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DE2728570A1 - Kamerasteuerung aufgrund eines signals von einem blitzgeraet - Google Patents

Kamerasteuerung aufgrund eines signals von einem blitzgeraet

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DE2728570A1
DE2728570A1 DE19772728570 DE2728570A DE2728570A1 DE 2728570 A1 DE2728570 A1 DE 2728570A1 DE 19772728570 DE19772728570 DE 19772728570 DE 2728570 A DE2728570 A DE 2728570A DE 2728570 A1 DE2728570 A1 DE 2728570A1
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DE
Germany
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circuit
signal
transistor
voltage
display
Prior art date
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DE19772728570
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Motonobu Matsuda
Yoshihara Ohta
Masayoshi Sahara
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Minolta Co Ltd
Original Assignee
Minolta Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE2728570A1 publication Critical patent/DE2728570A1/de
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Description

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MINOLTA CAMERA KABUSHIKI KAISHA
Osaka / JAPAN
KAMERASTEUERUNG AUFGRUND EINES SIGNALS VON EINEM BLITZGERÄT
Die Erfindung betrifft eine Steuerschaltung zur Verwendung in einer Kamera, insbesondere in Abhängigkeit von einen Signal, das von einem elektronischen Blitzgerät stammt, beim Fotografieren mit Blitzlicht.
Beim Fotografieren mit Blitzlicht mit
einem elektronischen Blitzgerät läßt sich das Fotografieren mit ausreichender Belichtung nicht durchführen, wenn
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der Hauptkondensator des Blitzgerätes noch nicht bis zu einem gewissen Grad aufgeladen ist. Es ist deshalb von Vorteil, wenn der Ladezustand des Hauptkondensators ermittelt wird und wenn ein lichtaussendendes Element im Sucher der Kamera aufleuchtet, um dem Fotografen anzuzeigen, ob das gewünschte Fotografieren möglich ist oder nicht. Darüber hinaus sollte die Belichtungszeit für die Blitzlichtaufnahme auf eine bestimmte Verschlußzeit gesteuert werden (z.B. 1/60 Sekunde), die mit der Auslösung der elektronischen Blitzröhre synchronisierbar ist, insbesondere wenn ein Fotoapparat mit Schlitzverschluß benützt wird. Wenn also das Einstellen der genannten Ver— Schlußgeschwindigkeit automatisch vorgenommen wird abhängig davon, daß die Beendigung des Aufladevorgangs des Hauptkondensators festgestellt wird, dann lassen sich in der praktischen Verwendung der Fotokamera zahlreiche Vorteile verwirklichen.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung,
eine Steuerschaltung zu schaffen, die einfach im Aufbau ist und die vorstehend genannten Vorgänge abhängig von einem Signal vom elektronischen Blitzgerät durchführen kann, welches Signal bei Beendigung des Aufladens des Hauptkondensators abgegeben vrird. Vorteilhaft wird eine derartige Schaltung in Form eines integrierten Schaltkreises aufgebaut.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß eine Steuerschaltung gesch'affen, mit der dann, wenn ein Signal, wie es in der Figur 3 dargestellt ist, von einem Elektronenblitzgerät erhalten wird, sobald der Hauptkondensator seinen aufgeladenen Zustand angenommen hat, die Belichtungszeit eingestellt wird auf eine für
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Elektronenblitzfotografie synchronisierbare Verschlußzeit und eine lichtabgebende Anzeigevorrichtung zum Aufleuchten gebracht wird, die im Kamerasucher erscheint. Dies kann mit Hilfe eines einzigen Steuerschaltkreises erzielt werden, ohne daß dazu eine erste und eine zweite Steuerschaltung benötigt werden, die bei verschiedenen Pegeln von Bezugsspannungen arbeiten, indem eine lichtaussendende Anzeigevorrichtung im Sucher zum Aufleuchten gebracht wird, abhängig von Arbeits- oder Nichtarbeitszustand des Steuerkreises, und ein Signal, das in die Steuerschaltung eingegeben werden muß, außerdem in eine Gleichrichterschaltung eingeführt wird, die einen Kondensator enthält, so daß das Signal in ein stetiges Signal umgewandelt wird und damit die Belichtungszeit durch das stetige Signal so gesteuert wird, daß die für Elektronenblitzfotografie synchronisierbare Verschlußzeit eingestellt wird. Die Gleichrichterschaltung läßt sich jedoch nicht als integrierter Schaltkreis gestalten, was für die Gestaltung einer Fotokamera einen Nachteil bedeutet. Im Gegensatz dazu läßt sich jedoch gemäß einem besonderen. Teil der Erfindung der Steuerkreis auch als integrierter Schaltkreis bilden, ohne daß die Herstellungskosten und vor allem die Baugröße der Fotokamera anzusteigen brauchen.
Darüber hinaus wird der Betrieb der ersten Steuerschaltung stetig gehalten, soweit ein Signal, vorn Elektronenblitzgerät in die Schaltung eingeführt wird, so daß eine Anzeige einer Belichtungsinformation, die für gewöhnliches Fotografieren benötigt v/ird, nicht jedoch für das Fotografieren mit Blitzlicht, in einen Zustand umgesteuert werden kann (d.h. Nichtbetriebsbedingung), der sich von dem für übliche Fotografie im Sucher unterscheidet. Dies ermöglicht v/eitere positive Anzeige im
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Sucher.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1: Ein Schaltbild des elektrischen Teils einer
Fotokamera in einer die Erfindung enthaltenden Schaltung;
Figur 2: das Sucher-Bildfeld;
Figur 3: ein Spannungs-Zeitdiagramm eines vom Elektronenblitzgerät ankommenden Signals;
Figur 4: die Schaltung einer Elektronenblitz-licht-
abgebenden Einrichtung, die das Signal nach Figur 3 aussendet.
In Figur 1 ist die Lichtmeßschaltung 1 mit fotoelektrischem Element 2 dargestellt, das das vom Objekt kommende Licht durch das Objektiv der Kamera hindurch auffängt. Darüber hinaus werden der Lichtmeßschaltung 1 eine Information über die Filmempfindlichkeit und über die Blendenvoreinstellung zugeführt, sofern es sich um Lichtmessung durch völlig geöffnete Blende hindurch handelt, und diese Informationen sowie die Information vom Objektlicht oder Bildfeldlicht v/erden entsprechend einer Scheitelwinkelangabe berechnet, so daß ein Belichtungszeit-Steuersignal erhalten werden kann. Ein Speicherschalter 3 ist so eingerichtet, daß er beim Auslösen des Verschlusses geöffnet wird, wodurch ein Ausgangssignal des Lichtmeßkreises, das der Bildfeldhelligkeit unmittelbar, bevor der
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Spiegel nach oben geschwenkt wird, entspricht, von einem Kondensator 4 gespeichert wird. Ein logarithmischer Expansionstransistor 5 gibt einen Strom ab, der dem Numerus (anti-logarithm) einer Spannung am Kondensator 4 entspricht. Ein Kondensator 6 wird durch einen Strom vom Transistor 5 aufgeladen und integriert diesen. Ein Schalter 7 wird im Augenblick der Verschlußauslösung geöffnet und leitet den Integriervorgang des Kondensators 6 ein. Schalter 8 ermöglicht es dem Kondensator 6, unaufgeladen zu bleiben, und wird geöffnet vor oder gleichzeitig mit dem Schließen des Schalters 7. Schalter 9 ist ein Automatik-Hand-Schalter für die Belichtungszeit. Kontakt a betrifft automatische Belichtungssteuerung, während Kontakt b zur Belichtungssteuerung von Hand gehört. Der Widerstandswert des Stellwiderstandes 10 hängt von der Handeinstellung der Verschlußgeschwindigkeit ab, und der Widerstand 10 gehört zusammen mit dem Kondensator 6 zu einem zeitkonstanten Schaltkreis, wenn Schalter 9 auf den Kontakt b gelegt ist. Der Schaltungskreis 11 invertiert den Ein-Aus-Pegel an einer Ausgangsklemme, wenn der Ladezustand des Kondensators 6 einen vorgegebenen Spannungswert erreicht. Transistor 13 wird auf Durchlaß geschaltet mit Hilfe des Schaltungskreises 11, und dadurch ist Transistor 14 gesperrt, so daß der Elektromagnet 15 entregt wird, wodurch der Verschluß geschlossen wird. Diese Anordnung 1st bekannt.
Ein A-D-Wandlerkreis 16 wandelt ein analoges Spannungssignal von der Lichtmeßschaltung 1 in einen digitalen Ausgang um und speist mit dieser Ausgangsgröße Anzeigeelemente für eine Verschlußgeschwindigkeit aus einer Gruppe von Anzeigeelementen 19, etwa Lichtemitterdioden, die im Blickfeld des Suchers angebracht
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sind, wie es die Figur 2 verdeutlicht. Transistoren 18-1 bis 18-11, deren Basen an die Ausgangsklemmen 17-1 bis 17-11 des A-D-Wandlerschaltkreises 16 angeschlossen sind, stellen Ausgangstransistoren dar, über die Speisung der einzelnen Lichtemitterdioden 19-1 bis 19-11 gesteuert wird, die an die Kollektoren der Transistoren angeschlossen sind. Die Emitter der Transistoren 18-1 bis 18-11 sind zusammengefaßt und über einen Transistor 20 an Masse gelegt. Das Basispotential des Transistors 20 wird durch einen Transistor 21 gesteuert. Der Kollektor des Transistors 18-7 hingegen, der die Lichtemitterdiode 19-7 steuert, welche die Verschlußgeschwindigkeit von 1/60 Sek. anzeigt, ist über einen Transistor 22 an Masse geführt.
Anschlüsse 23 und 24 sind mit einem
Elektronenblitzgerät verbunden, was noch zu beschreiben ist, und erhalten von diesem Signale. Die jeweiligen Basisanschlüsse der Transistoren 21, 22, 25 und 26 sind an den Anschluß 23 gelegt, der durch ein Signal vom Elektronenblitzgerät geschaltet wird. Der Kollektor des Transistors 25 ist über einen Widerstand 27 mit dem Kollektor des Transistors 5 verbunden, während der Emitter des Transistors 25 über den Schalter 9 mit dem Emitter des Transistors 5 Verbindung hat. Der Kollektor des Transistors 26 ist an die Ausgangsklemme 12 des Schaltungskreises 11 geführt, während der Emitter an Kasse liegt. Die Basis des Transistors 22 ist an einen Spannungsteilerpunkt zwischen einer Reihenschaltung von Dioden 28, 29 und einem Widerstand 30 gelegt. Mit dieser Schaltungsanordnung lassen sich die Transistoren 21, 22, 25, 26, die Widerstände 30, 31, 32, 33 und die Dioden 28, 29, die mit den Basisanschlüssen dieser Transistoren
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verbunden sind, in einer integrierten Halbleiterschaltung zusammenfassen. Bei 34 ist ein Synchronisieranschluß dargestellt, während ein Unschluß auf der Masseseite gemeinsam mit dem Anschluß 24 verwendet wird.
PUr den Betrieb dieser Schaltung ist
anzunehmen, daß ein Spannungssignal wie e3 die Figur 3 zeigt, vom Elektronenblitzgerät auf die Anschlüsse 23 und 24 gegeben wird. Dieses Spannungssignal gemäß Figur 3 hat Rechteckwellenform, die einem Mindestspannungswert Vmin aufgesetzt ist. Die Größe der Spannung Vmin dieses Signals liegt in der Mitte zwischen einer Spannung V™ zwischen Basis und Emitter, wenn der Transistor leitend ist, und einer Spannung 2VBE. Der maximale Viert der Rechteckspannungskurve Vmax liegt dagegen etwas höher als 2VBE* Dieses Spannungssignal wird erzeugt, wenn der Hauptkondensator des Elektronenblitzgerätes auf einen vorgegebenen Spannungswert aufgeladen ist.
Wenn dieses Spannungssignal auf die Klemmen 23 und 24 gelangt, werden die Transistoren 20, 25 und 26 leitend, sobald das Signal den Pegel Vmin erreicht hat. Der Transistor 22 wird dagegen durch ein Signal mit Pegelwert Vrain nicht leitend aufgrund des Spannungsabfalls in den beiden Dioden 28 und 29, wird jedoch leitend, wenn das Signal den Wert Vmax erreicht. Wenn das Signal den Klemmen 23, 24 zugeführt wird, arbeitet der Anzeigeschaltkreis wie folgt: Transistor 21 schaltet ein und Transistor 20 aus, so daß kein Strom durch die Transistoren 18-1 bis 18-11 fließt mit Ausnahme von 18-7, so daß folglich keine Anzeige einer Verschlußgeschwindigkeit mehr gegeben werden kann aufgrund eines an der Lichtmeßschaltung 1 auftreten-
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ORIGINAL INSPECTED^
AO
-
den Ausgangsv/ertes. Transistor 22 hingegen wiederholt ständig den EIN-AUS-Schaltvorgang entsprechend der Bnpulskomponente des Signals vom Elektronenblitzgerät, so daß die Lichtemitterdiode 19-7 flackert. Diese Diode zeigt 1/60 Sek. an, was die Synchronisiergeschwindigkeit für das Elektronenblitzgerät ist, und zeigt dadurch weiter an, daß der Hauptkondensator des Elektronenblitzgerätes aufgeladen ist. Die Beschreibung befaßt sich nun mit der Steuerung der Belichtungszeit durch das Signal, das über die Eingangsklemmen 23 und 24 ankommt. Zunächst wird, wenn das Signal ankommt, der Transistor 26 auf Durchlaß geschaltet, so daß der Transistor 13 abgeschaltet wird, und als Folge davon wird Transistor 14 eingeschaltet, so daß der Elektromagnet 15 erregt bleibt. Wird dann bei diesem Zustand der Verschluß ausgelöst und damit Schalter 7 geschlossen, dann wird der Kondensator 6 durch einen Kollektorstrom vom Transistor 5 wie auch durch einen Strom, der über Transistor 25 und Widerstand 27 fließt, geladen. In diesem Fall ist der Stromwert, der durch den Transistor 25 fließt, verhältnismäßig groß, z.B. so hoch, daß ein Ausgangswert des EIN-AUS-Zustandes des Schaltungskreises 11 auf etwa 1/500 Sek. umgewandelt wird. Dies geschieht unabhängig von der Größe des Kollektorstroms des Transistors 5. Wenn der Verschluß geöffnet wird durch Auslösen, dann wird der X-Kontakt der Fotokamera geschlossen, so daß die Elektronenblitzröhre zündet, was zur Folge hat, daß die Ladespannung des Hauptkondensators plötzlich abfällt, so daß das Signal, das zuvor an den Anschlüssen 23 und 24 anstand, verschwindet. Dadurch wird Transistor 26 gesperrt. In diesem Zeitpunkt ist der Ausgangswert des Schaltungskreises 11 invertiert, wodurch eine solche Ausgangsgröße abgegeben wird, daß der Transistor 13 leitend wird. Wenn also das Spannungs-
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signal vom Elektronenblitzgerät verschwindet und Transistor 26 sperrt, dann wird Transistor 13 augenblicklich leitend, wodurch der Elektromagnet 15 entregt wird und der Verschluß schließt. Auf diese Weise wird beim Fotografieren mit Elektronenblitz der Verschluß so gesteuert, daß er nach dem Zünden der Blitzröhre geschlossen wird, d.h. unmittelbar nachdem der X-Kontakt geschlossen ist.
Die Schaltungsanordnung gemäß Figur 1
ist derart, daß die Belichtungszeit automatisch gesteuert wird und diese gesteuerte Belichtungszeit angezeigt wird. Dies soll jedoch den Umfang und Anwendungsbereich der Erfindung nicht eingrenzen, denn die Anzeigeanordnung gemäß der Erfindung kann auch einer Kamera hinzugefügt werden, in der die Blende automatisch gesteuert wird unter Berücksichtigung einer zuvor von Hand eingestellten Belichtungszeit, und folglich wird dann anstelle der Belichtungszeit im Sucher ein Blendenwert angezeigt. Darüber hinaus läßt sich die Erfindung auch bei einer Kamera anwenden, bei der die Belichtungsinformation angezeigt werden kann unter Verwendung einer Anzeigeeinrichtung mit numerischen Anzeigemitteln, die sieben Segmente enthalten. In dem Fall wird dann die auf Elektronenblitzbetrieb synchronisierte Verschlußgeschwindigkeit, d.h. die Zahl "60", welche 1/60 Sek. bedeutet, zum Aufleuchten gebracht. Wahlweise kann die Anzeige, die aufleuchtet, wenn das Elektronenblitzgerät fertig aufgeladen ist, im Sucher auch neben einer gewöhnlichen Belichtungsanzeige information vorgesehen sein.
Figur 4 zeigt eine Schaltung des Elektronenblitzgerätes, durch die das in Figur 3 dargestellte
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Signal hervorgebracht wird, wenn der Aufladevorgang beendet ist. 35 stellt die Leistungsbatterie dar, die über den Leistungsschalter 36 eingeschaltet wird. Der in der Zeichnung gezeigte Zustand des Schalters 36 ist der Einschalt zustand. Die Schwingschaltung 37 ist eine gewöhnliche Gleichspannungs-Wandlerschaltung mit Bouster-Transformator und Gleichrichterdiode 38. Die Blitzenergie wird im Hauptkondensator 39 gespeichert und aufgrund eines Zündvorgangs über die Blitzröhre 40 entladen, wobei die Blitzröhre dann aufleuchtet. Eine zwischen Widerstände 41 und 42 gelegte Glimmröhre 43 zeigt an und leuchtet auf, wenn der Hauptkondensator 39 auf einen bestimmten Spannungswert aufgeladen ist, so daß der Ladungszustand des Kondensators erkennbar wird. Derartige Elektronenblitzgeräte sind allgemein bekannt.
Der aus Transistor 44 und den Widerständen 46, 47, 49 aufgebaute Schaltkreis dient zur Erkennung, ob der Hauptkondensator 39 auf einen bestimmten Spannungswert aufgeladen ist, und die Glimmröhre 43 leuchtet auf, wodurch ein Transistor 45 leitend wird. Die aus den Transistoren 49, 50, den Widerständen 51, 52, 53, 54 und den Kondensatoren 55 und 56 aufgebaute Schaltung ist ein bekannter, stabiler Multivibrator, der Leistung aufnimmt und schwingt, wenn der Transistor 45 leitend wird. Transistor 55, dessen Basis über einen Widerstand 56 an den Kollektor eines Transistors 49 angeschlossen ist, wird leitend, wenn der Transistor 49 in abgeschaltetem Zustand bleibt, wodurch ein Strom an den Widerstand 57 geführt wird, der an den Kollektor des Transistors angeschlossen ist, wie auch an eine Diode In diesem Augenblick tritt an einer Klemme 59 eine Spannung mit dem Pegelwert Vmax gemäß Figur 3 auf. Anderer-
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seits wird ein Transistor 61, dessen Basis über einen Widerstand 60 an den Kollektor des Transistors 50 angeschlossen ist, leitend, wenn der Transistor 50 in gesperrtem Zustand bleibt (Transistor 49 ist leitend), wodurch der Diode 58 über den Widerstand, der an den Kollektor angeschlossen ist, ein Strom zugeführt wird. In diesem Augenblick erscheint eine Spannung, die an den Klemmen der Diode 58 hervorgebracht wird, am Anschluß und bildet so den Spannungspegelwert Vmin. Die Spannungspegel Vmax und Vmin können mit Hilfe des Widerstandes und der Diode 58 sowie des hindurchfließenden Stroms eingestellt werden. Wenn dabei eine lichtemittierende Diode als Diode 58 verwendet wird, kann zugleich der Ladezustand des Hauptkondensators ebenso angezeigt werden, wie mit Hilfe der Glimmröhre 43. Bei 63 ist eine Masseanschlußklemme gezeigt.
Es soll jetzt der Betrieb geschildert v/erden. Die Klemmen 59 und 63 sind mit den Klemmen 23 und 24 der Schaltung aus Figur 1 verbunden. Wenn der Hauptschalter 36 so geschaltet wird, daß der Kondensator 39 aufgeladen wird, dann leuchtet bei Erreichen eines bestimmten Spannungswertes die Glimmlampe 43 auf, und an den Klemmen des Widerstands 42 tritt eine Spannung auf, durch die der Transistor 44 leitend wird, woraufhin auch Transistor 45 auf Durchlaß schaltet, so daß ein Strom von der Batterie 35 zur Belastung an der Kollektorseite des Transistors 45 fließt. Aufgrund der Stromzuführung von der Batterie 35 beginnt der Multivibrator zu schwingen, wobei die Transistoren 55 und 61 zyklisch abwechselnd leitend werden. Damit erscheinen an der Klemme 59 abwechselnd die Spannungswerte Vmax und Vmin. Wenn die Blitzröhre 40 durchgezündet hat und die Spannung am Haupt
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kondensator 39 abgefallen ist, erlischt auch die Glimmlampe 43, Transistor 44 sperrt und der Multivibrator hört auf zu schwingen, so daß kein Signal mehr an den Klemmen 59 und 63 erscheint.
Die Schaltung, die eine Rechteck-Ausgangs welle gemäß Figur 3 hervorbringt, kann einen monostabilen Multivibrator, einen Kippschwingschaltkreis mit Unijunction- Transistor oder eine sonstige Schwingschaltung enthalten.
Wenn auf gewöhnliche Weise fotografiert werden soll, obgleich auf die Kamera ein Blitzgerät aufgesetzt ist, der Leistungsschalter 36 des Blitzgerätes aber geöffnet ist, dann ist kein Signal gemäß Figur 3 vorhanden, so daß die Kamera den Zustand für gewöhnliches Fotografieren annimmt. Wenn dagegen der Hauptkondensator 39 in geladenem Zustand bleibt, nachdem der Leistungsschalter 36 geöffnet v/orden ist, dann wird die Blitzröhre 40 gezündet und gibt beim Schließen des X-Kontaktes der Kamera den Blitz ab. Bei 64 und 65 der Figur 4 sind Einrichtungen gezeigt, die dies verhindern, was nunmehr in Verbindung mit der Einrichtung beschrieben wird, über die die Blitzröhre gezündet wird.
Die Klemme 67 wird mit der Klemme 34 an der Kamera verbunden. Ein Zündkondensator 68 wird über die Spule 70 schnellentladen, wenn der gesteuerte Siliziumgleichrichter 69 leitend wird, wodurch die' Blitzröhre 40 für den Blitzvorgang gezündet v/ird. Die Steuerelektrode des Siliziumgleichrichters 69 ist über einen Widerstand 71 an die negative Anschlußklemme der Batterie
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gelegt, während die Kathode des Gleichrichters 69 mit der negativen Klemme eines aufgeladenen Kondensators 72 verbunden ist. Somit wird der gesteuerte Siliziumgleichrichter 69 für gewöhnlich in gesperrtem Zustand gehalten. Der positive Anschluß des Kondensators 72 ist Über den Kollektor-Emitterpfad des Transistors 65 an die Klemme 67 angeschlossen. Da die Basis des Transistors 65 mit einem Anschluß zwischen der Glimmröhre 43 und dem Widerstand 42 verbunden ist, wird das Potential des Transistors 65 hoch gehalten, wenn die Glimmröhre 43 leitend ist. V/enn der X-Kontakt der Fotokamera für eine Blitzlichtaufnahme geschlossen wird, werden die Klemmen 63 und 67 miteinander verbunden, so daß der Transistor 65 leitend wird, wodurch die Spannung an der positiven Klemme des Kondensators 72 im wesentlichen gleich der Spannung einer negativen Klemme der Leistungsbatterie gemacht wird. Das Potential der Kathode des gesteuerten Siliziumgleichrichters 69, die mit der negativen Klemme des Kondensators 72 verbunden ist, wird niedriger als das Potential an der Steuerelektrode, so daß der Siliziumgleichrichter 69 leitet.
Es soll nun der Fall betrachtet werden, bei dem der Leistungsschalter 36 geöffnet und damit auf den Pol 64 übergeschaltet ist. Als Folge.davon wird das Potential an der positiven Klemme der Glimmröhre 43 gleich dem Potential an der negativen Klemme des Widerstandes 42, so daß die Glimmröhre 43 erlischt, auch wenn der Hauptkondensator 39 noch in geladenem Zustand ist. Die Spannung an der Basis des Transistors 65 wird dadurch er niedrigt, so daß dieser Transistor 65 nicht mehr leitet, auoh wenn der X-Kontakt geschlossen wird, so daß die Blitzröhre 40 dann nicht gezündet wird. Aufgrund der
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Tatsache, daß, wenn der Leistungsschalter geöffnet wird, dieser auf den Schalterpol 64 überschaltet, und zusätzlich durch die Einfügung des Transistors 65 in die Schaltung in Reihe zum X-Kontakt, wenn der Leistungsschalter 36 geöffnet wird, ist ein Aufleuchten der Glimmlampe 43 nicht mehr möglich, auch wenn der Hauptkondensator 39 geladen ist, noch kann die Blitzröhre 40 dann durch Schließen des X-Kontaktes gezündet werden.
Es sei noch bemerkt, daß die Schwingschaltung für die Erzeugung des Rechteckwellensignals statt in die Schaltung des Blitzgerätes, wie es in der Figur 4 dargestellt ist, auch in das Kameragehäuse eingebaut v/erden kann. In diesem Fall erzeugt dann die Schwingschaltung das Rechteckwellensignal aufgrund eines vom Blitzgerät zugeführten Spannungssignales, das abgegeben wird, sobald der Hauptkondensator vollständig aufgeladen ist.
Mit der Erfindung ist also eine automatisch arbeitende Steuerschaltung für die Belichtungszeit oder die Blendenöffnung geschaffen, die die Bildfeldhelligkeit berücksichtigt und die mit einer Anzeige ausgestattet ist, welche die Belichtungsbedingungen, die durch die Steuereinrichtung bestimmt sind, erkennen läßt. Aufgrund eines Rechteckwellensignals, das im vollendeten Auf lade zustands des Hauptkondensators von dem Elektronenblitzgerät abgegeben wird, wird die Steuervorrichtung so eingestellt, daß die für die Blitzaufnahme geeigneten Belichtungsbedingungen vorgeschlagen oder eingestellt wer den, während die Anzeigevorrichtung flackernd eines von mehreren Anzeigeelementen zum Aufleuchten bringt, wodurch die geeigneten Belichtungsbedingungen angezeigt werden,
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was aufgrund des höher liegenden Spannungsanteils des Rechteckwellensignals geschieht. Ein Belichtungssteuermagnet wird mit Hilfe von zwei parallel geschalteten Transistoren gesteuert, von denen einer auf die Ausgangsgröße der Steuervorrichtung anspricht und der andere auf das Signal vom Blitzgerät.
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Claims (3)

Patentansprüche
1. Mit einem Elektronenblitzgerät mit Hauptkondensator und von diesem gespeister Blitzröhre arbeitende Fotokamera mit einer automatischen Belichtungssteuereinrichtung und einer Anzeige dafür, dadurch gekennzeichnet , daß das Elektronenblitzgerät eine Schaltungsanordnung enthält, die aufgrund des aufgeladenen Zustandes des Hauptkondensators ein Signal erzeugt, dessen Spannungswerte zwischen einem höheren und einem niedrigeren Wert abwechselnd umschalten, und daß die Kamera einen ersten Schaltungsbereich aufweist, der aufgrund des vom Elektronenblitzgerät kommenden Signals mit wechselnden Spannungswerten die Belichtungssteuereinrichtung auf eine geeignete Einstellung bringt, und zv/eite Schaltungseinrichtungen zum Speisen der Anzeigevorrichtung in Abhängigkeit vom höheren Wert des Wechselspannungssignals .
2. Einrichtungnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Anzeigeeinrichtung mehrere Anzeigeelemente enthält und mit der zv/eiten Schaltungsanordnung derart verbunden ist, daß die zv/eite Schaltungsanordnung das geeignete Anzeigeelement in unterbrochener Folge abhängig vom höheren Spannungswert des Wech-Gelopannungssignals speist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Anzeigeeinrichtung
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yf- «2
derart gestaltet ist, daß eines der Anzeigeelemente ständig gespeist wird aufgrund eines Ausgangswertes einer lichtraeßschaltung für die Belichtungssteuereinrichtung, wenn kein Signal vom Blitzgerät zugeführt wird.
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DE2728570A 1976-07-30 1977-06-24 Schaltungsanordnung für den Betrieb einer Kamera in Verbindung mit einem elektronischen Blitzgerät Expired DE2728570C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP9170076A JPS5317331A (en) 1976-07-30 1976-07-30 Controlling circuit of camera in response to signal from strobo firing device

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DE2728570C2 DE2728570C2 (de) 1985-09-19

Family

ID=14033783

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2728570A Expired DE2728570C2 (de) 1976-07-30 1977-06-24 Schaltungsanordnung für den Betrieb einer Kamera in Verbindung mit einem elektronischen Blitzgerät

Country Status (3)

Country Link
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JP (1) JPS5317331A (de)
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