allgemeinen Formel (III) und ei ne
α,β-ungesättigte Carbonsäure umfasst, zur Bildung der lichtempfindlichen
Masse eingesetzt wird, quillt der erhaltene Bildbereich des lichtempfindlichen Überzuges stets zu stark
während der Entwicklung und hat eine schlechte Abriebsbeständigkeit.
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Ein weiterer bei Anwendung von Acrylnitril oder Methacrylnitril als Copolymerisationskomponente erzielter Vorteil
besteht in der Verbesserung der Druckdauerhaftigkeit der erhaltenen lithographischen Platte, was es ermöglicht,
dass die Platte zur Herstellung der zweifachen oder dreifachen Anzahl von Drucken verwendet werden kann, verglichen
mit der Anzahl bei einer lithographischen Platte, die aus einem Copolymeren, welches Acrylnitril oder Methacrylnitril
nicht enthält, aufgebaut ist.
Die bevorzugte Menge des Acrylnitril oder Methacrylnitril ε , d. h. der wiederkehrenden Einheit entsprechend
der vorstehend angegebenen allgemeinen Formel (II) in dem vorstehend aufgeführten Copolymeren sollte etwa 5 bis etwa
60, stärker bevorzugt 10 bis 40 Gew.% betragen. Bei einem Gehalt unterhalb etwa 5 Gew.% werden die vorstehend geschilderten
vorteilhaften Effekte nicht erzielt, während ein Gehalt höher als etwa 60 Gew.% Anlass zu unerwünschten
Löslichkeitseigenschaft gibt. Der bevorzugte Bereich des Betrages der wiederkehrenden Einheit entsprechendd der
allgemeinen Formel (I) betagt etwa 30 bis etwa 80, stärker
bevorzugt 40 bis 60 Gew.% des Copolymeren. Bei einem Gehalt unterhalb etwa 50 Gew.% hat der Bildbereich eine unzureichende
mechanische Festigkeit und die weitere Entwicklungsfähigkeit wird gleichfalls ein Problem. Ein Betrag oberhalb
80 Gew.% ist ungünstig, da eine zu starke Quellung am Bildbereich während der Entwicklung stattfindet, die weiterhin
eine schlechte Druckfarbenaufnahmefähigkeit ergibt. Die weiteren Monomereinheiten, die vorliegen können, können in
Mengen bis zu 65 Gew.% des Copolymeren vorhanden sein.
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- ye -
ΧΛ
Die vorstehend beschriebenen polymeren Binder können einzeln oder in Kombination verwendet werden.
Von den verschiedenen vorstehend abgehandelten Copolymeren
sind diejenigen, die in der japanischen Patentanmeldung 118 802/1975 aufgeführt sind, besonders geeignet,
um die verschiedenen vorteilhaften Effekte gemäss der vorliegenden
Erfindung zu erzielen.
Dieser organische polymere Binder (b) ist in günstiger Weise in der lichtempfindlichen gemäss der Erfindung hergestellten
Masse in einem Bereich von etwa 50 bis etwa 95 Gew.%
und vorzugsweise von 60 bis 92 Gew.%, bezogen auf das Gewicht der lichtempfindlichen Masse, vorhanden.
Erforderlichenfalls können Zusätze, wie Farbstoffe, Pigmente, Stabilisatoren, Plastifizierer und Füllstoffe in
die lichtempfindliche Masse gemäss der Erfindung in Mengen nicht höher als etwa 20 Gew.%, bezogen auf das Gewicht der
lichtempfindlichen Masse, einverleibt werden, um verschiedene Eigenschaften derselben zu verbessern. Die Farbstoffe
werden zugesetzt, um einen sichtbaren Kontrast zwischen der Trägeroberfläche und dem Bildbereich nach der Entwicklung
zu ergeben und dürfen mit der verwendeten Diazoniumverbindung nicht reagieren und werden unter denjenigen ausgewählt,
die den gefärbten Bildbereich während der Entwicklung weder verfärben noch auflösen. Geeignete Farbstoffe umfassen öllösliche
Farbstoffe, wie z. B. ölblau Nr. 603 (Produkt der Orient Chemical Ind. Co.), Aizen Spyron Blue GNH, Aizen
Spyron Red 2BH (jeweils Produkte der Hodogaya Chemical Ind. Co.), Zapon Fast Fairy Red B (Produkt der Badischen Anilin-
und Sodafabrik A.G.) und dgl. Diese Farbstoffe werden in solcher Menge verwendet, dass sich ein klarer, optischer
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Kontrast zwischen der belichteten Trägeroberfläche und dem Bildbereich ergibt. Die geeignete Menge liegt allgemein
bei etwa 7 Gew.% oder weniger, bezogen auf das Gesamtgewicht der lichtempfindlichen Masse.
Die lichtempfindliche Masse gemäss der Erfindung ist
für einen lichtempfindlichen Überzug einer lithographischen Platte geeignet. Geeignete verwendbare Träger umfassen Papier.
synthetische Harzfilme, beispielsweise aus Polyvinylacetat, Metalle, wie Zink, Kupfer, Aluminium, rostfreier Stahl,
speziell behandelte Stahlplatten und dgl., Glas und dgl Vor dem Aufziehen der überzugsmasse auf diesen Träger zum
Zweck der Herstellung einer vorsensibilisierten lithographischen Platte wird die Oberfläche des Trägers üblicherweise
passiviert, um schädliche Wechselwirkungen zu verhindern, die sonst zwischen der Oberfläche und der Diazoniumverbindung
stattfinden könnten. Eine derartige Passivierungsbehandlung begünstigt auch eine feste Haftung zwischen dem
belichteten Bereich des Überzuges und dem Substrat und unterstützt weiterhin bei der Ausbildung einer stark-hydrophilen
Oberfläche während des Drückens bei Anwendung der hieraus gebildeten Platte. Ein Beispiel einer derartigen Passi vierungsbehandlung
ist in der US-Patentschrift 2 714 066 angegeben,
bei der metallische Träger mit Silikatsalzen behandelt werden.
Ein weiteres Beispiel ist eine Behandlung mit einer wässrigen Kaliumfluorzirconatlösung, wie in der US-Patentschrift
2 9^6 638 beschrieben. Weitere Behandlungen umfassen eine
Phosphomolybdatbehandlung gemäss der US-Patentschrift
3 201 247, eine Elektro-Abscheidung von Silikat entsprechend der US-Patentschrift 3 658 662 und dgl. Ferner kann eine
Aluminiumplatte in Phosphorsäure oder Schwefelsäure anodisiert
werden, woran sich eine Behandlung mit einem Silikat-
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- -20 -
salz wie vorstehend anschliesst. Die lichtempfindliche Masse
gemäss der Erfindung kann auf einem derartigen Träger zu einer Menge von etwa 0,1 bis etwa 5»0 g/m aufgezogen werden.
Um weiterhin die Ausbildung von Schlamm oder Schmutz in den Nicht-Bildbereichen zu verhindern, selbst wenn die die
vorstehend abgehandelte lichtempfindliche Hasse auf einem Metallträger, insbesondere einer anodieierten Aluminiumplatte, aufweisende vorsensibilisierte lithographische Platte
dem Druck nach mehreren Monaten Lagerung unter normalen Raumbedingungen oder einigen Tagen Lagerung unter extrem
nachteiligen Bedingungen, beispielsweise 45° C und 75 % relative
Feuchtigkeit unterzogen wird, wird Oxalsäure oder ein Salz derselben beispielsweise ein Natrium-, Kalium- oder
Ammoniumsalz des Oxalsäure wirksam verwendet. Die geeignete Menge der Oxalsäure oder des Salzes derselben liegt im Bereich
von etwa 0,1 bis etwa 5 Gew.%, stärker bevorzugt von 0,2 bis 4 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmenge der vorstehend
abgehandelten lichtempfindlichen Masse.
Wenn die gemäss der Erfindung hergestellte, vorsensibilisierte lithographische Druckplatte an aktinische Strahlung
durch ein transparentes negatives Original ausgesetzt wird, erleiden die bestrahlten Bereiche eine photochemische
Änderung mit einem Unterschied des Ausmasses der Quellung gegenüber den nicht-bestrahlten Bereichen, die bei der
nachfolgenden Entwicklung auftritt. Geeignete zur Bestrahlung verwendbare Lichtquellen sind Metallhalogenidlampen, Quecksilberlampen,
Kohlenbogenlampen und dgl. Falls eine Metallhalogenidlampe (3,5 A) verwendet wird, beträgt die geeignete
Bestrahlungszeit etwa 40 Sekunden bis etwa 1 Minute bei
einem Abstand von 1 m zwischen der Lichtquelle und der
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vorsensibilisierten Platte und wenn eine Kohlenbogenlampe (30 A) verwendet wird, beträgt die geeignete Bestrahlungszeit
etwa 50 Sekunden bis etwa 1,5 Minuten bei einem Abstand von
70 cm zwischen der Lichtquelle und der vorsensibilisierten Platte. Diese Belichtungszeiten dienen lediglich als Beispiele,
ohne dass die Erfindung in irgendeiner Weise hierdurch begrenzt wird.
Die Entwicklung kann ausgeführt werden, indem die belichtete Platte in Kontakt mit einem Entwickler gebracht
wird, der eine schwach-alkalisehe Lösung mit einem pH-Wert
von etwa 9 »5 bis etwa 11,5 umfasst.
Brauchbare Entwickler umfassen wässrige Lösungen von anorganischen und organischen alkalischen Materialien, z. B.
Natriumsilikat, Natriumhydroxid, Monoäthanolamin und dgl.
Es ist allgemein günstig, anionische oberflächenaktive Mittel und Alkohole in den Entwickler einzuverleiben. Geeignete
anionische oberflächenaktive Mittel umfassen beispielsweise das Kaliumsalz der Bhodininsäure, Natriumisopropylnaphthalinsulfonat
und dgl., während Benzylalkohol und Diacetonalkohol häufig als derartige Alkohole eingesetzt
werden. Die brauchbaren Mengen dieser Komponenten an alkalischem Mittel, oberflächenaktivem Mittel und Alkohol
liegen im Bereich von etwa 0,1 bis etwa 10 Gew.% und vorzugsweise 0,5 bis 5 Gew.%, jeweils bezogen auf das Gewicht
der Entwicklerlösung.
Die lichtempfindliche Masse geraäss der Erfindung kann
leicht unter Anwendung der vorstehend abgehandelten wässrigen schwach-alkalischen Entwicklerlösung entwickelt werden
und liefert weiterhin die Möglichkeit zur Anwendung ver-
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- 22 -
schiedener Entwicklungsbedingungen, die die praktische Ausführung der Entwicklung sehr einfach machen. Die Entwicklung
kann in geeigneter Weise unter den Bedingungen einer Temperatur im Bereich von etwa 10 bis etwa 50° C und während eines
Zeitraumes im Bereich von etwa 30 Sekunden bis etwa 3 Minuten
durchgeführt werden.
Die lichtempfindliche Masse gemäss der Erfindung wird
im einzelnen nachfolgend anhand spezifischer Beispiele und Vergleichsbeispiele erläutert. Falls nichts anderes angegeben
ist, sind sämtliche Teile, Prozentsätze, Verhältnisse und dgl. auf das Gewicht bezogen.
In 300 g eines auf 100° C erhitzten 2-Methoxyäthanols
wurden unter Stickstoffatmosphäre tropfenweise im Verlauf
von 2 Stunden ein Gemisch aus 150 g 2-Hydroxyäthylmethacrylat,
60 g Acrylnitril, 79,5 g Methylmethacrylat, 10,5 g Methacrylsäure
und 1,2g Benzoylperoxid zugesetzt. 15 Minuten nach Beendigung der Zugabe wurden 300 g 2-Methoxyäthanol
und 0,3 g Benzoylperoxid weiterhin zum Reaktionssystem
zugefügt, welches dann 4 Stunden stehengelassen wurde. Nachdem die Reaktion beendet war, wurde das gesamte Gemisch mit
Methanol verdünnt und in Wasser gegeben, um das erhaltene Copolymere auszufällen, welches im Vakuum bei 70° C getrocknet
wurde. Das in dieser Weise erhaltene Copolymere, welches 2-Hydroxyäthylmetzacrylat enthielt, hatte eine
Säurezahl von 20 (Copolymeres I).
Eine 0,15 mm dicke 2S-Aluminiumplatte wurde durch Eintauchung der Platte in eine 10%ige, wässrige Lösung von
Natriumphosphat bei 80° C während 3 Minuten entfettet, dann
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einer Oberflächenkörnung mit einer Nylon-Bürste unterworfen, dann mit Natriumaluminat von 60° C während 10 Sekunden
geätzt und dann einer Entschmutzungsbehandlung mit einer wässrigen 3%igen Natriumbisulfatlösung unterzogen. Die
in dieser Weise behandelte Platte wurde dann in 20%iger Schwefelsäure während 2 Minuten mit einer Stromdichte von
2 A/dm anodisiert und schliesslich mit einer 2,5%ißea
wässrigen Natriumsilikatlösung bei 70° C während 1 Minute behandelt, so dass die anodisierte Aluminiumplatte erhalten
wurde (Träger I).
Auf diesen Träger I wurde die folgende lichtempfindliche Überzugsmasse aufgezogen.
Copolymeres I 0,86 g
2-Methoxy-4-hydroxy-5-benzoylbenzolsulfonat
des p-Diazodiphenylamin/ Paraformaldehyd-Xondensats 0,10 g
ölblau Nr. 603* 0,03 g
Oxalsäure (Dihydrat) 0,01 g
2-Methoxyäthanol 5*5 g
Methanol 5»5 6
Äthylendichlorid 5*5 g
♦Produkt der Orient Chemical Ind. Co.
Der Überzug wurde bei 100° C während 2 Minuten getrocknet.
Das Überzugsgewicht betrug 2,0 g/m im Trockenzustand. Nach der Lagerung bei 45° C und 75 % relativer Feuchtigkeit
während 5 Tagen wurde die vorsensibilisierte Platte bildweise während 1 Minute durch ein transparentes negatives
Original an Licht aus einer Metallhalogenidlampe, die mit
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2 kw und 3,5 A betrieben wurde ("PS-Licht", Produkt der
Fuji Photo Film Co., Ltd.) aus einem Abstand von 1 m von der Lichtquelle ausgesetzt und dann mit einem Entwickler
der folgenden Zusammensetzung entwickelt:
Benzylalkohol 30 g
Natriumsilikat (40%ige, wässrige
Lösung) 15 ß
Natriumisopropylnaphthalinsulfonat 10 g Wasser <H5 g
Nach der Eintauchung in den Entwickler während 1 Minute bei Raumtemperatur (etwa 20 bis 30° C) wurde die Platte
schwach mit einem Baumwolltuch gerieben, wodurch die unbelichteten
Bereiche des Überzuges vom Träger entfernt wurden und eine lithographische Druckplatte erhalten wurde. Die
Platte wurde mit Wasser gespült, bei 50° C während 3 Minuten getrocknet und mit Gummi arabicum überzogen. 1 Stunde später
wurde die Platte in einen Rota- Printer zum Drucken eingesetzt, wodurch Drucke von ausgezeichneter Qualität praktisch
frei von Verschmutzung gebildet wurden. Die obere Grenze der Dauer des Drucklaufes dieser in der vorstehenden Weise
gelagerten Platte wurde untersucht, wobei sich zeigte, dass diese Platte praktisch die gleiche Anzahl von Drucken liefern
konnte, welche mit einer weiteren Druckplatte erhalten werden konnte, bei der eine lichtempfindliche Masse eingesetzt
wurde, die gleich zur vorstehend beschriebenen lichtempfindlichen Masse war, wobei jedoch keine Oxalsäure oder Salz
davon verwendet wurde, die jedoch nicht in dieser Weise gelagert worden war, verwendet wurde. Wenn jede dieser Platten
einem Druck mit dem Rota-Printer unterzogen wurde, wurden
mit jeder etwa 100 000 Drucke hergestellt.
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Ein Stück einer in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellten anodisierten Aluminiumplatte wurde jeweils
mit den in Beispiel 1 beschriebenen lichtempfindlichen Massen überzogen, wobei jedoch 0,01 g der in der folgenden Tabelle
aufgeführten Zusätze jeweils anstelle der Oxalsäure verwendet wurden, wobei ein getrocknetes Überzugsgewicht von etwa
2,0 g/m erhalten wurde. Jede überzogene Probe wurde bei 45° C und 75 % relativer Feuchtigkeit 5 Tage stehengelassen
und dann in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 belichtet, entwickelt und gespült. Nach der Trocknung bei 50° C während
3 Minuten wurden die Platten dann jeweils auf einem Rota-Printer
befestigt. Sämtliche Platten ergaben Drucke mit schlechterer Qualität als die mit einer Platte unter Anwendung
der Überzugsmasse gemäss der Erfindung, die Oxalsäure enthielt, hinsichtlich der Verschmutzungsmenge im Nicht-Bildbereich
erhalten wurde.
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- 26 -
| Vergleich | Zusatz | Ohne | Druckqualität * |
| beispiel | Zitronensäure | ||
| 1 | Pho sphörsäure | ausreichend | |
| 2 | (85%Lge wässrige Lösung) | massig-ausreichend | |
| 3 | p-Toluolsulfönsäure | massig | |
| (Monohydrat) | |||
| 4 | Borsäure | massig-ausreichend | |
| Schwefelsäure | |||
| 5 | Polyp ho sphorsä ure | ausreichend | |
| 6 | Adipinsäure | massig | |
| 7 | SuIfaminsäure | gut-mässig | |
| 8 | Weinsäure | massig-ausreichend | |
| 9 | Glycin | massig-ausreichend | |
| 10 | Natriumsalicylat | massig | |
| 11 | Ammoniumsulfamat | massig-ausreichend | |
| 12 | Zinkchlorid | ausreichend | |
| 13 | Magnesiumnitrat | massig-ausreichend | |
| 14 | (Hexahydrat) | massig-ausreichend | |
| 15 | £-Caprolactam | ausreichend | |
| γ- Bu ty ro 1 ac t a ca | |||
| 16 | Oxalsäure (Dihydrat) | ausreichend | |
| 17 | ausreichend | ||
| Beispiel 1 | ausgezeichnet |
Die Druckqualität wurde unter Anwendung der folgenden Stufen bewertet:
ausgezeichnet: vollständig frei von Verschmutzung gut: praktisch frei von Verschmutzung
massig: geringe Verschmutzung des Hintergrunds ausreichend: verschmutzter Hintergrund
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Ein Stück der anodisierten Aluminiumplatte (I), die getnäss Beispiel 1 hergestellt worden war, wurde mit einer
lichtempfindlichen Überzugsmasse der folgenden Zusammensetzung überzogen:
Copolymeres (I) (wie in Beispiel 1 )
Shellack
Diazoharz (wie in Beispiel 1 ) Oil Blue Nr. 603 (Produkt der Orient
Chemical Ind. Co.) Oxalsäure (Dihydrat) 2-Methoxyäthanol
Methanol
Äthylendichlorid
Die Uberzugsmenge betrug 1,6 g/m auf Trockenbasis. Nach etwa 3 Monaten Lagerung bei Raumtemperatur wurde die
Platte an Licht aus der gleichen Lichtquelle wie in Beispiel 1 ausgesetzt, mit dem gleichen Entwickler wie in
Beispiel 1 entwickelt, mit Gummi arabicum überzogen und schliesslich in einen Rota-Printer zum Druck eingesetzt.
Keine Verschmutzung im Nicht-Bildbereich wurde beobachtet und Drucke von ausgezeichneter Qualität wurden erhalten.
Ein Copolyneres (II), welches 2-Hydroxyathylmethacrylat
enthielt, wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 hergestellt. Die Zusammensetzung dieses Copolymeren betrug
2-Hydroxyäthylnethacrylat/Acrylnitril/Methylmethacrylat/-Methacrylsäure
~ 60:10:27,5:2,5, angegeben als Gew.%.
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| 0,75 | g | ε | g |
| 0,10 | β | g | |
| 0,12 | 6 | g | |
| 0,02 | 6 | ||
| 0,008 | |||
| 7,0 | |||
| 7,0 | |||
| 7,0 |
Die lichtempfindliche Überzugsmasse der folgenden Zusammensetzung wurde auf eine anodisierte Aluminiumplatte
(I) aufgezogen, die gemäss Beispiel 1 hergestellt worden war.
Copolymeres (II) Diazoharz (wie in Beispiel 1)
Oil Blue Nr. 603 (Produkt der Orient Chemical Ind. Co.) Oxalsäure (Dihydrat) 2-Methoxyäthanol
Methanol
Äthylendichlorid
Die trockene Überzungsmenge betrug 1,6 g/m . Die Platte wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 entwickelt und
in einen Bota-Printer zum Drucken nach dem Überziehen mit
Gummi arabicum eingesetzt. Keine Verschmutzung des Nicht-Bildbereiches wurde beobachtet und es wurden klare Drucke
erhalten.
Ein Stück der nach Beispiel 1 hergestellten anodisierten Aluminiumplatte (I) wurde mit einer lichtempfindlichen Überzugsmasse
der folgenden Zusammensetzung überzogen.
| 0,85 | β | g |
| 0,12 | ε | β |
| 0,02 | g | ε |
| 0,008 g | ||
| 7,0 | ||
| 7,0 | ||
| 7,0 |
| Shellack | D | 0,88 | β |
| Diazoharz (wie in Beispiel | der Orient | 0,09 | ε |
| Oil Blue Nr. 603 (Produkt | |||
| Chemical Ind., Co.) | 0,02 | ε | |
| Oxalsäure (Dihydrat) | 0,01 | ε | |
| 2-Methoxyäthanol | 6,0 | ε | |
| Methanol | 4,0 | ε | |
| lthylendichlorid | 10,0 | ε | |
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Die Uberzugsmenge betrug 1,8 g/m auf Trockenbasis. Nach etwa 3 Monaten Lagerung bei Raumtemperatur wurde die
Platte an Licht aus der gleichen Lichtquelle wie in Beispiel 1 ausgesetzt und dann mit einem Entwickler der folgenden
Zusammensetzung entwickelt:
Isopropylalkohol 60 g
Benzylalkohol 7 β
Natrium-tert.-phosphat 3 g
Natriumisopropylnaphthalinsulfonat 20 g
Wasser 910 g
dann mit Gummi arabicum überzogen und schliesslich in
einem Hidel KOR-Printer zum Druck eingesetzt. Keine Verschmutzung
des Nicht-Bildbereiches wurde beobachtet und es wurden Drucke von ausgezeichneter Qualität erhalten.
Ein Stück der nach Beispiel 1 hergestellten anodisierten
Aluminiumplatte (I) wurde mit einer lichtempfindlichen Überzugsmasse der folgenden Zusammensetzung überzogen:
2-Hydroxyäthylmethacrylat-Copolymeres 0,70 g
(II) (wie in Beispiel 3)
Polyvinylformalharz, PVF Nr. 100 (Produkt der Denki Kagaku Kogyo K.K.)
Diazoharz (wie in Beispiel 1)
Oil Blue Nr. 603 (Produkt der Orient Chemical Ind., Co.)
Oxalsäure (Dihydrat) 2-Methoxyäthanol
Methanol
Äthylendichlorid
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| 0,15 | g | ε |
| 0,12 | ε | ε |
| 0,02 | 0,008 g | ε |
| 7,0 | ||
| 7,0 | ||
| 7,0 |
Die Überzugsmenge betrug 1,6 g/m auf Trockenbasis. Die Platte wurde in gleicher Veise wie in Beispiel 1 belichtet
und entwickelt, mit Gummi arabicum überzogen und in einen Rota-Printer zum Druck eingesetzt. Keine Verschmutzung
des Nicht-Bildbereiches wurde beobachtet und
es wurden Drucke von ausgezeichneter Qualität erhalten.
Dann wurde ein Test zur Bestimmung der Druckdauerhaftigkeit unter Anwendung der in den Beispielen 3 und
erhaltenen überzogenen Platten durchgeführt. Dabei erwies sich die Druckdauerhaftigkeit der in Beispiel 5 erhaltenen
Platte um etwa 10 bis etwa 20 % höher im Vergleich zu der in Beispiel 3 erhaltenen.
Nach einer Lagerung der in den Beispielen 3 und 5 erhaltenen
überzogenen Platten während etwa 6 Monaten wurden die Platten belichtet und in gleicher Veise wie in Beispiel
1 entwickelt, mit Gummi arabicum überzogen und in einen Rota Printer zum Druck eingesetzt. Keine Verschmutzung der
Nicht-Bildbereiche wurde beobachtet und es wurden Drucke von ausgezeichneter Qualität erhalten.
Ein Stück einer gemass Beispiel 1 hergestellten anodisierten
Aluminiumplatte (1) wurde mit einer lichtempfindlichen Überzugsmasse der folgenden Zusammensetzung überzogen:
2-Hydroxyäthylmethacrylat- 0,80 g
Copolymeres (II) (wie in Beispiel 3)
Diazoharz (wie in Beispiel 1) 0,15 g
Oil Blue Nr. 603 (Produkt der Orient 0,0^. g
Chemical Ind., Co.)
Natriumoxalat 0,01 g
2-Methoxyäthanol 7,0 g
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Methanol 7,0g
Ithylendichlorid 4,0 g
Wasser 3»0 g
Die Uberzugsmenge betrug 1,8 g/m auf Trockenbasis. Nach etwa 3 Monaten Lagerung bei Raumtemperatur wurde die
Platte wie in Beispiel 1 belichtet und unter Anwendung des in Beispiel 1 angegebenen Entwicklers entwickelt, mit
Gummi arabicum überzogen und in einen Hidel KOR-Printer zum Druck eingesetzt. Keine Verschmutzung der Nicht-Bildbereiche
wurde beobachtet und es wurden Drucke von ausgezeichneter Qualität erhalten.
Die Erfindung wurde vorstehend anhand spezifischer Ausführungsformen
beschrieben, ohne dass die Erfindung hierauf begrenzt ist.
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Claims (8)
- Patentansprüchej Λ4 Lichtempfindliche Diazomasse, bestehend aus (a) einer Diazoniumverbindung, (b) einem organischen Binder von hohem Molekulargewicht und (c) etwa 0,1 bis etwa 3 Gew.% an Oxalsäure oder einem Salz derselben.
- 2. Lichtempfindliche Diazomasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der organische Binder von hohem Molekulargewicht (b) eine Säurezahl von etwa 10 bis etwa 100 besitzt und sowohl wiederkehrende Einheiten entsprechend der folgenden allgemeinen FormelCOO(CH0CHa)-H (I)C. ι IiR2worin R^. ein Wasserstoff atom oder eine Methylgruppe, R2 ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe, eine Äthylgruppe oder eine ChIormethylgruppe und η eine ganze Zahl von 1 bis 10 bedeuten, als auch wiederkehrende Einheiten entsprechend der folgenden allgemeinen Formel:R,-4CH2-C^ (II)CNworin R, ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeutet, enthält.709P51/112SORIGINAL INSPECTED
- 3. Lichtempfindliche Diazomasse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich ein zweites Harz mit hydrophilen funktionellen Gruppen enthält.
- 4·. Lichtempfindliche Diazomasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der organische Binder von hohem Molekulargewicht (b) aus Polyvinylbutyral), Poly(vinylformal und/oder She Hack besteht.
- 5· Lichtempfindliche Diazomasse nach Anspruch 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, dass als Oxalsäure oder Salz derselben (c) Oxalsäure selbst eingesetzt ist.
- 6. Vorsensibilisierte lithographische Platte, bestehend aus einem Träger mit einer darauf befindlichen Schicht aus der lichtempfindlichen Diazomasse nach Anspruch 1 bis 5·
- 7· Vorsensibilisierte lithographische Platte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der organische Binder von hohem Molekulargewicht (b) eine Säurezahl von etwa 10 bis etwa 100 besitzt und sowcüL wiederkehrende Einheiten entsprechend der folgenden allgemeinen Formel:(I)R2worin R^ ein Wasserstoffatom, oder eine Methylgruppe, R2 ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe, eine Äthylgruppe oder eine Chlormethylgruppe und η eine ganze Zahl von 1 bis 10 bedeuten, als auch wiederkehrendeEinheiten entsprechend der folgenden allgemeinen Formel709881/1125(II) CNworin R, ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeutet, enthält, und als Oxalsäure oder Salz derselben (c) Oxalsäure enthält.
- 8. Vorsensibilisierte lithographische Platte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus einem anodisierten Aluminiumträger besteht.7098&1/112?
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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