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DE3208377A1 - Verfahren und vorrichtung zum ausfraesen der baumkanten von baumstaemmen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum ausfraesen der baumkanten von baumstaemmen

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Publication number
DE3208377A1
DE3208377A1 DE19823208377 DE3208377A DE3208377A1 DE 3208377 A1 DE3208377 A1 DE 3208377A1 DE 19823208377 DE19823208377 DE 19823208377 DE 3208377 A DE3208377 A DE 3208377A DE 3208377 A1 DE3208377 A1 DE 3208377A1
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DE
Germany
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milling
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tree
edge milling
edge
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19823208377
Other languages
English (en)
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
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Gebrueder Linck Maschinenfabrik Gatterlinck GmbH and Co KG
Original Assignee
Gebrueder Linck Maschinenfabrik und Eisengiesserei Gatterlinck
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Linck Maschinenfabrik und Eisengiesserei Gatterlinck filed Critical Gebrueder Linck Maschinenfabrik und Eisengiesserei Gatterlinck
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Priority to FI830721A priority patent/FI830721A7/fi
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Publication of DE3208377A1 publication Critical patent/DE3208377A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B33/00Sawing tools for saw mills, sawing machines, or sawing devices
    • B27B33/20Edge trimming saw blades or tools combined with means to disintegrate waste
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B1/00Methods for subdividing trunks or logs essentially involving sawing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/007Combined with manufacturing a workpiece
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M1/00Working of wood not provided for in subclasses B27B - B27L, e.g. by stretching
    • B27M1/08Working of wood not provided for in subclasses B27B - B27L, e.g. by stretching by multi-step processes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
  • Control Of Cutting Processes (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Ausfräsen der Baum-
  • kanten von Baumstämmen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausfräsen der Baumkanten von vierseitig angeflachten Baumstämmen mittels paarweise axial gegenüberliegender Kantenfräsköpfe vor dem Aufteilen in Bretter, Kantholz u. dgl. durch Sägeschnitte. Die Erfindung betrifft weiter eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfallrens.
  • Bei einem derartigen Arbeitsverfahren (DE-OS 29 28 949) entsteht aus einem vorher vierseitig angeflachten Baumstamm ein Kantling mit rechtwinklig ausgefrästen Kanten, der allseitig nur noch bearbeitete Holzfläcllen aufweist und der nacilfolgend durch Sägeschnitte in allseitig bearbeitete Holzerzeugnisse, wie Balken, Bretter, Bohlen oder Kantholz zerlegt wird, die keine Baumkanten mehr aufweisen, so daß kein nachfolgender Besaumsclmitt erforderlich ist.
  • Baumstämme weisen eine natürlich bedingte Abholzigkeit auf, d. h. ihr Durchmesser verringert sich vom Wurzelende zum Zopfende. Diese Abweichung von einer Zylinderform bereitet bei der Festlegung des Profils für den allseitig hearbeiteten, ausgefräste Kanten aufweisenden Kantling Scwierigkeiten, denn einerseits soll der zur Verfügung stehende Baumstammquerschnitt möglichst vollständig ausgenutzt werden, um eine gute Holzausnutzung zu erreichen, andererseits muß verhindert werden, daß am Zopfende des Baumstamms noch Baumkanten verbleiben, weil dadurch die zwischen den Kantenausfräsungen liegende Seitenware teilweise Baumkanten aufweist und deshalb gekappt werden muß. Abgesehen von der dadurch bedingten Wertminderung der Seitenbretter macht die Notwendiglceit eines nachträglichen Kappschnitts einen Sortiervorgang erforderlich, der einer Automatisierung des gesamten Arbeitsverfahrens entgegensteht.
  • Um diese Schwieriglceiten zu vermeiden, legt man im allgemeinen das Querschnittsprofil des zu erzeugenden Kantlings und hierbei insbesondere die Tiefe der Kantenausfräsungen nach dem am Zopfende zur Verfügung stehenden Baumstammquerschnitt fest, wobei man eine verminderte Holzausnutzung in den übrigen Bereichen des Baumstamms in Kauf nimmt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß unter Beibehaltung der Forderung, Baumkanten an den entstehenden Seitenbrettern über deren gesamte Länge zu vermeiden, eine noch vollständigere Holzausnutzung erreicht wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der gegenseitige Abstand der paarweise axial gegenüberliegenden Kantenfräsköpfe während der Bearbeitung eines Baumstamms geändert wird.
  • Das zwischen den Kantenausfräsungen liegende, nachfolgend abzutrennende Seitenbrett ist dadurch am Wurzelende breiter als am Zopfende des Baumstamms, weist jedoch keine Baumkanten mehr auf. Solche Seitenbretter lassen sich auch in einem automatisierten Arbeitsverfahren weiterverarbeiten, ohne daß ein Sortiervorgang durch eine Bedienungsperson oder eine Nachbearbeitung erforderlich ist. Der gegenseitige Abstand der Kantenfräsköpfe kann während der Bearbeitung eines Baumstamms vergrößert oder verringert werden, d. h. das erfindungsgemäße Verfahren kann bei der Zufuhr des Baumstamms mit dem Wurzelende voran ebenso angewendet werden wie bei der Zufuhr des Baumstamms mit dem Zopfende voran.
  • Wenn die Änderung des gegenseitigen Abstands der Kantenfräsköpfe nur während eines kurzen Zeitabschnitts innerhalb der Vorschubzeit des Baumstamms erfolgt, beispielsweise während einer Unterbrechung oder einer Verzögerung des Vorschubs, kann man an jedem Seitenbrett zwei Abschnitte unterschiedlicher Breite, jedoch mit jeweils parallelen Kanten erzeugen, wobei der Mittelabschnitt des Seitenbretts anschließend herausgeschnitten werden kann.
  • Stattdessen kann die änderung des gegenseitigen Abstands der Kantenfräsköpfe aucii kontinuierlich bei kontinuierlichtem Vorschub des Baums tatnms erfolgen. Dadurch entstehen Seitenbret ter, die sich zu ihrem einen Ende hin verjüngen. Solche verjüngten Bretter können für zahlreich( Anwendungsfälle eingesetzt werden, beispiolsweise zur Herstellung von Tafeln aus an ihren Kanten miteinander verleimten Brettern.
  • Es ist zwar bekannt (DE-OS 29 47 993), beim beidseitigen Anfräsen von Baumstämmen durcli einander gegenüberliegende Fräsköpfe eine schrittweise oder kontinuierliche Veränderung des gegenseitigen Abstands der.Fräslcöpfe während des Durchlaufs eines Baumstamms vorzunehmen, um eine A, oassung an die natürliche Konizität des Baumstamms zu erreichen. Dadurch wird die Anzahl oder Diclce der nachfolgend abgesägten Seitenbretter verändert, nicht jedoch die Breite der Seitenbretter, da die Seitenbretter bei dem bekannten Verfahren ggf. erst nach dem Abtrennen in einem gesonderten Besäumschnitt besäumt werden.
  • Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens geht aus von einer bekannten Vorrichtung (DE-OS 29 28 949) mit einer Vorschubeinrichtung für die Baumstämme und miteinander paarweise axial gegenüberliegenden Kantenfräsköpfen, die jeweils am Fräserumfang schneidende Hackmesser und an ihrer Stirnseite ein ebenfalls am Umfang schneidendes Schneidwcrkzeug aufweisen, wobei die Kantenfräsköpfe quer zur Vorschubrichtung zustellbar sind. Die Zustellung der Kantenfräsköpfe quer zur Vorschubrichtung erfolgt hierbei jedoch vor der Bearbeitung eines Baumstamms. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß das Schneidwerkzeug jedes Kantenfräskopfs jeweils mindestens stirnseitig schneidende Seitenschneiden aufweist und daß die Länge der Seitensclmeiden mindestens gleich der Frästiefe der Kantenausfräsungen ist. Dadurch wird erreicht, daß die Kantenfräsköpfe während der Bearbeitung eines Baumstamms axial verstellt werden können.
  • Je nachdem, ob beim Durchlauf eines Baumstamms der gegenseitige Abstand der Knntenfräsköpfe verringert oder vergrößert werden soll, werden die Seitensciineiden des Schneidwerkzeugs entweder an der äußeren Stirnseite oder an der inneren Stirnseite des Schneidwerkzeugs vorgesehen, vorzugsweise jedoch beidseitig, um beide Versteilmöglichkeiten zu erreichen.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand von Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind.
  • Es zeigt: Fig. 1 in einer vereinfachten Seitenansicht einen in Längsrichtung bewegten, vierseitig angeflachten Baumstamm, dessen Baumkanten durch Kantenfräsköpfe herausgefräst werden, Fig. 2 eine Drauf sicht in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig.
  • Fig. 4 in einer vereinfachten Seitenansicht einen Baumstamm vor dem Einlaufen zwischen Kantenfräsköpfe, die während des Baumstammvorschubs gleichmäßig auseinanderbewegt werden, Fig. 5 in einer Darstellung ähnlich der Fig. 4 eine Ausführungsform, bei der nur einer der beiden Kantenfräsköpfe während des Baumstammvorschubs kontinuierlich verstellt wird, Fig. 6 in einer Darstellung ähnlich den Fig. 4 und 5 ein Anwendungsbeispiel, bei dem die beiden Kantenfräsköpfe nur während eines kurzen Zeitabschnitts innerhalb der Vorschubzeit des Baumstamms axial verstellt werden, und zwar ungleichmäßig, Fig. 7 in einer Darstellung ähnlich den Fig. 4 - 6 ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Baumstamm den Kantenfräsköpfen mit seinem Wurzelende voran zugeführt wird, Fig. 8 in einer Ansicht einen Ausschnitt aus einem Kantenfräskopf und Fig. 9, 9a und 9b Ansichten in Richtung des Pfeiles IX in Fig. 8 mit unterschiedlichen Ausführungsformen der Schlichtmesser.
  • Bei den in den Fig. 1 - 6 dargestellten Ausführungsbeispielen wird ein bereits vierseitig angeflachter Baumstamm 1 durch eine (nicht dargestellte) Transport-und Vorschubeinrichtung vier jeweils paarweise axial gegenüberliegenden Kantenfräsköpfen 2 zugeführt, die aus dem Baumstamm 1 die nach dem Anflachen noch verbliebenen Baumkanten 3 herausfräsen. Dadurch entsteht ein Kantling mit ausgefrästen Längskanten, der durch nachfolgende Sägeschnitte 4, die in Fig. 3 angedeutet sind, in eine Hauptware 5 mit rechteckigem Querscnittsprofil und Seitenbretter 6 zerlegt wird.
  • Während des Vorschubs des Baumstamms 1, dargestellt durch den Pfeil 7 in Fig. 1, werden die einander paarweise gegenüberliegenden Kantenfräsköpfe 2 axial auseinanderbewegt, d. h. ihr gegenseitiger Abstand vergrößert sich. Bei dem in den Fig. 1 - 3 gezeigten Anwendungsbeispiel fluchten die Achsen der beiden Kantenfräsköpfe 2 miteinander; die Verstellung der beiden Kantenfräsköpfe 2 erfolgt in beiden entgegengesetzten Richtungen gleichmäßig, und zwar nur während eines kurzen Zeitabschnitts etwa in der Mitte der Vorschubzeit des Baumstamms 1. Während dieser Verstellung kann der Vorschub des Baumstamms 1 verzögert oder sogar unterbrochen werden.
  • Dadurch entsteht an jedem Seitenbrett 6 ein schmalerer und ein breiterer Seitenbrettabschnitt 6a bzw. 6b, zwischen denen sich ein Übergangsabschnitt 6c (Fig. i) befindet. Dieser Übergangsabschnitt 6c wird anschließend durch quer zur Stammlängsrichtung verlaufende Kappschnitte 8 herausgetrennt.
  • Abweichend von dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 3 sind beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 beide Kantenfräsköpfe 2 jeweils unter einem Anstellwinkel geneigt. Beide Kantenfräsköpfe 2 werden während des kontinuierlichen Vorschubs des Baumstamms 1 kontinuierlich nach außen verstellt. Die von ihnen erzeugten Kantenausfräsungen 3 begrenzen somit ein Seitenbrett 6d mit sich geradlinig verjüngenden Seitenkanten, das keinen dem Übergangsabschnitt 6c nach Fig. 1 entsprechenden Abschnitt aufweist, der nachfolgend herausgetrennt werden müßte.
  • Auch bei dem AusfüIlrungsbeispiel nach Fig. 5 entsteht ein Seitenbrett 6d mit sich verjüngenden Seitenlcanten.
  • Hierbei ist der eine Kantenfräskopf 2 mit genau quer zur Stammvorschubrichtung verlaufender Drehachse angeordnet; dieser Kantenfräskopf 2 wird nicht verstellt.
  • Der gegenüberliegende Kantenfräsicopf 2 ist in der beschriebenen Weise unter einem Anstellwinkel angeordnet und wird während des kontinuierlichen Stammvorschubs kontinuierlich nach außen verstellt.
  • Das in Fig. 6 dargestcllte Ausfü.hrungsbeispiel ahnelt dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. Auch hier werden die beiden Kantenfräsköpfe 2 nur während eines kurzen Zeitabschnitts innerhalb der Vorschubzeit des Baumstamms 1 axial verstellt, so daß ein später herauszuvennender Übergangsabschnitt 6c entsteht, jedoch wird der eine Kantenfräskopf 2 stärker nach außen verstelltals der andere Kantenfräskopf 2.
  • Man erkennt, daß die symmetrische Verstellung der Kantenfräsköpfe 2 gemäß den Beispielen nach Fig. 1 und 4 bei gleichmäßig verjüngten Baumstämmen 1 erfolgt, während die ungleichmäßige Verstellung der beiden einander gegenüberliegenden Kantenfräsköpfe 2 nach den Beispielen nach Fig. 5 und 6 Anwendung findet bei Baumstämmen, bei denen die herauszufräsenden Baumkanten 3 nach der einen oder anderen Seite verlaufen.
  • Den bisher dargestellten Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, daß der Baumstamm 1 mit dem Zopfende voran zugeführt wird. Im Gegensatz dazu wird bei dem in Fig. 7 gezeigten Ausführungsbeispiel der Baumstamm 1 mit dem Wurzelende voran zugeführt. Der gegenseitige Abstand der beiden Kantenfräsköpfe 2 wird während des Baumstammvorschubs verringert, was wiederum kontinuierlich (ähnlich den Fig. 4 und 5) oder diskontinuierlich (ähnlich den Fig. 1 und 6) geschehen kann.
  • Aus Fig. 2 und insbesondere den Fig. 8 und 9 sind Einzelheiten des Aufbaus der Kantenfräsköpfe 2 zu erkennen.
  • Jeder Kantenfräskopf 2 trägt in größerem Umfangsabstand zueinander angeordnete ackmcsser 9, beispielsweise zwei Hackmesser 9, die beim Herausfräsen der Baumkanten 3 Hackschnitzel erzeugen. Um zu verhindern, daß durch die Hackmesser 9 die Seitenkanten der Seitenbretter 6 mit unzureichender Oberflächenqualität bearbeitet werden, ist an der äußeren Stirnseite jedes Kantenfräskopfs 2 ein Schneidewerkzeug 10 angeordnet, das aus mehreren Fräsmessern 11 besteht, die nach Art von Sägezähnen hintereinander am Umfang des Fräskopfs 2 angeordnet sind. Diese Fräsmesser 11 erzeugen Seitenkanten der Seitenbretter G in Sägequalität. Dadurch wird ean nachfolgender Besäumschnitt für die Seitenbretter überflüssig.
  • Wie man aus den Fig. 8 und 9 erkennt, sind die einzelnen Fräsmesser 11 am Körper des Fräskopfs 2 stirnseitig mittels Schrauben 12 befestigt, die jeweils durch ein Langloch 13 ragen und in einen Befestigungsstein 14 eingeschraubt sind, der sich in einer Ausnehmung 15 des Fräskopfs 2 befindet. Dadurch ist eine radiale Einstellbarkeit der Fräsmesser 11 gegeben.
  • Fig. 9 zeigt, daß die Fräsmesser 11 beidseitig Seitenschneiden 16; aufweisen, die jeweils mit einem Frei winkel Ot ausgefiihrt sind. Die Seitenschneiden 16 erstrekken sich radial so weit, wie es der Dicke des zu erzeugenden Seitenbretts 6, d. h. der Frästiefe entspricht. Die Seitenschneiden 16 kommen zur Wirkuxig, wenn der Kantenfräskopf 2 axial verstellt wird.
  • Fig. 9a zeigt eine Abwandlung gegenüber der Ausführung nich Fig. . 9 dahingehend, daf3 das Fräsmesser 1 1 an seiner Zahnbrust eine zwischen den beidseitigen Seitenschneiden 16 und parallel dazu verlaufende Hohlkohle 17 aufweist.
  • Dadurch wird auch an den Seitenschneiden 16 ein von O abweichender Spanwinkel erreicht.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 9b weist das Fräsmesser 11 nur an seiner äußeren Stirnseite eine Seitenschneide 1-6 f, von der ausgehend die Zahnbrust 18 schräg nach innen verläuft. Während die vorher dargestellten Ausführungen der Fräsmesser 11 mit beiclseitigen Seitenschneiden iG für eine beidseitige Verstellungsmöglichkeit ausgerüstet sind, ist die Ausführung nach Fig. 9b mit nur einseitiger Seitenschneide 16 nur für den Anwendungsfall vorgesehen, daß die Kantenfräsköpfe 2 während des Bearbeitungsvorgangs aufeinanderzu verstellt werden (Fig.7).
  • Es ist auch möglich, einen ersten Abschnitt des Seitenbretts 6 mit gleichbleibender die, also ohne gegenseitige Verstellung der Kantenfräsköpfe 2, und einen zweiten Abschnitt des Seitenbretts 6 mit sich vorjüngonden Seitenkanten herzustellen, beispielsweise wie in Fig. 4 gezeigt.
  • L e e r s e i t e

Claims (9)

  1. Verfahren und Vorrichtung zum Aus fräsen der Baumkanten von Baumstämmen Patentansprüche: 1. Verfahren zum Ausfräsen der Baumkanten von vierseitig angeflachten Baumstämmen mittels paarweise axial gegenüberliegender Kantenfräslcöpfevor dem Aufteilen in Bretter, Kantholz u. dgl. durch Sägeschnitte, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der paarweise axial gegenüberliegenden Kantenfräsköpfe während der Bearbeitung eines Baumstamms geändert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der Kantenfräsköpfe während der Bearbeitung eines Baumstamms vergrößert wird.
  3. 3. Verfahren nu cm Anspruch 1, dadurcll gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der Kantenfräsköpfe während der Bearbeitung eines Baumstamms verringert wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung des gegenseitigen Abstands der Kantenfräsköpfe nur während eines kurzen Zeitabschnitts innerhalb der Vorschubzeit des Baumstamms erfolgt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung des gegenseitigen Abstands der Kantenfräsköpfe kontinuierlich bei kontinuierlichem Vorschub des Baumstamms erfolgt.
  6. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 3 - 5 mit einer Vorschubeinrichtung für die Baumstämme und miteinander paarweise axial gegenüberliegenden Kantenfräsköpfen, die jeweils am Fräserumfang schneidende Hackmesser und an ihrer Stirnseite ein ebenfalls am Umfang schneidendes Schneidewerkzeug aufweisen, wobei die Kantenfräsköpfe quer zurvorschubrichtung zustellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidewerkzeug (lo) jedes Kantenfräskopfs (2) jeweils mindestens stirnseitig schneidende Seitenschneiden (16) aufweist und daß die Länge der Seitenschneiden (16) mindestens gleich der Frästiefe der Kantenausfräsungen (3) ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidewerkzeug (io) einzeln verstellbare Fräsmesser (11) aufweist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidewerkzeug (lo) beidseitig schneidende Seitensclmeiden (16) aufweist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnbrust der Fräsmesser (11) eine zwischen den beidseitigen Seitenschneiden (16) und parallel dazu verlaufende Hohlkehle (17) aufweist.
    1o Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnbrust (18) der Fräsmesser (11) ausgehend von der Seitenschneide (16) schräg verläuft.
DE19823208377 1982-03-09 1982-03-09 Verfahren und vorrichtung zum ausfraesen der baumkanten von baumstaemmen Withdrawn DE3208377A1 (de)

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DE102022101204A1 (de) 2022-01-19 2023-07-20 Gebrüder Linck, Maschinenfabrik "Gatterlinck" GmbH & Co. KG Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schnittholz aus einem Baumstamm, und zur Durchführung des Verfahrens geeignete Ritzsäge

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FI830721A0 (fi) 1983-03-03
SE8301229L (sv) 1983-09-10
FI830721L (fi) 1983-09-10
FI830721A7 (fi) 1983-09-10
SE8301229D0 (sv) 1983-03-07

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