DE2721989A1 - Fluessige ueberzugsmittel auf loesemittelarmer bzw. loesemittelfreier grundlage - Google Patents
Fluessige ueberzugsmittel auf loesemittelarmer bzw. loesemittelfreier grundlageInfo
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Description
CiiimseiiK ve::KE nrLS ag
- RSP PATENTE -
Unser Zeichen: O. Z. 297^1
4370 Marl, 11.03.77
Flüssige Überzurrsmittel puf
lösemittelarmer bzxv. lösomittelfroior Grund] ajre
12/77
909815/ΟΟΟά
- '+ " O. Ζ» 297*»
• · - -11.05.77
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind flüssige Überzugsmittel
auf lösemit fcelarniei" bzw. löf;emittelf reier Grundlage,
wobei die Überzugsmittel - ggf. übliche HilfsstofTe
enthaltend - aus einem Gemisch aus Aminoplasten und Polyestern bestehen.
Derartige umweltfreundliche Überzugsmittel sind bereits seit
einigen Jahren bekannt (DT-AS 2 019 282). Gleichfalls bekannt
sind Überzugsmittel, die Polyester enthalten, dei'en Säurekomponerite
ganz oder zum Teil aus Hexahydroterephthalsäureeinheiten gebildet wird (DT-PSS 1 6kk 766, 2 3^3 436,
2 /»57 775; DT-OS 2 ^37 217). Die DT-PS 1 6hk 766 beansprucht
ausdrücklich keine lösemittelarmen bzw. -freien Überzugsmittel. Die DT-PS 2 3^3 hj6 beschränkt sich bei den Säuren,
die neben Hexahydroterephthalsäure eingesetzt werden können, auf aromatische Dicarbonsäuren mit Carboxylgruppen in 1.2-
bzw. 1.3-Stellung. In der gleichen Richtung zielt die DT-PS
2 457 775 (siehe Spalte 5, Zeile 20). .
Wie eingehende eigene Versuche gezeigt haben, besitzen die Überzugsmittel des Standes der Technik einen entscheidenden
Nachteil: Sollen Überzüge erhalten werden, die den hohen Anforderungen der Praxis entsprechen, so müssen bisher Einbrenntemperaturen
von ^130 C, meistens sogar von
>150 C angewendet werden (DT-OS 2 ^37 217, Beispiel 3). Um Energiekosten
zu sparen, sollen - selbstverständlich unter Beibehaltung der guten Endeigenschaften - die Einbrenntemperaturen
gesenkt werden. Bei den Produkten des Standes der Technik .können zwar Einbrenntemperaturen von
< 150 C bzw. <
130 °C angewendet werden, jedoch ist es dann erforderlich, die Einbrennzeiten wesentlich zu verlängern, so daß die Aushärtung
nicht mehr kostengünstig und praxisgerecht ist. Ebenso führen höhere Katalysatormengen nicht zum Ziel, da dadurch die Eigenschaften der Überzüge, wie beispielsweise der Glanz verschlechtert werden.
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ΓΓό
Die DT-OS 2 Ί37 217 beschreibt Überzugsmittel, die gemäß den
Beispielen bereits bei 12ü C in praxisgorochter Zeit eingebrannt
werden können und {jute Überzüge ergeben. Eigene Versuche haben aber gezeigt, daß die hier beschriebenen Überzugsmittel im
Gegensatz zu den anderen Produkten des veiter oben genannten Standes der Technik z.B. bei 170 bis 180 °C, eine in der Praxis
für bestimmte Produktionsvorgänge gebräuchlichen Temperatur,
nicht eingebrannt werden können, ohno daß Mängel im Überzug auftreten, Vegen dieser bei höheren Temperaturen auftretenden Mängel
erweisen sich die Bindemittel gemäß DT-OS 2 '»37 217 bei erhöhten
Wärmebelastungen, wie sie beispielsweise beim Stehenbleiben eines
Bandes bei der Serienlackierung auftreten können, als äußerst
kritisch. Zum anderen weisen diese Überzugsmittel während des Einbrennens keine ausreichende Standfestigkeit auf, wie es z.B.
Überzugsmittel entsprechend DT-PS 2 ^57 775 zeigen.
Aufgabe der Erfindung war es, ein Überzugsmittel zu entwickeln, welches unter Einhaltung der bereits für diese Produktenklasse
bekannten guten Eigenschaften die Möglichkeit erschließt, auch
bei Einbrenntemperaturen unterhalb 130 C eingebrannt werden zu
können.
Diese Aufgabe wurde dadurch gelöst, daß in den Überzugsmitteln
überwiegende Anteile von Hexahydroterephthalsäure enthaltende Polyester eingesetzt werden, wobei diese als zweite Säurekomponente
8 bis 33 Molprozent, vorzugsweise 12 bis 25 Molprozent
Terephthalsäure enthalten.
Als Polyole gemäß Komponente 1.1 kommen z. B. Glycerin, Trimethylolethan,
Trimethylolpropan und Pentaerythrit infrage;
die Verwendung von Glycerin und Trimethylolpropan ist bevorzugt. Die Komponente I.1 ist in den Polyestern gemäß B., vorzugsweise
in Mengen von 0 bis 20 Molprozent enthalten; dementsprechend enthalten die Polyester die Komponente 1.2, vorzugsweise
in Mengen von 80 bis 100 Molprozent.
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O.Z. 297'!
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Als üio.le der Komponente II. 3 können ·/,. B. Propandiol-( 1 . 3) ,
Butandiol-(1.2), Butandiöl- -(2.3), Butandiol-(1.3), Butandiol-
(-\.h), 2. 2-Dimethylpropandiol-( 1 .l) , Ilexandiol-( 1 . 6 ) , 1.4-Bis-
(hydroximethyl)-cyclohexan , x. 8-Bi.s- (hydrOXimethyl)-triCycloid f\
[5.2.1.0 ' ]decan, wobei χ für 3, h oder 5 steht, Diethylenglykol
oder Dipropylenglykol. Cycloaliphatische Diole können
in ihrer eis- oder trans-Form oder als Gemisch beider Formen
verwendet werden. Die Komponente II.3 wird vorzugsweise in
Mengen von 0 bis 30 Molprozent eingesetzt.
Mengen von 0 bis 30 Molprozent eingesetzt.
Die Hexahydroterephthalsäure ist in der Säuinekomponente vorzugsweise
in Mengen von 75 bis 88 Molprozent enthalten.
Die Säuren können als freie Säuren zur Polyesterherstellung
Die Säuren können als freie Säuren zur Polyesterherstellung
verwendet werden. Bevorzugt werden jedoch die niederen Alkylester
in die Reaktion eingesetzt, wobei den Dimcthylestern
der besondere Vorzug zukommt. Als Dimethylhexahydroterephthalat wird ein eis,trans-Isomeres bevorzugt, so wie es bei der Hochdruckhydrierung von Dimethylterephthalat anfällt.
der besondere Vorzug zukommt. Als Dimethylhexahydroterephthalat wird ein eis,trans-Isomeres bevorzugt, so wie es bei der Hochdruckhydrierung von Dimethylterephthalat anfällt.
Vorzugsweise besitzen die erfindungsgemäß verwendeten Polyester
ein Molgewicht von 6OO bis 1 000. Als Molgewicht wird das mittlere Molgewicht bezeichnet, das durch. Endgruppentitration bestimmt wurde.
Die Mitverwendung von Polyolen mit mehr als 2 Hydroxylgruppen steigert die Eigenviskosität der erfindungsgemäßen Polyester.
Die Viskosität kann außerdem durch die ggf. mitzuverwendenden Diole (il.3) gesteuert werden. Der Einsatz von längerkettigen
linearen Diolen erniedrigt die Viskosität, wohingegen verzweigte oder cycloaliphatische Diole ein Anwachsen der Viskosität
bedingen.
Das Verhältnis der Komponenten III.1 : III.2 ist für die erfindungsgemäß
einzusetzenden Polyester kritisch. Bei geringeren als erfindungsgemäßen Gehalten an Terephthalsäure bzw.
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deren niederen AJkylestern werden bei Einbrcnii t enipcra türen
von z. B. 120 C nur ungenügend harte Beschichtujigen erhalten,
wohingegen zu hohe Terephthalsäuregehalte zu kristallinen Produkten führen, die sich in den üblichen Lacklösemitteln
nicht lösen lassen.
Die Herstellung der Ester kann nach allen bekannten und üblichen Verfahren - mit oder ohne Katalysator, mit oder ohne
Durchleiten eines Inertgasstromes - als Lösungsmittelkonden— sation, Schmelzkondensation oder Azeotropveresterung bei Temperaturen
bis zu 25O C, ggf. auch bei höheren Temperaturen,
durchgeführt werden, wobei das freiwerdende Wasser oder beispielsweise
Methanol entfernt werden. Die Veresterung kann durch Bestimmung der Hydroxylzahlen und bei Einsatz der freien
Dicarbonsäuren zusätzlich durch Säurezahlbestinunung verfolgt werden. In der Regel werden die Veresterungsbedingungen
so gewählt, daß die Reaktion möglichst vollständig ist. Das Molekulargewicht der Ester läßt sich so über das Einsatzverhältnis
von Alkoholkomponente (Diol und ggf. Polyol) und Dicarbonsäure bzw. deren Ester regulieren.
Wird ein Teil der Säurekomponente in Form der freien Säure und der andere Teil als Alkylester eingesetzt, ist es zweckmäßiger,
die Reaktion in zwei aufeinanderfolgenden Stufen durchzuführen. Dabei wird in der ersten Stufe der Alkylester
mit einem Teil bzw. der gesamten Menge der für die Herstellung der Ester notwendigen Diole und/oder Polyole solange umge—
estert, bis der Alkohol nahezu vollständig entfernt ist. Anschließend werden die restlichen Komponenten hinzugefügt und
unter Wasserabspaltung bis zum gewünschten Umsetzungsgrad kondensiert.
Bei Verwendung von höherreaktiven Aminoplasten, die ohne Zusatz von stark sauren Katalysatoren aushärten, ist es vorteilhaft,
Polyester mit Säurezahlen bis zu 30 mg KOH/g, vorzugsweise
bis zu 20 mg KOH/g, einzusetzen. Derartige Produkte sind bei Einsatz der freien Dicarbonsäuren beispielsweise durch Ab-
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- 8 - O.£. 297fr
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brechen der Reaktion bei der gewünschten Säurezahl erhältlich«
Solche, durch Umesterung erhaltenen Polyester, die praktisch kenne freien Carboxylendgruppc-n aufweisen, oder durch Veresterung
hergestellte Polyester mit einer Säurezahl <5 nig KOH/g, können
durch Umsetzen bei 130 bis 190 C mit relativ stark sauren Carbonsäuren
bzw. deren Anhydriden wie z.B. Maleinsäure, Phthalsäure, Trimellitsäure, Pyromellitsäure, wobei den letzten beiden der
Vorzug zukommt, in ihrer Säurezahl nachträglich sta.rk erhöht werden. Vorzugsweise werden derartige Polyester soweit aufgesäuert,
daß sie eine Säurezahl im Bereich von >5 bis 20 mg KOH/(j
besitzen.
Die Veresterung- bzw. ümcsterungstemperatur wird so gewählt,
daß die Verluste an leicht flüchtigen, die erfindungsgemäßen Ester aufbauenden Substanzen gering bleiben, d. h. zumindest
während des ersten Zeitraumes der Veresterung wird bei einer Temperatur gearbeitet, die unter dem Siedepunkt der am niedrigsten
siedenden Ausgangssubstanz liegt.
Die Eigenschaften der aus den erfindungsgemäß zu verwendenden
Polyestern hergestellten Überzüge sind abhängig vom mittleren Molekulargewicht, von der Funktionalität und von der Zusammensetzung
der Polyester. Bei höheren mittleren Molekulargewichten wird in der Regel die Härte des Lackfilms vermindert,
während die Elastizität zunimmt. Dagegen läßt bei niederen Molekulargewichten die Flexibilität des Lackfilms bei gleichzeitiger
Steigerung der Härte nach.
In ähnlicher Weise wirken sich auch die Unterschiede in der Zusammensetzung des Polyesters aus. Mit ansteigendem Gehalt
an Hexahydroterephthalsäureeinheiten in der Polyesterkette nimmt die Elastizität des Lackfilms zu, während seine Härte
vermindert wird. Mit zunehmender Kettenlänge der offenkettigen in untergeordneter Mengen mitzuverwendenden Diole (II.3)
und mit größer werdendem Anteil dieser Diole im Polyester wird der Lackfilm weicher und flexibler. Werden jedoch bei
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- 9 - 0,2. 291h
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der Herstellung der Polyester zusätzlich Diole mit kurzen
und verzweigten Kohlenstoff Ice t ten oder mit cycloald phatischen
Ringen verwendet, so ergeben die aus diesen Estern hergestellten Überzüge in der Regel mit zunehmendem Anteil an
diesen Diolen härtere und weniger elastische Filme.
Auch das Molverhältnis von Polyol zu Diel ist für die
mechanischen Eigenschaften der Lackfilme von Bedeutung: Mit abnehmendem Molverhältnis Polyol zu Diol nimmt auch die
Härte der Filme ab, während ihre Elastizität erhöht wird. Umgekehrt wird bei größeren Molverhältnissen Polyol zu Diol
die Flexibilität der Lackfilme vermindert und die Härte verbessert .
Bei Kenntnis dieser Regeln ist es einem Fachmann ohne Schwierigkeiten
möglich, im Rahmen des beanspruchten Bereiches Polyester mit für den jeweiligen Verwendungszweck der erfindungsgemäßen
Überzugsmittel optimalen Eigenschaften auszuwählen.
Als geeignete Aminoplaste kommen die bekannten Umsetzungsprodukte von Aldehyden, insbesondere Formaldehyd, mit mehreren
Amino- oder Amidogruppen tragenden Substanzen infrage,
wie z. B. mit Melamin, Harnstoff, Dicyandiamid und Benzoguanamin. Geeignet sind ferner Gemische aus derartigen Produkten.
Besonders geeignet sind die mit Alkoholen modifizierten Aminoplaste
.
Wegen ihrer geringen Substanzviskosität verden vorzugsweise die niedermolekularen strukturdefinierten Aminoplaste, die
mit den erfindungsgemäß zu verwendenden Polyestern praktisch
unbegrenzt mischbar sind, eingesetzt. Solche strukturdefinierten Aminoplaste sind z. B,- Dimethylolharnstoff, Tetramethylolbenzoguanamin,
Trimethylolmelamin oder Hexamethylolmelamin.
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" 10 - O.Z. 2s?':
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Letztere können auch in teilweise oder völlig veretherter Form verwendet werden, wie ζ. B. Dimethoxiinethylharnstoff,
Tetrakis- (lnethoximethyl )-benzoguanamin, Tetrakis- ( ethoximethyl)-benzoguanamin,
partiell oder vollständige Verethe— rungsprodukte des Hexamethylolmelamins, wie Tetrakis-(methoximethyl)-bis-rnethylolmelamin,
Pentakis- (methoximethyl)-mono-methylolmelamin
und Hexakis- (methoximethyl) -melamin sowie Gemische dieser drei Substanzen oder Hexakis-(butoximethyl)-melamin.
Besonders bevorzugt werden bei Zimmertemperatur in Substanz flüssige, mit Alkoholen mit 1 bis k
Kohlenstoffatomen veretherte Hexamethylolmelaminderivate.
Bei Einsatz dieser Aminoplaste wird zur Beschleunigung des Aushärtens der Zusatz von stark sauren Katalysatoren, wie
beispielsweise p-Toluolsulfonsäure bevorzugt. Um lagerstabilere
Lacke zu erhalten, wird die Verwendung geblockter Katalysatoren besonders bevorzugt.
In einer bevorzugten Ausführungsform werden höherreaktive,
relativ niedrigviskose, speziell für lösemittelarme Einbrennlacke entwickelte, höhermolekulare Melaminharze eingesetzt,
die mit den in untergeordneter Menge Carboxylendgruppen tragenden Polyestern ohne Katalysatorzusatz zu hartelastischen
Filmen aushärten. Diese Melaminharze, die meist mit Methanol teilverethert sind und die noch eine beträchtliche Anzahl an
unveretherten Methylolgruppen aufweisen, sind z. B. von L. A. Rutter beschrieben [Adhäsion 1974 (Heft 6), Seite 178; Aminoharze
der Gruppe II] .
Selbstverständlich können die erfindungsgemäfl einzusetzenden
Polyester auch mit höhermolekularen Aminoplasten kombiniert werden. In der Regel sind die erfindungsgemäßen Polyester mit
derartigen Aminoplastharzen in den beanspruchten Mischungsverhältnissen ohne Trübungserscheinungen mischbar. Falls je-
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- 1 1 - p.Z. 29" h
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doch die Mischungen harzartiger Aminoplaste mit den erfindungsgemäßen
Polyestern zu Trübungen führen, kann die Verträglichkeit dadurch vei'bessert werden, daß Polyester und
Aminoplaste in bekannter Weise in Substanz oder in Lösung miteinander umgesetzt werden, wobei darauf zu achten ist,
daß die Reaktion nicht bis zur Vernetzung fortschreitet.
Dies kann z. B. durch kurzzeitiges Erwärmen des Gemisches oder einer Lösung der beiden Harze gegebenenfalls in Gegenwart
eines Katalysators, wie z. B. organischen oder mineralischen Säuren, bewerkstelligt werden.
Es ist auch möglich, die erfindungsgemäß zu verwendenden
Polyester schon vor oder während der Herstellung der Aminoplastharze aus z. B. Harnstoff, Benzoguanamin oder Melamin
und Aldehyden dem Ansatz zuzusetzen, wobei es selbstverständlich auch möglich ist, zusätzlich übliche Alkanole zur Modifizierung
des so gebildeten Aminoplastharzes mitzuverwenden. Die Methoden zur Herstellung derartiger Amin/Aldehyd-Harze
sind bekannt. Zur Kombination mit den erfindungsgemäß einzusetzenden
Polyestern stehen eine Vielzahl handelsüblicher Aminoplaste zur Verfügung.
Zur Herstellung der Überzugsmittel werden in der Regel zunächst
Ester und Aminoplast bzw. Aminoplastlösung miteinander vermischt. Das Gewichtsverhältiiis von Polyester zu Aminoplast
kann zwischen 55 '· ^ 5 bis 90 : 10, vorzugsweise zwischen
65 5 35 bis 85 : 15 schwanken. Das für den jeweiligen Verwendungszweck
der Lacke optimale Verhältnis der beiden Komponenten zueinander läßt sich durch Vorversuche leicht ermitteln.
Dabei ist zu berücksichtigen, daß häufig durch Erhöhung des Aminoplast-Anteils sich die Härte der Überzüge erhöht und
ihre Elastizität sich vermindert, während bei Erniedrigung des Aminoplast-Anteils die Härte nachläßt und die Flexibilität
zunimmt.
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- 12 - £i_?j
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Dem gewünschten Einsatzzweck des Überzugsmittels entsprechend,
kann dessen Viskosität durch Zugabe geringer Mengen an üblichen Lacklöseniitteln, wie beispielsweise Propanol, i—Propanol,
Butanol, Ethylacetat, Butylacetat, Ethylglykol, Ethylglykolacetat, Butylglykol, Methylethylketon, Methylisobutylketon,
Cyclohexanon, 2-Nitropropan, Trichlorethylen oder Gemische verschiedener derartiger Lösungsmittel erniedrigt
werden. Es ist auch möglich und aus wirtschaftlichen Gründen
gegebenenfalls empfehlenswert, mehr oder weniger große Mengen
weniger polarer Lösungsmittel, wie beispielsweise Xylol, höhersiedende Aroraatenschnitte oder aliphatische Kohlenwasserstoffgemische,
wie z. B. Lackbenzine, mitzuverwenden. Die zugefügte
anteilige Menge an diesen weniger polaren Lösemitteln ist im Rahmen der Löslichkeit der erfindungsgemäß eingesetzten
Polyester und deren Verträglichkeit mit den eingesetzten Aminoplasten beliebig wählbar. Gemäß der Erfindung werden in
den Überzugsmitteln in keinem Fall mehr als 30Gewichtsprozent
Lösemittel eingesetzt«
Die erfindungsgemäßen Überzugsmittel können neben größeren
Mengen Pigment die üblichen Zusatz- und Hilfsstoffe enthalten, insbesondere Verlaufmittel und zusätzlich andere Bindemittel,
wie z. B. Epoxidharze und hydroxylgruppenhaltige Silikonharze.
Das Bindemittel/Pigment-Verhältnis wird durch den jeweiligen Verwendungszweck des Überzuges bestimmt. So werden die Bindemittel,
wenn sie zur Herstellung von Autodecklacken oder Industrielacken eingesetzt werden, im Verhältnis 1 : 0,3 bis
1:1 pigmentiert. Selbst bei einem Bindemittel/Pigment-Verhältnis von 1 : 1,1 bis 1 : 1,3, wie es bei der Emballagenlackierung
oder beim Coil-coating üblich ist, zeigen die Überzüge ungewöhnlich gute Eigenschaften. Das erfindungsgemäße
Überzugsmittel kann auch noch höhere Pigmentgehalte aufweisen,
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- 13 - ρ.ζ. 297ιι
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wie sic ζ. B. bei der Herstellung von Grundierungen üblich
sind.
Das erhaltene Überzugsmittel wird nach üblichen Verfahren, beispielsweise durch Streichen, Spritzen, Tauchen oder Walzen
- kalt, warm oder heiß - aufgetragen und bei Temperaturen
zwischen 100 und 250 C, vorzugsweise zwischen 110 und 200 C
und insbesondere zwischen 120 und 180 C, eingebrannt. Bei
Einsatz von nahezu vollständig veretherten Hexamethylolmelaminderivaten
wird zur Beschleunigung der Vernetzung bevoi'-zugt ein saurer Katalysator, wie z. B. p-Toluolsulfonsäure
zugesetzt. Da es bei Einsatz solcher stark sauren Katalysatoren bereits bei Raumtemperatur zu einer Viskositätserhöhung
der Überzugsmittel kommen kann, bietet es sich an, geblockte
Katalysatoren einzusetzen, die erst bei höheren Temperaturen ihre katalytische Wirksamkeit entfalten. Aus Gründen der verbesserten
Lagerstabilität und der besseren elektrostatischen Verarbeitbarkeit ist die Verwendung von geblockten Säuren bevorzugt,
wie sie in der DT-AS 2 3^5 114 oder DT-PS 2 356 768
beschrieben sind. Bei Einsatz der höherreaktiven Aminoplaste wird vorzugsweise ohne Katalysatorzusatz ausgehärtet.
Die erfindungsgemäß hergestellten Überzüge haben eine Fülle
von guten Eigenschaften. Sie sind hochglänzend, gut pigmentierbar und haften sehr gut - insbesondere auf Metallen. Bei
Salzsprühversuchen, Tropentests und Prüfungen im Weatherometer zeigen sie eine hervorragende Korrosionsschutzwirkung
und Wetterbeständigkeit. Weiterhin zeigen sie, insbesondere bei Verwendung nichtionogen geblockter Katalysatoren oder
Einsatz höherreaktiver Melaminharze gute Lagerstabilitäten. Außerdem zeichnen sich die Systeme durch gute Standfestigkeit
an senkrechten Flächen während des Einbrennens aus.
Θ0981 5/OOOA
- 1'ί - O. Z. 297 ^
11.Ρ5.77
Eine herausragende Eigenschaft der erfindungsgemäßen Überzugsmittel
ist dje Möglichkeit, selbst dann hartelastische Überzüge zu enthalten, wenn die Einbrenntemperatur über
einen weiten Bereich variiert wird. Die bisher bekannten lösemittelfrei bzw. lösemittelarm applizierbaren Polyester/
Aminoplast-Bindemittel ergeben nur dann hartelastische sowie auch überbrennstabile Überzüge, wenn sie bei Temperaturen
von ^130 C bzw. y 150 C eingebrannt worden sind. Bei den
Produkten des Standes der Technik können zwar auch tiefere Einbrenntemperaturen angewendet werden, in diesem Fall muß
aber die Verlängerung der Einbrenndauer auf eine nicht der Praxis angemessene Zeit in Kauf genommen werden oder aber
es muß die Katalysatormenge so stark heraufgesetzt werden,
daß die Qualität der Überzüge nicht mehr auf allen Anwendungsgebieten den Forderungen der Praxis gerecht wird. Die erfindungsgemäßen
Überzüge sind in der Lage, die geschilderten Nachteile zu vermeiden. Mit anderen Worten durch die erfindungsgemäßen
Überzugsmittel ist dem Verarbeiter ein System an die Hand gegeben worden, bei dem er unabhängig von der
Art der vorhandenen Einbrennaggregate sowohl bei höheren als auch bei tieferen Temperaturen die Härtung durchführen kann.
Da die erfindungsgemäßen Überzugsmittel keine oder nur wenig
organische Lösungsmittel enthalten, sind sie ausgesprochen umweltfreundlich, so daß die Kosten für die Nachverbrennung
vermindert bzw. sogar eingespart werden können. Aufgrund dieser Tatsache und der guten Überbrennstabilität bieten
sich die erfindungsgemäßen Überzugsmittel insbesondere für
die industrielle Großserienlackierung an.
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15 - O. Z. 2Q.7A
11.05.77
I. Polyesterherstellung
Ein Gemisch aus 2^8 g Ethylenglykol (h Mol), 76 g Propandiol-(1.2)
(1 Mol), 600 g Dimethylhexahydroterephthalat (3 Mol) und 194 g Dimethylterephthalat (1 Mol) wird
nach Zugabe von 0,8 ml einer Titantetraisopropylatlösung ( 10 Vol—°/o in Isopropanol) unter Rühren, gelindem Stickstoffstrom
und ständigem Abdestillieren des gebildeten Methanols für 2 bis 3 h auf 180 bis 190 °C erhitzt. Anschließend
wird die Temperatur langsam auf 210 C gesteigert. Nach insgesamt 22 h sind nahezu 256 g Methanol
abgespalten. Das klare farblose Estergemisch weist eine Säurezahl von 0,9 mg KOH/g und eine Hydroxylzahl von 128
mg KOH/g auf - entsprechend einem mittleren Molgewicht von 869. Von dem Polyester wird ejLne Lösung in Ethylglykolacetat
(80prozentig) hergestellt.
II. Aufsäuern eines Polyesters
Zu 100 g eines lösemittelfreien Polyesters gemäß I. werden bei 170 C unter Rühren 1,72 g Trimellitsäureanhydrid
gegeben und ca. 1 h unter Stickstoff bei dieser Temperatur belassen. Das erhaltene Produkt weist nach dem Abkühlen
eine Säurezahl von 9»7 mg KOH/g auf. Anschließend
wird der Polyester in Ethylglykolacetat (80prozentig) gelöst.
III. Herstellung eines Bindemittels
Der Polyester bzw. die Polyesterlösung wird mit einem handelsüblichen Hexamethylolmelaminderivat oder einer
Lösung eines Melamin-Formaldehyd-Alkanol-Kondensates im gewünschten Feststoffverhältnis vermischt. Sollten Ester
und Aminoplast nicht miteinander verträglich sein, so
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- 16 - O. Z. 297'1J
11.05-77"
wird das Gemisch der beiden Komponenten, das bei der
Vervendung von Aminoplast-Lösungen Lösungsmittel enthält,
10 bis 60 min auf 50 bis 100 °C erwärmt.
IV. Herstellung eines Überzugsmittels
Zur Herstellung eines Überzugsmittels wird - gegebenenfalls nach Zusatz von Lösemitteln - im gewünschten
Bindeinittel/Pigrnent-Verhältnis durch Einarbeiten der
entsprechenden Menge Pigment, z. B. auf einem Dreiwalzenstuhl pigmentiert.
V. Herstellung und Prüfung der Überzüge
Zur Prüfung wird das Überzugsmittel bei Zimmertemperatur auf Probebleche und Glasplatten aufgebracht und eingebrannt.
Zur Erniedrigung der Einbrenntemperatur wird bei Verwendung der reaktionsträgeren Aminoplaste p-Toluolsulfonsäure
oder ein nicht-ionogener geblockter Katalysator zugesetzt. Die Schichtdicke der Filme, an denen diQ
Prüfung erfolgt, beträgt in der Regel ca, kO u. Die Härteprüfung erfolgt gemäß DIN 53 157 durch Ermittlung der
Pendelhärte nach König. Die Elastizität von Überzügen wird durch den Erichsen-Tiefungstest (DIN 53 156) bestimmt.
Als Maß für die Dehnbarkeit wird die Tiefung des lackierten Bleches in mm angegeben, bei der der Überzug zu reißen
beginnt. Wesentlich für dieses Prüfverfahren ist die
langsame Verformung des Überzuges (Vorschub: 0,2 mm/sec).
Mit Buchstaben gekennzeichnete Beispiele sind Vergleichsbeispiele.
Alle Angaben zu Mengenverhältnissen, Zeit etc., die unter III. bis V. nicht erwähnt sind, können den Tabellen entnommen werden.
909815/OOOA
- 17 - Q, ζ. 2974
1 Γ. 05.77"
Beispiel A (DT-PS 2 3Ί3 436, Beispiel 8)
Ein Gemisch aus 62 g Ethylenglykol (1 Mol) und 100 g Dimethylhexahydroterephthalat
(0,5 Mol) wird nach Zugabe von 1 ml einer lOvolumenprozentigen isopropanolischen Lösung
von Titantetraisopropylat unter Rühren, gelindem Stickstoffstrom
und ständigem Abdestillieren des Methanols für 2 bis
3 h auf I80 bis 190 C erhitzt. Anschließend steigert man
die Temperatur langsam auf 200 C. Nach ingesamt 16 h sind
ca. 32 g Methanol abgespalten. Nach Abkühlen des Gemisches
werden 124 g Ethylenglykol (2 Mol), 148 g Phthalsäureanhydrid (1 Mol) und 73 S Adipinsäure (0,5 Mol) hinzugefügt und nach
folgendem Temperatur-Zeit-Plan erhitzt: 2 h bei 140 °C , 2 h bei 160 °C, 4 h bei 180 °C, 4 h bei 190 °C und 3 bis 4 h bei
200 C. Nach Abspaltung von ca. 36 g Wasser wird ein klarer
Polyester mit einer Hydroxylzahl von 237 mg KOH/g und einer
Säurezahl von 4,7 mg KOH/g erhalten, was einem mittleren Molekulargewicht
von ca. 465 entspricht. Aus diesem Polyester und
einem handelsüblichen bei Raumtemperatur in Substanz flüssigen, weitgehend niethylveretherten Hexamethylolmelamin und
Titandioxid wird ein Überzugsmittel hergestellt, das 70 Teile
Polyester, 30 Teile Aminoplast, 80 Teile Titandioxid, 8 Teile einer 50prozentigen Lösung eines handelsüblichen nichtionogen
geblockten Säurekatalysators und 20 Gewichtsprozent Ethylglykolacetat
enthält. Die bei 120 /30 min eingebrannten Überzüge
zeigen folgende Werte:
H : <50 see T : >10 mm
Beispiel B (DT-PS 2 457 775, Beispiel 8)
i. Aus 3,5 Molen Ethylenglykol, 0,5 Mol Propandiol-(1.2) und
3 Molen DMIiT wird nach der unter Polyesterherstellung beschriebenen
Methode ein Polyester hergestellt, der eine Hydroxylzahl von 170 mg KOH/g aufweist, entsprechend einem mitt-
909815/0004
O. Z. 297*1 11.Ο5Γ77
leren Molekulargewicht von 659. Aus 75 Teilen des Polyesters, 25
Teilen dos in dem Beispiel Λ eingesetzten Aminoplasten, 80 Teilen Titandioxid, 2,5 bzw. 5,0 Teilen einer 20prozentigon, isopropanolischen
p-Toluolsulfonsäurelösung und U'} g Ethylglykolacotat
wird ein Überzugsmittel hergestellt, das Überzüge mit folgenden Werten ergibt:
| EinbrennDediiigx'ng [°C/min] |
Art und Menge des Katalysators (Gew.-5'ό bezogen auf Bindemittel) |
H [see] |
T mm |
| I2O/3O 120/30 I2O/9O |
0,5 PTS 1,0 pTS 0,5 pTS |
83 127 1^9 |
> 10 9,7 9,7 |
ii. Werden die 2,5 Teile der p-Toluolsulfonsäurelösung durch 8
Teile der in Beispiel A beschriebenen Katalysatorlösung ersetzt, resultieren bei 120 /30 min folgende Überzugseigenschaften:
H : <50 see
T : >10 mm
T : >10 mm
iii. Zu 87,5 g einer 80prozentigen Lösung des mit Trimellitsäureanhydrid
bis zu einer Säurezahl von 9,9 nig KOH/g auf gesäuerten
Polyesters gemäß Beispiel B/i. in Ethylglykolacetat werden 33,3 g einer handelsüblichen Lösung eines teilmethylierten, höherreaktiven
Melaminharzes (90prozentig in Isopropanöl) gegeben. Anschließend
wird mit 80 g Titandioxid pigmentiert und nach Zusatz von 2h,2 s Ethylglykolacetat bei 12O°/3O min eingebrannt:
H : 56 see
T : >10 mm
T : >10 mm
Beispiel C (DT-OS 2 437 217, Beispiel 1) .
i· 519,4 B Phthalsäureanhydrid, 57 g Adipinsäure, I60 g Propandiol-
9098 15/0004
- 19 - O.Z. 297*1
11.05.77"
(i.2), 159»6 g Ethylenglykol und 81 g Neopentylglykol verden unter
allmählicher Temperaturstoigerung innerhalb von 8 h auf 200 C erhitzt und unter Durchleiten von Stickstoff und kontinuierlicher
Abführung des entstehenden Reaktionswassers bis zu einer Säurezahl von 12,6 mg KOH/g umgesetzt und anschließend in Ethylglykolacetat
(80prozentig) gelöst. Die Polyesterlösung wird im Feststoff-Verhältnis
80 : 20 mit Hexakis-(methoxi)-methylmelamin vermischt und dann mit 80 Teilen Titandioxid abgerieben. Nach Zugabe von 1 g
einer 20prozentigen isopropanolischen p-Toluolsulfonsäurelösung
wird mit 2h g Ethylglykolacetat verdünnt und nach Beschichtung 30 min bei I70 0C eingebrannt. Der resultierende Überzug ist hart und
spröde.
H : 188 see
T : 1,2 mm
ii. Die 80prozentige Lösung des im Beispiel c/i. beschriebenen Polyesters wird im Feststoff-Verhältnis 7 : 3 mit dem in Beispiel
B/iii. beschriebenen teilmethylierten Melaminharz vermischt, anschließend
mit Titandioxid im Verhältnis 1 : 0,8 pigmentiert.
| Tabelle | 2 | ;°c/mi] | H | [secT | T [mm] |
5
7 |
|
| 126 182 |
9, 0, |
||||||
| Einbrennbed. [_ | |||||||
| 120/30 I7O/3O |
|||||||
iii. Aus 100 Teilen der 80prozentigen Polyesterlösung gemäß Beispiel C/i, 20 Teilen des im Beispiel A beschriebenen
Melaminharzes, 80 Teilen Titandioxid und 1 Teil einer 20 Gewichtsprozentigen
isopropanolischen p-Toluolsulfonsäurelösung wird ein Überzugsmittel hergestellt. Durch Zugabe von Ethylglykolacetat
wird es auf eine Viskosität von kO see im DIN-
k mm-Becher (20 °C) verdünnt. Anschließend wird eine 1 mm starke Blechplatte (70 χ 200 mm) mit einem Rakel beschichtet,
iso daß nach Einbrennen in der Waagerechten Schichtdicken von
50 _+ 3 pm resultieren wurden. Der untere Teil der Platte
(5 cm) wird nicht beschichtet. Nach 10 min Ablüftzeit wird
909815/0004
Ο.Ζ. 2977»
11.05.77
die Platte senkrecht hängend eingebrannt. (Bei mangelnder Standfestigkeit bildet sich ein Schichtdickengradient aus die
Meßpunkte sind 1,5 cm vom oberen bzw. unteren Rand der
Beschichtung entfernt. Bei starker Ablaufneigung sind im unbeschichteten unteren Bereich der Platte Läufer zu sehen.)
| Überzugs mittel |
Ein- brenn- bedin- gungen (°C/min) |
H [secj | T [mm] | Schicht dicke (um) 1,5 cm vom oberen unteren Rand |
Läufer |
| Beispiel C/iii |
120/30 170/30 |
141 197 |
10 1,6 |
41 59 43 61 |
viele ange deutet |
| Beispiel 5 a*) |
I2O/3O I7O/3O |
147 182 |
10 7,8 |
48 53 49 50 |
keine keine |
' mit TMSA zur S.Z. 9,3 umgesetzt
Aus 3 Molen Ethylenglykol, 1 Mol Propandiol-(1.2), 1,8 Molen
Dimethylhexahydroterephthalat und 1,2 Molen Dimethylphthalat wird nach der beschriebenen Methode ein Polyester mit einer
Hydroxylzahl von I63 mg KOH/g und einer Säurezahl von 0,6
mg KOH/g entsprechend einem Molekulargewicht von 685 hergestellt.
Das erhaltene Produkt ist bei Zimmertemperatur teilkristallin und läßt sich in Lacklösemitteln, wie beispielsweise Xylol, Butylacetat, n-Butanol, Ethylglykolacetat, etc.
nicht klar lösen. -
909815/0004
O. Z. 897**
11.05.77
Alle Mengenangaben beziehen sich gegeben - auf das Gewicht.
- sofern nicht anders an
Abkürzungen
CHDM:
DMHT:
TMSA:
gebl. Kat,
S.Z. :
gesättigter PES
Ethylenglykol
Propandiol-(1 . 2)
1 . k -Bi s- (hydroxirnethyl ) -cyclohexan
Glycerin
Dlmethylhexahydroterephthalat
Dimethylterephthalat
Trimellitsäureanhydrid
p-Toluolsulfonsäure
weitgehend methylverethertes handeJ.sübliches
Hexamethylolmelamin (MAPRENAL ® MF 900)
höherreaktives ι teilweise methylverethertes handelsübliches Melamin-Formaldehyd-Kondensationsprodukt
; 90prozentig in Isopropanol (RESIMENE ® 73O)
ca. 50prozentige Lösung einer nichtionogen
geblockten handelsüblichen Katalysatorsäure (VESTURIT ®-Katalysator BL 1203)
Säurezahl
Pendelhärte (DIN 53 157)
Elastizität (DIN 53 156)
909815/0004
O.Z. 2974
11.05.77
(O
O (O CD
O (3 O
| Beispiel | PES aus | aittl. PES- | -.' | Gewichtsverhältnis PES: | Art des | Art und Menge des Katalysators |
Einbrennbedingungen | T H |
_T |
N>
■•I |
| Nr. | M | MoI gewicht | Aminoplast: TiO- | Äaino- plasten |
(Gew.-%, bezogen auf Bindemittel) |
Pc/nini | H | [-Γ | ||
| 1 | 1,25 EG | 385 | 7,5 : 2,5 : 8 | HMM | 0,5 pTS | 120/30 | 173 | |||
| 1,25 PG | • | n | ■ | 170/30 | 184 | 8,9 | ||||
| 1,275 DKHT | 4,8 | |||||||||
| 0,225 DMT | ||||||||||
| CSl | 3 EG | 710 | 7,5 : 2,5 : O | HMH | 0,5 pTS | 120/30 | 224 | |||
| 1 PG | • | a | I | IW/30 | 225 | > 10 | ||||
| 2,5 DMHT | 7,5 : 2,5 : 8 | • | Il | 120/30 | 154 | > 10 | ||||
| 0,5 DMT | » | S | It | UC/30 | 162 | 9,8 | ||||
| 7,5 : 2,5 : O | 8 gebl. Kat. | 120/30 | 195 | 8,2 | ||||||
| I | ■ | η | 140/30 | 209 | > 10 | |||||
| . 3 | 3,2 EG | >10 | ||||||||
| 0,8 CHDn | 725 | 7:3:8 | MFK | 120/30 | 121 | |||||
| 2,65 DHHT | g | • | 160/30 | 171 | > 10 | |||||
| 0,35 OKT | 7,1 | |||||||||
| (ait THSA zur | ||||||||||
| S.Z. 9,3 um | ||||||||||
| gesetzt) | ||||||||||
| 4 | 4 EG | 865 | 8:2:0 | HMH | 0,5 pTS | 120/30 | 197 | |||
| 1 PG | ■ | ■ | 170/30 | 232 | > 10 | |||||
| 3 DHHT | 8:2:8 | * | ■ | 120/30 | 157 | 9,8 | ||||
| 1 DHT | ■ | t | I | 140/30 | 187 | > 10 | ||||
| > 10 | ||||||||||
JlP
Fortsetzung der Tabelle
O.Z. 2974 11.05.77
| 5a | 4 EG | 965 | 7,5 : 2,5 : 8 | HHH | - | KFK | 0,5 pTS | 120/30 | 153 | 9,9 | ι ■ | |
| 1 CHOH | • | I | 170/30 | 192 | 8,7 | S) | ||||||
| 3,5 DHHT | CO | |||||||||||
| 0,5 DHT | HFK | OO | ||||||||||
| 5b | (■it TKSA zur | 7:3:8 | ■ | 120/30 | 153 | > 10 | CO | |||||
| S.Z. 9,3 um | 160/30 | 189 | 8,8 | |||||||||
| gesetzt) | ||||||||||||
| 6 | 1 EG | 1 020 | 7 : 2,7 : 8 | m | 120/30 | 139 | •9,4 | |||||
| 3 PG | - | 160/30 | 170 | 7,3 | ||||||||
| 1 CHOH | ||||||||||||
| <■> | 3,5 DHHT | |||||||||||
| O | ■0,5 DMT | WFK | ||||||||||
| CD | (nit THSA zur | I | ||||||||||
| OD | S.Z. 9,6 um | |||||||||||
| gesetzt) | ||||||||||||
| O | 7 | 3 EG | 1 190 | 7 : 2,7 : 8 | m | 120/30 | 185 | 9,8 ■ | ||||
| O | 2 CHDH | - | 140/30 | 198 | 8,9 | |||||||
| 0 | 3,5 DHHT | |||||||||||
| 0,5 DHT | HKH | |||||||||||
| (■it THSA zur | * | |||||||||||
| S.Z. 9,6 um | ||||||||||||
| gesetzt) | ||||||||||||
| 8 | 3,5 EG | 1425 | 7,5 : 2,5 : 8 | HKH | 0,5 pTS | 120/30 | 156 | > 10 | ||||
| 3,5 PG | I | * | 170/30 | 189 | 8,6 | |||||||
| 5,05 DHHT | ||||||||||||
| 0,95 OHT | ||||||||||||
| 9 | 3,2 EG | 715 | 7,5 : 2,5 : 8 | 0,5 pTS | 120/20 | 139 | 9,7 | |||||
| 0,5 PG | • | 120/30 | 153 | 9,1 | ||||||||
| 0,3 GIy λ r nuilT |
||||||||||||
| Ii W | ||||||||||||
Claims (2)
1. Flüssige Überzugsmi ttel auf lösemi11elarmer bzw. lösemittelfreier
Grundlage aus einer Mischung aus Bindemittel und ggf. üblichen Hilfsstoffen, wobei die Überzugsmittel
als Bindemittel
A. 45 bis 10 Gewichtsprozent Aminoplaste und/oder
deren niedermolekulare Vorstufen
und
B. 55 bis 90 Gewichtsprozent mindestens bifunktionelle,
überwiegend freie Hydroxyl- neben ggf. freie Carboxylendgruppen tragende Polyester
bzw. -gemische enthalten,
wobei die Polyester der Komponente B. durch Kondensieren einer Komponente I, bestehend aus
1.1 0 bis 50 Molprozent aus einem oder mehreren
aliphatischen Polyolen mit 3 oder k Hydroxylgruppen und 3 bis 6 Kohlenwasserstoffatomen
und
1.2 100 bis 50 Molprozent aus einem Gemisch II von
aliphatischen und cycloaliphatischen Diolen,
wobei das Gemisch II wiederum
11.1 zu 10 bis 90 Molprozent aus Ethylenglykol
und
11.2 zu 90 bis 10 Molprozent aus Propandiol-(1.2)
und
11.3 zu 0 bis k0 Molprozent aus einem oder mehreren
weiteren aliphatischen oder cycloaliphatischen Diolen, in denen die Hydroxylfunktionen durch
2 bis 8 Kohlenstoffatome getrennt sind und bis
zu 2 der Kohlenstoffatome durch Sauerstoff-
90981 S/OOOA original inspected
<3\ 11.05.77
atoinü ersetzt sein können, die wiederum durch
mindestens 2 Kohlenstoffatome voneinander und
von den Hydroxylgruppen getrennt sein sollen,
besteht mit einer Komponente III, bestehend aus einem
Gemisch von
Gemisch von
111.1 67 bis 92 Molprozent Hexahydroterephthalsäure
und
111.2 aus aromatischen Dicarbonsäuren besteht,
hergestellt wurden, wobei die als Komponente B. eingesetzten Polyester bzw. -gemische ein Molgewicht von
3OO bis 1 5OO besitzen, und das Bindemittel auch durch Mischkondensation von Aminoplasten und/oder deren niedermolekularen Vorstufen mit den Polyestern oder durch Mischkondensation der Ausgangsprodukte der Aminoplastherstellung mit den Polyestern erhalten worden sein
kann,
3OO bis 1 5OO besitzen, und das Bindemittel auch durch Mischkondensation von Aminoplasten und/oder deren niedermolekularen Vorstufen mit den Polyestern oder durch Mischkondensation der Ausgangsprodukte der Aminoplastherstellung mit den Polyestern erhalten worden sein
kann,
dadurch gekennzeichnet, daß als Komponente III.2 8 bis 33 Molprozent Terephthalsäure
eingesetzt werden.
2. Überzugsmittel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Polyester noch B. als Komponente III.2 12 bis /
25 Molprozent Terephthalsäureeinheiten enthalten sind.
909815/0004
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