DE2722342A1 - Integrierbare vierdraht-gabelschaltung - Google Patents
Integrierbare vierdraht-gabelschaltungInfo
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Description
Postadresse München: Patentconsull 8 München 60 RadeckestraOe 43 Telelon (089) 883603/883604 Telex 05-212313
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Die Erfindung betrifft eine Anschlußschaltung gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Zeitmultiplexvermittlung beruht auf dem Prinzip, daß ein kontinuierlich sich änderndes Informationssignal getreu wiedergegeben
werden kann, wenn seine Amplitude wenigstens zweimal so oft wie die höchste Frequenzänderung, die übertragen
werden soll, abgetastet wird. Venn sehr viele Informationsr.ignale
abgetastet werden sollen, von denen jedes die gleich',* minimale Abtastfolgefrequenz für eine getreue Wiedergabe erfordert,
wird die Dauer einer jeden Abtastung, und folglich deren Energieinhalt, recht klein. Eine wirksame Nachrichtenübertragung
macht es somit erforderlich, daß der Energiegehalt eines jeden Abtastwertes wirksam ausgenutzt wird.
Bei einer Methode, die sicherstellt, daß die Energie in einem Sprachabtastwert wirksam ausgenutzt wird, wird eine Resonanzübertragungsschal tungsanordnung verwendet. Jede in einer Zeit-
München: Kramer · Dr.Weser · Hirsch — Wiesbaden: Blumbach ■ Dr. Bergen · Zwirner
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multiplexvermittlungsanlage erscheinende Anschlußschaltung
ist mit einem Tiefpaßfilter versehen, das einen Parallelkondensator, eine Serieninduktivität für eine Resonanz mit dem
Parallelkondensator und einen Äbtastschalter aufweist. Die Werte von Serieninduktivität und Parallelkapazität sind derart,
daß die Dauer eines halben Zyklus (oder irgendeiner ungeraden Anzahl von Halbzyklen) bei der Resonanzfrequenz
ein Zeitintervall ist, das dem Intervall gleicht, während welchem der Abtastschalter geschlossen ist. Dies erlaubt die
übertragung der gesamten Ladung auf dem Parallelkondensator einer Anschlußschaltung durch die Serieninduktivität und den
geschlossenen Schalter zum Parallelkondensator der anderen Anschlußschaltung.
Ein Vorteil der erwähnten Resonanzübertragungsanordnung besteht darin, daß eine Ladungsübertragung von Natur aus bidirektional
ist, d. h., die Ladungen, die auf jedem der Parallelkondensatoren genau vor dem Schließen des Schalters vorhanden
sind, werden ausgetauscht, wenn der Schalter geschlossen ist. Diese Eigenschaft macht es trotzdem erforderlich,
daß Serieninduktivitäten im Ladungsübertragungsweg verwendet werden. Itaglücklicherweise läßt es die Technologie integrierter
Schaltungen derzeit nicht zu, Induktivitäten in irgendeinem praktikablen Maß herzustellen.
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Bei Jeder physikalisch realisierbaren Anordnung mit einem übertragungsweg irgendeiner nennenswerten Länge wird ein bestimmtes Maß an Signaldämpfung eingeführt. Die Dämpfung"in
Jeder übertragungsrichtung ist durch die Verwendung Je eines
Verstärkers überwunden worden. Eine solche Anordnung wird oft als MVier-Drahtw-übertragungsstrecke bezeichnet. Die Verstärkung des in Jedem Weg verwendeten Verstärkers kann natürlich eingestellt werden, um irgendwelche Verluste bei der
übertragung zwischen den miteinander verbundenen Anschlußschaltungen zu kompensieren. Dies führt Jedoch zu Herstellungsproblemen. Wenn Jede Anschlußschaltung mit einem Verstärkerpaar auszurüsten ist, müssen die Widerstandswerte der Verstärker auf recht genaue Weise eingestellt werden, um den gewünschten Verstärkungsbetrag zu erzielen. Sieht man eine Widerstandseinstellung vor, erhöht dies Jedoch die Kosten der Schaltungsherstellung .
Neben herkömmlichen Zeitmultiplexvermittlungsanlagen sind Systeme bekannt, die Zeitabtastmethoden verwenden, was grundsätzlich zu einer Raummultiplexvermittlungsanlage führt. In
einer Anlage dieser Art werden auf einem einzigen digitalen übertragungsweg, der für eine bestimmte Fernsprechverbindung
definiert ist, kodierte Darstellungen der Gesprächverbindungssignal- und Netzwerksteuerinformation und der Sprachsignale
erst in einer Richtung und dann in der anderen Richtung in Multiplexform übertragen,
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Da sich der Wunsch nach Verwendung von Zeitmultiplexvermittlung
oder Zeitabtastmethoden den Entwicklern von Vennittlungsanordnungen
zunehmend aufgedrängt hat, kam es zur Tendenz, daß sich die physikalische Größe der durchschnittlichen
Anlage und die von dieser umfaßte Anzahl von Fernsprechgeräten erhöht, wodurch zunehmend das Problem von Signalübertragungsverzögerungen
eingeführt wird. Es wäre erwünscht, eine Zeitmultiplexvermittlungsmethode verfügbar zu machen, bei welcher
die Auswirkungen von Übertragungsverzögerungen leicht überwunden werden könnten.
Die Lösung dieses Problems ist im Anspruch 1 angegeben. Vorteilhafte
Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Der Erfinder des Anmeldungsgegenstandes hat herausgefunden, daß eine zeitabgetastete Vierdraht-Anschlußschaltung erreicht
werden kann, die nicht die Verwendung einer Serienresonanzinduktivität zur übertragung von Ladung an oder vom Parallelkondensator
des Tiefpaßfilters erfordert. Demgemäß kann eine solche Anschlußschaltung wirtschaftlich auf einem "Chip" unter
Verwendung der Technologie für integrierte Schaltungen hergestellt werden, überdies braucht gemäß einem Aspekt der
Erfindung die Anschlußschaltung nur Verstärker mit einer Verstärkung Eins und kann trotzdem in jedem vernünftigen Ausmaß
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einen Ubertragungsverlust oder eine Übertragungsverzögerung
kompensieren, die im geschalteten oder vermittelten Weg zwischen zwei miteinander verbundenen Anschlußschaltungen auftreten.
Der Erfinder des Anmeldungsgegenstandes hat dem ersten Aspekt seiner Erfindung entsprechend herausgefunden, daß die Ladung,
die dem Parallelkondensator des Tiefpaßfilters vom Fernsprechgerät aufgeprägt wird, während der Übertragungszeitlage
passiv abgetastet werden kann, anstatt physikalisch durch einen geschlossenen Schalter übertragen zu werden, wie
bei Resonanzübertragungsanordnungen, überdies kann während
der Empfangszeitlage der selbe Kondensator zwangsweise impuls weise
auf einen neuen Wert aufgeladen werden, und dieser letztere Wert braucht als Vorbereitung auf die nächste Zeitlage
nicht beseitigt zu werden, wie durch die Verwendung von Klemmschaltungen.
Entsprechend diesem Aspekt der Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung hat der Erfinder eine neue Verwendung für den Parallelkondensator
eines Tiefpaßfilters gefunden, durch welche dieser zur Informationsübertragung in Richtung zum zugeordneten
Fernsprechgerät hin zwangsweise impulsmäßig getrieben und für Signale, die das Filter in der entgegengesetzten Richtung
durchlaufen, passiv abgetastet werden kann. Auf diese
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Weise ist die Notwendigkeit für die Serieninduktivität beseitigt, welche Serieninduktivität zuvor erforderlich war,
um die gesamte abgetastete Ladung von einem gegebenen Parallelkondensator zu übertragen, bevor es diesem selben Kondensator
erlaubt werden könnte, eine neue Ladung zu empfangen.
Entsprechend einem zweiten Aspekt der Erfindung hat es der Erfinder des Anmeldungsgegenstandes als wünschenswert gefunden,
die Sende- und Empfangsschalter oder -torschaltungen mit der Schaltungsanordnung zum Kodieren des analogen Abtastwertes
in eine digitale Wellenform zur Übertragung und mit der Schaltungsanordnung zum Empfangen eines digitalen Signals
und zu dessen Dekodierung in eine analoge Form zum Empfang durch das Fernsprechgerät zu integrieren.
Entsprechend einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung, der mit großem Vorteil bei einer zeitabgetasteten Anordnung
verwendet werden kann, hat der Erfinder des Anmeldungsgegenstandes herausgefunden, daß die Rampensignale zum Dekodieren
des empfangenen digitalkodierten Sprachsignals bei entsprechenden Zeitpunkten steiler, d. h., von größerer augenblicklicher
Amplitude, sein kann als die Steigung der Rampe, die verwendet wird, um den analogen (Sprach-) Abtastwert in Digitalform
zu kodieren. Dadurch, daß Rampenwellenformen mit unterschiedlicher
Amplitude vorgesehen sind, wird das Erforderais
für Verstärker mit Verstärkungseinstellung beseitigt, und in der Tat brauchen nur Verstärker mit einer Verstärkung Eins
verwendet zu werden, überdies kann der Einsatz der Empfangsrampenwellenform
gegenüber der Nenneinsatzzeit des empfangenen digitalkodierten Signals verzögert sein, um jegliche Verzögerung
im übertragungsweg zwischen verbundenen Anschlußschaltungen zu kompensieren.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsformen
näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Zeitmultiplexanschlußschaltung zusammen mit Generatoren für Sende- und Empfangsrampensignale und
Sende- und Empfangstaktgebern eines Ausführungsbeispiels der Erfindung;'
Fig. 2 die Kodierungs- und Dekodierungsrampenwellenformen und die in Fig. 1 zugeführten Sende- und Empfangsimpulse;
Fig. 3 ein Schaltbild einer Form eines speziellen torgesteuerten Signalschalters, die bei dem Ausführungsbeispiel der Zeitmultiplexanschlußschaltung verwendet
werden kann;
Fig. 4 die idealisierte Impulsantwort des Tiefpaßfilters der beispielsweisen Anschlußschaltung; und
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Fig. 5 und 6 Einzelheiten zweier alternativer Arten von torgesteuerten Signalschaltern, die beim Ausführungsbeispiel
der Anschlußschaltung verwendet werden können.
Ein herkömmliches Fernsprechgerät 101 auf der linken Seite
der Fig. 1 ist über die gewöhnlichen a- und b-Adern T bzw. R mit Primärwicklungen 102-1, 102-2 eines herkömmlichen LeitungsUbertragers
102 verbunden. Das andere Ende einer jeden Primärwicklung ist über einen Widerstand 103 bzw. 104 mit der
üblichen Batterie- und Erdzuleitung verbunden. Die Sekundärwicklung 102-3 des Leitungsübertragers 102 ist mit einem Tiefpaßfilter
108 verbunden, das einen Eingangskondensator 105, eine Serienspule 106 und einen parallelen Ausgangskondensator
107 aufweist. Vorteilhafterweise können das Tiefpaßfilter 108 und der Leitungsübertrager 102 als eine einheitliche Anordnung hergestellt
werden, und nach einem erfindungsgemäßen Aspekt sind die Spulen des Tiefpaßfilters 108 und des Leitungsübertragers
102 die einzigen Spulen, die für die Anschlußschaltung erforderlich sind. Das Tiefpaßfilter 108 ist so ausgelegt, daß es
die höchste Audiokomponente, deren Übertragung erwünscht ist, durchläßt.
Die sprachfrequenten Wechsel spannungen, die den Wicklungen des Übertragers 102 vom Fernsprechgerät 101 aufgeprägt werden,
werden dem Tiefpaßfilter 108 zugeführt. Im Abtastmoment
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weist der Parallelkondensator 107 eine momentane Ladung auf, die den momentanen Y/ert des Sprachsignals vom Fernsprechgerät
101 wiedergibt (tatsächlich gibt sie den doppelten Wert wieder). Der Kondensator 107 des Tiefpaßfilters 108 ist mit
einer integrierten Anschlußschaltung 100 verbunden, und die momentane Spannung am Kondensator 107 wird von einem torgesteuerten
Signalschalter 300-3 der Schaltung 100 abgetastet. Der Schalter 300-3 wird an seinem Steueranschluß eingeschaltet,
und zwar unter Steuerung eines in Fig. 2 gezeigten Sende-Abtasttaktimpulses
131, der dem Anschluß 31-3 von einem Sendeabtasttaktgeber 130 zugeführt wird. Der torgesteuerte
Signalschalter 300-3 umfaßt vorteilhafterweise zwischen seinem
Eingangsanschluß 30-3 und seinem Ausgangsanschluß 39-3 Emitterfolger, so daß er eine extrem hohe Eingangsimpedanz
für den Kondensator 107 und eine ziemlich niedrige Ausgangsimpedanz für den Kondensator 109 bildet. Vorteilhafterweise
kann der Kondensator 109 eine Kapazität haben, deren Wert viel kleiner als jener des Kondensators 107 ist, um dessen
Aufladezeit möglichst klein zu machen und auch den Treibstrom, der vom Schalter 300-3 erforderlich ist, um den Kondensator
dazu zu bringen, die gleiche Spannung wie der Kondensator 107 anzunehmen. Da der Kondensator 109 die gleiche Spannung
annimmt, wie sie am Kondensator 107 erscheint, sollte der torgesteuerte Schalter 300-3 zwischen seinen Anschlüssen 30-3 und
39-3 im wesentlichen eine Verstärkung Eins aufweisen. Bei einer
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erfindungsgemäß aufgebauten v/irklichen Ausführungsform hatten
die Kondensatoren 109 und 107 Werte von 0,088 uF bzw.
0,001 uF, und sie waren nicht wirklich in dem die Schaltung 100 aufweisenden Chip integriert, sondern es handelte sich
bei ihnen um diskrete Komponenten .
Die Spannung am Kondensator 109 wird dem oberen Eingang eines
Komparators 112 zugeführt, der irgendeinen bekannten Aufbau haben kann, der sich zur Integration eignet. Der untere Eingang
des Komparators 112 empfängt ein Senderampensignal 151, das von einem Senderampengenerator 150 zugeführt, wird. Vorteilhafterweise
kann das Senderampensignal 151 die in Fig. 2 gezeigte nichtlineare V/ellenform aufweisen, um eine Signalkompandierung
zu bewirken, d. h., um während der Kodierung kleiner Signale einen größeren als proportionalen Anteil der
gesamten Rampendauer zuzuordnen. Läßt man mehr von der Rampe für kleine Signale, werden diese mit einem besseren Rauschspielraum
als größere Signale versehen, so daß sowohl für große als auch für kleine Signale ein im wesentlichen konstantes
Signal/Rausch-Verhältnis aufrechterhalten wird. Wenn die Amplitude des Senderampensignals 151 der Spannung am Kondensator
109 gleich ist, ändert der Komparator 112 den Zustand seines Ausgangssignals auf Leitung 115. Demgemäß ist das
Intervall zwischen dem Einsetzen des Senderampensignals 151 und der Änderung des Zustands auf Leitung 115 ein Intervall,
. η $ B /. η /1 η 5 ti
das den Spannungsabtastwert am Kondensator 109 repräsentiert,
d. h., eine Zeitdauerkodierung dieses Spannungsabtastwertes
ist. Leitung 115 ist mit einem Koppelfeld verbunden, bei dem
es sich vorteilhafterweise um einen Typ handeln kann, der
zur Verteilung an (nicht gezeigte) andere Anschlußschaltungen verwendet wird, die ihrerseits zeitlängenkodierte Abtastwerte
zum Empfang durch Anschlußschaltung 100 erzeugen.
In gleicher V/eise liefert ein (nicht gezeigtes) entferntes Fernsprechgerät und eine diesem zugeordnete Anschlußschaltung,
die vorteilhafterweise der in Fig. 1 gleicht, eine Zeitlängenkodierung eines dort erzeugten Sprachabtastv/ertes an die ankommende
Leitung 113 der Anschlußschaltung 100. Das auf Leitung 113 erscheinende Signal wird auf einen Steueranschluß
31-1 eines torgesteuerten Signalschalters 300-1 gegeben. Der
Schalter 300-1 weist vorteilhafterweise einen ähnlichen Aufbau wie der Schalter 300-3 auf und unterscheidet sich lediglich
in einer geringen Einzelheit, wie nachfolgend in Verbindung mit Fig. 5 erläutert ist. Der rechts liegende Signaleingangsanschluß
30-1 des Schalters 300-1 ist mit einem Empfangsrampengenerator 160 verbunden, der das in Fig. 2 gezeigte
Empfangsrampensignal 161 liefert. Vorteilhafterweise kann das
Signal 161 um den Betrag A gegenüber dem Einsetzen des Senderampensignals
151 verzögert sein. Diese Verzögerung Δ kompensiert die Verzögerung bei der übertragung des zeitlängenkodier-
(j π ft L η 11 η 5 η
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ten Signals vom entfernten Femsprechgerät (das nicht gezeigt
ist, dessen Sendeschaltungsanordnung jedoch der im Zusammenhang
mit Leitung 115 gezeigten ähnlich ist) zum Anschluß 31-1. Der Betrag der Verzögerung kann bei einer typischen
Anlage im Bereich von einigen Nanosekunden bis zu einer Mikrosekunde oder dergleichen liegen.
Ferner kann entsprechend der erfindungsgemäßen Ausführungsform die augenblickliche Steigung des Empfangsrampensignals
161 vorteilhafterweise etwas größer sein als diejenige des
Senderampensignals 151. Wenn das zeitlängenkodierte, d. h., dauerkodierte, Signal auf Leitung 113 seinen Zustand ändert,
ist demzufolge die Größe des am Ausgangsanschluß 39-1 des torgesteuerten Signalschalters 300-1 erscheinenden Signals
entsprechend größer als die Amplitude des Rampensignals, das dem Sendekomparator der (nicht gezeigten) Anschlußschaltung
am entfernten Ende der Leitung 113 zugeführt wird. Die größere Amplitude des Empfangsrampensignals 161 kompensiert somit jeglichen
Verlust auf dem Übertragungsweg vom Schalter 300-1 nach links zum Fernsprechgerät 101. Der torgesteuerte Signalschalter
300-1 gibt somit an den Kondensator 110 ein Signal, dessen Amplitude ein kompensierter dekodierter Wert des auf
Leitung 113 erscheinenden zeitdauerkodierten Signals ist. Vorteilhafterweise kann der Kondensator 110 die gleiche Größe
wie der Kondensator 109 haben, d. h., beide können viel klei ner sein als Kondensator 107«
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Die Spannung am Kondensator 110 wird vom torgesteuerten Signalschalter
300-2 während des Empfangstorsteuerungsimpulses 141 abgetastet, der von einem Etopfangsabtasttaktgeber 140
geliefert wird. Der torgesteuerte Signalschalter 300-2 kann einen ähnlichen Aufbau wie der torgesteuerte Signalschalter
300-1 haben, er sollte Jedoch vorteilhafterweise eine etwas höhere Nenndauerleistung haben und eine noch niedrigere Ausgangsimpedanz
aufweisen. Der torgesteuerte Signalschalter 300-2 tastet die Spannung im Kondensator 110 ab (ändert diese
jedoch nicht) und liefert eine äquivalente Spannung an den Kondensator 107. Die Ausgangsimpedanz des Schalters 300-2
ist ausreichend niedrig ausgelegt, so daß die Spannung am Kondensator 107 unabhängig davon, welcher Spannungswert zuvor
existierte, während des Impulses 141 auf den Wert am Kondensator 110 umgestellt werden kann.
Faßt man die Arbeitsweise der Anschlußschaltung der Fig. 1 zusammen, sieht man, daß die dem Kondensator 107 vom Fernsprechgerät
101 zugeführte Ladung vom torgesteuerten Signalschalter 300-3 einer passiven Spannungsabtastung unterzogen
wird, ohne geändert zu werden, und daß eine dementsprechende Spannung auf den Kondensator 109 gegeben wird. Die Spannung
am Kondensator 109 wird zur Übertragung an entfernte (nicht gezeigte) Fernsprechgeräte vom Komparator 112 kodiert. Zeitdauerkodierte
Signale von (nicht gezeigten) Fernsprechgeräten,
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die von Fernsprechgerät 101 entfernt liegen, werden de»
Steueranschluß des torgesteuerten Signalschalters 300-1 zugeführt, und ein zu einer Teilung ohne Rest führender Teilerteil
(aliquot) des Empfangsrampensignals 161 gelangt durch den torgesteuerten Signalschalter 300-1, um eine Spannungsamplitude am Kondensator 110 zu bewirken, die dem zeitdauerkodierten Signal von der entfernten Fernsprechstelle entspricht.
Die am Kondensator 110 erscheinenden Spannungen werden mit einer Wiederholungsfrequenz abgetastet, die zweimal so hoch
ist wie die Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters 108, und der torgesteuerte Signalschalter 300-2 liefert Stromimpulse zum
dynamischen Laden des Parallelkondensators 107. Die Spannung, die an Parallelkondensator 107 aufgrund des Treibimpulses
des torgesteuerten Signalschalters 300-2 erscheint, ist gemäß Fig. 4 sehr niedrig, ideal Null, bei ganszthligen Vielfa
chen des Zeitintervalls Γ, das dem Kehrwert der doppelten
Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters 108 entspricht. Ein Zeit intervall T, nach^dem der torgesteuerte Signalschalter 300-2
den Parallelkondensator 107 zwangsweise impulsrnSBig auf
einen Spannungswert aufgeladen hat, der das auf Leitung 113 erscheinende empfangene Signal repräsentiert, ist die
Spannung demgemäß effektiv RuLL, so daß der Parallelkonden— sator 107 lediglich jene Spannung aufweist, welche vom Sprachstrom aufgeprägt ist, der vom Fernsprechgerät 101 zur Obertragung an andere Fernsprechgeräte geliefert worden ist. Folglich, !«mn der torgesteuerte Ri c***"* s^h*»"* *fc<Mf» 300—3 vom Sendeab—
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tasttaktgeber 130 ein Zeitintervall f, nachdem der torgesteuerte Signalschalter 300-2 von Empfangsabtasttaktgeber 140 eingeschaltet worden ist, eingeschaltet werden. Das Zeitintervall T ist wunschgemäB der Reziprokwcrt der doppelten Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters, da diese Frequenz wunschgemäß
zweimal so groß wie die Frequenz der zu übertragenden höchsten Sprachfrequenzkomponente ist.
In Fig. 2 ist die Zeitbeziehung zwischen des (kodierenden)
Senderampensignal 151 und dem (dekodierenden) Empfangsrampensignal 161 gezeigt. Es wird angenommen, daß die ami Kondensator 109 erscheinende Spannung bei einer τΠΊ irfiri *cN»n Zeitabszisse T gleich der momentanen Amplitude des Senderampens
signals 131 ist. Der Komparator 112 (Fig. 1) ändert zu dieser
Zeit den Zustand seiner Ausgangsleitung 113, um auf dieser ein dauerkodiertes Digitalsignal zu liefern. Venn angenommen
wird, daß ein (nicht gezeigtes) entferntes Fernsprechgerät auf Leitung 113 einen Kodewert eines Signals zuführt, der das
gleiche Amplitudensignal zum Empfang durch das Fernsprechgerät 101 aufweist, würde der torgesteuerte Signalschalter 300-1
■yii» Kondensator 110 einen Aliquot—Teil des *Q"p^'*Mr t'm2><'ii
nals 161 durchlassen. Die momentane Amplitude der Empfangsrampe 161 ist jedoch für entsprechende Zeltintervalle vom Einsatz großer als die der Senderampe 131, und daher ist bei der
Abszisse TR die Amplitude der Empfangsrampe um den Betrag o(
größer. Folglich wird jegliche Dämpfung bei der Übagung
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durch das Rampensignal kompensiert, und nicht durch eine Einstellung
der Verstärkung des Verstärkers im Schalter 300-1.
Der torgesteuerte Signalschalter der Fig. 3 arbeitet folgendermaßen.
Es sei zunächst angenommen, daß dem Eingangsanschluß 30 kein Signal zugeführt wird und daß an den Steueranschluß
31 kein Abtastsignal angelegt ist. Die Quelle 130 oder 140, je nachdem, welche mit dem Anschluß 31 verbunden
ist, hält normalerweise diesen Anschluß 31 im hohen Signalzustand, d. h., in H-Signalzustand (siehe Fig. 2). Befindet
sich der Anschluß 31 im H-Signalzustand, wird er Emitter des Transistors 34 durch den Inverter 33 auf niedrigem Wert, d. h.
L-Wert, gehalten, und der Transistor 34 sperrt. Wenn der
Sende- oder Empfangsabtasttaktimpuls 131 oder 141 an den Steueranschluß 31 angelegt wird, werden beide Transistoren
34 und 37 leitend. Die Transistoren 34 und 37 sind effektiv als kaskadierte Emitterfolgerstufen verbunden und stellen somit
für den Eingangsanschluß 31 eine hohe Eingangsimpedanz und ftir den Ausgangsanschluß 39 eine niedrige Treibpunktoder eine niedrige Ausgangsimpedanz dar. Vorteilhafterweise
kann die Schaltung der Fig. 3 zwischen dem Eingangsanschluß 30 und dem Ausgangsanschluß 39 eine Spannungsverstärkung von
etwa Eins erzeugen.
In Fig. 5 1st als Alternative zu dem torgesteuerten Signalschalter
der Flg. 3 eine beispielsweise Ausführungsform eines
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torgesteuerten Signalschalters gezeigt, der mit besonderem
Vorteil für die Verwirklichung des torgesteuerten Signalschalters 300-1 der Fig. 1 verwendet werden kann. Der Emitter
eines Transistors 508 und die Basis-Kollektor-Strecke eines Transistors 513 werden von einer Konstantstromquelle
gespeist. Die Schaltung wird eingeschaltet, wenn das dem Steueranschluß 31 zugeführte zeitdauerkodierte Signal auf
L (niedrigen Wert) geht und das Empfangsrampensignal dem Eingangsanschluß 30 zugeführt wird. Das Tor wird gesperrt, wenn
das dem Steueranschluß 31 zugeführte Signal auf H (hohen Wert) geht und den Transistor 512 aus- und den Transistor
einschaltet. Wenn der Transistor 511 eingeschaltet ist, führt er praktisch den gesamten Strom von der Konstantstromquelle.
Zu diesem Zweck ist der Widerstand 577 so ausgewählt, daß, wenn er den gesamten Wert des gelieferten Konstantstroms führt,
sein Spannungsabfall ausreicht, um die Transistoren 508 und 513 in Rückvärtsrichtung vorzuspannen.
Ist die Torschaltung eingeschaltet (Transistor 511 sperrt) und wird angenommen, daß die Spannung am Anschluß 30 gleich der
Spannung am Ausgangsanschluß 39 ist, teilt sich der an den Verbindungspunkt der Transistoren 508 und 513 gelieferte Konstantstrom
auf zwischen dem linken Zweig, der den diodenjjeschalteten
Transistor 508, den Transistor 507 und eine Parallelschaltung aus Transistoren 509 und 515 umfaßt, und dem rechten
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Zweig, der den Transistor 513, einen diodengeschalteten Transistor 514 und einen Transistor 515 umfaßt. Die Spannung am
Emitter des als Diode geschalteten Transistors 508 ist um ein Potential, das der Summe der Anoden-Kathoden-Potentialabfälle
(nachfolgenden Diodenabfälle genannt) der leitenden effektiven Dioden entspricht, positiver als die Eingangsspannung am
Anschluß 30 (an der Basis des Transistors 507).während die Ausgangsspannung am Anschluß 39 zwei Diodenabfälle negativer
ist als das Potential am Emitter des Transistors 508. Demgemäß gleicht die Ausgangsspannung nahezu der Eingangsspannung,
und es wird kein Strom am Anschluß 39 abgegeben. Der Betrag der Gleichstromversetzungsspannung zwischen den Anschlüssen
30 und 39 kann dadurch möglichst klein gemacht werden, daß im integrierten Chip für die Transistoren 507 und 508 kleinere
Flächen als für die Transistoren 513 und 514 verwendet
werden.
Was den linken Stromzweig betrifft, teilt sich der Kollektorstrom des Transistors 507 zwischen dem Transistor 509 (in
Diodenschaltung gezeigt) und der Basis-Emitter-Strecke des Transistors 515 auf. Das Teilungsverhältnis wird durch die
Größe eines Widerstands 555 bestimmt, dessen Spannungsabfall zusammen mit dem Diodenabfall durch den Transistor 509 die
Baäs-Emitter-Vorspannung des Transistors 515 steuert. Bei der
beispielsweisen Ausführungsform lieferte die Konstantstromquelle 333 uA. an den Verbindungspunkt zwischen der Basis des
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Transistors 513 und dem Emitter des Transistors 508, wobei 300 uA in den genannten linken Zweig und etwa 33 MA in die
Basis des Transistors 513 flössen. Der Widerstand 555 war so
gewählt, daß er einen Dauerstrom von etwa A mA durch den Kollektor-Eiaitter-Übergang des Transistors 513 bewirkte.
Unter der Annahme, daß das an den Eingangsanschluß 30 angelegte
Rampensignal positiver ist als die Spannung am Kondensator 110, von dem angenommen ist, daß er an den Ausgangsanschluß
39 angeschlossen ist, kann Strom am Anschluß 39 nur dann abgegeben werden, wenn der Emitterstrom des Transistors
513, welcher gleich dem Emitterstrom des diodengeschalteten Transistors 514 ist, größer als der Kollektorstrom des Transistors
515 ist. Da die Spannung an der Basis des Transistors 513 zwei Diodenabfälle positiver ist als die Rampenspannung
am Eingangsanschluß 30, neigt sie dazu, die Durchlaßvorspannung
an den Transistoren 513 und 514 zu vergrößern und die
Durchlaßvorspannung an den Transistoren 507 und 508 zu verringern. Die Verringerung der Durchlaßspannung am Transistor
507 reduziert den Betrag des Basistreibstroms, den Transistor 507 an Transistor 515 liefert. Dies reduziert den Kollektorstrom
durch den Transistor 515 und bedeutet, daß der Emitterstrom des Transistors 514 vom Transistor 515 weggeleitet und
über den Ausgangsanschluß 39 zur Last gerichtet wird. Ein Effekt, der sich zusammensetzt aus (a) einem erhöhten Ausgangsstrom
aufgrund der Spannungsdifferenz zwischen den An-
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Schlüssen 30 und 39f was den Treibstrom für den Transistor
513 erhöht, und (b) einem erhöhten Ausgangsstrom aufgrund des Abschaltens des Stromabzweigweges durch den Transistor
515» bewirkt eine rasche Erhöhung des an den Ausgangsanschluß 39 gelieferten Laststroms.
Wenn nun angenommen wird, daß das dem Eingangsanschluß 30 zugeführte
Signal augenblicklich negativer ist als die Spannung am Kondensator 110 (von dem angenommen ist, daß er an den
Ausgangsanschluß 39 angeschlossen ist), wird der Emitter des als Diode geschalteten Transistors 508 um die augenblickliche
Amplitude dieses Signals negativer. Die negative Spannungszunahme verringert die Durchlaßvorspannung des Transistors 513»
was sich darin ausdrückt, daß aus dem Transistor 513 ein reduzierter Emitterstrom fließt. Jener Teil des Konstantstromeingangs,
der nicht langer durch den Transistor 513 fließen kann, wird so abgezweigt, daß er nun durch den diodengeschalteten
Transistor 508 und die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 507 fließt. Der erhöhte Kollektorstrom des Transistors
507 erhöht den Basistreibstrom des Transistors 515. Demgemäß ist der Emitterstrom des Transistors 513 zur selben
Zeit reduziert worden, zu welcher ein erhöhter Bruchteil davon vom Ausgangsanschluß 39 weg durch den Nebenschlußtransistor
515 abgezweigt worden ist. Dieser zusammengesetzte Effekt reduziert rasch die Ladung auf dem Kondensator 110 (von dem
angenommen ist, daß er am Ausgangsanschluß 39 angeschlossen ist).
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In Verbindung mit der Beschreibung der Fig. 1 wurde zuvor
erwähnt, daß die torgesteuerten Signalschalter 300-1 und 300-3 einen im wesentlichen ähnlichen Aufbau haben. Die Schaltung
gemäß Fig. 5 kann zur Verwirklichung des torgesteuerten Signalschalters 300-1 verwendet werden, indem der Emitterwiderstand
555 des Transistors 509 einfach durch eine Kurzschlußschaltung ersetzt wird. Dies verringert die Dauerbasisvorspannung
für den Transistor 515, was zu einer Verringerung des Emitterstroms des Transistors 515 führt. Diese Stromreduzierung
im "rechten" Transistorweg bedeutet eine vorteilhafte Entwurfsökonomie, die man aufgrund der unterschiedlichen Arbeitszyklen
erhalten kann, denen die torgesteuerten Signalschalter 300-1 und 300-3 unterzogen werden. Es sei daran erinnert,
daß der torgesteuerte Signalschalter 300-3 lediglich die am Nebenschlußkondensator 107 erscheinende Spannung abtastet
und diese Spannung dem Kondensator 109 während des Abtastimpulses 131 zuführt, dessen Dauer im Bereich von 6,25
Mikrosekunden liegen kann. Andererseits lädt der torgesteuerte
Signalschalter 300-1 den Kondensator 110 über einen AIiquot-Teil
des Intervalls V1 das ein beträchtlicher Bruchteil
von 62,5 Mikrosekunden sein kann. Da der torgesteuerte Signalschalter 300-1 dem Rampensignal 161 während eines langen
Zeitintervalls "folgen" muß, während der torgesteuerte Signalschalter
300-3 lediglich eine Spannung während eines kurzen Zeitintervalls "abtastet", braucht der torgesteuerte Signalschalter
300-3 nicht so viel Treibstrom an seine Last (Konden-
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sator 109) zu liefern, und folglich kann der Dauerstrom in
dessen "rechtem" Transistorweg niedriger sein.
In Fig. 6 ist eine Schaltung für einen noch stärker erhöhten Treibstrom gezeigt, die zur Verwirklichung des torgesteuerten
Signalschalters 300-2 geeignet ist. In dieser Figur ar beiten die Transistoren 621 und 623 und die ihnen zugeordneten
Widerstände im wesentlichen in der gleichen Weise wie die Transistoren 511 und 512 der Fig. 5. Die für den torgesteuer
ten Signalschalter 300-2 geltenden Anforderungen sind noch strenger als 3ene für die torgesteuerten Signalschalter 300-1
oder 300-3. Der torgesteuerte Signalschalter 300-2 wird nur
eingeschaltet während des Empfangsabtasttaktes 141, der et
wa 10 % der Dauer des Zeitintervalls V aufweist. Die Eingangsimpedanz des Anschlusses 30 der Fig. 6 muß ausreichend hoch
sein, damit sie keine merkliche Änderung der Spannung des Kondensators 110 bewirkt, von dem angenommen ist, daß er an
den Anschluß 30 angeschlossen ist (siehe Fig. 1). Trotzdem nuß der am Anschluß 39 abgegebene Treibstrom den Kondensator
107 während der Zeitdauer des Abtastimpulses 141 auf jene Spannung zwingen. Deshalb muß die Ausgangs- oder Treibpunktinpedanz des Ausgangsanschlusses 39 extrem niedrig sein.
Es sei angenommen, daß die Spannungen an den Kondensatoren 110 und 107 gleich sind, wenn der Enrpfangsabtas-ttaktgeber
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den Impuls 141 an den Steueranschluß 31-2 gibt. Unter diesen
Umständen sollte die Schaltung keinen Laststroa am Anschluß 39 abgeben. Der Spannungsabfall, der von Kollektorstrom
des Transistors 625, der durch den Widerstand 614 fließt, während dieser Keine—Last- oder Dauerzustandsbedingung erzeugt wird, ist solchermaßen, daß er den Transistor 624 in
Durchlaßrichtung vorspannt, der leitet und einen ausreichenden Strom durch den Widerstand 610 schickt, um einen Transistor
618 einzuschalten. Der Transistor 618 nimmt soait den Platz des Widerstandes 555 der Fig. 5 ein, wobei ein als Diode
geschalteter Transistor 617 eine ähnliche Funktion wie der als Diode geschaltete Transistor 509 einniaat. Anders als der
Widerstand 555 wird der Transistor 618 jedoch durch den Strom
im "rechten" Zweig gesteuert.
Für eine beispielsweise Ausführungsform ist angenomen, daß
die Konstantstromquelle der Fig. 6 einen Eingangsstrom von 1 mA liefert, der zwischen der Basis des Transistors 622 und
dem Emitter des Transistors 619 aufgeteilt wird. Der Kollektorstrom
des Transistors 619 teilt sich auf zwischen des Weg, der eine Serienschaltung aus dem diodengeschalteten Transistor
617 und der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors
618 umfaßt, einerseits und dem Basistreibstroa für einen Transistor 626 andererseits. Der Emitterwiderstand 655 des
Transistors 626 erzeugt einen Dauerzustandskollektorstrom des Transistors 626, der bei einer beispielsweisen AusfUhrungs-
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form 10 mA war, genauso groß, wie der Emitterstrom des Transistors
625 im Dauerzustand, d. h., stabilen Zustand. Der Transistor 619 in Fig. 6 befindet sich nicht in Diodenschaltung
nach Art des Transistors 508 der Fig. 5, so daß der Emitterstrom des Eingangstransistors 616 und damit der für
diesen erforderliche Basistreibstrom stark reduziert sind.
Es sei nun angenommen, daß die Spannung am Kondensator 110 (von dem angenommen ist, daß er an den Eingangsanschluß 30
der Fig. 6 angeschlossen ist) dann, wenn der Impuls 141 an den Steueranschluß 31 angelegt wird, positiver ist als die Spannung
am Kondensator 107 (von dem angenommen ist, daß er an den Ausgangsanschluß 39 angeschlossen ist). Die Basis des
Transistors 622 ist dann um zwei Diodenabfälle positiver als die Ausgangsspannung am Anschluß 39, was die Durchlaßspannung
des Transistors 625 erhöht und die Vorwärtsspannung des Transistors 619 verringert. Ein entsprechender Teil des Konstantstromeingangs
wird vom Transistor 619 weg und durch den diodengeschalteten Transistor 622 und demzufolge in die Basis
des Transistors 625 gelenkt. Der entsprechend erhöhte Treibstrom für den Transistor 625 wirkt sich in einem erhöhten
Stromabfall im Widerstand 614 aus. Dies verursacht einen erhöhten Kollektorstrom im Transistor 624, der den Basistreibstrom
für den Transistor 618 erhöht. Der Transistor 618 zweigt daher mehr von Irgendeinem Kollektorstrom, der noch
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vom Transistor 619 geliefert wird, von der Basis des Transistors
626 ab. Wenn der Transistor 626 weniger leitet oder sperrt, wird mehr vom Emitterstrom des Transistors 625 über
den Anschluß 39 der Last aufgezwungen.
Wenn nun angenommen wird, daß die dem Anschluß 30 der Fig. 6 zugeführte Spannung negativer ist als die am Anschluß 39 erscheinende
Spannung, ist der Basistreibstrom für den Transistor 625 reduziert, was bewirkt, daß ein geringerer Emitterstrom des Transistors 625 zur Last fließt und den Basistreibstrom
für den Transistor 619 erhöht. Eine Reduzierung des Kollektorstroms
des Transistors 625 verringert den Basisantrieb für den Transistor 624 und damit für den Transistor 618. Der
erhöhte Basisantrieb für den Transistor 619 bewirkt, daß dieser an seinem Kollektor einen erhöhten Basistreibstrom für
den Transistor 626 liefert, und es wird weniger vom Basisantrieb vom Transistor 6I8 entnommen. Demgemäß lenkt der Transistor
626 im wesentlichen den gesamten Emitterstrom des Transistors 625 vom Anschluß 39 weg und außerdem wird die Spannung
am Nebenschluß- oder Parallelkondensator 107 (von dem angenommen ist, daß er an den Anschluß 39 angeschlossen ist) auf
die gleiche Spannung "abgesenkt", wie sie dem Eingangsanschluß 30 zugeführt worden ist.
Es ist also ein Zeitmultiplexleitungsanschluß beschrieben wor
den, der vorteilhafterweise vollständig integriert sein kann,
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da er keinerlei Serieninduktivität benötigt, um mit der Parallelkapazität
des Tiefpaßfilters eine Resonanz zu bilden. Ferner können alle innerhalb der torgesteuerten Signalschalter
verwendeten Verstärker emittergekoppelte Stufen mit einer Verstärkung von etwa Eins sein, so daß keine genauen Widerstände erforderlich sind. Jegliche erforderliche Verstärkung zum
Kompensieren eines Verlustes oder einer Verzögerung bei der Übertragung wird dadurch erzielt, daß den Torschaltungen eine
Empfangsrampenwellenform zugeführt wird, die steiler als die Senderampe ist und deren Einsatz gegenüber dem der Senderampe
verzögert ist. Man beachte, daß der Sende- und der Empfangsrampengenerator 150 und 16O eine Anzahl von Anschlußschaltungen
100 versorgen können, so daß die Kosten der Gerätschaft zur Erzeugung der Wellenform der Fig. 2 über das gesamte Koppelfeld
amortisiert werden kann, und es nicht erforderlich ist, wie im Fall individuell eingestellter Verstärker, die
Kosten pro Anschlußschaltung zu betrachten. Obwohl bipolare Transistoren beschrieben worden sind, kann eine äquivalente
Schaltungsanordnung aufgebaut werden, bei der vollständig integrierte unipolare Tranastoren verwendet sind. Ferner können
die Abtastschaltungen und Sendeschaltkreise auf andere als die dargestellte Weise realisiert werden. Der passive Abtastschalter
300-3 braucht keinen Aufbau mit einer hohen Eingangsimpedanz und einer niedrigen Ausgangsimpedanz; ein einfacherer
bilateraler Schaltertypkreis reicht aus, wenn der Kondensator 109 etwas kleiner als der Kondensator 107 ist.
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Irgendwelche maßvollen Verluste aufgrund der Verwendung eines bilateralen Schalters für 300-3 können dadurch kompensiert
werden, daß die Empfangsrampe 161 etwas größer gemacht v/ird. Wenn auch dauerkodierte Signale auf den Leitern 115 und 113
dargestellt sind, können doch andere Formen digitaler Kodierung, wie Pulskodemodulation, ebenfalls verwendet werden.
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Claims (1)
- BLUMBACH · WESER . BERGEN · KRAMERzwiRNER-HiRSCH 27 223 A2PATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADENPostadresse München: Patentconsull 8 München 60 Rödedcestraße 4J Telefon (089) 3836OJ/883404 Telex 05-212315 Postadresse Wiesbaden: Patentconsult 62 Wiesbaden Sonnenberger Straße 43 Telefon (06121) 562943/541998 Telex 04-186 237Western Electric Company, IncorporatedNew York, N.Y., USA O'Neill ZkIntegrierbare Vierdraht-GabGlschgltuna:Patentansprüche1y Anschlußschaltung zum Austausch von Signalen zwischen zwei Einrichtungswegen und einem Zweirichtungsweg, mit einem Tiefpaßfilter, das einen Parallelkondensator zum Ankoppeln des Zweirichtungsweges an die Schaltung aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß die Anschlußschaltung eine erste Anordnung aufweist zum passiven periodischen Abtasten der am Parallelkondensator (107) erscheinenden Spannung und zum Anlegen einer entsprechenden Spannung an den ersten Einrichtungsweg (115); und daß die Anschlußschaltung eine zweite Anordnung aufweist für ein impulsweises Aufladen des Parallelkondensators (107), und zwar zum Zweck der Übertragung auf den Zweirichtungsweg, mit Signalen, die auf dem zweiten Ein-^09848/1058München: Kramer · Dr.Weser · Hirsch — Wiesbaden: Blurnoach · Dr. Borgen · ZwirnerORIGINAL INSPECTEDrichtungsweg (113) ankommen, zu Zeitintervallen, die im wesentlichen gleich dem Kehrwert der doppelten Filtergrenzfrequenz sind.2. Anschlußschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Anordnung aufweist:einen ersten übertragungsweg, der für Signale, die das Filter in einer ersten Richtung durchlaufen, eine hohe Impedanz darstellt;einen ersten Kondensator; eine Vorrichtung zum periodischen Anlegen eines Amplitudenbruchteils der das Filter in der ersten Richtung durchlaufenden Signale an den ersten Abtastkondensator;
und daß die zweite Anordnung aufweist: einen zweiten übertragungsweg, der für das Filter eine niedrige Treibpunktimpedanz darstellt; und eine Vorrichtung zum periodischen impulsweisen Aufladen des Parallelkondensators, um durch diesen Signale in einer zur ersten Richtung entgegengesetzten Richtung zu zwingen.3. Anschlußschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Anordnung aufweist:einen torgesteuerten Signalschalter (300-3)» der zwischen den Zweirichtungsweg und den ersten Einrichtungsweg (115) geschaltet ist; und einen Komparator (112);709848/1058und daß die zweite Anordnung aufweist: ein Paar in Reihe geschaltete torgesteuerte Signalschalter (300-1, 300-2); und einen zweiten Abtastkondensator (110), der parallel zum Eingang des einen und zum Ausgang des anderen der beiden torgesteuerten Signalschalter geschaltet ist.k. Anschlußschaltung nach Anspruch 3ι dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußschaltung aufweist: eine erste Einrichtung (150) zum Anlegen einer Senderampenwellenform an den Komparator (112); und eine zweite Einrichtung (16O) zum Anlegen einer Empfangsrampenwellenform an einen der torgesteuerten Signalschalter im zweiten übertragungsweg, wobei die Empfangsrampenwellenform eine Amplituden-pro-Zeiteinheit-Steigung aufweist, die steiler als die Steigung der Senderampenwellenform ist.5. Anschlußschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Beginn des Anlegens der Empfangsrampenwellenform (161) um ein vorbestimmtes Zeitintervall (Δ) gegenüber dem Beginn des Anlegens der Senderampenwellenform verzögert ist.70984B/1058
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