DE2724038A1 - Verbesserungen von oder bezueglich organischer verbindungen - Google Patents
Verbesserungen von oder bezueglich organischer verbindungenInfo
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Description
if 2774038
fase f.orW)7r>-J
SANDOZ- PATENT-GMBH 7H5O l.örrach
VoiliGSüorunqen von oder bezüglich organischer
Verbindungen
nie Erfindung betrifft l-N-Methyl-3-N-alkylimino·
nit·t liyl-4-hyiliOxy-6-phenyl -2 (111) -pyridon-Derivate,
Gegenstand der Erfindung sind Verbindungen der
Fo ι iuel I ,
\<
ί 4IN-CH5
HO
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2774038
600-6754
in der R. geradkettiges Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
oder eine Phenylgruppe mit Substituenten R
worin R. Wasserstoff, Fluor oder Chlor bedeutet,
R Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen und R Wasserstoff,
Fluor oder Chlor darstellt.
Die Verbindungen der Formel I können sich in den tautomeren
Formen der Formeln Ia, Ib und Ic
befinden, in denen R- , R_ und R_ die oben erv/ähnten
Bedeutungen haben. Die Verbindungen der Formel I können in den geometrischen eis- und trans-Isomerformen
auftreten.
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Es wird betont, dass, obwohl im Nachfolgenden nur
auf die Form der Formel I oder auf den korrespon dierenden chemischen Namen hingewiesen wird, die
Erfindung nicht auf eine besondere Form der Verbin ungen beschränkt ist.
Gegenstand der Erfindung ist ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel I, da
durch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der Formel II/
II
HO
in der R, und R die vorher erwähnten Bedeutungen
haben, mit einem Amin der Formel III,
III
in der R die oben erwähnte Bedeutung hat, in einem
inerten organischen Lösungsmittel umgesetzt wird.
Geeignete Lösungsmittel sind halogenierte Kohlenv/assers
eof fe, z.B. Methylerichlorid, aromatische
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Kohlenwasserstoffe, z.B. Benzol, oder die niedrigen Alkenole, z.B. Aethanol.
Die Umsetzung kann in etwa 1 bis 24 Stunden, vorzugsweise
in 2 bis 5 Stunden, bei 25-lO5cC ausge- 5 führt werden.
Die Endprodukte der Formel I können nach bekannten Methoden isoliert und gereinigt werden.
Wenn erwünscht, können die Verbindungen in bekannter
Weise in ihre sauren oder basischen Additionssalz- formen übergeführt oder kann die umgekehrte Umsetzung
vorgenommen v/erden.
Die Verbindungen der Formel III sind bekannt und können nach bekannten Methoden hergestellt werden.
Gegenstand der Erfindung sind ebenfalls Verbindungen der Formel Il und das Verfahren zu deren Herstellung,
indem eine Verbindung der nachfolgenden Formel IV mit vorher erwähnten Bedeutungen von R1 und R unter
sauren Bedingungen hydrolysiert v/erden.
Die Verbindungen der Formel II können nach dem 20 folgenden Reaktionsschema hergestellt werden:
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. MiJL
R, O Stufe a)
^f
IV
Reduktion
saure Hydrolyse
R.
Stufe b)
■» Nj-CH Stufe
3 <—
C-M-CH.
Cyclisierung Stufe e) O
.C-NH-CH.
.C-NH-CH.
VIII
inertes organisches Lösungsmittel
Stufe f)
+ R5Li (XI)
O C-KH-CH, O r«n — r-f/ -^x J
2 \ /
VI
Oxidation
R,
inertes
organisches
Lösungsiriittel Stufe d)
O
.C-NH-CH.
.C-NH-CH.
VII
"til,-CH
OH
^ sxrR3
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In den Formeln haben R1 und R- die vorher erwähnten
Bedeutungen und ist R5 Alkyl mit 1-5 Kohlenstoffatomen.
Die saure Hydrolyse in Stufe a) wird vorteilhaft mit einer wässrigen Mineralsäure, z.B. Schwefelsäure,
Phosphorsäure oder Salzsäure, ausgeführt. Das vorhandene Wasser kann noch zusätzliche Lösungsmittel, z.B.
Tetrahydrofuran,oder die niedrigen Alkenole, z.B. Aethanol, enthalten. Die Umsetzung wird zweckmässig
bei 25 bis 1O5°C, vorzugsweise bei der Rückflusstemperatur des Lösungsmittels und während 30 Minuten
bis 24 Stunden, vorzugsweise 1 bis 3 Stunden, ausgeführt
.
Die Reduktion in Stufe b) wird vorteilhaft mit Wasserstoffgas
in Anwesenheit eines Katalysators und eines inerten organischen Lösungsmittels ausgeführt. Geeignete
Katalysatoren sind z.B. Platinoxid, Raney-Nickel und vorzugsweise Palladium-Kohlenstoff. Geeignete
Lösungsmittel sind die niedrigen Alkenole, z.B. Aethanol. Die Reaktion wird vorteilhaft bei 10 bis
50°C und vorzugsweise bei 20 bis 30°C ausgeführt und dauert 1 bis 10, vorzugsweise 2 bis 3 Stunden.
Die Cyclisierung in Stufe c) wird vorteilhaft mit einer Säure, wie Salzsäure, p-Toluolsulfonsäure,
Polyphosphorsäure oder vorzugsweise Schwefelsäure,
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/ie
in Anwesenheit eines inerten Lösungsmittels ausgeführt. Geeignete Lösungsmittel sind die aromatischen
Kohlenwasserstoffe, wie Benzol und vorzugsweise ein üeberschuss der vorher erwähnten Säuren. Die Reaktion
wird vorteilhaft bei 80 bis 150°C, vorzugsweise bei der Rückflusstemperatur des Lösungsmittels ausgeführt
und dauert 12 bis 36, vorzugsweise 20 bis 36, Stunden.
Die Oxidation in Stufe d) wird vorteilhaft mit 10 einem Oxidationsmittel, wie Kaliumpermanganat oder
vorzugsweise Chromtrioxid unter sauren Bedingungen in Anwesenheit von Wasser ausgeführt. Geeignete
Säuren sind die Mineralsäuren, wie Schwefelsäure und Salzsäure oder organische Säuren, vorzugsweise
15 Essigsäure. Das zu verwendende Lösungsmittel ist
kritisch und Wasser ist praktisch das einzige Lösungsmittel, dass bei dieser Umsetzung in Frage kommt.
Die Umsetzung wird bei 10 bis 50°C, vorzugsweise bei
20 bis 30°C, ausgeführt und dauert 1 bis 5# vorzugsweise
1,5 bis 2,5 Stunden.
Geeignete Lösungsmittel für Stufe e) sind z.B. Diäthylather oder aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie
Hexan. Tetrahydrofuran wird bevorzugt. Die Umsetzung wird vorteilhaft bei -75 bis -550C, vorzugsweise bei
-65 bis -6O°C, ausgeführt und dauert 1 bis 5, vorzugsweise
2,5 bis 3,5 Stunden.
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Die Reaktion in Stufe f) wird vorteilhaft in den gleichen Lösungsmitteln und unter den gleichen Bedingungen
wie für Stufe e) ausgeführt, jedoch ist nun Hexan das bevorzugte Lösungsmittel.
Die Zwischenprodukte der Formeln IV, V, VI und VII können nach bekannten Methoden isoliert und gereinigt
werden.
Die Verbindung der Formel VIII wird nicht isoliert, aber ijn situ als Ausgangsmaterial für die Herstellung
der Verbindungen der Formel VII angewendet.
Die Verbindungen der Formeln IX, X und XI sind entweder bekannt oder können in konventioneller Weise
aus verfügbaren Materialien hergestellt v/erden.
Die Verbindungen der Formel I besitzen pharmakologische Aktivität. Sie weisen besonders eine schlafeinleitende,
eine leicht beruhigende, eine muskelentspannende und eine neuroleptische Wirkung auf, wie dies
u.a. den Resultaten von Tests zu entnehmen ist, die von Winter in J.Pharmacol, and Exp.Therap. , 9^4_, 7-11,
(L948), S. Irwin, Gordon Research Conference, Medicinal Chemistry, (1959) und Chen, (Symposium on Sedative and
Hypnotic Drugs, Williams and Wilkins, 1954), von Reed-Muench, American Journal of Hygiene, 2_7: 493-497,
(1938), von Dunham and Miya, J.Am.Pharm.Assoc., 45; 208, (1957) und von Ernst , Psychopharmacologica 10,
316 bis 323 (1967) beschrieben wurden.
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Die Verbindungen können deswegen als schlafeinleitende Mittel, als leichte Tranquillizer, als
muskelentspannende Mittel und als Neuroleptika verwendet werden.
Die zur Einleitung des Schlafes zu verabreichende tägliche Dosis beträgt zweckmässig 20 bis 2000 mg
und wird vorzugsweise als einmalige Dosis zur Schlafenszeit verabreicht.
Zur Verwendung als Neuroleptikum beträgt die tägliche
10 Dosis vorteilhaft 1 bis 1000 mg und wird zv/eckmässig
in Teilmengen von 0,25 bis 500 mg, 2 bis 4mal täglich oder in Retardform verabreicht.
in Teilmengen von 0,25 bis 500 mg, 2 bis 4mal täglich oder in Retardform verabreicht.
Für die Verwendung als muskelentspannendes Mittel
und als leichte Tranquillizer beträgt die tägliche
15 Dosis zweckmässig 50 bis 2000 mg und wird vorteilhaft in Teilmengen von 12,5 bis 750 mg, 2 bis 4mal täglich oder in Retardform verabreicht.
und als leichte Tranquillizer beträgt die tägliche
15 Dosis zweckmässig 50 bis 2000 mg und wird vorteilhaft in Teilmengen von 12,5 bis 750 mg, 2 bis 4mal täglich oder in Retardform verabreicht.
Die Verbindungen können mit üblichen pharmazeutisch
unbedenklichen Verdünnungs- und Trägermitteln ver-20 mischt und gegebenenfalls auch mit anderen pharmazeutischen Zusatzstoffen in Form von Tabletten oder
Kapseln verabreicht werden.
unbedenklichen Verdünnungs- und Trägermitteln ver-20 mischt und gegebenenfalls auch mit anderen pharmazeutischen Zusatzstoffen in Form von Tabletten oder
Kapseln verabreicht werden.
Die Verbindungen können entweder in der freien Form
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oder in Form pharmazeutisch unbedenklicher saurer oder basischer Additionssalze verwendet werden,
wobei die Salze grössenordnungsmässig die gleiche Wirksamkeit haben wie die entsprechenden freien
Formen. Geeignete Salzformen sind beispielsv/eise die Salze von Mineralsäuren, wie Salzsäure, Bromwasserstoff
säure oder Schwefelsäure und Alkalimetallsalze, wie die Natrium- oder Kaliumsalze.
Bevorzugte Verbindungen der Formel I sind diejenigen, in welchen R. bis R die folgenden Bedeutungen besitzen:
R. = Phenyl oder Aethyl
R2 = Methyl, Aethyl oder Isopropyl
R. = Wasserstoff
Noch mehr bevorzugte Verbindungen sind diejenigen, in denen eine Kombination der oben als bevorzugt
genannten Bedeutungen vorliegt. Die bevorzugten Verbindungen sind:
3-(1-N-Aethyliminopropyl)-4-hydroxy-6-phenyl-l-20 methyl-2(IH)-pyridon
3- (a-N-Methyliminobenzyl) ^-hydroxy-e-phenyl-l-methyl-2(IH)-pyridon,
und
3-(1-N-Isopropyl-iminopropyl)-4-hydroxy-6-phenyll-methyl-2(IH)-pyridon.
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Das oben wiedergegebene Reaktionsschema für die Umsetzung von Verbindungen der Formel X in die Zwischenprodukte
der Formeln VII, VI, V, IV, II und in die Endprodukte der Formel I wird durch die
folgenden Beispiele illustriert.
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- L2f - 600-6754
Beispiel 1:
a) 2li!l2§DYil§zi2
4-carboxamid (Verbindung der Formel VII)
Zu einer auf -65° C abgekühlten Suspension von 75 g (0,348 Mol) 3-Phenyl-5/N-dimethyl-isoxazol-4-carboxamid
und 1 Liter Tetrahydrofuran werden tropfenweise 478 ml 1,6 M n-Butyllithium-Lösung in Hexan (0,765 Mol)
gegeben, wobei die Temperatur zwischen -60 und -70°C gehalten wird. Nach beendeter Zugabe wird die orange-
10 farbene Suspension 1 1/2 Stunden bei -60 bis -70°C
gerührt und dann tropfenweise mit 37,2 g (0,350 Mol)
Benzaldehyd in 375 ml Tetrahydrofuran versetzt, wobei die Temperatur bei -60 bis -70°C gehalten wird. Nach
beendeter Zugabe wird das Gemisch 1 1/2 Stunden bei -60 bis -70uC gerührt, dann auf -300C erwärmt und mit
gesättigter Anunoniumchlorid-Lösung abgeschreckt. Das
Gemisch wird mit Tetrahydrofuran verdünnt und die Schichten werden getrennt. Die Tetrahydrofuranschicht
wird 2 mal mit 50%-iger Natriumchlorid-Lösung und 1 mal mit gesättigter Natriumchlorid-Lösung gewaschen,
über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der
feste Rückstand wird in einem Gemisch von Aether und Petroläther (50:50) zerrieben, filtriert und mit
kaltem Aether gewaschen, wobei man die Titelverbindung vom Smp. 183-184° C erhält.
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b) N
(Verbindung der Formel VI)
Eine Suspension von 50 g (0,155 Mol) 3-Phenyl-5-(p-hydroxyphenäthyl)-N-methyl-isoxazol-4-carboxamid
und 800 ml Essigsäure wird bei Zimmertemperatur
tropfenweise mit 18,4 g (0,185 Mol) Chromtrioxid in
185 ml Wasser versetzt. Die erhaltene Lösung wird 2 Stunden bei Zimmertemperatur gerührt und ein Teil
der Essigsäure wird im Vakuum entfernt. Der Rückstand
10 wird in Eiswasser gegossen und mit Methylenchlorid extrahiert. Die Methylenchlorid-Schicht wird mit 2N
Natriumhydroxid gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingedampft.
Der feste Rückstand wird mit heissem Aether zerrieben,
15 auf 0°C abgekühlt und filtriert, wobei man die Titelverbindung vom Smp. 125-128°C erhält.
c) S^
2£_ (Verbindung der Formel V)
Ein Gemisch von 26,1 g (0,0815 Mol) N-Methyl-5-phenacyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
und 261 ml 2M Schwefelsäure wird 24 Stunden zum Sieden (Rückfluss) erhitzt. Das Gemisch wird abgekühlt und mit
Methylenchlorid extrahiert. Die Methylenchlorid-Schicht wird mit Wasser und dann mit gesättigter
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Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum
eingedampft. Der Rückstand wird mit Aether zerrieben und aus Aethanol umkristallisiert, wobei man die
Titelverbindung vom Smp. 149-151,5°C erhält.
(Verbindung der Formel IV)
Ein Gemisch von 16,5 g (0,0545 Mol) N-Methyl-3,6-diphenyl-isoxazol[4,5-c]pyridin-4-(5H)-on,
33O ml Aethanol und 1,65 g 10%-igen Palladium-Kohle-Katalysators
wird bei Zimmertemperatur und 3,4 atm hydriert. Die Hydrierung wird eingestellt, sobald
ein Aequivalent Wasserstoff absorbiert worden ist (ca. 2,5 Stunden). Das Gemisch wird mit Methylenchlorid
versetzt und der Katalysator durch Filtration entfernt. Die Lösung wird im Vakuum auf ca. bO ml
eingeengt und zur Ausscheidung von Feststoffen mit Aether versetzt, die abfiltriert die Titelverbindung
vom Smp. 238-24O°C ergeben. Die Verbindung wird in
Methanol gelöst und mit Natriumhydroxid-Lösung versetzt, wobei man nach Verdampfung das Natriumsalz
des 3-(ß-Iminobenzyl)-4-hydroxy-e-phenyl-l-methyl-2
(lH)-pyridons erhält.
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pyridon (Verbindung der Formel II)
Ein Gemisch von 5 g (0,0164 Mol) 3-(a-Iminobenzyl)-4-hydroxy-6-phenyl-l-methyl-2(lH)-pyridon
und 50 ml 6N Salzsäure wird 1,5 Stunden zum Sieden (Rückfluss) erhitzt.
Das Gemisch v/ird abgekühlt und mit Methylenchlorid extrahiert. Die organische Schicht wird über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und
im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird mit Aether zerrieben, wobei man die Titelverbindung vom Smp. 149-151°C
erhält.
f) 3- (a-N-Methvliminobenzyl) ~4-hYdroxy_-6-gheny_l-l-_
methy_l-2 (lHi"EYridon (Verbindung der Formel I)
An 30 ml Aethanol, das mit Methylamin gesättigt wurde,
wird 3 g (0,0098 Mol) 3-Benzoyl-4-hydroxy-6-phenyll-methyl-2(IH)-pyridon
zugefügt. Das Gemisch wird 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt, wobei Methylamingas
hindurchgeleitet wird. Das Gemisch wird abgekühlt. Der resultierende Feststoff wird filtriert und mit Aethanol
und mit Aether gev/aschen, wobei die Titelverbindung vom Smp. 225-227°C erhalten wird.
Beispiele 2 - 14;
Wenn von Verbindungen der Formel X ausgegangen wird,
in denen die R die in Tabelle I aufgeführten Bedeutungen
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- Iff- 600-6754
haben, und die oben beschriebenen Verfahren zur Her stellung der Zwischenprodukte VII, VI, V, IV und II
und der Endprodukte der Formel I zur Anwendung gelangen und dabei Verbindungen der Formeln IX und III,
deren Bedeutungen von R_ und R_ in der Tabelle angegeben
wurden, in entsprechenden Mengen verwendet werden, resultieren daraus Zwischenprodukte und Endprodukte
der Formel I, deren Substituenten diejenigen Bedeutungen haben, die in der Tabelle I angegeben
worden sind.
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| Beisp. | Zwischenprodukte und II |
Verbindung der Formel | I | Verbindung d. Formel III |
Schmelzpunkt (0C) der Verbindung der Formel I |
o ι | |
| Verbindung d. Formel X |
der Formeln VII, VI, V, IV | R2 | |||||
| Rl | Methyl | I | |||||
| p-Chlorphenyl | Methyl | 90-91,5° | |||||
| -a | 2 | p-Fluorphenyl | Aethyl | 134,5-135° | |||
| co ί» |
3 | Aethyl | Isopropyl | ||||
| cn | 4 | Aethy1 | Methyl | ||||
| O ·«* |
5 | Phenyl | Methyl | ||||
| O to |
6 | Phenyl | Methyl | § | |||
| 7 | Phenyl | Methyl | Di-J | ||||
| 8 | Phenyl | Aethyl | L ο co OO |
||||
| 9 | Aethyl | Aethyl | |||||
| 10 | Aethyl | Aethyl | |||||
| 11 | Aethyl | Aethyl | |||||
| 12 | Aethyl | Methyl | |||||
| 13 | p-Fluorphenyl | ||||||
| 14 | |||||||
| Verbindung d. Formel IX |
|||||||
| R3 | |||||||
| H | |||||||
| H | |||||||
| H | |||||||
| H | |||||||
| p-Cl | |||||||
| p-F | |||||||
| m-F | |||||||
| o-F | |||||||
| p-Cl | |||||||
| p-F | |||||||
| m-F | |||||||
| o-F | |||||||
| p-F | |||||||
Claims (10)
- Patentansprüche;L/ Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel I,in der R geradkettiges Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe mit Substituenten R , worin R. Wasserstoff, Fluor oder Chlor bedeutet, R_ Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen und R_ Wasserstoff, Fluor oder Chlor darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der Formel II,IIin der R1 und R, die oben erwähnten Bedeutungen0 9 cΠ 9 ? ΛORIGINAL INSPECTED600-67542774038haben, mit einem Amin der Formel III,R„NH„ IIIin der R_ die oben erwähnte Bedeutung hat, in einem inerten organischen Lösungsmittel umgesetzt wird.
- 2. Verbindungen der Formel I, wiedergegeben in Anspruch 1, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1.
- 3. Verbindungen der Formel I, wiedergegeben inAnspruch 1.
- 4. Verbindungen gemäss Ansprüchen 2-3 in saurer /vdditionssalzform.
- 5. Verbindungen gemäss Ansprüchen 2 und 3 in basischer Additionssalzform.
- 6. Verbindungen gemäss Ansprüchen 2 und 3 in Alkalimetallsalζ form.
- 7. Arzneimittel, bestehend aus einer Verbindung gemäss Ansprüchen 2-6 und üblichen Hilfs- und Trägerstoffen.
- 8. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel II, wiedergegeben in Anspruch 1, dadurch 20 gekennzeichnet, dass eine Verbindung der Formel IV,7 0 9 °, r ν ! 0 9 2 A600-6754 2774038HOIVin der R- und R- die im Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben, unter sauren Bedingungen hydrolysiert wird.
- 9. Verbindungen der Formel II, wiedergegebenim Anspruch 1, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Anspruch 8.
- 10. Verbindungen der Formel II, wiedergegeben im Anspruch37OO/KD/GD709850/0924
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Cited By (1)
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| FR2378011A2 (fr) * | 1977-01-19 | 1978-08-18 | Sandoz Sa | Nouvelle pyridone, sa preparation et son application comme medicament |
Also Published As
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