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DE2728340A1 - Verfahren zur herstellung von holzwolle und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur herstellung von holzwolle und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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Publication number
DE2728340A1
DE2728340A1 DE19772728340 DE2728340A DE2728340A1 DE 2728340 A1 DE2728340 A1 DE 2728340A1 DE 19772728340 DE19772728340 DE 19772728340 DE 2728340 A DE2728340 A DE 2728340A DE 2728340 A1 DE2728340 A1 DE 2728340A1
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DE
Germany
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cutting
wood
pair
edge
wheel
Prior art date
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Application number
DE19772728340
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English (en)
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DE2728340C2 (de
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Bernard Trevor Rogers
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Individual
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Publication of DE2728340C2 publication Critical patent/DE2728340C2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/02Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor of wood shavings or the like
    • B27L11/04Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor of wood shavings or the like of wood wool

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

Beschreibungseinleitung
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Holzwolle.
Beim herkömmlichen Verfahren zur Herstellung von Holzwolle v/ird Holzwolle vom Baumstamm geschnitten, wobei die Schneidemesser von einem hin- und hergehenden Messerkopf getragen werden. Die Leistungsfähigkeit moderner Maschinen zur Herstellung von Holzwolle unterscheidet sich wenig von der früherer Maschinen, obwohl erhebliche Anstrengungen unternommen wurden, um diese Leistungsfähigkeit zu verbessern.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Holzwolle und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zu schaffen.
Bei dem Verfahren zur Herstellung von Holzwolle nach der Erfindung wird das Holz von einem Baumstamm mittels Schneidemitteln abgetrennt, die an dem Baumstamm entlang geführt werden und dabei auf einer kreisförmigen Bahn gedreht werden, wobei der Baumstamm so in bezug auf die Schneidemittel getragen und fixiert wird, daß die allgemeine Richtung, in der seine Maserung läuft, im wesentlichen parallel zu einer Tangente an der kreisförmigen Bahn ist, so daß Holz, das
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von der oder jeder Schneidekante der Schneidemittel während jedes Entlanggehens dieser Schneidekante an einem Stück des Baumstammes abgetrennt wird, in einer kontinuierlichen Streifenform abgetrennt wird, wobei die Schneidemittel zumindest ein Paar von ersten und zweiten Schneideelementen besitzen, die aufeinanderfolgend auf der kreisförmigen Bahn gedreht werden, wobei eines der ersten und zweiten Schneideelemente des oder jedes Paares getrennte Schneidekanten besitzt, die voneinander entfernt auf der kreisförmigen Bahn angeordnet sind, wobei die getrennten Schneidekanten mit dem Holz, das in kontinuierlicher Streifenform von einem Stück des Stammes während jedes Entlanggehens der Schneidemittel abgetrennt wird, so zusammenwirken, daß das so abgetrennte Holz in längliche Holzwollefasern getrennt wird.
Nach der Erfindung ist weiterhin die Vorrichtung zur Herstellung von Holzwolle gekennzeichnet durch ein kreisförmiges Schneiderad, Tragemittel, die das Schneiderad um seine Achse drehbar tragen, Schneidemittel, die von dem Schneiderad getragen werden und die durch die Drehung des Schneiderades um seine Achse auf einer kreisförmigen Bahn drehbar sind. Trage- und Festhaltemittel zum Tragen des Baumstammes in bezug auf das Schneiderad, so daß die allgemeine Richtung in der die Maserung des Holzstammes verläuft, im wesentlichen
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parallel zu einer Tangente an der kreisförmigen Bahn verläuft, so daß Holz, das von einer Sohneidekant· der Schneidemittel während eines Entlanggehens der Schneidekante an einem Stück des so getragenen und festgehaltenen Baumstammes in einer kontinuierlichen Streifenform abgetrennt wird, wobei die Schneidemittel zumindest ein Paar erster und zweiter Schneideelemente umfassen, die auf einer Kreislinie mit Abstand voneinander angeordnet sind, wobei eines der ersten und zweiten Schneideelemente des oder jedes Paares aus getrennten Schneidekanten besteht, die mit Abstand voneinander auf der kreisförmigen Bahn angeordnet sind, wobei die getrennten Schneidekanten geeignet sind mit Holz, das von einem Baumstamm abgetrennt ist, der bezüglich des Schneiderades von den Trage- und Festhaltemitteln beim Gebrauch der Vorrichtung getragen und festgehalten wird, zusammenzuwirken, so daß das so abgetrennte Holz in längliche Holzwollefasern getrennt wird.
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Figurenbeschreibung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung 1st In den Zeichnungen dargestellt und wird Im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Flg. 1 eine Anordnung von Schneiderad, Antriebswelle und Antriebsmotor, wobei das Schneiderad im Querschnitt mit entfernten Schneidemesseranordnungen gezeigt wird und der Schnitt auf einer radialen Ebene des Rades vorgenommen wurde;
Fig. 2 eine Draufsicht des Schneiderades und der Vorschubkammern;
Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt eines Ausschnittes des in Fig. 1 dargestellten Schneiderades, der eine Schneidemesseranordnung zeigt, die auf dem Schneiderad befestigt ist, wobei der Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 1 vorgenommen wurde;
Fig. 4 einen Querschnitt einer Zufuhrkammer und des teilweise dargestellten Schneiderades, wobei der Schnitt auf der Linie IV-IV in Fig. 2 verläuft;
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Fig. 5 einen Aufriß einer Zufuhrkammer und des teilweise gezeigten Sehneiderades, wobei die Zufuhrkammer mit einer entfernten Seitenplatte dargestellt wird und
Fig. 6 einen Schnitt durch die in Fig. 5 gezeigte Vorschubkammer, wobei der Schnitt auf der Linie VI-VI in Fig. 5 verläuft.
In den Zeichnungen umfaßt eine Vorrichtung zur Herstellung von Holzwolle ein drehbares Schneiderad 1, das auf der Welle 2 befestigt ist und sich mit ihr dreht. Das Schneiderad 1 ist an dem einen Ende der Welle 2 befestigt. An dem anderen Ende der Welle 2 ist eine Riemenscheibe 3 befestigt. Die Riemenscheibe 3 ist mittels eines Treibriemens 4 mit der Treibwelle 5 eines Elektromotors 6 verbunden. Die Vorrichtung ist auf dem Boden angebracht und so ausgerichtet, daß das Schneiderad auf einer parallel zur Oberfläche des Bodens verlaufenden Ebene drehbar ist. Die Welle 2 erstreckt sich von dem Schneiderad 1 nach unten und der Elektromotor 6 und die Riemenscheibe 3 befinden sich unter dem Schneiderad
Das Schneiderad 1 besitzt eine integrierte Nabe 7, mit einer kegelstumpfförmigen Außenfläche 8 und einer kegelstumpfförmigen Bohrung 9, in der ein sich verjüngender Teil 10 der Welle 2 aufgenommen wird. Das Ende mit dem kleineren
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Durchmesser der kegelstumpfförmlgen radial äußeren Fläche der Nabe 7 befindet sich neben dem Ende mit dem kleineren Durchmesser der in der Nabe 7 gebildeten Bohrung 9. Ein zylindrisches Ende der Welle 2 ragt von dem Ende mit dem kleineren Durchmesser der in der Nabe 7 gebildeten kegelstumpfförmigen Bohrung 9 hervor. Das zylindrische Ende der Welle 2 besitzt ein mit einem Gewinde versehenes Teil und ein Teil mit einer polierten radial äußeren Oberfläche. Das mit Gewinde versehene Teil liegt näher an der Nabe 7 als das polierte Teil. Das Schneiderad 1 ist an der Welle 2 mittels einer Haltemutter 11 befestigt, die mit dem mit Gewinde versehenen Teil eines zylindrischen Endes der Welle 2 zusammenwirkt. Die Haltemutter 11 wird in ihrer Lage durch eine Haltevorrichtung 12 gehalten, die sich Über der Mutter 11 befindet. Die Haltevorrichtung 12 besteht aus einem Teil 13, das an eine Oberseite der Mutter 11 anstößt und an dem zylindrischen Ende der Welle 2 durch einen Haltestift 14 befestigt wird.
Ein im Querschnitt rechtwinkeliger Keil 15 wird durch Stifte an dem sich verjüngenden Teil 10 der Welle 2 gehalten und greift in eine entsprechende Keilnut ein, die in der Wand der sich durch die Nabe 7 erstreckenden kegelstumpfförmigen Bohrung 9 gebildet wurde, so daß sich das Schneiderad 1 nicht bezüglich der Welle 2 drehen kann.
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Das Schneiderad 1 umfaßt einen ringförmigen Rand 16, der mittels eines ringförmigen kegelstumpfförmigen Mittelstücks 17 an der Nabe 7 befestigt ist. Der Rand 16 besitzt eine radial äußere Seite 18, die kegelstumpfförmig ist und eine radial innere Seite 19, die geometrisch der Außenseite des Randes gleicht. Das kegeistumpfförmige Mittelstück 17 ist an seinem Ende mit dem größeren Durchmesser an dem Ende mit dem kleineren Durchmesser des Randes 16 befestigt und so geformt, daß das Ende mit dem kleineren Durchmesser des Mittelstückes 17 zwischen dem Ende mit dem kleineren Durchmesser und dem Ende mit dem größeren Durchmesser des Randes 16 liegt. Das Mittelstück 17 ist an seinem Ende mit dem kleineren Durchmesser mit dem Ende mit dem grösseren Durchmesser der Nabe 7 verbunden. Die Nabe 7 ragt von dem Mittelstück 17 nach oben. Die Erzeugungslinie des Randes 16 und die Erzeugungslinie des kegelstumpfförmigen Mittelstückes 17 schließen einen Winkel von 90° ein. Sechs dreieckige Verstärkungsrippen 20, die sich radial erstrecken und in gleichen Winkeln voneinander angeordnet sind, verbinden die radial äußere kegelstumpfförmige Oberfläche 8 der Nabe 7 mit der radial inneren Oberfläche des Mittelstückes 17. Zwölf ovale Grifflöcher 21, die in gleichen Winkeln voneinander entfernt angeordnet sind, sind in dem Mittelstück 17 an dessen Peripherie am Ende mit dem größeren Durchmesser des Mittelstückes 17
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gebildet. Zwölf Schlitze 22 befinden sich auf dem Umkreis des Randes 16. Die Schlitze 22 sind in gleichen Winkeln voneinander entfernt angeordnet und jeder der in dem Rand 16 gebildeten Schlitze befindet sich unmittelbar unter einem dazugehörigen Griffloch 21, das in dem Mittelstück gebildet ist. Jeder Schlitz 22 besitzt ein Paar gegenüberliegender länglicher Kanten 23 und 24, von denen die eine eine vordere Kante 23 und die andere eine hintere Kante 24 in bezug auf die Drehrichtung des Rades 1 bildet. Jede der Vorder- und Hinterkanten 23 bzw. 24 des dazugehörigen Schlitzes 22 befindet sich neben der radial äußeren Seite 18 des Randes 16. Die Peripherie jedes Schlitzes 22 besteht aus einer Bodenfläche 24Ά und einer Oberseite 25, die parallel zueinander liegen, und aus einem Paar Seitenflächen 26 und 27, die aufeinander zugeneigt sind, so daß sich jeder Schlitz 22 allmählich zur Drehachse des Schneiderades 1 hin erweitert. Eine der Seitenflächen 26 und 27 jedes Schlitzes 22, die die Vorderkante 23 dieses Schlitzes umfaßt und im folgenden als Vorderseite 26 bezeichnet wird, liegt auf einer Ebene, die in einem Winkel von 45° zu einer radialen Ebene geneigt ist, die die Drehachse des Rades 1 enthält und sich zwischen den Vorder- und Hinterkanten 23 und 24 dieses Schlitzes erstreckt. Die andere Seitenfläche, die die Hinterkante 24 dieses Schlitzes enthält und im folgenden als Hinterseite 27 bezeichnet wird, ist in einem Winkel von 60° zu dieser radialen Ebene geneigt.
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In jedem der in dem kegelstumpfförmigen Rand 16 des Schneiderades 1 gebildeten Schlitze 22 ist eine Schneideanordnung 28 angeordnet, die Holzwollefasern von Baumstämmen 29 abschneidet. Jede Schneideanordnung 28 besteht aus einem rechteckigen Hobelmesser 30, das Holzvollefasern abhebt und aus einer Anordnung von voneinander entfernten rechteckigen Kerbmessern 31, die in der Oberfläche der Stämme 29 parallele Schnitte anbringen. Jedes Hobelmesser 30 ist mittels Stiften und mit diesen zusammenwirkenden Muttern an einer dazugehörigen Hinteraeite 27 der in dem Rand 16 gebildeten Schlitze 22 entfernbar befestigt. Jedes Hobelmesser 30 liegt auf einer Ebene, die parallel zu der Ebene der Hinterseite 27 verläuft, an der das Messer 30 befestigt ist. Jedes Hobelmesser 30 besitzt eine Sohneidefläche 32, die neben der radial äußeren Seite 18 des Randes 16 liegt. Die Schneidefläche 32 jedes Hobelmesser* 30 besitzt eine Hinterkante 33, die auf gleicher Höhe mit der Hinterkante 24 des Schlitzes 22 liegt, in dem dieses Messer 30 befestigt ist und eine Vorderkante 34 oder Schneidekante 34, die radial außen von der radial äußeren Seite 18 des Randes 16 entfernt angeordnet ist. Jede Vorderkante 34 der dazugehörigen Schneidefläche 32 jedes Hobelmessers 30 erstreckt sich auf einer Linie, die parallel zu der Erzeugungslinie des Randes 16 des Rades 1 verläuft. Jede Anordnung der Kerbmesser 31 ist in eine dazugehörig· Halt·-
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platt· 35 eingebettet, die mittels Stiften und dazugehörigen Mattern an der Vorderseite 26 des dazugehörigen Schlitzes 22 entfernbar befestigt ist, so daß jedes Kerbmesser 31 der dazugehörigen Anordnung der Kerbmesser 31 auf die Vorderseite 26 des dazugehörigen Schlitzes 22 geklammert ist. Jedes Kerbmesser 31 erstreckt sich auf einer Linie, die parallel zu der dazugehörigen Vorderseite 26 verläuft, auf die es festgeklammert ist. Eine Ecke 36 jedes Kerbmessers 31 ragt von der radial äußeren Fläche 18 des Randes 16 des Rades 1 vor. Das äußerste Ende jeder von der radial äußeren Seite 18 des Randes 16 hervorragenden Ecke 36 ist von der radial äußeren Seite 18 des Randes 16 in einer Entfernung angebracht, die der Stärke der Holzwollefaser, die von dem dazugehörigen Hobelmesser abgehoben werden soll, entspricht. Jedes Hobelmesser 30 und die dazugehörige Anordnung der Kerbmesser 31 sind so voneinander entfernt, daß zwischen ihnen eine Lücke entsteht. Die Kerbmesser 31 jeder Anordnung sind voneinander in einer Entfernung angeordnet, die der Breite einer Holzwollefaser entspricht, die von dem Baumstamm durch die Hobelmesser 30 abgehoben wird. Die Schneidekante 34 jedes Hobelmessers 30 ist von der radial äußeren Seite 18 des Randes 16 in einer Entfernung angeordnet, die der Stärke des abzuhebenden Streifens Holzwolle entspricht.
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Sechs Vorschubkammern 37, die die Stämme 29 an die radial äußere Seite 18 des Randes 16 des Schneiderades 1 vorschieben, sind auf dem Umfang des Randes 16 des Rade· 1 angeordnet, winkelig voneinander entfernt und von gleicher Konstruktion. Jede Vorschubkammer 37 besteht aus einem Gehäuse 38, das in drei nebeneinanderliegende Abteile 39, 40, 41 mit kastenförmigem Querschnitt geteilt ist. Jedes Abteil 39, 40, 41 erstreckt sich von einem radial äußeren Ende des dazugehörigen Gehäuses 38 zu dem radialen inneren Ende desselben Gehäuses 38, wobei das radial innere Ende neben der radial äußeren Seite 18 des Randes 16 des Schneiderades 1 liegt. Eines der drei Abteile 39, 40, 41 jeder Vorschubkammer 37, das zwischen den beiden anderen Abteilen dieser Kammer liegt und im folgenden als mittleres Abteil 40 bezeichnet wird, nimmt die Baumstämme 29 und einen Vorschubkolben 42 auf, der die Baumstämme 29 zu der radial äußeren Seite 18 des Randes 16 des Rades, 1 vorschiebt. Die anderen beiden Abteile 39 und 41 liegen seitlich neben dem mittleren Abteil 40 der dasugehörigen Vorschubkaamer 37, werden im folgenden als Seitenabteile 39 und 41 bezeichnet und nehmen den Antriebsmechanismus des in dem mittleren Abteil 40 dieser Kammer befindlichen Vorschubkolben· 42 auf. Jedes mittlere Abteil 40 besitzt eine rechteckige Öffnung in einer oberen Wand dieses Abteils 40. Die öffnung 43 liegt
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näher am radial äußeren Ende des dazugehörigen Gehäuses 38 als an dem radial inneren Ende dieses Gehäuses. Beim Gebrauch der Vorrichtung wird jede Vorschubkammer beladen, indem die Baumstämme 29 durch die dazugehörige öffnung 43 des mittleren Abteils 40 fallengelassen werden.
Jeder Vorschubkolben 42 der dazugehörigen Vorschubkammer 37 kann eich zwischen einer eingefahrenen und ausgefahrenen Stellung bewegen. Fig. 4 stellt den Vorschubkolben 42 in eingefahrener Stellung dar, bei der er sich in einem Raum zwischen der öffnung 43 und dem radial äußeren Ende des dazugehörigen Gehäuses 38 befindet. Jedes mittlere Abteil 40 des dazugehörigen Gehäuses 38 ist an dem Ende offen, das neben der radial äußeren Seite 18 des Randes 16 des Rades 1 liegt, um eine öftnung zu bilden, durch die beim Gebrauch der Vorrichtung Baumstämme 29 durch die Wirkung des Vorschubkolbens 42 gestoßen werden.
Jeder Vorschubkolben 42 besteht aus einer rechteckigen Schubplatte 44, die aus Stahl besteht und sich quer zu einer Längsachse des mittleren Abteils 40 erstreckt, in der sich der Kolben 42 befindet. Eine rechteckige Holzplatte 45 steht in nahtloser Berührung mit der Seite der Schubplatte 44, die da* radial inneren Ende des Gehäuses 38 gegenüberliegt. Di· Holzplatte 45 ist mittels Schrauben an der Schubplatte
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befestigt. An der anderen Seite der Schubplatte 44 1st eine Schiebeplatte befestigt. Die Schiebeplatte 46 erstreckt sich senkrecht zu der Schubplatte 44 und liegt in einer Ebene, die parallel zu einer oberen und unteren Wand des mittleren Abteils 40 verläuft. Die Schiebeplatte 46 besitzt ein Paar Arme 55, von denen jeder verschiebbar in einen Schlitz eines dazugehörigen Paares von länglichen Schlitzen 47 eingreift, von denen sich jeder in einer dazugehörigen Seitenwand eines Paares paralleler Seitenwände befindet, die das mittlere Abteil 40 von den danebenliegenden Seitenabteilen 39 und 41 trennen. Jeder längliche Schlitz 47 erstreckt sich parallel zu der Längsachse des mittleren Abteils 40. Das Zusammenwirken jedes Armes 55 der Schiebeplatte 46 mit einem dazugehörigen länglichen Schlitz 47 stellt sicher, daß der Schubkolben 42 sich geradlinig auf einer Bahn bewegt, die parallel zur Längsachse des mittleren Abteils 40 verläuft. Ein Paar Verstärkungsrippen 48 ist mit der Schubplatte 44 und der Schiebeplatte 46 verbunden. Eine Rippe 48 des Rippenpaares ist auf der einen Seite der Schiebe platte 46 und die andere Rippe 48 ist auf der anderen Seite der Schiebeplatte 46 angeordnet. Beide Rippen 48 liegen in einer gemeinsamen Ebene, die senkrecht zu der Ebene der Schiebeplatte 46 und der der Schubplatte 44 steht. Jede Rippe 48 ist mit der Seite der Schubplatte 44 verbunden, die dem radial äußeren Ende des Gehäuses 38 gegenüberliegt.
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Jeder Antriebsmechanismus des dazugehörigen Vorschubkolbens 42 besteht aus zwei Anordnungen von identischer Konstruktion. Jede Antriebsanordnung wird von einem dazugehörigen Seitenabteil der beiden Seitenabteile 39 und der dazugehörigen Vorschubkammer 37 aufgenommen. Jede Antriebsanordnung besteht aus einem Paar hydraulischer Niederdruckkolben 49 und 50. Jeder Kolben 49 und 50 besteht aus einem Gehäuse 51 und einer Welle 52, die von dem Gehäuse 51 hervorragt und axial in bezug auf das Gehäuse bewegbar ist. Jede Welle 52 des dazugehörigen Kolbens 49 oder 50 trägt ein drehbares Kettenrad 53 an ihrem äußeren Ende. Ein Kolben des Kolbenpaares 49 und 50 ist an einer oberen Wand des dazugehörigen Seitenabteils befestigt und wird im folgenden als der obere Kolben 49 bezeichnet. Der andere Kolben ist an einer unteren Wand dieses Seitenabteils befestigt und wird im folgenden als der untere Kolben 50 bezeichnet. Bei dem oberen Kolben 49 liegt das Gehäuse 51 näher an dem radial inneren Ende des Gehäuses 38 der Vorschubkammer 37 und das Kettenrad 53 näher an dem radial äußeren Ende des Gehäuses der Vorschubkammer. Die Kolben 49 und 50 wirken mit einer schweren Rollenkette 54 zusammen, die von dem dazugehörigen Seitenabteil aufgenommen wird. Die Kette 54 ist am einen Ende an der oberen Wand des Seitenabteils in einer Stellung befestigt, die neben dem radial inneren Ende des Gehäuses 38 der Vorschubkammer
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liegt, und an ihrem anderen Ende an der unteren Wand des diesbezüglichen Seitenabteils in einer Stellung angebracht, die neben dem radial äußeren Ende der Vorschubkammer 37 liegt. Die Kette erstreckt sich von ihrem Ende, das näher an dem radial inneren Ende des Gehäuses 38 der Vorschubkammer 37 liegt, zu dem Kettenrad 53 des oberen Kolbens 49, wirkt mit diesem Kettenrad 53 zusammen und erstreckt sich von diesem Kettenrad 53 des unteren Kolbens 50 nach innen. Die Kette 54 wirkt mit dem Kettenrad 53 des unteren Kolbens 50 zusammen und erstreckt sich von dem Kettenrad 53 des unteren Kolbens 50 nach außen zu ihrem Ende, das näher an dem radial äußeren Ende des Gehäuses 38 der Vorschubkanmer 37 liegt. Jeder Arm 55 der Schiebeplatte 44 des dazugehörigen Vorschubkolbens 40 ragt in ein dazugehöriges Seitenabteil der Seitenabteile 39 und 41 hinein und wirkt mit der Kette 54 an einem Punkt zusammen, der zwischen den beiden Kettenrädern 53 liegt. Ein Kolben jedes Kolbenpaares 49 und 50, der in dem dazugehörigen Seitenabteil befestigt ist, ist immer eingefahren, wenn der andere Kolben dieses Kolbenpaares ausgefahren ist. In Fig. 5 ist der obere Kolben 49 ausgefahren und der untere Kolben 50 eingefahren.
Beide Wellen 52 der Kolben 49 und 50 können gleichzeitig in dieselbe Richtung bewegt werden, so daß beim Gebrauch der
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Vorrichtung der obere Kolben 49 zurückfährt, während der untere Kolben 50 ausfährt und umgekehrt. Beide der von einer dazugehörigen Vorschubkammer 37 aufgenommenen Kolbenpaare 49 und 50 werden gleichzeitig betätigt. Jede Vorschubkammer 37 besitzt eine entsprechende Steuereinheit, die das dazugehörige Kolbenpaar 49 und 50 in dieser Vorschubkammer 37 betätigt.
Jedes Seitenabteil 39 und 41 des dazugehörigen Gehäuses der Vorschubkammer 37 wird durch eine Seitenplatte 56 geschlossen, die durch Schrauben an den oberen und unteren Wänden dieses Seitenabteils befestigt ist. Jede Vorschubkammer 37 ist zur Drehungsebene des Schneiderades 1 hin geneigt, so daß die Längsachse jedes mittleren Abteils senkrecht zu der Erzeugungslinie des Randes 16 des Schneiderades 1 steht. Jede Vorschubkammer 37 besitzt einen dazugehörigen Schenkel 57, durch den die Vorschubkammer 37 entfernbar an der ringförmigen Bodenplatte 58 befestigt ist, die den Rand 16 des Rades 1 konzentrisch umgibt und die unterhalb der Kammern 37 angeordnet ist.
Die Bodenplatte 58 ist auf einer zylindrischen Betonstruktur 59 befestigt. Das Schneiderad 1 und die zylindrische Betonstruktur 59 sind axial aufeinander ausgerichtet, und das Ende mit dem größeren Durchmesser des Randes 16 befindet sich
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auf einer Ebene mit einem oberen Ende der zylindrischen Betonstruktur 59. Das obere Ende der zylindrischen Betonstruktur 59 wird durch eine ringförmige flache Oberfläche bestimmt, auf der die Bodenplatte 58 angeordnet ist. Die Betonstruktur 59 bildet einen zylindrischen Raum, der unter dem Schneiderad 1 liegt. Die Treibwelle 2, die Riemenscheibe 3 und der Elektromotor befinden sich in dem zylindrischen Raum, der durch die Betonstruktur gebildet wird. Ein kegelstumpfförmiger Holzwollesammler, der nicht gezeigt ist, ist koaxial in dem durch die Betonstruktur gebildeten Zylinderraum angeordnet. An seinem Ende mit geringerem Durchmesser ist der Sammler offen und bildet eine öffnung, durch die beim Gebrauch der Vorrichtung Holzwolle, die von den Stämmen 29 abgehoben wurde, fällt. Ein nicht gezeigtes Förderband befindet sich unterhalb des kegelstumpffOrmigen Sammlers so, daß die Holzwolle beim Gebrauch der Vorrichtung durch die öffnung des Sammlers auf das Förderband fällt. Das Förderband bringt die Holzwolle zu einer Verpackungsmaschine, die nicht gezeigt 1st. Jedes Paar der nebeneinanderliegenden Vorschubkammern 37 ist entfernbar auf eine» der drei mit Abstand voneinander angeordneten gebogenen Teile 60 mit Kastenguerschnitt befestigt, die auf einem Kreis, der das Schneiderad 1 konzentrisch umgibt, angeordnet sind. Die Teile 60 mit Kastenquerschnitt befinden sich Ober
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dan Vorachubkammern 37. Eine gebogene Distanzplatte 61 ist zwischen jede« Teil 60 und dem dazugehörigen Paar voneinander entfernter Vorschubkammern 37 angeordnet. Jedes Teil 60 ist durch Schrauben an seinem Ende an einem Lagerkreuz 62 befestigt, das drei radiale Arme besitzt, die winkelförmig voneinander entfernt sind. Das Lagerkreuz 62, das sich über dem Schneiderad befindet, und das axial auf dieses ausgerichtet ist, besitzt eine eingebaute Nabe 63, von der die drei Arme des Kreuzes radial hervorragen. Die Nabe 63 besitzt eine mittlere Bohrung, von der das Endteil der Treibwelle 2 aufgenommen wird, so daß die Treibwelle 2 radial in bezug auf die Drehachse des Rades 1 angeordnet ist. Jeder Arm des Lagerkreuzes 62 ist an seinem radial äußeren Ende auf der flachen Oberfläche der Betonstruktur 59 befestigt. Jedes Teil 60 mit Kastenquerschnitt und die dazugehörige Distanzplatte 61 erstrecken sich zwischen einem dazugehörigen Armpaar des Kreuzes 62. Jedes Teil ist an seinen Enden an dem Armpaar des Kreuzes befestigt, zwischen denen es sid,h erstreckt. Jede Vorschubkammer 37 ist an dem dazugehörigen Teil 60 und der dazugehörigen Bodenplatte 58 befestigt. Jedes Teil 60 und die Bodenplatte 58 besitzen eine Vielzahl von Löchern, die eine Vielzahl von Verschraubstellungen für die Vorschubkammern 37 schaffen, so daß jede Kammer um die Peripherie des Schneiderades 1 von der in
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Fig. 2 gezeigten Stellung in eine ander· Stellung auf dem dazugehörigen Teil 60 mit Kaatenquersohnitt bewegt «erden kann.
Obwohl in Fig. 2 sechs Vorschubkamern gezeigt werden, können es mehr oder weniger «ein.
Die Vorschubkammern, die in Fig. 2 gezeigt werden, sind voneinander im Winkelabstand entfernt, so dafl bein Gebrauch der Vorrichtung einige der Messeranordnungen den Stam su genau derselben Zeit berühren. Diese Anordnung kann jedoch zu einer schlechten Energieausnutzung führen, so dal eine abgewandelte Anordnung vorgezogen werden kann, bei der die Kammern so angeordnet sind, daß einige der Messeranordnungen immer in Berührung mit dem Stamm sind, wodurch ein gleichförmiger Energieverbrauch erzielt wird.
Beim Gebrauch der Vorrichtung werden die Vorschubkammern mit Baumstämmen 29 beladen. Die Baumstamme werden durch die öffnung 43 in das dazugehörige mittlere Abteil der Kammer 37 eingeführt. Während des Ladens jeder Vorschubkammer ist der dazugehörige Vorschubkolben zurückgesogen und befinden sich die Hydraulikkolben 49 und 50 in der in Fig. 5 gezeigten Stellung. Die in die Kammer 37 eingeführten Baumstämme liegen nebeneinander und sind so aus-
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gerichtet, daß sich jeder Stamm quer zu der Längsachse des mittleren Abteils der dazugehörigen Kammer 37 erstreckt. Wenn die Vorschubkammern beladen sind, wird der Elektromotor angeschaltet. Der Elektromotor treibt die Riemenscheibe, die wiederum die Welle 2 und das Schneiderad dreht. Gleichzeitig werden die Hydraulikkolben 49 und 50 betätigt. Der obere Kolben 49 wird zurückgezogen, während der untere Kolben 50 ausgestreckt wird, wobei der dazugehörige Vorschubkolben radial nach innen zu dem Schneiderad durch das Zusammenwirken der Arme 55 mit den dazugehörigen Ketten 54 geschoben wird. Der Vorschubkolben 42 wirkt auf den ihm am nächsten liegenden Stamm ein und schiebt ihn radial nach innen. Die Wirkung des Vorschubkolbens auf den ihm am nächsten liegenden Stamm wird auf die in dem dazugehörigen mittleren Abteil befindlichen Stämme übertragen, so daß der Stamm, der neben dem Schneiderad 1 liegt, auf die radial äußere Seite des Randes des Schneiderades gezwungen wird.
Jede Messeranordnung trifft die Stämme, die tangential auf die Außenseite des Randes des Rades 1 gezwungen werden. Das Schneiderad dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn, so daß jede Kerbmesseranordnung den dazugehörigen Stamm berührt, bevor da* dazugehörige Hobelmesser diesen Stamm berührt.
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Die Kerbmesser bringen auf der Oberfläche des Stammes parallele Schnitte an. Die Tiefe jedes Schnittes entspricht der Stärke jeder Holzfaser, die von dem Stamm durch das dazugehörige Hobelmesser abgehoben wird. Die Holzfasern werden nach innen durch den sich zwischen jedem Hobelmesser und der dazugehörigen Anordnung der Kerbmesser befindlichen Zwischenraum geführt und fallen in den konischen Sammler, von dem sie durch das Förderband zu der Verpackungsmaschine befördert werden. Nachdem alle Stämme in jeder Kammer 37 aufgebraucht wurden, werden die Kammern wieder beladen. Zu diesem Zweck wird jeder Vorschubkolben durch die Wirkung des unteren Kolbens 50 und des oberen Kolbens 49 zurückgezogen, die zurückgezogen bzw. ausgefahren werden.
In einer Abwandlung der Vorrichtung umfaßt jede Kammer anstatt der fünf in Fig. 6 gezeigten Kolben einen einzigen hydraulischen Vorschubkolben. In einer weiteren Abwandlung der Vorrichtung besitzt jede Vorschubkammer einen Hebelmechanismus, der die Holζstamme auf die Außenseite des Randes schiebt.
Die Kolben oder Hebelmechanismen der Vorechubkammer können automatisch oder von Hand gesteuert werden.
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Der Rand 16 des Schneiderades 1 kann zylindrisch anstatt kegelstumpffönnig sein, damit gerade Holzfasern hergestellt werden können. Wenn der Rand 16 zylindrisch ist, werden die von dem Stamm abgehobenen Holzfasern radial nach innen auf einem Weg geführt, der in einer Ebene mit der Drehungsebene des Schneiderades liegt. Bei einer solchen Anordnung neigen die Holzfasern dazu, von der Wirkung der Zentrifugalkraft, die auf die Holzfasern wirkt, zu der radial inneren Seite des Randes zurückgenommen zu werden.
Die Einstellung der Kerb- und Hobelmesser kann verändert werden, damit Holzwollefasern von verschiedener Breite und Stärke hergestellt werden können. Jede Anordnung der Kerbmesser und das dazugehörige Hobelmesser können in einer Schneidekammer angebracht werden, die entfernbar an dem Rand des Rades befestigt ist. Es kann mehr als eine Schneidekammer vorhanden sein. Die Einstellung der Kerb- und Hobelmesser einer Schneidekammer kann verschieden von der Einstellung der Kerb- und Hobelmesser des oder der anderen Schneidekanmer sein, so daß Holzfasern von unterschiedlicher Breite und Stärke hergestellt werden können.
Die Entfernung der Messeranordnungen kann verändert werden. Es können mehr oder weniger als zwölf Messeranordnungen auf dem Schneiderad befestigt' werden.
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Jede geeignete Anordnung von Schneidemitteln kann auf dem sich drehenden Schneiderad anstelle der oben als au· einer Anordnung von Kerbmessern und einem Hobelmesser bestehend beschriebenen Schneideanordnung befestigt werden. Eine derartige alternative Anordnung besteht aus einem gezackten Schneider anstelle der Anordnung von Kerbmessern, wobei der gezackte Schneider geeignet ist, eine Reihe von Rillen in den Stamm zu hobeln und dadurch Holzwollefasern von dem Stamm zu entfernen, wobei die übrigen hochstehenden Teile des Stammes von dem folgenden Schneider der dazugehörigen Schneideanlage entfernt werden, der aus einem einzigen Hobelmesser oder einem geeigneten gezackten Schneider bestehen kann.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zur Herstellung von Holzwolle, dadurch gekennzeichnet, daß Holz von einem Holzstamm (29) durch Schneidemittel entfernt wird, die an dem Holzstamm (29) entlanggehen, während sie auf einer kreisförmigen Bahn gedreht werden, wobei der Holzstamm (29) in bezug auf die Schneidemittel so getragen und gehalten wird, daß die allgemeine Richtung, in der seine Maserung läuft, im wesentlichen parallel zu einer Tangente an der kreisförmigen Bahn ist, so daß Holz, das von der oder jeder Schneidekante der Schneidemittel während jedes Entlanggehens dieser Schneidekante an einem Stück des Kolzstammes (29) abgetrennt wird, als kontinuierlicher Streifen entfernt wird, wobei die Schneidemittel aus zumindest einem Paar (28) von ersten und zweiten Schneideelementen bestehen, die nacheinander auf der kreisförmigen Bahn gedreht werden, wobei eines der ersten und zweiten Schneideelemente des oder jedes Paares (28) aus getrennten Schneidekanten besteht, die
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    im Abstand voneinander auf der kreisförmigen Bahn angeordnet sind, wobei die getrennten Schneidekanten mit dem Holz zusammenwirken, das als kontinuierlicher Streifen von einem Stück des Holzstairanes (29) während jedes Entlanggehens der Schneidemittel abgehoben wird, so daß das so abgehobene Holz in längliche Holzwollefasern getrennt wird.
    2. Verfahren zur Herstellung von Holzwolle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Schneideelement des oder jedes Paares (28) das erste Schneideelement (31) bildet, das sich vor dem dazugehörigen zweiten Schneideelement (30) befindet.
    3. Verfahren zur Herstellung von Holzwolle gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Holz, das in kontinuierlicher Streifenform von dem Holzstamm (29) während jedes Entlanggehens der Schneidemittel abgehoben wird, als längliche Holzwollefasern von dem zweiten Schneideelement (30) des oder jedes Paares (28) von einer eingekerbten Oberfläche des Holzstammes (29) abgetrennt wird, wobei die Kerben in der Oberfläche durch das vorhergehende Entlanggehen der getrennten Schneidekanten (36) des ersten Schneideelementes (31) dieses Paares (28) gebildet wurden.
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    4. Verfahren zur Herstellung von Holzv/olle gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekannzeichnst, daß sich die Schneidemittel über die kreisförmige Bahn in eine dichtung erstrecken, die schräg oder parallel zu deren Drehachse verlauft, so daß die Oberfläche des Holzstammes (29) , von dem Holz durch die Schneidemittel abgetrennt wurde, sich axial in bezug auf diese Drehachse erstreckt.
    5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein drehbares Schneiderad (1), Tragemittel, die das Schneiderad drehbar um seine Achse tragen, Schnaidemittel, die von dem Schneiderad getragen werden, um auf einer kreisförmigen Bahn durch die Drehung des Schneiderades (1) um seine Achse gedreht zu werden, Trage- und Haltemittel zum Tragen des Holzstammes (29) in bezug auf das Schneiderad (1), so daß die allgemeine Richtung, in der die Maserung des Holzstamrces (29) verläuft, im wesentlichen parallel zu einer Tangente an der kreisförmigen Bahn ist, so daß Holz, das von einer Schneidekante der Schneidmittel während eines Entlanggehens dieser Schneidekante an einem Stück des so getragenen und gehaltenen BolzstaTnmes (29) abgehoben wurde, als
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    kontinuierlicher Streifen abgetrennt wird, wobei die Schneidemittel zumindest ein Paar (28) von ersten und zweiten Schneidelementen besitzen, die auf dem Umfang im Abstand voneinander angeordnet sind, wobei eines der ersten und zweiten Schneideelemente des oder jedes Paares (28) getrennte Schneidekanten besitzt, die voneinander auf der kreisförmigen Bahn angeordnet sind, wobei die getrennten Schneidekanten geeignet sind, mit dem Holz zusammenzuwirken, das von einem Stück des Holzstammes (29) abgetrennt wurde, der in bezug auf das Schneiderad (1) von dem Trage- und Haltemitteln beim Gebrauch der Vorrichtung getragen und gehalten wird, so daß das so abgetrennte Holz in längliche Holzstreifen von Holzwolle getrennt wird.
    6. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Schneideelement des oder jedes Paares (28) das erste Schneideelement dieses Paares (28) bildet und daß Antriebsmittel (4, 5 und 6) vorgesehen sind, die das Schneiderad (1) um seine Achse in einer Richtung drehen, bei der das erste Schneideelement des oder jedes Paares (28) dem zweiten Schneideelement des oder jedes Paares (28) vorangeht.
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    7. Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Schneideelement des oder jedes Paares
    (28) Kerbmesser (31) und das oder jedes zweite Schneideelement ein Hobelmesser (30) besitzt, so daß beim Gebrauch der Vorrichtung Holz, das als kontinuierlicher Streifen von dem Stamm (29) abgetrennt wird, der in bezug auf das Schneiderad (1) getragen und festgehalten wird, durch das oder die Hobelmesser (30) von einer gekerbten Oberfläche dieses Stammes (29) abgetrennt wird, wobei die Kerben in dieser Oberfläche durch die vorhergehenden Kerbmesser (31) erzeugt wurden.
    8. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneiderad (1) an seiner äusseren Peripherie einen Rand (16) besitzt und daß das oder jedes Paar der ersten und zweiten Schneideelemente in einer dazugehörigen Öffnung (22) befestigt ist, die in dem Rand (16) gebildet ist, wobei die Trage- und Festhaltemittel Vorschubmittel umfassen, die geeignet sind, die Holzstammstücke (29) auf die radial äußere Seite des Randes (16) während des Gebrauchs der Vorrichtung vorzuschieben, so daß die Holzwollefasern radial nach innen durch die oder jede Öffnung (22) in der sich die Schneideelemente befinden, gelenkt werden.
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    9. Vorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragemittel das Schneiderad (1) so tragen, daß seine Drehachse vertikal verläuft.
    10. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (16) sich nach oben zu einem ringförmigen Mittelstück (17) verjüngt, mittels dessen es mit der Nabe (7) des Schneiderades (1) verbunden ist.
    11. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubmittel eine Vielzahl von Kammern (37) besitzen, die in Abständen um den Umfang des Randes (16) angeordnet sind und so betrieben werden können, daß sie die Stammstücke (29) im allgemeinen radial nach innen auf die Außenfläche des Randes (16) vorschieben.
    12. Vorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kammer (37) ein Gehäuse (38) besitzt, in dem die Stücke der Stämme (29) beim Gebrauch der Vorrichtung aufgenommen werden, wobei das Gehäuse (38) mit einer ersten öffnung (43) , durch die die Stammstücke (29) beim Gebrauch der Vorrichtung eingeführt werden und einer zweiten öffnung versehen ist, durch die beim
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    Gebrauch der Vorrichtung die Stammstücke (29) abgegeben werden, sowie einen Vorschubkolben (42) der sich auf einer im allgemeinen radialen Bahn bezüglich des Schneiderades (1) bewegt, wobei die zweite öffnung an einem Ende der im allgemeinen radialen Bahn gebildet ist, die neben der radial äußeren Seite des Randes (16) des Schneiderades (1) liegt, und Mittel (49, 50), die den Kolben (42) so betätigen, daß die Stammstücke (29) beim Gebrauch der Vorrichtung im allgemeinen radial auf die Außenseite des Randes (16) durch die Wirkung des Vorschubkolbens (16) gezwungen werden.
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DE19772728340 1976-06-24 1977-06-23 Verfahren zur herstellung von holzwolle und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens Granted DE2728340A1 (de)

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