DE2728623A1 - Vorrichtung zur periodischen ladung einer spule - Google Patents
Vorrichtung zur periodischen ladung einer spuleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur periodischen Ladung einer Spule zur Strombegrenzung.
Es ist bekannt, die Zündkerzen eines Verbrennungsmotors, beispielsweise
zum Antrieb von Automobilen, mit einer Hochspannung zu speisen, die in der Sekundärwicklung einer Induktionsspule
(Zündspule) erzeugt wird, deren Primärwicklung periodisch an die elektrische Gleichstromversorgung des Fahrzeug? angeschlossen
wird. Der Augenblick der Erzeugung der Hochspannung in der Sekundärwicklung entspricht dem Augenblick, in dem die elektrische
Speisung der Primärwicklung unterbrochen wird. Nach dem Moment der Öffnung der Schaltung entsteht ein Entladung::strom; nach einer
Erholungszeit wird die Schaltung der Primärwicklung wieder geschlossen, um die Spule von neuem zu laden. Im allgemeinen wird
der Ladestrom auf einen vorbestimmten Wert I1 beschränkt; dieser
Wert I1 wird nach Ablauf einer Zeit T0 nach dem Schließen der
Speiseschaltung der Primärwicklung erreicht. Darauf wird dieser Strom während einer Zeit Tp vor der Herbeiführung einer neuen
Öffnung der Schaltung beibehalten, so daß man eine Hochspannung erhält, die einen Zündfunken erzeugt. Bezeichnet man die Zeit
während der Periode zwischen zwei Funken mit T, die Zeit, während der der Speisekontakt der Primärwicklung geschlossen ist, mit
T, und die Zeit, während der der Kontakt offen ist, mit T^, so i.c;t
T-J = T1 + T0 und T = T, + T^.
Wenn die Primärwicklung elektronisch umgeschaltet oder unterbrochen
wird, so verwendet man im allgemeinen einen als Reihenstromregler geschalteten Transistor, der beispielsweise in Darlington-Schaltung
geschaltet ist. Bei einer solchen Anordnung besteht eine große Schwierigkeit darin, daß der auch als Unterbrecher
arbeitende Regeltransistor eine beträchtliche Wärmemenge freigibt, obwohl bereits vorgeschlagen wurde, diesen Ladestrom
der Spule auf einen als ein Optimum betrachteten Wert zu begrenzen. Es v/urde daher vorgeschlagen, die Spule durch Vorgabe eines
konstanten Wertes für die Zeit T, oder durch Vorgabe eines konstanten Wertes für die Zeit T, zu laden. Es wurde jedoch fest-
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gestellt, daß die vorgenommenen Regelungen hinsichtlich der Ladung der Spule unzureichend sind und zu einer beträchtlichen
Wärmeentwicklung im Regeltransistor führen, der auch als Unterbrecher für die Primärwicklung arbeitet.
Es ist festgestellt worden, daß die im als Unterbrecher arbeitenden
Regeltransistor freigegebene Wärmeleistung dem Verhältnis T1ZT proportional ist. Erfindungsgemäß wird daher eine Anordnung
oder eine Vorrichtung zur periodischen Aufladung der Spule vorgeschlagen, mit der das Verhältnis T1/T unabhängig von den Änderungen
von T auf einem Minimalwert gehalten wird. Um eine konstante Sekundärspannung und eine verminderte Aufheizung des
Transistors zu erzielen, muß T1/T gering, jedoch nicht gleich
null sein. Ebenso kann die von dem als Unterbrecher arbeitenden Transistor abgeführte Leistung auf einen ausreichend geringen
Wert begrenzt werden, der für den Transistor zulässig ist. Die die erfindungsgemäße Vorrichtung enthaltende Steuereinrichtung
bestimmt den Beginn der Zeit T, derart, daß das Verhältnis T1ZT
minimal bleibt. Erfindungsgemäß ist die Steuereinrichtung als geschlossene Schleife realisiert, die den Vergleich des effektiven
Verhältnisses T1ZT mit einem gewünschten Sollwert ermöglicht.
Die Werte des Istverhältnisses T1ZT liegen umso näher
am Sollwert, je genauer die Steuereinrichtung ist, so daß T1ZT
sehr nahe am Sollwert liegt. Die die erfindungsgemäße Vorrichtung enthaltende Steuereinrichtung bestimmt den Beginn der Zeit
T* derart, daß das Verhältnis T1ZT konstant bleibt. Erfindungsgemäß
ist diese Steuereinrichtung aufgrund einer geschlossenen Schleife ausgeführt, die den Vergleich des Istwertes und des
Sollwertes des Verhältnisses T1ZT erlaubt. Die Differenz zwischen
den beiden Werten wird mit Hilfe eines Übertragungsblocks zur Bestimmung des Endes der Zeit T^ verwendet.
Gegenstand der Erfindung ist demnach eine Vorrichtung zur periodischen Ladung einer Strombegrenzungsspule, wobei die
Periode T der periodischen Ladung variabel ist, wobei der Ladestrom
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seinen Grenzwert zu einer Zeit T2 erreicht und während einer
Zeit T1 in der Spule gehalten wird, und wobei die Summe (T1
+ Tp) geringer als T ist, die dadurch gekennzeichnet ist,
daß die Ladung der Spule zu einer Zeit T. nach Beginn jeder Periode anfängt, wobei Ti derart bestimmt wird, daß das
Verhältnis T1ZT dank einer eine geschlossene Schleife darstellenden
Steuereinrichtung minimal ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform enthält die erfindungsgemäße
Vorrichtung zur Strombegrenzung in der Ladedrossel einen Serien-Proportionalrogler, dessen Ausgangssignal während
der Zeit T1 auf einem konstanten Pegel und v/ährend
des Reiits der Periode auf einem komplementären Pegel liegt.
Der Serien-Proportionalregler enthält einen in Darlington-Schaltung
geschalteten Transistor. Die Steuereinrichtung mit geschlossener Schleife enthält erstens eine Einrichtung zur
Erfassung des Mittelwertes des vom Serien-Proportionalregler abgegebenen Signals, wobei der Mittelwert ein Abbild des
effektiven Verhältnisses T1ZT ist, zweitens eine Einrichtung
zum Vergleich dieses Mittelwerts mit einem Bezugspegel, der dem gewünschten Verhältnis T1ZT entspricht, die ein Signal
mit dem Pegel U erzeugt, drittens einen Generator zur Erzeugung einer periodischen Spannung V mit der Periode T, wobei
die Spannung V abhängig ist von der Zeit und am Ende der Periode T während eines Zeitintervalls auf null absinkt,
dessen Dauer wesentlich geringer ist als T, und viertens eine Einrichtung zum Vergleich der Spannungen U und V, mit
deren Hilfe bei Gleichheit der Spannungen ein Signal erzeugt wird, das die Einschaltung der Drossel auslöst. Das Signal
mit dem Pegel U wird mittels einer Schaltung erhalten, die einem Übertragungsblock entspricht, wobei die Eigenschaften
der Schleife der Steuereinrichtung berücksichtigt werden. Der Übertragungsblock enthält Verstärkungs- und Integrationseinrichtungen. Die Spannung V ist eine Funktion der Zeit t
der Form a + bt + ce , worin a, b, c und d beliebige Konstanten sind. In einer bevorzugten Abwandlung ist die Spannung V eine Funktion der Zeit t der Form a + ce , wobei a
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eine positive Konstante, c und d negative Konstanten und (a + c) positiv oder null sind. Die Einrichtung enthält ein Organ zur
Steuerung der Öffnung der Ladeschaltung der Spule, v/enn die Periode T einen vorbestimmten Grenzwert unterschreitet. Um
sicherzustellen, daß bei verminderter Periode T die Entladezeit Ti nach der Einleitung der Öffnung der LadeschaItung der
Spule ausreicht, um den Strom in der Spule vor dem Wiederschliessen der Ladeschaltung ausreichend zu vermindern, enthält die
Einrichtung ein Mittel, mit dem eine Öffnungszeit T^, beginnend
am Anfang jeder Periode T, auf einem Minimalwert gehalten wird. Die Einrichtung, mit der eine Öffnungszeit T^ minimal gehalten
wird, enthält einen rnonostabilen Multivibrator. Die Entladezeit oder Öffnungszeit T. und die Zeit, in der die Sägezahnspannung
auf null gebracht wird, werden durch den inonostabilen Multivibrator
bestimmt. Der Widerstand der Primärwicklung der Spule liegt unter 1 Ohm. Der Serien-Proportionalregler wird der
Einwirkung äußerer Parameter unterworfen, die den Grenzwert des Ladestroms beeinflussen. Die äußeren Parameter, die auf
den Serien-Proportionalregler einwirken, sind unter anderem die Drehzahl des Motors, die Dauer des Entladefunkens des
Sekundärstroms, der Wert des Unterdrucks im Kanal der Verbrennung sgemischspei sung des Motors, die Motortemperatur, die
Temperatur der Verbrennungsluft oder andere Parameter, durch die der Verbrauch und/oder die Verschmutzung durch die Abgase
vermindert wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann vorteilhaft zur Steuerung der Speisung einer Primärwicklung der Zündspule eines Verbrennungsmotors
verwendet v/erden; sie ist besonders günstig bei Automobilen anwendbar, bei denen der Zündfunken am Ende jeder
Periode T entsteht, die umgekehrt proportional ist der Drehzahl des Motors.
Anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 im Diagramm den zeitlichen Verlauf des in der Primärwicklung einer Zündspule eines Automobils
fließenden Stroms mit einer erfindungsgemäßen Ladevorrichtung, wobei die Zeit auf
der Abszisse und der Strom auf der Ordinate aufgetragen sind; das Diagramm zeigt eine
Lade- und fintladeperiode der Primärwicklung,
Fig. 2 das Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, angewandt auf eine Zündspule für Automobile,
und
Fig. 3 die Einzelheiten einer dem Blockschaltbild der Fig. 2 entsprochenden Schaltung.
Die in den Fig. 2 und j5 gezeigte Vorrichtung erlaubt die
periodische Ladung einer Zündspule, deren Primärwicklung 1
mit einer Sekundärwicklung 2 gekoppelt ist, die einen hochgespannten Strom zu den Zündkerzen eines nicht gezeigten
Verbrennungsmotors schickt. Der Verbindungspunkt zwischen den Wicklungen 1 und 2 ist an den positiven Anschluß 3 der
elektrischen Gleichstromversorgung des Fahrzeugs angeschlossen. Der Strom in der Primärwicklung 1 der Zündspule wird
durch einen Transistor 4 gesteuert, dessen Emitter über einen Shunt-Widerstand 5 an Masse angeschlossen ist. V/enn der
Transistor 4 in der Zeit T^ am Beginn jeder Periode T gesperrt
ist, kann die Primärwicklung 1 nicht geladen werden. V/enn der Transistor 4 leitet, beginnt während einer Zeit
Tp in der Primärspule 1 ein Strom zu fließen, der danach den
eingeprägten Maximalwert I1 erreicht. Er ist auf diesen Wert
begrenzt, weil der Transistor 4 in bekannter V/eise als Serien-Proportionalstromregler
geschaltet ist. Der Strom I1 bleibt während der Zeit T1 konstant und v/ird am Ende der Periode T
unterbrochen, wenn der Transistor 4 von neuem gesperrt wird. Die Abschaltung des Stroms erfordert eine gewisse Zeitspanne,
ausgehend von dem Augenblick, in dem der Transistor gesperrt wird.
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Das Prinzip der erfindungsgemäßen Ladevorrichtung ist es, das Verhältnis T1ZT unabhängig von den Änderungen von T derart
konstant zu halten, daß die vom Transistor A erzeugte
Wärmemenge auf einen vorbestimmten Viert begrenzt wird. Dieses
Prinzip wird anhand Fig. 2 erläutert. Der Transistor A wird durch einen Regler 6 gesteuert, der eine den Strom
in der Spule an den Klemmen des Shunt-WiderStandes 5 abgegriffene
Spannung erzeugt. Dieses Signal wird einer Schaltung 7a zugeführt, die den Mittelwert dieses Signals liefert;
Dieser Mittelwert ist eine dem Verhältnis T1ZT proportionale
Spannung.
In einem Komparator 7b wird der Mittelwert mit einem Bezugswert verglichen, der einem bestimmten Verhältnis T1ZT entspricht.
Die Differenz dieser beiden Signale wird verstärkt und einem Transmitter 7c mit der Steuerschleife zugeführt.
Der Transmitter gibt die charakteristischen Eigenschaften des Systems (Stabilität, Fehler, Ansprechzeit) vor. Die
Schaltungen 7a, 7b und 7c bilden zusammen einen Wandler 7. Der Wandler 7 liefert ein Ausgangssignal, das von der Differenz
zwischen dem Istverhältnis T1ZT und dem Sollverhältnis
T1ZT abhängig ist. Dieses Ausgangssignal mit dem Pegel U wird
einem der Eingänge eines Komparators 8 zugeführt, dessen anderer Eingang mit einer Spannung V gespeist wird, die ihrerseits
von einem insgesamt mit 9 bezeichneten Spannungsgenerator geliefert wird. Der Spannungsgenerator 9 erzeugt eine
Sägezahnspannung, die durch das an seinem Eingang 10 zugeführte Signal auf null zurückgestellt wird. Das Signal auf
dem Eingang 10 wird von einem nicht gezeigten Geber erzeugt, der das zuvor unter Umständen korrigierte Zündsignal liefert.
Das Ausgangssignal des Gebers läuft zunächst in eine Formschaltung
9a und steuert darauf die Rückstellung des Sägezahngenerators 9b auf null. Die vom Spannungsgenerator 9 erzeugte
Sägezahnspannung V wird im Komparator θ mit der Spannung U verglichen, an dessen Ausgang ein Signal erzeugt wird,
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das zur Steuerung der Öffnung des Transistors 4, d.h. zur Steuerung des Beginns der Ladung der Primärwicklung 1, dem
Regler 6 zugeführt wird.
Zur Einstellung des Istverhältnisses von T1/T wird also
die Zeit T^ bestimmt, um das Verhältnis T^T auf den vorbestimmten
Sollwert einzustellen. Ist das Ißtverhältnis T1/T
zu groß, so steigt die Spannung U, wodurch wiederum die Zeitig ansteigt. Hierdurch wird der Wert der Zeit T1 für eine
im wesentlichen konstante Periode T vermindert. Ist das Verhältnis T1ZT zu klein, v/erden die Spannung U und die Zeit Ty
vermindert, wodurch die Zeit T1 vergrößert und das Verhältnis
T1/!1 auf den Sollwert gebracht wird.
Es sei erwähnt, daß bei dieser Vorrichtung bei stillstehendem Motor der Transistor 4 durchgeschaltet ist, so daß beim Stillstand
durch Regelung des Stroms in der Primärwicklung 1 der Zündspule eine Erhitzung eintritt. Um diesen Nachteil zu vermeiden,
ist eine Einrichtung 11 zur Steuerung der Öffnung vorgesehen, die, wenn die Periode T eine vorbestimmte Zeit
übersteigt, beispielsweise eine Sekunde, dem Regler 6 ein Signal zuführt, das die Sperrung des Transistors 4 auslöst.
Wenn übrigens die Drehzahl des Motors, mit dem die erfindungsgemäße
Vorrichtung verbunden ist, ansteigt, sinkt die Periode T, so daß die Zeit T^ zu kurz werden kann, so daß für die vollständige
Entladung der Primärwicklung 1 der Zündspule nicht genügend Zeit zur Verfügung steht. Unter diesen Umständen wird
vorzugsweise für die Zeit T^ ein Minimalwert vorgegeben, wodurch bei Betrieb mit hoher Drehzahl ein Verschwinden des
ZUndfunkens vermieden wird.
Die Schaltung der Fig. 3 entspricht einer AusfUhrungsform des
Blockschaltbildes der Fig. 2. Die Blöcke sind in Fig. 3 mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet wie in Fig. 2. Der
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Transistor 4, der den Strom zur Primärwicklung 1 der Zündspule
unterbricht, ist Teil einer Darlington-Schaltung mit einem weiteren Transistor 12, einer zwischen die Basis des
Transistors 12 und die miteinander verbundenen Kollektoren der Transistoren 4 und 12 geschalteten Zensrdiode 13 und
einem Kondensator 14, der parallel zur Kollektor-Emitterstrecke
des Transistors' 4 geschaltet ist. Die Basis des Transistors 12 wird über eine Diode 15 von einem Transistor
16 angesteuert, dessen Kollektor über einen Widerstand 17 an den positiven Anschluß 3 und dessen Emitter an Masse angeschlossen
ist. Die Basis des Transistors 16 ist über einen V/iderstand 18 an Kasse, über einen Widerstand 19 an
den Ausgang des !Comparators 8 und über einen Widerstand 21 und eine Zenerdiode 22 an den Ausgang eines Operationsverstärkers
20 angeschlossen. Dem einen Eingang des Operationsverstärkers 20 wird die an den Klemmen dos Shunt-V/iderstandes
5 abgegriffene Spannung und seinem anderen Eingang, der über einen Kondensator 23 an den Ausgang angeschlossen ist,
eine Bezugs spannung zugeführt, die von einem aus Widerständen
24 und 25 und einer Zenerdiode 26 bestehenden Spannungsteiler geliefert wird.
Der Mittelwert des Ausgangssignals des Verstärkers 20 wird mit Hilfe eines Widerstandos 2? und eines Kondensators 28
erzeugt. Dieser Mittelwert wird einem der Eingänge eines Operationsverstärkers 29 zugeführt und mit Hilfe des Verstärkers
29 mit einer Bezugsspannung verglichen, die von
einem aus Widerständen 30 und 31 bestehenden Spannungsteiler
geliefert wird. Diese Bezugs spannung wird über einen V/iderstand
32 dem anderen Eingang des Verstärkers 29 zugeführt.
Der Eingang des Verstärkers 29, dem die Bezugsspannung zugeführt
wird, ist über einen Widerstand 33 mit dem Ausgang verbunden. Das Ausgangssignal des Verstärkers 29 wird mittels
eines Kondensators 34 integriert. Mit dem Kondensator 34
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sind zwei Parallelschaltungen verbunden, deren eine einen Widerstand 35 und deren andere einen Widerstand 36 und eine
Diode 37 enthält. Auf diese V/eise erhält man zwei unterschiedliche
Zeitkonstanten zum Laden und Entladen des Kondensators; die Lade-Zeitkonstante ist größer als die Entlaie-Zsitkonstante,
so daß die Vorrichtung auf Beschleunigungen des Hotors schnell ansprechen kann.
Das Ausgangssignal des Wandlers 7, das von der Abweichung zwischen dem Ictvcrhältnis T1/T und dem Sollverhältnis T1/T
ist, wird über einen Widerstand 38 dem invertierenden oder
negativen Eingang eines den Komparator 8 bildenden Operationsverstärkers 39 zugeführt. Dem direkten oder positiven Eingang
des Verstärkers 39 wird die vom Sägezahngenerator 9a, 9b gelieferte Sägezahnspannung V zugeführt. Der positive Eingang
des Verstärkers 39 ist über einen Kondensator 57 an Masse
und über einen Widerstand 58 an einen Widerstand 53 angeschlossen. Die Sägezahnspannung V wird von einer Schaltung
erzeugt, die aus einem Widerstand 40, einer Diode 41 und
einem Kondensator 42 besteht, die zwischen Masse und dem positiven Anschluß 3 in Reihe geschaltet sind. Die Sägezahnspannung
V wird zwischen dem Widerstand 40 und der Diode abgegriffen. Ein Transistor 43, dessen Emitter-Kollektor-Strecke
einem Kondensator 42 parallel geschaltet ist, erlaubt es, die Sägezahnspannung V bei jedem Einlaufen eines
vom Geber der Eingangsklemme 10 zugeführten Signals, die Sägezahnspannung V auf null rückzustellen. Dieses Signal
wird durch die Formschaltung 9a umgewandelt und über einen
Kondensator 44 und einen Widerstand 45 der Basis des Transistors 43 zugeführt. Zwischen Masse und dem Verbindungspunkt
zwischen Kondensator 44 und Widerstand 45 liegt ein Widerstand 46.
Die Schaltung 9a zur Formung des AusgangsSignaIs des Gebers
besteht aus einem Operationsverstärker 47, dessen direkter oder positiver Eingang über einen Widerstand 48 an den
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Ausgang und über zwei Widerstände 49 und 50 an die Klemme
10 angeschlossen ist. Der Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 49 und 50 ist über eine Diode 51 an Masse und
über eine Diode 52 und den Widerstand 53 an den positiven Anschluß 3 angeschlossen. Der Widerstand 53 liegt zwischen
dem positiven Anschluß 3 und der Zenerdiode 26. Der indirekte oder negative Eingang des Verstärkers 47 ist über
einen Widerstand 54 an Masse und über einen Widerstand 55
an den Widerstand 53 angeschlossen. Der direkte Eingang des Verstärkers 47 ist über einen V/iderstand 56 an den
Widerstand 53 angeschlossen.
Die Öffnungs-Steuerschaltung 11 erhält ihr Eingangssignal am Ausgang der Diode 41. Die Schaltung 11 besteht aus einem
Kondensator 59 und einem hiermit in Reihe geschalteten Widerstand 60, deren Verbindungspunkt über eine Diode 61
an die Diode 52, über eine Diode G2 an den Verbindungspunkt zwischen Kondensator 42 und Diode 41 und schließlich über
eine Diode 63 mit dem direkten Eingang des Verstärkers 39 verbunden ist.
Wenn die Sägezahnspannung V gleich der Spannung U ist, liefert der den Komparator 8 bildende Verstärker 39 ein Signal, mit
dem die Basis des Transistors 16 angesteuert wird, der seinerseits die Durchschaltung des Transistors 4 auslöst, und zwar
in dem Maße, in dem die Sperrzeit T^ eine vorbestimmte Zeit,
z.B. 800 ps übersteigt, so daß sich die Primärwicklung 1
ausreichend entladen kann und so bei hohen Motordrehzahlen ein Verschwinden des Zündfunkens vermieden wird. Die vorbe
stimmte Zeit ist die Zeit, in der die Sägezahnspannung auf null geht, die durch die monostabile Schaltung 43-44-45-46
bestimmt wird.
Bei umlaufendem Motor wird in der Öffnungs-Steuerschaltung der Kondensator 59 an jedem Ende der Periode über den
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Transistor 43 entladen. Die Spannung an seinen Klemmen ist deshalb vernachlässigbar und beeinflußt den indirekten Eingang
des Verstärkers 39 nicht. Wenn andererseits der Motor anhält, entlädt der Transistor 43 den Kondensator 59 nicht
mehr, so daß nach einer Sekunde die Spannung am indirekten Eingang des Verstärkers 39 durch den Kondensator 59 mitgenommen
wird und die Eingangsspannung am direkten Eingang
unterschreitet, die durch die Zenerdiode 26 begrenzt wird. Auf diese V/eise kippt oder schwingt der Verstärker, so daß der Transistor 4 gesperrt und damit bei stehendem Motor
ein Fließen den Stromes in der Primärwicklung 1 vermieden
wird.
unterschreitet, die durch die Zenerdiode 26 begrenzt wird. Auf diese V/eise kippt oder schwingt der Verstärker, so daß der Transistor 4 gesperrt und damit bei stehendem Motor
ein Fließen den Stromes in der Primärwicklung 1 vermieden
wird.
Mit der erfindungngeraäßen Vorrichtung kann die vom Transistor
4 verbrauchte Leistung wesentlich verringert und
entsprechend die Lebensdauer bei begrenztem Gestehungspreis verlängert werden.
entsprechend die Lebensdauer bei begrenztem Gestehungspreis verlängert werden.
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Leerseit
Claims (14)
- PATE NTAN VÄLTl" SCHIFF ν. FÜNER STREHL SCHÜBEL-HOPF EBBINGHAUS FINCKMARIAHILFPLATZ 2 4 3, MÖNCHEN 9O OTiOPTiPOSTADRESSE: POSTFACH 95 OI 6O, D-8000 MÖNCHEN 95 JL I ti O D C. JKARL LUOWIQ SCHIFFDIPL. CHEM. DR. ALEXANDER V. FÜNERDIPL. INQ. PETER STREHLDIPL. CHEM. DR. URSULA SCHÜBEL-HOPFDIPL. INQ. DIETER EBBINQHAUSDR. ING. DIETER FINCKTELEFON (Οββ) «8 SO 84telex b-93s6s auro dauromarcpat MünchenSociete pour 1'Equipement de DA-14156Vehicules 24. Juni 1977Vorrichtung zur periodischen Ladung einer SpulePatentansprüche;\1 .J Vorrichtung zur periodischen Ladung einer Spule zur Strombegrenzung, wobei die Periode T der periodischen Ladung variabel ist, der Ladestrom in einer Zeit Tp seinen Grenzwert erreicht und während einer Zeit T^ in der Spule konstant gehalten wird, wobei die Summe (T^ + T2) kleiner als T ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladung der Spule (1) zu einer Zeit T^ nach dem Beginn jeder Ladung begonnen709883/0704wird, wobei T, derart bestimmt wird, daß das Verhältnis T1/T mittels einer Steuereinrichtung mit geschlossener Schleife minima], jedoch größer als null ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Strombegrenzung während der Entladung der Spule (1) ein Serien-Proportionalregler (Transistor A) vorgesehen ist, der ein Signal liefert, dan während der Zeit T,, auf einem konstanten Pegel und während des Rests der Periode auf einem komplementären Pegel liegt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Serien-Proportionalregler einen in Darlington-Schaltung geschalteten Transistor (4) enthält.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Steuereinrichtung (7) mit geschlossener Schleife folgende Bestandteile enthält:1. Eine Einrichtung (7a) zur Bestimmung des Mittelwertes des vom Serien-Proportionalregler abgegebenen Signals, wobei der Mittelwert das Istverhältnis T^/T wiedergibt,2. eine Vergleichseinrichtung (7b) zum Vergleich des Mittelwertes mit einem Bezugswert, der dem Sollwert709883/0704von T^/T entspricht, \*obei durch den Vergleich ein Signal mit dem Pegel U erzeugt wird,3. einen Generator (8) zur Erzeugung einer periodischen Spannung V mit der Periode T, wobei die Spannung V eine Funktion der Zeit ist und am Ende der Periode T während eines Zeitintervalls auf null rückgestellt wird, dessen Dauer wesentlich kleiner ist als T, und4. eine Einrichtung (8) zum Vergleich der Spannungen U und V, die bei Gleichheit der Spannungen U und V ein Signal erzeugt, das die elektrische Speisung der Spule (1) einschaltet.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal mit dem Pegel U mittels eines Transmitters (7c) unter Berücksichtigung der Eigenschaften der Schleife der Steuereinrichtung (7) erzeugt wird.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß der Transmitter (7c) Verstärkungs- und Integrationseinrichtungen enthält.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurchgekennzeichnet , daß die Spannung V eine Funktion der Zeit t der Form a + bt + ce is1 worin a, b, c und d beliebige Konstanten sind.709883/070*
- 8. Vorrichtlang nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Spannung V eine Funktion der Zeit mit der Form a + c · e ist, worin a eine positive Konstante, c und d negative Konstanten und (a + c) positiv oder gleich null sind.
- 9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Organ (11) zur Steuerung der öffnung der Ladeschaltung der Spule (1), wenn die Periode T einen vorbestimmten Grenzv/ert unterschreitet.
- 10. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß, um bei absinkender Periode T eine ausreichende Entladezeit T^ nach dem Beginn der Öffnung der Ladeschaltung der Spule (1) zu gewährleisten, eine Einrichtung vorgesehen ist, die eine minimale Öffnungszeit T,, beginnend vom Anfang Jeder Periode T, aufrechterhält, wobei diese Einrichtung vorzugsweise eine monostabile Einrichtung (43, 44, 45, 46) enthält.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlade- oder Öffnungszeit T^ die von der monostabilen Einrichtung definierte Zeit der Rückstellung der Sägezahnspannung auf null ist.709883/0704
- 12. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der V/iderstand der Primärwicklung (1) der Spule kleiner ist als 1 Ohm.
- 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Serien-Proportional regler (4) von äußeren Parametern gesteuert ist, die dt.-n Grenzwert duo Lade&ti'Oms bo:;i-ir;.!.!en.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , daß die auf den Serien-Proportionalregler (4) v/irkenden äußeren Parameter unter anderem folgende Parameter sind: Drehzahl des Motors, Dauer des Entladefunkens des Sekundärstroms, Unterdruck im Speisekanal zur Zufuhr des brennbaren Genisches zum Motor, die Motortemperatur, die Temperatur der Verbrennungsluft oder andere Parameter, durch die der Verbrauch und/oder die Verschmutzung durch Abgase vermindert werden.709883/0704 Beschreibung
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| GB (1) | GB1566319A (de) |
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Families Citing this family (1)
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| GB2060053B (en) * | 1979-10-05 | 1983-10-05 | Hughes Microelectronics Ltd | Ignition circuits for internal combustion engines |
Citations (3)
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| DE2307443A1 (de) * | 1972-04-06 | 1973-10-18 | Fairchild Camera Instr Co | Zuendkontrollsystem |
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1976
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1977
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- 1977-06-28 IT IT6849977A patent/IT1143817B/it active
- 1977-06-28 ES ES460171A patent/ES460171A1/es not_active Expired
- 1977-06-29 GB GB2726277A patent/GB1566319A/en not_active Expired
Patent Citations (3)
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Also Published As
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|---|---|
| GB1566319A (en) | 1980-04-30 |
| DE2728623C2 (de) | 1986-03-20 |
| IT1143817B (it) | 1986-10-22 |
| FR2357108A1 (fr) | 1978-01-27 |
| FR2357108B1 (de) | 1982-03-05 |
| ES460171A1 (es) | 1978-12-01 |
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