DE2724945C3 - Lastabhängige Bremskraft-Regelvorrichtung für eine druckluftbetätigbare Fahrzeugbremsanlage - Google Patents
Lastabhängige Bremskraft-Regelvorrichtung für eine druckluftbetätigbare FahrzeugbremsanlageInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine lastabhängige Bremskraft-Regelvorrichtung für eine druckluftbetätigbare
Fahrzeugbremsanlage mit einem abgestuften Bremsdruck-Regelkolben, dessen kleinere Fläche in
einer Steuerkammer mit einem vom Bremsventil ausgesteuerten Lieferdruck und dessen größere Fläche
in einer Ausiaßkammer mit dem in den zugeordneten Radbremszylindern wirksamen Druck beaufschlagt ist
und dessen Abstufung von einer Membran gebildet ist, und mit einer die Verbindungen Steuerkammer-Auslaßkammer
bzw. Auslaßkammer-Atmosphäre steuernden Ventileinrichtung, die vom Brenisdruck-Regelkolben
^ betätigbar ist und deren Umschaltpunkte über ein Stellglied lastabhängig beeinflußbar sind, ferner mit
einem Bremsdruck-Ansprungventil, das in Abhängigkeit vom Lieferdruck eine Verbindung zwischen der
Steuerkammer und der von der Membran auf der der
ίο Ausiaßkammer gegenüberliegenden Seite begrenzte
Kammer steuert und diese Verbindung oberhalb eines vorbestimmten Lieferdruckes sperrt.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-GM 19 20 916) erfolgt das Sperren der Verbindung zwischen
der Steuerkammer und der von der Membran auf der der Ausiaßkammer gegenüberliegenden Seite begrenzten,
als Ringkammer ausgebildeten Kammer einfach durch Absperren des Ausganges des Ansprungventiles.
Hierbei bleibt in der Verbindungsleitung zwischen dem Ausgang des Ansprungventils und der Ringkammer
sowie in der Ringkammer ein Druck mit einem Wert entsprechend einem vorbestimmten Lieferdruck bestehen.
Damit wird zwar dort erreicht, daß auch bei leerem Fahrzeug die Bremswirkung in den Vorderrad- und in
den Hin'erradbremsen gleichzeitig einsetzt, der verbleibende Druck in der Ringkammer oberhalb der
Membran verkleinert aber bei höheren Lieferdrücken das Druckverringerungsverhältnis zwischen Eingangsund
Ausgangsdruck.
ίο Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bremskraft-Regelvorrichtung
der genannten Art so auszuführen, daß bei höheren Lieferdrücken das Druckverhiiltnis der Bremskraft-Regelvorrichtung
nicht beeinträchtigt wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch
!> gelöst, daß bei Zunahme des Lieferdruckes über den
vorbestimmten Wert hinaus über eine durch den Lieferdruck bzw. einen von diesem abhängigen Druck
gesieuerte Druckentlastungsvorrichtung die von der Membran auf der der Ausiaßkammer gegenüberliegen-
Hi den Seite begrenzte Kammer entsprechend der weiteren Lieferdruckzunahme zunehmend /ur Aimosphäre
hin entlüflbar ist.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß der Druck in der von der Membran auf der der Ausiaßkammer
4i gegenüberliegenden Seite begren/ten Kammer den
vorbestimmten Lieferdruck nicht übersteigt und bei weiterer Zunahme des l.iefercirucks entlüftet wird. Kin
unerwünschter Einfluß dieses Drucks im demgemäß nicht möglich, und das Druckverhälinis der ßrcmskraft-
>" Regelvorrichtung kann sich auch bei höheren l.ieferdrucken
nicht andern, insbesondere sich nicht verkleinern. Dabei ist es möglich, einen gewünschten
Regelverlauf, ü. h. einen Verlauf der Entlüftung dieser Kammer zu wählen. Eine Möglichkeit besteht darin, die
r'"> Entlüftung so auszuführen, daß beim maximal möglichen
Lieferdruck der genannte Druck gerade vollkommen entlüftet ist. Es kann jedoch auch ein Regelverlauf
gewählt werden, bei welchem bereits vor Erreichen des maximalen Lieferdrucks der genannte Druck vollstän-
nii dig entlüftet ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 4 unter Schutz gestellt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
»' Fig. 1 ist eine schematische Ansicht einer Bremskraft-Regelvorrichtung
mit einem bekannten Bremskmftregelventil und mit einem Ansprungventil gemäß
der Erfindung.
F i g. 2 ist eine graphische Darstellung der Wirkung
einer Bremskraft-Regelvorrichtung gemäß der Erfindung.
Gemäß Fig. 1 weist eine Bremskraft-Regelvorrichtung ein Bremskraftregelventil und ein Aiuprungventi!
auf. Das Bremskraftregelventil weist einen oberen Gehäuseteil 1 und einen unteren Gehäuseteil 2 auf, die
miteinander verbolzt sind und zwischen sich einen Steuerkolben 3, eine biegsame Membran 4 und eine
Ventileinrichtung aufnehmen, die ein federbelastetes Ventilglied 5 aufweist, welches sich gewöhnlich in
Anlage an einem Ventilsitz 6 befindet und an welches sich weiterhin ein innerer Rohrteil 7 anlegen kann, der
im unteren Gehäuseteil 2 abgedichtet verschiebbar ist und mit dem ein Kugelschwenkkopf 8 zusammenwirkt, ι ί
der von einem Schwenkhebel 9 getragen ist, dessen Stellung durch die Fahrzeuglast bestimmt ist. Der
Rohrteil 7 wird, wenn die Bremsen angelegt werden, duich den Druck festgeklemmt, der unter einem Kolben
10 in einem Zylinder 11 angelegt wird, der über eine >o äußere Leitung 12 mit der Bremsdruckeintrittsöffnung
13 verbunden ist, die sich über dem gewöhnlich geschlossenen Ventil 5,6 befindet.
Der Steuerkolben 3 trägt sich radial erstreckende Finger 14, die sich zwischen entsprechende Finger 28 y>
bewegen, an denen die Membran 4 in der dargestellten Stellung ruht, wobei die Ausführung so getroffen ist, daß
sich bei einer Abwärtsbewegung des Steuerkolbens 3 die Membran 4 zunehmend an die radialen Fingern 14
anlegt und sich gleichzeitig von den nach innen «1 vorragenden Fingern 28 abhebt. Die Wirkung d~s
Drucks unter der Membran 4 auf die Kolbenanordnung wird somit mit zunehmender Abwärtsbewegung des
Steuerkolbens 3 größer.
Für die Verbindung des Ansprungventils mit dem r>
Bremskraftregelventil ist im Bereich des Gehäuses des
Bremskraftregelventils oberhalb der Membran 4 eine weitere Öffnung 15 vorgesehen, die mit einer Austrittsöffnung
16 des Ansprungventils verbunden ist. Das
Ansprungventil hat weiterhin eine Lieferdruckeintritts- .to
öffnung 17 und eine Steuerdruckeintrittsöffnung 18. und
diese beiden Öffnungen 17 und 18 sind mit der Eintrittsöffnung 13 des Breniskraflregelventils verbunden.
Das Ansprungventil umfaßt einen Kolben 19 mit zwei auf Druck ansprechenden Flächen, von denen die 1
> größere die Stirnfläche 20 ist, die dem Ausgangsdruck des Ansprungventils ausgesetzt ist, und von denen die
kleinere die Ringfläche 21 ist. die dem an der Eintrittsöffnung ta herrschenden Steuerdruck ausgesetzt
ist. Der Kolben 19 ist mittels einer leichten Feder w 22 nach unten vorgespannt und er weist einen unteren
mittleren Entlüftungsdurchgang 23 auf, dessen unteres Ende als Auslaßventilsit/ wirkt, der sich gegen ein
Ventilglied 24 legen kann, welches in der geschlossenen Stellung an einem Eintrittsventilsitz 25 dargestellt ist. r>
wobei das Ventilglied 24 diese Stellung unter der kombinierten Wirkung einer leichten Feder 26 und der
nach oben wirkenden angelegten Drücke einnimmt.
Das Bremskraftregelventil erhält, obwohl nicht dargestellt, an der Einirittsöffnung 13 Bremsdruck aus wi
einem Behälter über ein Fahr.··' .'imsventil, welches
üblicherweise ein fußbetätigtes Ventil ist. Der an einer Austrittsöffnung 27 des Bremskraftregelventils gelieferte
Druck wird an die Bremsenbetätigungseinrichtungen angelegt und, falls auch ein Anhänger vorhanden ist, h>
möglicherweise an ein Relaisventil, welches die Betriebsbremsen des Anhängers steuert.
Die Arbeitsweise des Bremskraftregelventils ist wie folgt: Wenn eine Bremsung erfolgt, wird unter dem
Lieferdruck stehende Luft über die Eintrittsöffnung 13 an die Kammer über dem Ventilglied 5 angelegt,
wodurch eine Abwärtsbewegung des Steuerkolbens 3 hervorgerufen wird. Gleichzeitig ergibt sich eine
Luftströmung von der Eintrittsöffnung 13 zu dem Zylinder 11, so daß der Kolben 10 nach oben bewegt
wird, um den Kugelschwenkkopf 8 gegen den inneren verschiebbaren Rohrteil 7 zu klemmen. Die beweglichen
Teile sprechen somit nur dann an, wenn Bremsdruck angelegt wird, so daß unnötige Abnutzung vermieden
ist. Da das Ventilglied 5 von dem Rohrteil 7 abgestützt ist, bewirkt Abwärtsbewegung des Kolbens 3 das
Entfernen des Ventilgliedes 5 von seinem Sitz 6, so daß Druckluft über die Austrittsöffnung 27 zu den
Brenxsbetätigungseinrichtungen strömen kann. Gleichzeitig wird dieser Druck dem Raum unter der Membran
4 dargeboten, und zwar über einen Durchgang, der in der Zeichnung nicht sichtbar ist. Weiterhin bewegt sich,
wenn der Steuerkolben 3 nach unten verschoben wird, die Membran 4 von der ortsfesten Abstützung der nach
innen gerichteten vom Gehäuse 1, 2 getragenen Finger 28 weg und wird mehr und mehr von den von dem
Steuerkolben 3 getragenen Fingern 14 abgestützt. Hierdurch wird die wirksame Fläche der von dem sich
bewegenden Steuerkolben 3 abgestützten Membrar. 4 geändert, bis die unterhalb der Membran 4 herrschende
Kraft, die von dem Druck und der wirksamen Fläche abhängt, mit der oberhalb des .Steuerkolbens 3
wirkenden Kraft ins Gleichgewicht gelangt. Zu diesem Zeitpunkt gelangt das Ventilglied 5 wiederum in Anlage
an den Ventilsitz 6 und es ist ein Gleichgewichtszustand erzielt, wobei der Druck an der Austrittsöffnung 27
niedriger ist als der an der Einirittsöffnung 13 angelegte Druck. Im Bremskraftregelventil werden sodann Eintrittsweg
und Austrittsweg über das Ventilglied 5 geschlossen gehalten. Der Druck, bei welchem dies
erreicht wird, hängt von der Stellung des Hebels 9 und damit von der Last des Fahrzeuges ab. Wenn die
Bremsen gelöst werden, hebt der an der Austrittsöffnung 27 herrschende Druck, wie er an die Bremsbetätigungseinrichtungen
angelegt wird, den Steuerkolben 3, wodurch sich auch das Ventilglied 5 von dem Rohrteil 7
abhebt, so daß der Druck, der an der Austrittsöffnung 27 herrscht, über das Rohrteil 7 zur Atmosphäre hin
abgebaut wird, bis ein neuer Gleichgewichtszustand erreicht ist oder bis die Bremsen vollständig gelöst sind.
Bei der vorstehenden Beschreibung der Arbeitsweise wurde für den Zweck anfänglichen Verständnisses die
Tatsache unberücksichtigt gelassen, daß Druck vom Ansprungventil oberhalb der Membran 4 angelegt wird.
Es ist jedoch /u bemerken, daß bei einem Druck Null an der Eintrittsöffnung 13 und damit an der Fintrittsöffnung
17 des Ansprungventils das Ventilglied 24 sich in Anlage an der unteren Stirnseite des Kolbens 19 (wobei
,dann der Entlüfiungsdurchgang 23 geschlossen ist)
befindet und unter d<*r Wirkung der Feder 22 von
seinem Ventilsitz 25 wegbewegt ist. Wenn nun Druck an die Eintrittsöffnung 13 und damit an die Eintrittsöffnung
17 angelegt wird, erscheint zunächsi ein entsprechender
Druck an der Austrittsöffnung, bis bei Erreichen eines bestimmten Drucks an der Eintrittsöffnung 17 und auch
an der Eintrittsöifnung 18 der Kolben 19 durch den an seinen Ringflächen 20 und 21 anliegenden Druck nach
oben verschoben wird und das Ventilglied 24 in Anlage an seinen Sitz 25 gelangt. Sich weiter erhöhender
Bremsdruck, der an die Eintrittsöffnung 17 angelegt wird, kann dalier die Austrittsöffnung 16 nicht mehr
erreichen, sondern er kann lediglich die kleinere ringförmige Fläche 21 erreichen, die mit der Eintrittsöffnung
18 in Verbindung steht, mit dem Ergebnis, daß nach einer kurzen Druckänderung der Kolben 19 weiter
verschoben wird, wobei das untere Ende des Auslaßdurchganges 23 von dem Ventilglied 24 abhebt. Der
Kolben 19 wirkt hier als Graduiereinrichtung.
Hierdurch wird eine zunehmende Abnahme des an der Austrittsöffnung 16 herrschenden Drucks über den
Durchgang 23 ermöglicht. Wird angenommen, daß das Flächenverhältnis der ringförmigen Fläche 21 zu der
Fläche 20 unter dem Kolben 19 etwa 1 :7 beträgt, und wird angenommen, daß das Ventilglied 24 bei einem
Druck von etwa 1,019 Atmosphären (ein bar) von dem Kolben 19 abhebt und in Anlage an seinen Ventilsitz 25
gelangt, so wird mit zunehmendem Zufuhrdruck an der Eintrittsöffnung 18 über den Druck hinaus, bei welchem
das Ventilglied 24 sich in Richtung Anlage an seinen Sitz 25 bewegt, der Druck arr der Austrittsöffnung 16 bei der
nachfolgenden Erhöhung von etwa 7,13 Atmosphären (7 bar) des Zufuhrdrucks graduierbar verringert.
Der Ansprungdruck an der Austrittsöffnung 16, der an den Kolben 3 angelegt wird, führt anfänglich zu
einem Ansprung entsprechend der Strecke A-D der graphischen Darstellung der Fig.2. Für einen festen
Lastwert und daher für eine feste Stellung des Hebels 9 ändert sich der Druck an der Austrittsöffnung 27 mit
dem Zufuhrdruck gemäß dem Linienzug ADB. Der Punkt B ist der Punkt, der dem lastproportionierten
Zufuhrdruck ohne Ansprung entspricht, erzielt durch
graduierten Abbau des Ansprungdrucks oberhalb der
Membran 4 über den Arbeitsbereich nach dem Punkt D.
Im Gegensalz dazu zeigt der Linienzug ADE den
Ausgang, der in dem Fall erhalten würde, daß der Ansprungdruck nicht graduiert abgebaut wird, sondern
im Bereich des Arbeitens aufrechterhalten wird.
Gemäß vorstehender Beschreibung erhält das An-
If) Sprungventil, welches wirksam ist, einen anfänglichen
Bereich des Druckausgangs unabhängig von dem lastabhängigen Signal, d.h. unabhängig von der von
dem Hebel 9 eingenommenen Stellung, zu schaffen, den Eintrittsdruck des Bremskraftregelventils, um zu bewir-
ken, daß die Ansprungdruckkomponente zunehmend verkleinert wird. Es kann jedoch auch ein anderer Druck
verwendet werden, um ein ähnliches Ergebnis zu erzielen. Beispielsweise kann der Abgabedruck des
Bremskraftregelventils verwendet werden, um diese graduierbare Verringerung der Ansprungkomponente
zu erzielen.
Bei einer anderen Abwandlung kann der Auslaßdruck verwendet werden, um indem Ansprungventil diejenige
Funktion auszuüben, die bei der oben beschriebenen Ausführung von dem vom Bremsventil kommenden
Eintrittsdruck ausgeübt wird. Die Eintritisöffnung ist in diesem Fall nach wie vor mit der Eintrittsöffnung 13 des
Reglers verbunden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Lastabhängige Bremskraft-Regelvorrichtung für eine druckluftbetätigbare Fahrzeugbremsanlage
mit einem abgestuften Bremsdruck-Regelkolben, dessen kleinere Fläche in einer Steuerkammer mit
einem vom Bremsventil ausgesteuerten Lieferdruck und dessen größere Fläche in einer Auslaßkammer
mit dem in den zugeordneten Radbremszylindern wirksamen Druck beaufschlagt ist und dessen
Abstufung von einer Membran gebildet ist, und mit einer die Verbindungen Steuerkammer-Auslaßkammer
bzw. Auslaßkammer-Atmosphäre steuernden Ventileinrichtung, die vom Bremsdruck-Regelkolben
betätigbar ist und deren Umschaltpunkte über ein Stellglied lastabhängig beeinflußbar sind, ferner
mit einem Bremsdruck-Ansprungventil, das in Abhängigkeit vom Lieferdruck eine Verbindung
zwischen der Steuerkammer und der von der Membran auf der der Auslaßkammer gegenüberliegenden
Seite begrenzte Kammer steuert und diese Verbindung oberhalb eines vorbestimmten Lieferdruckes
sperrt, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zunahme des Lieferdrucks über den vorbestimmten Wert hinaus über eine durch den
Lieferdruck bzw. einen von diesem abhängigen Druck gesteuerte Druckentlastungsvorrichtung
(18—22) die von der Membran auf der der Ausiaßkammer gegenüberliegenden Seite begrenzte
Kammer entsprechend der weiteren Lieferdruckzunahme zunehmend zur Atmosphäre hin entlüftbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Ansprungventil baulich
vereinigte Druckentlastungsvorrichtung als Doppelventil ausgebildet ist und daß dieses Doppelventil
von einem abgestuften Kolben (19) betätigbar ist, dessen kleinere Stirnfläche (20) vom Druck in der
von der Membran auf der der Auslaßkammer gegenüberliegenden Seite begrenzte, als Ringkammer
ausgebildeten Kammer und dessen von der Abstufung gebildete Ringflächc (21) vom Lieferdruck
bzw. einem von diesem abhängigen Druck in Richtung derjenigen Stellung beaufschlagt sind, in
der die Ringkammer zur Atmosphäre hin entlüftet ist und in der die Verbindung zwischen der
Sleuerkammer und der Ringkammer durch ein in Schließrichtung von einer Feder (26) belastetes
Ventilglied (24) abgesperrt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (19) entgegen seiner
Druckbeaufschlagung durch die Kraft einer Feder (22) beaufschlagt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringfläche (21) am Kolben
(19) kleiner ist als seine kleinere Stirnfläche (20).
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