DE2728162C2 - - Google Patents
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- A01D41/12—Details of combines
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Description
Die Erfindung betrifft eine Korntank-Entleerungsvorrichtung
für Mähdrescher, mit einem Entleerungsrohr, das einen
Hauptabschnitt und einen dazu winklig verlaufenden, an eine
Abgabeöffnung des Korntanks schwenkbar angeschlossenen End
abschnitt aufweist und über einen Bereich von Entladestellungen
schwenkbar ist, in denen der Hauptabschnitt sich im allgemeinen
seitlich bezüglich der vertikalen Längsmittelebene der Maschine
erstreckt, ferner mit einer über dem Boden des Korntanks
angeordneten Förderschnecke und im Hauptabschnitt sowie im
Endabschnitt des Entleerungsrohres angeordneten miteinander
in Antriebsverbindung stehenden Teilförderschnecken, wobei
die im Korntank angeordnete Förderschnecke ein mit Abstand
von der Schwenkverbindung zwischen Entleerungsrohr und
Korntank angeordnetes Abgabeende aufweist.
Es ist bekannt, Mähdrescher mit einem schwenkbaren Entlee
rungsrohr auszustatten, das beim Straßentransport längs des
Mähdreschers verläuft und zum Entladen des Korntanks in
quer zur senkrechten Längsmittelebene des Mähdreschers ver
laufende Stellungen verschwenkt werden kann. In der Entla
destellung ist das Entleerungsrohr auf eine Abgabeöffnung
des Korntanks ausgerichtet und an diese so angeschlossen,
daß die Körner ohne Verluste vom Korntank in das Rohr ge
langen. Das Entleerungsrohr enthält eine Förderschnecke,
die in der Entladestellung an eine im Korntank befindliche
Förderschnecke angeschlossen werden kann. Bei dieser be
kannten Anordnung ist die Entleerung des Korntanks nur in
der Entladestellung des Entleerungsrohres möglich.
Es sind sog. "geschlossene" Entleerungsrohre bekannt, um
den Korntank in mehreren Stellungen des Entleerungsrohres
entleeren zu können, wenn dessen Abgabeende bis über einen
gleichmäßig und vollständig zu beladenden Anhänger oder
über eine Fahrzeugmulde bewegt werden sollen. Dabei ist das
Entleerungsrohr normalerweise auf einem zwischen dem Korn
tank und dem Entleerungsrohr angeordneten Übergangsrohr
schwenkbar gelagert, in dem eine koaxiale Zwischenwelle
vorgesehen ist, die auch eine Schneckenwelle sein kann. Für
den Antrieb der Entleerungsschnecke und der Korntankschnek
ke sind komplizierte Antriebsanordnungen, beispielsweise
eine Mehrzahl von Kegelrädern notwendig, was die "geschlos
senen" Entleerungsrohre aufwendig macht.
Entleerungsrohre der vorstehend beschriebenen Bauart sind
bekannt aus den Druckschriften US-PS 36 64 525, US-PS 38 72
982, GB-PSn 10 86 037, 12 51 136 und 12 64 734. Andere "ge
schlossene" Entleerungsrohre sind bekannt aus den Druck
schriften US-PS 37 21 333 und GB-PSn 7 68 849 und 12 10 044.
Es sind weitere "geschlossene" Entleerungsrohre mit Antrie
ben solcher Bauart vorgeschlagen worden, daß sie nur in
einer Stellung oder nur in einem sehr begrenzten Bereich
von Stellungen betrieben werden können. Zur Vermeidung von
Beschädigungen, die auftreten würden, wenn der Antriebszug
in Betrieb gesetzt wird, solange das Entleerungsrohr sich
nicht genau in seiner Entladestellung befindet, müssen be
sondere Sicherheitsmaßnahmen vorgesehen werden, und die da
zu notwendigen Vorrichtungen sind kompliziert und aufwen
dig.
Bei einer aus dem DE-GM 70 19 828 bekannten Korntank-Ent
leerungsvorrichtung der eingangs beschriebenen Art fördert
eine am Boden des Korntanks angeordnete Horizontalschnecke
in ein gegenüber dem Boden des Korntanks vertieftes Gehäu
se, das die untere Fortsetzung eines nach oben gerichteten
Entleerungsrohres bildet und nach unten mit einem Boden ab
geschlossen ist. Innerhalb dieses Rohrgehäuses arbeitet
eine Hebeschnecke, deren Welle sich bis in einen abgewin
kelten Endabschnitt des Entleerungsrohres erstreckt und
dort über eine starre Zahnradverbindung an eine im Hauptab
schnitt des Entleerungsrohres befindliche Teilförderschnek
ke angeschlossen ist. Der abgewinkelte Endabschnitt des
Entleerungsrohres ist mittels einer Schwenkverbindung an
die obere Öffnung des Rohrgehäuses angeschlossen. Bei die
ser bekannten Korntank-Entleerungsvorrichtung werden die
Körner auf ihrem Förderweg über mehrere scharfe bzw. rechte
Winkel umgelenkt, wobei diese Umlenkungen in Verbindung mit
der Querschnittsverengung im Endabschnitt des Entleerungs
rohres aufgrund des dort angeordneten Gehäuses für das
Zahnradumlenkgetriebe nicht nur die Entleerungs- und För
derkapazität herabsetzen, sondern auch die Qualität der
Körnerfrucht mindernden Körnerbruch verursachen. Weiterhin
besitzt die bekannte Entleerungsvorrichtung einen insgesamt
umständlichen und aufwendigen Aufbau, da der Hauptabschnitt
des Entleerungsrohres auch in seiner nach hinten ver
schwenkten Transportstellung auf dem Mähdrescher ungünstig
nach oben ragt, oder um dies zu vermeiden, abgenommen wer
den muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Korntank-
Entleerungsvorrichtung der eingangs angegebenen Art dahin
gehend weiterzubilden, daß bei einer vereinfachten Gesamt
konstruktion eine verbesserte Entleerungskapazität zur Ver
fügung steht und das Entleerungsrohr ohne Umbauten aus
einer Mehrzahl geeigneter Entladestellungen in eine Trans
portstellung bewegt werden kann, in der es sich platzspa
rend etwa parallel zur Maschinenlängsachse erstreckt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschla
gen, daß die im Endabschnitt des Entleerungsrohres angord
nete Förderschnecke zu einer teleskopischen Zwischenwelle
gehört, die mittels beiderseits der Schwenkverbindung zwi
schen Korntank und dem Entleerungsrohr angeordneten Univer
salgelenken an die Förderschnecke des Korntanks sowie an die
Teilförderschnecke im Hauptabschnitt des Entleerungsrohres
angeschlossen ist, und daß die Achse der Schwenkverbindung
zwischen dem Endabschnitt des Entleerungsrohres und dem
Korntank so geneigt ist, daß ihre Verlängerung sich nach
oben in Richtung auf die vertikale Längsmittelebene des
Mähdreschers erstreckt.
Wenn, wie im allgemeinen üblich, die am Boden des Korntanks
angeordnete Förderschnecke einen direkten Antrieb besitzt,
kann von hier aus die Teilförderschnecke im Entleerungsrohr
über die Universalgelenke und die Zwischenwelle angetrieben
werden, so daß die durch die Abgabeöffnung des Korntanks
herausgeförderten Körner in gleichmäßigem Förderfluß vom
Mähdrescher in ein daneben fahrendes Transportfahrzeug ab
gegeben werden, ohne auf ihrem Förderweg scharfen Umlenkun
gen oder nennenswerten Behinderungen zu begegnen. Die För
derschnecken können in sämtlichen Stellungen des Entlee
rungsrohres ohne Beschädigungsgefahr eingeschaltet werden,
ohne daß Sicherheitskupplungen notwendig sind.
Vorzugsweise ist das Entleerungsrohr mittels der Schwenk
verbindung zum Korntank in eine Transportstellung beweg
lich, in welcher sich der Hauptabschnitt im wesentlichen
parallel zur vertikalen Längsmittelebene des Mähdreschers
erstreckt. Eine besonders platzsparende Unterbringung des
Entleerungsrohres in seiner Transportstellung ergibt sich
dann, wenn die Achse der Schwenkverbindung zwischen Korn
tank und Entleerungsrohr so geneigt ist, daß ihre Verlänge
rung sich nach vorn in Richtung auf die vertikale Längsmit
telebene des Mähdreschers erstreckt. Bei dieser Neigung der
die Schwenkverbindung enthaltenden Seitenwand des Korntanks
ergibt sich ein geringerer Umlenkwinkel zwischen der die
Abgabeöffnung der Korntankwand und dem Endabschnitt des
Entleerungsrohres.
Zweckmäßigerweise können der Neigungswinkel der Achse der
Schwenkverbindung und der Winkel zwischen Hauptabschnitt
und Endabschnitt des Entleerungsrohres solche Werte aufwei
sen, daß Hauptabschnitt und Endabschnitt des Entleerungs
rohres in der Transportstellung in einer im wesentlichen
waagerechten Ebene liegen und in einer bevorzugten Entlade
stellung in einer vertikalen Ebene, die auf der vertikalen
Längsmittelebene des Mähdreschers senkrecht steht. In der
bevorzugten Entladestellung kann der Hauptabschnitt des
Entleerungsrohres unter einem Winkel von im wesentlichen
20° zur Horizontalen geneigt sein.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Achse der
Schwenkverbindung bei Blickrichtung in Längsrichtung auf
den Mähdrescher in einem Winkel von im wesentlichen 45° zur
Horizontalen geneigt.
Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform der er
findungsgemäßen Entleerungsvorrichtung ist die Abgabeöff
nung des Korntanks kreisrund und weist einen doppelt oder
im wesentlichen doppelt so großen Durchmesser wie der
Hauptabschnitt des Entleerungsrohres auf, während der End
abschnitt des Entleerungsrohres sich mit abnehmenden Quer
schnitten in Richtung auf den Hauptabschnitt verjüngt. Da
durch wird beim Verschwenken des Entleerungsrohres vermie
den, daß die mit Schneckenflügeln versehene Zwischenwelle
an feststehende Bauteile im Bereich der Abgabeöffnung des
Korntanks oder des abgewinkelten Endabschnittes des Entlee
rungsrohres anstößt.
Gemäß einem anderen Ausgestaltungsmerkmal ist vorgesehen,
daß der Winkel zwischen der Förderschnecke im Korntank und
der Zwischenwelle und der Winkel zwischen der Zwischenwelle
und der Teilförderschnecke im Hauptabschnitt des Entlee
rungsrohres in einer bevorzugten Entladestellung des Ent
leerungsrohres jeweils im wesentlichen 170° beträgt.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines Ausführungsbei
spiels in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Korntanks mit in Trans
portstellung befindlichem Entleerungsrohr eines
Mähdreschers nach dem Stand der Technik,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1, wo
bei sich das Entleerungsrohr in einer Entlade
stellung befindet,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Mähdreschers mit Korn
tank und Entleerungsrohr gemäß der Erfindung und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3,
wenn das Entleerungsrohr eine bevorzugte Entlade
stellung einnimmt.
Entsprechend Fig. 1 und 2 umfäßt ein bekannter Mähdrescher
einen Korntank 1 mit einer in Querrichtung verlaufenden Bo
denmulde 2, in der eine Förderschnecke 3 angeordnet ist.
Die Förderschnecke 3 besitzt ein Abgabeende 4 neben der Ab
gabeöffnung 5, die in einer Vertiefung oder ein einem zu
rückgesetzten Abschnitt 17 der Seitenwand 6 des Korntanks
im allgemeinen nach rückwärts weist. An die Abgabeöffnung 5
ist ein Übergangsrohr 8 angeschlossen, das rückwärts nach
oben gerichtet ist. Das Übergangsrohr 8 nimmt eine Zwi
schenförderschnecke 9 auf und trägt an seinem oberen Ende
ein schwenkbares Entleerungsrohr 10, das einen abgewinkelten
Einzugsendabschnitt 18 aufweist. Die Schwenkachse 11 des
Rohres 10 fällt mit der Drehachse der Zwischenförderschnek
ke 9 zusammen. Das Entleerungsrohr 10 ist außerdem durch
eine Stange 13 gehalten, die auf dem Korntank 1 an der
Stelle 12 um eine Achse 11 drehbar befestigt ist. Das Ent
leerungsrohr enthält eine Entleerungsschnecke 14, die über
die Zwischenförderschnecke 9 und ein Getriebe 15 mit Kegel
rädern angetrieben wird. Das gekapselte Getriebe 15 ist in
nerhalb des Entleerungsrohres 10 an dessen Winkel 16 befe
stigt. Das Getriebegehäuse 15 bildet für den gleichmäßigen
Körnerfluß durch das Entleerungsrohr 10 ein Hindernis. Der
Antrieb der Korntankschnecke 3 und der Förderschnecken 9
und 14 ist im einzelnen nicht gezeigt.
Im Betrieb ist die Korntankschnecke 3 wirksam, um im Tank
befindliche Körner in Richtung zur Abgabeöffnung 5 zu beför
dern, von wo aus die Körner durch Schwerkraft in das untere
Ende des Übergangsrohres 8 fallen. Man erkennt, daß die
Körner auf ihrem Weg bis zum Abgabeende des Rohres 10 über
mehrere scharfe Winkel umgelenkt werden. Diese Umlenkungen
in Verbindung mit dem Staukörper in Form des Getriebegehäu
ses 15 behindern den Förderfluß, so daß die Entleerungska
pazität verringert wird und die Gefahr von Körnerbeschädi
gungen entsteht. Darüber hinaus ist die in Fig. 1 und 2 ge
zeigte Anordnung umständlich und aufwendig.
Entsprechend Fig. 3 und 4 umfaßt ein Mähdrescher gemäß der
Erfindung einen Korntank 1 mit einer querverlaufenden Bo
denmulde 2 und einer darin ebenfalls angeordneten Förder
schnecke 3. An der in Fig. 3 sichtbaren Seite enthält der
Korntank in einem unteren geneigten Abschnitt 22 einer Sei
tenwand 21 eine kreisförmige Entladeöffnung 20. Die Nei
gungsrichtung des Wandabschnittes 22 verläuft von der ver
tikalen Längsmittelachse des Mähdreschers aus nach oben und
nach außen, wobei der Wandabschnitt 22 bei Ansicht in Ma
schinenrichtung entsprechend Fig. 4 mit der Horizontalen
einen Winkel 23 von etwa 45° bildet. Der Wandabschnitt 22
ist zusätzlich so geneigt, daß er sich rückwärts der verti
kalen Längsmittelebene des Mähdreschers nähert und mit die
ser einen Winkel von etwa 20° bildet. Die Förderschnecke 3
hat im Korntank ihr in Lagereinrichtungen 25 abgestütztes
Abgabeende 24 an einer Stelle, die vom Wandabschnitt 22 aus
nach innen entfernt ist.
Der Mähdrescher umfaßt ein Entleerungsrohr 26 mit einem ge
radlinigen Hauptabschnitt 27, der an einen abgewinkelten
Endabschnitt 29 mit sich in Förderrichtung allmählich ver
jüngender Querschnittsfläche angeschlossen ist. Das größere
Ende des Endabschnittes 29 ist kreisförmig und an die Abga
beöffnung 20 angepaßt. An diesem größeren Ende ist der End
abschnitt 29 um eine Schwenkachse 7 am Wandabschnitt 22
schwenkbar gelagert, wobei die Schwenkachse senkrecht zum
Wandabschnitt 22 verläuft und daher schräg aufwärts und
nach vorn in Richtung auf die senkrechte Längsmittelebene
des Mähdreschers verläuft. Der Durchmesser der Abgabeöff
nung 20 ist etwa zweimal so groß wie derjenige des Hauptab
schnittes 27 des Entleerungsrohres. Der Hauptabschnitt 27
enthält eine Förderschnecke 30, die an beiden Enden gela
gert ist, und zwar mit einem nicht gezeigten Lager am Abga
beende und mit einem Lager 31 am Einzugsende 32, das einen
Abstand von der Abgabeöffnung 20 aufweist.
Die Förderschnecke 3 im Korntank und die Entleerungsschnek
ke 30 sind über zwei Universalgelenke 33, 34 miteinander
gekuppelt, die an den Enden einer teleskopischen Zwischen
welle 50 angeordnet sind. Die Zwischenwelle 50 besitzt Wel
lenabschnitte 35, 37 und erstreckt sich durch die Abgabe
öffnung 20 sowie innerhalb des abgewinkelten Endabschnittes
29. Die teleskopische Zwischenwelle 50 fällt nicht mit der
Schwenkachse 7 zusammen. An dem Wellenabschnitt 35 der
Zwischenwelle 50 ist ein Schneckenflügel 36 so befestigt,
daß er das teleskopische Verhalten der Welle nicht stört.
Aufgrund der Tatsache, daß die Abgabeöffnung 20 einen dop
pelt so großen Durchmesser aufweist wie der Hauptabschnitt
27 des Entleerungsrohres, werden Berührungen zwischen der
Zwischenförderschnecke 36 und Bauteilen im Bereich der Ab
gabeöffnung 20 und des abgewinkelten Endabschnittes 29 des
Entleerungsrohres in jeglicher Stellung dieses Rohres, ins
besondere in der Transportstellung vermieden.
Wenn sich das Entleerungsrohr in der bevorzugten Entlade
stellung entaprechend Fig. 4 befindet, betragen die Winkel
38 und 39 zwischen Förderschnecke 3 und Zwischenwelle 50
sowie zwischen der Zwischenwelle 50 und der Entleerungs
schnecke 30 jeweils etwa 170°. Wird das Entleerungsrohr in
seine Transportstellung 40 entsprechend Fig. 3 geschwenkt,
die mit unterbrochenen Linien auch in Fig. 4 gezeigt ist,
so daß der Hauptabschnitt 27 im wesentlichen parallel zur
senkrechten Längsmittelebene des Mähdreschers verläuft,
dann beträgt jeder dieser Winkel 135°, und zwischen den
Förderschnecken 3 und 30 besteht ein Winkel von 90°.
Der Winkel 41 zwischen der Ebene der Abgabeöffnung 20 und
der Längsachse des Hauptabschnittes 27 des Entleerungsroh
res, wenn dieses sich in seiner bevorzugten Entladestellung
befindet, entspricht im wesentlichen dem Winkel der Ein
wärtsneigung, d. h. 20°, des Wandabschnittes 22 bezüglich
der vertikalen Längsmittelebene des Mähdreschers, so daß
das Entleerungsrohr 26 parallel zu der senkrechten Längs
mittelebene liegt, wenn es sich in der im allgemeinen waa
gerechten Transportstellung entsprechend Fig. 3 befindet.
Entsprechend Fig. 3 ist zwischen dem Fahrrahmen des Mähdre
schers und dem Entleerungsrohr 26 ein Hydraulikzylinder 51
angeschlossen, mit dem das Entleerungsrohr 26 zwischen sei
ner Transportstellung und den ausgewählten Entladestellun
gen verschwenkt werden kann. Herkömmliche Antriebsmittel,
beispielsweise in Form eines Ketten- und Kettenradantriebes
dienen zum Antrieb der Korntankschnecke 3 und damit auch
der Zwischenwelle 50 und der Entleerungsschnecke 30.
Im Betrieb wird der Hydraulikzylinder 5 q betätigt, um das
Entleerungsrohr 26 aus der Transportstellung (Fig. 3) in
eine Entladestellung zu verschwenken, die innerhalb eines
Bereiches von Entladestellungen liegt, bei denen sich der
Hauptabschnitt 27 im allgemeinen quer zur vertikalen Längs
mittelebene des Mähdreschers erstreckt. Fig. 4 zeigt die
bevorzugte Entladestellung, in der das Entleerungsrohr 26
sich in einer Vertikalebene befindet, die senkrecht zur
vertikalen Längsmittelebene des Mähdreschers verläuft, wo
bei der Hauptabschnitt 27 mit der Horizontalen einen Winkel
28 von ungefähr 25° bildet. In sämtlichen brauchbaren Ent
ladestellungen befindet sich das Abgabeende des Entlee
rungsrohres 26 oberhalb der Abgabeöffnung 20 des Korntanks,
so daß ein Anhängerwagen oder ein anderes Fahrzeug mit
einem Behälter zur Übernahme der Körner unter das Abgabeen
de des Entleerungsrohres gefahren werden kann.
Die beschriebene Körner-Entleerungsvorrichtung für einen
Mähdrescherkorntank ist mit einem sehr einfachen, billig
herstellbaren Entleerungsrohr und entsprechend einfachen
Antriebseinrichtungen versehen. Aufgrund der einfachen Kon
struktion bleiben auch die Kosten für Wartung und eventuel
le Reparaturen niedrig. Die verschiedenen Förderschnecken
können in sämtlichen Stellungen des Entleerungsrohres ohne
Gefahr der Beschädigung durch Blockierung in Tätigkeit ge
setzt werden, so daß man ohne die sonst notwendigen Sicher
heitskupplungen auskommt.
Claims (8)
1. Korntank-Entleerungsvorrichtung für Mähdrescher,
mit einem Entleerungsrohr, das einen Hauptabschnitt (27)
und einen dazu winklig verlaufenden, an eine Abgabeöffnung
des Korntanks (1) schwenkbar angeschlossenen Endabschnitt (29)
aufweist und über einen Bereich von Entladestellungen
schwenkbar ist, in denen der Hauptabschnitt (27) sich im
allgemeinen seitlich bezüglich der vertikalen Längsmittelebene
der Maschine erstreckt, ferner mit einer über dem Boden
des Korntanks angeordneten Förderschnecke (3) und im
Hauptabschnitt sowie im Endabschnitt des Entleerungs
rohres (26) angeordneten miteinander in Antriebsverbindung
stehenden Teilförderschnecken (30, 36), wobei die im Korntank
angeordnete Förderschnecke (3) ein mit Abstand von der
Schwenkverbindung zwischen Entleerungsrohr und Korntank
angeordnetes Abgabeende aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die im Endabschnitt (29) des Entleerungsrohres (26)
angeordnete Förderschnecke (36) zu einer teleskopischen
Zwischenwelle (50) gehört, die mittels beiderseits der
Schwenkverbindung zwischen Korntank (1) und dem Entleerungs
rohr angeordneten Universalgelenken (33, 34) an die Förder
schnecke (3) des Korntanks sowie an die Teilförderschnecke (30)
im Hauptabschnitt (27) des Entleerungsrohres (26) angeschlossen
ist, und daß die Achse (7) der Schwenkverbindung zwischen
dem Endabschnitt (29) des Entleerungsrohres (26) und dem
Korntank (1) so geneigt ist, daß ihre Verlängerung sich
nach oben in Richtung auf die vertikale Längsmittelebene
des Mähdreschers erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Entleerungsrohr (26) mittels der Schwenkver
bindung zum Korntank (1) in eine Transportstellung
beweglich ist, in welcher sich der Hauptabschnitt (27)
im wesentlichen parallel zur vertikalen Längsmittel
ebene des Mähdreschers erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Achse (7) der Schwenkverbindung
zwischen Korntank (1) und Entleerungsrohr (26) so
geneigt ist, daß ihre Verlängerung sich nach vorn
in Richtung auf die vertikale Längsmittelebene des
Mähdreschers erstreckt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel der
Achse (7) der Schwenkverbindung und der Winkel zwischen
Hauptabschnitt (27) und Endabschnitt (29) des Ent
leerungsrohres (26) solche Werte aufweisen, daß Haupt
abschnitt und Endabschnitt des Entleerungsrohres (26)
in der Transportstellung in einer im wesentlichen
waagerechten Ebene liegen und in einer bevorzugten
Entladestellung in einer vertikalen Ebene, die auf
der vertikalen Längsmittelebene des Mähdreschers
senkrecht steht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in der bevorzugten Entladestellung der Hauptab
schnitt (27) des Entleerungsrohres (26) unter einem
Winkel von im wesentlichen 20° zur Horizontalen
geneigt ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (7) der Schwenk
verbindung bei Blickrichtung in Längsrichtung auf den
Mähdrescher in einem Winkel von im wesentlichen 45°
zur Horizontalen geneigt ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabeöffnung (20)
des Korntanks kreisrund ist und einen doppelt oder
im wesentlichen doppelt so großen Durchmesser wie der
Hauptabschnitt (27) des Entleerungsrohres (26) auf
weist, und daß der Endabschnitt (29) des Entleerungs
rohres sich mit abnehmenden Querschnitten in Richtung
auf den Hauptabschnitt (27) verjüngt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen der
Förderschnecke (3) im Korntank und der Zwischenwelle
(50) und der Winkel zwischen der Zwischenwelle (50)
und der Teilförderschnecke (30) im Hauptabschnitt des
Entleerungsrohres (26) in der bevorzugten Entladestel
lung des Entleerungsrohres jeweils im wesentlichen
170° beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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