DE2723869A1 - Schalter fuer fahrrad-gangschaltnabe - Google Patents
Schalter fuer fahrrad-gangschaltnabeInfo
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Description
DR. BERG DIFL-ING. STAPF
DIPL ING SCHWABF. DR. Dk. SANDMAIR
Anwaltsaktc Γβ 147 26. Hai 1977
Shimano Industrial Company Limited
Sakai-shi, Osaka / Japan
Schalteinrichtung für Fahnrad-Gangschaltnabe
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalteinrichtung für eine Fahrrad-Gangschaltnabe mit einem in einer Habenhülse
angeordneten Getriebe für die Antriebsübertragung von
einem Antriebsteil auf die Nabenhülse in einem wählbaren Obertragungsverhältnis.
Τ·43
«UM TELEXtSMSWKlGd
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Eine herkömmliche Gangschaltnabe der genannten Art hat gewöhnlich eine feststehend am Rahmen des Fahrrads angebrachte
Hauptwelle, ein dieser gegenüber drehbares Antriebsteil und ein Getriebe zum Übertragen des Antriebs vom
Antriebsteil auf die Nabenhülse in einem übersetzten, untersetzten oder direkten Ubertragungsverhältnis. Das
Getriebe ist über Verbindungsteile, etwa eine Schaltstange,
einen Winkelhebel und den Innendraht eines Bowdenzugs bewegungsübertragend
mit einem Schalthebel verbunden, welcher zum Wählen des Übertragungsverhältnisses zwischen dem
Antriebsteil und der mit dem angetriebenen Rad verbundenen Nabenhülse betätigbar ist.
Die Ubertragungs- oder Schalteinrichtungen einer solchen
Schaltnabe haben jedoch keinerlei Einrichtungen zum Arretieren des Getriebes in einer bestimmten Schaltstellung
relativ zur feststehenden Welle und zur Nabenhülse. Das Schalten der Gänge erfolgt daher nur nach Gefühl, so daß
das Getriebe zuweilen nicht genau in die gewünschte Schaltstellung kommt, wodurch die Gefahr einer Beschädigung des
Getriebes entsteht.
Es wurde bereits vorgeschlagen, den Schalthebel oder ein Lagerteil für denselben mit Rastbohrungen zu versehen und
im jeweils anderen Teil eine damit in Eingriff bringbare Hastkugel anzuordnen, so daß die einzelnen Schaltstellungen
durch den Eingriff der Kugel mit einer der Bohrungen bestimmt sind. Damit ist also der Schalthebel genau in
den einzelnen Schaltstellungen arretierbar, da sich jedoch
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der Innendraht des den Schalthebel mit dem Getriebe verbindenden
Bowdenzüge dehnen oder dessen Umhüllung schrumpfen
kann oder die Halterungen der Umhüllung nach längerem Gebrauch einen gewissen Verschleiß zeigen, besteht die
Gefahr, daß das Getriebe trotz richtiger Einstellung des Schalthebels zwischen den einzelnen Schaltstellungen
stehen bleibt und dadurch beschädigt werden kann.
Im Hinblick auf die vorstehend genannten Schwierigkeiten schafft die Erfindung eine Schalteinrichtung für eine Gangschaltnabe,
welche ein genaues Ausrichten des Getriebes in der jeweils gewünschten Schaltstellung gewährleistet,
auch wenn sich der Innendraht eines Bowdenzugs dehnt oder zusammenzieht oder die Umhüllung desselben ihre Stellung
verändert.
Die Erfindung sieht vor, daß zwischen einem mit dem Innendraht
eines Bowdenzugs einerseits und mit einem entlang der feststehenden Welle der Schaltnabe bewegbaren Betätigungsteil
andererseits verbundenen Verbindungsteil und einem das Verbindungsteil schwenkbar oder verschieblich lagernden
Tragteil eine Ausricht- und Arretiereinrichtung angeordnet ist, welche bei Betätigung des Innendrahts des Bowdenzugs
mittels des Schalthebels die jeweilige Schaltstellung genau bestimmt.
Die Erfindung· schafft also eine Schalteinrichtung für eine
Fahrrad-Gangschaltnabe mit einem mit dem Innendraht eines Bowdenzugs sowie betätigungsübertragend mit der Gangschaltung
der Nabe verbundenen Verbindungsteil, einem das Verbin-
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-Jf-
dungsteil hin und her beweglich lagernden Tragteil und
einer zwischen dem Verbindungsteil und dem Tragteil angeordneten Ausricht- und Arretiereinrichtung, welche das
Getriebe der Nabe bei Betätigung über den Bowdenzug in der jeweils gewünschten Schaltstellung arretiert.
Die Erfindung beseitigt somit die vorstehend genannten Schwierigkeiten durch die Verwendung einer Schalteinrichtung,
welche zum Ausrichten und Arretieren des Getriebes in der jeweils gewünschten Schaltstellung ausgebildet ist.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Vorderansicht
einer Dreigang-Schaltnabe mit einer erfindungsgemäßen Schalteinrichtung,
Pig. 2 eine zerlegte Schrägansicht der wesentlichen Teile der Schalteinrichtung,
Fig. 3 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie IH-IH
in Fig. 1,
Fig. 4 eine Vorderansicht einer Schaltnabe mit einer im
Schnitt dargestellten Schalteinrichtung in einer anderen Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 5 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie V-V
in Fig. 4.
Fig. 1 und 4 zeigen jeweils eine mit einer Schalteinrichtung
gtttl^A#* Erfindung versehene Gangschaltnabe, welche
ein einen großen, einen mittleren und einen kleinen Gang
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aufweisendes Getriebe enthält. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die Anwendung an einer Dreigang-Schaltnabe beschränkt
sondern auch für Schaltnaben anderer Ausführung verwendbar.
Die in Fig. 1 dargestellte Schaltnabe hat eine feststehend an einem Fahrradrahmen 2, 2a befestigte Welle 1, ein die
Welle in einigem Abstand umgebendes, drehbares Antriebsteil 3» eine relativ zur Welle 1 und zum Antriebsteil 3
drehbare Nabenhülse 4 und ein in dieser angeordnetes Schaltgetriebe 5» welches zum Verändern des Antriebsübertragungsverhältnisses
zwischen dem Antriebsteil 3 und der Nabenhülse 4 axial verschieblich ist.
Die Welle 1 hat an jedem Ende ein Außengewinde 10, Auf das eine Gewinde 10 ist ein Lagerkonus 12 mit einer
Kugelrille 12a geschraubt. Zwischen der Kugelrille 12a des Lagerkonus 12 und einer an der Innenseite des Antriebsteils 3 geformten Kugelrille 31 ist eine Reihe von Kugeln
13 gehalten, mittels welcher das Antriebsteil 3 in einem
bestimmten Radialabstand zur Welle 1 dieser gegenüber drehbar gelagert ist.
Das Antriebsteil 3 trägt an seinem rechtsseitigen Endstück ein Kettenrad 32 für den Eingriff einer (nicht
gezeigten) Kette, welche der Antriebsübertragung von einer Tretkurbel auf das Antriebsteil dient. An der linken
Stirnseite trägt das Antriebsteil 3 wenigstens einen Zapfen 33 mit auf diesem angeordneten Klinken 33* V*
für die Antriebsübertragung vom Antriebsteil 3 unf das
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Getriebe 5 im mittleren bzw. kleinen Gang.
In einer am äußeren Umfang des Antriebsteils 3 geformten Kugelrille 36 ist eine Reihe von Kugeln 37 angeordnet,
mittels welcher das Antriebsteil 3 relativ zu einem am rechten Ende der Nabenhülse 4 angeschraubten Lagerring 41
drehbar gelagert ist. Am linksseitigen Ende der Nabenhülse 4 ist ein weiterer Lagerring 42 befestigt, Zwischen diesem
und einer Kugelrille 14a eines auf dem linken Endstück der feststehenden Welle 1 sitzenden Lagerkonus 14 ist
eine Reihe von Kugeln 15 gehalten, mittels welcher der
Lagerring 42 und damit die Nabenhülse 4 drehbar auf der Welle 1 gelagert ist.
Das zum Bestimmen des Übertragungsverhältnisses zwischen dem Antriebsteil 3 und der Nabenhülse 4 betätigbare Schaltgetriebe
5 umfaßt eine Anzahl von auf Zapfen 511 gelagerten
und mit einem Sonnenrad 16 auf der feststehenden Welle 1 kämmenden Planetenrädern 510, einen Steg 51» welcher
an der rechten Seite eine Innenverzahnung 512 für den
Eingriff mit den Klinken 33 für die Antriebsübertragung im mittleren Gang und an der linken Seite eine Anzahl
von Klinken 513 für die Antriebsübertragung im mittleren
und im kleinen Gang trägt, welche in Eingriff mit einer Innenverzahnung 420 des Lagerrings 42 bringbar sind, und
ein den Steg 51 umgebendes, sich im wesentlichen von der
Mitte desselben bis über das linke Endstück des Antriebsteils 3 hinweg erstreckendes Außenrad 52, welches an
seinem etwa das mittlere Teil des Stegs 51 umgebenden
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linksseitigen Endstück eine mit den Planetenrädern kämmende Innenverzahnung 520, im mittleren Teil eine
in Anlage an der rechten Stirnseite des Stegs 51 bringbäre
Stufe 521, auf dem äußeren Umfang des rechtsseitigen
Endstücks eine Anzahl von durch eine Feder 523 in Eingriff
mit einer Innenverzahnung 4-10 des Lagerrings 41 belasteten Klinken 522 für die Antriebsübertragung im großen
Gang und an der Innenseite des rechtsseitigen Endstücks eine Verzahnung 524 für den Eingriff der den Antrieb im
kleinen Gang übertragenden Klinken 34- des Antriebsteils
aufweist.
Der Steg 51 und das Außenrad 52 sind durch einen Zapfen
miteinander verbunden, so daß sie mittels einer axial verschieblich in der feststehenden Welle 1 geführten
Schaltstange 17 gemeinsam in Axialrichtung bewegbar sind.
Die die Schaltstange 17 verschieblich führende feststehende
Welle 1 hat in ihrem linken Teil eine radiale öffnung 18, welche sich in Axialrichtung über eine bestimmte
Länge erstreckt. Ein axial verschieblich in der Öffnung geführter Mitnehmer 19 greift an einem an der Innenseite
des linksseitigen Endstücks des Getriebestegs 51 hervorstehenden
Vorsprung 514- an und ist durch eine sich am
linken Lagerkonus 14 abstützende Feder 20 in Anlage an der Schaltstange 17 belastet.
Die Erfindung richtet sich auf eine Schalteinrichtung vorzugsweise für eine Gangschaltnabe der vorstehend beschrie-
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benen Art. Die Schalteinrichtung umfaßt ein am rechtsseitigen
Endstück der feststehenden Welle 1 befestigtes Tragteil 6, ein Verbindungsteil 7 etwa in Form eines
Winkelhebels, welcher schwenkbar am Tragteil 6 gelagert and bewegungsübertragend mit der Schaltstange 17 verbunden
ist, und eine zwischen dem Tragteil 6 und dem Verbindungsteil 7 angeordnete Ausricht- und Arretiereinrichtung.
Wie man in Fig. 1 und 2 erkennt, ist das Tragteil 6 etwa U-förmig ausgebildet und hat an einem seiner Schenkel eine
Gewindebohrung 61, mit welcher es auf ein Gewinde 10a der
feststehenden Welle 1 aufschraubbar ist. Am anderen Schenkel hat das Tragteil 6 eine Bohrung 62, in welcher eine
Halterung 63 für die den Innendraht 91 eines Bowdenzugs
9 umgebende Umhüllung 92 desselben mittels eines Sprengrings 64 befestigt ist. Das Mittelstück des Tragteils 6
ist in seiner Längsrichtung von einem zu den Außenflächen parallelen Führungsschlitz 65 durchsetzt. Das Verbindungsteil
7 ist etwa mit seinem mittleren Teil mittels
eines Zapfens 66 schwenkbar im Führungsschiit ζ 65 gelagert.
Die zwischen dem Tragteil 6 und dem Verbindungsteil 7 angeordnete Ausricht- und Arretierexnrichtung umfaßt eine
der der Schaltstellungen der Gangschaltnabe entsprechende Anzahl von Bastvertiefungen oder Bohrungen 71 im Verbindungsteil
7 und ein damit in Eingriff bringbares Rastglied 8 in'Form einer am Tragteil 6 festgehaltenen Kugel.
Durch den Eingriff der Kugel 8 mit einer der Rastvertiefungen 71 wird die Schaltstange 17 in der jeweiligen
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Schaltstellung gehalten.
Die Rastvertiefungen 71 sind nahe dem äußersten Ende des
einen Schenkels des Verbindungsteils 7 entlang einer der Bewegung des betreffenden Endes entsprechenden Linie geformt.
In Fig. 1 entspricht die eine Rastvertiefung 71a zur Linken
dem großen Gang, die mittlere Vertiefung 71b dem mittleren Gang, und die Vertiefung 71c zur Rechten dem kleinen Gang.
Die Rastvertiefungen 71 liegen nahe nebeneinander, so daß die Kugel 8 nicht dazwischen stehen bleiben kann, sondern
immer in Eingriff mit einer derselben einrastet. Die Rastvertiefungen 71 brauchen nicht, wie in Fig. 2 dargestellt,
als das Verbindungsteil 7 durchsetzende Bohrungen ausgeführt zu sein, sondern können auch als einfache Einsenkungen
geformt sein.
Das mit den Rastvertiefungen 71 in Eingriff bringbare
Rastglied 8 kann als ein Wälzkörper, etwa eine Kugel oder Rolle ausgebildet sein und ist durch ein federndes Glied 81,
z.B. eine Blattfeder, in Richtung auf die Hastvertiefungen
71 belastet. Das Tragteil hat an einer den Bewegungsbereich der Rastvertiefungen 71 entsprechenden Stelle eine
von einer Außenseite bis in den Führungsschlitz 65 führende Querbohrung 67» in welche das Hastglied 8 beweglich
eingesetzt ist, so daß es mit den einzelnen Rastvertie fungen 71 in Eingriff kommen kann. Das Federglied 81 ist
an der betreffenden Außenseite des Tragteile 6 befestigt, so daß es die äußere Mündung der Bohrung 67 überdeckt.
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Bei der in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführung des Federglieds 81 als Blattfeder ist an der betreffenden
Außenseite des Tragteils 6 eine sich von der Querbohrung 67 zum Anlenkzapfen 66 des Verbindungsteils 7 erstreckende,
längliche Vertiefung 68 geformt, in welche die Blattfeder 81 eingelegt und mit einem Ende mittels des
Anlenkzapfens 66 befestigt ist. Ist das Federglied etwa als Schraubenfeder oder Federring ausgebildet, so wird
es mittels einer geeigneten Halterung so befestigt, daß es die äußere Mündung der Querbohrung 67 überdeckt.
Das Rastglied 8 wird unter der Belastung durch das Federglied 81 in Eingriff mit einer der Rastvertiefungen gehalten.
Die von dem Federglied 81 ausgeübte Kraft ist größer als die von der Schraubenfeder 20 in der Schaltnabe ausgeübte,
so daß sich das Verbindungsteil 7 verschwenken läßt, bis das Rastglied 8 mit einer der Vertiefungen 71 in Eingriff
kommt, wobei gleichzeitig das Getriebe 5 in Axialrichtung verschoben und dann in der gewünschten Schaltstellung
festgehalten wird.
Der andere Schenkel des Verbindungsteils 7 hat nahe seinem Ende eine Bohrung 72 für die Aufnahme eines Haltestifts 73»
an welchem der Innendraht 91 des Bowdenzüge 9 mittels eines
durch eine Schraube 75 befestigbaren Klemmstücks 74- festklemmbar
ist.
Der Innendraht 91 des Bowdenzugs 9 ist für die Übertragung von Druck- und Zugkräften ausgebildet. Er hat einen relativ
großen Durchmesser und ist weniger flexibel als die ihn
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umgebende Umhüllung 92. Das eine Ende des Innendrahts 91 ist zwischen dem Haltestift 73 und dem Klemmstück 74- festgehalten,
und das andere Ende ist an einem etwa an der Lenkstange des Fahrrads gelagerten Schalthebel angelenkt.
Die Umhüllung 92 ist mit einem Ende an der am Tragstück 6
angebrachten Halterung 63 befestigt und mit dem anderen Ende an einem den Schalthebel tragenden Lagerteil, so
daß mittels des Schalthebels ein Druck oder Zug zum Verschwenken
des Verbindungsteils 7 über den Innendraht ausgeübt werden kann.
In der beschriebenen Ausführungsform sind die Rastvertiefungen 71 zwar am Verbindungsteil 7 und das Rastglied 8
am Tragteil 6 angeordnet, die Rastvertiefungen können Jedoch auch am Tragteil 6 gebildet und das Rastglied am
Verbindungsteil 7 angeordnet sein, und das Verbindungsteil 7 kann an einer Außenseite des Tragteils 6 gelagert sein.
Bei Verwendung der vorstehend beschriebenen Schalteinrichtung spielen sich Schaltvorgänge folgendermaßen ab:
Zum Schalten vom mittleren Gang in die in Fig. 1 gezeigte
Schaltstellung für den großen Gang wird mittels des Schalthebels über den Innendraht 91 ein Druck ausgeübt, so daß
das Rastglied 8 mit der einen Rastvertiefung 71a des Verbindungsteils
7 in Eingriff kommt. Dadurch kann die Feder
20 das Getriebe 5 in seine rechte Endstellung in der Nabe
verschoben werden, in welcher der Antrieb des Antriebsteils 3 über die Klinken 33>
die Verzahnung 512, den Steg 51»
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die Planetenräder 51O, das Außenrad 52, die Klinken 522,
die Verzahnung 410 und den Lagerring 41 auf die Nabenhülse
4 übertragen wird, so daß diese nun mit einem übersetzten Übertragungsverhältnis angetrieben wird.
Zum Schalten vom großen in den mittleren Gang wird mittels des Schalthebels über den Innendraht 91 ein Zug ausgeübt,
um das Verbindungsteil 7 soweit zu verschwenken, daß das Rastglied 8 des Tragteils 6 mit der mittleren Rastvertiefung
71b in Eingriff kommt. Dabei verschiebt das Verbindungsteil
7 die Schaltstange 17 nach links, so daß das Getriebe 5 vom Mitnehmer 19 entgegen der Belastung durch
die Feder 20 nach links in seine mittlere Stellung verschoben wird, in welcher der Antrieb des Antriebsteils 3
über die Klinken 33» die Verzahnung 512, den Steg 51» die
Klinken 513» die Verzahnung 420 und den Lagerring 42 auf
die Nabenhülse 4 übertragen wird, so daß diese nun unter Umgehung des Außenräder' mit einem direkten Übertragungsverhältnis angetrieben ist.
ZtM Schalten vom mittleren in den kleinen Gang wird mittels des Schalthebels erneut ein Zug über den Innendraht 91 ausgeübt,
um das Verbindungsteil 7 noch weiter zu verschwenken, so daS das Rastglied 8 mit der dritten Rastvertiefung
71c in Eingriff kommt. Dabei verschiebt das Verbindungsteil 7 die Schaltstange 17 und über diese den Mitnehmer
19 entgegen der Belastung durch die Feder 20 in die linke Ehdet ellung, in welcher der Antrieb des Antriebsteils 3 nun
über die Klinken 34 des kleinen Gangs, die Verzahnung 524,
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das Außenrad 52, die Planetenräder 510, den Steg 51» die
Klinken 513 für den mittleren und kleinen Gang, die Verzahnung
420 und den Lagerring 42 auf die Nabenhülse 4 übertragen wird, so daß diese mit einem untersetzten
Ubertragungsverhältnis angetrieben ist.
Während das Übertragungs- oder Verbindungsteil 7 in der
vorstehend beschriebenen Ausführungsform als Winkelhebel ausgebildet ist, zeigen Fig. 4 und 5 die Verwendung eines
Verbindungsteils in Form einer Kette. Das Tragteil 6 hat hier eine Führungsbohrung 69 für die Kette, und diese ist
an einem Ende mittels eines Stifts mit der Schaltstange und am anderen Ende mit einem Zwischenglied 76 verbunden.
Der Innendraht 91 ist mittels einer Halterung 77 &m
Zwischenglied 76 befestigt, und zwischen diesem und dem Tragteil 6 ist die Ausricht- und Arretiereinrichtung
angeordnet.
Wie man in Fig. 4 und 5 erkennt, ist das Zwischenglied 76
stabförmig und hat eine der der Schaltstellungen der Nabe entsprechende Anzahl von in Längsrichtung nebeneinanderliegenden
Einschnürungen 71» mit denen das im Tragteil 6
gehaltene Rastglied 8 wahlweise in Eingriff bringbar ist, um die Schaltstange 17 in der jeweils gewünschten Schaltstellung
zu arretieren.
Die Rastvertiefungen sind hier also als ringförmige Nuten oder Einschnürungen mit im wesentlichen halbkreisförmigem
Querschnitt ausgebildet und in der Bewegung des Zwischen-
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ν* -
glieds 76 zwischen den einzelnen Schaltstellungen entsprechenden
Axialabständen angeordnet. Dabei ist die unterste Einschnürung 71a dem großen Gang, die mittlere Einschnürung
71b dem mittleren und die oberste Einschnürung 71c dem
kleinen Gang zugeordnet. Die Einschnürungen 71 liegen so
nahe nebeneinander, daß das Rastglied 8 nicht zwischen zweien derselben stehenbleiben kann, sondern immer in
eine Vertiefung bzw. Einschnürung einrastet. Anstelle der Ringnuten oder Einschnürungen mit im wesentlichen
halbkreisförmigem Querschnitt können als Rastvertiefungen auch einfache Einsenkungen oder das Zwischenglied 76 in
gewissen Abständen durchsetzende Bohrungen vorhanden sein.
Das mit den Rastvertiefungen 71 zusammenwirkende Rastglied
8 ist in Fig. 5 als Kugel dargestellt, welche in einer im
Bereich der Führungsbohrung 69 am Tragteil 6 vorhandenen
zylindrischen Fassung 70 sitzt und durch ein'ebenfalls darin sitzendes Federglied 81 in Form einer Schraubenfeder
in Eingriff mit den Rastvertiefungen 71 belastet ist.
Die das Rastglied 8 in Eingriff mit den Rastvertiefungen 7"1
belastende Kraft der Feder 81 ist wiederum größer als die von der Feder 20 der Nabe ausgeübte Kraft, so daß die
Schaltstange 17 und damit das Getriebe 5 sicher in den einzelnen Schaltstellungen festgehalten werden. In der
abgewandelten Ausführungsform ist die in Fig. 4 nicht
dargestellte Feder 20 zwischen dem Mitnehmer und dem Sonnenrad angeordnet und belastet den Mitnehmer nach
links.
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Die aus den Rastvertiefungen 71 und dem Rastglied 8 gebildete Arretiereinrichtung ist im vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel zwischen dem Tragteil 6 und dem Zwischenglied 76 angeordnet. Sie kann stattdessen jedoch auch
zwischen der das Verbindungsteil darstellenden Kette 7 und dem Tragteil 6 angeordnet sein. Falls die Rastvertiefungen
71 dabei nicht an der Kette selbst gebildet werden können, kann ein die Rastvertiefungen 71 aufweisendes Teil fest
an der Kette angebracht sein. Ferner kann in dieser Ausführungsform anstelle der Schaltstange 17 ebenso wie für
das Verbindungsteil 7 eine Kette verwendet werden.
Wie man aus vorstehender Beschreibung erkennt, schafft die Erfindung eine Schalteinrichtung mit einer zwischen dem
an einem Ende der feststehenden Welle einer Gangschaltnabe befestigten Tragteil und dem von diesem gelagerten Verbindungsteil,
etwa einem Winkelhebel oder einer Kette, oder einem mit diesem verbundenen Zwischenglied angeordneten
Ausricht- und Arretiereinrichtung, mit einer der der Schaltstellungen der Schaltnabe entsprechenden Anzahl von
Rastvertiefungen und einem mit einem derselben in Eingriff bringbaren Rastglied. Die Ausricht- und Arretiereinrichtung
ermöglicht das genaue Ausrichten des Getriebes in den einzelnen Schaltstellungen. Dank der erfindungsgemäßen
Schalteinrichtung kann das Getriebe daher beim Schalten der
Gänge nicht zwischen den einzelnen Schaltstellungen stehen bleiben, so daß die Gänge also sicher geschaltet werden
und die Gefahr einer Beschädigung des Getriebes beseitigt ist.
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Selbst wenn sich der Betätigungsdraht dehnt oder zusammenzieht
oder die Umhüllung des Drahts ihren Sitz verändert läßt sich das Getriebe jederzeit genau in der gewünschten
Schaltstellung ausrichten und arretieren, so daß die Gänge jederzeit genau und ohne die Gefahr einer Beschädigung
des Getriebes geschaltet werden können.
Sämtliche aus der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile der Erfindung,
einschließlich konstruktiver Einzelheiten und räumlicher Anordnungen, können sowohl für sich als auch in
beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
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Claims (6)
1.) Schalteinrichtung für eine Fahrrad-Gangschaltnabe,
'^-w^lche eine feststehende Welle, ein darauf drehbar gelagertes
Antriebsteil, eine drehbare Nabenhülse und ein in dieser angeordnetes Schaltgetriebe für die Übertragung
des Antriebs vom Antriebsteil auf die Nabenhülse aufweist, gekennzeichnet durch ein axial verschieblich
in der feststehenden Welle (1) der Gangschaltnabe geführtes Schaltglied, welches an seinem axial inneren
Ende mit einem mit dem Getriebe in Eingriff stehenden Mitnehmer (19) bewegungsübertragend verbunden ist, durch
ein nahe dem axial äußeren Ende des Schaltglieds an dem betreffenden Ende (1Oa) der feststehenden Welle befestigtes
Tragteil (6), durch ein von dem Tragteil getragenes,
r«**)«l272 t Ifc« M. MmOkM^s1nQt 45 taken: Btyonche Vomutaok Mtachen «J100
«•O4J TpIui i: IEmGSTAPFTATENT Manchen Hypo-Bnk knacken 3»Q»2t24
TELEX: 05245*0 KRC d AaudMck MOadMi «5)43101
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ORfQiNAL INSPECTS
bewegungsübertragend mit dem Schaltglied verbundenes
Verbindungsteil (7)» durch ein für die übertragung von Druck und Zug eingerichtetes Betätigungskabel (9) für
die Betätigung des Verbindungsteils, mit einem mit dem Verbindungsteil verbundenen Betätigungsdraht (91) und einer
diesen umgebenden, mit dem Tragteil verbundenen Umhüllung (92), und durch eine zwischen dem Tragteil und dem Verbindungsteil
angeordnete Ausricht- und Arretiereinrichtung, welche eine der der Schaltstellungen der Schaltnabe
entsprechende Anzahl von Rastausbildungen (71) und ein mit diesen in Eingriff bringbares Rastglied (8) aufweist.
2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil
ein Winkelhebel (7) ist, welcher an einem Ende mit dem Betätigungsdraht (91) verbunden ist und mit dem anderen
Ende bewegungsübertragend an dem als Schaltstange (17) ausgebildeten Schaltglied angreift.
3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil
eine in einer Führungsbohrung (69) des Tragteils (6) geführte Kette (7) ist, welche an einem Ende mit dem
Betätigungsdraht (91) und am anderen Ende mit dem Schaltglied (17) verbunden ist.
4. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schaltglied und das Verbindungsteil aus einer durchgehenden Kette gebildet
sind, welche an einem Ende mit dem Betätigungsdraht (91) und am anderen Ende mit dem Mitnehmer (19) verbunden
ist, und daß das Tragteil (6) eine Führungsbohrung (69) für die Kette aufweist.
5· Schalteinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennze i chnet, daß die Kette (7) an dem einen Ende ein Zwischenglied (76) für die Verbindung mit
dem Betätigüngsdraht (91) hat und daß die Ausricht- und Arretiereinrichtung (71» 8) zwischen dem Zwischenglied
und dem Tragteil (6) angeordnet ist.
6. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Mitnehmer (19)
und einen feststehenden Teil, etwa der feststehenden Welle (1) der Schaltnabe, eine Feder (20) angeordnet ist,
welche den Mitnehmer in einer Axialrichtung belastet, und deren Kraft kleiner ist als eine zum Einhalten einer
Schaltstellung von der Ausricht- und Arretiereinrichtung (71, 8) ausgeübte Kraft.
709852/0752
Applications Claiming Priority (2)
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| JP5932277U JPS5528623Y2 (de) | 1977-05-09 | 1977-05-09 |
Publications (2)
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Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AH | Division in |
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